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Kommentare zu:
Demo gegen Homophobie auf Kuba


#1 mehr newsAnonym
#2 Auto rita erAnonym
#3 seb1983
  • 13.05.2013, 20:15h
  • Das nennt man dann wohl "pink-washing" oder so ähnlich...
    Papi ist dafür, Castro war dafür, aber statt einfach etwas zu ändern lässt man, staatlich organisiert und kontrolliert natürlich, "demonstrieren" ?

    Schöne Bilder für die westliche Presse produzieren konnte man ja schon immer...
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#4 FelixAnonym
#5 pink w*shingAnonym
#6 odobenusProfil
  • 13.05.2013, 20:50hDüsseldorf
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • Es gibt kein Pink-Washing. Das ist ein besonders hinterhältiger homophober Begriff. Es impliziert, dass Gleichberechtigungsforderung und Kampf gegen Diskriminierung Herrschaft intensivieren könnten. Das ist nur in der Realität nie der Fall. Herrschaft wird durch Homophobie und andere Formen von gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit stabilisiert.
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#7 TheDadProfil
  • 13.05.2013, 21:14hHannover
  • ""Mariela Castro, die Tochter von Präsident Raul und Nichte des früheren Diktators Fidel Castro, führte am Samstag einen CSD in der Innenstadt von Havanna an. Die Veranstaltung wurde vom staatlichen Zentrum für Sexualaufklärung (CENESEX) organisiert, das von Mariela Castro geleitet wird. Sie setzt sich bereits seit Jahren für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben ein""..

    Hmm..
    Wir übersetzen das mal..

    Herbst ´89..
    Erich Honnecker rennt von der Feier zum 40. Jahrestag des Sieges des Sozialismus auf deutschem Boden aus seinem Lampenladen raus, hört im weglaufen noch Gorbatschov´s Ruf :
    "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben",
    setzt sich an die Spitze der Demonstranten, und brüllt aus voller Kehle
    "DIE MAUER MUSS WEG !"..

    DAS ist es, was Mme Castro da macht..

    SIE ist es, die an leitender Position in der Kubanischen Regierung steht, und den Präsidenten dazu bringen kann alle Diskriminierungen zu beseitigen !

    Für mich riecht das ganz übel nach ALIIBI-Funktionalität..

    Der "Vorwurf" des Pinkwashing ist da gar nicht so weit hergeholt, denn auch Kuba wirbt massiv für seine Tourismus-Industrie um seine Devisen-Einnahmen zu erhöhen, und lenkt damit von anderen sozialen Problemen im Land ab :

    derstandard.at/1342947402738/Israel-und-der-Pinkwashing-Vorw
    urf
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#8 liz und friedeAnonym
#9 seb1983
  • 13.05.2013, 21:56h
  • Antwort auf #6 von odobenus
  • Na Israel hat man ja genau das vorgeworfen, Homoehe und Co. wären nur Nebelgranaten um hübsch und modern vor dem Westen dazustehen.
    Tatsächlich gibt es dort immerhin substanzielle Schritte in Richtung Gleichberechtigung von Schwulen bei der sich Deutschland etwas abschneiden könnte.

    Welchen Zweck hat nun diese "Demonstration" auf Kuba?
    Frau Castros Vater könnte mit einer einfachen Unterschrift schon morgen die Ehe öffnen, nicht "irgendwann". Wir reden hier von Kuba, da sind keine langwierigen Meinungsfindungen und langwierige parlamentarische Abstimmungen nötig. Da kann der Chef noch auf den Tisch hauen. Und in diesem Fall ist sogar Papi der Chef. Vielleicht sollte sie daheim mal ihren weiblichen Charme spielen lassen?

    Stattdessen passiert nichts, und Töchterchen darf weltweit die Werbetrommel rühren.
    Dabei wird noch nicht mal das höchst bescheidene deutsche Niveau bei Gleichberechtigung erreicht und Schwule weiter von Polizei und Staat schikaniert.
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.05.2013, 00:21h
  • Wunderbar und dann noch die doofen Fratzen der Katholischen Kirche, weil sie - Gott sei Dank - gar nichts dagegen machen können!
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#12 odobenusProfil
#13 seb1983
#14 odobenusProfil
  • 14.05.2013, 20:10hDüsseldorf
  • Antwort auf #13 von seb1983
  • Ich schrieb nie, dass Kuba kommunistisch sei. Das Label des Kommunistischen STAATES für noch nicht befreite Gesellschaften haben die Antikommunisten erfunden. Keine realsozialistische kommunistische STAATSführung hat je behauptet kommunistische STAATEN zu führen. Im Kommunismus wird es keine Staaten mehr geben, da Staatlichkeit eine der Voraussetzungen und gleichzeitig Folge von Herrschaft ist. Solange Herrschaft existiert wird sie in modernen Gesellschaften auch Staatlichkeit benötigen.
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#16 Fiete_Jansen
  • 01.06.2013, 14:28h
  • Soviel Antikommunismus hab ich in einem Artikel selten gelesen.

    Und soviel Dummheit in den Kommentaren auch selten!
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