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Entschuldigung unter Tränen

Video: "God hates Fags"-Aussteigerin im TV

  • 10. Mai 2013 10 1 Min.



Die Enkelin des berüchtigten Fred Phelps ("God Hates Fags") ist aus der Kirche ausgestiegen und tut Buße in einer amerikanischen TV-Show.

Die Westboro Baptist Church ist wegen ihrer unzähligen Demos gegen die Rechte von Schwulen und Lesben bekannt. Die US-Kirche glaubt, dass die Akzeptanz von Homosexualität zu allerlei bösen Ereignissen führt, von Erdbeben bis zu Terroranschlägen. Die ca. 40 Mitglieder sind allesamt verwandt und verschwägert und ab und zu reißt mal einer aus – so wie Libby Phelps-Alvarez.

In der Talkshow des schwulen Moderators Anderson Cooper berichtet sie jetzt von ihren Erfahrungen. Sie sei ausgestoßen von der Familie, die ihr ganzer Bezugspunkt war – Freunde außerhalb der Kirche hatte sie nicht. Und dachte sie jemals daran, wie viele Menschen sie mit ihren Aktionen beleidigt hat? Ihre Antwort:

In dem Augenblick dachte ich, dass ich das Richtige tue. Ich dachte, ich liebe meinen Nachbarn. Der einzige Weg, meinen Nachbarn zu lieben, war ihm zu sagen, dass seine Sünden ihn in die Hölle bringen.

Das Interview als Video:

Am Ende der Sendung entschuldigt sich die Ex-Westboro-Baptistin noch bei einer Zuschauerin im Saal, deren Sohn im Krieg gefallen war. Als Kirchenmitglied hatte Phelps-Alvarez bei der Beerdigung des Sohnes demonstriert und Schilder wie "Soldaten sterben, Gott lacht" emporgehalten. (dk)

29.12.12 | Nach Äußerungen zum Sany-Hook-Massaker
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30.10.03 | Boulevard - International
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-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.05.2013, 08:34h
  • Sehr gut, daß sie diesem homophoben christlichen fundamentalistischen Pöbel den Rücken zugekehrt hat! Jetzt muß sie nur noch beweisen, daß sie es auch wirklich Ernst meint und nicht wieder in alte Denkweisen zurückfällt!
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#2 KathiGr
  • 11.05.2013, 16:41h
  • "Am Ende der Sendung entschuldigt sich die Ex-Westboro-Baptistin noch bei einer Zuschauerin im Saal, deren Sohn im Krieg gefallen war. Als Kirchenmitglied hatte Phelps-Alvarez bei der Beerdigung des Sohnes demonstriert."

    Diese Entschuldigung hätte sie sich sparen sollen. Wer sich bezahlen lässt, um in andere Länder einzufallen und unschuldige Ausländer zu töten, der hat kein Mitleid verdient, wenn er selber dabei draufgeht.
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#3 finkAnonym
  • 11.05.2013, 17:22h
  • Antwort auf #2 von KathiGr
  • naja, über die entscheidung, zur us-armee zu gehen, kann man sicherlich streiten. die persönlichen umstände und einstellungen dieses jungen mannes kenne ich nicht.

    ich persönlich habe auch mitleid mit getöteten soldat_innen. das relativiert oder rechtfertigt in meinen augen nicht alles, was sie vorher getan haben.

    die angehörigen haben es aber sicherlich NICHT verdient, dass bei der beerdigung ihres sohnes eine gruppe von irren fanatiker_innen herumgröhlt, der sohn sei wegen der schwulenrechte gestorben und gott freue sich über seinen tod. das ist einfach nur ekelhaft.
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