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  • 09. Mai 2013 19 1 Min.

Der LSVD-Landesverband beim CSD Rostock 2012 (Bild: Gaymeinsam e.V.)

Die Ehe-Öffnung sei auch unter Homo­sexuellen umstritten, argumentiert der Landesverband in Schwerin.

Der LSVD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Gaymeinsam e.V., hat die Entscheidung der Berliner CSD-Veranstalter, die CDU von der diesjährigen Parade auszuschließen, scharf kritisiert. "Ein Ausschluss der CDU ist nicht problemlösungsorientiert", heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag.

Vielmehr sollten die Veranstalter das Gespräch mit den Verantwortlichen in der CDU suchen und aufklärend wirken, forderte der LSVD-Landesvorsitzende Sascha Priebe. Selbst unter Homo­sexuellen sei zudem die Öffnung der Ehe umstritten. "Meinungsvielfalt bedeutet auch, andere Meinungen zu respektieren und vielmehr durch Information und Aufklärung ein Umdenken in der CDU zum Thema Gleichstellung zu erreichen."

Der LSVD Mecklenburg-Vorpommern begrüßte es, dass die CSDs in Rostock und Schwerin keinen Ausschluss der Union beschlossen haben. "Vielmehr würden sich beide Veranstalter freuen, wenn die CDU an der Parade und dem anschließenden Straßenfest in Rostock und Schwerin teilnehmen würde." (cw)

Umfrage zum Artikel

» Sollte die Union vom CSD ausgeschlossen werden?
    Ergebnis der Umfrage vom 24.4.2013 bis 30.4.2013
-w-

#1 finkAnonym
  • 09.05.2013, 15:41h
  • der vorsitzende des dortigen lsvd-landesverbandes, sascha priebe, ist gleichzeitig vorsitzender des fdp-kreisverbandes schwerin.

    noch fragen?
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#2 Side-FX23Anonym
  • 09.05.2013, 15:46h
  • "Meinungsvielfalt bedeutet auch, andere Meinungen zu respektieren und vielmehr durch Information und Aufklärung ein Umdenken in der CDU zum Thema Gleichstellung zu erreichen."

    Wovon träumen die denn? Ich glaube, dass man das schon seit Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetz auf jeder CSD-Veranstaltung versucht hat. Also seit nunmehr 20 Jahren! Irgendwie hat das aber bis heute nicht funktioniert und die homophoben Töne aus der CDU nehmen so langsam Formen an, die stark an nationalsozialistischem Gedankengut erinnern. Ich würde einen generellen Ausschluss der CDU von ALLEN CSD's in Deutschland mittlerweile mehr als befürworten. ES REICHT! Immer dieses anbiedern an eine Partei, die im Grundkern gegen eine freie Gesellschaft ist, kotzt einen doch nur noch an! Die NPD oder die DVU werden doch auch nicht auf einem CSD hofiert, damit diese Wahlwerbung machen können! Waffenhändler werden ja auch nicht zum Ostermarsch eingeladen! Ich kann diese Kritik seitens des LSVD Meck-Pomm nicht nachvollziehen. Man kann es aber auch mit dem Schmusekurs "Wir haben alle lieb, egal wie bescheuert die sind" übertreiben. Irgendwo muss man auch Grenzen setzen und mal den Mund aufmachen! Ich kann nur sagen: Hut ab, CSD Berlin, für so viel Courage! Aber wie man hört, knicken die ja auch schon wieder ein...
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#3 Sveni MausiAnonym
  • 09.05.2013, 16:18h
  • Es gibt Menschen, die freiwillig Sex-Sklaven sind, soll das nun heißen, das auch Sklaverei okay ist?

    Was für ein Quatsch!
    Es soll ja eine Gleichstellung geben, nicht Schwule zur Ehe gezwungen werden.
    Die Eheöffnung ist somit nicht umstritten.

    Einige Homosexuelle scheinen die Opferrolle zu brauchen, aber das sind wenige, die wohl in unserer Szene auch keine politisch-relevante Minderheit bilden.
    Die Ehe ansich ist sehr umstritten, auch bei den Heteros! Das ist aber kein Grund zu behaupten, Homosexuelle sind gerne Menschen 2. Klasse. So lange es eine Ehe gibt, die Heteros besser stellt als Homos, wird niemand, der für Menschenrechte einsteht, die Eheöffnung ausschließen. (lediglich aus politischem Kalkül)
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