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Einzelkommentar zu:
Schwusos: "Wir haben die SPD auf Linie gebracht"


#13 saltgay
  • 20.04.2013, 17:48h
  • Woher nimmt bloß die SPD ihren Optimismus? Das ist ja schon pathologisch. Der Psychiater Eric Berne beschreibt das als das "Treibhaus-Spiel". Die Gruppe sitzt in einem abgeschotteten Treibhaus und ihre Kommunikation dreht sich nur um die eigene Lebenswelt

    Ob die AfD wirklich einen maßgeblichen Stimmenanteil gewinnen kann, ist fraglich. Ein, zwei handfeste CDU-Skandale, die gegen das Volksempfinden verstoßen, könnten der AfD Stimmen zuspülen, aber sonst wird es eher die 3% - Partei. Die FDP wird wieder gestützt werden und die Liberalen werden das als eigenen Verdienst werten, während die SPD unsanft aus ihrem Wolkenkuckuksheim fallen wird. Es reicht einmal wieder nicht. Schröder ist eben ein erfolgreicher Totengräber. Steinbrück war immerhein unter ihm ein Sargträger und das Volk hat nun einmal kein Interesse an permanenten Trauerfeiern. Allerdings sollte man sich davor hüten zu glauben, dass es mit den Beerdigungen aufhört. Denn da sind noch die Staatsbegräbnisse, wie Vorratsdatenspeicherung, Bestandsdatenauskunft, flächendeckende Viedoüberwachung. Diese Begräbnisse des Rechtsstaates werden dann gemeinsam in der großen Koalition mit der CDU zelebriert. Da ist absolut Verlass auf die SPD. Da muss man gar nicht bis auf die Notstandsgesetze zurück greifen. Flächendeckend zu Grabe getragen wird dann auch der gesetzliche Mindestlohn. Das wird dann umgefalschmünzt in eine Lohnuntergrenze nach Branchen. Das bietet die SPD in Wirklichkeit ihren Wählern als Perspektive an.

    Ach Gottchen, ja auch wird ein wenig gleichgestellt, wie man das ja an der Frauenquote in der Union bewundern darf. Das wird dann eben eine "Flexigleichstellung im Jahr 2030", das ist doch ein guter Tag für alle Schwulen. Bis dahin sind dann auch die Opfer der § 175 längst verstorben und da kommt dann die Wiedergutmachung zum richtigen Zeitpunkt.

    Die SPD hat nichts begriffen. Es ist die einzige Partei, die nur dadurch Stimmen erntete, dass die anderen Parteien noch viel desaströser sind und es keine Alternative gab. Das wäre doch der Wahlslogan für 2013: "Wir sind unter den letzten Heulern das geringste Übel - darum SPD".

    Aber Vorsicht, die Zeiten haben sich geändert, da wo die FDP hin will, da klebt die SPD: bei 18+
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