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Strategieplan
Montenegro will für EU homofreundlicher werden
- 21. Mai 2013 1 Min.

Jovan Kojičić kündigt ein homofreundlicheres Montenegro an
Die Regierung Montenegros hat einen Strategieplan gegen Diskriminierung von Schwulen und Lesben angekündigt, um EU-Standards für einen möglichen Beitritt zu erfüllen.
Jovan Kojičić, der Berater des Premierministers für Bürgerrechte und Diskriminierungsschutz, erklärte in einer Pressemitteilung, dass Montenegro in einem Fünfjahresplan die "Lebensqualität der LGBT-Bevölkerung" angleichen wolle. Ziel der Initiative sei es, dass sich niemand in Montenegro diskriminiert fühlen solle, auch nicht Schwule und Lesben. Als Vorbild habe man Erfahrungen in den Niederlanden, Großbritannien und Kanada herangezogen, so Kojičić.
Mit dem Plan sollen Vorgaben der Europäischen Union umgesetzt werden, mit der Montenegro seit Jahren verhandelt. Das Land will 2014 in den Staatenverbund eintreten.
Die Europäische Union hat in ihrem Fortschrittsbericht vergangenes Jahr Montenegro gelobt, weil das Land den Gesetzesrahmen für sexuelle Minderheiten verbessert habe. Dagegen kritisierte die EU Übergriffe auf Schwule, Lesben und Transsexuelle in Kroatien, Serbien und der Türkei (queer.de berichtete). (dk)














