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Kommentare zu:
Schwarz-Gelb lehnt Strafen für Homo-"Heilung" ab


#21 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.04.2013, 22:40h
  • Antwort auf #12 von fink
  • "nach der gleichen logik könnte man sagen, wir verbieten es nicht, vergiftete nahrung zu verkaufen, und wir belangen auch nicht die menschen, von denen wir genau wissen, dass sie vergiftete lebensmittel anbieten "

    Es war von Dir sicher polemisch gemeint, aber geschieht nicht genau das bei den diversen Lebensmittelskandalen? Da werden doch auch absichtlich zu wenig Kontrollen durchgeführt. Und bei der Steuerhinterziehung sieht es ja auch nicht anders aus. Vor TV-Kameras tut man sturzbetroffen und verhindert anschließend alles, was Steuersünder abschrecken könnte und hat selbst wahrscheinlich schöne Stiftungen in Liechtenstein und anderswo.

    In der Sache ist die erste Beleidigung, dass Homosexualität als Krankheit bezeichnet wird. Und wenn man diese zwangsheilen muss, impliziert das auch, dass diejenigen, die geheilt werden sollen, geistig nicht zurechnungsfähig sind. Sonst könnte man sie ja über ihre Krankheit selbst entscheiden lassen. Was übrigens jeder Arzt tun muss, wenn ein Patient, der bei Bewusstsein ist, eine Behandlung ablehnt.

    Fazit: Alles kleine Mengeles. Und gemeingefährlich! Wenn solche Leute tatsächlich zur Tat schreiten, gehören sie eigentlich hinter Gittern.
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#22 TheDadProfil
  • 26.04.2013, 23:52hHannover
  • Antwort auf #13 von daVinci6667
  • Dieser Versuchsaufbau ist altersabhängig funktionstüchtig..

    Allerdings wird das in zunehmendem Alter immer schwieriger, da die Probanden immer anspruchsvoller werden -lol-

    Ich denke mal die beste Strategie ist es "unseren" Nachwuchs dahingehend zu schulen die Jungheten schon in der Grundschule mit auf´s Klo zu locken und das altersspezifisch einer Lösung zuzuführen..

    Dann haben die sich "freiwillig" frühzeitig entschieden und sind nicht mehr zu "retten"..

    Echt schräg..
    Ich krieg diese Heten-Rhetorik irgendwie nich so wirklich glaubhaft hin..
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#23 Roman BolligerAnonym
  • 27.04.2013, 00:06h
  • Damit demonstriert das homophobe Parteienkonglomerat CFDDUP klipp und klar, wo ihr hassschwarz-giftgelbes Herz schlägt: Auf der Seite der psychosomatischen Tortur von Kindern und Jugendlichen. Und die Kanzlerin profiliert sich als Galionsfigur dieser schändlichen Zusammenrottung.
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#24 AdamAnonym
#25 MariusAnonym
  • 27.04.2013, 12:09h
  • CDU, CSU und FDP befürwortet also Gehirnwäsche, die nicht nur (wissenschaftlich erwiesen) nutzlos ist, sondern die sogar schwerste psychische Schäden hinterlässt und oft sogar bis zum Selbstmord führt.

    Dass die Union uns lieber tot als lebendig sieht, ist klar. Aber dass die FDP das wieder mal mitmacht, zeigt, dass die nicht mal gegen die Union stimmen können, wenn es um Menschenleben geht.

    Nur wenn es darum geht, dass die FDP-Klientel noch ein paar Cent Steuern mehr sparen kann, dann kann die FDP auch gegen die Union kämpfen. Aber für das Leben von Schwulen und Lesben kann die FDP nichts tun!

    PFUI!
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#26 GurkenhobelAnonym
  • 27.04.2013, 12:31h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • So viel juristische Ungenauigkeit habe ich schon lange nicht mehr gelesen!
    Zunächst ist einfache (vorsätzliche) Körperverletzung KEIN Offizialdelikt (vgl. § 230 StGB -> Strafantrag nötig, Ausnahme: besonderes öffentliches Interesse)
    Des Weiteren wird die Einwilligung des Minderjährigen nicht zwangsläufig durch die der Erziehungsberechtigten ersetzt, sie tritt - sofern der Minderjährige einwilligungsfähig ist - neben die Einwilligung des Minderjährigen, mithin müssen beide vorliegen! Ob der Minderjährige einwilligungsfähig ist, ist immer konkret im Einzelfall unter Berücksichtigung der Gesamtumstände zu prüfen. Beispiel: 7-jähriger beim Blutabnehmen: wohl keine Einwilligungsfähigkeit des Minderjährigen gegeben. Gegenbeispiel: 17-jähriger bei der Blutabnahme: Einwilligungsfähigkeit wird in der Regel anzunehmen sein.
    Seit wann ist eine Geschäftsführung ohne Auftrag strafbar? Das BGB hat sogar eigens Regelungen, wann der nicht beauftragte Geschäftsführende vom Geschäftsherrn Aufwendungsersatz fordern kann. Denkst du, er könnte das, wenn GoA per se strafbar wäre?!
    Ganz nebenbei: selbst wenn die Eltern eingewilligt haben (und man das als ausreichend annimmt), bräuchte man keine neuen Gesetze, wenn man die Einwilligung als sittenwidrig einstuft, in dem Fall wäre sie nach § 228 nichtig und der Arzt und ggf. auch die Eltern (in mittelbarer bzw. Mittäterschaft) ebenfalls wegen Körperverletzung strafbar. Antragsberechtigt ist grundsätzlich der Geschädigte, in solchen Fällen also der Minderjährige.
    Fazit: mit oben genanntem Weg würde man nicht nur lächerliche 500 Bußgeld für die Ärzte als Strafe einführen, sondern sie direkt wegen eines Vergehens strafbar machen. Des Weiteren würde bei Einführung des Gesetzes wohl die Körperverletzung nicht mehr einschlägig sein, weil dann eine Spezialvorschrift vorliegen würde, die die Strafbarkeit verdrängt.
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#27 schwulenaktivist
  • 27.04.2013, 12:34h
  • Ich finde diese Verbotsmentalität eine typisch bürgerliche Tugend! Besser wäre es, dass Schwule den Finger aus ihrem Ehearsch ziehen und sich engagieren und nicht nur mit ihrem Schatzibutzi jährlich die CSD-Parade mit arschfreien Chaps "besuchen" gehen! Hostmi
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#28 finkAnonym
  • 27.04.2013, 13:43h
  • Antwort auf #21 von paren57
  • >"geschieht nicht genau das bei den diversen Lebensmittelskandalen? Da werden doch auch absichtlich zu wenig Kontrollen durchgeführt."

    wenn da etwas aufgedeckt wird, dann wird das aber eben auch, wie du ja schreibst, als skandal wahrgenommen. suizide unter homosexuellen jugendlichen dagegen sind keiner, das kann man bagatellisieren.

    ausserdem: könnte sich ein_e politiker_in erlauben, sich in die öffentlichkeit zu stellen und zu sagen: ach was, lebensmittelkontrollen brauchen wir generell nicht, da soll sich der staat nicht einmischen?

    es ist wieder einmal die frage, wie wichtig schwullesbische probleme eigentlich genommen werden. selbst dann, wenn es um leben und tod geht, ist die priorität anscheinend wieder einmal im untersten bereich der skala.

    und das finde ich ehrlich erschuetternd.
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#29 lucdfProfil
  • 27.04.2013, 13:49hköln
  • Von CDU/CSU/FDP ist nichts zu erwarten. Es ist nichts Neues. Und wie es aussieht, wird sich nichts ändern. Merkelland halt.
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#30 TheDadProfil
  • 27.04.2013, 14:29hHannover
  • Antwort auf #26 von Gurkenhobel
  • Mann muß dann schon bis zum Ende lesen..

    "Geschäftsführung ohne Auftrag" bezieht sich in dem Zusammenhang sicher nicht auf die Reglungen des Handelsgesetzbuches, und schon gar nicht auf irgendwelche Aufwandsentschädigungen aus Regelungen des BGB..

    Wird ein Jugendlicher durch die Entscheidung der Eltern, die seine eigene Entscheidung ERSETZT oder ÜBERSTIMMT ZWANGSWEISE einer Homo-Heilungs-Therapie zugeführt, dann ist dies im Zweifel strafbewährt, denn eine Behandlung eines Jugendlichen spätestens ab dem 14 Lebensjahr OHNE dessen eigene Unterschrift ist ganz sicher eine Körperverletzung im Sinne des StGB..

    Wen ich schreibe "Mann muß sie Anzeigen", dann erfolgt die Anzeige nach § 223 Satz 1 und 2..
    Das ist ein AKTIVER AKT den jeder vollziehen kann dem ein solcher Vorgang bekannt wird !

    Ist die Anzeige erst einmal gestellt, auch anonym (!), dann MUSS die Staatsanwaltschaft ermittlen..

    § 228 käme zum Tragen wenn der Geschädigte keine Folgen zu verzeichnen hätte, oder ER SELBST die Einwilligung gegeben hat..

    Das ist beim Ohrlochstechen oder beim Piercen in der Regel so..

    Seit dem Kölner Beschneidungsurteil aber eben nicht mehr für alle möglichen Arten der medizinischen "Behandlung"..

    Gibt der "Behandelte" in der Befragung an, er wäre gegen seinen Willen einer Therapie zugeführt worden, wird daraus ein Offizialdelikt, denn dann greift § 230 Satz 1, zweiter Halbsatz :
    "es sei denn, die Strafverfolgunsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält"..

    DAS ist immer dann so, wenn ein Mündel sich gegen die Maßnahmen des Erziehungsberechtigten wehrt..

    Gleichzeitig wird das Jugendamt eingeschaltet, weil sich die Anzeige neben dem Arzt auch gegen die Einwilligung der Eltern richtet..

    Wegen eines einfachen Hinweises das Homosexualität aus der Liste der WHO gestrichen, und damit nicht mehr als Krankheit gilt, Ärzte und Therapeuten aber nur Krankheiten "behandeln" können und dürfen die sich in diesen Listen finden, ensteht ein Interesse an der Verfolgung..

    Nebenbei kommen hier noch § 225 Satz 1 Nr 5 "mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung"
    und § 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen zum Tragen..

    Jeder dem eine solcher Fall bekannt wird kann dafür Sorge tragen das der Jugendliche an ein Kinderschutzzentrum vermittelt wird, ihm ein Rechtsanwalt zur Seite steht, das Jugendamt eingeschaltet wird..
    Er selbst kann Strafantrag stellen, und damit einen Stein in´s Rollen bringen..

    Über sonstige juristische Spitzfindigkeiten will ich mich hier auch nicht näher auslassen..

    Fakt ist aber :
    Es gibt bereits jede Menge Möglichkeiten diesen "Therapien" mittels bestehender Vorschriften zu begegnen..

    Aber am Ende liegt es wie immer in der Hand der Umgebung..
    Wenn die nichts "mitbekommt", oder nichts hören will, dann kann missbrauchten Kindern und Jugendlichen auch nicht geholfen werden..
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