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Kommentare zu:
27-Jähriger verprügelt schwulen Rentner


#1 Thorsten1Profil
  • 14.04.2013, 18:38hBerlin
  • Nun, ob das etwas mit "Vorurteilen gegen Schwule" zu tun hat, muss abgewartet werden.
    Sollte der 77jährige Rentner den jungen Mann (hetero?) ohne dessen Zustimmung angegrabscht haben, hätte das tatsächlich nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern wären eine verständliche(?) Reaktion des jungen Mannes.
    Man muss also abwarten, befor gleich wieder einen Fall von Homophobie konstruiert wird.
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#2 vulkansturmAnonym
  • 14.04.2013, 18:40h
  • Viel zu harmlose Überschrift. Von "Veprrügeln" zu reden verharmlost den Vorgang all zu sehr. Die Polizei ermittelt zurecht wegen versuchtem Totschlag!
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#3 NickAnonym
#4 odobenusProfil
  • 14.04.2013, 19:23hDüsseldorf
  • @ Thorsten

    Deine homophobe Propaganda kotzt mich an! Wie kannst du so dreist sein auf einem schwulen Portal NPD-mäßige Mutmaßungen anzustellen, um jemanden, der versucht einen schwulen Senior zu ermorden, in Schutz zu nehmen.

    @queer-Redaktion:

    ich verstehe nicht wieso solche beleidigenden Kommentare eure Zensur passieren.

    Zur Tat:

    Schwule müssen immer und überall, selbst beim Flugblattverteilen auf Demos zur Gleichstellung von LGBT damit rechnen, selbst auf Toiletten, damit rechnen beleidig, geschlagen oder ermordet zu werden. Wäre der Senior so schwach gewesen wie vom Täter eingeschätzt oder hätten die Autos nicht rechtzeitig gebremst, oder wäre im Supermarkt niemand eingeschritten, dann wäre wieder einer von uns tot!

    Konsequenz:

    Wir müssen uns endlich wehren und solchen Menschenfeinden zeigen, dass wir uns nichts mehr gefallen lassen!
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#5 NachtsanAnonym
#6 beileidAnonym
  • 14.04.2013, 19:34h
  • mein beileid geht an beide. denn der eine lebt anscheinend so, als ob er eine filmfigur von fassbinder oder von rosa von praunheim wäre, und der andere hat davon ganz offensichtlich noch nichts in seinem ganzen leben gehört. beide werden aus ihrem fehler nie herausreißen.
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#7 DirkHHProfil
#8 aggressorenAnonym
  • 14.04.2013, 19:43h
  • in diesem thread wollen komplexgeladene, verbürgerlichte schwule offenbar mal wieder unter beweis stellen, wie gut sie auf ein schwules opfer eines gewaltverbrechens noch zusätzlich eintreten können.
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#9 Gloich stöllungAnonym
  • 14.04.2013, 19:50h
  • Antwort auf #8 von aggressoren
  • Vielleicht gehören die alle mehr oder weniger zu dieser bürgerlichen Fraktion?

    "Was die Assimilierung der schwulen Bewegung betrifft, liegt für mich das Hauptproblem in dem Ziel, genauso zu sein wollen wir die Heteropaare. Und das geht überhaupt nicht. Es fördert nur verkommene Vorstellungen des Zusammenlebens.

    Ich weiß nicht, ob man sich das in Deutschland überhaupt vorstellen kann, aber hier in den USA & Kanada führen Schwule einen regelrechten Krieg der Moral gegen die schwule Promiskuität und gegen das freie Ausleben schwuler Sexualität in ihrer bisherigen Form."

    "Bitte was?!"

    "Das Netz ist voll davon! Du kannst das überall lesen. Die Unterdrückten werden zu Unterdrückern. Aber das geht noch weiter, Stichwort Gentrifizierung. In den eher schwulen Stadtteilen von Toronto kam es schon vor, daß Schwule Bürgerwehren an den Wochenenden die transsexuellen Prostituierten mit Taschenlampen aus dem Vierteln getrieben haben, weil sie sich von denen gestört fühlten."

    filmanzeiger.blogspot.de/2013/04/der-faschismus-der-makellos
    igkeit.html


    "Als Künstler bin ich in den 80ern und als Punk sozialisiert worden. Wir wollten unangepasst sein, eine Gegenkultur zum kapitalistischen System aufbauen. Ich glaube, ich habe mir diese Einstellung bewahrt. Vor allem, wenn ich mir die nachfolgenden Künstlergenerationen anschaue, die viel eher bereit sind innerhalb des Systems zu arbeiten, anstatt dagegen."

    filmanzeiger.blogspot.de/2013/04/der-faschismus-der-makellos
    igkeit.html
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
#11 m123Anonym
  • 14.04.2013, 20:07h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Selbst wenn der 77-jährige Rentner den 27-jährigen angegrabscht hat, so ist das noch lange kein Grund den Rentner auf die Fahrbahn vor herankommende Autos zu schubsen, ihn zu verfolgen und am Boden liegend zu treten.

    Wenn es sich um eine schwulenfeindliche Tat handelt, dann muss der 27-jährige ja irgendwoher gewusst haben, dass der 77-jährige schwul ist. Also kann es durchaus sein, dass der 77-jährige den 27-jährigen in irgendeiner weise sein schwulsein signalisiert hat. Ob es angrapschen war, ist ja nicht gesagt.

    Als Mann nen anderen fremden Mann anzugrabschen ist jedenfalls genauso unanständig wie als Mann ne andere fremde Frau oder als Frau nen anderen fremden Mann oder als Frau ne andere fremde Frau anzugrabschen.
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#12 mx5972Profil
  • 14.04.2013, 20:17hKerpen
  • Es ist doch wirklich Scheißegal ob der Rentner schwul ist oder nicht!!! Fakt ist doch das er von dem Bengel verprügelt worden ist!
    Klar, wir müssen uns wehren!! Aber was kann ein älterer Herr gegen so einem Bengel ausrichten?? nichts!!!!
    Und was passiert jetzt?? Es wird ermittelt...und dann?? Du Du Du mach das nie wieder, bekommst noch 10 Sozialstunden! Und vergessen ist die Sache!!!

    Ich könnte kotzen!!! ( Sorry wegen dem Ausdruck)
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#13 userer
#14 Martin28a
#15 alexander
  • 14.04.2013, 20:31h
  • Antwort auf #8 von aggressoren
  • mir gefällt die gesamte einstellung zu dieser schäbigen, fiesen tat überhaupt nicht !
    offenbar reichen begriffe, wie schwuler rentner, öffentliche toilette u.a., schon aus, um das damit verbundene SCHWULE KLISCHEE aus der schublade zu holen, "der alte hat den jungen kerl angemacht"!!!
    natürlich liegt der verdacht nahe, aber in erster linie zählt doch die völlig überzogene, brutale reaktion, egal "auf was", die man für meine begriffe mit AUSGERASTET völlig unterbewertet!
    nachdem inzwischen, fast wöchentlich, menschen in der öffentlichkeit auf das brutalste "zugerichtet" werden, bis hin zum mord und totschlag und gerade in berlin die statistik an mord und gewalt um 30% zugenommen hat, muss hier doch eine lösung gefunden werden. jedem ist bewusst, dass die hemmschwelle für brutale übergriffe enorm gesunken ist, ich rede hier nicht von "ein paar boxhieben"! (die ich auch schon für nicht gerechtfertigt halte!)
    in diesem fall, ist der täter 27 jahre alt!!! es ist geradezu ein witz hier noch von "ausrasten" zu sprechen! ein MANN in diesem alter, HAT NICHT WEGEN EINER FAST BELANGLOSEN SITUATION "DURCHZUDREHEN"!!! er befand sich in keinem moment in einer "notwehrsituation", ganz im gegenteil, er verfolgte den alten mann noch???
    leider scheinen solche taten inzwischen als "NORMALES GESELLSCHAFTLICHES PHÄNOMEN(?) HINGENOMMEN ZU WERDEN ???"
    die häufung dieser delikte, lässt nur einen schluss zu : 10% unserer mitbürger müssen resozialisiert werden !!!(ironie aus!)
    es ist höchste zeit, dass sich die verantwortlichen, gedanken um die verminderung, der allgemeinen höheren aggressionsbereitschaft machen ? woher das "wohl kommt"???
    wir schwule wissen zumindest bei wem wir uns überall anstellen und bedanken dürfen, für die hetzkampagnen!!!
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#16 FrageAnonym
  • 14.04.2013, 20:37h
  • Antwort auf #9 von Gloich stöllung

  • Transsexuelle Prostituierte sind Frauen und haben als Kunden hetero- und bisexuelle Männer.
    .
    Schwule ( und viele Bisexuelle) nehmen Callboys oder Stricher.

    Wurden auch Stricher vertrieben oder gehen die in dieser Stadt woanders anschaffen als Transen und Frauen?

    Wo kann man außer in dem Interview etwas zu den Unterstellungen gegenüber Schwulen finden?
    Der Wahrheitsgehalt lässt sich schwer überprüfen, man findet keine Quellen.
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#17 alexander
  • 14.04.2013, 20:50h
  • Antwort auf #9 von Gloich stöllung
  • danke für deinen tollen kommentar, du sprichst mir aus der seele!!!
    es ist leider immer wieder das alte muster : "von einem extrem in das andere !!!"
    mir fällt im moment hier in berlin, nur die PRENZLBERGMUTTI ein!!!
    vor 30 jahren sagte jede "anständige frau" : MEIN BAUCH GEHÖRT MIR!
    heute glaubt sie, wenn sie einen dicken bauch hat, sie kann die verkehrsregeln ausser kraft setzen : GEHT BEI ROT ÜBER DIE AMPEL UND KRÄHT, SIEHST DU DEPP NICHT "ICH BIN SCHWANGER"!!!!!
    aber inzwischen werden ja auch die schwulen, pausenlos SCHWANGER, sei es auch nur im hirn???
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#18 gleichheitAnonym
  • 14.04.2013, 21:13h
  • fast schon lächerlich, aber, hätte sich so eine junge frau gegen schnellen sex mit einem unbekannten alten mann in der toilette gewehrt, wäre sie jetzt von allen als heldin und ihre tat als "notwehr" im chor gefeiert. gleichheit !
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#19 SeaLionProfil
  • 14.04.2013, 21:36hKöln
  • Was für ein SCHWACHSINN!
    1. steht NIRGENDS, dass der ältere Herr irgendwen angegraben oder gar begrabscht haben soll
    2. NICHTS rechtfertigt eine solche Tat auch nur ansatzweise!

    Erst denken, dann schreiben!
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#20 lucdfProfil
  • 14.04.2013, 22:49hköln
  • Hätte mich der Typ angegrabscht, hätte ich auch ungemütlich reagiert. Gewalt ist aber no way.
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#21 TheDadProfil
  • 14.04.2013, 23:12hHannover
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Es gibt da gleich mehrere Möglichkeiten..

    Der ältere ist schwul und hat dem jüngeren beim Pinkeln auf den kleinen Freund geschaut..

    Neuerdings stehen so Jungs ja mit der Jeans an den Knöcheln vor der Rinne..
    Vielleicht weil der Schwanz zu kurz ist um ihn durch den Schlitz zu ziehen ?

    Zu den Zeiten als der ältere noch jung war, war das allerdings ein deutliches Zeichen, also die Hose an den Knöcheln, das Mann mehr will..

    Ein freundliches "Nein, danke, ich will nur pinkeln" oder "laß das Bitte, ich bin nicht schwul" hätte da genügt..

    Aber die Aktion des Burschen war da nicht nur überflüssig und brutal, sie war nebenbei auch noch Altersdiskriminierend..
    Das allein ist schon Grund genug dem jungen Burschen die Leviten zu lesen..

    Wer auf eine Klappe geht und sich mit heruntergelassener Hose erwischen läßt, kann auch freundlich bleiben, und Bescheid geben, wenn der andere nicht der Zielgruppe entspricht..

    So war´s jedenfalls eine völlig überzogene Handlung die zu Recht ein gerichtliches Nachspiel haben wird..
    Auch und vor allem wegen der Jagd auf die Straße vor die fahrenden Auto´s, aber auch wegen der Verfolgung bis in den Supermarkt..
    Wenigstens haben dort die Kunden eingegriffen..

    Vor gar nicht langer Zeit ist ein junger Mann auf der Flucht aus der U-Bahn auf die Straße vor ein fahrendes Auto gerannt und um´s Leben gekommen, etwas ähnliches hätte hier auch passieren können..
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#22 alexander
#23 germancanadian
  • 15.04.2013, 00:15h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Ich finde es immer wieder bemerkenswert, dass in Deutschland zunächst dem Opfer die Schuld gegeben wird. Selbst wenn man begrabscht wird, was wohl die wenigsten leiden können, gibt es doch niemanden das Recht jemanden halb Tot zu schlagen.

    Aber da der Täter sicherlich eine herzergreifende Story für das Gericht hat wird es eh nur zu einer minimalen Verurteilung kommen.

    Ebenso unverständlich ist die Tatsache, dass kein einziger Autofahrer angehalten hat, um zu Helfen.

    just sad
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#24 FelixAnonym
  • 15.04.2013, 00:43h
  • Das ist eine direkte Folge des homophoben Klimas, das von der schwarz-gelben Bundesregierung und diversen Religionen geschürt wird.

    Da können die noch so sehr behaupten, dass sie sowas nicht wollen - die Täter der Worte sind keinen Deut besser als diejenigen, die die Tat dann ausführen.
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#25 Thorsten1Profil
  • 15.04.2013, 06:56hBerlin
  • Generationen von Schwulenaktivisten, angefangen mit Rosa von Praunheim ("raus aus den Klappen, rein in die Straße!"), haben darum gekämpft, dass schwule Männer die Klappen verlassen DÜRFEN(!) und sich in hellen, freundlichen Cafes und Schwulenzentren treffen können. Im Jahre 2013 muss kein Mann mehr, egal ob jung oder alt, seine Sexualität in Toiletten ausleben. Wenn er es doch tut, muss er die Folgen selbst verantworten. Es ist eine Lebenserfahrung, dass es hochaggressive, homophobe Heteromänner gibt, denen man eben nicht an die Hose gehen darf. Vielleicht ist das Homophobie, vielleicht aber auch nur Ärger bei jemandem, der eigentlich in einer öffentlichen(!) Toiletten nur pinkeln wollte und sich dann einem sexuellen Übergriff ausgesetzt sah. Damit will ich keineswegs die überzogene Tat des jungen Mannes rechtfertigen. Es hätte genügt, wenn er den Rentner angeschrien oder ihm einen auf die Finger gegeben hätte. Ich vermute eher, dass es eine Reflexhandlung war. Aber, wie gesagt, wir wissen nicht, was im Detail passiert ist. Man muss abwarten.
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#26 timpa354Ehemaliges Profil
  • 15.04.2013, 09:07h
  • Antwort auf #16 von Frage
  • Das stimmt, ich wahr auch sehr verwundert über diese Behauptungen, da ich sehr oft in der amerikanischen Presse unterwegs bin und nichts über diese Form der Intoleranz je gelesen habe.Ich denke das sterben der Clubs hat eher mit den heutigen Formen der Kommunikation zu tun als mit solchen Aktivitäten.
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#27 Reality 13Anonym
  • 15.04.2013, 09:46h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • "Neuerdings stehen so Jungs ja mit der Jeans an den Knöcheln vor der Rinne.."

    Ich weiß nicht, wo du lebst.

    Aber dort, wo ich lebe, stehen männliche Jugendliche und junge Männer - im Gegensatz zu, sagen wir, noch bis vor etwa 10 Jahren - so peinlich berührt an der Rinne und verdecken mit Jacke oder Händen ihren Schwanz, als hätten sie selbst Angst davor, beim Anblick desselben irgendwie geil zu werden. Oder sie sperren sich gleich zum Pinkeln in der Kabine ein. Der "totale Sichtschutz" am Pissoir kommt auch immer mehr in Mode, in einigen öffentlichen Toiletten, die ich kenne, haben sie allein deswegen einen Umbau gemacht...

    Soviel Homophobie war nie!
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#28 luxi81Profil
  • 15.04.2013, 09:46hHamburg
  • gewalt ist schlimm - egal wo sie zuschlägt aber....

    nur mal angemerkt...

    woher weiß man denn, dass der rentner schwul ist?
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#29 Harry1972Profil
  • 15.04.2013, 10:10hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #25 von Thorsten1
  • Ich weiß schon, worauf Du hinaus willst und tatsächlich war Klappensex schon immer ein Spiel mit dem Feuer.
    Aber wo Du und irgendwelche schwulen Aktivisten fordern, daß Klappensex der Vergangenheit anzugehören habe, empfinde ich Klappensex als Teil meiner schwulen Kultur und wenn ich Lust auf diesen anonymen Sex in einer siffigen Umgebung habe, dann lasse ich mir das weder von queeren Aktivisten, noch von irgendwem sonst ausreden.

    Ich habe eben keine Lust, heterosexuelle Mechanismen zur Anbahnung sexueller Interaktionen zu kopieren. Ich mag diese hellen, freundlichen Cafés und Schwulenzentren einfach nicht.
    Ich mag es nunmal düster, schmutzig und anonym. Ich möchte dem Typ nicht erst dabei zugucken, wie er einen Latte Macchiato mit Zimtaroma schlürft und mir von seinem letzten Konzertbesuch erzählt, bevor ich ihm an den Hintern kann.
    Wozu auch? Auf jeder Klappe reichen Blicke und kein Wort muss gewechselt werden. Praktisch!

    Wenn ich mich also schon von Heten nicht diskriminieren lasse, die mir vorschreiben wollen, daß ich bitteschön eine Frau zu begatten habe, dann lasse ich mich von ein paar gutbürgerlichen Schwestern garantiert erst recht nicht diskriminieren, bloß weil mein Klappensex deren makellos bürgerliches Image zu besudeln droht. Lächerlich.
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#31 finkAnonym
  • 15.04.2013, 11:31h
  • Antwort auf #25 von Thorsten1
  • >"muss kein Mann mehr [...] seine Sexualität in Toiletten ausleben. Wenn er es doch tut, muss er die Folgen selbst verantworten."

    1. ein versuchter totschlag ist nicht die "folge" von klappensex, sondern ein unentschuldbares verbrechen.

    2. die verantwortung für dieses verbrechen liegt nicht beim opfer, sondern beim täter.

    wer diese beiden eigentlich doch leicht zu verstehenden aspekte nicht begreift oder leugnet, der ist entweder sehr dumm oder er hat ein behandlungsbedürftiges empathiedefizit.

    langsam finde ich es nicht nur ärgerlich, sondern wirklich erschreckend, dass hier keine einzige straftat beschrieben werden kann, ohne dass jemand dem opfer ein höhnisches "selber schuld" nachgrölt - egal, wie ungewiss der tathergang auch ist.

    3. was heißt hier "muss"? man "muss" auch nicht die französische küche lieben oder golf spielen. trotzdem KANN man das machen und darf erwarten, dass andere das akzeptieren und einem nicht gleich den tod gönnen, nur weil sie selber diese leidenschaften nicht teilen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#32 Thorsten1Profil
  • 15.04.2013, 11:49hBerlin
  • Antwort auf #31 von fink
  • Schon ein kleines Kind muss lernen, dass es seinen Finger nicht in eine Steckdose halten darf. Dann ist es nämlich tot! Und ein 77jähriger schwuler Mann sollte soviel Lebenserfahrung haben, dass man in einer öffentlichen(!) Toilette nicht einem aggressiven Heteromann an die Hose geht (oder was auch immer passiert ist). Dann wird der nämlich ausrasten, wobei dann durchaus so etwas geschehen kann wie es in diesem konkreten Fall geschehen ist. Das sollte man wissen, wenn man in einer Stadt wie Berlin überleben will!
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#33 CarstenFfm
  • 15.04.2013, 12:14h
  • Antwort auf #29 von Harry1972
  • Ich kann Dir völlig zustimmen.

    Allerdings gibt es als relativ sichere Alternative zur Klappe nicht nur die von Dir beschriebenen trendigen schicken Gaybars sondern auch solche mit Darkroom und Cruising Area.

    Aber Klappen- und Parkplatzsex wird es immer geben, es gehört zur schwulen Kultur.
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#34 Thorsten1Profil
  • 15.04.2013, 12:52hBerlin
  • "Aber Klappen- und Parkplatzsex wird es immer geben, es gehört zur schwulen Kultur."

    Hatten Rosa von Praunheim und die Schwulenaktivisten seiner Zeit also nicht Recht, wenn sie behaupteten, dass es nur die konservative Gesellschaft sei, die die Schwulen in den Untergrund, also in Klappen und dunkle Parks, abdränge?
    Sie waren der Meinung, dass solche dubiosen Treffpunkte eines Tages nicht mehr nötig seien, wenn erst einmal die ganze Diskriminierung verschwunden sei. Dann könne man sich, wie die Heteros auch, in freundlichen Cafes und netten Kommunikationszentren treffen.
    Ist irgendetwas also schief gelaufen mit der Emanzipation?
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#35 finkAnonym
  • 15.04.2013, 13:16h
  • Antwort auf #32 von Thorsten1
  • es ist immer noch nicht klar, was bei dem hier beschriebenen fall vorher passiert ist, also sollten wir auch nicht darüber spekulieren. wieso maßt du dir an, dem opfer ein fehlverhalten zu unterstellen, ohne irgendetwas darüber zu wissen?

    der dumme steckdosenvergleich zeigt, nur, dass du offenbar nichts begreifen willst. noch einmal: verantwortlich für solche gewalt sind nicht die opfer. du tust so, als sei es typisch, anderen ohne jede vorherige kommunikation an die wäsche zu gehen. selbstverständlich sollte man vorher auf signale des anderen achten, dann geht auch nichts schief.

    sollten deiner meinung nach auch frauen die "folgen verantworten", wenn sie in einer dunklen straße vergewaltigt werden?

    würdest du bei jedem verkehrsunfall höhnen, dass man schließlich nicht auto fahren muss und wenn, dann schon gar nicht bei rot über die ampel - obwohl du gar keine ahnung hast, was eigentlich passiert ist?

    es ist sehr offensichtlich, dass du irgendein problem mit klappensex hast, das mit der wirklichen gefahrensituation oder dem konkreten verhalten dieses opfers gar nichts zu tun hat. von mir aus musst du daran nicht arbeiten. aber plapper doch wenigstens nicht so dummes zeug daher.
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#36 finkAnonym
  • 15.04.2013, 13:29h
  • Antwort auf #34 von Thorsten1
  • praunheims kritik bestand nicht eigentlich darin, DASS es klappensex gibt, sondern darin, dass es daneben kaum freundschaftliche und solidarische kommunikation unter schwulen gab. das ziel war nicht die abschaffung der klappen als einer option, sondern die schaffung eines politischen bewusstseins und eines miteinanders, das über sexuelle begegnungen hinausgeht.

    eine der ursachen dieses mangels an solidarität und politischem bewusstsein sieht der film im schwulen selbsthass. das ist eigentlich sogar der hauptkritikpunkt des films.

    aber ich befürchte, dass das bei dir jetzt kein glöckchen zum klingen bringt...
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#37 TraurigAnonym
  • 15.04.2013, 13:30h
  • Traurig, daß so was in der "Hauptstadt der Toleranz" passieren kann. In San Francisco wäre so was unmöglich ,und nicht nur in Castro.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 stromboliProfil
  • 15.04.2013, 13:38hberlin
  • "...... dann lasse ich mich von ein paar gutbürgerlichen Schwestern garantiert erst recht nicht diskriminieren, bloß weil mein Klappensex deren makellos bürgerliches Image zu besudeln droht. Lächerlich."
    um es mit den worten eines der unseren zu sagen..
    Und dass ist auch gut so!

    Wie das womöglich auch bald in brd aussehen kann bei den selbstreinigungsritualien, denen sich die liberal-konservativen comunity-mitglieder unterziehen, sei an dem interview beschrieben..:

    filmanzeiger.blogspot.de/2013/04/der-faschismus-der-makellos
    igkeit.html

    DerFaschismus der Makellosigkeit
    " Du bist kein Fan der Homo-Ehe, gleichzeitig hast Du vor Kurzem deinen Partner geheiratet. Wie sieht Gleichstellung bei Bruce LaBruce aus?

    Wenn schon Gleichstellung vor dem Gesetz, dann doch bitte für alle Formen des Zusammenlebens. Es ist einfach lächerlich, den Bund zwischen Mann und Frau zu privilegieren. Und da jetzt die Schwulen und Lesben irgendwie notdürftig mit einzubeziehen.

    Was die Assimilierung der schwulen Bewegung betrifft, liegt für mich das Hauptproblem in dem Ziel, genauso zu sein wollen wir die Heteropaare. Und das geht überhaupt nicht. Es fördert nur verkommene Vorstellungen des Zusammenlebens. Ich weiß nicht, ob man sich das in Deutschland überhaupt vorstellen kann, aber hier in den USA & Kanada führen Schwule einen regelrechten Krieg der Moral gegen die schwule Promiskuität und gegen das freie Ausleben schwuler Sexualität in ihrer bisherigen Form.

    Bitte was?!

    Das Netz ist voll davon! Du kannst das überall lesen. Die Unterdrückten werden zu Unterdrückern. Aber das geht noch weiter, Stichwort Gentrifizierung. In den eher schwulen Stadtteilen von Toronto kam es schon vor, daß Schwule Bürgerwehren an den Wochenenden die transsexuellen Prostituierten mit Taschenlampen aus dem Vierteln getrieben haben, weil sie sich von denen gestört fühlten. Es ist einfach furchtbar intolerant, bürgerlich und spießig geworden."

    Eigentlich beschreibt "furchtbar intolerant, bürgerlich und spießig" in keiner adäquaten weise das denken .. besonders wenn hier von "hätte das tatsächlich nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern wären eine verständliche(?) Reaktion des jungen Mannes" ( thorsten1-#1)) gefaselt wird.
    "Verständlich"!
    Da ist der geistig gewendet- innere mob, der selbstbestrafungstäter wieder zurück.
    Bedenkenswert wie da auch unser slogan ""raus aus den Klappen, rein in die Straße!" missbraucht wird und den konservativen sauberkeitsidealen angepasst werden soll..

    Es war unsererseite nie (!) die rede davon, den klappen oder parksex zu verurteilen , sondern das heimliche daran aufzugeben, bewusst und fordernd gesicht zu zeigen.. eben schwulsein in all seiner formen auf die strasse zu bringen.
    In ffm haben wir sogar eine recht erfolgreiche klappen-park kampagne mit " besetzung des friedberger-anlage klo's" durch geführt...
    Politisch begründet!
    Wenn man also hiervon schreibt, sollte man nicht nur partolen wiederholen sondern ihre geschichte erlernen!

    "77 jährige, die sexuelle übergriffe starten"... man stelle sich so etwas in der realwelt vor.
    Der hat dem 27 jährigen jungarsch halt zulange auf den schniedel geschaut.. wohl auch begehrlich..

    DAs ausrasten eigentlich ist das bemerkenswerte... zeigt es doch die armselige einseitigkeit im betrachten menschlicher körperteile... und des sich dabei wohlfühlens .
    Das frauen dem warencharakter ausfüllen weil männer sie dazu erniedrigt haben, ist dabei der eine teil, der andere ist die angst und scham des mannes, selbst opfer seiner obessionen zu werden. Dies dupliziert durch die bewunderung durch einen anderen mann.
    Sich beobachtet fühlen, ist auch indirekt anteil des wissens um den warencharakter, den menschen sich gegenseitig zuweisen,. Das ist die krankheit des heteronormativen denkens, dem schwule aller altersgruppen dann zum opfer fallen.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 seb1983
  • 15.04.2013, 13:39h
  • Antwort auf #34 von Thorsten1
  • Sauberen Sex wird es nie geben.
    Woody Allen: "Sex ist nur schmutzig wenn er richtig gemacht wird"

    Nötig haben Schwule solche Orte nicht mehr, aber sie haben die Wahl, wie Heteros sie eben auch haben. Wer da seine Discobekanntschaft auf der Alieferrampe gleich bügelt der macht das. Risiko gehört da dazu.

    wie @Harry #29 aber sagt:
    Die Klappe ist ein Spiel mit dem Feuer. Der Gedanke dass der ältere Herr dem jungen Mann, mehr oder weniger, eindeutige Andeutungen etc. gemacht hat liegt zum greifen nah.

    Das Gewaltpotenzial ist bei vielen gerade jüngeren enorm gestiegen. Da reicht die kleine Provokation auf der Straße zur Prügelei, schon nach einem Anrempler in der Disco musste ich mich gelegentlich aufbauen weil manche meinten daraus Stress zu provozieren.

    Das soll in keiner Weise die völlig überzogene und abstoßende Gewaltorgie rechtfertigen! Leider ist die Welt aber gewalttätiger geworden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#40 Harry1972Profil
  • 15.04.2013, 14:39hBad Oeynhausen
  • Es ist wirklich der schwule Selbsthass, der Leute wie Thorsten dazu treibt, wirres Zeug über die Mitschuld des Opfers zu reden.
    Vor 30 Jahren wurde vergewaltigten Frauen ja auch noch vorgeworfen, die Vergewaltigung provoziert zu haben.

    Clubs mit Darkroom zu besuchen, mag zwar eine Alternative sein, ist aber etwas völlig anderes als Klappensex oder Sex im Park.
    Davon abgesehen ist das große Klappensterben schon seit fast 20 Jahren im Gange.
    In meinem Wohnort gab es mal drei funktionierende Klappen die mich schon vor 25 Jahren magisch angezogen haben. Heute gibt es davon nur noch eine einzige Klappe und die ist kaum noch besucht.

    Aber wie soll man jemanden, der vielleicht noch nie auf einer Klappe Sex hatte, der bisher vielleicht nur ganz verstohlen und lautlos mit einem anderen Mann im heimischen Schlafzimmer gevögelt hat, erklären, wo die Faszination liegt und warum man solchen Sex als Ausdruck seiner eigenen Kultur sieht.

    Wie soll ich mich erklären, wenn das Gegenüber viel mehr damit beschäftigt ist, sich heterosexuellen Normen anzupassen, als unauffälliger und netter Schwuler wahrgenommen zu werden, als damit, andere Menschen zu verstehen.

    Wenn das Gegenüber dann auch noch die Gemeinheit besitzt und auf Leute wie mich oder diesen verprügelten Opa herabzublicken, nur um eine möglichst große Distanz zwischen seiner Lebensweise und der meinen zu schaffen, dann ist es doch hoffnungslos, irgendetwas erklären zu wollen.

    Ich kann nur hoffen, daß die schwule Emanzipation, die ja noch lange nicht abgeschlossen ist, nicht noch mehr von diesen strunzkonservativen Blüten treibt.

    Wobei geht so einem erzkonservativen, angepassten Guthomo eigentlich eher einer ab? Wenn er von einem Trucker auf dem Rastplatzklo richtig rangenommen wird oder wenn ihm seine Heterokumpels anerkennend auf die Schulter klopfen, weil er es wieder einmal geschafft hat, sich komplett asexuell und angepasst über eine homothematische Kontroverse zu äussern?
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#41 finkAnonym
  • 15.04.2013, 15:21h
  • Antwort auf #40 von Harry1972
  • >"Ich kann nur hoffen, daß die schwule Emanzipation, die ja noch lange nicht abgeschlossen ist, nicht noch mehr von diesen strunzkonservativen Blüten treibt."

    hoffen würde ich das natürlich auch.

    aber achte mal drauf, welche konkrete gruppe aus dem lgbt*iq-spektrum es ist, deren interessen seit ca. zehn jahren ganz oben auf der politischen agenda stehen - und wessen interessen immer wieder mit einem "das kann man ja später vielleicht auch noch mal diskutieren, wenn wir dann noch lust drauf haben" auf die hinteren ränge verwiesen werden.

    was fällt da auf?
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#42 Harry1972Profil
  • 15.04.2013, 16:08hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #41 von fink
  • Worauf ich hinaus will, ist, daß ich einfach keinen Bock habe, von irgendwelchen verklemmten Schwulen als "böser schmutziger Schwuler" bezeichnet zu werden, weil ich mich eben nicht dem bürgerlichen Ideal annähere.
    Diese verklemmten Schwulen sollen bitte mal kapieren, daß es immer schon unklug war, die eine Gruppe als minderwertig einzustufen, um sich bei einer anderen Gruppe anzubiedern.

    Genau das ist es aber, was Leute wie dieser Thorsten treiben.
    Ich brauche keine Regenbogenfamilie, um glücklich zu sein. Auf moralische Urteile pfeife ich und was sich schwule Community nennt, ist inzwischen auch mehr ein komerzieller Zirkus als denn tatsächliche Gemeinschaft.

    Gleiche Rechte für alle sind eine prima Sache.
    Dafür aber in Gleichmacherei zu verfallen und anderen zu vermitteln, daß die schwule Kultur nur die sterilen Vorzeigehomos beinhaltet und die ganzen Schmuddelschwulen eine aussterbende Art seien, ist an Verlogenheit und auch Selbstbetrug kaum noch zu überbieten.

    Genug aufgeregt.
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#43 Thorsten1Profil
  • 15.04.2013, 16:45hBerlin
  • Ich finde es total erschreckend, dass so viele Schwule immer noch meinen, schwule Emanzipation würde bedeuten, beim CSD nackt durch die Stadt zu laufen oder sich auf öffentlichen(!) Toiletten in der Kloake zu suhlen.
    Während erfreulicherweise die meisten Schwulen gut integriert und offen in der Gesellschaft leben, Regenbogenfamilien gründen und sich auch in Politik und Kirche für die Allgemeinheit engagieren, scheint sich ein nicht geringer Prozentsatz der Schwulen zu einer nicht integrierbaren Randgruppe hin zu entwickeln.
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#44 finkAnonym
#45 seb1983
  • 15.04.2013, 16:57h
  • Antwort auf #42 von Harry1972
  • Ne gute Einstellung, das nenne ich wirkliche Emanzipation.
    Ziemlich schnell hat da für mich auch dazugehört mich von dem "wir Schwule" zu emanzipieren.
    Was "wir" machen müssen, was "wir" sein lassen sollen, was "wir" denken, wählen und meinen sollen.

    Diese extreme Fixierung auf Ehe und Kinder hat mich als jüngeren Schwulen immer irritiert, auch wenn ich meinen Freund nicht teilen will, aber grade was Gewalt, Ältere und Schulen angeht gäbe es für mich andere Prioritäten.

    Klar gibts immer gesellschaftliche Konventionen, Verklemmte, Religiöse, aber welcher Durchschnittshetero würde anderen Heteros vorschreiben was er zu tun und zu lassen hat? Auch da differenzieren sich die Lebensentwürfe doch seit Jahren.
    Genauso wie da ein Dieter Bohlen egal ist trifft mich persönlich auch die Suptertunte nicht, der ist auch schwul, na und?
    Eine schwere Lektion auch für meine Heteros.
    "ihr" macht doch alle Arschficken, "ihr" trinkt doch alle Prosecco, bei euch sieht man immer wer der Mann und die Frau ist bla bla bla.

    Von daher gönne ich jedem seine Klappe, seinen Darkroom und sein Eigenheim mit Kaktus, solang er mich in Ruhe lässt
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#46 CarstenFfm
  • 15.04.2013, 17:24h
  • Antwort auf #43 von Thorsten1
  • Genau das meinte er doch.

    Ob man einen Regenbogenfamilie mit Adoptivkindern gründet oder sich auf Darkrooms und Klappen rumtreibt (wobei das Eine das Andere nicht ausschließt), sollte jeden selbst überlassen bleiben, ohne dass man sich ein moralisches Urteil erlaubt.

    Solch Empörung und Gezeter über sexuell umtriebige Schwule und das sogar von Schwulen ist wirklich zum K***

    Das fehlt noch, dass sich hier Schwule Spießer zu Moralwächtern aufschwingen.
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#47 luxi81Profil
  • 15.04.2013, 17:32hHamburg
  • wenn man hier manche kommentare liest, sollte man meinen, ein wahrer schwuler ist der, der sich neben urinstein und tropfender klospülung die stange halten lässt und mit ner ausgenudelten kiste die klappe verlässt und wieder gen heimwärts schwingt.

    wie schwules leben auszusehen hat, dürfen schwule sich doch selbst untereinander nicht vorschreiben. da sind wir doch gleichfalls auf einer stufe mit denen, die der welt vorgaukeln, welche sexuelle orientierung lebenswert ist.

    ich bin etwas entsetzt, wie sich hier gleichgesinnte die phalanxe der wahren homosexualität wie staffelstäbe umher reichen . schwules leben ist nicht ausschließlich (wie so manche hier schreiben) vergiftet, kommerziell und "verheteroisiert" - es ist einfach individueller geworden, weil die möglichkeiten heute vorhanden sind.
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#48 finkAnonym
  • 15.04.2013, 17:40h
  • Antwort auf #43 von Thorsten1
  • du baust da einen scheingegensatz auf.

    mich hindert mein sexuelles verhalten jenseits von monogamie in keiner weise daran, mich in vielerlei weise in die gesellschaft zu integrieren und mich z.b. ehrenamtlich in meinem "kiez" einzubringen. ich fühle mich hier vor ort extrem gut integriert. einigen meiner nachbarn ist auch so ungefähr klar, was ich sexuell treibe, und das ändert an meinem ansehen in deren augen überhaupt nichts, weil sie mich kennen.

    im gegensatz zu dir wissen die nämlich, dass man sich nicht entscheiden muss, ob man "bürgerlich integriert mit trauschein" oder "asoziale randgruppe mit promiskem sex" sein will, sondern dass jeder mensch auf seine eigene weise leben und sich einbringen kann.

    wieso sollten menschen, die regenbogenfamilien gründen, automatisch "engagiert" sein? wieso sollten promiske menschen automatisch "nicht integriert" sein?

    du redest künstliche fronten herbei, die mit der realität nichts zu tun haben, sondern nur mit deinen vorurteilen.
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#49 Harry1972Profil
  • 15.04.2013, 17:55hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #43 von Thorsten1
  • Weder laufe ich nackt beim CSD rum, noch suhle ich mich in irgendwelchen Kloaken.

    Dein "gut integriert" kannst Du Dir sonstwo hinschieben, mein Lieber. Wenn Du aufgrund meiner Aussagen derartige Ekelphantasien ableitest, sagt das mehr über Deine Sexualität aus als über meine. Soweit kapiert?

    Ich will überhaupt nicht integriert werden und schon gar nicht von Kirchgängern und Vorzeigefamilien der schwulen Saubermann-Fraktion.

    Ich will, daß Gleichstellung und diese ganze schwule Emanzipationsdebatte dahin führt, die unterschiedlichsten Lebensentwürfe gelten zu lassen.
    Ob einer, ganz krass gesagt, lieber in der Pissrinne schläft oder sich Doppelhaushäfte mit Mann, Kind und Köter herbeisehnt, darf überhaupt keine Rolle spielen.
    Niemand hat das Recht, anderen votzuschreiben, wie diese ihr Leben zu gestalten haben und selbst befremdliche Lebensentwürfe haben gefälligst toleriert zu werden. Dazu gehören auch nackte Ärsche auf dem CSD und nackte Titten in der Bildzeitung.

    Dieser erbärmliche Versuch, das Leben zu ordnen, zu Etikettieren und alles, was nicht dem eigenen Ideal entspricht, vom Tisch fallen zu lassen.
    Wie armselig muss man sein, wie wenig Selbstachtung braucht es, um sich vor den zivilen und klerikalen Homophobikern auf den Boden zu werfen, sich anzubiedern... um für einen Moment sowas wie Zugehörigkeit zu fühlen?

    Junge, diese Leute, denen Du in den Arsch kriechst, finden Dich zum Kotzen. Die spucken auf Dich und denken nicht im Traum daran, Dich zu integrieren. Du darfst bestenfalls als billige Kopie ihrer heterofaschistischen Propagandafamilie dahinvegetieren, Deinen blöden Vorgarten pflegen und Sonntags dann vielleicht mit Mann und Kind in der Kirche ganz hinten sitzen. Für "die" bist Du Abschaum...egal, wie Du versuchst, es Dir schön zu reden und egal, ob Du andere Homos selbst zu Abschaum erklärst.
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#50 Heide-LindeAnonym
#51 userer
  • 15.04.2013, 19:29h
  • Antwort auf #50 von Heide-Linde
  • "Heide-Linde" erliegt ihrem Größenwahn: "Erschreckend, welcher Frust und welcher Hass auf die Gesellschaft aus diesem Beitrag heraus zu hören ist ."

    Vorsicht, Heide-Linde, Sie nehmen sich wichtiger, als Sie sind. Ihr Lebensentwurf, bzw. der in #49 meines Erachtens zu Recht kritisierte, ist mitnichten "die Gesellschaft". Die deutsche Gesellschaft ist ganz überwiegend entspannter, offener und fröhlicher als der von Ihnen gelebte und in diversen Postings hier dargestellte Mief.
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#52 Harry1972Profil
  • 15.04.2013, 19:46hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #50 von Heide-Linde
  • Was auch immer Du da "heraushören" willst, dürfte einem völlig subjektiven Zerrbild entspringen, welches durch meinen Kommentar genährt wurde.

    Von Frust und Hass bin ich weit entfernt.
    Es ist ein gewisser Ekel vor den schwulen Biedermännern und ihrer Verlogenheit.
    Ansonsten bin ich ziemlich wertfrei, wenn ich auch recht bildhafte Worte für meine Mitmenschen finde. Die "Gesellschaft" ist ja keine homogene Masse, die man hassen kann...oder wegen der man frustriert ist.
    Die Gesellschaft besteht aus lauter individuellen Gestalten, die im Grunde rein egoistische Ziele verfolgen, was auch völlig okay ist.

    Aber was gebe ich mir Mühe, Dir sowas zu erklären, Heide-Linde, wenn Du selbst es nur fertig bringst, mir einen einzigen unreflektierten Satz hinzurotzen? Ja eben...
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#53 stromboliProfil
  • 15.04.2013, 20:06hberlin
  • das hat hier noch gefehlt.. " Frust und welcher Hass auf die Gesellschaft..."

    Sich vom mainstream abheben wollen, koste es was es wolle, ist mal synonym für fortschritt und lebensmut gewesen..
    wo aber sind wir angelangt..
    blümchensex und peinliche reinlichkeitsdiskurse.

    Kommt nach rauchverbot und sonstiger gesundheitsvorsorgen nun noch die moralische predigt als musterfolie für frust und hassfreies sich einfügen in unsere latte-macchiato gesellschaft.
    Immer freundlich und nett sein, so schon der rat meiner eltern, die heute eher eure großeltern sind..
    Und wer wütend, ist gleich hasserfüllt...
    Na vieleicht auf solche liebdienerlichkeiten wie uns unser doppelname hier einzureden sucht.
    Zeit, dass endlich wieder die leute wütend werden, statt schlapp hier auf normal zu spielen...
    "Erschreckend", dass es so lange gedauert hat, die sehr persönliche wut zu formulieren...
    so haben sich die zeiten geändert!&
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#54 antosProfil
  • 15.04.2013, 20:15hBonn
  • Antwort auf #43 von Thorsten1
  • "oder sich auf öffentlichen(!) Toiletten in der Kloake zu suhlen."

    Wie wenig Du vom menschlichen Leben begreifst, merkt man an solchen Formulierungen. Zur Erotik gehörten immer das Spiel, die Maskerade, die Jagd und der Reiz des in irgendeiner Form Verbotenen - des Grenzüberschreitenden. Das christlich-verkniffene Vokabular ["in der Kloake suhlen"] lässt erst einmal auf einen schließen: auf dich.
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#55 alexander
#56 alexander
  • 15.04.2013, 22:07h
  • Antwort auf #29 von Harry1972
  • dein kommentar ist einfach klasse, endlich mal einer der dazu steht und den mund aufmacht!

    VORSICHT KLAPPENSEX MACHT SÜCHTIG !!!

    heten gehen in den puff um sex zu praktizieren, den frauchen nicht mitmacht! zu hause missionar, bei der "nutte, ne sau"!
    da waren wir schwule schon immer weiter! inwieweit man klappen für sich zum unkomplizierten, geilen sex aufsucht, bleibt doch jedem selbst überlassen. der damit verbunden reiz, wird durch keine , noch so geile beziehung zu ersetzen sein !
    insofern erübrigt sich die frage, warum man diese form des schwulen sexes nicht für sich toll finden kann ?
    wenn ich ehrlich bin, ich habe jahrelang in monogamen beziehungen gelebt, es hat mir auch an tollem sex nicht gefehlt, aber in meinen single-zeiten, habe ich mich nächtelang auf klappen rumgetrieben, weil ich den reiz und die absolute geilheit irre toll fand!
    gut diesen verzicht muss, oder sollte man in einer beziehung, möglichst in kauf nehmen, aber wenn man "vögelfrei" ist, spielt es doch überhaupt keine rolle, im gegenteil, dieser anonyme sex ist an reiz nicht zu überbieten! kaffee kann man hinterher trinken???
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#57 TheDadProfil
  • 15.04.2013, 23:07hHannover
  • Antwort auf #43 von Thorsten1
  • ""scheint sich ein nicht geringer Prozentsatz der Schwulen zu einer nicht integrierbaren Randgruppe hin zu entwickeln""..

    Mach Dir erstmal Gedanken, und dann äußere Dich dazu..

    Wann wurde dieser ältere Mann "sozialisiert" ?

    Kurz nach dem Krieg..
    Spätestens da hat er als junger Bengel festgestellt das er schwul ist..
    Was gab´s damals ?
    Nichts..
    Ein knappes Jahrzehnt später erwuchs die Szene in Berlin wieder, waren Kneipen und Bars mit Türen mit Kuckloch, hastiges Umdrehen bevor Mann da klingelt, ob einen auch keiner sieht..

    25 Jahre brauchte es nach dem Krieg bis der Paragraph endlich wenigstens entschärft wurde..

    Der schnelle Sex auf der Klappe, Polizeirazzien in den Bars, Roas Listen, Verhaftungen mit Personenfeststellungen wenn Mann sich zu häufig an einschlägig bekannten Orten aufhielt, Platzverweise waren noch das geringste Übel..

    Gerichtsverfahren, Urteile die das Leben zerstörten, die Erwerbsbiographie zerbrachen, Zwangsouting in der Familie, dem Kollegenkreis..

    Häufig wurden die Menschen einfach entlassen, wenn bekannt wurde das Mann schwul ist, und Mann konnte NICHTS dagegen tun..

    Es gibt aber auch die anderen Schwulen..
    Die, die den Kick des"verbotenen" suchen, und die Klappe als Fetisch begreifen, als Ort wo Mann "Heten knacken" kann..

    Das alles hat mit deinem Vorwurf der "nicht integrierbaren Schwulen" rein gar nichts zu tun..

    Gleiche Rechte zu haben ist nicht automatisch gleichbedeutend mit sich assimilieren MÜSSEN..

    Ich MUSS nicht Heiraten nur weil ich es darf..
    Ich MUSS keine Beziehung führen, kein Kind adoptieren, keine Familie gründen..

    Ich muß auch keine Burka tragen nur weil ich zum CSD gehe..

    Ich KANN auch in einer Speedo erscheinen, oder eben halt nackt, wenn es dabei hilft AUZUFALLEN..

    Der CSD ist eine Demonstration für Gleiche Rechte für ALLE, und nutzt am Ende nur etwas, wenn die Demonstranten auch auffallen..
    Deshalb ist das Spektakel mit den LKW´s und den wummernden Bässen und den nackten Hintern unabdingbar zum auffallen..

    Keine SAU hätte es je interessiert wenn alle brav in normalen Straßenklamotten zum CSD erschienen wären, ein paar Pappschildchen mit Forderungen in die Höhe gehalten, und Parolen skandiert hätten..

    Kein CSD hätte es in die Abendnachrichten geschafft..

    Die Straßenschlachten in der Christopher Street schafften es in die Tagesschau WEIL die Tunten mit Steinen und Pumps auf die Polzisten geworfen haben um sich endlich gegen die Razzien zu wehren..

    Niemand hätte diesen Protest wahrgenommen wenn die brav im Kreis marschiert wären..

    Und nur durch die CSD´s sind all die kleinen Rechte die wir uns inzwischen erkämpft haben erkämpft worden..
    Nur durch sie sind die Politiker darauf aufmerksam geworden das in unserem Staat etwas nicht stimmt, und nicht alle die gleiche Rechte haben..

    Und der Kampf ist noch lange nicht vorbei..

    Also gewöhn Dich an den Anblick nackter Hintern auf der Straße, oder kuck einfach nciht hin..
    Keiner zwingt Dich dazu..

    Aber die nackten Hintern werden weiter auch für Deine Rechte kämpfen..
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#58 meierAnonym
  • 16.04.2013, 02:43h
  • man findet als schwuler senior keinen sex mehr mit jungen männern ohne dienstleistung.
    was wenn man echte liebe sucht. die kann man nicht kaufen.
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#59 Foxie
  • 16.04.2013, 10:41h
  • Antwort auf #43 von Thorsten1

  • Nein, kein übliches "sorry" vorneweg!
    Erst nimmst du diesen brutalen Schläger in Schutz, obwohl keiner weiss, was da vorher lief. Kein wie auch immer geschehenes Missverständnis rechtfertigt Brutalitäten!
    Und als ob das nicht reicht, werden wir von dir gleich noch in solche und solche Schwule sortiert und
    beleidigt! Damit beleidigst du nicht nur das Opfer, sondern uns alle!
    Lebe deinen Hass woanders aus, ich glaub, du bist hier falsch!
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#60 Foxie
#61 daVinci6667
  • 16.04.2013, 11:51h
  • Antwort auf #56 von alexander

  • Um ehrlich zu sein MIZZI habe ich das in Single-Zeiten genau so gemacht wie du, wenn auch in anderer Form.

    Nur habe ich dazu niemals das PISSOIR (wie man bei uns sagt) aufgesucht. Das wäre nichts für mein FEINES NÄSLI gewesen und die Möglichkeit dabei AUSGERAUBT und EINS AUF DIE RÜBE zu bekommen oder noch schlimmer, löst bei mir keine Geilheit sondern TEMPORÄRE EREKTILE DYSFUNKTION aus!.

    Ich habe stattdessen fleissig Saunen aufgesucht. Da ging's (zumindest in der Schweiz) immer sehr freundlich, hygienisch und kultiviert zu. Und nach geilem Sex mit denjenigen an der Saunabar noch was zu trinken oder was kleines zu essen fand ich auch angenehm. Ich fands dann auch schön denselben wieder zu treffen und das ganze zu wiederholen.

    Aber bitte, JEDEM DAS SEINE! Daher finde ich Torstens Kommenrare genauso DANEBEN.
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#62 Thorsten1Profil
#63 Mister_Jackpot
  • 16.04.2013, 12:56h
  • Antwort auf #43 von Thorsten1
  • Also Thorsten..ersteinmal muss ich deinen Kommentar als widerlich befinden. Im Folgenden werde ich dir schreiben warum. Du hast anscheinend nicht verstanden, worum es bei einer Demo einer Minderheit geht. Es geht darum sich bemerkbar zu machen und eben grad zu zeigen, dass wir uns unterscheiden, aber trotzdem genau so richtig sind, wie wir sind. Und wie unterscheiden sich Schwule von Heteros du Blitzmerker? Achja richtig: Durch ihre SEXULAITÄT!!! Wenn diese auf einem CSD angedeutet wird, z.B. durch "nackte Hintern" dann ist das eben auch ein politisches Zeichen. Anscheinend aber scheinst du von Protest nichts zu verstehen und solltest dich daher dazu nicht äussern! Was den Klappen Sex angeht..wie kommst du eigentlich dazu das zu verurteilen und Schwule in "gute" und "böse" Schwule aufzuteilen? Ganz ehrlich: Hast du sie noch alle? Als Single kann man sich ausleben wie man möchte, wenn man dabei niemand anderen schadet. Und wenn der ältere Herr den Jüngeren "Hetero" angemacht hat so what? Dann soll er einfach antworten: nee sorry Alter ich bin nicht schwul! Und dann einfach gehen, anstatt den Opi gleich zusammenzuschlagen! Wie kannst du solche Gewalt nur rechtfertigen? Ich verstehe es nicht und es gibt dafür auch keine plausible Erklärung! Aber anscheinend hast du (falls überhaupt) wahrscheinlich klnisch reinen Sex oder wie? Liegt das Desinfektionsspray beim Sex neben deinem Bett? Sex muss ein bisschen dreckig sein und man kann trotzdem ein sehr integriertes und erfülltes Leben führen...ja ich behaupte sogar guter dreckiger Sex ist einem integrierten und erfüllten Leben in der Gesellschaft hilfreich, da man sich dadurch gut fühlt und sich das auch auf das eigene Umfeld überträgt. Selbst bin ich auch nicht so der Klappentyp, aber da ich Single bin, treib ich mich öfter mal in Cruising Clubs rum und kann dann auch schon ganz schön versaut sein...mich aber hinterher dann bei nem netten Bierchen auch mit demselben!!!! Typen über die neuesten politischen Ereignisse unterhalten. Du siehst, dass du in einer seltsamen Schwarzweiss Welt lebst, die geprägt ist von Vorurteilen. Dadurch wirkt deine Position wie gesagt widerlich und stinkt nach Doppelmoral. Entspann dich mal in der Muschi würd ein Kumpel von mir dir jetzt sagen....dann klappts auch mit den Menschen! ;)
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#64 stromboliProfil
  • 16.04.2013, 13:08hberlin
  • Antwort auf #62 von Thorsten1
  • bringen wirs mal so auf einen kurzen nenner: niemand interessiert deine einstellung zur toilette, zu sex und dein öffentlichkeitsbewusstsein.
    Wenn schon praunheim/dannecker zitierend, dann auch zusammenhängend zitieren: "der homosexuelle zieht sich entweder auf heimlichen sex oder ins private zurück..Deshalb unsere forderung: raus aus den klappen , rein in die strassen.
    Eben: rein in die öffentlichkleit.
    Man sieht du hast dies auf deiner kirchenbank einfach verschlafen.. kein wunder bei den predigten und "wertvorstellungen", die einem da zugeflüstert werden. Zum einschlafen eben diese kleingeistig daherkommende "bürgerlichkeit"
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#65 Harry1972Profil
  • 16.04.2013, 13:14hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #62 von Thorsten1
  • Achsooooo! Du hast bloß ein Problem mit Deinen Genitalien, Thorsten! Sag das doch gleich!

    Ich frage lieber nicht, was jemanden daran stören könnte, beim Besuch einer öffentlichen Toilette andere Menschen beim Sex zuzuhören oder aus mehreren Metern Entfernung zwei Gestalten im Gebüsch auszumachen, die sich miteinander vergnügen. Ich muss bei sowas eher schmunzeln.

    Glaubst Du denn ernsthaft, auch nur ein Hetenpaar, welches in der Halb-Öffentlichkeit einer Discotoilette oder hinter dem Schützenzelt rumvögeln will, interessiert Deine Forderung?
    Zu Recht würden die sich kaputtlachen und Dich als moralinsauren Spinner einfach stehen lassen.
    Wie User Antos richtig schreibt, gehört zur Erotik auch das Spiel, die Gefahr entdeckt zu werden.
    Sex ist die natürlichste Sache der Welt und so lange dieser einvernehmlich stattfindet, ist es völlig egal, ob Du das toll findest oder nicht.

    Engagier Dich doch bitte in Deiner heißgeliebten Kirche, daß Dein Pfaffe die Finger von den Kindern lässt, bevor Du anfängst, moralisierend auf Erwachsene loszugehen und sogar Gewaltverbrecher in Schutz zu nehmen.
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#66 Thorsten1Profil
  • 16.04.2013, 13:14hBerlin
  • Antwort auf #63 von Mister_Jackpot
  • Nochmals: Die Schwulen sind im Jahre 2013 keine Randgruppe mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und das ist auch gut so, denn dafür haben Generationen von Schwulenaktivisten gekämpft.
    Jetzt geht es also nicht mehr darum, die Gesellschaft zu "bekämpfen", sondern gemeinsam sich für weiterhin diskriminierte Minderheiten wie Sinti und Roma oder Intersexuelle, gegen den Hunger in der Welt und gegen andere gesellschaftliche Mißstände einzusetzen.
    Wer heute noch als schwuler Mann hasserfüllt und mit Schaum vor dem Mund gegen die "Diskriminierung durch die Heteros" wettert, ist nicht emanzipiert. An dem ist irgendwie die Entwicklung vorbeigegangen. Der sollte das Problem bei sich selbst suchen. (Reste von Diskriminierung wie die Sache mit der Homo-Ehe werden in absehbarer Zeit erledigt sein.)
    Im übrigen habe ich bei einigen Leuten den Eindruck, dass die wutverzerrten Kommentare auf einen vorhandenen Frust bei sich selbst hindeuten, der aus einer nicht vorhanden Partnerschaft, aus Überdruß durch Sexsucht, Arbeitslosigkeit und dadurch einem Gefühl von Sinnlosigkeit entsteht.
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#67 finkAnonym
  • 16.04.2013, 13:17h
  • Antwort auf #62 von Thorsten1
  • im artikel steht, was der täter gemacht hat, nicht, was das opfer gemacht hat. von sex ist da keine rede.

    dem opfer unterstellst du aber von vornherein ohne jeden beleg ein fehlverhalten, die erwiesene gewalt des täters dagegen vergleichst du mit der tödlichen wirkung von elektrischem strom, als sei es so eine art naturphänomen, dass man schon mal menschen auf die straße stößt oder auf einen am boden liegenden eintreten muss. so als sei der täter hier das eigentliche opfer der situation.

    wem willst du was vormachen? du hast NICHT nur was gegen sex in öffentlichen toiletten. du hast ein völlig anderes problem.
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#68 EnyyoAnonym
  • 16.04.2013, 13:18h
  • Antwort auf #40 von Harry1972
  • Bei Euch haben von drei Klappen nur zwei geschlossen?

    In der zweitgrößten Stadt Baden-Württembergs wurden von zwölf Klappen, die ich als Jugendlicher noch kennenlernen konnte, die letzten 25 Jahre elf Stück geschlossen oder wurden durch Automatenkabinen ersetzt! Die letzte erhaltene Bedürfnisanstalt steht unter Denkmalschutz, viel los ist aber dort nicht mehr.

    Zusätzlich wurden Autobahn- bzw. Cruising-Parkplätze mit Zäunen versehen, abgeholzt und/oder hell beleuchtet.

    Und wie Mizzi in #56 schreibt hat Klappensex ein nicht unerhebliches Suchtpotential - wohin all diese früher bei so vielen Männern vorhandenen Energien heute fliessen, frage ich mich immer wieder: so viel ist im INet oder der Gastroszene nie los, als dass es die Massen, die einst in Klappen/Parks etc. unterwegs waren, zu kompensieren!

    Zum Artikel: gute Besserung dem Überfallopfer und eine hoffentlich deftige Strafe für den Attentäter!

    Dass selbst hier einige Leute dem Opfer die Schuld zuweisen wollen und den Täter mehr als nötig in Schutz nehmen, ist vielsagend...
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#69 finkAnonym
#70 daVinci6667
  • 16.04.2013, 13:38h
  • Antwort auf #62 von Thorsten1

  • "Ich bin nur gegen den Sex auf Toiletten, weil diese ÖFFENTLICH sind. Genitaler Sex, egal ob homo oder hetero, hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen!"

    Diese Meinung darfst du haben. Wobei denn noch zu klären ist, was öffentlich ist.

    Was aber absolut nicht geht, ist dem Opfer auch noch hinterher zu treten und ihm zu sagen, er sei selber Schuld!

    Das war das Unfassbare an deinen Aussagen! Dafür wirst du hier zurecht abgestraft. Es scheint, du hast mehr Mitgefühl mit dem Täter als mit dem Rentner. Das sagt viel über Dich aus!

    Nichts rechtfertigt diese Tat Thorsten, auch dann nicht, sollte das Opfer dem Täter ungefragt den Schnidel angefasst haben. Dagegen kann man sich wehren ohne den andern gleich umbringen zu wollen!

    Ich vermeide es wenn immer möglich auf öffentliche Toiletten zu gehen, weil diese mich ekeln. Mit Klappensex kann ich daher nichts anfangen. Lass denen die das anders erleben ihre Freiheit und versuche nicht, in anständige und unanständige Schwule zu unterteilen.

    Ich bin sicher auch du hast irgendwo etwas "unanständiges" in deiner Sexualität!

    An diese uralten Rinnendinger erinnere ich mich nur noch aus der Kindheit. Diese gibt's in der Schweiz wohl nicht mehr. Bei den heutigen Toiletten sieht man gar nix mehr.

    Kann mich aber noch gut erinnern wie ich dabei anderen Jungs an das Pimmelchen geschaut habe. Gib's zu, zumindest das hast du auch schon. Oder bist du nicht schwul?

    Dieser Rentner konnte leider früher nur auf Klappen seine Homosexualität ausleben. Siehe Comment von TheDad.

    Heute lebt er vielleicht alleine und hat kein Geld für Saunen. Ist doch nicht schwer zu verstehen, dass er sie noch heute aufsucht? Warum hasst du ihn deswegen anstatt das du Verständnis aufbringst?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#71 TheDadProfil
  • 16.04.2013, 14:04hHannover
  • Antwort auf #62 von Thorsten1
  • ""Genitaler Sex, egal ob homo oder hetero, hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen!""..

    Und WAS GENAU ist der Grund dafür ?

    Warum darf niemand zukucken ?
    Warum dürfen sich nicht zwei Menschen auf der Liegewiese am Baggersee befummeln ?

    Wer wird durch GENAU WAS gestört wenn zwei Menschen im Gebüsch im Park vögeln ?

    Wer wird dadurch gestört wenn sich zwei Menschen in einer öffentlichen Toilette an den Puller packen ?

    Was ist der Grund Nacktheit in der Öffentlickeit zu unterdrücken ?

    Wieso bekommt Mann Hetensex schon in Vorabend-Serien VOR 18 Uhr "serviert", während JEDER Film wo ein nackter Männerhintern hinter einer Milchglasscheibe zu sehen, nein, zu erahnen ist, mit dem Satz "Diese Sendung ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet" NACH 23 Uhr angekündigt wird ?

    WAS ist an einem Schwanz, einer Latte so häßlich und gefährlich das es in der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden darf ?

    Deine "integrierte" Scham ist nichts weiter als ein Ausdruck für eine Selbst-Unterdrückung..

    Eine Schranktür..

    SCHAM und Religion sind chauvinistische Mittel des klerikalen Patriachates zur Unterdrückung von Kindern und Frauen..
    Und offenbar auch von Schwulen..
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#72 Thorsten1Profil
  • 16.04.2013, 14:32hBerlin
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • Weil ich auch nicht möchte, dass die Verkäuferin, bei der ich morgens meine Brötchen kaufe, nackt hinter dem Tresen steht und sich an ihrer Muschi reibt!
    Die Gesellschaft hat zu Recht Spielregeln entwickelt, die sich bewährt haben. Sex so viel man will, aber bitte im privaten Bereich!
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#73 finkAnonym
  • 16.04.2013, 16:44h
  • Antwort auf #72 von Thorsten1
  • blödes beispiel, weil nicht verallgemeinerbar. die backwarenverkäuferin wird z.b. mit handschuhen das brot anfassen. muss deshalb jetzt jeder überall handschuhe tragen?

    auch "bewährte regeln" sind nicht immer ein argument. für mich haben sich z.b. die regeln des klappensexes bewährt. und nu?
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#74 antosProfil
  • 16.04.2013, 19:33hBonn
  • Antwort auf #73 von fink
  • "auch "bewährte regeln" sind nicht immer ein argument. für mich haben sich z.b. die regeln des klappensexes bewährt. und nu?"

    Und nu würde ich dir entgegnen, dass Du beim Klappensex die dir selbstverständlich bekannten - und bewährten - Regeln brichst und dass dieses erotisierende Setting einen Teil deiner Erregung ausmacht.

    @Thorsten1:

    Du mutmaßt:

    "Im übrigen habe ich bei einigen Leuten den Eindruck, dass die wutverzerrten Kommentare auf einen vorhandenen Frust bei sich selbst hindeuten, der aus einer nicht vorhanden Partnerschaft, aus Überdruß durch Sexsucht, Arbeitslosigkeit und dadurch einem Gefühl von Sinnlosigkeit entsteht."

    Findest Du nicht auch, dass diese Sorte freien Assoziierens und blinden Psychologisierens eine besonders ungute Unsitte in Diskussionen ist? Zumal die Selbstoffenbarungsseite einer/deiner Nachricht dadurch immer ein so erdrückendes Übergewicht erhält? Wenn Du zum Beispiel hier mitteilen möchtest, dass Du einen Partner hast ['Freund' nennt das ja seltsamerweise kaum noch einer in unserer Wirtschaftsbürgerwelt], einen Job, außerdem häufigen Sex mit wechselnden Partnern als 'Sucht' empfindest und dich wegen all diesen deinen Top-Features für einen 'Angekommenen', 'Arrivierten', quasi gleich mal für einen Maßstab hältst und alle anderen für beschränkt, nicht hinreichend oder gleich krank, dann - lieber Thorsten1 - ginge das doch auch anders. Offener.
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#75 TheDadProfil
  • 17.04.2013, 01:31hHannover
  • Antwort auf #72 von Thorsten1
  • ""Weil ich auch nicht möchte, dass die Verkäuferin, bei der ich morgens meine Brötchen kaufe, nackt hinter dem Tresen steht""..

    Ach ?
    Da empfehle ich mal eine Woche Urlaub auf einem FKK-Campingplatz..

    Zu der Muschi schreib ich jetzt nichts..

    Mir wäre es schon recht wenn sich Service-Personal nach dem Toiletten-Gang die Hände wäscht, und jeder Backwarenverkäufer Handschuhe oder eine Zange verwendet..

    Dein "Problem" sitzt viel tiefer, als Deine Postings offenbaren..
    Da ist wohl einiges schief gegangen in der Sozialisation und im Coming Out..

    Wer hat Dir eigentlich erzählt das Nacktheit und Sex Privat sind ?

    Bei den Neandertalern hättest Du wahrscheinlich auf eine separates Höhle bestanden um den anderen nicht zuschauen zu müssen..

    Irgendwann auf dem Weg vom Neandertaler hin zu den Menschen der Eisen-und Bronzezeit des Jesus ist einiges verloren gegangen, und einiges überflüssiges dazu gekommen..

    Z.B. die Scham einen Hintern sehen zu müßen..

    Schaut Mann sich allerdings im römischen Museeum die Kleidung der Antike an, so war da mehr zu sehen als verhüllt..

    Religion hat diese Scham und dieses verhüllen bedingt, den Sex in dunkle Kammern verbannt, der sich schon bei den Griechen und Römern auf öffentlichen Latrinen abspielte, wo Mann sich nebeneinander sitzend recht angeregt wenigstens unterhielt, denn römische Latrinen waren alles andere als ein stilles Örtchen..

    In den öffentlichen Bädern gab es keine Badekappen und keine Badekleidung..

    In einem echtem Hamam findet Mann die heute noch nicht..

    Keine Sorge..
    Ich bin für Spielregeln..
    Kein Rassismus..
    Keine Gewalt..

    Keine Frauen im Hamam zum Beispiel..

    Aber wer das Spiel Klappen-Sex spielt, soll es spielen dürfen..

    Wer da nicht mitspielen will, kann "Nein, Danke" sagen und gehen..

    Wer´s nicht mag, muß die STADTBEKANNTEN Klappen ja auch nicht benutzen, und siehe Foto oben : DIE Klappe ist Alt UND Stadtbekannt..

    Und Übrigens :
    Eine Randgruppe ist und bleibt eine Randgruppe, da ändern Gleiche Rechte für Alle auch nichts..

    Juden bleiben Juden, Türken bleiben Türken, und Schwule bleiben Schwule..
    Das gleiche gilt auch für Muslime, Christen, Rassisten, Fußballfan´s und Einradfahrer..

    Erst alle großen und kleinen Randgruppen zusammen die zudem verschiedene Schnittmengen haben bilden die Gesellschaft, die keine Mitte hat in der Mann "ankommen" kann, weil Mann seine reale Position nicht verläßt..
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#76 Harry1972Profil
  • 17.04.2013, 02:31hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #74 von antos
  • Vielen Dank, das Du diese Passage aufgegriffen hast. Diese pauschale und doch nur angedeutete Herabwürdigung seiner Gesprächspartner durch derartige Äusserungen und Vermutungen über deren Lebenssituation, stößt auch mir in Diskussionen immer wieder auf.
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#77 Johannes gundelAnonym
  • 17.04.2013, 04:33h
  • In solchen Fällen bedauere ich wirklich, dass die Prügelstrafe abgeschafft wurde. Dem jungen Rotzkerl gehören hundert Peitschenhiebe auf den nackten Rücken und anschliessend eine mehrjährige Zuchthausstrafe.
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#78 Benedictus
  • 17.04.2013, 10:08h
  • Ich kann irgendwie beide Positionen nachvollziehen, um mal zwei Extreme herauszugreifen: Thorsten1 und stromboli.

    Ich glaube aber nicht, dass es sich hier um ein "Schwulenproblem" handelt, in der es um die Frage geht, ob Schwule sich überhaupt irgendwo zu integrieren haben, um ihre Rechte in Anspruch nehmen zu dürfen oder von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert zu werden, sondern vielmehr glaube ich, dass es sich um ein "Männerproblem" handelt, weil gerade an diesem Beispiel "Homosexueller trifft Heterosexuellen in einer öffentlichen Toilette" deutlich wird, dass hier zwei extrem sexuell polarisierende Kräfte aufeinanderstoßen:

    Auf der einen Seite der heterosexuelle Mann, der praktisch im gleichem Maße Frauen nachglotzt, hinterhersteigt und sie vielleicht sogar bei günstigen Gelegenheiten in der Öffentlichkeit begrapscht (Bierzelt, überfüllte Bahn, etc.), vielleicht es sogar als Aufforderung sieht, eine Frau sexuell zu belästigen, wenn eine Frau sich seiner Meinung nach "nuttig" kleidet, und er sich natürlich auch keiner Schuld bewusst ist, wenn Frauen in einem sogenannten #Aufschrei dagegen aufbegehren.

    Und auf der anderen Seite der schwule Mann, praktisch ein Abziehbild dessen was der heterosexuelle Mann repräsentiert, nur halt in eine Richtung und somit die größte Angst des heterosexuellen Mannes an sich, weil er sich plötzlich mit seiner selbst konfrontiert sieht, auf eine für ihn sehr..., sagen wir mal... unangenehme Art und Weise.

    So mag der heterosexuelle Mann zwar den schwulen Mann irgendwo noch tolerieren, vielleicht noch die Homoehe schlucken. Aber es wird immer der eine Satz fallen: "Solange sie mir nicht an die Wäsche gehen, ist alles in Ordnung" Und genau das ist der Knackpunkt. Der schwule Mann ist seine allergrößte Angst. Und die entlädt sich bei einem heterosexuellen "Mann" nicht selten in Aggressionen und Gewalt, wenn denn die schlimmste für ihn anzunehmende Situation dann tatsächlich eintritt: "Ein alter schwuler Sack will ihm an die Wäsche." Und beide Adjektive in sich gesehen steigern seine Abscheu und seinen Ekel in einem so großen Maße, dass er regelrecht seine (von der Gesellschaft aufgezwungene?) Selbstbeherrschung verliert und sich seine Homophobie in all seiner Macht entlädt.

    Wenn man sich in so einem Terrain bewegt, um seine Sexualität auszuleben, wenn es einem ein Nervenkitzel ist, nicht zu wissen, ob man einen homo- oder heterosexuellen vor sich hat, wenn einen der Gedanke anturnt, einen (vermeintlichen) "Heterosexuellen umzupolen", dann wird man sicherlich das Risiko eingehen und seinen Sex in so einer Umgebung suchen. Will man aber auf Nummer sicher gehen, so wäre es anzuraten, die "Klos" zu benutzen, die in Rahmen von Schwulenclubs, Schwulensaunen, Schwulenkinos, -Diskos, etc. angeboten werden. Aber wenn schwule Sexpartner nicht der Reiz sind, dann verstehe ich natürlich, dass die dafür vorgesehenen Orte des schwulen Lebens nicht attraktiv genug sind.
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#79 Harry1972Profil
  • 01.06.2013, 11:31hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #78 von Benedictus
  • Alles schön und gut.
    Doch darf das nur als Erklärung, nicht aber als Entschuldigung für den Gewalttäter herhalten und genau das wird im Forum ja versucht.

    Es ist schlichtweg inakzeptabel, daß Menschen derart auf andere Menschen losgehen, mit Tötungsabsicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »

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