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Einzelkommentar zu:
"Pro Köln" beim CSD? Nun sind die Muslime schuld!


#20 Timm JohannesAnonym
  • 23.05.2013, 19:28h
  • Also "Pro Köln" hat deswegen auf dem CSD nichts verloren, weil es weder die Gleichstellung noch die Eheöffnung im Parteiprogramm hat. Solange diese Partei gegen die Gleichstellung und gegen die Eheöffnung kämpft, ist diese Partei nicht willkommen und hat dort auf dem CSU nichts verloren.

    -----------

    Was das Thema "Islamisierung der Gesellschaft" angeht, da stimme ich allerdings teilweise durchaus dieser Partei zu, auch wenn ich sie trotzdem NIE wählen würde.

    Der Islam ist ein massives Problem für homosexuelle Paare und damit meine ich nicht nur die Islamisten und Salafisten. Der Islam und der Koran greifen als Ganzes homosexuelle Paare an. Im Gegensatz zum Christentum, das nunmehr 250 Jahre Aufklärung in Europa erlebt hat und dadurch sich massiv zugunsten homosexueller Paare verändert hat (siehe öffentliche Segnungsgottesdienste in evangelischen Kirchen bei den Lutheranern, Reformierten, Quäkern, Unierten, Unitariern, usw). siehe Gene Robinson, Eva Brunne, usw.), hat der Islam nunmal die Aufklärung nicht in den letzten 250 Jahren durchlebt und hat sich nicht liberalisiert. Ganz im Gegenteil:

    Der Islam ist in Abkehr zur Aufklärung und zu den westlichen demokratischen Staaten massiv politiisiert und eines seiner Kampfthemen ist die strenge Ablehnung der Homosexualität.

    Dies übersehen und vergessen viele LGBT-Aktivisten, dass der Islam als Ganzes zutiefst politisiert ist und in eiener Abkehrbewegung zu den westlichen demokratischen Staaten ist.

    Und es ist nicht in Ordnung, wenn Herr Blech dies hier im Artikel "ausblendet" und hier nicht darstellt, wie massiv attackierend der Islam heute sich gegenüber dem Thema Homosexualität gebärdet. Wenn man es genau nimmt, opfert Herr Blech die toten homosexuellen Menschen im Iran oder im Jemen einer falsch verstandenden Toleranzpolitik gegenüber dem Islam.
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  • Anm. d. Red.: Im Artikel ging es um deutsche Muslime, nicht um den Islam im Iran. Wir werfen dem Evangelen von nebenan auch nicht das Vorgehen der ugandischen Regierung vor.

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