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Kommentare zu:
Schwusos: "Wir haben die SPD auf Linie gebracht"


#1 EnyyoAnonym
  • 20.04.2013, 12:11h
  • Das Engagement für die SPD in allen Ehren, aber vielleicht sollte man für die Wahl vor allem die AfD propagieren: CDSU-FDP-Wähler wechseln wohl nur in den seltensten Fällen zu Rot, Dunkelrot oder Grün - aber viele sind mit ihrer Mischpoke auch unzufrieden und könnten eine Alternative dazu in der AfD sehen.

    Wenn also die AfD den Schwarzgelben ein paar Prozent abnehmen kann, könnte dies das Zünglein an der Waage zu Gunsten der bisherigen Oppositionsparteien sein!
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#2 GastiAnonym
  • 20.04.2013, 12:46h
  • Wahlen gewinnt man nicht mit guter Programmatik, sondern mit guter, glaubhafter Werbung.

    Die Masse kauf ein Auto ja auch nicht um von A nach B zu kommen, sondern um ein tolles Gefährt zu haben.
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#3 HermannProfil
  • 20.04.2013, 13:08hBerlin
  • "Sind die Grünen beim Thema Homo-Rechte nicht das Original und die SPD die Kopie?"

    Die Schwusos gibt es seit 1978, also rund 2 Jahre vor dem Gründungsparteitag der Grünen. Soviel zu Original und Kopie. Die SPD ist die politische Mutter der Lesben- und Schwulenbewegung in Deutschland!

    www.schwusos-tempelberg.de/index.php?mod=content&menu=12
    &page_id=2489


    Natürlich waren die Grünen als kleine Klientelpartei beweglicher und lange Zeit in Ihren Forderungen mutiger als die älteste Partei Deutschlands, da ist die Metapher mit dem Tanker durchaus treffend.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 anomeAnonym
  • 20.04.2013, 13:23h
  • Antwort auf #1 von Enyyo
  • Davon werden die Oppositionsparteien aber auch nichts haben. Die AfD wird deutlich in den Bundestag einziehen (Wählerpotenzial liegt bei ca. 20%) und dann wird es wieder eine große Koalition, weil weder schwarz-gelb noch rot-grün(-rot) eine Mehrheit haben wird.
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#6 anomeAnonym
#7 EnyyoAnonym
  • 20.04.2013, 13:35h
  • Antwort auf #5 von anome
  • Woher hast Du denn die Zahl mit den 20%?

    Ich denke, die AfD sind so was wie die Piraten der Rechten: haben das Potential, etliche frustrierte Stamm- und Nichtwähler zu aktivieren, kommen aber m.E. kaum auf mehr als 6-8%.

    Bei den Bundestagswahlen sind die Leute i.d.R. doch etwas vorsichtiger als bei Landtagswahlen, so dass ich 20% AfD für deutlich zu hoch gegriffen halte.

    Wenn aber dafür die FDP unter 5% rutscht und die CDU auf 35% kommt, wäre Rot-Grün (hoffentlich!) machbar.

    An Schwarz-Rot oder Schwarz-AfD will ich lieber nicht denken...
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#8 Timm JohannesAnonym
  • 20.04.2013, 14:47h
  • Also bisher kann ich noch nicht erkennen, dass es im Herbst für Rot/Grün reicht, da sind die Chancen für Schwarz/Gelb höher. Am Wahrscheinlichsten aber dürfte derzeit wohl eine Grosse Koaltion sein, leider.

    Themen mit denen die SPD punkten kann:
    * Flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn
    * Einführung einer Vermögenssteuer
    * Erhöhung der Erbschaftssteuer bei den Hochverdienenden
    * Trockenlegung von Steueroasen und Kampf gegen das Bankgeheimnis der Schweiz/Liechtenstein
    * Abbau der 2 Billionen Euro an Altschulden ("aber das macht bekanntlich keine Partei in Deutschland, schlimm genug leider")
    * Begrenzung der Managergehälter- und vergütungen
    * Gesetzliche Frauenquote in den Aufsichtsräten der DAX-Konzerne
    * Ausbau der Windkraftanlagen
    * Eheöffnung ("spielt aber eine nicht so wichtige Rolle wie andere Themen, auch wenn wir das hier auf Queer immer glauben")
    * Ausbau von Krippen und Kindergärten

    Themen, mit denen die SPD verlieren kann:

    * Weitere Gelder nach Zypern, Griechenland und Südeuropa ("da haben die Deutschen die Nase gestrichen voll von")
    * Beibehaltung des Afghanistaneinsatzes ("die Deutschen wollen das Ende der dortigen Stationierung")
    * Forderung nach Doppelter-Staatsbürgerschaft
    * Erleicherung des Zuzugs von Menschen aus dem Ausland in die deutschen Sozialsysteme
    * Ausweitung der Entwicklungshilfegelder ("in Deutschland verroten die Autobahnbrücken und Schulen, aber Gelder ins Ausland schaufeln, das kommt nicht gut an")
    * Autobahn-Maut für Pkw ("finde ich zwar gut, aber die Mehrheit der Deutschen und insbesondere SPD-Wähler nicht")

    Insbesondere aber schneidet die Person Merkel im Vergleich zu Steinbrück besser als Person ab. Sie macht kaum Fehler und ist wenig angreifbar.

    Wen ich im Herbst wähle, da muss ich noch drüber nachdenken, da bei jeder Partei mich bestimmte Themen sehr stören und ich da nur immer danach wähle, was ist das kleinere Übel.
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#9 alexander
  • 20.04.2013, 16:20h
  • die Begeisterung von Schwusos-Chef Ansgar Dittmar im Interview, dass die Programmatik Peer Steinbrück ins Kanzleramt spült, kann ich leider nicht teilen!
    eine partei, die mit schröder ihre gesamte wählerschaft verprellt hat, muss auch mit den daraus resultierenden folgen, "rechnen und leben können!" da hilft auch das schönste neue programm nichts"!
    zumal ihr auch noch ein entscheidender "sympathieträger", als kanzlerkandidat fehlt?
    mich hat diese partei seit sie ihre "sozialen grundwerte", verraten und vergessen hat, nicht mehr überzeugen können, auch jetzt nicht. das verzweifelte ringen um wählerstimmen und die ignoranz, mit der schröder immer noch hochgehalten wird (???), wenn er mal wieder als "selfmademan" aus der mottenkiste grinsen darf, bestärkt mich eher noch in meiner ablehnung! hier hätte vor jahren (nach schröder!), "fisch bei die butter" gehört und ein glaubhafter "neuanfang"! wer will schon eine partei, die sich von MERKEL immer auf's neue die inhalte wegnehmen lässt und dann dumm aus der wäsche guckt, genau wie die grünen???
    (mal abgesehen von unseren schwulen interessen!)
    mir graut schon seit langem vor den bevorstehenden wahlen, es gibt einfach keine alternative, die mächtig genug wäre, unseren konservativen die macht aus den händen zu nehmen!!! leider!
    dazu noch das hämische, hysterische gekreische über DIE LINKEN ??? die haben doch längst bewiesen (in berlin!), dass sie im zweifelsfalle sehr kleine brötchen backen, wenn es der allgemeinheit zu gute kommt! und bringen wenigstens ein paar stimmen mehr!
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#11 daVinci6667
  • 20.04.2013, 17:02h
  • Antwort auf #5 von anome

  • "dann wird es wieder eine große Koalition, weil weder schwarz-gelb noch rot-grün(-rot) eine Mehrheit haben wird."

    Ja, diese Gefahr besteht. Da die AfD aber sicher mehr Potential bei CDUCSUFDP hat, müsste die Union mit etwas Glück wenigstens diesmal in der GroKo den Juniorpartner spielen.

    Ich hoffe für Deutschland weiter auf rot/Grün. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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#12 KessmannAnonym
#13 saltgay
  • 20.04.2013, 17:48h
  • Woher nimmt bloß die SPD ihren Optimismus? Das ist ja schon pathologisch. Der Psychiater Eric Berne beschreibt das als das "Treibhaus-Spiel". Die Gruppe sitzt in einem abgeschotteten Treibhaus und ihre Kommunikation dreht sich nur um die eigene Lebenswelt

    Ob die AfD wirklich einen maßgeblichen Stimmenanteil gewinnen kann, ist fraglich. Ein, zwei handfeste CDU-Skandale, die gegen das Volksempfinden verstoßen, könnten der AfD Stimmen zuspülen, aber sonst wird es eher die 3% - Partei. Die FDP wird wieder gestützt werden und die Liberalen werden das als eigenen Verdienst werten, während die SPD unsanft aus ihrem Wolkenkuckuksheim fallen wird. Es reicht einmal wieder nicht. Schröder ist eben ein erfolgreicher Totengräber. Steinbrück war immerhein unter ihm ein Sargträger und das Volk hat nun einmal kein Interesse an permanenten Trauerfeiern. Allerdings sollte man sich davor hüten zu glauben, dass es mit den Beerdigungen aufhört. Denn da sind noch die Staatsbegräbnisse, wie Vorratsdatenspeicherung, Bestandsdatenauskunft, flächendeckende Viedoüberwachung. Diese Begräbnisse des Rechtsstaates werden dann gemeinsam in der großen Koalition mit der CDU zelebriert. Da ist absolut Verlass auf die SPD. Da muss man gar nicht bis auf die Notstandsgesetze zurück greifen. Flächendeckend zu Grabe getragen wird dann auch der gesetzliche Mindestlohn. Das wird dann umgefalschmünzt in eine Lohnuntergrenze nach Branchen. Das bietet die SPD in Wirklichkeit ihren Wählern als Perspektive an.

    Ach Gottchen, ja auch wird ein wenig gleichgestellt, wie man das ja an der Frauenquote in der Union bewundern darf. Das wird dann eben eine "Flexigleichstellung im Jahr 2030", das ist doch ein guter Tag für alle Schwulen. Bis dahin sind dann auch die Opfer der § 175 längst verstorben und da kommt dann die Wiedergutmachung zum richtigen Zeitpunkt.

    Die SPD hat nichts begriffen. Es ist die einzige Partei, die nur dadurch Stimmen erntete, dass die anderen Parteien noch viel desaströser sind und es keine Alternative gab. Das wäre doch der Wahlslogan für 2013: "Wir sind unter den letzten Heulern das geringste Übel - darum SPD".

    Aber Vorsicht, die Zeiten haben sich geändert, da wo die FDP hin will, da klebt die SPD: bei 18+
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#14 Fiete_Jansen
#15 Lich KingAnonym
  • 20.04.2013, 17:53h
  • Solange der Multimillionär Steinbrück Kanzlerkandidat bleibt, kann man sich auf die auch nicht verlassen. Wird wohl wieder schwarz-gelb sein. Ich werde diesmal mal probeweise die AFD wählen weil mich deren program anspricht, aber Gysi gefällt mir auch.:

    www.youtube.com/watch?v=6m3JAIcSagM
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#16 Fiete_Jansen
  • 20.04.2013, 17:54h
  • War es nicht Herr Müntefering, der es für "unfair" hält, die SPD an ihren Wahlkampfversprechen zu messen?
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#17 Fiete_Jansen
#18 neuen FaschistenAnonym
  • 20.04.2013, 18:00h
  • Die muss man auch so nennen!

    ** Konrad Adam steht mit seiner Idee, den sogenannten unteren Schichten das Wahlrecht abzuerkennen, nicht allein. Auch der zum wissenschaftlichen Beirat gehörende Volkswirtschaftsprofessor Roland Vaubel stellte Überlegungen in diese Richtung an. In seinem Beitrag Der Schutz der Leistungseliten in der Demokratie diskutierte er, wie die sogenannten Leistungseliten vor der Tyrannei der Mehrheit geschützt werden können. Er wurde fündig in Solons Verfassung:

    Solons Verfassung unterschied zwischen dem aktiven und dem passiven Wahlrecht. Zwar waren alle vier Klassen von Wahlbürgern [...] in der Volksversammlung gleichermaßen stimmberechtigt, aber Mitglieder der untersten Klasse durften nicht für politische Ämter kandidieren.

    Und er schob nach:

    Wussten Sie, dass auch unser Grundgesetz Art. 137, Abs. 1 Beschränkungen des passiven Wahlrechts (für Angehörige des öffentlichen Dienstes!) zulassen würde? **

    andreaskemper.wordpress.com/2013/04/15/afd-wahlrecht-fur-arb
    eitslose-abschaffen/
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#19 goddamn liberalAnonym
  • 20.04.2013, 18:36h
  • Antwort auf #15 von Lich King
  • "Solange der Multimillionär Steinbrück Kanzlerkandidat bleibt, kann man sich auf die auch nicht verlassen. "

    Eine Partei wählen, die prokapitalistischer ist als die SPD, weil Steinbrück mehr Geld verdient als man selber.

    Die Logik ist keine.

    Entweder man ist für Einkommensgleichheit. Oder man ist für Markt. Dann sollte man aber auch nicht die beneiden, die sich - mit was auch immer - auf dem Markt gut verkaufen.

    Ich wähle nur Parteien, die demokratisch einigermaßen wasserdicht sind. Das gilt dann in Doitschland merkwürdigerweise als links. Aber damit kann ich leben.
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#20 KessmannAnonym
  • 20.04.2013, 18:42h
  • Antwort auf #17 von Fiete_Jansen
  • Ach, jetzt ist die AfD schon "rechtsaußen"?
    Es wird sicher nicht mehr lange dauern, dass man sie hier als "Neo-Nazis" bezeichnet.
    Aber, das wird nicht klappen. Diese Partei hat in wenigen Wochen fast 10.000 neue MItglieder bekommen. Deutschland WILL eine Anti-Euro-Partei! Die Partei ist durch und durch demokratisch.
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#21 TheDadProfil
  • 20.04.2013, 20:56hHannover
  • Antwort auf #20 von Kessmann
  • Die AfD wurde von einer Anzahl ehemaliger CDU- Parteimitglieder gegründet..

    Ganz so wie eine andere Partei in den 80´ern..

    Ich zumindest habe da ein ganz klares Déjà-vu wenn eine Partei antritt um z.B. die gemeinsame europäische Währung abschaffen will um wieder in Kleinstaaterei zu verfallen..

    Als nächstes fordern die den Austritt aus der EU und schon haben wir Verhältnisse wie im Kalten Krieg..

    Mit solchen Leuten ist kein Staat zu machen..
    Und schon gar kein Europäischer..

    de.wikipedia.org/wiki/Die_Republikaner
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#22 Fiete_Jansen
#23 anomeAnonym
#24 paren57Ehemaliges Profil
  • 20.04.2013, 23:35h
  • "Wird das Thema Homo-Rechte auch im Wahlkampf eine Rolle spielen?

    Wir werden das in geeignetem Maße öffentlich machen und besonders in die Community gehen. Wir haben unseren CSD-Auftritt mit Beteiligung unserer Promis, inklusive unseres Kanzlerkandidaten geplant."

    Wieviel Realitätsverlust ist eigentlich selbst in Wahlkampfzeiten erlaubt? Das nennt man ja wohl Stimmenfang der billigsten Art. Es zum Wahlkampfthema machen, würde bedeuten, das Thema auch in den großen Kundgebungen für den Mainstream anzusprechen. Aber da werden die meisten Kandidaten wieder kneifen. Und ratet mal warum? Weil sie nach wie vor davon ausgehen, dass die große Mehrheit allen Umfragen zum Trotz in ihrem tiefsten Inneren immer noch homophob ist. Und vermutlich haben sie in diesem Punkt ja sogar recht. Denn die Mutti und die ihren und die Schwarzkittel aus Rom und ihre Vasallen lassen ja nichts unversucht, die Diskriminierung von Schwulen als abendländische Pflicht darzustellen. Und leider haben sie noch viel zu viel Erfolg damit.
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#25 GayreporterAnonym
  • 21.04.2013, 00:23h
  • Antwort auf #1 von Enyyo
  • Also ich finde es schon erschreckend, wie Politiker ohne jegliche Mathematikkenntnisse ein Land regieren wollen. Wie soll rot-grün plötzlich mehrheitsfähig werden, weil die AFD den anderen Stimmen wegnimmt? Das geht doch nur, wenn dadurch etwa die FDP nicht reinkommt, aber dafür dann evtl. die AFD. Ich freue mich sehr, dass im nächsten Bundestag wohl endlich Leute sitzen, die dem Euro-Wahnsinn Einhalt gebieten. Der Sozi glaubt ja ernsthaft mit seinem Steuererhöhungswahnsinn Stimmen zu gewinnen. Respekt. Dabei wissen die Leute doch seit 2005: rot-grün macht nichts als arm.
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#26 Timm JohannesAnonym
  • 21.04.2013, 13:53h
  • Antwort auf #12 von Kessmann
  • @Kessmann
    "Wenn man das alles nicht will, muss man AfD wählen - Alternative für Deutschland!"

    --> Nein, die sind überhaupt keine Alternative, da ich ein klarer Befürworter des Euros bin und ihn auf jeden Fall behalten will.

    Sobald man die Deutsche Mark wieder einführen würde, würde sie zu einer Fluchtwährung werden und dadurch würde sich der Export deutscher Produkte massiv verteuern.
    Zum anderen finde ich es sehr gut, wenn ich als Tourist in Spanien, in Italien, in den Niederlanden, usw. nicht mehr Geld umtauschen brauche, das war in den 1990er sehr sehr nervtötend und zeitaufwendig. Jetzt geht das alles superleicht und ich kann die Preise vergleichen, weil ich den Wert des Euros bei den Waren sofort einschätzen kann: das war mit Gulden, Franc, Lire, usw. viel viel schwerer.

    Auf keinen Fall werde ich daher die Alternative wählen und die Linskpartei auch auf keinen Fall, weil die Linkspartei den Austritt aus der NATO befürwortet und Kriegseinsätze generell ablehnt ("sowas nenne ich Kopf in den Sand stecken, was die Linkspartei mit ihrem Pazifismusedikt betreibt").

    --> Ansonsten muss ich es mir noch überlegen, welche Partei es wird: Grüne oder FDP, evtuell sogar CDU, weil die Merkel ihre Sache gut macht und Steinbrück sehr, sehr unsympathisch ist ....
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#27 TheDadProfil
  • 21.04.2013, 14:49hHannover
  • Antwort auf #23 von anome
  • Ohne eine gemeinsame Europäische Währung GIBT es keine Europäische Idee die es zu verteidigen gäbe..

    Die Europäische Idee sieht sich als starker Wirtschaft-Kontrapunkt zur USA, und zukünftig zu den Chinesen im globalem Handel..

    Niemand würde von den USA erwarten die gemeinsame Währung aufzugeben, nur weil es dem einem oder anderem Bundesstaat wirtschaftlich schlechter geht..
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#28 finkAnonym
#29 TheDadProfil
  • 21.04.2013, 15:40hHannover
  • Antwort auf #6 von anome
  • Bei diesem "Verein" von einer Partei zu sprechen ist schon ziemlich riskant..

    Neben der Tatsache das diese Haufen religiös geprägter Typen für das Ermächtigungsgesetz gestimmt hat, haben die momentan etwas mehr als 600 Mitglieder bundesweit, sind aber nicht in jedem Bundesland mit einem Landesverband vertreten..

    Demnach ist es ein "Rest-Sammelbecken" für Leute die den Schritt in die CDU nie geschafft haben, das somit weder poltisch noch geschichtlich relevant ist..
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#30 Timm JohannesAnonym
  • 21.04.2013, 16:00h
  • Antwort auf #28 von fink
  • @fink
    "folgendes szenario: afd bekommt 4% von ehemaligen cdu/fdp-wähler_innen. sie kommt nicht ins parlament,"

    --> Folgendes Szenario: die Afd bekommt 6 % von ehemaligen CDU/FDP Wähler_innen und einigen traditionellen eher national gesinnten SPD-Wählern der älteren Jahrgangsstufen und die AFD kommt ins Parlament rein.

    Das wäre nicht so gut, weil die Afd im Ansatz eher weniger LGBT freundlich wäre, das steht jedenfalls zu vermuten ("auch wenn das bisher kein Inhalt ihrer Programmatik ist").

    Die AFD schwächt in erster Linie FDP und CDU, aber auch ein kleinerer Teil der SPD würde AfD wählen. Vor aallem schöpft die AfD aus dem grossen Wählerresvervoir der Nichtwähler.
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#31 TheDadProfil
  • 21.04.2013, 17:31hHannover
  • Antwort auf #30 von Timm Johannes
  • ""Vor aallem schöpft die AfD aus dem grossen Wählerresvervoir der Nichtwähler""..

    Eine hübsche Vermutung, wenn sie denn den Tatsachen entspräche..

    Allerdings haben wir es seit Jahrzehnten mit einer wachsenden "Parteien-Verdrossenheit" zu tun, die allerorten als "Politikverdrossenheit" bezeichnet wird, und die zu immer mehr schwindender Wahlbeteiligung führt..

    Daher ist es eher unwahrscheinlich das eine Partei die sich aus überwiegend ehemaligen CDU-Mitgliedern gründete sogennate Nicht-Wähler rekrutieren kann..

    Wahrscheinlicher ist es das hier am "rechtem Rand" der CDU "geknabbert" wird..

    Das war nach der Gründung der Republikaner durch ehemalige Mitglieder der CSU ebenso..

    Wo Du in der SPD-Wählerschaft ""traditionellen eher national gesinnten SPD-Wählern"" vermutest, ist mir allerdings ein Rätsel..

    Gäbe es "nationale Wähler" der SPD, hieße diese CDU..
    Traditionelle Wähler der SPD wählen SPD aus Tradition..

    Meiner Meinung nach schöpfen die gar nichts, denn die können auch nicht streuen -lol-

    Die AfD ist so notwendig wie ein Pickel am Hintern, denn ihr erklärtes Ziel der Aufgabe der gemeinsamen Währung ist mit unübersehbaren wirtschaftlichen Risiken versehen, die kein vernünftig denkender Mensch herbei-sehnen kann..

    Aber wenn Mann als Manchester-Kapitalist grad keine Wirtschaftskrise hat aus der sich prima Kapital schlagen läßt, kann Mann sich ja wenigstens eine wünschen, und dafür schon mal eine Partei gründen..

    Bernd Lucke ist ein "Hans-Dampf-in-allen-Gassen", war 33 Jahre Mitglied in der CDU, hat allein in den letzten 24 Monaten an der Gründung von 2 politischen Initiativen mitgewirkt, und zuletzt im Januar als Kandidat der "Freien Wähler" bei der Landtagswahl in Niedersachsen fungiert..

    Nebenbei berät er die Weltbank, hat jahrelang die Bundesriegerung als Mitglied des Sachverständigenrates beraten, um dann als Ergebnis dieser Beratung, die entweder auf taube Ohren gestoßen ist, oder wohl völlig falsch war, 2005 den "Hamburger Appell" mit zu unterzeichnen, der als Lösung des innerdeutschen Arbeitsmarktproblemes "die Senkung der Arbeitskosten als Schlüssel zur Überwindung der deutschen Wachstumsschwäche bezeichnet(e) und ein Wechsel der Sozialpolitik von Lohnersatzleistungen zu Lohnzuschüssen gefordert(hat). Finanzpolitische Eingriffe zur Erhöhung der Nachfrage wurden als Störung der Struktur der Gesamtnachfrage abgelehnt..""..

    Was nichts anderes heißt :
    Er und seine Mitunterzeichner forderten die Förderung der prekären Arbeitsverhältnisse (Hartz-IV-Aufstocker) und die Absenkung der Löhne und Gehälter, um international exportorientiert wirtschaften zu können..

    Das hat die Merkel-Regierung dann ja auch brav umgesetzt..

    Die als "Störung der Struktur der Gesamtnachfrage" bezeichnete Konjunkturmaßnahme ist nichts weiter als die Erhöhung der Löhne und Gehälter, und der damit automatisch verbundene Anstieg der Binnen-Nachfrage, eine Maßnahme die nicht nur von Gewerkschaftern und Makroökologen seit Jahrzehnten gefordert wird, um den Finanzpolitischen Außenhandelsüberschuß des langjährigen Exportweltmeisters Bundesrepublik auf ein vernünftiges Maß einzudämmen..

    Und solche Leute soll Mann wählen ?

    Das können die machen, denen ihr Portemaneaie entweder egal ist, oder die bloß drauf warten das die Regierungskoalition ihnen endlich das Ehegattensplitting zugesteht..

    Beides ist politisch dumm..
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#32 Fiete_Jansen
  • 21.04.2013, 17:57h
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • Die EU ist auf die Polarisierung der Gesellschaft in Arm und Reich, Umverteilung von Unten nach Oben und die Ausplünderung anderer Staaten ausgerichtet.

    Wenn ich an ein künftiges Europa denke, dann denke ich an ein Europa in der Tradition der Pariser Commune von 1871, der Oktoberrevolution von 1917 sowie des Widerstandes gegen den deutschen Faschismus.

    Die USA ist ein Bundesstaat, die EU ist noch nur ein Staatenbund.

    Aber ... Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt (), sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär. (Lenin Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa August 1915)
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#33 TheDadProfil
  • 21.04.2013, 19:01hHannover
  • Antwort auf #32 von Fiete_Jansen
  • Stimmt..

    Letztlich sehe ich das aber weniger unter dem Gesichtspunkt des Klassenkampfes, als unter dem Gesichtspunkt der Humanität..

    Da meine Utopie eines Geldlosen Welthandels zugunsten der Menschheit wahrscheinlich noch sehr lange Utopie bleibt, ist der der momentane Weg Europa´s mir wichtiger..

    Blöderweise "kopieren" die Europäer, und hier insbesondere die Deutschen ungefragt alles was aus USA rüber schwappt, und so auch den ungebremsten Kapitalismus, der seinen Ursprung in Europa hatte, und damit eigentlich ad Acta liegen sollte..

    Am Ende einer grenzenlosen Politischen und Wirtschaftlichen Europäischen Union, egal welcher Couleur, muß aber unabdingbar eine gemeinsame Währung stehen, will Mann der Kleinstaaterei, und damit dem innereuropäischen Klassenkampf Einhalt gebieten..
    Es kann nicht sein das ein Portugiesischer Arbeiter bei VW weniger verdient als ein Dänischer, oder ein Tchechischer..

    Das sind die Kämpfe die es zuerst zu beenden gilt..

    Teil dieses Kampfes sind die LGBT-Rechte, die eurpaweit die gleichen Standards erreichen müßen..

    Dabei können wir auf Bremsklötze wie der AfD gut und gerne verzichten..
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#34 Fiete_Jansen

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