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Kommentare zu:
"Pro Köln" beim CSD?


#1 TheDadProfil
  • 15.05.2013, 21:48hHannover
  • """die Inhalte der Partei konträr zum CSD stehen""..

    WO ist dann da noch as Problem ?

    Alle die mit einem Wagen oder einer Fußgruppe am Zug teilnehemen wollen müßen sich beim Veranstalter anmelden..

    Der Veranstalter entscheidet dann ob die Teilnahle so dtattfinden kann, vergibt Wagen - und Gruppen-Nummern für die Position im Demonstrationszug..

    Da die Ziele der Partei nicht mit den Zielen der Demonstration übereinstimmen wird die Teilnahme höflich, aber bestimmt abgelehnt und keine Wagen-Nummer vergeben..

    Sollten die dennoch versuchen sich in dIe Demonstration einzureihen könne die problemlos von der Polizei aus dem Zug entfernt werden..

    Ansonsten bildet Mann einen "Kessel" mit ein paar Hundert Teilnehmern..

    Dann wird sich zeigen ob die sich wirklich trauen ihre Teilnahme durchzuziehen..
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#2 alexander
  • 15.05.2013, 21:49h
  • [2013 steht es unter dem Motto "Wir sind. So oder so".]
    PASST DOCH WIE DIE FAUST AUF'S AUGE !????
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#3 lucdfProfil
  • 15.05.2013, 21:58hköln
  • Na dann... CSD Köln boykottieren geht auch. Als Schwule müssen, sollen, dürfen wir uns das nicht antun.
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#4 bubbleAnonym
  • 15.05.2013, 22:07h
  • passt zum artikel über den schwulen bzö politiker der sich verpartnert hat.

    und ich dachte rechts der cdu in kombination mit offen schwul geht nur in österreich?
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 finkAnonym
  • 15.05.2013, 22:46h
  • wie kommen nur alle auf die idee, man könne von einer demonstration niemanden ausschließen?

    wenn diese gruppe sich eindeutig nicht FÜR, sondern GEGEN die ziele der demonstration ausspricht, dann müssen die organisator_innen keine anmeldung akzeptieren. wenn außerdem wie hier klar ist, dass schon die bloße anwesenheit der gruppe zu erheblichen störungen der demonstration führen würde, dann hat die polizei die aufgabe, diese störungen zu verhindern und muss sich notfalls zwischen die demo und die störer_innen stellen.

    weshalb schützt denn die polizei auch neonazi-demos vor den gegendemonstrant_innen und trennt beide gruppen? sie tut es WEGEN und nicht TROTZ des demonstrationsrechts!

    das demonstrationsrecht schützt eben nicht das recht von hinz und kunz, immer überall dabei zu sein und krawall zu machen, sondern in diesem fall vor allem die angemeldete demonstration selbst.
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#7 SilverclawEhemaliges Profil
#8 Thom_ass1973
#9 Thom_ass1973
  • 15.05.2013, 23:18h
  • und das GEILSTE ich zitiere mal der Einfachheit halber eine Zitierung von queer.de aus dem Artikel "CSD Berlin bleibt hart beim nein zur CDU-Teilnahme"

    Zitat: Die Kölner CSD-Veranstalter sehen die Berliner Entscheidung als Überreaktion an. Zwar überlege man hier, keinen CDU-Redner zur Abschlusskundgebung auf der Bühne reden zu lassen, aber an der Parade dürfe aus rechtlichen Gründen jeder teilnehmen, weil sie eine angemeldete politische Demonstration sei, so CSD-Sprecher Pascal Siemens im "Kölner Stadt-Anzeiger". "- Ende Zitat

    GEIL, GEIL, GEIL !!! Mit allen Mitteln weichgespült und schon ist es ein EIGENTOR vom Feinsten
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#10 ThorinAnonym
  • 15.05.2013, 23:44h
  • Antwort auf #6 von fink
  • "wie kommen nur alle auf die idee, man könne von einer demonstration niemanden ausschließen?"

    Ganz einfach, weil sich Pro Köln dann als Opfer von "Inteloranz" und "Diskriminierung" hochstilisieren kann, wenn die Veranstalter absagen. Ich würde daher auch dazu Neigungen die tatsächlich auf dem CSD zuzulassen und sehen ob sie dann aufkreuzen. Tun die es nicht, sind sie blamiert, tun sie es aber, werden sie ausgebuht was die auch blamieren würde
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#11 alexander
  • 15.05.2013, 23:50h
  • Antwort auf #9 von Thom_ass1973
  • ich muss gestehen, ich freue mich auch und lach mich "kapott"!!!
    jetzt müssen die weicheier ran und alle sind in heller aufregung!!!
    und warum ??? die frage beantwortet sich von selbst "KOHLE"!
    denn alles andere kann nicht sein!
    hier entlarvt sich wieder einmal der kölner schwule klüngel!
    wie ich schon seit jahrzehnten behaupte, die "SCHWULENMETROPOLE KÖLN", hat mit schwul sowenig zu tun wie "RTL", mit unseren belangen!
    ich erinnere noch den letzten tollen CSD in köln, mit maren kroymann etc., auf einem wagen und der tv-übertragung, live! lang, lang ist's her!
    mich würde es nicht wundern, wenn fascho tunten, von pro köln mitmachen? die MACHER werden schon eine "demokratische lösung finden"!??
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#12 Thom_ass1973
  • 16.05.2013, 01:52h
  • Antwort auf #11 von alexander
  • So oder so ?!
    DAS ist geniale PR !!
    Da kommt auch Berlin mit dem Ausschluss der CDU nicht ran

    So oder so ?!
    ProKöln + Schwule&Lesben + "Sommerkarnevalguckende Kölner/Drumherumbewohner" + Gegendemonstranten inkl. Salafisten !!

    So oder so ?!

    DAS gibt Liveberichterstattung nicht nur über center.tv und Campusradio

    So oder so ?!
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#13 MinkAnonym
  • 16.05.2013, 08:06h
  • Die Parade ist eine öffentliche Demonstration. Da darf jede/r mitmachen. Wäre es eine "geschlossene Gesellschaft" müsste der Klust u.a. alle Sicherheitsmaßnahmen zahlen.

    ProDoof wird aber nicht durchkommen. Mit Sitzblockaden gegen diese Hetzer haben wir ausreichend Übung - queer gegen rechts! Selbst wenn der schwule Lehrer wieder bei denen auftritt (grausam): Köln bleibt bunt und wird nicht braun! Ebenso die CSD-Parade.

    Wir werden deren Teilnahme mit gewaltlosen Mitteln verhindern! Auf ein "Verbot", mit polizeilichen Mitteln durchgesetzt, kann verzichtet werden.
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#14 antifaschistAnonym
  • 16.05.2013, 08:16h
  • Nazis beim CSD? Hm, warum dann nicht gleich die "Freien Kameradschaften", Blood & Honour, vielleicht noch ein paar Untergrundzellen einladen? Achso, und die Unterstützer der Nazis natürlich auch, also die so genannten "Geheimdienste"...

    Fakt ist doch, wenn da ne Anmeldung rein kommt kann man die Ablehnen. Und die Blauen sind auch schon informiert...
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#15 chrischrischrisAnonym
  • 16.05.2013, 08:34h
  • Die Analagie zum CDU-Ausschluss in Berlin ist nicht zu übersehen!! - Denn auch die CDU verhält sich mit der Nichtumsetzung der Richtlinien und Gesetze aus Brüssel wie auch aus Karlsruhe 'gesetzeswidrig', unterstützt damit Diskriminierung auch gegen mehrheitlichen Willen des Volkes, von dem sie ihr Mandat haben, und schürt stattdessen Vorbehalte gegenüber LGBT-Mitgliedern.
    Ob nun der Beschluss eines CSD-Organisationsteams 'basisdemokartisch' zu nennen ist oder nicht (es hätte sich ja jeder dort engagieren können), NEIN zu INTOLERANZ zu sagen, ist keine mangelnde Toleranz, sondern sollte Grundprinzip allen (auch und insbesondere politischen) Handelns sein.
    Mit anbiederndem Handeln jedoch, wie es des CSD-Team Köln dem CSD-Team Berlin nahelegte, reiht man sich in die leider immer noch zu große Gruppe derer ein, die Intoleranz für akzeptabel halten und klares Positionieren als 'Überreagieren' diffamieren.
    Während die 'liebende Zugewandtheit' zum eigenen Peiniger in der Psychologie als Stockholm Syndrom beschrieben wird, sieht es bei der freiwilligen Suche nach Nähe zu menschenrechtsfeindlichen Organisationen (und dazu muss man de facto nicht nur Pro Köln, sondern auch die CDU/CSU, ihren Vasallen FDP und die kath. Kirche zählen) eher wie in Max Frischs 'Biedermann und die Brandstifter' aus: also absurdes Theater.
    Wer zur Intoleranz 'ja' sagt, bekommt 'Intoleranz'.
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#16 MazupilamiProfil
  • 16.05.2013, 08:46hBZ
  • Erst einmal würde mich die tiefer Motivation hinter der Aktion interessieren und wenn ihr schlau seit, lasst ihr sie mitlaufen, denn falls Sie erreichen wollen, das sie ausgeschlossen werden um sich später als Opfer darzustellen, habt ihr verloren. Wenn ihr Sie aber mitlaufen laßt wird sie das 1. irritieren 2. falls sie Ärger machen werden sie eh von der Polizei aussortiert und 3. könnt ihr so viel von "eurer" Toleranz zeigen, denn ihr gebt ihnen eine Chance. UNd dann noch eins, die Aktion wird sicher auch in den eigenen Reihen dort für Zündstoff sorgen, wenn ihr sie mitlaufen laßt gibts intern sicher streit. Sollte man mal überdenken. LG
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#17 lucdfProfil
  • 16.05.2013, 09:09hköln
  • Beim CSD Köln geht es nicht mehr politisch zu sondern einfach kommerziell. Sehr negative Entwicklung aber da müssen wir nicht mitmachen.
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#18 Sveni MausiAnonym
  • 16.05.2013, 09:15h
  • CSD Köln:
    Klar sei, dass "die Inhalte der Partei konträr zum CSD stehen", so Kalitowitsch.

    Den Satz hatte ich vor einigen Wochen erwartet! Aber nein, man wettert ja gegen den CSD Berlin.
    Das ist doch genau die Frage, die wir schon damals diskutiert haben.
    Entweder man holt sich "so oder so" alle Faschos und sonstigen Leute hinzu oder man demonstriert für ein Ziel - falls es einige vergessen haben: Für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben, Bis und Trans*
    Wir gehen nicht auf die Straße für die Befreiung von unter-Wasser-lebenden Pelztieren oder für eine Preissenkung von Schlagstöcken.
    Die Ziele aller CSDs sind klar umrissen, da ist es offensichtlich, wer dazu gehört und wer nicht, und so muss man halt, um den Kern seiner Forderungen kundtun zu können, Störfaktoren wie Feinde der Gleichberechtigung ausschließen, also auch CDU, CSU und FDP.
    Das diskriminiert die auch nicht, da ja jeder oder die alle zusammen mit NPD und ProKöln eine eigene Demo anmelden können.
    Wenn die Gewerkschaften für Frauenrechte demonstrieren, möchten sie die kath. Kirche sicherlich auch nicht dabei habe. Die kann dann aber mit den Unionsparteien zusammen eine Demo machen.
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#19 stromboliProfil
  • 16.05.2013, 09:19hberlin
  • Antwort auf #11 von alexander
  • das ging mir auch eben durch den kopf..
    wir sind so , weil wir so geworden sind.
    Beliebig, angepasst den jeweiligen erfordernissen ohne rückfrage , ohne konsquenzen.
    Da jubelt cdu und fdp , im bayrischen ausland mauschelt csu mit den homos um die wette, berauscht sich an der eigenen besonderheit jeweiliger zugehörigkeitskriterien... "ich bin schwul und konservativ..; kein widerspruch in sich".., und wundert sich, wenn rechts neben einem plötzlich die funtruppen sich erweitern und ihren eintritt in den schunkelverein verlangen.. " so sei ich denn, gewährt mir die bitte, in eurem bunde der dritte..."
    Männerfreundschaften eben.

    Selbst wenn das ganze sich nun als eine aktion einer spaßguerilla entpuppt, trifft es mit schmackes den kern der verrotteten selbstwahrnehmung incl. alleinvertretungsanspruch der diversen csd-"veranstalter" und verantwortlichen.

    Der mangel an unterscheidbarkeit, (ver)führt zum vorgeführt werden!
    Wenn dann hamburg im selbstbedienungssumpf versunken, in frankfurt der bembel zum allerletzten male zum brunnen geht bevor er bricht, und berlin mit zschäpke sich eine csd-queen erkürt um so den spagat zwischen anspruch und breitenwirkung zu gewährleisten.., dann haben wir die intellektuelle wende vollzogen, an der diese protagonisten der breitenwirksamkeit seit jahrzehnten wirkten...
    In aller bravheit angekommen im konservativ - restaurativen-rechtsidiologischen sumpf. Da darf ein wagen der cdusufdpnsuprosonstwas nicht fehlen!
    Dort, wo gleichstellung gleich steuerangleichung und anpassungszwang gleich rollenübernahme, eine neue frohe botschaft an uns alle sendeten...
    we are (new) family.. wir sind.. so oder so!
    Ob wir wollen oder nicht.
    An dem konzept führt wahrlich scheints kein weg mehr vorüber... ausser, es versinkt in seiner aufgeblasenen selbstherrlichkeit mit großem tamtam und vorgeführter inhaltlosigkeit.. wenn schon rechte inhalte in die wagenburg drängen... was kann dann der nächste wahlspruch für 2014 sein?
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#20 stromboliProfil
  • 16.05.2013, 09:38hberlin
  • Antwort auf #17 von lucdf
  • gut, das wäre ja mal eine vernünftige entscheidung.
    Aber wie das "nicht mitmachen" , auch nach außen hin deutlich machen..!
    Durch wegbleiben..-. als statistische randzählgruppe, die weniger den strassenrand säumen..?
    Als gegendemonstranten, die einen explizit alternativen umzug gestalten wie in berlin schon seit jahren..
    Freilich, den mainstream ballerman effekt findet am ende auch hier der partysuchende..

    Sollen sie gegeneinander antreten oder zeitversetzt...
    Wie "groß" darf die selbstdarstellung werden???
    Ich finde ein bollerwagen mit demospritlager und etwas essbarem, ist immer eine alternative zu teuren rostbratwürsten und überteuren pastikbechern voll mit pisswarmer brühe und hochaufragenden , distamnz fordernden und schaffenden megatrucks mit vip-lounce.

    Und die themen..
    Die sollten in uns stecken, und an diesem tag sich an die öffentlichkeit wagen.. mehr vielfalt als einfalt, kann man wahrlich nicht erhoffen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#21 KerouaclyAnonym
  • 16.05.2013, 10:10h
  • HAHAHA

    Das ist doch das, wovor viele Schwule gewarnt haben!

    Wenn wir jetzt schon Homo-Feinde wie CDU/CSU und FDP erlauben, dort zu demonstrieren, dann kommen da auch noch rechtsextreme Parteien dazu!
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#22 finkAnonym
  • 16.05.2013, 10:41h
  • Antwort auf #10 von Thorin
  • >"weil sich Pro Köln dann als Opfer von "Inteloranz" und "Diskriminierung" hochstilisieren kann, wenn die Veranstalter absagen."

    und das würden sie nicht tun, wenn man sie auf dem csd ausbuht? was meinst du denn, was die mit entsprechendem filmmaterial tun würden? die sehen sich ohnehin schon als die opfer derjenigen, denen sie ihre rechte absprechen. sollen wir also akzeptieren, dass das nun "mal so wahrgenommen wird", oder sollten wir nicht eher klarstellen, was für eine perverse strategie das ist?

    und überhaupt: sollen wir uns von solchen schrägen szenarien erpressen lassen? wie sollen wir denn glaubhaft für selbstbewusstsein eintreten, wenn wir zulassen, dass uns solche gruppen vor sich hertreiben?

    das gleich gilt für die cdu: haben wir eine klare position oder nicht? haben wir konkrete politische ziele oder nicht? werden diese ziele von allen geteilt oder nicht? es kann doch nicht angehen, dass wir uns ständig von unseren gegner_innen vorgeben lassen, worüber wir nachdenken sollen (nämlich über DEREN bedürfnisse).

    klare kante zeigen, täter-opfer-umkehr radikal und öffentlich abweisen, und gut ist!
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#23 FOX-NewsAnonym
  • 16.05.2013, 11:12h
  • Ich finde Pro Köln sollte zugelassen werden. Die Anmeldung ist mehr oder weniger eine Provokation und man ist nur auf den Ausschluss und den damit verbundenen Presserummel aus. Von daher sollte der CSD Köln schön den Wagen fahren lassen und somit ein Eigentor für Pro Köln zulassen.
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#24 stromboliProfil
  • 16.05.2013, 11:29hberlin
  • Antwort auf #22 von fink
  • ..."und überhaupt: sollen wir uns von solchen schrägen szenarien erpressen lassen? wie sollen wir denn glaubhaft für selbstbewusstsein eintreten, wenn wir zulassen, dass uns solche gruppen vor sich hertreiben?"

    Was, wenn wir längst getriebene sind? Was wenn die nun sich eine tolerante maske zulegen um im scheinliberalen stimmen zu fischen.. seht her, wir sind nicht so schlimm... haben es nur mit den ausländern und dem islam.
    Wer aber deutschnational denkt, ist selbst bei abweichender sexualität uns immer willkommen. "Gehts doch um mehr.. um deutsche-europäische identitäten".

    Was, wenn die neonazis den holocaust als "fehler der geschichte" anerkennen, und so die brücke schlagen könnten zur überfremdungstheorie, die ja weiter verbreitet zu sein scheint als wir uns es selbst zugeben wollen. Wenn diese psrachbariere überwunden und dank scheinreue, endlich der weg frei wäre für neues gift.
    Die schlummernden 20-25 % ausländerfeindlichen dürften endlich sich hinter einer idee stellen, dürften, wie nun ja auch in frankreich, bürgerliches recht auf menschenwürde wieder in zwei kategorien teilen dürfen...
    Wo ständen dann unsere mitläufer und hetzparolisten?
    Inhaltlich so fern der pro köln, ist mancher auf der strasse regebogenfahnenschwenkender mit aller wahrscheinlichkeit nicht. Das lässt sich auch an beiträgen zur "europäischen identität" mancher user hier im forum ablesen...
    Gehts ans eigene eingemachte, freilich wird der wind zum sturm im wasserglas.. wird selbst die fdp nicht mehr als interessenvertreterin der schwulen eheprotagonisten verstanden.

    Wozu also der ganze aufstand der neuentdeckt selbstgerechten empörten hier??
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#25 stromboliProfil
  • 16.05.2013, 11:48hberlin
  • Antwort auf #23 von FOX-News
  • Eu je...
    pro köln feiert dann frei nach dem motto: schon mein schwuler uronkel fuhr auf sa -wagen fahnenschwingend durch die domstrassen..
    kontinuität durch nachwachsen der generationen.
    "wir sind, was wir waren"

    Na ja, nachdem hier die spassguerilla das forum ein wenig aufgemischt hat , indem es die sichtweisen und erklärungsmuster schwulen politverständnisses verdeutlicht hat, können wir ja ( hoffentlich) zur normalität mit cdu und fdp kameradschaften zurück kehren...

    Weiterhin glaube und hoffe ich, das dass ganze ein fake ist, um den mief unter den röcken der bewegungsschwestern ein wenig aufzuwirbeln...
    Weil wenn nicht, wir tatsächlich in deren sicht in jener mitte IHRER gesellschaft angekommen wären, die wir ja so euphorisch anstreben...
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#26 Keine IllusionenAnonym
  • 16.05.2013, 12:19h
  • Antwort auf #14 von antifaschist
  • "auch mit der Polizei, mit der man ein Treffen vereinbart habe."

    "die Blauen sind auch schon informiert"

    Schwule und Lesben müssen sich selbst organisieren, um ihre Veranstaltungen vor Rechten und Rassisten zu schützen!

    www.heise.de/tp/artikel/39/39079/1.html

    Sollte die bürgerliche Funktionärskaste ihre verheerende Anbiederungspolitik auch in diesem Fall aufrechterhalten, muss sich die breite Masse der CSD-Teilnehmer_innen den Rechten - in organisierter Form - in den Weg stellen und ihre Teilnahme verhindern!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#27 Julius 1885Anonym
  • 16.05.2013, 14:02h
  • Antwort auf #25 von stromboli
  • Weil wenn nicht, wir tatsächlich in deren sicht in jener mitte IHRER gesellschaft angekommen wären, die wir ja so euphorisch anstreben...

    Ein Video aus der Mitte einer anderen Gesellschaft.

    College of Management Academic Studies in Rishon Lezion

    "The film was a comedic promo for the college Student Unions annual party in Eilat last weekend. It showed a busload of students being waylaid in the desert by three Arabs depicted in the equivalent of how the worst Nazi propagandists depicted Jews grotesquely ugly and hairy, howling, leering, bent on homosexual gang rape. Playing in the background was twangy Arabic music."

    www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-9h4E-LA
    uq0#!
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#28 sümpfonieAnonym
  • 16.05.2013, 14:04h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • "Der mangel an unterscheidbarkeit, (ver)führt zum vorgeführt werden!"

    deshalb sind solche initiativen so wichtig:

    www.queer.de/detail.php?article_id=19230

    ich lasse mich nicht mit bürgerlichen parteien ohne jede organische verbindung zu historisch fortschrittlichen bewegungen gemein machen bzw. indirekt vor deren karren (ihr letztlich reaktionäres gesellschafts-, politik- und lebensmodell) spannen!

    "Erstens spricht sich der Aufruf gegen Homophobie aus, benennt sie aber nicht. Wir hatten vorgeschlagen, konkrete Punkte zu benennen. Daraufhin wurde uns von der Jungen Union mitgeteilt, man wolle "keine Tagespolitik" machen. Von den anderen Jugendorganisationen kam hierauf kein Widerspruch, wohl um die Junge Union im Bündnis zu behalten. Die Aktion verkommt damit zu einer reinen Selbstdarstellung."

    www.linksjugend-solid-nrw.de/1534/glt
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#29 Geert
  • 16.05.2013, 14:32h
  • Jeder Schwule soll am CSD teilnehmen können, unabhängig von seiner politischen Einstellung.
    Es muss möglich sein, dass von extrem links bis rechts jeder seine Meinung sagen darf. Wo kommen wir hin, wenn wir uns gegenseitig zensieren wollen - Schwule der Linken gegen Schwule des FDP, Schwule der CDU gegen Schwule der Grünen usw? Wenn wir Demokratie wollen, darf es keinerlei Zensus geben. Wir müssen die anderen mit Argumenten überzeugen, nicht mit Verboten.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 daVinci6667
  • 16.05.2013, 14:53h

  • Weder diese ProKöln noch die CDU gehören an den CSD. Aus Ende!

    Ich persönlich würde dazu auch noch die FDP ausschliessen. Grund: viel Versprechen und dann sich hinter dem falsch ausgesuchten Koalitionspartner verstecken um uns weiterhin zu diskriminieren. Die machen das seit Jahren mit voller Absicht weil die unsere Stimmen brauchen um die fünf Prozent zu erreichen!

    Nur Organisationen und Parteien die WIRKLICH unsere Freunde sind, sollten wir Willkommen heissen!
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#31 sicsicsicAnonym
  • 16.05.2013, 14:54h
  • Antwort auf #15 von chrischrischris
  • CDU/CSU/FDP sind auch rechts, bisweilen sogar Rechtsaußen. Hat ja der Bundesinnenminster Friedrich in letzter Zeit wieder häufiger zur Schau gestellt. Für ihn sind eben Roma/Sinti, linke, antifaschisten, muslime etc die größte Gefahr. Und die Demokratie sowieso...

    Kein wort darüber das der rechte Straßenterror immer mehr zunimmt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#32 TheDadProfil
  • 16.05.2013, 15:00hHannover
  • Antwort auf #13 von Mink
  • ""Die Parade ist eine öffentliche Demonstration. Da darf jede/r mitmachen. Wäre es eine "geschlossene Gesellschaft" müsste der Klust u.a. alle Sicherheitsmaßnahmen zahlen""..

    Diese Einschätzung ist falsch..

    Alleine die Tatsache das sich jeder der mit einer Fußgruppe oder einem Wagen am Demonstrationszug teilnehemen will anmelden muß, rechtfertigt den Ausschluß einer Gruppe, wenn durch die Teilnahme zu erwarten ist, das der Zug oder die Sicherheit der Demonstration insgesamt in irgendeiner Weise gefährdet wird..

    Anders als Du denkst ist jeder der einen Wagen bereistellt für die unmittelbaren Sicherungsmaßnahmen des Wagen selbst verantwortlich, und muß Ordner stellen die z.B. per Sicherheitsband dafür sorgen, das keiner unter die Räder gerät..

    Die Polizei übernimmt nur die generellen Sicherungsmaßnahmen, wie Straßensperren und Verkerhsregelnde Maßnahmen in Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie dem Ordnungsamt z.B...

    Alle anderen Ordner werden vom Organisator gestellt, die diesen Job in sehr vielen Fällen freiwillig und kostenlos versehen..

    Wenn nun eine Gruppe am CSD teilnehmen will, die wie ProKöln/ProNRW ganz offensichtlich nicht für die Gleichstellung von LGBT´s Politik macht, in ihrem Parteiprogramm zusätzlich ausländerfeindliche Tendenzen offenbahrt und von "islamistischer Unterwanderung" spricht, und der Mann mit der Anmeldung ganz klar unterstellen kann, damit nur mediale Aufmerksamkeit erreichen zu wollen, dann muß Mann deren Teilnahme nicht genehmigen, und kann sie ausschließen..
    Das geben die Statuten des Vereines der den CSD organisiert auch her..

    Fraglich bleibt allerdings ob die ihr Ziel nicht schon allein wegen der Diskussoion darum erreicht haben..

    Problematisch :
    Wenn die Kölner diese Leute zum CSD zulassen, entziehen sie den Berlinern die Argumentation zum Ausschluß der CDU und erweisen dieser damit einen Bärendienst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#33 finkAnonym
  • 16.05.2013, 15:10h
  • Antwort auf #29 von Geert
  • >"Es muss möglich sein, dass von extrem links bis rechts jeder seine Meinung sagen darf."

    kann er_sie ja auch. aber eben nicht IMMER UND ÜBERALL. es gibt kein recht darauf, sich auf jede verfügbare bühne zu schmeißen und sich das mikro zu krallen, egal, wem beides gehört.

    wer hier von einer einschränkung der meinungsfreiheit und von zensur fabuliert, der hat weder verstanden, was eine demonstration ist, noch was meinungsfreiheit oder zensur sind.

    der csd ist eine EINSEITIGE demonstration für ein BESTIMMTES ziel und kein offenes diskussionsforum für alle meinungen zum thema.

    bei jeder anderen gruppe würde jede_r verstehen, dass sie ihre erklärten gegner_innen NICHT zu den eigenen demonstrationen einlädt. nur bei uns wittern alle gleich wieder "getto" und "ausgrenzung". wer nicht mit dem gegner kuschelt, ist gleich ein nazi.

    wie kann man nicht sehen, wie verrückt das ist?

    ich habe ja nichts dagegen, wenn einige leute in der bewegung eine diplomatischere strategie fahren und auch mit politischen kontrahent_innen reden.

    aber: die csd-parade ist nicht der ort hierfür.

    und: diplomatie und selbsterniedrigung sind zweierlei dinge...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#34 Martin28a
#35 David77Anonym
  • 16.05.2013, 15:43h
  • ""Wir teilen die politische Forderung nach mehr Toleranz gegenüber Minderheiten, die in dem Motto der Parade 2013 deutlich wird..."

    Ach, und das soll man glauben?!?
    SOllen die ruhig mitmarschieren und dann ausgebuht oder mit Eiern beworfen werden...
    Nachdem man mit Homophobie im Wahlprogramm geworben hatte ("keine finanzielle Unterstützung für schwul-lesbische Projekte") hat man eingesehen, dass man damit in Köln wohl nicht punkten kann?!?

    Ich erinner nur mal an ein Pro-Köln Mitglied, welches früher auf kotz.net gepostet hat, sprich die wilde Regina, öhm, Regina Wilden. Sie hat nämlich unter Klarnamen Artikel für diese Hetzseite geschrieben... das spricht ja wohl Bände.
    apropos kotz.net, man hört ja nichts mehr... läuft nun ein Verfahren und hat man die Macher enttarnt??
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#36 FOX-NewsAnonym
#37 LorenProfil
  • 16.05.2013, 15:57hGreifswald
  • Als Kölner ist man ja einiges gewohnt, was Parteienklüngel mit eingehender Scheinharmonie und Unfähigkeit seitens sich gegenseitig hofierender Politkasper (ich sage nur: U-Bahn, Oper, Jüdisches Museum, Städtebaukonzepte ...) angeht. Aber dieser zugegeben clevere Schachzug der rechtsextremen Pro Kölner (deren schwules Aushängeschild wohl die Berliner Diskussion um die CDU-Teilnahme und das lauwarme Taktieren der Kölner CSD-Organisatoren mitverfolgt hat) liegt den allermeisten Lesben und Schwulen hier wohl verdammt schwer im Magen.

    Der zunehmend durchkommerzialisierte und beinahe unpolitische Kölner CSD kann dies nur als eine Prüfung seitens der extrem Rechten begreifen, um sich nicht nur seiner politischen Ziele zu vergewissern (die im diesjährigen Motto mal wieder nur äußerst unzureichend angesprochen werden) und vor allem Klarheit darüber wieder zu erarbeiten, im welchem Wertekontext politische Ziele wie Emanzipation und gleiche Rechte eigentlich stehen. Wer den CSD als eine Demonstration im Geiste des Humanismus, der Toleranz und der Vielfalt einer weltoffenen Gesellschaft definiert (falls die hiesigen CSD-Macher dies tun oder sich dessen überhaupt bewusst sind), wird einer Partei, für die Ressentiments gegen Fremde, gegen Muslime und auch gegen emanzipierte Lesben und Schwule zum "Markenkern" gehören, nicht zulassen. Die politischen Ziele des CSD lassen sich darüber hinaus von den Menschenrechten ableiten, die als Individualrechte jedes Individuum schützen sollen. Pro Köln mit seinen Protagonisten wie M. Beisicht oder J. Wolter , die in der Vergangenheit im Umfeld der NPD aufgetaucht sind, steht alles andere als im Einklang mit den Gedanken der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die jedes Individuum auch vor den Zumutungen schützen sollen, die diese Partei allen, die als fremdartig definiert werden, auferlegen wollen (auch emanzipierten Lesben und Schwulen.

    Mögen die hiesigen CSD-Macher sich der politischen Ziele und der zugrundeliegenden Werte dieser Demonstration wieder bewusst werden (denn Emanzipation fängt noch immer im eigenen Kopf an) und es nicht zulassen, dass Rechtsextremisten diese Veranstaltung mit menschenfeindlichen Ressentiments vergiften und entwerten. Ein Kölner CSD mit Pro Köln wäre ein CSD ohne mich.
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#38 KMBonnProfil
  • 16.05.2013, 15:59hBonn
  • Aus Sicherheitsgründen kann man jemanden schon entfernen. Ich habe mich 2009 mit fünf Bienenvölkern als Demo zur Abschlußkundgebung der FDP in Bonn angemeldet. Imker haben es wegen der FDP-Haltung zur Grünen Gentechnik und zu Pestiziden nicht so mit den Liberalen. Konzernnutten ist ein Begriff, den wir im Zusammenhang mit der FDP auch gern in Imkerkreisen verwenden.
    Ich habe also brav meine Demo angemeldet, am frühen Morgen meine Bienenvölker mit rund 250.000 Bienen aufgestellt, die Polizei kam vorbei, sagte den Bienen Guten Tag und überzeugte sich, daß ich nichts Böses im Schilde führe.
    Gegen 11 Uhr kam der FDP-Truck mit einer Gruppe JuLis. 18, 19jährige im Geschäftsanzug, immer wieder nett nach dem Motto: "Wenn ich groß bin, werd ich Heuschrecke!", dann der Wahlkampfleiter. Entsetzte Blicke, die Polizei wurde heranzitiert. Man wollte mich weghaben. Die Polizei weigerte sich strikt.
    Mittlerweile war es warm geworden, die Bienen flogen. Ich wurde eingezäunt mit dem bekannten Tatort-Flatterband. Man wollte die Bienen schützen. :-)
    Irgendwann erfuhr ich dann, daß bei den Bieneninstituten eine Anfrage ankam aus FDP-Kreisen, ob man Bienen als Waffen einstufen könne. Die Polizei fragte mich belustigt, ob die Bienen abgerichtet seien und FDP-Mitglieder damit rechnen müßten, von den Bienen gestochen zu werden, was ich mit einem "Leider nicht!" verneinen mußte.
    Dann sollte ich die Plakate mit Sprüchen abhängen, die unter den Fluglöchern der Bienenkästen hingen. Böse Sätze dabei, an denen sich die Liberalen störten. Ein Polizist kam auf mich zu, legte mir die Hand auf die Schulter und blickte mir fest ins Auge. "Wenn Sie diese Plakate abhängen, dann finden die Bienen ja die Fluglöcher nicht mehr, werden aggressiv und stechen alle Besucher, NICHT WAHR?????"
    Wer bin ich, daß ich der Staatsmacht widerspreche?
    Die wütenden Gesichter der FDPler waren allerdings Gold wert.

    Ich hatte danach ein wirklich nettes Gespräch mit dem damaligen Bonner Polizeivize, der sich launig für sechs Überstunden "bedankte", und mir diese Sicherheitsgeschichte erklärte.
    Möglich ist ein Ausschluß also schon, wenn gute Gründe vorliegen.

    Die FDPler regten sich insbesondere über diese Bannmaske auf, was der Spiegel dann sehr nett fand.

    www.youtube.com/watch?v=v8KCfTUzlKs&feature=player_embed
    ded
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#39 Harry HerrAnonym
  • 16.05.2013, 16:47h
  • Harry Herr Bis zur so genannten Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 war Köln eine Stadt mit vielen schwulen und lesbischen Kneipen, Nachtklubs und Cabarets. Es gab auch eine Reihe von Travestie-Bars, in denen sich heterosexuelle wie schwule Touristen durch Darbietungen von Frauendarstellern unterhalten ließen. Auch in den anderen großen deutschen Städten wie z. B. Berlin und Hamburg gab es eine lebhafte Homosexuellenszene. Seit dem 19. Jahrhundert existierte eine bedeutsame Homosexuellenbewegung. Doch die Fortschritte in der Emanzipation der Freunde, wie sich Schwule damals meist nannten, wurden bald durch den Aufstieg der NSDAP endgültig zunichtegemacht, nachdem bereits in den Jahrzehnten zuvor die juristische Verfolgung homosexueller Männer in Deutschland stark zugenommen hatte. Hitler sah Homosexualität als ein entartetes Verhalten, das die Leistungsfähigkeit des Staates und den männlichen Charakter des deutschen Volkes bedrohe. Schwule Männer wurden als Volksfeinde denunziert. Man beschuldigte sie, die öffentliche Moral zu zerrütten und die Geburtenrate in Deutschland zu gefährden. Hunderttausende schwule Männer wurden durch den NS-Staat erfasst und verfolgt. Man versuchte, deutsche Schwule, die nach Ansicht des Nationalsozialismus ja Teil der Herrenrasse waren, in die sexuelle und soziale Konformität zu zwingen. Schwule, die sich nicht anpassten und ihre sexuelle Orientierung unterdrückten, sollten in Konzentrationslager geschickt werden, um sie durch Arbeit umzuerziehen oder zu vernichten.
    Die nationalsozialistische Verfolgung schwuler Männer vollzog sich primär über die 1935 erfolgte entgrenzende Verschärfung des Paragraphen 175 des
    Und dann Pro Köln auf dem diesjährigen CSD in Köln der Widerstand muss kommen ohne wenn und aber
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#40 KlustigAnonym
  • 16.05.2013, 17:40h

  • Pascal Siemens (KLuST-PR) hat mit seiber neuen CSD-Weichspüler-PR und wannabe-professionellen Polithaltung dem Cologne Pride bereits im Vorfeld massiv geschadet. Ich hoffe, dass sich ein reiferer Fachmann dem Kulturgut Kölner CSD annimmt.
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#41 Martin28a
  • 16.05.2013, 18:09h

  • Ein gutes hat dass, hier wird nun der CSD in Köln so richtig vorgeführt
    Im Gegensatz zu Berlin traut man sich ja in Köln niemanden auszuschließen
    Marschiert bald die NPD auch noch mit ?
    Es zeigt sich das der Kurs des CSD in Berlin goldrichtig war
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#42 unverstaendlichAnonym
  • 16.05.2013, 18:21h
  • Zwei Fragen drängen sich auf:

    1) Wenn die Anmeldung so lange zurückliegt, warum geht man dann vorgestern mit einem daämlichen Motto in die Öffentlichkeit? Man hätte auch eines finden können, was den Rechten die Teilnahme unmöglich macht.

    2) Warum sagt man jetzt schon, dass man eine Teilnahme nicht verbieten kann? Man nimmt sich Taktik aus der Hand. Im Übrigen: Warum nicht trotzdem verbieten? Sollen die doch klagen. Dann kann man wenigstens sagen, man hätte alles versucht.
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#43 ArndtiiiAnonym
  • 16.05.2013, 19:20h
  • HILFE! Dem neuen KLuST-Vorstand scheint ja alles aus dem Ruder zu laufen. Ich sehe schon die Absage des gesamten Cologne Pride vor meinen Augen. Aber dann... dann können sich die "Macher" ein Anmeldeformular für die Stadt Bielefeld besorgen.
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#44 LorenProfil
  • 16.05.2013, 19:50hGreifswald
  • Antwort auf #42 von unverstaendlich
  • zu 1) Das macht in der Tat nachdenklich. Mir scheint, die Veranstalter waren sich in keinster Weise ihrer Verantwortung und ihrer taktischen Möglichkeiten bewusst und schlicht mit ihrer (selbst auferlegten) Aufgabe überfordert.
    Mal sehen, ob sie nun an dieser Prüfung wachsen oder die ganze Veranstaltung vor die Wand fahren.
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#45 PlishProfil
  • 16.05.2013, 20:03hKöln
  • Da zeigt sich doch die völlige Unfähigkeit des neuen KLUST-Vorstandes-allen voran Pascal Siemens!
    Selbst wenn man kein Freund von Marcus Danuser war wünscht man ihn sich ihn doch irgendwie zurück....
    so oder so ;-)
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#46 stromboliProfil
  • 16.05.2013, 21:04hberlin
  • oh weh.. das undenkbare ist realität geworden.. dagegen kommt keine satire mehr an!
    Wenn jetzt noch die npd nachlegt, ist der bock entgültig zum gärtner getragen...&

    Nun, da müssen csd-planer wohl schnell noch eindeutige slogans gegen fremdenfeindlichkeit und speziell für muslemische mitbürger in ihr konzept einarbeiten.. was offensichtlich vergessen wurde, als unterscheidungspunkte gegenüber den pro-kölnnazis als nicht nötig erachtet schienen...
    Tja, wenn man politik verschläft , wird man unsanft geweckt!

    Nach dieser "saison" der nabelbeschauungen und lobgesänge, wird es verflucht notwendig sein, sich diese "organisatoren vorzunehmen und am besten allesamt in die wüste schicken ( bei prosecco und schwedischen kaviar)!
    So was von verschnarschtes und liberal eingewickeltes personal , dem ein paar nazihansel den boden unter den füssen wegziehen können, weil sie so sehr entpolitisiert worden sind, dass man einen csd tatsächlich nicht mehr eine politisch ausgerichtete veranstaltung nennen kann, der selbst in der lage ist seine feinde zu kennen und zu bekämpfen!

    Besonders denen, die da politisch "allen wohlgetan sind", die auch nur das wort homosexualität buchstabieren können, ins fehlende politlehrhandbuch geschrieben:
    es gibt /gab für uns keine nützliche koalitionen mit dem, was sich "demokratische" mitte nennt. Diese "mitte " konstruiert sich aus opportunistischen interessen und deren absicherungen. Entsprechend ermüdend und einfaltslos auch ihre darstellung und mediale vermarktung.
    Spätestens da hätte alljährlich uns ein licht aufgehen können, besonders wenn die jährlichen unworte zur motivationskampagne gestartet wurden.. seit jahren ein wiederkehrendes enttäuschungs- & täuschungsspektakel...

    Vetternwirtschaft:
    Es gab scheinbar immer nur die privaten zirkel, die üblichen klüngeleien mit an verantwortlichen stellen sitzenden, die hier fäden ziehend, ihren eigenen unsinn an lebensqualität an das fußvolk weiterreicht..
    Folge wohl auch der reich an beziehungen , persönlicher netzwerke bis hin in postengeschachere..
    Da wird wahrscheinlich das csu-vorbild der verwandschaftswirtschaft durch eine besondere art der vetternwirtschaft unsererseits auf gleicher höhe sich abspielen.. entsprechend die ergebnisse.

    Deshalb noch mal zum politischen instinkt und der fehlenden fähigkeit, politisch zu denken in diesen unseren politvereinen...
    Wenn von einer rechtspopulistischen partei eine "anmeldung um teilnahme zu einem konträr ausgelegten spektakel erfolgt, und der zuständige sachbearbeiter lediglich eine bestätigung dieser anmeldung, und damit eine proforma akzeptanz zurück sendet, dann hat dieser entpolitisierte bürotrottel seinen platz umgehend zu räumen!
    Oder man muss unterstellen, dass er zwar die politische brisanz erkannte, aber auch duldend unterstützte.
    Nicht mal eine rücksprache mit anderen verantwortlichen scheint hier abgelaufen zu sein..

    Das ist es, worüber zu reden ist: das abgleiten einer vormalig politischen idee in einen sumpf an entpolitisierter beliebigkeit und unprofessionalität!
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#47 CorumProfil
  • 16.05.2013, 21:12hHamburg
  • Antwort auf #45 von Plish
  • Die PRO-Haufen nennen sich also eine unbequeme Opositionspartei ...

    Vieleicht sollte man mal erwähnen dass Fascho-Opa Heger und seine Parteitrulla Regina Wilden jahrenlang auf der Nazi-Seite kreuz.net auch gegen Schwule und Lesben gehetzt haben ...
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#48 smartguyAnonym
  • 16.05.2013, 21:27h
  • Die Schwusos: "Anmeldung einer Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird"... Macht die Linkspartei denn dieses Jahr nicht mit?
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#49 Foxie
  • 16.05.2013, 21:48h

  • Diese Rechten haben ja schon erreicht, was sie wollten. Dass man ihre Provokation wahrnimmt, und sie sich bei Ablehnung als Opfer der Intoleranz darstellen können.
    Also, ladet ProKöln öffentlich aus und schafft schnellstens ein Motto mit eindeutiger Ansage! Zum Bsp.
    "Bunt und queer statt braun und beschränkt!"
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#50 finkAnonym
#51 finkAnonym
  • 16.05.2013, 22:10h
  • gibt es nicht vielleicht irgendeine stiftung, die dazu eine podiumsdiskussion mit 12 rampensäu.... äh: politiker_innen veranstalten könnte? oder vielleicht ein vermittelndes gespräch mit dem ziel, einen "kompromiss" zu finden?

    so macht man das doch heutzutage, wenn ich es richtig verstanden habe.

    was bilden sich denn die kölner auch ein? einfach nur FÜR etwas demonstrieren wollen und nicht gleichzeitig auch dagegen? nur gut, dass die veranstalter schon eingesehen haben, dass das natürlich nicht geht. wo kämen wir auch hin, wenn diese undemokratische unsitte um sich griffe?
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#52 GayreporterAnonym
  • 16.05.2013, 22:20h
  • Köstlich wie sich der Kölner CSD jetzt winden muss, um die Gelder für eine öffentliche Demonstration nicht zu verlieren, ist wohl ne Retourkutsche wegen der CDU... Manche haben es ja strategisch richtig drauf. Vielleicht sich auch noch die NPD oder die Piusbrüder.
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#53 RudolfAnonym
  • 16.05.2013, 22:29h

  • Ich muss einleitend klarstellen, dass Mir diese Pro-Parteien sich nicht gefallen.

    Aber man darf eben die Augen nicht verschließen vor zunehmender Gewalt gegen Schwule (insb. in Berlin und Hamburg). Auf deutschen Schulhöfen ist "schwul" schon wieder ein Schimpfwort. Und das sind keine Neo-Nazis dort.
    Das sind ultrakonservative Vorstellungen von Anhängern eines Kults, wo Frauen sich ein Tuch um den Kopf wickeln müssen.

    Wenn das von den etablierten Parteien thematisiert werden würde, dann wäre kein Bedarf für diese Pro-Parteien.

    Volker Beck habe ich im Nahen Osten noch nicht für die Rechte Schwuler und Lesben demonstrieren sehen. Warum eigentlich nicht?
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#54 GayreporterAnonym
  • 16.05.2013, 22:29h
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • noch besser ist die Argumentation der Berliner, man schließe Parteien aus, die gegen die Verfassung seien, das wolle man der CDU nicht nachsagen, aber trotzdem... diese CSD Saison wird echt der Lacher... da sind wohl einige wegen der Wahl im September schon echt nervös, weil sie merken, es reicht wohl wieder nicht für die rot-grüne Gesinnungsdemokratie
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#55 GayreporterAnonym
#56 IngoAnonym
  • 16.05.2013, 23:15h
  • Ich finde es eine Unverschämtheit Pro Köln mit Nazi gleichzusetzen !! In vielen Dingen haben sie recht und weisen auf die Fehler der Politik hin. Zunehmende Verfremdung durch systematische Islamisierung wollen auch schwule Menschen nicht. Ich bin schwul und stolz auf mein Land, bin kein Nazi und wehre mich trotzdem gegen die Islamisierung meiner Heimat !!!
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#57 StretchingmasterProfil
  • 16.05.2013, 23:49hEssen / Holsterhausen
  • Antwort auf #29 von Geert
  • Natürlich kann jeder Schwule zum CSD gehen. Das ist ja seine Private Sache. Aber ich möchte nicht das sich eben eine Partei die nicht für uns ist auf dem CSD mit einem Wagen präsentiert und damit ein falsches Bild zeichnet.

    Schönen Tag noch
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#58 Foxie
  • 17.05.2013, 07:10h

  • "Unpolitischer CSD"?
    Die CSD's waren seit 1969 politische
    Statements und sollten es immer sein. Also schafft eine klare Aussage
    und zwar ohne braune Sauce!
    Da ist sogar der gruslige Karneval politischer.
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#59 Dennis
  • 17.05.2013, 07:14h
  • Liebe Träumerlis aus den Reihen der LSBTI und wie die Abkürzungen noch alle heißen mögen. Ihr wollt Pro Köln mit Nichtachtung strafen? Ihnen den Rücken zuwenden? Was glaubt ihr wohl werden Parteien wie Pro Köln und ähnliche rechtsxtreme Gruppen - Parteien mit uns machen sollten sie an die Macht kommen? Uns zu einem Stuhlkreis und Tee einladen? So liebe Lesben, Schwule, Bi´s, Trans und Menschen mit HIV. Laßt uns mal einen Stuhlkreis bilden, n Tässchen Tee trinken und darüber reden ob ihr doch nicht wieder normal werden wollt, so werden wollt wie wir meinen das man zu sein hat?
    Mir ist es völlig wurscht ob da einer Schwul, Banane oder welcher Herkunft auch immer ist. Keine Toleranz gegenüber Nazis. Rechtsextreme Gruppen/Parteien haben auf einem CSD nichts zu suchen.
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#60 Foxie
#61 stromboliProfil
  • 17.05.2013, 09:25hberlin
  • Antwort auf #54 von Gayreporter
  • "Gesinnungsdemokratie"...
    sicher, für jeden rechten kasper ist das ganze eine steilvorlage.
    Was das inhaltliche der kasper nicht aufwertet, sondern ihre unverfrohrenheit im umgang mit andersdenkenden nur unterstreicht.
    Wenn es also um merkmale wie politischem anstand geht, hat deine gruppierung sicher keinen preis gewonnen.
    Aber darum geht es euch auch nicht: ihr infiltriert medien, veranstaltungen und foren , so wie du hier in queer.de mit euren hütchenspielen, wo ihr in falschspielermanier hofft, dass beim betrügen nichts auffällt aber medialer gewinn abfällt. Aber getrost: so ganz blind für eure verkleidungen hinter dem label meinungsfreiheit , sind wir nicht!

    Gesinnungsdemokratie...
    wo bleibt da nur obendus mit einem seiner rundumschlagsbeiträge...
    Dabei ist "gesinnungsdemokratie" zitierbar bei schickelgruber und rosenberg ..
    Da geistert tatsächlich rotzfrecher nazi-speech umher, wenns um die denuziation des andersdenkenden geht...
    Ja, du passt auf den köln-pro-nazi wagen; inhaltlich wie im sprachbild.
    Deine dummheit aufgewogen mit der der organisatoren, ergibt die summe des "köstlichen theater" , dass sich uns hier präsentiert.

    Diese erkenntnis macht die sache nicht besser, klärt aber die fronten: ihr/du auf der anderen seite der barrikade! Den gesinnungsterror eurerseits werden wir aushalten!

    Und wir werden dann auch hinschauen worauf deine kampagne grüne-pädophile hinzielt; wie hinter der denuinziation geziehlt mit vorurteilen joungliert werden will, um insgesamt den politischen gegner zu demontieren. Wo gelernt? Bei den kirchen.. die machen das selbs spiel; ein wenig vermuten, ein wenig aufblasen , ein wenig feuer schüren.. zurück lehnen und behaupten, wo rauch sei auch feuer...
    Das ist durchsichtig und ebenso dumm.. was auf dich zurück fällt!
    Dummheit kommt vor den fall! Irgendwann, irgendwo.

    Sicher: piusbrüder und npd sind die möglichen nächsten konterkandidaten und störmanöver, die man sich vorstellen könnte, und in den foren kommen zunehmend solche zuträger wie du zu wort die sich aus ihren zirkeln drängend, dem zeitgeist hinterherschnüffeln .
    Nun unterwanderung gehört zum handwerk politischer destabilisierung.. wir wissen bescheid!
    Umgekehrt haben/ hatten wir schwule auch versucht, kirchenspektakel mit unserer anwesenheit zu verschönern.
    Ich persönlich leide auch nicht ob des versuches der proköln-nazis, sich öffentlichkeit und medienrummel zu verschaffen... ich bin der meinung, dass die erst mal versuchen sollen, zum umzug kommen zu wollen.. wenn WIR es nicht wollen!

    Aber , und an diesem punkt meine ressentiments gegen die vereinskaste: Wie etwas verhindern wollen, was teils längst denkunkultur der szene geworden ist.. siehe @ingo,@geert,tinnitus-timmjohannes, oder eben du, um nur einige zu nennen ..

    An diesem punkt wird sich aber auch die geschichte der nach-stonewallbewegung entscheiden: Kann sie die angeschobene entpolitisierung stoppen angesichts dieser rechtsradikalen unterwanderung, oder scheitert sie an ihren eigenen "bürgerlichen widersprüchen. Zu deiner belehrung: rechtradikalismus ist in sich ein entpolitisierungsprojekt, dass alles darauf anlegt nur den eigenen interessen genehme gesellschaftskonzepte zu denken und gestalten.. dabei sind die gestaltenden immer wenige "führende", die die zu führende masse lenken.. so´viel zum thema gesinnungsdiktatur versus "gesinnungsdemokratie, in der wenigstens noch um inhalte gerungen wird..
    Etwas was kleingeister natürlich aufbringt, sind sie mangels konzept und denkvermögen in diesem freien wettbewerb immer die unterlegenen.. Nun, so verstehen wir auch deine ablehnug dieser gehandhabten demokratie..
    zuviele niederlagen wohl erlebt.

    Lässt man solche demokratieversager mal aussen vor, bleibt die frage, ob der wehrhaftigkeit des restes von uns!
    Sind die regenbogenträgergemeinschaften bereit für ihre und die anderer interessen zu kämpfen , sich den aufdrängenden zu erwehren, oder ersticken sie an ihrer kleinbürgerlichkeit, mit der sie zuvor politisches entpolitisierten.
    Wird das erbärmliche zum inhalt , wenn wir phrasen glauben schenken, die einem völkischen beobachter artikel der anfang 30ziger entnommen sein könnten, als die nazis noch um das "bürgerliche lager buhlten, aber trotzdem ihre unterschwellige ausgrenzung niucht verbergen wollten..

    " Ich bin schwul und stolz auf mein Land, bin kein Nazi und wehre mich trotzdem gegen die Islamisierung meiner Heimat !!!"

    Stolz sein auf das, was da nachwächst?
    " bin kein Nazi und wehre mich trotzdem."
    Fällt dem schreiber nicht selbst auf wie dieser satz zu deuten ist: ich wehre mich, wogegen auch sich nazis wehren, aber will kein nazi genannt werden, weil das noch nicht in die mitte politischer akzeptanz angekommen ist.
    Langer satz kurzer sinn: natürlich decken sich seine ansichten mit denen von nazis! Man soll nur nicht die brauen kloake riechen, aus dem der wortschatz entnommen ist...

    Wie ich zuvor an andere stelle schon schrieb: wenn diesen dumpfbacken und nationalen verteidigern erst mal die nazi-schuld-sühnefrage genommen wird, werden die frechen hauptes wieder ihre sprüche loslassen...
    sie verteigen wie ihre großväter/mütter dann wieder deutsche kultur.

    Dann können wir auch deine hämische replik verstehen: natürlich ist es die folge der aktion in berlin gegen die cdu als basisträgerin eben solcher meinungsgruppierungen wie pro köln.
    Herauszuarbeiten , was pro köln nicht unterscheidet von dem was cdu denkt und umsetzt, wäre hier die eigentliche aufgabe von selbsternannten "gayreportern" gewesen.
    Da mangelst dann an sachverstand und politischer intuition.. wie immer bei rechtsauslegern!
    Aber du und ähnlich gewickelte, leben von diesem zustand entpolitisierter verdummung.

    Vieleicht braucht es auch des berlin-köln-desasters, um sich zu besinnen, um solchen leuten wie dir auch hier auf queer.de mehr an inhalt und klarer aussage entgegen zu setzen..
    Sonst wirst du wie pro köln: ein unliebsamer , unter dem sammelbegriff meinungsfreiheit geduldeter nazitroll, der sich seine lacher abholen will...

    Verfahrenstechnisch eine überlegung zum umzug:
    Der angemeldete csd meldet sich wieder ab und meldet erneuert den umzug als schwule gegendemo gegen pro-köln und seine unterwanderungsversuche...
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#62 RobinAnonym
  • 17.05.2013, 09:26h
  • In einer ersten Reaktion twitterte der Grünenpolitiker und Kölner Bundestagsabgeordnete Volker Beck: "'Pro Köln' beim CSD? NEVER keine Demo gemeinsam mit Politikern, die Hass gegen andere predigen! "

    ---->>>>>>>>

    Und wieso darf die Union dann teilnehmen?

    Ich will die Union nicht mit Pro Köln gleichsetzen, aber Hass gegen Schwule predigt die Union genauso...

    Das ist die direkte Folge der Politik des Kölner CSD auch homophobe Gruppen teilnehmen zu lassen. Da darf man sich dann nicht wundern, wenn auch Pro Köln und vielleicht sogar bald die NPD den CSD für ihre Zwecke missbrauchen wollen...
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#63 YannickAnonym
  • 17.05.2013, 09:31h
  • Ein Ausschluss sei "rein juristisch betrachtet () nicht umsetzbar".

    --------------------------------------------------------

    Wieso das?

    Kann man als Organisator einer Demo nicht entscheiden, wer mitlaufen darf und wer nicht? Müsste man auch die NPD dulden?

    Falls ja, sollte da dringend organisatorisch was geändert werden. In Berlin geht es doch auch....

    Wenn faschistische Gruppen wie Pro Köln oder die NPD am Kölner CSD teilnehmen, werden mein Freund und ich den Kölner CSD boykottieren. Und wir hoffen, dass jeder Schwule und jede Lesbe mit Rückgrat und Anstand das auch macht.

    Mein Wunsch wäre, dass in dem Fall ALLE angemeldeten Gruppen ihre Anmeldung zurückziehen, weil sie nicht mit homophoben Faschisten auf die Straße gehen wollen.

    Dann können die Kölner CSD-Organisatoren alleine mit den Faschos durch ein leeres Köln ziehen... Vielleicht würden die sich das dann nochmal überlegen, wen sie zulassen...

    Für sowas muss der CSD auch mal ein Jahr ins Wasser fallen, weil er sonst langfristig kaputt ist.
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#64 finkAnonym
  • 17.05.2013, 09:53h
  • Antwort auf #62 von Robin
  • >"Und wieso darf die Union dann teilnehmen?"

    exakt. das ist genau die richtige frage.

    wenn ich auch mit blogger steven milverton nicht immer übereinstimme, so schreibt er doch sehr oft prima sätze. die hier zum beispiel:

    >"Und wenn man doch die Nazis rausschmeißt, muss man erklären, warum die CDU drin bleibt. Da muss man eine Grenze ziehen, sich abgrenzen. Abgrenzen, nein das tut man aber nicht - allenfalls untereinander, die anständigen Schwulen von den unanständigen."

    www.stevenmilverton.com/2013/05/16/soso/#more-8353
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#65 Thom_ass1973
  • 17.05.2013, 10:18h
  • Fragen über Fragen formulieren sich in meinem Kopf

    1.) gibt es eigentlich schon eine Rücktrittsvorderung gegen den gesamten KLuST-Vorstand ?

    2.) Kann es sein das ProKöln den Berliner CDU Rauswurf aus dem dortigen CSD als Steilvorlage genutzt hat - frei nach dem Motto Wissen ist Macht?!

    3.) Hilft ein Teilnahmeverbot überhaupt - ist es nicht effektiver proKöln vom Feinsten vorzuführen, immerhin der Pranger war und ist bereits seit dem Mittelalter ein probates Mittel!

    4.) Läßt sich der schwarz-autonome Block diese Provokation gefallen?

    5.) Versteht der "Spaß-haben-will-Block" innerhalb unserer CSD-(Fan)-Gemeinde überhaupt noch WORUM es beim CSD geht ?!
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#66 David77Anonym
  • 17.05.2013, 11:51h
  • Antwort auf #56 von Ingo
  • Dann nenn uns doch bitteschön mal inwieweit sich pro-köln FÜTR schwul-lesbische Belange einsetzt?!?
    Dass man auf die Schwulenfeindlichkeit in muslimischen Ländern hinweist, ist doch nur Mittel zum Zweck um nach der "der Feind meines Feindes ist mein Freund"- Methode vorzugeben, man verbünde sich nun plötzlich mit den verfolgten Schwulen und Lesben - wie naiv bist du zu glauben, denen ginge es WIRKLICH um unser Wohl?!?
    Die wollten den CSD damals verhindern, nenn mal EINEN EINZIGEN Grund, warum sie jetzt teilnehmen dürfen sollten?!?
    Das ist noch verlogener als die Politiker, die jetzt die Rechte der eingetragenen Lebenspartnerschaft in Anspruch nehmen, die sie selber jahrelang blockiert haben.
    Demnächst werden einige auch noch das Splitting in Anspruch nehmen, gegen welches sie ständig stimmen...

    Was meinst du wie pro-köln mit unsereins umginge, wenn sie in Köln mitregierten?!?

    Nachdem man festgestellt hat, dass man mit Homophobie in Köln nicht punkten kann, legt man den Schwerpunkt auf Fremdenfeindlichkeit.
    Meinst du, in weniger schwulenfreundlichen Gegenden Deutschlands geben sich die pro-parteien so tolerant?!?

    Hast du je den Müll auf kotz.net gelesen, den pro-köln und co. von sich gaben?!?
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#67 TheDadProfil
  • 17.05.2013, 12:38hHannover
  • Antwort auf #56 von Ingo
  • Troll ?

    Wer sich ernsthaft Gedanken vor einer "islamisierung" Europa´s macht, sollte sich folgendes vor Augen halten :

    In der Eu leben mehr als 500 Millionen Bürger..

    Momentan leben innerhalb der EU ungefähr 50 Millionen Muslime..

    Innerhalb der EU leben momentan ungefähr 350 Millionen Christen..

    Christen waren es, die über Jahrhunderte die Rechte der LGBT-Menschen missachtet und mit Füßen getreten haben, die LGBT´s auf die Scheiterhaufen geworfen, verbrannt, vergewaltigt, ermordet haben..

    Chiristliches Gedankengut und christliche "Ideen" waren es, die massiven Einfluß auf die diskriminierende und unterdrückende Gesetzgebung der Staaten genommen hat, und aktuell auf die Gesetzgebung in Russland, der Ukraine, in Ungarn, in Lettlend, Litauen und anderswao nimmt..

    "Christliche" Politiker der CDU/CSU sind es die unbeirrt fordern, es müsse die Diskriminierung in Deutschland beibehalten werden, weil es das Kindeswohl schädigt wenn Schwule Kinder adoptieren, weil es die Ehe zerstört wenn Schwule heiraten, usw, usf..

    Bevor ich mir einen einzigen Gedanken über eine herbeigeredete "islamisierung" der EU mache, mache ich mir Gedanken über die real bestehende christianisierung der Staaten, die ganz real eine viel größere Bedrohung für die Menschenrechte und für die Gleichstellung der LGBT´s darstellen..
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#68 Timm JohannesAnonym
  • 17.05.2013, 13:24h
  • Pro Köln und andere rechtsextreme Parteien haben auf einem CSD nichts verloren: ergal ob in Berlin, Hamburg, Köln oder Stuttgart.

    Nur Parteien, die die Gleichstellung im Parteiprogramm haben, dürfen mitmachen und das sind gegenwärtig:

    * Grüne/Bündnis 90
    * FDP
    * SPD
    * Linkspartei
    * CDU ("schwierig"): Unterorganisation LSU und einzelne CDU-Politiker wie beispielsweise Stefan Kaufmann, Familienministerin Kristina Schröder, Ole von Beust, Jens Spahn oder auch nunmehr Finanzminister Wolfgang Schäuble und Thomas Strob, Olav Gutting, Frank Heinrich, Matthias Zimmer, Marcus Weinberg, Jürgen Klimke, Rolf Koschorrek auf jeden Fall
    * Piratenpartei

    Auf keinen Fall aber gehört die NPD oder andere rechtsextreme Parteien auf den CSD und auch die CSU aus Bayern hat dort nichts verloren.
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#69 TheDadProfil
  • 17.05.2013, 14:53hHannover
  • Antwort auf #68 von Timm Johannes
  • Und warum erkennst Du die gleichen "Begründungen" die Du als "schwierig" für die CDU-Teilnahme ansiehst nicht auch für die Teilnahme der FDP als "schwierig" an ?

    Weil Du schon wieder "Partei" für die FDP ergreifst, die in ihrem Verhalten keinen Deut besser als die CDU/CSU agiert ?

    Für Bayern schließt Du die CSU von der Teilnahme aus..
    Für den Rest der Republik siehst Du die Teilnahme der CDU als "schwierig" an, wohl unter Schmerzen ?

    Die FDP darf Deiner Ansicht nach also ihr unbeirrt ambivalentes Verhalten weiter auf den CSD´s als "Kampf für Gleichberechtigung" propagieren ?

    Nöö..

    Die müßen genauso draußen bleiben wie alle anderen, die nicht offen und ehrlich uneingeschränkt zur Öffnung der Ehe und Gleichstellung für ALLE stehen !
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#70 Timm JohannesAnonym
  • 17.05.2013, 17:13h
  • @TheDad
    "Und warum erkennst Du die gleichen "Begründungen" die Du als "schwierig" für die CDU-Teilnahme ansiehst nicht auch für die Teilnahme der FDP als "schwierig" an ?"

    --> Weil die FDP in ihrem aktuellen Parteiprogramm die Gleichstellung verankert hat und sogar die Eheöffnung fordert. Das ist bei der CDU/CSU bisher im Parteiprogramm nicht drin. Lese einfach das FDP-Parteiprogramm, TheDad !

    Die FDP ist ganz klar daher herzlich auf jedem CSD willkommen, auch wenn sie leider einen Koalitionspartner hat, der "schwierig" ist.
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#71 GayreporterAnonym
#72 antosProfil
  • 17.05.2013, 19:30hBonn
  • Antwort auf #71 von Gayreporter
  • Du darfst, 'Gesinnungsdemokratie'-gayreporter! Es hindert dich hier niemand, vertrau mir da blind. Und keine Sorge, auch deine schmierige Unterstellung ist klar und deutlich verstehbar - ebenso wie deine unverantwortliche, jede Verantwortung für die eigene Rede abstreitende Haltung, in der Du dich in deinem kleinen giftigen Kommentar hinter der vorsorglich vorgeschalteten Rückversicherung verschanzt, es ginge dir so irgendwie um einen 'Humor', der dir bei Liberalen fehle - was hier nur bedeutet: 'im Ernstfall hab ich's immer ganz anders gemeint'.

    Findest Du solche rhetorischen Spielchen nicht selbst ein wenig bäh?
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#73 CorumProfil
  • 17.05.2013, 20:10hHamburg
  • Antwort auf #70 von Timm Johannes
  • Das wievielte Parteiprogramm ist das eigentlich, in dem deine geliebte FDP die Gleichstellung fordert und dann gleichzeitig konsequent gegen jede Initiative zur Gleichstellung stimmt?

    Wie verbohrt muss man eigentlich sein, um sich diese Verarsche von diesen eierlosen Zuträgern der schwarzen Faschisten eigentlich permanent schönzureden?
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#74 TheDadProfil
  • 17.05.2013, 22:08hHannover
  • Antwort auf #70 von Timm Johannes
  • ""Weil die FDP in ihrem aktuellen Parteiprogramm die Gleichstellung verankert hat und sogar die Eheöffnung fordert""..

    Ach ? Tatsächlich ?
    Und ?
    Tun sie etwas dafür ?
    Setzen sie den Koalitionspartner für die Durchsetzung ihres Parteiprogrammes das in Teilen Bestandteil der aktuellen Koalitonsvereinbahrung ist, unter Druck ?

    Stimmten bei der Abstimmung für das Jahressteuergesetz 2013 das die Gleichstellung der Lebenspartnerschaften im Ehegattensplitting enthielt, für das Gesetz, und damit für die Gleichstellung ?

    Nein !

    Sie stimmten fast geschloßen dagegen !

    Und deshalb müßen sie draußen bleiben..

    Es nutzt absolut nichts wenn der Hund ein Schild trägt, auf dem zu lesen ist, er wolle Vegetarier werden..
    Er kommt nicht in die Metzgerei..
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#75 gegenschariaAnonym
  • 17.05.2013, 22:08h
  • Antwort auf #67 von TheDad
  • Hallo TheDad,

    dazu möchte ich sagen, dass sich das Christentum im Gegensatz zum Islam weitgehend reformiert hat.
    Es gibt zwar immer noch christliche Homo-Gegner, aber das ist nur ein laues Lüftchen verglichen mit dem Islam.
    In islamischen Ländern müssen Homosexuelle mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen bis zur Todesstrafe.

    Nimmt eigentlich auch ein muslimischer Verein an der CSD-Parade in Köln teil ?
    Nein ? Warum wohl nicht ?
    Etwa weil die Angehörigen der Religion des Friedens (Islam) so tolerant gegenüber Schwule sind ?

    Mit freundlichen Grüßen
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#76 Turkish friendsAnonym
#77 GayreporterAnonym
#78 TheDadProfil
  • 17.05.2013, 23:12hHannover
  • Antwort auf #75 von gegenscharia
  • ""Nimmt eigentlich auch ein muslimischer Verein an der CSD-Parade in Köln teil ?""..

    Soweit ich da informiert bin ist das in Berlin und Hamburg der Fall..

    Über Köln´s CSD-Organisation und die teilnehmenden Gruppen bin ich nicht so informiert..

    Was Deine Auffassung zur Christlichen religion betrifft :
    Siehe hier :

    www.queer.de/detail.php?article_id=19236

    Ansonsten klick einfach mal die verschiedenen Artikel an die Du zusammengefasst unter der Rubrik "Glaube" oben finden kannst..

    Das STROTZT nur so von Dummheit und Homophoben Aktionen..

    Es finden sich in der Liste der Staaten in denen Homosexualität mit dem Tod oder mit lebenslänglicher Haft bedroht sind tatsächlich viele Staaten die Mann als muslimisch geprägt bezeichnen muss..

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_%28Strafrechtsgesc
    hichte%29#Weltweite_.C3.9Cbersicht


    Aber mit GUYANA auch ein Staat in Südamerika, der unmittelbarer Nachbar von Brasilien ist, und der als christlich geprägt gelten muß, wird die Todesstrafe angewendet..

    de.wikipedia.org/wiki/Guyana#Religionen

    So reformiert sind also dann doch nicht alle christlichen Staaten..

    Interessanterweise ist in fast all diesen Staaten nur männliche Homosexualität verboten, während weibliche sehr oft nicht verfolgt wird..

    Es gibt keinen einzigen Staat in dem nur weibliche Homosexualität verfolgt wird..

    Dafür gibt es in der Türkei in Istanbul seit 1993 einen CSD und in Ankara seit 1995..
    Die Türkei ist und bleibt damit ein Vorreiter in der muslimischen Welt..
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#79 stromboliProfil
  • 17.05.2013, 23:17hberlin
  • Antwort auf #70 von Timm Johannes
  • na gut, damit deine seele ruhen findet, darf die fdp nächstes jahr mitfahren wenn sie für schwule themen als fraktion für uns und gegen ihren cdu-koalitionspartner in den parlamenten-ratshäusern stimmt.
    Dann darf man sie als vertrauenswürdige , schwulen interessen gegenüber offenstehende partei anerkennen und belohnen! Momentan hat sie keine dieser kriterien erfüllt!

    Merke: teilnahme an einem umzug zum gedenken schwul/lesbisch-trans-gender gegenwehr gegen staat und repression, bedarf des nachweises geleisteter solidarität, nicht irgendwelcher parteibeschlüsse die im zweifelsfalle nicht mal umgesetzt werden.
    Damit aber hat fdp die kriterien , die man parteien als zulassung zu einem umzug abfordern muss, durchaus nicht erfüllt...
    Wie heißt es im fdp-gesellschaftsspiel "monopoli":
    die partei zieht als los eine gefängniskarte und geht zurück auf start...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#80 TheDadProfil
  • 18.05.2013, 01:38hHannover
  • Antwort auf #77 von Gayreporter
  • Mann kann darüber Denken was Mann will :

    Ebenso wenig wie innerhalb der Grünen ist diese Thematik innerhalb der Bevölkerung "ausdiskutiert"..

    Der Unterschied :
    Die Grünen haben sich trotz des bestehenden Tabu´s der Diskussion wenigstens zeitweise innerparteilich gestellt..

    Das hat die Bevölkerung noch sehr großen Nachholbedarf..
    Noch mehr die anderen "etablierten Parteien"..

    Wieso Du dich hier allerdings "im guten Kollegenkreis" wähnst, um nicht in bester Gesellschaft zu sagen, erschließt sich mir nicht..

    Von Dir habe ich hier noch nicht einmal ansatzweise ähnlich gut formulierte, wenn auch tendenziöse Artikel oder Kommentare lesen dürfen, wie diesen Artikel das STERN, der sich letztlich durch den Schlußsatz als Meinung des Autor´s von den üblichen Artikeln des Magazines abhebt..

    Was nun insgesamt die Thematik Pädosexualität mit dem Ausschluß der CDU vom Berliner CSD zu tun hat ?

    Nichts..

    Sie kommt wie so oft als Nebenkriegsschauplatz daher, wie sie immer daher kommt wenn es um die Ausweitung von LGBT-Rechten geht, und keine vernunftbegabten Argumente vorhanden sind..

    Mann WILL sich nicht mit der Thematik beschäftigen müßen um die es tatsächlich geht, und schiebt den Kinderficker-Vorwurf in den Raum um ein Aufbegehren im Ansatz abzuwürgen..

    Das dieser nun von jemanden in´s Feld geführt wird, der sich selbst als "Gayreporter" bezeichnet, sagt viel über die Person aus die dahinter steht..

    Und so offenbart sich hier die Person des "Gayreporter´s" als eine Person die nicht Gay ist, sondern nur über Gay´s reportieren will..

    Ein Troll..
    Das sagen die Post´s überwiegend..
    Mann könnte Leute wie Dich auch einfach ignorieren..
    Aber es gibt da noch bessere Ideen..
    Mann könnte Leute wie Dir auch einfach anbieten das Thema zu diskutieren..

    Nicht die Gay-Thematik..

    Die Kinderficker-Debatte..

    Am Ende befändest Du dich innerhalb weniger Halbsätze in permanenter rhetorischer Notwehr, weil Dir auch dort Wissen, Fakten und Argumente fehlen..
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#81 antosProfil
  • 18.05.2013, 07:06hBonn
  • Antwort auf #75 von gegenscharia
  • "Nimmt eigentlich auch ein muslimischer Verein an der CSD-Parade in Köln teil ?
    Nein ? Warum wohl nicht ?"

    Warum nehmen muslimisch sozialisierte Leute am CSD teil, aber nicht islamische Vereine; warum christlich sozialisierte, aber nicht katholische Vereine? Schnell, die Zeit ist nahe, 'Gegenscharia', vielleicht findest Du noch Antworten, bevor es dir endgültig die Birne verdunkelt, dieses riesige schwarze Kopftuch, das ihr über eurem Abendland aufgespannt haltet.
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#82 KollegnkreisAnonym
#83 joerg NeubauerAnonym
  • 18.05.2013, 10:39h
  • Antwort auf #53 von Rudolf
  • In manch brauner Homo-Birne sind die islamophoben Vorstellungen, die bis hinein sog. linksalternative Medien gepflegt wurden ("Maneo-studie") heute angekommen und werden für Realität gehalten. Dabei können sich Lesben, Schwule, Trans* in Kreuzberg wesentlich unbeschwerter bewegen, als in gewissen Berliner Stadtteilen, wo es gar keine "Muslime" gibt (und auch keine Gaybars wie in Kreuzberg), aber Frauen ohne Kopftuch herumlaufen wie diese NSU-Frau und ihre Taftfrisur oder Männer mit wegrasierten Haaren ...
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#84 stromboliProfil
  • 18.05.2013, 10:45hberlin
  • Antwort auf #77 von Gayreporter
  • vieleicht kommt heraus, dass man die debatte um frühkindliche sexualität leider nie zu ende geführt, aber sie obskuren "eigeninteressen" wie internaten und messdienerschaften überlassen hat. Allesamt beseelt von sendungsbewusstsein der besonderen art.

    Vieleicht kommt dann auch wieder ans tageslicht, das sexxualität ein schlüsselkonstrukt im gestalten und erhalten von machtstrukturen war und weiterhin ist.

    Vieleicht wird man auch entdecken, dass die bürgerliche "teilnahme " an der problematik erlebten missbrauches, ihr anhängen ans "thema" einer neokonservativen sexualmoral folgt/folgen wird.
    Wenn erst mal die "betroffenen kreise" sich schuldbewusst geben , wird auch die rückforderung der moralischen instanzen folgen, die angeblich ja dies zuvor zu verhindern wussten.
    Nicht umsonst wird da wind gegen die "sexuelle revolution " gefächelt in der hoffnug, einen sturm zu entfachen....
    selbsternannte "gay-reprter" mittenmang.

    Ob da die interessen der sternredaktion geklärt werden indem du dich zum kollegen ehrenhalber ernennst, bleibt dahingestellt.
    Für einen lacher aber sind solche selbstüberschätzungen immer willkommen.. weiter so!

    Das die grünen mit ihrem prozentualen hoch nun von den mohns-bertelmanns und grunerjahr's gerupft werden , um ihrer bedrohten wunschklientel den einzug ins parlament freizuschreiben, ist auch nichts neues.. da hat die spd mal wieder geschlafen oder ist so undefinierbar zu unterscheiden von der cdu, das man lieber bei dem altgebackenen bleibt.
    Das es auf der ebene des sexuell -anrüchigen läuft, entspricht huggenbergscher traditionspflege.
    Das gerade bei uns ebenso schmierig dieses denunziationsgewäsch betrieben wird .. warum sollten wir uns von dem gross unterscheiden.
    Bizarr aber, dass solches treiben gerade uns schaden wird weil so munition liefernd den konservativ-klerikalreaktionären ärschen der nation, es die frage nach eingriffsmöglichkeiten des staates zum "schutze heranwachsender und kinder" tür und scheunentore öffnet.

    Teil jener nun so diskreditierten debatte nähmlich war auch die schutztalterbestimmung.. wann wer mit wem darf!
    Das ergebniss ist ja heute noch offen für uns, was gleichstellung anbelangt.
    Aber sie war auch einer der angelpunkte konservativen widerstandes gegen homosexuelle gleichstellung, die hier an der verführungsfront verhandelt wurde.
    Ein gewissenhafter, professioneller und glaubwürdiger gayreporter hätte dies längst mit in seine argumentationserklärung einarbeiten müssen..; faulheit-dummheit-ignoranz als mangel...?

    Was uns die nächsten wochen bringen werden..
    den üblichen shitstorm geistiger tiefflieger, die missbrauch nun als munition parteipolitischer grabenkämpfe nutzen werden.. ob die dann dobrindt oder gayfurz heißen, bleibt sich gleich.. die richtung ist die selbe: zurück in die 50ziger!

    Nebenbei: ich bin zeitzeuge der ereignisse in Ffm zu jener diskussion , die auf das sogenannte "peter schult-plenum" erfolgte in dem sich mit strafverfolgung und justizmaßnahmen eines auf junge-heranwachsende fixierten "wiederholungstäter" eingegangen wurde.
    Damals wusste man noch zu unterscheiden zwischen pädophilie als orientierung hin zu vorpupertierenden kindern und päderast als in die pubertät hineinwachsende fixierter..
    Zurecht viele fragen andiskutiert wurden und dies auch sehr kontrovers.
    Es gab hierzu auch ein von helles roth & martin dannecker entworfenes papier der rotzschwul, dass bezüglich heranwachsenden gerade den zusammenhang von frühen entdecken seiner sexualität und dem unvermögen dies auszuprobieren dank gesellschaftlicher restriktionen . Eine hochaktuelle frage wenn wir das heutige coming out hinterfragen.

    Man wollte unvoreingenommen sich mit heranwachsenden und deren sexualität beschäftigen und ihnen ermöglichen, ein unverbautes , frei von scheinmoralischen ängsten begleitetes leben zu beginnen. Frei auch von erwachsener bevormundung!

    Das war damals richtig und muss auch heute wieder richtig sein!

    Sonst ersticken wir in hetero-homo normierten , kommerzialisierten sexualverdikten, die zwar nicht den pornokonsum eines heranwachsenden mindern oder verhindern, aber die fähigkeit desselben , selbst über das zu entscheiden was für einem (und nur einem selbst!) richtig oder falsch ist, ohne dabei richtig und falsch gleich wieder als gesellschaftliche muss-vorgabe zu verstehen.
    So kann dann der /die heranwachsende entscheiden, wo bei ihm mehr anteile an gefühl und lust liegen, statt sich repressiven rollenvorstellungen bestehend aus hetero~homo clichés, unterwerfen zu müssen.
    Entscheidungsfreiheit aber erfolgt auch aus probieren als erfahrungssammlung...
    Das wiederum müssen sollten kinder-heranwachsende untereinander leben können ohne dass durchgeknallte gayreporter den moralischen stinkefinger erheben und von etwas schwaffeln , wovon sie offensichtlich geistig überfordert sind!

    Wie man so den mist der anderen vor der eigenen haustür anhäufen kann, ist mir ein rätsel ohnes gleichen
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#85 StretchingmasterProfil
  • 18.05.2013, 12:56hEssen / Holsterhausen
  • Antwort auf #70 von Timm Johannes
  • Die FDP ist sogar nicht schlimmer als die CDU/CSU. Bei den Schwarzen weis man wenigstens woran man ist weil sie es eben nicht im Parteiprgramm haben.
    Aber die FDP schreibt es in ihr Programm und tut absolut nichts dafür dies auch umzusetzen. Im Gegenteil heftet sie sich an die Koalitionspartei und schiebt alles auf diese.

    Wenn die FDP nen Arsch in der Hose hätte dann würden sie die Koalition aufgeben. Aber nein die kleben ja an ihren Stühlen der Macht. Die Liberalen sind somit genauso ein geldgeiles, machtbesessenes Pack wie alle anderen auch die sich nichts um die Belange der Menschen in ihrem Land schehren. Und damit meine ich alle Menschen und nicht nur die große Masse.

    Und wir sind auch eine sehr große Masse. Auf jeden Fall mehr als die Politiker wahr haben wollen.

    Von Wissenschaftlern wird gesagt das der Bevölkerungsanteil der Homosexuellen zwischen 5 und 10% liegt. Die Politiker und alle die etwas gegen uns haben sagen das wir gerade mal 1-2% oder weniger ausmachen würden.
    Einfach nur um uns klein zu halten.

    Du mit deiner radikalen Art die FDP hier hoch zu halten tust mir einfach nur Leid. Das du auf die Augenwischerei und den Karfunkelzaube der FDP immer noch reinfällst.

    Schönen Tag noch
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#86 teamrAnonym
#87 Tom RhekerAnonym
  • 22.05.2013, 14:50h
  • Die Frage ist natürlich, wie viele Schwule sind eigentlich bei dem von Nazis betriebenen Portal Gayromeo angemeldet? DAS würde mich auch mal interessieren... *lach*
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