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Kommentare zu:
"Pro Köln" beim CSD? Nun sind die Muslime schuld!


#158 alexander
#157 kaatheAnonym
  • 03.06.2013, 13:47h
  • Antwort auf #110 von Timm Johannes

  • Was kann ich bitte dafür wenn Menschen in frmden Ländern die ich nicht kenne teile aus meiner religion nehmen um damit ihre scheißgewalt zu rechtfertigen?
    Was könnt ihr christen dann für putins und orbans Gewalt und homophoben gesetzen? Was könnt ihr für kinderfickende priester?

    Doch wohl nichts.
    Und die soziopolitischen Situationen zu ignorieren ist typisch für Rassismus aber einfach falsch. Wir sind 4 Millionen, wäre alles so schlimm dann wären nicht über 80% der ideologisch motivierten gewalttaten von deutschen linken und rechten.DREI % sing sog ideologisch motivierte Ausländer-taten. Und der gröte teil davon wurde von li&rechten truppen aus dem ausland-pkk, graue wölfe & vergleichbares begangen.
    Das TATSÄCHLICHE Problem HIER in Deutschland, WO WIR LEBEN sind leute wie pro-köln.
    Achja nochwas. 70% der opfer von islamistischen wichsern sind muslime. Und die 160+ Toten durch nazis in den letzten 20 Jahren gegen wieviel? Einen toten hier in Deutschland? Das ist also realistische Gefahrenbewertung.

    Das schlimmste-so typen wie du und pro köln, ihr legitimiert die. Indem ihr islam und gewalt verknüpft suggeriert ihr, dass ein echter Moslem gewalttatig ist und lügt-alle anderen sind keine echten Muslime( real scotsman-fallacy).
    Das ist geau
    das selbe,was die gewalttätigen Djihadisten sagen-sie wären die echten Muslime, menschen wie ich wären keine richtigen muslime und dürften daher umgebracht werden.
    Danke dafür.
    Der scheß erzeugt natürlich angst in der Mehrheitsbevölkerung(die ja, außer sie sind offen link, obdachlose oder als homosexuelle zu erkennen nix von den Nazis zu befürchten hat-diese Menschen erfahren rechte Gewalt äußerst selten. Aber von djihadisten fühlen sich alle bedroht-auch wenn Autofahren momentan gefährlicher ist..)
    Die angst gipfelt dann gerne mal in Übergriffen(idr gegen Frauen mit Kopftuch, das traut man sich alleine eher. Sowas passiert ständig, ohne davon in der Zeitung zu lesen*.) besonders gehäuft nach Veröffentlichung von Texten armer, zum schweigen gebrachter (so wie sarrazin mit dem Millionenbestseller, der wegen der islamounterwanderung vermutlich schon geköpft wurde. Oderso..)wackerer antiislamischer tempelritter...

    Und zur Aufklärung.
    Das Argument ist unpassend-im islam gibt es keinen Papst der Dogmen definiert, man kann sich srlbst entscheiden, wie man den glauben auslegt-auch wenn orthodoxe und fanatiker das aus machtgründen stets verneinen und Menschen oftmals lieber anderen folgen als selbst zu denken, zu entscheiden und die Konsequenzen zu tragen..
    Zudem-der Islam spielte eine nicht irrelevante rolle durch Übertragung des wissens, kommentierung und Arbeiten in Medizin, chemie und Philosophie.


    www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/161522
    0/


    * erinnert ihr euch an den mord in England? Kurze zeit vorher wurde ein gehbehinderter 75 jähriger von hinten mit einer machete mehrfach DURCHstochen. War kein weißer...
    Kam das in den Zeitungen, international? Ist die Polizei in Europa aufgesprungen und hat die nicht weiße Bevölkerung vor Nachahmungstaten von rassisten gewarnt? War das bild des wehrlosen mannes in allen Zeitungen? Hat man den Angehörigen platz gegeben und hat die Polizei geschworen, den fliehenden, weißen)(gab Zeugen, war hellichter tag) täter dingfest zu machen?

    Nee,oder?

    D.h n weißes opfer ist immer mehr wert als ein PoC.
    Und da wundern sich Menschen, dass sich Migranten und PoC nicht integriert fühlen-wenn ihre opfer den medien erstmal egal sind, das weiße Opfer international in den medien kreist und ne nazimördertruppe, vom staat gedeckt 10 jahre morden kann weil die Polizei der meinung ist dass
    die deutschen zu kultiviert für sowas sind und sich dinge aus den fingern saugten wie mafia, verschwörun um energekon und den tiefen staat, drogenmilleu, spielermilleu, die Hinrichtungen hätten was mit "ehre" zu tun..und auch nach fast 10 jahren ohne Ergebnis ging man IMMER NATÜRLICH davon aus dass die in illegales verstrickt waren-sind ja Ausländer, oder was man sich da gedacht hat-deutsche können jedenfalls nich sein, so überzeugt war man.
    find das Zitat grade leider nicht
    Is halt zum kotzen-da is ne reale gefahrw die überall in Europa erstarkt, chrysi augi, putins anti-homogesetze, orbans neuer Faschismus der den Antisemitismus aufblühen lässt wie lang nicht mehr... Aber wir schaun auf 0,x % islamismus und haben Behörden die nich nur aufm rechten auge blind sind, sondern die nazis via vmann-system mit geld versorgen...
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#156 alexander
  • 02.06.2013, 23:20h
  • Antwort auf #150 von aetna
  • [Es ist noch ein weiter Weg, bis Pro Köln homofreundlich wird, aber ein Anfang wäre doch mit der CSD-Teilnahme gemacht.]
    sorry, sind wir hier in der VORSCHULE???
    deine dümmliche naivität ist mit nichts zu überbieten!
    wir sind alle im moment dem URKNALL entsprungen! woher nimmst du deine WEISHEITEN?
    beschäftige dich doch bitte "ein wenig mit geschichte" und deren folgen, dann ersparst du uns deine minimalistischen metamorphosen, deiner WELTANSCHAUUNG!!!
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#155 odobenusProfil
  • 02.06.2013, 22:45hDüsseldorf
  • Antwort auf #150 von aetna
  • Und was haben Kommunisten mit einer BRD-Staatspartei wie "Die Linke" zu schaffen? Selbst wenn es in der CDU eine fortschrittlich-demokratische Plattform gebe, würde dies nicht bedeuten, dass die CDU dies dann wäre.

    Dein Vergleich mit Nazis hinkt. Es geht um den antikommunisten Begriff der "kommunistischen Staaten". Staatlichkeit kann nie kommunistisch sein, weil dieser erst mit der Abschaffung von Staaten möglich ist. Man kann die linksautoritären (z.B. Venezuela) oder neofaschistischen Staaten wie Nordkorea unterschiedlich benennen aber der Begriff kommunistisch ist eine antikommunistische Unterstellung bar jeder sachlichen Begründetheit.

    Die AfD ist ein rechter elitärer autoritärer Elitenherrenbund. Die EDL ist autoritär, rassitisch und ultrakonservativ, nicht unbedingt neonazistisch, was es aber auch nicht besser macht.

    Welche homophoben oder anderweitig menschenfeindlichen Organisationen sollen denn deiner Meinung nach noch beim CSD mitmachen dürfen? Neonazis der NPD, militante Neonazis der Partei "Die Rechte", Unterstützer des NSU, die katholische Kirche?
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#154 holladiewaldfeeAnonym
  • 02.06.2013, 15:15h
  • Antwort auf #150 von aetna
  • " Die English Defence League [EDL] wird z.B. als "neonazistisch" verunglimpft, obwohl die sich ganz klar gegen Nazis aussprechen."

    Die tageskonjunkturellen Distanziertänzchen von
    Braunschattierungen, der Marke "Getrennt marschieren, gemeinsam schlagen", sind leidlich bekannt.

    Der abendland-faschistische Massenmörder Breivik nahm in seinem Manifest auf die EDL -wie auch u.a. auf Broder- äußerst wohlwollend und postiv Bezug, was Strategie und Taktik betrifft.(Seiten 1196, 1208, 1218, 1222)

    "However, they then specify that the largest right wing threat in Norway is that a subsidiary
    of English Defense League (EDL); Norwegian Defense League (NDL) is in the process of
    gaining strength.

    I know this for a fact
    as I used to have more than 600 EDL members as Facebook friends and have spoken with
    tens of EDL members and leaders. In fact; I was one of the individuals who supplied them
    with processed ideological material (including rhetorical strategies) in the very beginning

    They also state, between the lines, that both EDL and the NDL are dangerous and violent right wing extremists that adhere to racism, fascism and Nazism."

    Plauderst du öfters vergiftet?
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#153 aetnaAnonym
  • 02.06.2013, 14:14h
  • Ich habe den Artikel gefunden.
    Der Busfahrer war Mitglied von Pro Berlin ?
    Ich frage, weil davon nichts im Artikel steht.
  • Antworten » | Direktlink »
#152 aetnaAnonym
#151 kein fussbreitAnonym
#150 aetnaAnonym
  • 02.06.2013, 13:43h
  • Antwort auf #149 von odobenus
  • Mag sein, dass die sich selbst nicht als kommunistisch sehen, aber es gibt in der LINKE die kommunistische Plattform, nicht wahr ?

    Dann zu Pro Köln:
    Die sehen sich selbst auch nicht als Neonazis; auch nicht als Faschisten und Rassisten.

    Jetzt hängt alles von den Begriffsdefinitionen ab.
    Ich finde, dass diese Wörter zu schnell mißbraucht werden, um politisch mißliebige Parteien loszuwerden.
    Jetzt wird schon die AfD als "rechts" und "rassistisch" bezeichnet.
    Die English Defence League wird z.B. als "neonazistisch" verunglimpft, obwohl die sich ganz klar gegen Nazis aussprechen.

    Ich finde, lasst erstmal alle beim CSD mitfahren, egal ob links, liberal oder rechts.
    Es ist noch ein weiter Weg, bis Pro Köln homofreundlich wird, aber ein Anfang wäre doch mit der CSD-Teilnahme gemacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #149 springen »
#149 odobenusProfil
#148 FoXXXynessEhemaliges Profil
#147 odobenusProfil
  • 01.06.2013, 05:45hDüsseldorf
  • Antwort auf #145 von aetna
  • Es gibt keine kommunistischen Staaten. Es gab auch nie welche. Das war eine Erfindung der Antikommunisten, die eine Welt ohne Staaten für so unvorstellbar erachteten, dass sie doch glatt den Kommunisten andichteten, Staatlichkeit anzustreben oder sogar schon errichtet zu haben.

    In der Realität soll sich, nach der kommunistischen Theorie, der Mensch vollumfänglich von allen Fesseln, von jedweder Unterdrückung, Diskriminierung und Ausbeutung befreien. Logischerweise auch von Bevormundung durch staatliche Autoritäten und somit auch von jedweder Staatlichkeit, die Bedingung für die Aufrechterhaltung dieser gewaltförmigen Gesellschaftsformation ist.
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#146 Popo CatepetlAnonym
#145 aetnaAnonym
  • 31.05.2013, 16:19h
  • Wenn Pro Köln vom CSD ausgeschlossen wird, dann bitte auch die kommunistische Partei DIE LINKE.
    Wie siehts denn in den kommunistischen Staaten mit den Homo-Rechten aus ?
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#143 BlumiAnonym
  • 27.05.2013, 20:46h
  • uff, das war jetzt ein Marathon, sich durch dieses Pamphlet durchzukämpfen. Die Teilnahme an einem CSD kann man ebenso wenig einklagen wie die Teilnahme an einer Party. Das hat mit der Demonstrationsfreiheit nichts zu tun. Pro Köln kann ja in einer Parallellstraße einen eigenen CSD veranstalten, das Hausrecht beim offiziellen CSD hat der veranstaltende Verein, der bestimmt, wer teilnimmt und wer nicht.
    Aber dazugelernt habe ich auch: Da hat also kürzlich mein Kumpel das "subjektive Empfinden" gehabt, er hätte eins aufs Maul bekommen, und das tat ihm nicht etwa weh, das war ein "Bauchgefühl". Werds ihm ausrichten.
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#142 TheDadProfil
  • 27.05.2013, 15:09hHannover
  • Antwort auf #124 von Timm Johannes
  • ""Im vom Islam zu 100 Prozent geprägten Iran oder im Jemen werden homosexuelle Menschen gehängt.""..
    ""In weiteren islamischen Staaten werden hohe Haftstarfen verhängt, beispielsweise Saudi-Arabien, Mauretanien, Pakistan, usw.""..
    ""Und wenn Du glaubst, dass die 5 Prozent islamischer Einwanderer sich alle problemlos hier in Deutschland integriert haben, dann täuscht Du dich gewaltig.""..

    Alles richtig..

    ABER :
    Darum geht es hier nicht, und genau das hat Dir die Redaktion auch schon in Deinen Post geschrieben !

    Unbeirrt schreibst Du vom Iran und anderen Staaten..

    Das ist nicht das Thema um das es ProKöln geht, wenn sie von "schleichender islamisierung" fabulieren, und Überfremdung meinen !

    Und Du läufst naiv dümmlich in die Falle und gibst ihnen Recht !

    Das zeigt auch welch Geistes Kind Du bist !

    Die "Gefahr" geht nicht von den 4 Millionen Muslimen in Deutschland aus, die Du einfach mal alle in den Salafisten-Topf wirfst..

    Wenn sich unter den 4 Millionen Muslimen ungefähr 2.000 radikalisierte Menschen befinden, dann ist das schon hoch geschätzt..

    Natürlich sind diese Leute ein Sicherheitsproblem..

    Aber nicht für LGBT´s, sondern für ALLE Bürger in diesem Land !

    DAS ist der Unterschied, den zu erkennen Du nicht bereit bist..

    Diesen Menschen mangelnde Bereitschaft zur Integration vorzuwerfen ist ungefähr so zielführend, wie das Angebot die Ex-Mitglieder der RAF in die Bundeswehr aufnehmen zu wollen..

    Solche Menschen werden sich in einem demokratischem Staat nie integrieren, nirgendwo..

    Den anderen Muslimen mangelnde Integration vorzuwerfen ist totaler Quatsch..

    Einerseits muß Mann fragen :
    Wozu, und wem nutzt es, wenn Menschen ihre Kultur ablegen um eine andere anzunehmen ?
    Andererseits stimmt der Vorwurf nur vereinzelt, denn die Mehrzahl der Muslime IST in diese Gesellschaft integriert..

    In der gleichen Weise wie hier lebende Spanier, Italiener, Franzosen und Engländer, wie Portugiesen und Dänen..

    Aber auch in der gleichen Weise wie Evangelen und Katholiken, wie Buddhisten und Juden ?

    Nur wenn Mann sie nicht als "Fremdkörper" wahrnimmt sind sie tatsächlich integriert ?

    Deine Auffassung von Integration meint Assimilation !
    Doch die endet viel zu oft im Übertritt zur vorherrschenden Meinung, zur vorherrschenden Religion..

    Und es kann nicht das Ziel sein die Kinder und Enkel der Migranten in den christlichen Glauben zu überführen, um sie als integriert bezeichnen zu können..

    Deshalb werden Muslime nach wie vor als "Fremdkörper", als wenig integriert wahrgenommen werden, weil unser aller Wahrnehmung eine andere ist..

    Die überwiegende Zahl der hier lebenden Muslime sind Menschen die aus wirtschaftlichen Gründen hier leben, und unter ihnen ist eine erhebliche Anzahl an Menschen die aus den von Dir genannten Ländern geflüchtet sind damit sie nicht vom Nachbarn erschlagen oder von den Mullah´s am Baukran erhängt werden !

    Das negierst Du vollständig !

    In Deiner totalen Verblendung sind alle Muslime gleichbedeutend mit Islamisten die die Christen umbringen wollen..
    In Deiner Verblendung ist es wichtig darauf zu verweisen das es für LGBT´s keine alternative Religion zum Christentum gibt, denn das ist die einzige die keine LGBT´s ermordet !

    Wie vermessen Tausende Morde in der Vergangenheit einfach auszublenden, und mit der "Aufklärung" entschuldigen zu wollen..

    Wenn sich hier jemand mit Scheuklappen bewährt, dann bist Du es, weil Deine Wahrnehmung was tatsächlich hier vor sich geht, die freie Sicht eines Tunnelblickes nicht einmal erreicht..
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#141 Micro MakroAnonym
  • 27.05.2013, 14:38h
  • Antwort auf #139 von münchhausen
  • Wie die GIGA-Autorin Andrea Komlosy vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien schreibt, bietet die Weltgeschichte Beispiele für vergleichbare Umbrüche in den globalen Machtverhältnissen. So hätten zum Beispiel "die Napoleonischen Kriege den Weg für die Konsolidierung der britischen Hegemonie" geebnet und "der Erste Weltkrieg den Aufstieg der USA zum globalen Hegemon" ermöglicht. In Rechnung stellen müsse man darüber hinaus jedoch auch die Geschichte und die Traditionen der chinesischen Gesellschaft. China habe vom 14. bis zum 18. Jahrhundert "als ein mächtiges, in administrativen, wirtschaftlichen und kulturellen Belangen führendes, sich seiner eigenen Stärke bewusstes Imperium" eine machtvolle Stellung gehalten. Das Land sei im 19. Jahrhundert zwar vom Westen niedergeworfen worden, jedoch nie vollkommen zur Kolonie herabgesunken. Trotz ausgedehnter "Phasen staatlicher Erosion, ausländischer Besatzung und revolutionärer Umgestaltung" sei stets "die politische Einheit sowie die Kontinuität einer eigenständigen Philosophie und Deutungshoheit gewahrt" worden. Dies wirke "in der Struktur der Gesellschaft und der Mentalität der Bevölkerung" nach. Ein entsprechendes Bewusstsein könne im Falle "eines hegemonialen Wandels im Weltsystem neu belebt werden".
    [...]
    In Reaktion auf die "Verlagerung der globalen Wachstumsdynamik" vor allem nach China können Komlosy zufolge heute "drei Tendenzen ausgemacht werden". So sei es erstens "vorstellbar, dass die alten Industrieländer in der internationalen Arbeitsteilung zu Semiperipherien absteigen". Schon heute befänden sich "die sozialen Errungenschaften des metropolitanen Kapitalismus im Rückgang", urteilt die GIGA-Autorin mit Blick auf den Rückbau sozialer Sicherungssysteme in Europa und den USA, "während in Ostasien eine allmähliche Beteiligung am Wohlstand einsetzt". Zweitens sei festzustellen, dass "unter Druck gesetzte Zentren den Befund mangelnder Konkurrenzfähigkeit geflissentlich ausblenden und sich ihrem Abstieg auch beharrlich entgegenstellen" könnten. Um das zu illustrieren, verweist Komlosy auf "die aktuelle Vorwärtsverteidigung" des absteigenden Westens mit seinen "multiplen Interventions- und Kriegsschauplätzen". "Politisch und militärisch" beharre man weiter auf "den westlichen Werten, auch um den Preis der Militarisierung und Brutalisierung von Konflikten".

    Vor unkontrollierbar eskalierenden Hegemonialkämpfen zwischen dem Westen und Beijing warnen Außenpolitik-Experten schon seit geraumer Zeit. So hat sich etwa der Forschungsdirektor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Eberhard Sandschneider, schon im Jahr 2011 dafür ausgesprochen, den voraussichtlich bevorstehenden "weltpolitischen Abstieg Europas" nicht um jeden Preis verhindern zu wollen, sondern ihn "erfolgreich zu gestalten". Sandschneider verwies im Gespräch mit german-foreign-policy.com darauf, dass in Washington militärische Konfrontationen mit der Volksrepublik längst "ganz offensiv angedacht" würden.[5] An Rüstungsprojekten, die sich ebenfalls gegen China richten, beteiligt sich überdies auch die Bundesrepublik (german-foreign-policy.com berichtete [6]). Sandschneider warnte bereits Ende 2011, Konfrontationen mit dem aufsteigenden China könnten "gnadenlos in die Katastrophe führen".[7] Komlosy schließt sich nun mit einer ähnlichen Warnung an: "Im Interesse einer friedlichen Entwicklung der Menschheit" sei "zu hoffen", dass die drohenden Verteilungskämpfe "weder durch absteigende" noch durch "um Aufstieg rivalisierende Zentren im Bemühen, eine gerechte Verteilung zu verhindern, militärisch eskalieren".

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58607

    Von Loren, 27.05.2013, 00:42:24
    Antwort zu Kommentar #120 von TheDad
    Das Dilemma ist, dass die Rechten 2.0 das demographische Problem nicht leugnen, ja sogar -mit Bauchschmerzen- die Notwendigkeit der Zuwanderung von Arbeitskräften (!) einsehen können, aber als Kulturrassisten auf eine gesteuerte Zuwanderung dieser Arbeitskräfte aus einem konstruierten kulturellen Raum, der wahlweise als "europäisch" oder "christlich" oder vielleicht auch "christlich-jüdisch" definiert wird, beschränken wollen. Der Graben zwischen der Neuen Rechten und dem Rest verläuft da, wo jenseits der Vernunft die Furcht vor dem Anderen/Fremden und/oder das blanke Ressentiment vorherrscht. Es ist zu befürchten, dass dieser Graben sich vertiefen wird mit der Zunahme krisenhafter Entwicklungen und von Verteilungskämpfen in der Gesellschaft und zwischen den Gesellschaften und seine Ränder schärfer werden, d.h. eine konfliktgeladenere Debatte mit aggressiveren "Aktionsformen" (siehe die französischen Demonstrationen gegen die Eheöffnung) Einzug hält, für die es sich zu wappnen gilt.
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#140 EulenspiegelAnonym
  • 27.05.2013, 14:22h
  • Antwort auf #139 von münchhausen
  • Ja, den Themenkomplex kann man nicht in ein paar Kommentaren abarbeiten.

    Wir sind halt nicht in Hollywood mit nur einem Bösewicht.

    Nur im Bereich der religiösen Unterdrückung haben wir aber 2 Hauptgebiete:
    1.) Traditionell-Religiöse Unterdrückung: Religiöses Eifertum und Konservatismus mischen sich mit hergebrachten patriarchalischen Strukturen. Hier finden die Opfer in der Familie statt, ein Hetero der die falsche Frau heiraten will oder ein Schwuler kriegen die volle Wucht zu spüren. Das geht von der Verstoßung bis hin zum Mord, je nach Weltregion.
    2.) Die von dir erwähnte Regierung/Regime / Religiöse Unterdrückung: Hier lassen sich die Prediger vor den Karren einer Oberschicht spannen, meistens um abzulenken und die Herrschaft zu unterstützen. Auch hier können die "Kollateralschäden" riesig sein. Besonders wirksam ist das ganze, wenn man die Vorurteile der 1. Gruppe bedient, also klassische Sündenböcke bedient.

    Ich habe das religionsneutral geschrieben, denn die Mechanismen sind dieselben ob ein schwuler Jugendlicher in der Eifel unter Familienbann die Heimat verlassen muß und höchstens noch ein paar aufgeklärtere Verwandte kontaktieren kann, oder wie in meinem Beispiel aus dem Spiegel-Bericht im Gaza-Streifen totgeschlagen und "entsorgt" wird. Dies ist der Spielraum dieses Mechanismusses.

    Die christlichen Beispiele werden hier in Queer ja auch oft berichtet, im muslimischen Raum gibt es in Bezug auf LTBG kaum Berichte, da dort auch die Reporterfunktionen stark eingeschränkt sind, bzw. bräuche man landessprachliche Reporter die entsprechende Foren(es gibt sie, auch wenn sie illegal sind) übersetzen können um uns hier über Entwicklungen auf dem Laufenden halten kann.
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#139 münchhausenAnonym
  • 27.05.2013, 13:48h
  • Antwort auf #138 von Eulenspiegel
  • es ist (in der regel absichtlich) irreführend, religiöse unterdrückung und deren entwicklungsgeschichte losgelöst von übergeordneten herrschafts-, ausbeutungs- und unterdrückungssystemen und -interessen zu betrachten.

    das gilt nicht zuletzt für jede "islam-kritik" oder "-debatte", die von rassistischer unterdrückung und national wie international organisierter ausbeutung ablenken bzw. diese weiter absichern soll.

    "Der IPPNW-Report schlussfolgert: Von einer objektiven und kontinuierlichen Berichterstattung über Kriege kann keine Rede sein.

    Während Kriege mit sehr hohen Opferzahlen, wie zum Beispiel der seit Jahren andauernde Krieg im Kongo, kaum Beachtung findet, wird über Menschenrechtsverletzungen in Syrien laufend berichtet.

    In Libyen endete die Berichterstattung praktisch mit der Ermordung Gaddafis, in Bahrein verschwanden Berichte über Menschenrechtsverletzungen und Tötungen von Demonstranten von der Tagesordnung.

    Hintergrundinformationen, historische, geographische, gesellschaftliche und kulturelle Tatsachen werden insbesondere dann nicht zur Verfügung gestellt oder verfälscht, wenn aktuelle politische Ziele dem entgegenstehen."

    www.ippnw.de/presse/presse-2012/artikel/a8966af902/body-coun
    t-opferzahlen-nach-10-ja.html
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#138 EulenspiegelAnonym
  • 27.05.2013, 13:32h
  • Antwort auf #131 von stromboli
  • Wir haben es hier mit 2 totalitären Religionen zu tun, es ist halt leider nirgends auf der Welt so wie im amerikanschen Film wo es immer nur einen Bösewicht gibt.

    Im Islam werden Schwule auch privat ermordet, unter vollem Einverständnis der Geistlichkeit, z.B.

    www.spiegel.de/politik/ausland/schwule-palaestinenser-fluech
    ten-nach-israel-a-825320.html


    Es gibt halt nicht nur die offiziellen, staatlichen Toten, leider.

    Das ist eine Linie mit den von dir erwähnten Opfern des Christentums - nur noch geräuschloser da dort keiner so genau hinsieht. Und mancher "Ehrenmord" ist auch die Entsorgung eines Sohnes, der die Auserwählte nicht pro forma heiraten will. Über Lesben braucht man erst gar nicht zu berichten, die werden in der Tradition verheiratet wie die Heteras auch (die werden auch nicht gefragt, ob ihnen der Mann gefällt).

    Ich glaube, Religion + altertümliche patriacharliche Gebräuche geben sich nicht viel, bis auf das wir im Christentum mühsame Fortschritte gemacht haben. Leider noch nicht weltweit. Im Islam weiß ich bis jetzt nur von einer Moschee in Paris (Queer hat berichtet) die sogar Schwulenhochzeiten segnet. Da ist noch viel zu tun, und blinde Konfrontation a la Pro xxx hilft hier gar nichts.
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#137 finkAnonym
  • 27.05.2013, 13:23h
  • Antwort auf #124 von Timm Johannes
  • aha, das wahre gesicht des islam erkennt man also nur im iran, das wahre gesicht des christentums nur in schweden. die europäischen/us-amerikanischen strömungen des islam oder die christlichen kirchen in afrika - sie werden halt ausgeblendet, weil sonst das beliebte schwarzweißbild so irritierende grautöne bekäme.

    eine differenzierte religionskritik sieht weißderhimmel anders aus.

    vor allem aber wird hier wieder einmal die linie an der völlig faschen stelle gezogen. sie verläuft nicht zwischen christentum und islam, sondern zwischen staaten, denen die zähmung religiösen einflusses einigermaßen gelingt und solchen, die das gegenteil anstreben. auch das christentum hat seinen einfluss in europa nicht freiwillig zurückgeschraubt, es musste von humanismus und aufklärung teils gewaltsam entmachtet werden. und diese entmachtung ist bis heute nicht vollständig gelungen. in afrika ist sie seit jahrzehnten in (gerade für homosexuelle) bedrohlicher weise am wachsen.

    und welche religion ist es denn aktuell, die mit ihrem politischen einfluss in deutschland deine geliebten paarprivilegien verhindert, timm? kleiner tip: mit "i" fängt sie nicht an...

    das gegengift gegen homophobe gewalt heißt also nicht christentum, sondern humanismus. und der muss immer noch gegen JEDE religion verteidigt werden.

    die einseitige, pauschale hetze gegen alles und jede_n, die_der_das mit dem islam auch nur am rande zu tun hat, die du hier betreibst, timm, hat mit der aufklärung, auf die du dich die ganze zeit berufst, nichts zu tun.

    schade ist, dass wir immer noch in diesem zirkel festhängen: sobald man eine differenzierte islamkritik äußert, klopfen einem solche leute wie du und pro köln auf die schultern, und schwupps, sieht man sich genötigt, die religion, die man eigentlich zu recht kritisieren sollte, gegen eine allzu pauschale hetze zu verteidigen. dann geht es hin und her wie hier wieder einmal beispielhaft vorgemacht wird.

    differenzierte kritik bleibt dabei auf der strecke.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#136 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 27.05.2013, 12:57h
  • Apropos konservativer Rechtsruck, wie der Pseudo-CDU-Ausschluss vom Berliner CSD e.V., letztendlich rechtsextreme Themen salonfähig macht. Ausgrenzen ist keine Politik, sondern ein Handlungsmuster rechtsradikaler Bestrebungen:
    "Derweil wähnen sich rechtskonservative Schwule auf dem Durchmarsch, die Ehe wird als staatlich privilegiertes Ordnungsinstrument akzeptiert, die deutsche Leitkultur als Heilmittel gegen Homophobie ernannt, der Kapitalismus als Krönung individueller Freiheit überhöht und die Roten als Verräter der Schwulen-Szene (Buno Gmünder) verunglimpft."

    reiserobby.de/cdu-ausschluss-und-seine-folgen-csd-paraden-lo
    cken-touristen-und-faschisten-an/
  • Antworten » | Direktlink »
#135 LorenProfil
  • 27.05.2013, 12:16hGreifswald
  • Antwort auf #124 von Timm Johannes
  • "...gilt aber auch für die SPD, denn man möchte schliesslich die Wählerstimmen der Deutschtürken."

    Am gedanklichen wie sprachlichen Auseinanderdividieren der Bürger im Deutschland des Jahres 2013 in beispielsweise "Deutschtürken" (s.o.) und sog. "Bio-Deutsche" (der SPDler Sarrazin lässt grüßen) lässt sich studieren, wie das Gift des Kulturrassismus der politischen Rechten in die politische Debatte bis hin zu denjenigen eingedrungen ist, die sich selbst in der politischen Mitte ("Wähl ich nun FDP oder Grüne?") verorten.
    Die, von denen man sich so gedanklich wie sprachlich abgrenzt, sollen nie zu "uns" gehören, da sie identitär "wesensfremd" definiert werden. Sie gilt es aus SIcht der Kulturrassisten zu bekämpfen und zurückzudrängen. Schwule, die dieser Diskriminierung das Wort reden, haben wenig und schon gar nicht ihre eigene Geschichte verstanden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #124 springen »
#134 fachärztlichAnonym
  • 27.05.2013, 10:04h
  • Antwort auf #130 von kann aber schon
  • "..."alternativlosen" Bertelsmann-Mitte..."

    Ein Post-Ideologisches-Zeitalter-Ideologe bertelsmannt das Kappen fundierter und belastbarer Forschungsergebnisse, Erlebnissen und Erfahrungen der jüngeren und jüngsten Zeitgeschichte so:

    "....Ein zuverlässiger und vorhersehbarer Mechanismus wird in Gang gesetzt, dessen Ziel es ist, die aus dem vorigen Jahrhundert herübergerettete Hegemonie und den damit verbundenen, aus der alternativen Szene und dem linken politischen Spektrum der neunziger Jahr übernommenen Interpretationsrahmen für Gut und Böse zu verteidigen." (Steven Milvertons Abwehr zum Beleuchten des Naheliegenden und Offensichtlichen)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #130 springen »
#133 stromboliProfil
#132 stromboliProfil
  • 27.05.2013, 09:30hberlin
  • Antwort auf #118 von Timm Johannes
  • "Der Berliner Pfarrer Martin Niemöller gehörte in der evangelischen Kirche zu den Antifaschisten der ersten Stunde." --> Ja vollkommen richtig. Auch Martin Niemöller ist hier zu erwähnen, da hast Du zu 100 Prozent Recht."

    Nun, die geschichtsschreibung und ehrenhalber gesagt auch die persönlichen eingeständnisse des herrn niemöller deuten die geschichte auf andere weise!
    Was einem systemverteidiger in der regel nicht auffällt, oder , weil die eigenen thesen widerlegend, es einfach unterschlagen wird.
    So aber entsteht ein lügengespinnst, dem du als lügenflüsterer wie immer mit pathetischen anwandlungen voraus eilst.
    Aber solche lügen zur selbstbeweihräucherung schaden dann auch den folgenden positivnachrichten.. sind die auch gelogen, sind sie nur ersatzgeschichten die die eigentlichen sumpflandschaften und leichenkeller der protestanten verschleiern.. will uns tinnitus da was erzählen..
    Nun tja, wer mit dem feuer spielt , erzeugt rauch.. und wo rauch, da ist auch feuer..
    Was also soll man dir überhaupt noch glauben?

    Manchmal wäre schweigen mehr, als zuviel rumgelabere und tabelarische aufzählung kleiner teilerfolge.&
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#131 stromboliProfil
  • 27.05.2013, 09:29hberlin
  • Antwort auf #118 von Timm Johannes
  • "nur im Islam werden heute noch homosexuelle Menschen gehängt, wie dies im Iran der Fall ist."

    Schande über dich!
    Weggewischt die vielen, christlicher hetze zum opfer gefallenen schwulen, die in den letzten jahrzehnt für die christlichen wahrheiten ihr leben geben mussten..
    Ob jamaika, ob ostblock, ob afrika und christianisiertes asien.. ob usa (!) allemal mehr ermordete als die staatlich ermordeten.. diese feststellung nicht um es gegeneinander aufzuzählen, sondern um den zusammenhang von religionen und ihrem mörderischen sendungsbewusstsein einen, ihnen gemäßen rahmen zu geben!
    Da gehörst du als christlicher stichwortgeber zunehmend dazu..
    Das ist wie bei niemöller, deinem leitbild..; du musst erst dein 1945 erreichen, um dich in demut schuldig zu fühlen!
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#130 kann aber schonAnonym
#129 stromboliProfil
#128 stromboliProfil
  • 27.05.2013, 08:49hberlin
  • Antwort auf #112 von kulturhinweis
  • " Martin Niemöller gehörte in der evangelischen Kirche zu den Antifaschisten der ersten Stunde."...

    Vom wegbereiter zum widerständler...:

    "Während er anfänglich dem Nationalsozialismus positiv gegenüberstand, entwickelte er sich während des Kirchenkampfes und seit 1937 als Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen allmählich zum Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
    Während der Kämpfe an der Ruhr im Jahr 1920 war Niemöller als Kommandant des III. Bataillons in den Freikorps-Verband Akademische Wehr Münster gegen die aufständischen Ruhrarbeiter im Einsatz.[2]
    Zwar hatte Niemöller seit 1924 nationalsozialistisch gewählt und die Einführung des Führerstaates 1933 begrüßt, aber die Vermischung von politischen Aussagen mit dem Glaubensbekenntnis lehnte er schärfstens ab."
    ( zit. aus wikipedia)

    Zwischen den zeilen lesen heißt auch geschichte in ihrer komplexität zu verstehen...
    also nicht immer alles vereinfachen wollen was letztendlich kompliziert ..
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#127 stromboliProfil
#126 Miguel53deProfil
  • 27.05.2013, 03:12hOttawa
  • Antwort auf #118 von Timm Johannes
  • Gott sei Dank tun sie das jetzt zum Teil in der evangelischen Kirche. Ich moechte aber gar nicht wissen, wieviele Pfarrer und Gemeindemitglieder das mit Zaehneknirschen tun.
    Doch was Deine so hochgepriesene Bekennende Kirche angeht, so hat diese keineswegs offenen Widerstand geleistet. Sie hat nicht auf die Ermordung eines Bonnhoeffer oder anderer ihrer Pfarrer mit entsprechenden Mitteln reagiert. Wie die RKK auch sind sie alle den Weg des geringsten Widerstands gegangen. Der Lutherrat, der zur Bekennenden Kirche gehoerte, unterwarf sich sogar den Rassegesetzen.
    Lies dazu mal aufmerksam die Geschichte Martin Gaugers.

    de.wikipedia.org/wiki/Martin_Gauger

    Du schreibst hier immer wieder vom eigentlichen Thema weg. Und Du laesst Dich tatsaechlich von diesen braunen Pro's in die Islam-Falle locken. Wie naiv bist Du eigentlich?
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#125 Miguel53deProfil
  • 27.05.2013, 02:52hOttawa
  • Antwort auf #110 von Timm Johannes
  • Ich bewundere Dich. Wo nur findest Du "all dat dumm Tuech", das Du hier immer wieder verbreitest und mit dem Du Themen immer wieder voellig verdrehst? Und wo findest Du immer den Mut, Deine verquerten Gedanken an "den Mann" bringen zu wollen?
    Manchmal denke ich, wow, jetzt schreibt er ja mal vernuenftig. Und kaum gedacht, schwups kommt da schon wieder eine Wendung, die all Deine guten Ansaetze auf den Kopf stellen oder ins Absurde fuehren. Schade um die vielen verschwendeten Worte.
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#124 Timm JohannesAnonym
  • 27.05.2013, 00:59h
  • Antwort auf #119 von antos
  • @antos
    "In bestimmten Vierteln von aufgeputschten Machojugendlichen angepöbelt und angegriffen zu werden - davor kann man sich zu Recht fürchten. Eine 'Islamkritik' hilft dagegen aber garantiert nicht - weder gegen die eigene Furcht noch gegen Jungmänner mit Bock auf Gewaltaction."

    --> Ich finde Du bagatellisierst das Problem und verharmlost die Lage.

    Im vom Islam zu 100 Prozent geprägten Iran oder im Jemen werden homosexuelle Menschen gehängt.

    In weiteren islamischen Staaten werden hohe Haftstarfen verhängt, beispielsweise Saudi-Arabien, Mauretanien, Pakistan, usw.

    Und wenn Du glaubst, dass die 5 Prozent islamischer Einwanderer sich alle problemlos hier in Deutschland integriert haben, dann täuscht Du dich gewaltig.

    Die Meldungen zu den Salafisten und Islamisten und die Äußerungen der Innenministerkonferenz sprechen hier klar eine andere Sprache:

    *
    www.faz.net/aktuell/politik/inland/versuchter-anschlag-in-bo
    nn-spur-fuehrt-zu-salafisten-12191215.html

    (FAZ:Versuchter Anschlag in Bonn führt zu Salafisten)

    *
    www.n-tv.de/politik/Islamisten-greifen-kuessende-Paare-an-ar
    ticle10709426.html

    (n-tv:Protestaktion in der Türkei endet blutig, Islamisten greifen küssende Paare an]

    *
    www.welt.de/politik/deutschland/article116514079/Hinweise-au
    f-moegliche-Terrorplaene-eines-Islamisten.html

    (welt.de:Hinweise auf mögliche Terrorpläne eines Islamisten)

    Ich könnte hier täglich dir neue Horrormeldungen aus dem Islam nennen, die zeigen wie MASSIV der Islam politisiert ist und wie wenig sich diese Religion im Vergleich zu allen anderen Hauptreligionen liberalisiert hat.

    Du kannst es drehen und wenden, wie Du es willst, und ich bleibe dabei: der Islam ist weltweit aber auch hier in Deutschland das mit Abstand größte Problem für homosexuelle Paare und es gibt keine andere Religion heutzutage, die dermassen radikalisiert ist und wo Gewalttaten zu beobachten sind.

    ---> ABER nicht das wir uns missverstehen: ich halte von Rechtsradikalen wie die Partei Pro Köln NICHTS aber auch gar NICHTS und würde sie NIE wählen.

    NUR es stört mich gewaltig, wie Du aber auch die Grünen leider hier sehr oft bagatellisieren, verharmlosen und beim Islam auf einmal "Scheuklappen" aufsetzen...gilt aber auch für die SPD, denn man möchte schliesslich die Wählerstimmen der Deutschtürken.

    Ich halte es für sehr problematisch, wie hier "weggeschaut" wird von DIR aber auch von Norbert Blech beispielsweise in der Auswahl seiner Artikel und Artikelinhalte, wenn es um den Islam geht.
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#123 LorenProfil
  • 27.05.2013, 00:42hGreifswald
  • Antwort auf #120 von TheDad
  • Das Dilemma ist, dass die Rechten 2.0 das demographische Problem nicht leugnen, ja sogar -mit Bauchschmerzen- die Notwendigkeit der Zuwanderung von Arbeitskräften (!) einsehen können, aber als Kulturrassisten auf eine gesteuerte Zuwanderung dieser Arbeitskräfte aus einem konstruierten kulturellen Raum, der wahlweise als "europäisch" oder "christlich" oder vielleicht auch "christlich-jüdisch" definiert wird, beschränken wollen. Der Graben zwischen der Neuen Rechten und dem Rest verläuft da, wo jenseits der Vernunft die Furcht vor dem Anderen/Fremden und/oder das blanke Ressentiment vorherrscht. Es ist zu befürchten, dass dieser Graben sich vertiefen wird mit der Zunahme krisenhafter Entwicklungen und von Verteilungskämpfen in der Gesellschaft und zwischen den Gesellschaften und seine Ränder schärfer werden, d.h. eine konfliktgeladenere Debatte mit aggressiveren "Aktionsformen" (siehe die französischen Demonstrationen gegen die Eheöffnung) Einzug hält, für die es sich zu wappnen gilt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #120 springen »
#122 odobenusProfil
  • 27.05.2013, 00:00hDüsseldorf
  • Antwort auf #61 von stromboli
  • Stabilisierst du mit deinen ständigen antisemitischen Hieben dein Ego? Wieso zitierst du ausgerechnet hier den Konservatismusclown Broder, um deinen antiisraelischen Müll loszuwerden? Hilft es dir, darüber hinwegzukommen nicht heterosexuell zu sein, indem du linksnationalsozialistische Zeitungen wie die jw zitierst, um deinen Blödsinn zu belegen?
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#121 finkAnonym
  • 26.05.2013, 23:49h
  • Antwort auf #108 von Timm Johannes
  • >"Die schleichende Islamisierung der Gesellschaft in Deutschland hat gerade auf Dauer für homosexuelle Paare negative Konsequenzen."

    wie groß ist bzgl. homo-rechten der direkte und indirekte einfluss der christlichen kirchen auf die aktuelle situation und auf die der letzten jahrzehnte?

    und wie groß war und ist der einfluss "des islam"?

    der unterschied: das christentum muss sich hier nicht erst irgendwo einschleichen. es hockt schon mittendrin. die konsequenzen sollten uns eigentlich allen sehr bewusst sein.
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#120 TheDadProfil
  • 26.05.2013, 22:03hHannover
  • Antwort auf #110 von Timm Johannes
  • Und noch etwas :

    ""ABER in ihren Argumenten zur schleichenden Islamisierung Deutschlands und welche negativen Auswirkungen diese für die Gesellschaft in Deutschland hat, haben sie Recht:""..

    ""schleichende Islamisierung"" ?

    Was heißt das übersetzt ?

    Überfremdung !

    Das heißt es..

    Und solchem Nazi-Jargon, solchen erzkonservativen Einstellungen das wir von Ausländern quasi überrollt werden gibst Du Recht ?

    Jeder weiß inzwischen, die Deutschen werden immer weniger..
    Nicht weil etwa die Bevölkerung immer weniger würde, sondern weil Deutsche immer weniger Kinder haben..
    Wir wären längst kein Land mit über 81 Millionen Einwohnern mehr wenn wir nicht genügend Emigranten hätten, die hier leben wollen, und die im Schnitt mehr Kinder haben als deutsche Familien..

    Was passierte denn wenn wir nur noch 60 Millionen Einwohner hätten ?

    Wären wir dann immer noch Exportweltmeister und die tragende Kraft in der EU ?

    Ganz sicher nicht..
    Wir brauchen diese Einwanderung..
    Ohne diese Einwanderung wären unsere Sozialsysteme längst pleite und Tausende Firmen würden schließen weil es nicht genügend Arbeitskräfte gäbe..
    Vom Facharbeitermangel einmal gar nicht zu reden..
    Unsere Wirtschaft würde auf die Leistungsfähgkeit der 60´er Jahre zurückfallen wenn wir nicht die Einwanderung hätten..

    Wir SIND ein Einwanderungsland, und wir MÜSSEN es sein, wenn wir unseren Lebensstandard auch in Zukunft halten wollen..

    Wer das nicht kapiert und politisch dagegen arbeitet, richtet dieses Land nicht nur wirtschaftlich zu Grunde..

    Und das Gleiche gilt analog für die EU..
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#119 antosProfil
  • 26.05.2013, 20:53hBonn
  • Antwort auf #110 von Timm Johannes
  • "ABER in ihren Argumenten zur schleichenden Islamisierung Deutschlands und welche negativen Auswirkungen diese für die Gesellschaft in Deutschland hat, haben sie Recht"

    Klar, ca. 5% der Einwohner eines Landes - unterschiedlichen Glaubensrichtungen angehörig, säkular gläubig oder gleich ganz Atheisten - werden die restlichen ca. 95% 'islamisieren'. Versuch das mal mit deinem Kopf zu begreifen.

    Du bewegst dich mit deinem Kommentar in der Braunzone der Rassisten und hilfst ihnen unwillentlich [unterstelle ich] dabei, die Parole von der 'Islamisierung' weiter zu verbreiten:

    "Es sickern Wörter in den Diskurs ein. Wie 'Islamisierung'. Plötzlich ist es so, dass Volksparteien das Wort 'Islamisierung' in Debatten verwenden müssen, weil es immer wieder von solchen Gruppen in den Diskurs eingespeist wird und sie das Gefühl haben, sie werden getrieben und müssen darauf reagieren. Und das ist das, was dann zu dieser gesamtgesellschaftlichen Vergiftung führt."
    Mehr lesen hier:
    www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1291064/

    In bestimmten Vierteln von aufgeputschten Machojugendlichen angepöbelt und angegriffen zu werden - davor kann man sich zu Recht fürchten. Eine 'Islamkritik' hilft dagegen aber garantiert nicht - weder gegen die eigene Furcht noch gegen Jungmänner mit Bock auf Gewaltaction.
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#118 Timm JohannesAnonym
  • 26.05.2013, 19:45h
  • Antwort auf #112 von kulturhinweis
  • @kulturhinweis
    "von den wenigen lieber den: Der Berliner Pfarrer Martin Niemöller gehörte in der evangelischen Kirche zu den Antifaschisten der ersten Stunde."

    --> Ja vollkommen richtig. Auch Martin Niemöller ist hier zu erwähnen, da hast Du zu 100 Prozent Recht.

    Aber unsere Atheisten und Linkspartei-Aktivisten im Queer-Forum gießen bekanntlich gerne Dreck auf die EKD und deren Landeskirchen.

    Mich hingegen freut es, dass mittlerweile in den Landeskirchen der EKD offen homosexuelle Pfarrer kirchenrechtlich erlaubt sind und dort tätig sein dürfen. Und ich finde es gut, dass es öffentliche Segnungsgottesdienste dort gibt. Noch besser schaut es bei den Lutheranern in Dänemark oder Schweden aus.

    Aber das alles interessiert hier einige atheistische LGBT-Aktivisten nicht, von denen wird gern auf die EKD Dreck gegossen anstatt sich mit den Salafisten und Islamisten auseinanderzusetzen. Von dort kommt nämlich die eigentliche Gefahr für homosexuelle Menschen weltweit und nur im Islam werden heute noch homosexuelle Menschen gehängt, wie dies im Iran der Fall ist.
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#117 Timm JohannesAnonym
  • 26.05.2013, 19:38h
  • Antwort auf #111 von holladiewaldfee
  • @holladiewaldfee
    "Deine Freunde Merkel und Westerwelle liefern schußsichere Westen an die Verbündeten (FSA) der syrischen Islamisten, lese ich gerade. "

    --> Falscher Adressat, aber wir wisssen ja das Du gerne verschiedene Nicks verwendest. Es schreibt immer dieselbe Person und diesmal mit dem schönen Nick "holladiewaldfee".

    Merkel ist nicht mein Freund -ganz im Gegenteil.

    --------------
    Die FDP hingegen hat die Eheöffnung und Gleichstellung im Wahlprogramm und wenn es nach der FDP gehen würde, wäre die Eheöffnung schon längst erfolgt.

    Es gibt im Bundestag mehrere Parteien, die die Eheöffnung wollen:

    SPD, Grüne, FDP, Linkspartei und ausserhalb des Bundestags noch zu erwähnen die Piratenpartei.

    Alle diese Parteien sind generell aus homopolitischer Sicht wähblbar, nur bei der CDU/CSU sollte man kein Kreuz als homosexueller Wähler machen. Aber das habe ich glaube ich schon "gefühlt" tausendmal hier im Forum der Queer geschrieben.

    Persönlich schwanke ich zwischen FDP oder Grünen im Herbst und neige im Herbst "wenn auch mit Bauschmerzen" mein Kreuz den Grünen zu geben. Davon unabhängig aber ist aus LGBT Sicht Linkspartei, SPD, Grüne, FDP und Piratenpartei ALLES okay, denn sie wollen alle die Eheöffnung: nur die CDU/CSU ist dagegen.

    UND daher ist es für mich aus LGBT-Sicht akzeptabel, wenn hier andere im Forum mehr zur Linkspartei, zur SPD oder zur Piratenpartei tendieren. Denn die Eheöffnung wollen diese Parteien alle, da sind sich FDP, Grüne, SPD, Piratenpartei und Linkspartei einmal einig bei diesem Thema.

    Nicht akzeptabel ist es, wenn hier jemand meint, er müsse im Herbst die CDU/CSU wählen. Und wer rechtsradikal wählt, mit dem möchte ich mich erst gar nicht weiter unterhalten, denn das ist vollkommen danben und nicht akzeptabel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#116 LorenProfil
  • 26.05.2013, 19:37hGreifswald
  • Antwort auf #108 von Timm Johannes
  • "Die schleichende Islamisierung der Gesellschaft in Deutschland hat gerade auf Dauer für homosexuelle Paare negative Konsequenzen."

    www.queer.de/detail.php?article_id=12156

    "Von Antonio Gramsci übernahmen sie die Vorstellung eines Kulturkampfes, in dem es darum gehe, vor der politischen die kulturelle Hegemonie zu gewinnen, d.h. den vorpolitischen Raum zu besetzen. Die Nouvelle Droite steht in Gegnerschaft zum Egalitarismus und den Ideen von 1789. 'Gegen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit setzt die Nouvelle Droite die Bindung an die (Volks-)gemeinschaft, die natürliche Ungleichheit der Menschen und Rassen sowie den Gedanken sich selbst bildender heroischer Eliten.'"

    de.wikipedia.org/wiki/GRECE#Ziele_und_Inhalte

    Die neurechte Strategie der Metapolitik scheint ja in deinem Kopf hinsichtlich deiner Islamophobie gegriffen zu haben. Zu den Vordenkern dieser Richtung zählte übrigens auch -um einen deiner geistigen Nachbarn zu benennen- der kürzlich aus dem Leben geschiedene Dominique Venner. Es gibt politische und philosophische Sümpfe (d.h. Theorien, Strategien, Denker, Publizisten und Aktivisten), deren Nähe ich als Schwuler ums sprichwörtliche Verrecken nicht suchen würde. Muslime sind nicht die einzigen Zielscheiben dieser Weltverschlechterer zum Konstruieren einer wahlweise europäischen oder nationalen oder völkischen Identität. Die Entwicklungen im Frankreich dieser Tage im Nachgang der Eheöffnung sollten als Augenöffner ausreichen.
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#115 TheDadProfil
#114 volxkücheAnonym
#113 TheDadProfil
  • 26.05.2013, 18:04hHannover
  • Antwort auf #108 von Timm Johannes
  • ""wir thematisieren hier, die Rolle des Islams und seine Wirkung auf gleichgeschlechtliche Paare""..

    Nöö, das tun wir nicht..
    DU machst das..

    Und haust damit in die gleiche Kerbe die von ProKöln geschlagen wurde..

    Du negierst die Tatsache das es sich bei der absoluten Mehrzahl der Muslime nicht um Islamisten handelt !

    Du negierst vor allem die Tatsache das die Mehrheit der Muslime in Deutschland aus Menschen besteht, die teilweise aus wirtschaftlichen Gründen in Deutschland leben, aber zu einem Großteil auch deshalb, weil sie in ihrer Heimat von der dort vorherrschenden islamischen Führung verfolgt wurden !

    Diese Menschen haben sich MIT ihrem Glauben zu einem Leben in einem freiem Staat entschieden, und das nicht nur in Deutschland, sondern über ganz Europa verteilt..

    Diese Menschen sind nicht DIE, die eine Gefahr für LGBT-Menschen darstellen, sondern ebenso Opfer einer islamischen und diktatorischen Führung in ihren Staaten sind, denen sie zu entkommen suchten !

    Ihnen vorzuwerfen sie würden nur hier hergekommen sein, um hier in unserem Land eine Islamisierung des Staatswesens zu erreichen, und sich quasi als "Speerspitze" des Islam-Vormarsches in aller Welt verstehen, ist an Perfidität nicht zu überbieten !

    Deine schon fast "naturgegebene" islamophobie die Du als Christ hier mit solchen Aussagen zu Markte trägst spielt den Leuten von ProKöln nur in die Hände, und macht Dich zum Alliierten im Geiste !

    Es gibt keinen vernünftigen Grund und es macht keinen Sinn vor einer Gefahr zu warnen die von 4 Millionen Muslimen in Deutschland ausgehen soll !

    Es sei denn, Mann will von der Gefahr ablenken die von 48 Millionen Christen ausgeht !

    Nenne doch mal die Gründe, nenne doch mal ganz konkret die Gefahr die für Dich und deinen Kerl besteht, und die tatsächlich vom Islam in Deutschland ausgeht !

    Wodurch wirst Du, werdet Ihr bedroht ?
    Was genau macht der Islam gegen Eure Verbindung ?
    Wo nimmt der Islam Euch Geld weg ?
    Wo beschneidet der Islam Eure Rechte als Bürger der BRD ?
    Wann genau hast Du das letzte Mal eine konkrete Diskriminierung durch den Islam in Deutschland erlebt ?

    Es geht hier nicht um den Iran..
    Es geht hier nicht um die vermeintliche Abwehrbewegung zu den westlichen Staaten..
    Es geht hier nicht darum ob Islam in sich humanistischer ist als Christentum oder anders herum..
    Es geht hier nicht darum ob der Islam noch eine Aufklärung erfahren muß..

    Es geht darum das eine politische Splittergruppe als Ersatz dafür das sie die LGBT´s als Hassobjekte verloren hat, und sei es nur um Wählerstimmen zu gewinnen, sich eine andere Mindeheit als Hassobjekt ausgesucht hat..

    Und es geht darum ob wir das als Bürger zulassen dürfen..
    Und da lautet die klare Antwort :
    NEIN !
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#112 kulturhinweisAnonym
  • 26.05.2013, 18:04h
  • Antwort auf #108 von Timm Johannes
  • von den wenigen lieber den:

    Der Berliner Pfarrer Martin Niemöller gehörte in der evangelischen Kirche zu den Antifaschisten der ersten Stunde. Gegen das neue, antisemitisch orientierte Gesetz zur Wiederherstellung des deutschen Berufsbeamtentums (7.4.1933) hat er gegen den Beamteneid auf Hitler zu einem Pfarrer-Notbund aufgerufen. Als Mitbegründer der Bekennenden Kirche wird er 1937 als persönlicher Gefangener Hitlers zuerst ins KZ Sachsenhausen, dann nach Dachau gebracht. 1945 nach der Befreiung vom Faschismus hat er das Stuttgarter Schuldbekenntnis der evangelischen Kirche mitverfasst. Unbeirrt hat er sich gegen Antikommunismus auch in der Kirche eingesetzt. Als Präsident der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstverweigerer der BRD war er ab 1967 Ehrenpräsident des Weltfriedensrates. Mit 92 Jahren ist er 1984 gestorben.

    lichtenberg.vvn-bda.de/termine/2012/20120131.html
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#111 holladiewaldfeeAnonym
  • 26.05.2013, 17:45h
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • Deine Freunde Merkel und Westerwelle liefern schußsichere Westen an die Verbündeten (FSA) der syrischen Islamisten, lese ich gerade.

    Human Rights Watch wirft der FSA Menschenrechtsverletzungen vor.

    Die FSA nimmt nachweislich Minderjährige als Kindersoldaten auf. FSA-Angehörige sollen nach türkischen Medienberichten in Organhandel verwickelt sein.

    Außerdem werden einzelnen FSA-Einheiten Übergriffe auf Christen vorgeworfen. Gemäß dem Fidesdienst der römisch-katholischen Kirche beklagt die Syrisch-Orthodoxe Kirche ethnische Säuberungen gegen Christen in Homs durch die Faruq-Brigade.

    Einheiten der FSA wurden von der syrischen Zivilbevölkerung wiederholt der Korruption beschuldigt.

    In Aleppo wurden FSA-Einheiten beschuldigt illegal Mehl verkauft zu haben und damit für den Mangel an Brot verantwortlich gewesen zu sein. Daraufhin übernahm die al-Nusra-Front (Teil des Al-Quaida-Netzwerkes) die Kontrolle über Bäckereien und die Brotverteilung in Aleppo.
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#110 Timm JohannesAnonym
  • 26.05.2013, 17:41h
  • Antwort auf #103 von Mister_Jackpot
  • @Mister_Jackpot
    "Du verwechselst da was...die Aufklärung in Mitteleuropa war eine Gegenbewegung zum dogmatischen Christentum und ist nicht durch das Christentum entstanden."

    --> Das ist richtig, was du dort schreibst und hatte ich auch nicht anders formuliert.
    DURCH die Aufklärung und den Humanismus hat sich das Christentum in den letzten drei Jahrhunderten massiv liberalisiert.

    Heute gibt es in Europa in den lutherischen Kirchen, beispielsweise der Dänischen und der Schwedischen Kirche kirchliche Trauungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare vor den Altären in lutherischen Kirchen. Ebenso befürwortend haben beispielsweise auch die Quäker, die Protestantische Kirche der Niederlande, unierte Kirchen in den USA und Kanada (United Church of Canada, United Church of Christ) kirchliche Trauungsgottesdienste ermöglicht. Viele weitere christliche Kirchen haben öffentliche Segnungsgottesdienste eingeführt, wie beispielsweise die Landeskirchen der EKD. Es gibt offen homosexuelle Bischöfe wie Gene Robinson oder Eva Brunne....
    alle diese positiven Entwicklungen fehlen im Islam weltweit TOTAL.

    Dafür aber findest Du zum Islam JEDEN Tag Terroranschläge von politisierten islamischen Menschen und Gruppen wie Salafisten und anderer islamisierte Terrorgruppen sind in den letzten Jahren zunehmend ein Problem geworden, weil der Islam nunmal zutiefst politisiert in einer CONTRAstellung zu den westlichen christlich/agnostisch/atheistischen Staaten sich befindet.

    Du wirst nicht einen einzigen Imam in Ägypten, Syrien, Saudi-Arabien, Irak, Iran, Pakistan oder in der Türkei finden, der offen homosexuell in der Moschee tätig ist und dafür aber wirst du jede Menge an Imamen dort finden, die massiv gegen Homosexualität anpredigen.

    Und weil dies alles derart katastrophal sich im Islam darstellt, ist es so brandgefährlich wenn sich ein Herr Blech oder Grüne um Özdemir mit Toleranscheuklappen hier in Deutschland profilieren und dabei dann total aus dem Auge verlieren, wie massiv homosexuelle Menschen weltweit unter den Auswirkungen des Islams leiden.

    Daher nochmals sei klar gesagt: Pro Köln hat NICHTS aber auch gar NICHTS auf dem CSD verloren, weil diese Partei keine Gleichstellung im Parteiprogramm hat und keine Eheöffnung befürwortet, ABER in ihren Argumenten zur schleichenden Islamisierung Deutschlands und welche negativen Auswirkungen diese für die Gesellschaft in Deutschland hat, haben sie Recht: wobei natürlich klar ist, dass gerade die Leute bei Pro Köln, kein Problem damit haben, wenn der Islam negative Auswirkungen auf homosexuelle Deutsche hat, das finden diese Nationalisten suuper, aber gleichwohl sind diese Nationalisten bei Pro Köln gegen den Islam, weil dieser Ihr übersteigertes Nationalempfinden und ihre Kulturvorstellung bedroht.

    Insgesamt also sei festgehalten: die Queer-Redaktion blendet einfach die hässlichen Seiten des Islams aus, weil es sich eine falsch verstandende Toleranzbrille verpasst hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#109 WechselgeldAnonym
#108 Timm JohannesAnonym
  • 26.05.2013, 17:13h
  • Antwort auf #99 von Aufklärung
  • @Aufklärung
    Na du solltest dich besser Verschleierer bezeichnen, wenn du auf die Haltung des evangelischen Christentums im Zweiten Weltkrieg anspielst und hier eine Nebelkerze wirfst.

    Natürlich haben dort wesentliche Teile der evangelischen Christen total unter Adolf Hitler versagt und da hast Du Recht.

    Aber gleichzeitig solltest Du dann, wenn Du schon das Thema "Haltung der Kirchen während des Nationalsozialismus" ansprichst, auch Personen wie Dietrich Bonhoeffer nennen und nicht nur den Reichsbischof Müller.

    *
    commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1987-0
    74-16,_Dietrich_Bonhoeffer.jpg


    Vor allem aber solltest Du bei diesem Thema, das ein sehr sensibles Thema ist, die Bekennde Kirche dann auch erwähnen.

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Bekennende_Kirche

    ------------

    --> Ansonsten ist dies ein typisches Ausweich- und Scheinargument, das Du hier bringst. Wir diskutieren hier, nicht wie sich die evangelische Kirche unter Adolf Hitler verhalten hat, sondern wir thematisieren hier, die Rolle des Islams und seine Wirkung auf gleichgeschlechtliche Paare.

    Und da ist es mehr als sträflich, wenn die Queer-Redaktion den Islam nach Nationalstaatskriterien unterteilt und in keinster Weise beachtet, wie die historische Entwicklung des Islams nunmal verlaufen ist (keine Aufklärung und kein Humanismus im Nahen Osten in den letzten drei Jahrhunderten) und das der Islam weltweit zutiefst in einer Abwehrbewegung zu den demokratischen westlichen Staaten politisiert ist.

    Einfach unfassbar wie hier Herr Blech bei diesem Thema aufeinmal die falsch verstandende Toleranzscheuklappe aufsetzt. Aber das ist leider nicht nur bei Herrn Blech sondern bei den Grünen um Cem Özdemir insgesamt sehr negativ zu beobachten.

    Trotz allem aber gilt für micht: Pro Köln hat NICHTS auf dem CSD verloren, weil es gegen die Gleichstellung und Eheöffnung ist, auch wenn ihre Argumente im Hinblich auf den politisierten Islam zutreffend sind.

    Die schleichende Islamisierung der Gesellschaft in Deutschland hat gerade auf Dauer für homosexuelle Paare negative Konsequenzen.

    *
    www.dw.de/salafisten-stehen-vor-gericht/a-16829799

    *
    www.focus.de/politik/deutschland/tid-31352/nrw-innenminister
    -jaeger-der-salafismus-bereitet-uns-wirklich-sorgen_aid_9961
    08.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#107 Ali BabaAnonym
  • 26.05.2013, 16:49h
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • Schau mal beiläufig in deine Börse.

    "Tagesgeld, Girokonten, Ersparnisse: Deutsche Sparer verlieren einem Zeitungsbericht zufolge jedes Jahr rund 14 Milliarden Euro, weil die Zinsen unter der Inflationsrate liegen. Weltweit belaufen sich die Einbußen auf über hundert Milliarden."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#106 TheDadProfil
  • 26.05.2013, 16:32hHannover
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • Wer oder was hier politisch Dumm, geradezu naiv und sträflich mit Vorurteilen agiert und agitiert kann doch jeder aus Deinen Kommentaren herauslesen !

    Womit haben wir es hier zu tun ?

    Zunächst einmal ging es hier um die Tatsache das eine fremdenfeindliche, rassistische, homophobe und islamophobe politische Gruppierung sich beim CSD anmeldete um schlichtweg die entstehende Diskussion in der Zeit des Bundestagswahlkampfes propagandistisch auszuschlachten..

    Die Diskussion um die Zulassung zum CSD ist hin und hergerissen zwischen denen die glauben, Mann könne die aus juristischen Gründen nicht ausschließen, und denen die das bezweifeln..

    Fakt ist aber auch :
    Die Diskussion an sich ist überflüssig, denn wer auf dem Standpunkt steht, der CSD setzt sich nach wie vor FÜR die Rechte der LGBT´s ein, der läßt die nicht mit-demonstrieren, egal ob sie es nun theoretisch dürften, oder niciht..

    Die Entwicklung die die Gleichberechtigung in den vergangenen Jahrzehnten genommen hat ist in sich erfreulich, aber noch lange nicht zu einem Abschluß gekommen von dem Mann behaupten könnte, es sei alles gut..

    Was wir als LGBT´s aber auf gar keinen Fall zulassen dürfen, ist das jetzt zu diesem Zeitpunkt des Kampfes die Gegner der Gleichstellung sich Nebenkriegsschauplätze suchen, um die ihnen verlustig gehenden "Hassobjekte" durch eine andere Gruppe zu ersetzen, und uns dann auch noch in diesen neuen Kampf gegen diese Gruppe mit einzubeziehen..

    Wir DÜRFEN nicht zulassen das ein Ende der LGBT-Debatte einseitig von den Gegnern erklärt wird, und diese sich dann anderen Minderheiten zuwenden..

    Und wir dürfen schon gar nicht munter mit drein schlagen..

    Der Islam in Deutschland IST NICHT UNSER Gegner !

    Unser Gegner ist nach wie vor der Katholizismus, der evangelische Dogmatismus der Familie, der konservative und rechtskonservative Flügel der Politik, die Teile der Gesellschaft gegen alles was angeblich nicht zu Deutschland passt bekämpfen, und Ängste in der Bevölkerung schüren..

    Wer nicht wahrnehmen will das es sowohl in christlichen als auch in muslimischen Ländern große verschiedentliche nationalstaatliche ausprägungen gibt, hat keine Ahnung wovon er spricht..

    Wie Stromboli schon schrieb :
    Christen stapeln die Scheite !
    Christen agitieren gegen den Islam, weil er Konkurent am Markt ist..

    Aufklärung kam nicht DURCH die Kirche, sie kam GEGEN die Kirchen, gegen die Volksverdummung und das klein halten der Bauernschaft und des aufstrebenden Bürgertumes..

    Aufklärung war auch nicht 250 Jahre lang..

    Sie begann mit dem Buchdruck vor über 500 Jahren, mit der Reformation durch Hus, und danach durch Luther mit der deutschsprachigen Bibel..

    Sie begann mit Galilei und Kopernikus die die Weltordnung auf den Kopf stellten, gegen den erklärten Willen der damaligen Päpste, und gegen die Dokrin der Bibel..

    Aufklärung führte logischerweise zur Abwendung vom Glauben, zum Abfall von der Kirche und zur Kirchenspaltung selbst..

    Aufklärung führte erst zur dringend notwendigen Trennung von Staat und Kirche, die immer noch nicht konsequent bis in´s letzte durchgesetzt ist..

    Die Einflüße der Religionen auf alle Staaten ist viel zu groß in allen Bereichen, und muß gebrochen werden, wenn sich Staaten zu freien Staaten entwickeln wollen in denen die Bürgerrechte für alle Bürger gelten, und in denen diese Bürgerrechte Menschenrechte sein sollen..

    Und ganz persönlich :
    Ich lasse mich von Leuten wie Dir, die Teil einer viel älteren und viel größeren Gefahr für mein ganz persönliches freies Leben sind, nicht vor einer "neuen Gefahr" warnen, bevor nicht die alte Gefahr beseitigt ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#105 doktorProfil
  • 26.05.2013, 16:10h Kulmbach
  • Antwort auf #101 von fighter chucks
  • Kaum zu glauben, dass dieser Daniel Krause eine Universität für längere Zeit von innen erlebt haben soll.

    Der plump taktierende Dr. Daniel Krause bevorzugt eine andere Art des Titel-Mißbrauchs:

    Faktenfern, alle Erhebungen amerikanischer und europäischer Sicherheitsbehörden und
    -spezialisten zu politischen Straftaten leugnend, bedient er mit einer durchsichtigen Bauernschläue -als vorgeblicher "Linksgrüner"- ein reaktionäres Revanchistenblatt mit seinem islamistischen Popanz. Seine Basis sind politisch motivierte Zahlen einer Bundesregierung mit dem bisher höchsten bekannten Anteil erschlichener akademischer Grade.

    Wissenschaftlicher Fakt:

    99 % aller Terroranschläge in Europa sind von anderen nicht-islamistischen Gruppierungen durchgeführt oder rechtzeitig entdeckt worden, hauptsächlich von Separatisten. Diese Zahl beträgt in den USA 94%.

    Pro Gemeinwohl:

    Für den Steuerzahler ist es eine gute Entscheidung den volkswirtschaftlichen Schaden, den Daniel Krause durch sein Studium schon erzeugt hat, durch seine Suspendierung vom Schuldienst zu begrenzen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=18951
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#104 Weisser RingAnonym
  • 26.05.2013, 15:13h
  • Antwort auf #103 von Mister_Jackpot
  • Die arme Bischöfin Eva Brunne ist übrigens auch ein Mißbrauchsopfer dieses christlichen Hasspredigers.

    Nachdem Regierungskoalitionen links von der Mitte, in einem Jahrzehnte dauernden Prozeß, die evangelischen Kirchen Skandinaviens manierlich zivilisiert haben, zerrt er die alte Dame immer wieder in seine schmutzigen Phantasien.
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#103 Mister_Jackpot
  • 26.05.2013, 14:56h
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • Du verwechselst da was...die Aufklärung in Mitteleuropa war eine Gegenbewegung zum dogmatischen Christentum und ist nicht durch das Christentum entstanden. Selbiges gilt für das humanistische Menschenbild. Auch eine Errungenschaft, die nicht "durch", sondern "gegen" die christliche Kirche etabliert wurde, von Menschen, die sich eben gegen den Dogmatismus der Kirche wandten! Also bitte keine Geschichtsverfälschung betreiben!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#102 standesamtAnonym
  • 26.05.2013, 12:46h
  • Antwort auf #101 von fighter chucks
  • Gut. Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.
    Solche Details reichen vollkommen aus.

    Mehr Details. Geburtsurkunden:

    "....Der Ersatz...."

    Die so genannte Pro-Bewegung entstand im Jahr 1996 mit der Gründung der Wählergemeinschaft Bürgerbewegung pro Köln. Laut dem Soziologen Alexander Häusler von der FH Düsseldorf sei die Bezeichnung Bürgerbewegung allerdings irreführend, da sich die Mitglieder nicht aus Bürgern zusammensetzen, welche aus einem bestimmten Anlass oder einem Ziel politisch aktiv wurden, sondern sich aus der gescheiterten rechtsextremen und rassistischen Sammelbewegung Deutsche Liga für Volk und Heimat (DLVH) rekrutierten. (Heimat u.a. Ostpreußen)

    Inhaltlich profiliert sich die Pro-Bewegung nun hauptsächlich durch das Schüren von Ängsten und Ressentiments gegenüber muslimischen Migranten. Dem schließt sich die Ablehnung der multikulturellen Gesellschaft sowie die Warnung vor einer angeblichen Islamisierung und Überfremdung an. Weitere Schwerpunkte bilden die Forderung nach einer Nulltoleranzpolitik in der Innenpolitik, ein Bekenntnis zum Christlichen Abendland und die Bekämpfung von Klüngel und Korruption.

    In ihrer Eigendarstellung behaupten die meisten der Pro-Parteien, es seien parteilose Bürger gewesen, welche die jeweilige Bürgerbewegung gegründet hätten.Doch schon mit der Gründung von pro Köln 1996 fungierte mit Sven Müller ein ehemaliges Mitglied der rechtsextremen Deutschen Liga für Volk und Heimat als Vereinsvorsitzender.

    Nach Einschätzung des Politologen Christoph Butterwegge rekrutiert sich das Personal der Pro-Bewegung zum großen Teil aus alten Kämpfern rechtsextremistischer Parteien.

    Er geht davon aus, dass die Stärke der Pro-Bewegung im kommunalen Bereich liege. Hier sei es ihr teilweise gelungen ihre eigenen Inhalte in die politische Mitte zu tragen.

    Die Partei grenze sich zwar offiziell von der NPD ab, dies sei aber nur eine Taktik, um bürgerliche Wähler zu gewinnen. Gleichzeitig nimmt die Partei zahlreiche Mitglieder und Funktionäre der NPD auf. Die Pro-Bewegung sei eindeutig rassistisch, nationalistisch und undemokratisch, analysiert Butterwegge. Sie gebe sich den Anschein, bürgernah zu sein. Und viele Menschen würden darauf hineinfallen, so Butterwegge.

    Entnommen aus:

    de.wikipedia.org/wiki/Pro-Bewegung
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#101 fighter chucksAnonym
  • 26.05.2013, 12:17h
  • Antwort auf #99 von Aufklärung
  • Reichsbischof Müller?

    Am 27. September 1933 wurde auf einer "Nationalsynode" in Wittenberg der Berater Hitlers in Kirchenfragen, Ludwig Müller, zu ihrem "Reichsbischof" ernannt. Müller war schon 1931 der NSDAP beigetreten und war Mitbegründer und Landesleiter der Deutschen Christen in Ostpreußen.

    Er brachte nun die Reichskirche und ihre Glieder, die bisherigen Landeskirchen, nach dem Führerprinzip auf eine NS-konforme Linie.

    1944 erhielt er sehr wahrscheinlich eine Dotation in Höhe von 500.000 Reichsmark.
    Ob Müller wenige Monate nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrorregimes eines natürlichen Todes aufgrund eines Herzleidens starb oder Selbstmord beging, ist ungeklärt.

    Natürlich beging nur ein verschwindend geringer Teil der christlichen Schäfchen der Deutschen Christen in Ostpreußen Suizid.

    Nachdem das Projekt Lebensraum im Osten seit Stalingrad als gescheitert betrachtet werden konnte, plante man spätestens nach der Befreiung von Auschwitz den Lebensraum im Westen.

    So konnte man ökumenisch weiter bereinigte antikommunistische Feindbilder pflegen und mit Adenauers Lehren alte Feindbilder durch neue ersetzen.

    www.youtube.com/watch?v=9CaaQywraXw

    Der Ersatz

    Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt:

    Der wegen seiner Islamismuskritik suspendierte Lehrer Daniel Krause über sein demnächst erscheinendes Buch.

    www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/westliche-
    toleranz-verteidigen.html
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#100 stromboliProfil
  • 26.05.2013, 12:06hberlin
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • "Wie naiv seit Ihr eigentlich ??? "
    Wie naiv hingegen bist du?

    Deine christen legen da das holz für den scheiterhaufen zurecht, wo ihnen die politischen bedingungen es zulassen.. siehe afrika, asien und vormals südamerika. Egal ob rkk'ler, ob evangelikale , protestanten.., ob orthodox.. alles der selbe scheiß mechanismus: lässt man sie unbeaufsichtigt, lässt man sie frei handeln, wird relighion immer (!) sein faschistiodes innere nach aussen kehren -MISSION- !

    Und 250 jahre??
    Wenn es je einen radikalen einschnitt in die dominaz der religionen mit auswirkungen bis im heutigen eurotheologischen "kulturraum " gibt, dann der der franz. revolution, in der kurzen spanne von 1789 bis 93 als entmachtung des klerus und folgend die verbote gegen die kirche bis 1801 mit dem napoleonischen konkordat ...

    Was letztendlich der kirchen zwar macht nimmt, aber nicht ihren einfluss!

    So bis in die letzte hälfte des vorherigen 20. jahrhunderts hinein eine klerikal-radikalreaktionäre geisteshaltung vorherrschte, die, seis den holocaust begünstigte-ideologisch vorbereitete, als auch sonst in alle lebensbereiche einzugreifen wusste..
    Da unterscheidet sie sich in keiner weise vom heutigen raqdikal-konservativen islam .
    Aber der ist auch selbst inhaltlich unterschiedlichen strömungen ausgesetzt, die , wie auch im von dir für deine evangelischen, schwullesbischen betbrüder gefordert, einen anspruch auf wahrnehmung haben...
    Also, nicht immer nur deine nischenklitsche um brunne mit werbesprüchen umsorgen, sondern dich in die materie einlesen und , wenn du schon hier zum fachman für islamistik werden willst, endlich dich auf nachprüfbares inhaltliches einlesen...

    Aber bei dir ist ohnehin hopfen&malz , hoffen&einsicht zu spät!
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#99 AufklärungAnonym
#98 LorenProfil
#97 Timm JohannesAnonym
  • 26.05.2013, 08:28h
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • "Im Artikel ging es um deutsche Muslime, nicht um den Islam im Iran. Wir werfen dem Evangelen von nebenan auch nicht das Vorgehen der ugandischen Regierung vor."

    --> Ach das ist ja interessant..., was Herr Blech und Queer-Redaktion schreiben.

    Dann unterscheidet die Queer-Redaktion den Islam nach Nationalstaatskriterium...

    Frei nach dem Motto: Islam in Deutschland ist guter Islam und Islam im Iran ist böser Islam.

    Wie naiv seit Ihr eigentlich ???

    Oder blendet Ihr sehr bewusst aus, dass der Islam nunmal keine 250 Jahre Aufklärug und Humanismus erlebt hat, wie es im Christentum der Fall war und ist.

    Wer das Thema Islam anspricht, der muss die unterschiedliche historische Entwicklung des Islams im Gegensatz zum Christentum im Blick haben und hier versagt die Queer-Redaktion vollkommen in Ihren Artikeln seit Jahren.

    Der Islam als Ganzes hat nunmal keine Aufklärung und keine Liberalisierung über drei Jahrhunderte erlebt, wie es beim Christentum der Fall ist. Ganz im Gegenteil ist der Islam in einer massiven politisierten Abwehrbewegung zu den westlichen demokratischen Staaten und dies nicht nur im Iran sondern ebenso im ganzen Nahen Osten.

    Es ist zutiefst naiv und poltisch "dumm" und geradezu sträflich, den Islam nach Nationalstaatskriterium unterteilen zu wollen.
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#96 alexander
  • 25.05.2013, 21:13h
  • Antwort auf #95 von Magnus
  • garnicht so lange vor unserer zeit, vertrauten DEUTSCHE MITBÜRGER, auf die religionsfreiheit in diesem land, zahlten sehr hohe steuern in diesem staat, waren besonders wichtige "kulturträger" und manche sogar besonders stolz auf ihr EK I. aus dem 1.weltkrieg!!! sprich, sie vertrauten auf ihr "angeborenes deutschtum"! sie hatten nur den einen "fehler", weder katholisch noch protestantisch zu sein?
    sie dachten auch, ob ihrer verdienste um ihr
    "vaterland", würde "es schon nicht so schlimm werden" und man würde sie über kurz oder lang, wieder in frieden leben lassen???
    WIR WISSEN ALLE, WAS AUS DIESER "HOFFNUNG" WURDE!!!
    faschistoide denkweisen und handlungen, brauchen keine diskussion um überwunden zu werden, dazu sind sie auch zu "vielfältig in den einzelnen köpfen verankert"!
    wer hier HERZEN gewinnen will, der müsste einen staat hinter sich haben, der das auch will!!!
    dem ist bislang nicht so!!!
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#95 MagnusAnonym
  • 25.05.2013, 19:05h

  • Herr Alp sagt, man solle Pro Köln nicht ausschliessen, sondern Ihnen begegnen. Ich finde damit hat er Recht. Wir müssen diese Auseinandersetzung führen und gewinnen. Lasst sie sich anmelden. Wahrscheinlich kommen sie eh nicht, und wenn, gehen wir alle hin und zeigen den Stinkefinger. Wir erklären jedem warum diese Leute gefährlich sind. Lasst uns die Aufmerksamkeit die Herzen und Köpfe der Menschen zu gewinnen, anstatt zu glauben ein Verbot verhindert das Weiterwachsen dieser grässlichen Gedanken.
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#94 spongebobAnonym
#93 trickyschickyAnonym
  • 25.05.2013, 14:09h
  • Antwort auf #91 von sidewalk
  • Gegen solche positiven Ergebnisse agiert die "liberale" "Stresemann Stiftung" mit Aufträgen an die "liberale" "INFO GmBH", bei der das "liberale" "Handelsblatt" Sonntgsfragen fragen lässt.

    Diese Ergebnisse nutzt dann der "liberale" Lehrer Dr. Krause -unter dem Hinweis, er sei ja schon schon auf CSD-Wägen der LINKEN und der Piraten mitgefahren(ohaa!!!) -, zu Islamisierungsthesen ohne den muffelnden Pro-Köln-Geruch.

    Dem "libaralen" Doktoreur ist nichts zu schwör.
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#92 böss artigenAnonym
  • 25.05.2013, 12:08h
  • Sehr schön, dass er nicht übersehen wurde.
    Gideon Böss verbreitet schon lange -jeweils opportunistisch verhüllt- den ideologischen Krempel der sog. 'Anti-Deutschen' und wird auch deshalb von PI oder Broder zu ca. 75%/99,9% lobend erwähnt. Pseudo-kritische Anmerkungen aus den genannten Kreisen verwurstet er als Beleg für seine Liberalität und geistige Unabhängigket, um mit dieser Wurstmasse die nächsten Häppchen zu bestreichen.
  • Antworten » | Direktlink »
#91 sidewalkAnonym
#90 breitenAnonym
  • 25.05.2013, 11:04h
  • Antwort auf #89 von herve64
  • Pro Dekwaneh

    [Christian] Lebanese mayor cracks down on homosexuality in his town

    I saw 25 men outside, or what looked like boys and men. I went inside... I saw people kissing, touching each other, and a man wearing a skirt. These homosexual acts that are happening... are scandalous sexual acts, Antoine Shakhtoura said.

    Those arrested included people from the Syrian community and a Lebanese transsexual woman, who was harassed and forced to undress in the municipal headquarters, said Maydaa.

    Of course we made them take off their clothes, Shakhtoura said referring to the people they transferred to the municipalitys headquarters who were also photographed there.

    english.al-akhbar.com/node/15610
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#89 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.05.2013, 09:27h
  • Antwort auf #86 von strecken
  • Vielleicht machst du dir auch mal die Mühe, nicht nur Zahlen zu zitieren, sondern dir auch die Frage zu stellen, wo sie herrühren: während die von dir angeführten Katholiken im Rahmen dieser Gesellschaft mitgewachsen sind und diese mitgeprägt haben (indirekt übrigens auch schwules Leben durch das doppelzüngige Verhalten ihrer Priester gefördert haben, wenn auch nicht beabsichtigt), sind Muslime relativ neu in diesen Breiten und von ihrem ursprünglichen Kulturkreis ein anderes Verhalten mit starren, z. T. stark ausgeprägten patriarchalen und reaktionär-traditionalistischen Mustern gewöhnt.

    Wenn sich also inzwischen 48 % der Muslime dafür aussprechen, dass Homosexuelle die Möglichkeit haben sollen zu heiraten, dann ist das schon verdammt viel für die kurze Zeit und zeigt an, dass sie sich nach vorwärts entwickeln im Gegensatz z. B. zu den orthodoxen Russen unter dem Diktat eines Wladimir Putin und einer mafiös-"christlichen" Lobby.

    Vor allem sollte man nicht den Fehler machen, Muslime und Islam mit Terroristen gleich zu setzen, wie es so gerne von den Medien herüber gebracht wird: diejenigen, die ihre verabscheuungswürdigen Handlungen unter dem Deckmantel des Islam verüben, begehen im Grunde genommen nichts anderes als übelste Gotteslästerung, denn sie mißbrauchen ihren angeblichen Glauben als Vorwand für ihre abenteuer- und angriffslustigen Kriegsspiele. In unseren Breiten hocken sie erst einmal vor der Spielkonsole ihres PCs und ballern fiktive Gegner ab, irgendwann befriedigt sie das nicht mehr und sie wollen echten Krieg spielen. Nur für wen und mit welcher Legitimation? Tja, und dann mischt sich das in der Schule halb mitgekriegte Halbwissen vom Islam als "Religion mit Feuer und Schwert" hinein, und schon hat man sich als Youngster sein krudes Weltbild zusammen gezimmert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#88 Miguel53deProfil
  • 25.05.2013, 03:34hOttawa
  • Antwort auf #85 von alexander
  • Da stimme ich Dir voll zu. In diesen kurzen Jahren eines gesellschaftlichen Umbruchs haette es mit Sicherheit keinerlei Diskussion dieser Art gegeben. Das klare und notwendige "Nein" waere eine Selbstverstaendlichkeit gewesen.
    Hier ist es in der Tat eine unwuerdige und unfassbare Diskussion, bei der sich bei den Organisatoren ein extremes Uebermass an gesellschaftlicher Anpassung und eine voellig unsinnige "political correctness" zeigt.
    Fuer mich ist das ganze schier unfassbar. Zunaechst einmal allein die Chuzpe dieser braunen Brut, sich als Teilnehmer anzumelden. Und dann dieser Eiertanz um "Demokratie". Die Veranstalter haetten eigentlich in ein schallendes Gelaechter ausbrechen und die Anmeldung in den Schredder geben muessen. Stattdessen haben sie - nur verbal natuerlich - eine schallende Ohrfeige verdient.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#87 TheDadProfil
  • 25.05.2013, 01:12hHannover
  • Antwort auf #86 von strecken
  • ""Viele junge Araber haben sich völlig von der Religion abgewandt""..

    Auch diese Tatsache hat ihren Hintergrund in der Migration..
    Bei den einen, und das gilt auch und vor allem für LGBT´s aus arabischen und muslimisch geprägten Ländern, war der Hauptgrund zur Emigration in europäische Länder die "Befreiung" von der als unterdrückerisch empfundenen Religion..

    Bei anderen kam erst durch die Emigration die Abkehr von der Religion als Nebeneffekt, weil Mann in den meisten europäischen Ländern nicht religiös sein muß..

    In der Türkei z.B. wird Mann Muslim durch den Verwaltungsakt bei der Eintragung in das Geburtsregister, und wenn die Eltern dabei nicht entschieden darauf bestehen einer anderen Religion oder gar keiner anzugehören, wird selbst das Kind alevitischer Christen quasi automatisch als Muslim eingetragen..
    UND Mann kann aus dieser Rekligionsgemeinschaft nicht austreten, so wie bei uns etwa aus der Kirche..

    Was bleibt ist die Abwendung die oft mit gesellschaftlichen repressionen einhergehen..
    Wer Freitags nicht in die Moschee geht wird in mancher Nachbarschaft gemieden..

    Das allerdings kenne ich auch aus dem bayrischem Dorf meiner streng katholischen Oma..
    Bloß das es da der Sonntag Morgen war..

    Wer das als Zumutung betrachtet, sollte nicht vorschnell über die Türkei oder andere muslimiche Staaten urteilen die ebenso handeln..

    In Spanien ist Mann von Geburt an Katholik..
    Einen Austritt aus der Kirche gibt es nicht..

    Auch nicht besser..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#86 streckenAnonym
#85 alexander
  • 24.05.2013, 21:55h
  • Antwort auf #83 von Miguel53de
  • du hast recht, aber die 68iger diskussionen, setzten eine haltung voraus, die überwigend ein ähnliches ziel verfolgten. diese gemeinsame haltung machte letztlich die bewegung aus.
    die "sogenannten heutigen diskussionen", sind doch nur noch "scheingefechte", um dem eigentlichen anlass einen "passenden anstrich" zu verpassen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#84 EngagiertAnonym
  • 24.05.2013, 21:03h
  • Antwort auf #79 von Loren
  • Danke für den Hinweis.

    Ich habe meinen Text (erweitert) inzwischen an die Veranstalter des CSD, Köln geschickt (via Kontaktformular und zusätzlich per E-Mail).

    Vielleicht möchten den Veranstaltern noch andere Queer.de User schreiben? Hier ist die E-Mail Adresse:

    office@colognepride.de

    Gruß
    Engagiert
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#83 Miguel53deProfil
  • 24.05.2013, 18:22hOttawa
  • Die so genannte 68er Revolution hatte ganz gewiss eine Menge guter Resultate. Allerdings auch diese extreme, passive Haltung, in der ueber Alles und Jedes diskutiert wurde. Selbst dann, wenn es ganz offensichtlich unsinnig war.
    Und diese Diskussion hier erinnert mich wieder einmal daran. Mir kommt dabei ein Kurzroman in den Sinn.
    Kongress der Vegetarier. Sagt das Schwein zum demokratisch eingeladenen Metzger: "Gut, dass wir mal darueber diskutiert haben." Sprachs und ward per Bolzenschuss fuer die Schlachtung prepariert.
    Manchmal ist Diskutieren eben einfach voelliger Schwachsinn. Vor allem dann, wenn nur ein klares "Nein" das einzig richtige Argument ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#82 DistanzAnonym
  • 24.05.2013, 17:05h
  • >>Der Feind meines Feindes ist mein Freund<< war schon häufig ein sehr gefährlicher Trugschluss. Keine Minderheit sollte sich einbilden, den Schulterschluss mit Organisationen, deren "Kerngeschäft" Diskriminierung ist, suchen zu können, ohne dafür irgendwann teuer zu bezahlen. Zumal, wenn der vermutete Feind bei richtigem Vorgehen einen besseren Verbündeten abgeben könnte.

    Den Nutzen von Vielfalt für die Gesellschaft zu erkennen sollte das zentrale Anliegen sein, damit eine gemeinsame Identität und ein Gefühl von Zugehörigkeit entstehen kann aus dem vereinten Einsatz gegen Diskriminierung anstatt aus dem jeweiligen Minderheiten-Merkmal.

    Wer sich berechtigt glaubt, IRGEND JEMANDEN diskriminieren zu dürfen, ist letztendlich der Feind aller Minderheiten, weil er Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte untergräbt, die nun mal nur für alle oder gar nicht zu haben sind. Dabei ist es egal, ob er selbst einer Minderheit angehört oder nicht. Das macht ihn weder besser noch schlechter. Genau das ist ja die Essenz der Nicht-Diskriminierung.
  • Antworten » | Direktlink »
#81 finkAnonym
  • 24.05.2013, 16:18h
  • Antwort auf #76 von herve64
  • >"...sich allein in die jeweilige Schale zu schmeißen nach dem "Spieglein, Spieglein an der Wand"-Prinzip ist eben nichts anderes als eine aussagelose Seifenblase"

    naja, das möchte ich nun doch nicht ganz so stehenlassen. sich nett aufrüschen und demonstrativ spaß haben ist in einer gesellschaft, die homosexualität immer noch teils mit "problemen", "sünde", "schnuddelkram" usw. assoziiert, schon auch eine politische aussage.

    für den "nachwuchs" ist es wichtig, zu sehen, dass schwul-/lesbisch-sein nicht nur problembehaftet und schwierig, sondern lustig sein kann. für heranwachsende fetischist_innen ist es wichtig zu sehen, dass bdsm-leute sympathische menschen mit selbstironie sein können. trans*leute müssen sehen, dass andere trans* sich nicht verkriechen, sondern mitfeiern, usw.

    tun wir doch nicht so, als seien alle probleme mit unserer "sichtbarkeit" und mit der psychologie des "nachwuchses" schon gelöst.

    konkrete politische forderungen sind ein wichtiger aspekt des csd, aber nicht unbedingt der allerwichtigste. ich sehe im csd (idealerweise) auch eine art von außerparlamentarischer politischer aktion - auch wenn das vielleicht ein bisschen hochgestapelt klingt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#79 LorenProfil
#78 finkAnonym
#77 MarinaAnonym
#76 herve64Ehemaliges Profil
  • 24.05.2013, 14:58h
  • Antwort auf #71 von fink
  • "allerdings ist die selbstdarstellung auch nichts per se schlechtes: dass sich gruppen, vereine und initiativen - und auch die "minderheiten in der minderheit" - selbstbewusst, fröhlich und teils lustbetont zeigen, das ist nun mal ein wichtiger teil der botschaft.":

    Nicht immer. Das KANN sie sein, wenn man sie geschickt mit einsetzt. Aber sich allein in die jeweilige Schale zu schmeißen nach dem "Spieglein, Spieglein an der Wand"-Prinzip ist eben nichts anderes als eine aussagelose Seifenblase, die dann produziert wird und dann allenfalls mit einem "Ja, und?" oder einem gelangweilten Gähnen honoriert wird.

    Also, wenn man sich aufbrezelt, dann bitte aber auch, um eine bestehende Message zu unterstreichen. Ich könnte mir z. B. bei Ledertypen, die in Chaps mit blankem Hintern mitmarschieren, als tragendes Motto den Slogan "Eure Vorurteile gehen uns am Arsch vorbei" vorstellen oder so etwas in dieser Richtung.

    Gelungen fand ich z. B. auch, als sich bei einem Frankfurter CSD ein paar Typen in blau-gelb kostümiert haben und als "Freie Demokratische Prostituierte - wir machen für jeden die Beine breit" mitgelaufen sind, um auf das kontinuierliche Umfallen der FDP vor ihrem Unionspartner aufmerksam zu machen. Oder das von Ralf König initiierte "Entstoiberungskommando", das seinerzeit bei verschiedenen CSDs der Republik mitmarschiert ist, als unser Wolfratshausener Kalkeimer Kanzler werden wollte.

    Und das ist es eben, was ich zunehmend vermisse bei CSD-Paraden: die Majorität läuft da mit wie bei einem Karnevalsumzug oder auf einem Schützenfestzug, aber nicht wie auf einer Demonstration. Das aber ist definitiv zu wenig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#75 TheDadProfil
#74 Thom_ass1973
#73 muss seinAnonym
#72 nur beiläufigAnonym
  • 24.05.2013, 14:02h
  • Antwort auf #70 von wide angle
  • free burma coalitons

    Abstiegsängste und Sündenböcke

    Auch hier sind nun die Muslime an allem Schuld.

    Zumindest aus der Sicht buddhistischer Mönche in Birma/Burma/Myanmar, die ihren latenten Faschismus nun offen mit mörderischen Pogromen und einer neuen Partei ausleben können.

    Bei aller Kritik gibt es auch viel Lob:

    " An editorial in Progress's November 2012 edition even endorsed the view that while former fascist leader Hitler may have been a monster to Jews, he was a nationalist hero to many Germans."

    RNDP leaders, including party chairman and member of parliament Dr Aye Maung.

    Separate branches of the Myanmar state, including the executive office of President Thein Sein, the parliament, and the judiciary, have all tolerated or tacitly backed the neo-Nazi Buddhist movement known as "969".

    The Buddhist fundamentalist movement, led by fascist monks such as U Wirathu and RNDP leaders like Aung Maung, himself a Bangladesh-born Rakhine, has been pivotal and yet unpunished in recent violence against Muslims that have killed hundreds and displaced upwards of 120,000.

    www.atimes.com/atimes/Southeast_Asia/SEA-01-240513.html

    Vermeldbare nationalistisch-homophobe Gewalttaten dürften nur eine Frage der Zeit sein.
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#71 finkAnonym
  • 24.05.2013, 13:10h
  • Antwort auf #66 von herve64
  • >"Selbstdarstellung allein reicht nicht! Der CSD ist in erster Linie eine Demonstration"

    ja, richtig.

    ich hatte mich wohl missverständlich ausgedrückt. natürlich sehe ich den sinn des csd nicht allein in der selbstdarstellung, sondern auch in politischen forderungen.

    allerdings ist die selbstdarstellung auch nichts per se schlechtes: dass sich gruppen, vereine und initiativen - und auch die "minderheiten in der minderheit" - selbstbewusst, fröhlich und teils lustbetont zeigen, das ist nun mal ein wichtiger teil der botschaft.

    und es ist auch - machen wir uns nichts vor - für viele besucher_innen der hauptgrund, sich an den straßenrand zu stellen.

    mir ging es vor allem um die frage, in welcher form die teilnahme von pro köln stattfände. wir dürfen wohl davon ausgehen, dass niemand neben dem wagen herrennen und mit ihnen ganz ergebnisoffen über ihre inhalte diskutieren würde.
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#70 wide angleAnonym
  • 24.05.2013, 12:59h
  • Antwort auf #68 von joerg Neubauer
  • "Ticket in den Mainstream"?

    Oder Makulaödeme im Bereich der politischen Scharfsicht?

    Zum Primat der Ökonomie, der sozio-ökonomischen Basis vaganbundierender Abstiegsängste und Eintrübungen (Phobien und -Ismen; Rassismus, Klassismus, Sexisismus, etc.) vorgeschaltet:

    " Zum Beleg zitiert die SWP [StiftungWissenschaft und Politik] den ehemaligen brasilianischen Staatspräsidenten Lula da Silva, der geäußert habe, die Krise sei die Folge des "irrationalen Verhaltens von Weißen mit blauen Augen, die vor der Krise alles zu wissen schienen, aber nun erkennen lassen, dass sie gar nichts wissen". Dies betreffe nicht nur die USA, sondern auch die EU, die aus Sicht zahlreicher Länder weltweit "das neoliberale Projekt des 'Washington Consensus' mit vorangetrieben hat".

    Hier zufällig gefunden:

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58606
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#69 komplett_absurdAnonym
  • 24.05.2013, 12:31h
  • Das alles ist grotesk, bei dieser ausreichend dokumentierten feindlichen Haltung und den Verbindungen und Verwicklungen zu religiösen und extremistischen Organisationen und Personen.

    Wie kann dieser Vorstand so freiweg Entscheidungen solchen politischen Ausmaßes treffen und sich dabei über geschätzte 98,9% der Teilnehmer hinwegsetzen?
    Dieser Karnevalsverein ist schon als "Gefahr" einzustufen.

    Ich vordere mit diesem Posting alle Homosexuellen und Freunde auf, diesen CSD 2013 in Köln zu boykottieren. Jeder von euch sollte nach Möglichkeit den CSD in Berlin verstärken (wenn Ihr das nicht sowieso immer tut).

    euer ewig treuer Anonymous
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#68 joerg NeubauerAnonym
  • 24.05.2013, 12:16h
  • Antwort auf #13 von Anti-Nazi
  • @Anti-Nazi: Dass schwule Männer Mitglied von Pro Köln sind, bezweifelt niemand. Auch bezweifelt niemand, dass Jörg Haider die letzte Stunde seines Lebens in der einzigen Klagenfurther Schwulenkneipe verbrachte. Niemand bezweifelt auch, das SA-Chef Röhm homosexuell war. Die Behauptung, "moslemische" Jugendliche seien homophober als "christliche" Jugendliche, ist kein Fakt - sie ist blanker Rassismus, ob der nun von "Anti-Nazis" geäußert wird oder von "Nazis" spielt dabei keine Rolle. Wenn der (christliche) Papst ein muslimischer Geistlicher wäre - niemals dürfte solch ein Auswurf an Frauen- und Schwulenfeindlichkeit im Bundestag auftreten. Der Papst darf aber. Merkwürdig. Einige Schwule wollen sich halt durch Propagierung ihres Rassismus und Islamophobie das "Ticket in den Mainstream" erwerben. Und sie offenbaren dabei ganz klar rassistische Strukturen. Das ist ja bei SA-Chef Röhm ja auch ziemlich lange gut gegangen - bis er von seinen Gleichgesinnten nicht mehr (politisch) benötigt wurde - dann "entdeckten" seine Nazigenossen urplötzlich dessen Homosexualität. Judith Butler bei ihrer Preisverweigerung 2010 die (oft unwahrgenommene oder bestrittene) Islamophobie und den Rassismus einiger Berliner CSD-Organisatoren (sie nannte später namentlich taz-Redakteur Feddersen) sichtbar gemacht. Rassistische Gedanken werden heute in der Maske von "Anti-Nazi" oder durch krude Deutungen und Fragen in "Maneo"-Umfragen verbreitet.
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#67 herve64Ehemaliges Profil
  • 24.05.2013, 10:24h
  • Und mal ganz abgesehen davon: was soll das eigentlich heißen "ein Teilnahmeverbot wäre rechtlich nicht durchsetzbar"? Es ist ja wohl Sache des Veranstalters, Gruppen zu einer Demo zuzulassen oder nicht. Oder könnte es sein, dass im lokalen Komitee etliche Leute sich befinden, die in irgend einer Weise in "ProKöln" involviert sind?
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#66 herve64Ehemaliges Profil
  • 24.05.2013, 10:17h
  • Antwort auf #52 von fink
  • "eine csd-parade ist aber eben kein diskussionsforum. das ist eine bühne zur selbstdarstellung! ":

    Selbstdarstellung allein reicht nicht! Der CSD ist in erster Linie eine Demonstration, auf der auch zwingend aufs Tapet gebracht werden MUSS, was uns eigentlich auf den Nägeln brennt, sprich: der alltäglichen Benachteiligung, Diskriminierung und vor allem der Hetze, die unsereins im alltäglichen Leben entgegen schlägt. Und genau das hat man vor lauter Ehe- und Familienglückseligkeit, hyperegozentrischer Selbstdarstellung der eigenen Person und Opportunismus in den eigenen Reihen vollkommen aus den Augen verloren.

    Es wird höchste Eisenbahn, dass man sich wieder darauf besinnt, wenn man wirklich dem Anspruch einer Community gerecht werden will. Außerdem vermisse ich seit vielen Jahren schon die historische Erinnerung an die Stonewall-Unruhen anno 1969 und den Umständen, die dazu geführt haben. Und so etwas geht gar nicht!
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#65 OlliAnonym
  • 24.05.2013, 10:01h
  • Wie lächerlich ist das bitte? Ich will bei einem CSD niemanden haben, der sich außerhalb jeglicher gesellschaftlicher Normen bewegt. ProNRW ist eine rechtsradikale Partei, die mit ganz dumpfen und blöden Parolen Stimmung gegen Ausländer macht.

    Gegen extremistische Muslime, von denen ich genauso wenig halte, wie von ProNRW, muss man vorgehen und sich zur Wehr setzen. Aber das dann bitte mit den Mittel eines demokratischen Rechtsstaates, der es im übrigen aushalten muss, dass es solche Gruppierungen gibt. ProNRW einen Platz oder auch nur eine Fußgruppe beim CSD einzuräumen ist so ziemlich das widersinnigste, was sich die "Community" leisten könnte. Davon ab ist der CSD vor allem in Köln schon längst zu einer Werbeverkaufsveranstaltung für Kondome, Gleitgel, red bull, Zigaretten, Lufthansa, Air Berlin und Mister B verkommen. Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum man überhaupt darüber nachdenkt, diese braunen Typen zuzulassen.

    Wenn das der Fall sein sollte, werde ich nicht mehr zum CSD gehen. Dann lieber zu nem Karnevalsumzug. Der ist in der Tat noch politisch.
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#64 stromboliProfil
  • 24.05.2013, 09:56hberlin
  • hier noch ein anhang zur radikalisierung jugendlicher und der ratlosigkeit die diese zeilen durchzieht..

    www.zeit.de/politik/2013-05/extremismus-dschihad-syrien-schu
    eler-lamya-kaddor

    "Nicht einmal die Freundinnen haben etwas geahnt" . Lamya Kaddor fand heraus, dass ihre früheren Schüler nach Syrien zogen, als Dschihad-Kämpfer. Sie ist verzweifelt und weist der deutschen Gesellschaft eine Mitschuld zu.
    Wir lassen es zu, dass Jugendliche wie diese sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt fühlen weil sie den falschen Namen haben, eine falsche Herkunft, weil sie sich vermutlich tagtäglich frustriert, ausgeschlossen und diskriminiert gefühlt haben. Ich kann mir vorstellen, dass solche Erfahrungen anfällig machen für Propaganda, bei der ihnen jemand sagt: "Die behandeln Euch doch nur schlecht, ihr kriegt keine Ausbildungsplätze und keine Jobs, weil ihr Muslime seid." Ich weiß auch, dass sie zuletzt viele YouTube-Videos aus Syrien geschaut haben, in denen es um angeblich misshandelte Muslime ging, und dass sie das zunehmend verärgert hat. Vielleicht haben sie die Chance gesehen, dort zu Helden zu werden, Anerkennung zu erfahren, etwas zu erreichen.
    Doch die Thematik ist besonders schwierig. In der Regel werden die Jungs nicht von einem Tag auf den anderen radikal und militant. Erst einmal werden sie sehr gläubig und fromm und warum sollten die Familien da gleich Alarm schlagen? "
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#63 stromboliProfil
  • 24.05.2013, 09:47hberlin
  • Antwort auf #60 von Olaf Alp
  • man kann es drehn und wenden wie man will, es bleibt ein ganz bestimmter blick aufs "ganze",
    der blick dessen, der sich bestätigt fühlen will.

    Ich mach das mal mit dem folgenden beispiel deutlich und lest mal "schwarz~weiss" als "homo~hetero"...
    Die parallele zu uns ist frapierend! Auch unsere selbstdarstellung bekommt damit eine neue , konnotative bedeutung:

    www.taz.de/Debatte-Critical-Whiteness/!116745/

    "Wessen Wissen wissen wir, wessen Wissen gilt als
    Wissen.
    In Büchern, in Filmen und der Kunst wachsen wir mit dem Weißen als Norm auf. Also einfach Umkehrung? Gleiches mit Gleichem bekämpfen? Es geht eher darum, Weißsein sichtbar zu machen, sagt Kilomba. Es ist sehr verstörend für weiße Menschen sich zu positionieren, weil sie es gewohnt sind, sich nur als Mensch zu identifizieren und Weißsein unsichtbar zu machen. Aber es gibt keine machtvollere Position, als sich nur als Mensch zu sehen und die Norm zu bestimmen. Was genau ist Critical Whiteness? Und an wen richtet sie sich? Es ist erst einmal eine sehr, sehr alte intellektuelle Übung schwarzer Menschen, um zu überleben. Es ist ein sehr detailliertes, komplexes und psychoanalytisches Lesen von weißen Privilegien und wie diese in der Gesellschaft performt werden. Es muss verstanden werden, wie Weißsein die Norm ist und die Schwarzen als das Andere definiert werden. Mit der Theorie könnten Schwarze die Machtstrukturen aushebeln, mit denen sie konfrontiert werden. "

    Ich finde eine solche diskussion fehlt uns sehr!
    Wir würden viel über die motive, "erfahrungen" , selbsteinschätzungen und deren "bestätigungen" innerhalb solcher "umfragen " erfahren, und so den "wert" dieser umfragen neueren erkenntnissen zuführen!
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#62 EngagiertAnonym
  • 24.05.2013, 09:40h
  • Liebe LGBTs,
    lauft nicht in die Falle von Rechtsextremisten, deren angebliches Engagement für die Rechte unserer Minderheit von A bis Z erstunken und erlogen ist.

    Rechtsextreme zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass Sie rassistisch-antisemitisch-islamophob-homophob-fremdenfeindlich sind und da macht auch die sog. 'Pro-Bewegung' (Pro-Deutschland / Pro-NRW / Pro-Köln) keine Ausnahme.

    Einige Fakten:

    "(...) Pro-Deutschland wurde 2005 von Mitgliedern der "Bürgerbewegung Pro-Köln" gegründet, die in der Domstadt lautstark gegen den Bau einer Moschee eintrat. In ihr vereinigen sich auch ehemalige Mitglieder der NPD und der Republikaner. Zum Programm der Aktivisten
    gehört, Schwulen und Lesben jegliche Rechte abzusprechen. So wird der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf der Pro-Deutschland-Website allein wegen seiner Homosexualität angegriffen:

    "Er gehört genau aus dem Roten Rathaus verbannt, wie die Schwulenparaden aus der Stadt", heißt es unter der Überschrift "Sauberes Berlin". Und weiter: "Berlin darf nicht Sodom und Gomorrha werden. Denn darunter leiden letztlich wir alle ..."

    www.queer.de/detail.php?article_id=12461

    -----------

    "(...) Die Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen (Kurzbezeichnung: Pro-NRW) ist eine rechtsextreme deutsche Kleinpartei, die aus der Bürgerbewegung Pro-Köln hervorgegangen ist. Sie wird seit 2009 unter
    dem Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung im NRW-Verfassungsschutzbericht aufgeführt und beobachtet. Seit 2011 wird die Organisation als verfassungsfeindlich eingestuft ..."

    de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbewegung_pro_NRW

    "(...) Unter Pro-Bewegung oder Pro-Parteien versteht man ein Konglomerat aus Parteien, Wählervereinigungen und Vereinen in Deutschland, die de jure eigenständig, jedoch de facto personell, organisatorisch und programmatisch eng miteinander verflochten sind. Als zentrale Organisationen fungieren dabei der Verein pro Köln sowie die Parteien pro NRW und pro Deutschland.

    Die Pro-Bewegung wird von Sozialwissenschaftlern als rechtsextrem klassifiziert. Pro Köln und pro NRW werden darüber hinaus vom Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen als verfassungsfeindlich eingeordnet und beobachtet (...)

    Im Jahre 2012 wurden Teile der Pro-Bewegung auch zum Ziel von Ermittlungen gegen die Neonazi Kameradschaft Freundeskreis Rade
    ..."

    de.wikipedia.org/wiki/Pro-Bewegung

    Der PRO NRW Vorsitzende Besicht hat beim glücklicherweise inzwischen aus dem Netz verschwundenen Portal kreuz.net in unmissverständlicher Weise gegen Homosexuelle gehetzt. Das rückt die bei PRO NRW üblichen Kommunikationstechniken ins richtige Licht: Perfide Propaganda durch Provokation und Hetze mit halben Wahrheiten und ganzen Lügen.

    "Wird sich der Kardinal dem Homo-Perversen fügen?"

    Das war der Titel eines Beitrages von Markus Beisicht, mit dem er 2011 bei kreuz.net gegen den "kirchenfeindlichen Homo-Marsch" zum Christoper Street Day wetterte. So viel Kreide kann einer gar nicht fressen, um darüber plötzlich zum vorzeigeliberalen Menschenfreund zu mutieren. Wer sich auch nur ansatzweise mit den PRO-Vögeln und ihren schmierigen Methoden beschäftigt hat, der weiß wes Geistes Kind man dort tatsächlich ist.

    Quelle:
    www.ruhrbarone.de/homophobie-hat-viele-namen/

    Zitate aus den vorstehenden Absätzen:

    - "Wird sich der Kardinal dem Homo-Perversen fügen?"

    Das war der Titel eines Beitrages von Markus Beisicht, mit dem er 2011 bei kreuz.net gegen den "kirchenfeindlichen Homo-Marsch" zum Christoper Street Day wetterte.

    - Zum Programm der Aktivisten gehört, Schwulen und Lesben jegliche Rechte abzusprechen. So wird der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf der Pro-Deutschland-Website allein wegen seiner Homosexualität angegriffen:

    "Er gehört genau aus dem Roten Rathaus verbannt, wie die Schwulenparaden aus der Stadt", heißt es unter der Überschrift "Sauberes Berlin". Und weiter: "Berlin darf nicht Sodom und Gomorrha werden. Denn darunter leiden letztlich wir alle ..."

    Gruß
    Engagiert

    PS
    Einen gewissen Prozentsatz Idioten gibt es in jeder Bevölkerungsgruppe, so auch unter LGBTs, nur dürfen sie nicht das öffentliche Erscheinungsbild bestimmen ... und: Wer glaubt er sei unpolitisch, weil er sich nicht für Politik interessiert, ist sehr politisch, weil er rechten Menschenfeinden erlaubt zu machen, was sie wollen, ohne dass er seine Stimme dagegen erhebt.

    KEINE TEILNAHME DER RASSTISTISCHEN, ANTISEMITISCHEN, ISLAMOPHOBEN, HOMOPHOBEN und FREMDENFEINDLICHEN PRO-BEWEGUNG AM CSD !!!
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#61 stromboliProfil
  • 24.05.2013, 09:22hberlin
  • Antwort auf #9 von Florian
  • "Ich will keinen CSD mit denen... Und keine Bilder von Gegendemos in der Presse..."
    hallo aufwachen.. hier kommt hoch was die ganze zeit vor sich hin gärte und nun sichbar wird.. ohne zweifel auch teil unserer versäumnisse.

    Aber wenn teilnahme, dann will ich bilder von gegenprotestanten in der presse sehn, will widerstand artikuliert und dargeboten sehen!
    Selbst wenn nun die pro kölnfaschos doch nicht (mit)marschieren, muss es für uns nun eine selbstverständlichkeit werden mit allen mitteln unseren abscheu und wiederwillen vor dieser vereinnahmung zeigen.
    Der rest der welt soll wissen, dass es aufmerksame und aktive glbt's gibt!
    Ganz im Gegenteil:
    Auch zum preis einer auseinandersetzung mit der staatsmacht die in solchen fällen ohnehin eher den antifaschisten ihr demorecht kappen mit den absurdesten argumenten von sicherheit und meinungsfreiheit.

    Wäre es nicht so, was bliebe?
    "Aha - und ProKöln ist berufen, diesen schwulen Männern eine Heimat zu geben?"
    wie #24 user KMBonn richtig bemerkt...
    da werden "heimaten angeboten" die den wirren ängsten und vorbehalten eine stabile form geben soll.
    Weil sonst könnte man den spagat von tim-tinnitus johannes nicht verstehen:
    "Der Islam ist ein massives Problem für homosexuelle Paare und damit meine ich nicht nur die Islamisten und Salafisten. Der Islam und der Koran greifen als Ganzes homosexuelle Paare an. Im Gegensatz zum Christentum, das nunmehr 250 Jahre Aufklärung in Europa erlebt hat und dadurch sich massiv zugunsten homosexueller Paare verändert hat (siehe öffentliche Segnungsgottesdienste in evangelischen Kirchen bei den Lutheranern, Reformierten, Quäkern, Unierten, Unitariern, usw). siehe Gene Robinson, Eva Brunne, usw.), hat der Islam nunmal die Aufklärung nicht in den letzten 250 Jahren durchlebt und hat sich nicht liberalisiert."

    Da werden 250 jahre scheinheilig christliche bemühungen bejubelt. Theologisch-ideologische rückzugsgefechte, die erst im letzten jahrzehnt, mittels einem von teilanpassungen an ein humanistisches grundrecht verschwiemeltes kompromissangebotes, halbwegs ihre weiterpraktizierten "deutungen des homosexuellen triebes" abzudecken versuchen und sich mit ein paar handverlesenen und an selbiger hand abzählbaren vorzeige homopriesterInnen, schwulenspezifisch bei uns andienen.
    Aber nicht die spärlichen wenn auch dankbar hingenommen reformbemühungen einzelner sekten formen die diskussion um religion als sich missionarisch verstehendes, sondern die wurzeln aller missionsreligionen innewohnende zwiespältigkeit der auszulegenden richtung ein und des selben inhaltes...
    soll so homosexualität weiterhin im theologisch liberalen kontext geduldet werden und ist dies für uns genügend, oder sind wir ein grundexemplar theologischer abweichung eines "göttlichen gebotes" und somit feinde ausserhalb ihres glaubenskonzeptes, dem sich die fanatischen nur mit abwehr nähern können.

    Egal was wir zukünftig sagen werden, wir müssen die diskussion tatsächlich um religion führen!
    Nicht um islam.. sondern um die, religionen innewohnende unvereinbarkeit mit unserer lebensentscheidung! Und ich setze hier bewusst den begriff lebensentscheidung nicht in anführungsstriche, sondern hier als das gegenkonstrukt zu religion und deren vereinnahmung.
    Befreien wir uns wieder aus dem selbstbetrug des mitlaufenden randfiguristen, dem alljährlich eine nabelschau zugestanden wird!
    Verabschieden wir uns auch von der mär des angekommen seins, nur weil wir deren lebensentwurf geklont haben... zur bedingungslosen anerkennung wird dies nicht. führen.

    Was unabhängig vom religionsclash rechtspopulistisch da sich entwickelt muss , kann man nur im zusammenhang mit der zu beobachtenden re-religösierung kommentieren, schieben doch beide ohne unmittelbar bezug aufeinafder zu nehmen die selben wertethemen vor sich her.
    Selbst wenn da irgend ein pfaffe mal sich gegen rechts engagiert, bleiben die sich ergänzenden inhalte deutlich.

    Und: wo ist der "dialog " der religionen dann, wenn es gegen homophobie geht.. inhaltlich treffen sich die jedenfalls dann, wenn es gegen sie als glaubensgemeinschaft und trägerschaften des gemeinwohles geht.. da werden sich die bälle zugeworfen, als wären wir beim beach-volleyball
    viele grätschen da, wo es nicht weh tut!

    david77 : "Leiden die Befürworter neuerdings an Gedächtnisschwund?!"
    Nein , sie offenbaren nun endlich ihre geistige nähe hinter dem label des "drüber reden wollens"..
    Gerne würden sie vom leder ziehen wie einer der vorreiter dieser entwicklung .. dem herrn broder..: "Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein.

    Man vergleiche hierzu beitrag#12 von anti-nazi () der unter dem label antinazist sogar sich freisprechen lässt weil :"Tatsache ist, dass schwule Männer Mitglied bei Pro Köln sind. Diese schwulen Männer sind keine "Nazis". Sie haben ein Recht darauf, dass sich schwule Medien mit ihnen auseinander setzen."...

    Nun, setzen wir uns mit ihnen auseinander, aber nicht, indem wir sie in unseren reihen mitschlurfen lassen, um ihnen so ein demoskopisches gesicht ohne eingehender analyse zu geben...
    ziehen wir jeden nur brauchbaren beweis heran, um die dümmlichkeit hinter diesen sprachblasen zu entlarfen!

    www.jungewelt.de/2012/07-07/005.php

    »Es gibt eine fatale Tendenz, sich nationalistisch aufzuführen«
    Gespräch mit Gottfried Ensslin. Über die linken Anfänge der schwul-lesbischen Bewegung in der Bundesrepublik und ihre heutige Verbürgerlichung

    www.heise.de/tp/artikel/36/36068/1.html
    Angst vor dem Absturz und der kulturellen Vielfalt führt zum Hass auf Minderheiten
    Nach dem Abschlussbericht der Studie über die "Deutschen Zustände" leben wir in explosiven Zeiten, weil Unsicherheit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtspopulismus und Gewaltbereitschaft verstärkt.

    www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-12/neonazis-gese
    llschaft-buergerlichkeit

    Rechtspopulistische Überzeugungen haben sich in bürgerlichen Kreisen etabliert. Die Neonazis wiederum treten anders auf als früher ohne Glatzen und sozial engagiert.

    www.jungewelt.de/2013/03-09/001.php

    »Das Problem heißt Rassismus«
    Gespräch mit Koray Ylmaz-Günay. Über die Lebenssituation von Migranten in der BRD, staatlichen Rassismus und Versäumnisse linker Politik interview: Markus Bernhardt Koray Ylmaz-Günay ist bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung verantwortlich für das Themenfeld Migration und engagiert sich seit Jahren in antirassistischen Organisationen.

    www.heise.de/tp/artikel/39/39120/1.html
    Männlich, muslimisch, schwul Gleichgeschlechtliche Liebe ist Sünde. Das gilt nicht nur für den Koran, sondern auch für die Bibel und die Thora. In dem Maße wie die Religion nun öffentlich an Bedeutung gewinnt, gerät die religiös motivierte Feindseligkeit gegenüber Lesben und Schwule in den Blick. Rund 30 Prozent der Menschen in der Bundesrepublik sind homophob - Lesben- und Schwulenfeindlichkeit ist ein gesamtgesellschaftliches Problem.
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#60 Olaf AlpAnonym
  • 24.05.2013, 08:29h
  • Norbert, lesen zu können scheint nicht deine Stärke zu sein. Du zitierst aus einer veralteten Studie (Maneo 1). Offensichtlich läßt ein Spenden-Finanzierungs-Modell nicht mehr journalistische Qualität bei der Queer zu...
    Die 16% "Nichtdeutsche Übergriffe" stammen aus der ersten Maneo-Studie 2006/2007 und sind dort nicht abgefragt worden, sondern von den Teilnehmern ungefragt eingetragen worden. Dieses Verhalten überraschte die Macher der Studie, weswegen in der Nachfolgestudie 2008 eine Einschätzung gemacht werden konnte: "Von denen, die sich in ihrer Einschätzung sicher sind, nehmen 16.9 Prozent einen rechtsradikalen Hintergrund der Täter an. 60.4 Prozent der in Deutschland wohnenden Befragten denken, dass es Deutsche waren, folglich vermuten 39.6 Prozent eine nichtdeutsche Herkunft bzw. einen Migrationshintergrund bei den Tätern. Die im Bericht zur Vorjahresuntersuchung geäußerte Befürchtung, dass der dort in einer offenen Frage erhaltene Anteil nichtdeutscher Täter mit 16 Prozent der Fälle unterschätzt sein dürfte (vgl. Lippl 2007), kann damit als bestätigt angesehen werden.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.:Nö, ich nehme die gleiche Studie wie du, weswegen oben zu den 16% "vorherige Studie" und etwas von einem "Mindestanteil" steht. Und zu den 39.6 Prozent steht oben etwas von Interpretation, bei der etwa "ich weiß nicht"-Angaben nicht mitgerechnet sind. Am interessantesten in der Studie sind aber ohnehin Wörter wie "Unmöglichkeit einer repräsentativen Stichprobenziehung", "keine Repräsentativität" etc. (nb)
#59 stromboliProfil
  • 24.05.2013, 08:15hberlin
  • Antwort auf #17 von goddamn liberal
  • " Egal ob hetero oder homo. Das Ressentiment ist für solche Leute auch meist so bequem, dass sie gar nicht raus wollen. Das gilt für homophobe Machos aus anderen Kulturen ..."
    das gilt ebenso für homosexuelle machos und kaschierte randrassisten die hier ihre aufgabe entdecken..
    "rettung des schwulen abendlandes"...
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#58 chillandAnonym
  • 24.05.2013, 07:17h
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Stimmt. Notfalls dann mal Protest "andersrum". Alle Aufrichtigen ziehen ihre Teilnahme an der Parade zurück. Bleibt dann sicher nur der Wagen von "Pro Köln" und BLU übrig. Das wäre dann auch eine Möglichkeit, seine Meinung, zum Thema, zu äußern. Verstehe diese ewig lange Diskussion darüber auch nicht.
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#57 MarcAnonym
  • 24.05.2013, 06:31h
  • Dass Intolerante (und größtenteils auch homophobe) Parteien, Organisationen oder was auch immer auf einer Toleranz-Demo für Homo-, Bi- und Transsexuelle mitmachen dürfen, finde ich eine unerträgliche Vorstellung.

    Unter der Bedingung kann ich da nicht teilnehmen.
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#56 Miguel53deProfil
  • 24.05.2013, 02:47hOttawa
  • Antwort auf #43 von TheDad
  • Nein, tut mir leid. Die "Brueder und Schwestern" vom platten Land in Deutschland haben auch nicht annaehernd den vergleichbaren Kampf, wie ihre muslimischen "Vettern und Kusinen". Mag es auch auf dem platten Land kompliziert sein, so ist die Situation dennoch eine andere, deutlich bessere, als die muslimischer Menschen.
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#55 Miguel53deProfil
  • 24.05.2013, 02:37hOttawa
  • Antwort auf #13 von Anti-Nazi
  • Wenn diese Schwulen keine Nazis sind, so machen sie sich doch mit ihnen gemein. Also Schwein verbuendet sich mit seinem Metzger! Soviel Dummheit ist schon kaum zu ertragen.
    Um gegen die Homophobie von Immigranten anzugehen, bedarf es ganz sicher anderer Strategien. Man kann nun mal den Belzebub nicht mit dem Teufel austreiben.
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#54 InterviewAnonym
  • 24.05.2013, 01:22h
  • Interview mit einen NPD und Pro Aussteiger:

    Haben Sie an diese Feindbilder wirklich geglaubt oder war das Rhetorik?

    Molau: Es war eine Mischung. Einerseits habe ich die Feindbilder in mir getragen; Rechtsextremismus hat wie mir inzwischen klar geworden ist viel mit Angst zu tun, mit einer Angst vor Verlust. Und die simple Reaktion darauf ist die Behauptung: Jemand bedroht uns, macht uns kaputt.

    www.zeit.de/politik/deutschland/2013-05/andreas-molau-interv
    iew/seite-1
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#53 finkAnonym
#52 finkAnonym
  • 24.05.2013, 01:14h
  • was mich ja besonders verblüfft, ist das argument, man müsse sich doch "als demokrat" auch mit den meinungen von allen gruppierungen auseinandersetzen. und deswegen sei ein ausschluss von der parade "undemokratisch".

    haben diese leute verstanden, was so eine parade ist und was da passiert?

    wenn es darum ginge, mit vertreter_innen der parteien z.b. eine podiumsdiskussion zu veranstalten - super idee, dann könnte da mal jemand das gefährlich dünne eis vermessen, auf dem sich pro köln politisch bewegt.

    eine csd-parade ist aber eben kein diskussionsforum. das ist eine bühne zur selbstdarstellung! ist das irgendwie zu übersehen oder falsch zu verstehen? wie blind kann man denn sein?

    wer glaubt, ausgerechnet die parade sei der ort für eine kritische diskussion, der könnte genauso gut verlangen, der staat müsse monsanto freie zeit im werbefernsehen anbieten, um die kritische auseinandersetzung mit dem problem von saatgut-monopolen zu ermöglichen.

    wenn es irgendwas gutes an dieser ganzen diskussion gibt, dann vielleicht, dass sich endlich mal wieder mehr als eine handvoll leute gedanken darüber machen, welchen sinn und zweck der csd eigentlich hat - oder haben sollte.
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#51 bernd1Anonym
  • 24.05.2013, 00:59h
  • Es ist nicht zu fassen, dass der Klust das überhaupt in Erwägung zieht. Schon gibts erste Nachahmer: Beim Düsseldorfer CSD hatte sich auch eine rechte Gruppe angesagt. Sie sind dann wohl allerdings doch nicht erschienen. Alle Teilnehmer der Demoparade haben sich zu Beginn versammelt um zu betonen, dass man nicht mit Rechten demonstriert. Weiter aber keine Konsequenzen gezogen.

    Schon die Charta des Klust, die das Verhalten der Demonstranten massregelt war umstritten. In diesem Jahr vollziehen sie die endgülltige Gleichschaltung: Eröffnung und Kundgebung sollen simultan auf alle Wagen per Radio übertragen werden. Eigene Meinungen und die Vielfalt des Anderen sind wohl nicht mehr erwünscht.

    Spätestens, wenn einige der sowieso zu vielen großen Firmen wie VW und Co ihre Beteiligung an der gefälligen Werbeplattform CSD Köln zurückziehen, weil sie ihr Unternehmen nicht mit dem "pro Köln e.V." in Verbindung gebracht sehen wollen, wird der Klust schon "richtig" handeln.
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#50 TheDadProfil
  • 24.05.2013, 00:19hHannover
  • Antwort auf #46 von probondage
  • Widerstandsfähigkeit ?
    Naja..
    Sturheit ?
    OK..
    Aber weißt Du was ?

    ""Warum sie sich das antun ständig in ihrer Organisation gehen den Strom zu schwimmen hab ich mich mal gefragt""..

    Ja sicher, sie schwimmen gegen den Strom..

    Um dann wieder MIT dem Strom schwimmen zu dürfen !

    Sie betteln darum, die Kirche möge sich ändern, sie anerkennen und begreifen das die Handlungen der früheren Jahrhunderte falsch waren, die Kirche die mehr Menschen umgebracht hat als alle Diktatoren der Welt zusammen (wenn Mann die nicht gerade zu denen dazurechnen muß), die Kirche die Menschen verbrannt hat weil sie Rote Haare hatten, schwarze Katzen über den Hof liefen, oder Frauen die zufällig wußten wie Mann ohne die Mutter umzubringen eine ungewollte Schwangerschaft beendet..

    Sie wollen sich zu denen in den Strom werfen und mit diesem Strom schwimmen, nein treiben lassen..
    Das ist verantwortungslos..

    Und DAS kann ich nicht verstehen..
    Wie kann Mann sich mit solchen Leuten gemein machen ?
    Wie kann Mann sich wünschen zu solchen Leuten dazuzugehören ?

    Bloß weil Mann nicht wahrhaben will das die in der Kindheit indoktrinierten Mythen völlig sinnloser Quatsch sind ?

    Ich nehme niemandem seinen Gott..
    Aber ich biete jedem die Erkenntnis an..
    Auch meinen muslimischen Freunden..
    Das sind oft hitzige Diskussionen, und die meisten kommen nie zu einem Ende..

    Ich bezweifle das die Abkehr von einer Religion zu einem tasächlichem Vakuum führt, und daher gilt es dieses auch nicht zu füllen..

    Sollten andere das so für sich anders sehen, kann ich nur den Tipp geben :
    Exzessive Masturbation macht müde und führt zu gutem Nachtschlaf, befriedigt, und füllt mehr als gut die Zeit die Mann sonst mit täglichem religiösen Ritualen verplempert..
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#49 probondageProfil
  • 24.05.2013, 00:07hDortmund
  • Antwort auf #47 von odobenus
  • Glaub mir, ich kenne viele Schwule aus dem Paderborner Umfeld und was das heisst, sich daraus zu lösen. Ich ziehe meinen Hut und verbeuge mich tief, doch das meine ich mit Freischwimmen. Nichts auf dieser Welt gibt ein größeres Selbstbewusstsein, als sich von den gesellschaftlichen- und familiären Fesseln zu lösen und ein Leben zu leben, was einem zusteht!

    Dreimal darfst du raten, warum ich so bin, wie ich heute bin :)

    Ganz ehrlich, es gibt tatsächlich zwei Perioden im Leben, die uns prägen - die Pubertät, wir werden erwachsen und dann die Zeit danach, alles was uns eingetrichtert wurde, in Frage zu stellen. Du musst das verstehen, wir alle wurden von mehrheitlich heterosexellen Menschen in diese Welt gesetzt, die natürlich mit uns ihre Pläne hatten. In der Kindheit versucht man uns genau diese Pläne einzupflanzen. Kann sich, glaube ich, jeder dran erinnern, oder? Tja, was können wir tun, wenn wir dem so gar nicht entsprechen? Applaus, Applaus! Aber jede Standing Ovation hat irgendwann mal ihr Ende und dann verlässt man den Saal und geht wieder zurück ins eigene Leben.

    Glaubst du meine Eltern waren glücklich damit einen perversen Lederkerl als ihren Sohn zu haben? LEBT DAMIT! Die haben mir immer gesagt, du lernt nicht für uns, sondern fürs Leben. Da sag ich dann folgerichtig, ich leb nicht für euch, sondern für MEIN LEBEN!

    Akzeptiert ihr mein Leben nicht, dann tut es mir für EUCH leid, aber nicht für mich. Den Applaus habt ihr bekommen, Zugabe wäre natürlich toll, aber die müsst ihr euch VERDIENEN!

    PS: Meine Eltern haben sich die Zugabe bereits verdient ;) Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier, grins --- da war total offtopic, aber ich wollte dir darauf antworten.
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#48 LorenProfil
  • 24.05.2013, 00:06hGreifswald
  • Mittlerweile wundere ich mich über gar nichts mehr, wenn selbsternannte schwule Meinungsmacher oder Interessenvertreter sich zur Politik äußern (siehe Bericht des ausgezeichnet kommentierenden Norbert Blech) oder gar agieren (siehe Gespräche bei Kaffee und Kuchen mit Overbeck oder Woelki etc.). Geschichtsvergessenheit und Anbiederung wohin man schaut.

    Pro Köln steht für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die sich nicht nur in Aktionen und Tiraden gegen Muslime äußert, sondern auch gegen Flüchtlinge (Demos vor Flüchtlingswohnheimen), linke Jugendliche (Demo vor Alternativen Zentrum) oder im stets verlautbarten Ressentiment gegen emanzipierte Homosexuelle (auch durch ihr schwules Aushängeschild M. Gabel, z.B. im Interview bei PI). Mit den emanzipatorischen Zielen des CSD ist das in keinster Weise kompatibel und daher ist eine Teilnahme der Bürgerschaftsfraktion dieser rechtsradikalen Partei am CSD unerwünscht und sollte unterbunden werden (durch Ausladung; durch Änderung des Mottos des diesjährigen CSD Köln).

    Demonstrationen von Pro Köln werden stets "begleitet" von Gegendemonstrationen der Kölner Bürger, was von den Stadtoberen auch immer wieder begrüßt wird als bürgerschaftliches Engagement. Dass ausgerechnet die Veranstalter des CSD Köln nun diese Partei durch Teilnahme salonfähig machen könnten, ist für das Ansehen der LGBTI in Köln in höchstem Maße rufschädigend und aus oben genannten Gründen gegen die eigenen Interessen und Ziele gerichtet. Ein CSD mit Pro Köln ist ein CSD ohne mich.
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#47 odobenusProfil
  • 23.05.2013, 23:36hDüsseldorf
  • Antwort auf #42 von probondage
  • Mein Freund und ich mussten uns auch komplett aus dem familiären Umfeld lösen, um ungestört von der Homophobie, die hier eine christlich-völkische Basis hat, leben zu können. Nicht nur auf Schwule und Lesben mit muslimischen Hintergrund trifft somit deine im Prinzip richtige Einlassung zu.
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#46 probondageProfil
  • 23.05.2013, 23:30hDortmund
  • Antwort auf #43 von TheDad
  • Ich kann auch nicht verstehen, warum sich Schwule und Lesben einer Organisation zugehörig fühlen, die sie ablehnt. Ich bin genau wie du, Atheist, und das eher hardcore!

    Dennoch, für viele gehört Religion nun mal zum Leben und das haben wir beide zu akzeptieren. Ich möchte niemanden seinen "Gott" abgewöhnen, steht mir gar nicht zu, manche ziehen nämlich daraus aber ihren Halt im Leben. Was können wir bieten, um dieses Vakuum zu füllen? Aber ich habe auch schon mit Leute von HUK gesprochen. Diese Menschen versuchen ihre Kirche ja zu ändern, sie wissen genau, dass sie eigentlich nicht dazu gehören. Dazu gehört schon eine gewisse Sturheit und Widerstandsfähigkeit. Warum sie sich das antun ständig in ihrer Organisation gehen den Strom zu schwimmen hab ich mich mal gefragt. Die Antwort hab ich bekommen: Wer sonst, wenn nicht sie?

    Stell dir vor, totale Utopie heute noch, aber ein schwuler islamischer Stand aus dem Iran würde auf dem Kölner CSD ausstellen. Was wäre denn deren Intention? Wohl Mut machen den religösen Muslimen ihre sexuelle Identitität zu leben und trotzdem sich ihrer Religion zugehörig fühlen.

    Dad, ich glaube, das sind nicht unsere Feinde, sondern Freunde - Denn sie geben Hoffnung auf Veränderung und vor allem das Gefühl nicht alleine zu sein.

    Das alles kann Pro Köln nicht liefern. Sie wollen nicht die "Partei" verändern, sondern ihre Hass- und Hetzpropaganda absondern. Dabei verstehen sie einfach nicht, nicht der Islam ist unser Feind, sondern Menschen die daraus ihre Absolution zum Hass und Gewalt ziehen. Und die haben keinen Stand auf dem CSD und haben sich auch nicht angemeldet, UM ZU HEUCHELN.
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#45 ClaudiaAnonym
  • 23.05.2013, 23:26h
  • Antwort auf #43 von TheDad
  • Hey TheDad, danke für deine Kommentare hier, du bringst es mal wieder hervorragend auf den Punkt. Und ich stimme dir voll zu, dass Faschisten an einem CSD teilnehmen, das DARF nicht sein!
    Ich sehe nicht, wieso man darüber diskutieren muss.
    Ich frage mich, wie Leute, die das ernsthaft für diskutabel halten, Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund noch in die Augen schauen können. Haben die sich mal überlegt, wie das für diese Menschen in der Community ist, wenn so rechtes Fascho-Pack am CSD teilnimmt?
    Ich verstehe auch nicht, wieso man überhaupt darüber nachdenken muss, dass so ein Abschaum wie ProKöln nicht am CSD teilnehmen soll - das ergibt sich doch schon aus dem Sinn der Parade, ich meine, hallo, wo kommt die denn noch gleich her? Der CSD steht für alles,was Abschaum wie ProKöln bekämpft: Freiheit und gleiche Bürgerrechte für alle Menschen.
    Und was soll das Gelaber, von wegen, man müsse sich mit Positionen wie denen von ProKöln auseinandersetzen, sonst würden von "verunsicherte" Schwule zu denen rennen und die wählen. Was ein Schwachsinn! Irgendwie habe ich ein Déjà Vu und es ist wieder 1993, als die Politik als Antwort auf brennende Flüchtlingsheime nur einfiel, das Asylrecht einzuschränken, da man ja die "Ängste" der "besorgten" Bürger ernst nehmen müsse, da die sonst rechte Parteien wählen.
    Und die Faschos von ProKöln lachen sich ins Fäustchen, weil sie es schaffen, die Szene zu spalten und noch mit ihrem ideologischen Unrat landen können.
    Es wurde hier schon gesagt, aber, wenn es wirklich auch nur ansatzweise die Frage ist, ob Abschaum wie ProKöln am CSD teilnehmen könnte, ist es längst fünf vor zwölf!
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#44 odobenusProfil
  • 23.05.2013, 23:25hDüsseldorf
  • Der Klust hatte schon immer ein sonderbares Demokratieverständnis. Intern gibt es keine wirklich demokratische Legitimation und nach außen erklären einige auch noch dummdreist, dass jeder an der Demonstration teilnehmen können darf. Demzufolge gäbe es gar kein Demonstrationsrecht mehr. Denn wenn die Veranstalter gar nicht mehr entscheiden könnten wer teilnimmt, dann könnten Minderheiten sich nicht mehr äußern.
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#43 TheDadProfil
  • 23.05.2013, 23:05hHannover
  • Antwort auf #42 von probondage
  • Im Prinzip gebe ich Dir völlig Recht..

    Aber denke einmal an die Brüder und Schwestern vom platten Land..

    Die haben den gleichen "Kulturkampf" hinter sich wie die muslimischen LGBT´s, ohne diesen schmälern zu wollen..

    Und als Ex-RKK und EX-Evangele der auch und gerade durch die eigene sexuelle Identität zum Atheismus gefunden hat sage ich Dir :

    Wenn ich das Zelt-chen der HUK auf dem Straßenfest sehe, geht´s mir grad ebenso wie meinem muslimischem Freund aus dem Iran..

    Ich kann an keinem CSD teilnehmen auf dem solche Faschisten teilnehmen !

    Das DARF nicht sein !
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#42 probondageProfil
  • 23.05.2013, 22:09hDortmund
  • Eines wird bei dieser Diskussion völlig ausgeblendet. Die meisten Schwule und Lesben mit muslimischen Hintergrund haben einen Befreiungskampf hinter sich, den sich die meisten hierzulande gar nicht vorstellen können. Dann auch noch mit auf dem CSD zu laufen, erfordert Mut und unseren absoluten Respekt. Lassen wir die Rechten mit extremer Islamphobie mitlaufen, wie sollen wir diesen Menschen, die sich in unseren Reihen geborgen fühlen, jemals wieder ins Gesicht schauen?

    In den letzten Tagen ist bei mir persönlich eine Erkenntniss gewachsen, was ist der CSD eigentlich heute? Ist er nicht eine Versammlung von Lesben, Schwulen, Transgender DIE ES GESCHAFFT HABEN ein Leben in Würde und Respekt vor dem eigenen Ich zu führen und stolz darauf sind, wie sie sind? Und das zeigt jeder auf seine ganz eigene Art in dieser Parade!

    Ja, der CSD ist eine Parade. Eine Parade des freiheitlichen Lebens mit all seiner Vielfältigkeit. Was demonstrieren wir? Doch wohl Selbstachtung und homosexuellen Stolz, sich freigeschwommen zu haben!

    Auf was ist ProKöln stolz in dieser Richtung? Auf Intoleranz, Ausländerfeindlichkeit und ah, ja, nicht zu vergessen dokumentierte Homophobie? Glauben die allen Ernstes wir hätten die Hetze gegen uns vergessen?

    Auch wenn wir alle unterschiedlich sind, die einen in Leder, die anderen mit Federn, wieder andere, so wie sie einfach sind - Uns eint genau das, wir haben unsere Coming-Outs überlebt, sind unseren Weg gegangen und zeigen dies heute voller Stolz und wollen Mut machen, denen sich heute noch nicht trauen, sie selbst zu sein.

    Ja, wir haben Feinde - gemeinsame Feinde, welche bekommt ihr hier jeden Tag auf dem Präsentierteller und vor kurzem noch auf einer homophoben Hetzseite. Und Leute, die uns am liebsten an rosa Kräne baumeln sehen möchten, haben bei UNS nichts, aber auch gar NICHTS zu suchen.

    Lasst uns auf diesen CSD zeigen, diese Parade gehört UNS und niemand anderen. Wir haben es geschafft aus einer Straßenschlacht ein buntes, frivoles und lebensfreudige Happening zu machen, dann schaffen wir auch gemeinsam genau auf diese Art und Weise uns die Nazis vom Hals. Denn, es gibt noch etwas was uns eint - Unsere Art Protest und Gegenwehr zu zeigen: Kreativität und Gewaltlosigkeit! "Rafft die Röcke gegen Rechts!" Das inoffzielle und wahre Motto in Kölle dieses Jahr, macht was draus und wir werden diesen Angriff gewinnen und vielleicht dürfen wir uns nachher tatsächlich Community nennen!
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#41 AntifaschistAnonym
#40 TheDadProfil
  • 23.05.2013, 22:02hHannover
  • Da habe ich doch glatt etwas vergessen :

    Wer zulassen will das ProKöln am CSD teilnimmt sollte noch schnell einen neuen Schirmherren einladen :

    Vladimir Putin !
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#39 alexander
  • 23.05.2013, 21:55h
  • einen vorteil hat dieser versuch der rechten, sich in köln einfluss zu verschaffen, die stadt und ihre bürger sind jetzt gefordert STELLUNG ZU BEZIEHEN, sonst ist es vorbei mit SCHWULENMETROPOLE und WIR HABEN UNS ALLE LIEB-CSD's!
    eine sehr unschöne, aber offenbar wichtige "zäsur" in der CSD tradition!
    nichts wird hinterher noch so sein, wie vorher!!!
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#38 TheDadProfil
  • 23.05.2013, 21:52hHannover
  • Zunächst einmal vielen Dank an Norbert Blech für den ausfährlichen, und durchgängig guten Kommentar..

    Und nun zu Dir, du Vogel :

    ""Was das Thema "Islamisierung der Gesellschaft" angeht"" :

    5 % der bundesdeutschen Bevölkerung oder etwa 4 Millionen Menschen hier sind Muslime !

    Etwa 60 % gehören irgendeiner der in viele Teile zersplitterten christlichen Kirche oder Gemeinschaften an..
    Davon gibt es in Deutschland ca. 200 zugelassene Kirchen und Gemeinschaften !
    Also etwa 48 Millionen Menschen..

    WORIN GENAU liegt nun die "Gefahr" begründet, der unsere Gesellschaft durch die 4 Millionen Muslime ausgesetzt ist ?

    Werden wir heimlich unterwandert indem Mann uns kleine Teppiche vor´s Bett legt ?

    Ändert sich unsere Ernährung weg von Eisbein und Sauerkraut hin zu Gemüse und Döner, Falafel und Fladenbrot ?

    Ungesund wäre das nicht..

    Wie kommst Du zu der unverschämten Behauptung Kirche sei "entpolitisiert" und von 250 Jahren Aufklärung "liberalisiert" ?

    Liest Du die Artikel hier nicht ?

    www.queer.de/rubrik.php?rubrik=117

    Liest Du sonst keine Zeitungen, hörst sonst keine Nachrichten ?

    Allein die letzte Äußerung Kardinal Meissner´s, Frauen "sollten den Mut entwickeln zu Hause zu bleiben, 3 oder 4 Kinder zu bekommen und die Rolle der Mutter als ausfüllend betrachten", oder so ähnlich, zeigt SEHR deutlich wes Geistes Kind diese Kirchen-Menschen sind, und in welchem Jahrhundert, mit welchen Moralvorstellungen, und mit welchen "Heim&Herd-Ideologien" Mann es hier zu tun hat !

    Der Unterschied zu einigen islamischen Strömungen und Familienbildern ?

    Ich vermag da keinen zu erkennen..

    Was hat der Hinweis auf Leute wie Brunne und Robinson in Deinem Post zu bedeuten ?

    Haben im Ausland lebende Menschen irgendeinen Einfluß auf das Verhalten der deutschen Kirchen und Religionsgemeinschaften gegenüber der Bevölkerung hier ?

    NEIN !
    Nicht einen iota !

    Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland Kolat hat sich im März für die Öffnung der Ehe für LGBT´s ausgesprochen..

    Auf eine ähnliche Aussage von der Katholischen Bischofskonferenz oder der EKD warten wir bislang vergeblich..

    ""Wenn man es genau nimmt, opfert Herr Blech die toten homosexuellen Menschen im Iran oder im Jemen einer falsch verstandenden Toleranzpolitik gegenüber dem Islam""..

    Wenn Mann es genau nimmt opferst Du das Gedenken und das Ansehen tausender gemeuchelter LGBT- Opfer der Kirchen in Deutschland und Europa auf dem Altar einer uninspirierten islamophobie, die zu nichts weiter da ist, als Reklame für Deine ach so liberalisierten und aufgeklärten Kirchen zu machen, die uns in vielfältigster Weise stärker und massiver bekämpfen als der Islam es je könnte, weil sie überall ihre Finger im Spiel haben, und sich überall einmischen..

    Diese massive Dominanz religiöser Einflüße in unserer Gesellschaft ist ebenso unerwünscht wie überflüssig, denn Gesellschaft, zumal ein freie in der Menschenrechte für ALLE gelten, kann vollständig ohne Religionen bestehen !

    Dieser überflüssige Einfluß muß gebrochen werden !

    Religion muß sich auf das private des Individuums begrenzen !
    Es hat als normative Kraft in einer modernen Gesellschaft rein gar nichts zu suchen !

    Wir sind kein Gottesstaat, und wir werden es niemals werden..
    Weder christlich noch muslimisch !

    Um abschließend zum Thema zu kommen :

    Islamophobe, rassistische, homophobe rechte Gruppierungen und Parteien, ob NPD, ProNRW, ProKöln, oder wie auch immer sie sich nennen mögen, haben auf einer Demonstration FÜR die Ausweitung von Bürgerrechten NICHTS zu suchen !

    Jeder der einer Teilnahme das Wort redet macht sich schuldig daran diese Teilnahme letztlich möglich zu machen..

    Solche Leute sollten sich in Grund und Boden schämen..

    Auf den 1.Mai-Demonstrationen des DGB nimmt weder die CDU/CSU noch die FDP teil..

    Würden die Opferverbände zur jährlichen Gedenkfeier der Befreiung des KZ-Auschwitz eine Teilnahme eines SS-Kameradschaftsverbandes zulassen ?

    NEIN !

    Weil sie dort nichts zu suchen haben..
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#36 AntiFantiProfil
  • 23.05.2013, 21:43h Berlin

  • ...das rechte Parteien immer wieder versuchen ihre kranken ideologien unter die massen zu bringen liegt auf der Hand, dass man aber allen Ernstes über die Teilnahme dieser Partei am CSD diskutiert ist unfassbar und beschämend, aber es soll ja auch schwule geben die die CDU wählen...
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#35 alexander
  • 23.05.2013, 21:41h
  • zuerst ein dickes dankeschön an norbert blech, für diesen sehr differenzierten, tollen artikel, zu diesem thema!!!

    ich finde es zum ersten derartig lächerlich, dass hier zum versammlungsrecht und meinungsfreiheit usw., GESCHWURBELT, und zu allem überfluss, auch noch die DEMOKRATIEFAUST gereckt wird ??? diese dämlichen halbweisheiten und wahrheiten, zeigen doch bestenfalls die dumme unwissenheit der "aussagebemühten", auf?

    zum zweiten bin ich mehr als entsetzt, das man darüber überhaupt diskutieren kann/muss???
    WO LEBEN WIR DENN SCHON WIEDER???

    am schlimmsten sind die NAZITUCKEN, die uns seit jahren weismachen wollen, alle ausländer und besonders muslimische mitbürger sind schwulenhasser!!! reicht es nicht schon, was der katholiban versucht abzuziehen???
    wenn die könnten wie sie wollten, wir würden unsere WIEDERAUFERSTEHUNG verpassen!!!

    interessant an diesem "kölner nazitsunami", ist die tatsache, wie schnell die junxxx von FRIGIDE BARJOT gelernt haben???
    die unterwanderung der schwulen szene klappt doch hervorragend, man schiebt ein paar SCHEINARGUMENTE vor UND SCHON IST MAN DRIN!!!??? kommt mir vor wie ein : PASSWORTKLAU!!!
    und schon sind die sogenannten ORGANISATOREN mehr als überfordert und überhaupt nicht mehr fähig, herr der lage zu sein! und kneifen, mit sich winden, herrausreden usw.!
    WER WAGT ES MIR PLAUSIBEL MACHEN ZU WOLLEN, dass rechte parteien auf einem CSD, anspruch haben mitzu"marschieren"???
    die können eine gegendemo abhalten, oki, aber auch nicht mehr!
    am schlimmsten ist für mich das fazit, dass aus diesem SCHLAMMASSEL gezogen werden MUSS!
    hier reicht ein : WEHRET DEN ANFÄNGEN, SCHON LANGE NICHT MEHR, hier ist es schon 5 vor 00:00h!!!
    sonst wäre die jetzige situation nicht so, wie sie sich jetzt darstellt!!!
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#34 FoXXXynessEhemaliges Profil
#33 alexander
#32 finkAnonym
#31 finkAnonym
  • 23.05.2013, 20:34h
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • hier das christentum: aufgeklärt und homofreundlich. da der islam, eine monolithische festung der unterdrückung.

    beides falsch.

    wo ist z.b. plötzlich der katholizismus abgeblieben, den du sonst an vorderster front kritisierst? merkst du was? er ist der holzschnitzerei zum opfer gefallen. wo sind die muslimas_e, die mit homosexualität kein problem haben oder selber schwul/lesbisch/transsexuell sind? sie werden dem reich des bösen zugeschlagen.

    das ist genau die undifferenzierte sicht mit einem schlichten, simplifizierenden "wir gut / die böse"-denken, auf der menschenbezogenen gruppenfeindlichkeit basiert.

    homophobie folgt genau den selben mechanismen...
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#30 FOX-NewsAnonym
#29 XYZ1Anonym
  • 23.05.2013, 19:52h
  • Wie kann es schwule geben, die es gut finden, dass rechte mit marschieren wollen??? Pro Köln hat beim CSD nichts verloren....
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#28 ElliotAnonym
  • 23.05.2013, 19:50h
  • Antwort auf #23 von Luca
  • 100% Zustimmung!

    Wenn Nazis beim CSD mitmarschieren, werde ich auf jeden Fall keine juristischen Analysen anstellen, sondern mein Recht auf zivilen Ungehorsam nutzen und Zivilcourage zeigen.

    Komme was wolle, ich werde mein Rückgrat nie verbiegen. Ich will mich auch in Zukunft noch im Spiegel ansehen können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#27 ErsoyAnonym
  • 23.05.2013, 19:47h
  • Als schwuler Migrant fühle ich mich wohl in Deutschland!

    Und wenn es manche rechten Idioten gibt, weiß ich, dass die Mehrheit zu mir steht und nicht zu denen.

    Aber wenn die dann auch noch auf UNSEREM CSD mitmachen, ist das für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Unter den Bedingungen werde ich NIE MEHR an einem deutschen CSD teilnehmen können... Das könnte ich nie verzeihen, wenn Leute, die mich tot sehen wollen, da mitmarschieren dürfen.

    Auf die Liebe!
    Auf die Vielfalt!
    Gegen Hass!
    Bunt statt braun!
  • Antworten » | Direktlink »
#26 herve64Ehemaliges Profil
  • 23.05.2013, 19:41h
  • Wie sagte schon Bertolt Brecht so treffend: "Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber". Nun, zumindest ist man dazu geneigt, ihm in Köln eine Plattform für Hasstiraden zu bieten. So einen CSD braucht wirklich kein Mensch mehr.
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#25 finkAnonym
  • 23.05.2013, 19:40h
  • "Wer sich gegen Diskriminierung wendet, sollte sich davor hüten, die gleiche Strategie zu verwenden" sagt also olaf alp.

    fein, ich freue mich schon darauf, dass er nun alles, was ich ihm schicke, in sämtlichen seiner magazine veröffentlichen wird, denn es abzulehnen wäre ja entgegen unserem rechtstaat und eine unterdrückung meiner meinungsfreiheit.

    nichts spricht übrigens dagegen, homophobie innerhalb religiöser gruppen vehement zu kritisieren. alles spricht aber dagegen, sich dabei ausschließlich auf den islam zu konzentrieren und orthodoxe, radikale und gemäßigte muslime in einen topf zu schmeißen und noch sämtliche anderen migranten mit hineinzurühren.

    >"Das Gerede über dieses eine Thema von "Pro Köln" führt letztlich dazu, dass weitere Thesen der Partei, von den fremden- über homosexuellen- bis hin zu verfassungsfeindlichen, nicht diskutiert werden"

    es hätte sich an dieser stelle angeboten, ein paar beispiele konkret zu benennen. ansonsten droht die gefahr, dass auch hier ausschließlich über "die muslime" geredet wird - was pro köln ja genau bezweckt.
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#24 KMBonnProfil
  • 23.05.2013, 19:39hBonn
  • Aha - und ProKöln ist berufen, diesen schwulen Männern eine Heimat zu geben?
    Sowas figuriert unter der Überschrift "Den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen"
    Ich wohne in Bonn, genau in der Nachbarschaft des Problemviertels Tannenbusch, wo man jeden Tag auf Jugendliche mit Migrationshintergrund treffen kann. In dem Alter kann man denen aber manchmal wenigstens noch etwas beibringen.

    Und mir ist bislang noch niemand schräg gekommen. Meine türkischstämmigen Nachbarn zwei Häuser weiter habe ich jedenfalls zehnmal lieber in der Nachbarschaft als irgendwelche rechten Hetzer vom Schlage ProKölns, eines Kardinal Meisners oder Dominique Venners.

    Auf dem CSD will ich das Rattenpack schon gar nicht sehen. Wie man als Schwuler sich mit rechtem Gedankengut abgeben kann, ist mir schleierhaft.
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#23 LucaAnonym
  • 23.05.2013, 19:38h
  • Immer diese Diskussionen über juristische Sachlagen...

    Es gibt auch noch sowas wie Zivilcourage!! Jenseits aller juristischen Einschätzungen.

    Wenn wir uns mal erinnern:
    der Ursprung des CSD liegt in der New Yorker Christopher Street. Da haben sich Schwule und Drag-Queens gegen die Übergriffe homophober Polizisten gewehrt und zurückgeschlagen...

    Die haben nicht nach juristischer Sachlage gefragt, sondern einfach gehandelt. Und damit eine Bewegung losgetreten, die die Welt verändert hat und auch heute, Jahrzehnte später, die Welt weiterhin verändert...
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#22 FinnAnonym
#21 PeerAnonym
  • 23.05.2013, 19:32h
  • Antwort auf #13 von Anti-Nazi
  • "Tatsache ist, dass schwule Männer Mitglied bei Pro Köln sind. Diese schwulen Männer sind keine "Nazis"."

    1.
    Doch die sind wohl Nazis. Es gibt leider auch schwule Nazis...

    2.
    Es gibt auch Nazis in der NPD. Soll man die NPD deshalb auch mitmarschieren lassen?

    3.
    Es ist immer noch ein Unterschied, ob schwule Einzelmitglieder einer homophoben Partei mitmarschieren oder ob die als Vertreter ihrer Partei mitmarschieren und Werbung für eine homophobe Partei machen.

    --------------------------------------------------------

    "Sie haben ein Recht darauf, dass sich schwule Medien mit ihnen auseinander setzen."

    1.
    Wir haben freie Medien. Niemand hat ein Recht auf mediale Berichterstattung...

    2.
    Die Medien setzen sich ja auch mit denen auseinander. Sonst gäbe es z.B. hier auf queer.de nicht so viele Artikel und Kommentare zu dem Thema.

    3.
    Hetzer haben kein Recht eine Toleranz-Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Sollen sie doch eine eigene Demo für ihre Ziele machen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#20 Timm JohannesAnonym
  • 23.05.2013, 19:28h
  • Also "Pro Köln" hat deswegen auf dem CSD nichts verloren, weil es weder die Gleichstellung noch die Eheöffnung im Parteiprogramm hat. Solange diese Partei gegen die Gleichstellung und gegen die Eheöffnung kämpft, ist diese Partei nicht willkommen und hat dort auf dem CSU nichts verloren.

    -----------

    Was das Thema "Islamisierung der Gesellschaft" angeht, da stimme ich allerdings teilweise durchaus dieser Partei zu, auch wenn ich sie trotzdem NIE wählen würde.

    Der Islam ist ein massives Problem für homosexuelle Paare und damit meine ich nicht nur die Islamisten und Salafisten. Der Islam und der Koran greifen als Ganzes homosexuelle Paare an. Im Gegensatz zum Christentum, das nunmehr 250 Jahre Aufklärung in Europa erlebt hat und dadurch sich massiv zugunsten homosexueller Paare verändert hat (siehe öffentliche Segnungsgottesdienste in evangelischen Kirchen bei den Lutheranern, Reformierten, Quäkern, Unierten, Unitariern, usw). siehe Gene Robinson, Eva Brunne, usw.), hat der Islam nunmal die Aufklärung nicht in den letzten 250 Jahren durchlebt und hat sich nicht liberalisiert. Ganz im Gegenteil:

    Der Islam ist in Abkehr zur Aufklärung und zu den westlichen demokratischen Staaten massiv politiisiert und eines seiner Kampfthemen ist die strenge Ablehnung der Homosexualität.

    Dies übersehen und vergessen viele LGBT-Aktivisten, dass der Islam als Ganzes zutiefst politisiert ist und in eiener Abkehrbewegung zu den westlichen demokratischen Staaten ist.

    Und es ist nicht in Ordnung, wenn Herr Blech dies hier im Artikel "ausblendet" und hier nicht darstellt, wie massiv attackierend der Islam heute sich gegenüber dem Thema Homosexualität gebärdet. Wenn man es genau nimmt, opfert Herr Blech die toten homosexuellen Menschen im Iran oder im Jemen einer falsch verstandenden Toleranzpolitik gegenüber dem Islam.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Im Artikel ging es um deutsche Muslime, nicht um den Islam im Iran. Wir werfen dem Evangelen von nebenan auch nicht das Vorgehen der ugandischen Regierung vor.
#19 kuesschen11Profil
  • 23.05.2013, 19:20hFrankfurt
  • Ich verstehe nicht, warum das so lange diskutiert wird.

    Es sind NICHT die Ziele des CSD, Vereine mit faschistischer Gesinnung zu unterstützen oder zu hofieren. Die Anmeldung bei den CSD Veranstaltern in Köln ist geradezu grotesk.

    Das ist doch eher eine hinterhältige Idee von religiösen Extremisten, die versuchen, den CSD in Köln zu unterwandern und ins falsche Licht zu rücken.

    Was denken sich die Veranstalter vom CSD überhaupt? Solche Gruppen wie Pro Köln haben dort überhaupt nichts zu suchen. Anmeldung abgelehnt!! Sollen die doch woanders demonstrieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 EntsetztAnonym
  • 23.05.2013, 19:18h
  • Das darf doch wohl nicht wahr sein ! Ganz Köln wehrt sich mit sehr kreativen und witzigen Mitteln dagegen, dass rechte Organisationen aus ganz Europa in der Stadt Zusammenkünfte abhalten können. Es werden mit großem Aufwand Konzerte und Veranstaltungen gegen Rechts organisiert.All das mit riesigen Zulauf aus der Bevölkerung. Und dann gehen CSD Organisatoren hin und wollen einer rechten Organisation eine Präsentationsfläche bieten ??? Allein der Gedanke daran ist so etwas von unglaublich. Schämt Euch !! Die Teilnahme von Pro Köln am CSD läßt sich mit keinem Argument der Welt begründen. Es ist einfach undenkbar !!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 goddamn liberalAnonym
  • 23.05.2013, 19:17h
  • Antwort auf #13 von Anti-Nazi
  • Das mit dem Anti-Nazi nehmen wir jetzt mal ernst. Die Nazis hatten immerhin islamische Militärgeistliche in ihrer Waffen-SS.

    Aaaber: Ich muss mich nicht mit jedem auseinandersetzen und schon gar nicht feiern, der nicht raus aus seinem Ressentiment kommt. Egal ob hetero oder homo.

    Das Ressentiment ist für solche Leute auch meist so bequem, dass sie gar nicht raus wollen.

    Das gilt für homophobe Machos aus anderen Kulturen (Russen z. B. ) und für Rassisten. Denen muss man einfach nur klar machen, was hier Gesetz ist. Und was das Grundgesetz ist.
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#16 timpa354Ehemaliges Profil
#15 Sveni MausiAnonym
  • 23.05.2013, 18:49h
  • Welches Alter haben diese Leute?
    Sind die so alt, dass das Dritte Reich noch kein Thema in der Schule war oder sind die so jung, dass sie das noch nicht hatten? Oder haben die sich einfach die Birne mit irgendwelchen Drogen (legale sind genauso schlimm wie illegale) weggeblasen?

    Der Vorstand von blu und KLUST sollten mal eine Reise nach Auschwitz und Dachau machen!
    Und nö, ich bin kein Linker, der Euch vergasen will. Ihr sollt lernen!!!
    Es haben schon genug Schwule die Nazis unterstützt, die wurden genauso wie alle anderen weggemetzelt.
    Lasst es, um die Nazis zu werben, dass wird Euch auch nicht helfen.

    Kann den Vorrednern nur Recht geben, wir müssen mit anderen Minderheiten zusammenarbeiten. Denn bedenkt, die angebliche Mehrheit besteht selbst nur aus vielen kleinen Minderheiten.
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#14 St-MAnonym
  • 23.05.2013, 18:46h
  • Die unglaublich naiven, unreifen und teils dummen Argumente für eine "Duldung" der ProK sind schwer zu ertragen. Erwarte vom Klust: Wenn wir juristisch nichts machen können, stellen wir uns queer!!!
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#13 Anti-NaziAnonym
  • 23.05.2013, 18:26h
  • Tatsache ist, dass schwule Männer Mitglied bei Pro Köln sind. Diese schwulen Männer sind keine "Nazis". Sie haben ein Recht darauf, dass sich schwule Medien mit ihnen auseinander setzen. Tatsache ist auch, dass unzählige schwule Männer schlechte Erfahrungen mit der Aggressivität bestimmter Macho-Jugendlicher aus anderen Kulturkreisen gemacht haben. Die Behauptung, moslemische Jugendliche seien nicht homophober als europäische Jugendliche, stimmt einfach nicht. Wenn die Politik und die schwulen Medien nicht die Sorgen und Ängste vieler schwuler Männer ernst nehmen, muss man sich nicht wundern, wenn diese in der Wahlkabine rechtslastige Parteien wählen.
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#12 ClaudiaAnonym
  • 23.05.2013, 18:18h
  • Sehr guter Artikel, der die Dinge beim Namen nennt. Für mich ist das Ganze ohnehin ein ganz schlechter Witz: eine faschistische und rassistische Partei beim CSD?????? Nein! Da gibt's nur eins: raus,weg mit denen!!! Ich glaub, ich spinne, wir können doch kein Nazi-Pack beim CSD dulden - das wäre ja wie der KuKlux-Klan bei einer Feier zum Martin-Luther-King-Gedenktag. Mir persönlich ist vollkommen schnuppe, ob die im Kölner Stadtrat sitzen und "demokratisch legitimiert" sind oder nicht. Sie sind und bleiben rassistische Hetzer und für mich eben Nazi-Pack und die haben nichts, aber auch gar nichts auf einem CSD verloren. Auf sowas spucke ich nicht mal, da ist mir meine Spucke zu schade.
    Ach, und Herr Alp soll sich doch besser weiterhin um Partytipps und Modetrends kümmern. Vielleicht hat er ja davon eine Ahnung.
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#11 MarkiAnonym
  • 23.05.2013, 18:14h

  • Wenn die wirklich mitmachen dürfen wäre das ein trauriger Tag für den Kölner CSD und vielleicht sogar sein Ende.

    Und es wäre verheerend für unsere Forderungen nach voller Gleichstellung.
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#10 David77Anonym
  • 23.05.2013, 18:12h

  • Leiden die Befürworter neuerdings an Gedächtnisschwund?! Nirgends findet sich ein Hinweis auf die kreutz.net-Aktivitäten seitens pro köln, wo die Schmierfinken nun längst enttarnt sind gäbe es doch jetzt Gelegenheit pro köln dafür öffentlich an den Pranger zu stellen. Alleine das müsste einen Ausschluss rechtfertigen. Stattdessen versucht man sich die Teilnahme schönzureden. Ist die kotz-net Sache schon längst verdrängt?!? Wie blind kann man sein?!
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#9 FlorianAnonym
  • 23.05.2013, 18:10h
  • Ich will keinen CSD mit denen...

    Und keine Bilder von Gegendemos in der Presse...

    Und nicht den Anschein, wir würden deren krude Positionen teilen oder auch nur tolerieren...

    Und ich will erst recht nicht, dass es beim CSD zu Gewalt kommt oder dass Polizisten Wasserwerfer und Tränengas einsetzen...

    All das ist zu befürchten, wenn solches Pack beim CSD mitmachen darf!

    STOPP NAZIS AUF CSDs!!!
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#8 ALexAnonym
  • 23.05.2013, 18:07h

  • Volle Zustimmung!

    Wenn da Rechte mitmachen dürfen wäre unser lange und mühsam aufgebautes gutes Image mit einem Schlag komplett ruiniert.

    Das muss verhindert werden...
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#7 Tobi CologneAnonym
  • 23.05.2013, 18:02h
  • Jeder Teilnehmer, der noch ein Fünkchen Anstand und noch ein bisschen Rückgrat hat, wird nicht an einer Demo teilnehmen, wo Rechte mitmachen!

    Und auch nicht zusehen...

    Dann können die Organisatoren mal überlegen, ob sie lieber alleine mit den Rechten durch ein leeres Köln marschieren oder lieber einen CSD haben wollen...

    Wieso überlegen die überhaupt noch? Wenn das anderswo verhindert werden kann, wieso dann nicht in Köln?

    Soll demnächst auch die NPD auf dem Kölner CSD mitmarschieren?
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 23.05.2013, 18:01h
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Ich kann das Ganze hin und her auch nicht verstehen. Bei der CDU nicht und bei Pro Köln erst recht nicht. Ich kann auf meine Veranstaltungen einladen, wen ich will --- und ausschließen auch!

    Wir brauchen breite solidarische Bündnisse gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mit anderen Menschengruppen, die ebenfalls angefeindet werden. Und zwar von rechts. Egal, ob sie diese Rechte nun im Kampf gegen unsere Rechte ein frommes oder ein völkisches Mäntelchen überzieht.

    Der Schiffbruch von Pim Fortuyn, aber auch der Rücktritt des peinlichen französischen Großrabbiners, der seine homophoben Parolen von der katholischen Reaktion klaute, sollten allen zu denken geben.

    Minderheiten sollten zusammenstehen - unter dem Dach des Humanismus.
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#5 TimonAnonym
  • 23.05.2013, 17:59h
  • Ganz ehrlich:
    lieber gar kein CSD als einen mit Faschisten!

    Sollten die mitlaufen, wird es garantiert Sitzblockaden von Antifas geben, die den ganzen CSD dann aufhalten wollen. Und ehrlich gesagt: ich überlege, da mitzumachen. Denn wie gesagt: lieber gar kein CSD als einen mit Faschos.
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#4 JoonasAnonym
  • 23.05.2013, 17:57h
  • "Den Anfang machte Olaf Alp, Verleger des Kölner Szenemagazins "rik", das er im letzten Sommer für seinen "blu"-Verbund erworben hatte."

    1.
    Was maßt der sich an? Ist der Richter und Verleger in einer Person? Ist der überhaupt Jurist oder wie kommt der zu seinem Urteil?

    2.
    Prima. Die NPD ist ja auch nicht verboten und sogar in Landtagen. Da können die ja auch demnächst CSDs für ihre Zwecke missbrauchen.

    Und wieso nicht auch selbsternannte Homoheiler oder was auch immer mitmachen lassen? Da können die auf CSDs gleich dafür werben, wie verdorben "die Homos" sind und dass sie uns heilen können.

    3.
    Demokratie und Meinungsvielfalt sind richtig und wichtig. Das heißt aber nicht, dass man auf einer GLBT-Demo auch Homohasser, Faschisten und andere Feinde der Demokratie zulässt.

    Das wäre das Ende des CSDs wie wir ihn kennen und würde uns und unseren Zielen massiv schaden (was die ja auch mit ihrer Teilnahme beabsichtigen).
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#3 YannickAnonym
  • 23.05.2013, 17:51h
  • Die wollen den CSD nur für ihre Zwecke missbrauchen und uns damit schaden..

    Wenn Berlin das verhindern kann, muss das in Köln ja wohl auch möglich sein.

    Ich will keinen CSD mit Gegendemonstrationen dank dieser teilnehmenden Faschisten. Das wären verheerende Pressebilder und ein PR-GAU.

    Die breite Öffentlichkeit wird nicht nach Hintergründen fragen, sondern nur sehen, dass wir gemeinsam mit Faschisten auf die Straße gehen. Einen größeren Gefallen könnten wir den Homohassern gar nicht tun.
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#2 SebiAnonym
  • 23.05.2013, 17:48h
  • Keine Faschisten auf CSDs!

    Punkt!

    Da gibt es gar nichts mehr zu überlegen oder diskutieren!
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#1 FelixAnonym
  • 23.05.2013, 17:47h
  • War doch klar, was deren Strategie ist.

    Die sind nicht nur rassistisch, sondern auch homophob. Wenn sie mit ihrer Teilnahme einerseits einen Keil zwischen GLBT und Migranten treiben können und sogar noch einen Keil innerhalb unserer Community treiben können, haben die ihr Ziel erreicht. Und gleichzeitig ruinieren die unser Image in der Öffentlichkeit.

    Deshalb muss dieser perfiden Organisation, die uns nur schaden will und den CSD für ihre Zwecke missbraucht, die Teilnahme um jeden Preis untersagt werden... Wenn die Organisatoren dafür zu feige sind, werden das wohl andere in die Hand nehmen, aber das wird dann negative Schlagzeilen nach sich ziehen und vielleicht sogar zu Gewalt führen.
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