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Kommentare zu:
"Pro Köln" beim CSD? Nun sind die Muslime schuld!


#21 PeerAnonym
  • 23.05.2013, 19:32h
  • Antwort auf #13 von Anti-Nazi
  • "Tatsache ist, dass schwule Männer Mitglied bei Pro Köln sind. Diese schwulen Männer sind keine "Nazis"."

    1.
    Doch die sind wohl Nazis. Es gibt leider auch schwule Nazis...

    2.
    Es gibt auch Nazis in der NPD. Soll man die NPD deshalb auch mitmarschieren lassen?

    3.
    Es ist immer noch ein Unterschied, ob schwule Einzelmitglieder einer homophoben Partei mitmarschieren oder ob die als Vertreter ihrer Partei mitmarschieren und Werbung für eine homophobe Partei machen.

    --------------------------------------------------------

    "Sie haben ein Recht darauf, dass sich schwule Medien mit ihnen auseinander setzen."

    1.
    Wir haben freie Medien. Niemand hat ein Recht auf mediale Berichterstattung...

    2.
    Die Medien setzen sich ja auch mit denen auseinander. Sonst gäbe es z.B. hier auf queer.de nicht so viele Artikel und Kommentare zu dem Thema.

    3.
    Hetzer haben kein Recht eine Toleranz-Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Sollen sie doch eine eigene Demo für ihre Ziele machen.
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#22 FinnAnonym
#23 LucaAnonym
  • 23.05.2013, 19:38h
  • Immer diese Diskussionen über juristische Sachlagen...

    Es gibt auch noch sowas wie Zivilcourage!! Jenseits aller juristischen Einschätzungen.

    Wenn wir uns mal erinnern:
    der Ursprung des CSD liegt in der New Yorker Christopher Street. Da haben sich Schwule und Drag-Queens gegen die Übergriffe homophober Polizisten gewehrt und zurückgeschlagen...

    Die haben nicht nach juristischer Sachlage gefragt, sondern einfach gehandelt. Und damit eine Bewegung losgetreten, die die Welt verändert hat und auch heute, Jahrzehnte später, die Welt weiterhin verändert...
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#24 KMBonnProfil
  • 23.05.2013, 19:39hBonn
  • Aha - und ProKöln ist berufen, diesen schwulen Männern eine Heimat zu geben?
    Sowas figuriert unter der Überschrift "Den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen"
    Ich wohne in Bonn, genau in der Nachbarschaft des Problemviertels Tannenbusch, wo man jeden Tag auf Jugendliche mit Migrationshintergrund treffen kann. In dem Alter kann man denen aber manchmal wenigstens noch etwas beibringen.

    Und mir ist bislang noch niemand schräg gekommen. Meine türkischstämmigen Nachbarn zwei Häuser weiter habe ich jedenfalls zehnmal lieber in der Nachbarschaft als irgendwelche rechten Hetzer vom Schlage ProKölns, eines Kardinal Meisners oder Dominique Venners.

    Auf dem CSD will ich das Rattenpack schon gar nicht sehen. Wie man als Schwuler sich mit rechtem Gedankengut abgeben kann, ist mir schleierhaft.
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#25 finkAnonym
  • 23.05.2013, 19:40h
  • "Wer sich gegen Diskriminierung wendet, sollte sich davor hüten, die gleiche Strategie zu verwenden" sagt also olaf alp.

    fein, ich freue mich schon darauf, dass er nun alles, was ich ihm schicke, in sämtlichen seiner magazine veröffentlichen wird, denn es abzulehnen wäre ja entgegen unserem rechtstaat und eine unterdrückung meiner meinungsfreiheit.

    nichts spricht übrigens dagegen, homophobie innerhalb religiöser gruppen vehement zu kritisieren. alles spricht aber dagegen, sich dabei ausschließlich auf den islam zu konzentrieren und orthodoxe, radikale und gemäßigte muslime in einen topf zu schmeißen und noch sämtliche anderen migranten mit hineinzurühren.

    >"Das Gerede über dieses eine Thema von "Pro Köln" führt letztlich dazu, dass weitere Thesen der Partei, von den fremden- über homosexuellen- bis hin zu verfassungsfeindlichen, nicht diskutiert werden"

    es hätte sich an dieser stelle angeboten, ein paar beispiele konkret zu benennen. ansonsten droht die gefahr, dass auch hier ausschließlich über "die muslime" geredet wird - was pro köln ja genau bezweckt.
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#26 herve64Ehemaliges Profil
  • 23.05.2013, 19:41h
  • Wie sagte schon Bertolt Brecht so treffend: "Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber". Nun, zumindest ist man dazu geneigt, ihm in Köln eine Plattform für Hasstiraden zu bieten. So einen CSD braucht wirklich kein Mensch mehr.
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#27 ErsoyAnonym
  • 23.05.2013, 19:47h
  • Als schwuler Migrant fühle ich mich wohl in Deutschland!

    Und wenn es manche rechten Idioten gibt, weiß ich, dass die Mehrheit zu mir steht und nicht zu denen.

    Aber wenn die dann auch noch auf UNSEREM CSD mitmachen, ist das für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Unter den Bedingungen werde ich NIE MEHR an einem deutschen CSD teilnehmen können... Das könnte ich nie verzeihen, wenn Leute, die mich tot sehen wollen, da mitmarschieren dürfen.

    Auf die Liebe!
    Auf die Vielfalt!
    Gegen Hass!
    Bunt statt braun!
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#28 ElliotAnonym
  • 23.05.2013, 19:50h
  • Antwort auf #23 von Luca
  • 100% Zustimmung!

    Wenn Nazis beim CSD mitmarschieren, werde ich auf jeden Fall keine juristischen Analysen anstellen, sondern mein Recht auf zivilen Ungehorsam nutzen und Zivilcourage zeigen.

    Komme was wolle, ich werde mein Rückgrat nie verbiegen. Ich will mich auch in Zukunft noch im Spiegel ansehen können.
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#29 XYZ1Anonym
  • 23.05.2013, 19:52h
  • Wie kann es schwule geben, die es gut finden, dass rechte mit marschieren wollen??? Pro Köln hat beim CSD nichts verloren....
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#30 FOX-NewsAnonym

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