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Einzelkommentar zu:
Schwusos: "Wir haben die SPD auf Linie gebracht"


#31 TheDadProfil
  • 21.04.2013, 17:31hHannover
  • Antwort auf #30 von Timm Johannes
  • ""Vor aallem schöpft die AfD aus dem grossen Wählerresvervoir der Nichtwähler""..

    Eine hübsche Vermutung, wenn sie denn den Tatsachen entspräche..

    Allerdings haben wir es seit Jahrzehnten mit einer wachsenden "Parteien-Verdrossenheit" zu tun, die allerorten als "Politikverdrossenheit" bezeichnet wird, und die zu immer mehr schwindender Wahlbeteiligung führt..

    Daher ist es eher unwahrscheinlich das eine Partei die sich aus überwiegend ehemaligen CDU-Mitgliedern gründete sogennate Nicht-Wähler rekrutieren kann..

    Wahrscheinlicher ist es das hier am "rechtem Rand" der CDU "geknabbert" wird..

    Das war nach der Gründung der Republikaner durch ehemalige Mitglieder der CSU ebenso..

    Wo Du in der SPD-Wählerschaft ""traditionellen eher national gesinnten SPD-Wählern"" vermutest, ist mir allerdings ein Rätsel..

    Gäbe es "nationale Wähler" der SPD, hieße diese CDU..
    Traditionelle Wähler der SPD wählen SPD aus Tradition..

    Meiner Meinung nach schöpfen die gar nichts, denn die können auch nicht streuen -lol-

    Die AfD ist so notwendig wie ein Pickel am Hintern, denn ihr erklärtes Ziel der Aufgabe der gemeinsamen Währung ist mit unübersehbaren wirtschaftlichen Risiken versehen, die kein vernünftig denkender Mensch herbei-sehnen kann..

    Aber wenn Mann als Manchester-Kapitalist grad keine Wirtschaftskrise hat aus der sich prima Kapital schlagen läßt, kann Mann sich ja wenigstens eine wünschen, und dafür schon mal eine Partei gründen..

    Bernd Lucke ist ein "Hans-Dampf-in-allen-Gassen", war 33 Jahre Mitglied in der CDU, hat allein in den letzten 24 Monaten an der Gründung von 2 politischen Initiativen mitgewirkt, und zuletzt im Januar als Kandidat der "Freien Wähler" bei der Landtagswahl in Niedersachsen fungiert..

    Nebenbei berät er die Weltbank, hat jahrelang die Bundesriegerung als Mitglied des Sachverständigenrates beraten, um dann als Ergebnis dieser Beratung, die entweder auf taube Ohren gestoßen ist, oder wohl völlig falsch war, 2005 den "Hamburger Appell" mit zu unterzeichnen, der als Lösung des innerdeutschen Arbeitsmarktproblemes "die Senkung der Arbeitskosten als Schlüssel zur Überwindung der deutschen Wachstumsschwäche bezeichnet(e) und ein Wechsel der Sozialpolitik von Lohnersatzleistungen zu Lohnzuschüssen gefordert(hat). Finanzpolitische Eingriffe zur Erhöhung der Nachfrage wurden als Störung der Struktur der Gesamtnachfrage abgelehnt..""..

    Was nichts anderes heißt :
    Er und seine Mitunterzeichner forderten die Förderung der prekären Arbeitsverhältnisse (Hartz-IV-Aufstocker) und die Absenkung der Löhne und Gehälter, um international exportorientiert wirtschaften zu können..

    Das hat die Merkel-Regierung dann ja auch brav umgesetzt..

    Die als "Störung der Struktur der Gesamtnachfrage" bezeichnete Konjunkturmaßnahme ist nichts weiter als die Erhöhung der Löhne und Gehälter, und der damit automatisch verbundene Anstieg der Binnen-Nachfrage, eine Maßnahme die nicht nur von Gewerkschaftern und Makroökologen seit Jahrzehnten gefordert wird, um den Finanzpolitischen Außenhandelsüberschuß des langjährigen Exportweltmeisters Bundesrepublik auf ein vernünftiges Maß einzudämmen..

    Und solche Leute soll Mann wählen ?

    Das können die machen, denen ihr Portemaneaie entweder egal ist, oder die bloß drauf warten das die Regierungskoalition ihnen endlich das Ehegattensplitting zugesteht..

    Beides ist politisch dumm..
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