Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?19284

Vor der Duma und dem Rathaus in Moskau wurden 31 LGBT-Aktivisten verhaftet, einige Stunden später am Gorki-Park sieben.

In Moskau wurden am Samstag bei drei Protesten fast 40 LGBT-Aktivisten verhaftet – und teilweise verprügelt. In Kiew verlief der Marsch für Gleichberechtigung trotz Verbots und heftiger Gegenproteste weitgehend friedlich.

Die Meldungen aus Moskau und Kiew fasst Norbert Blech zusammen.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

25.05., 12:37h

Auch auf dem Platz gegenüber des Moskauer Rathauses wurden Aktivisten verhaftet, sobald sie sich zu erkennen gaben, etwa durch eine Regenbogenflagge oder wie in diesem Bild links durch ein Magazincover:



In der Regenbogen-Ausgabe des Magazins "Afisha" hatten sich im Februar 30 Schwule und Lesben geoutet, um ein Zeichen zu setzen (queer.de berichtete). Am Rathaus wurde auch der Aktivist Nikolai Aleksejew verhaftet, als er aus einem Taxi stieg.

Das russische Recht erlaubt unangemeldete Demonstrationen von Einzelpersonen, solange sie sich nicht zu einer Gruppe zusammenfinden.

25.05., 12:26h

Ohne Worte.

25.05., 12:20h

Eine Bildergalerie vom CSD in Kiew bei Facebook. Dort wurden ingesamt zehn Gegendemonstranten festgenommen, einer hatte Medienberichten zufolge eine Rauchbombe auf einen Polizeiwagen geworfen.

25.05., 12:14h

Bis zu dreißig Schwule und Lesben wurden ersten Berichten zufolge in Moskau festgenommen, sobald sie vor Ort auftauchten. Auch einige Gegendemonstranten wurden festgenommen.



Nun sind die Aktivisten in Polizeibussen auf den Weg zu einer Polizeistation, wo sie in der Regel in einem Schnellverfahren zu einem Bußgeld verurteilt werden. 2009 wurde allerdings Nikolai Aleksejew über Nacht festgehalten.

25.05., 12:06h

Ein erstes Video aus Kiew:

25.05., 12:03h

Die lesbische Journalistin Elena Kostyuchenko wurde beim Protest an der russischen Staatsduma verhaftet – und tweetet darüber. Insgesamt seien dort 25 Personen von der Polizei in Gewahrsahm genommen worden, zwei wurden von Gegendemonstranten verletzt.

25.05., 11:59h

Bei den Protesten in Moskau wurden zahlreiche Menschen verhaftet, darunter der bekannte LGBT-Aktivist Nikolai Aleksejew.

25.05., 11:55h

Auch der jährliche Protest von "GayRussia"-Aktivisten vor der Staatsduma in Moskau und vor dem Rathaus läuft derzeit - Meldungen liegen noch nicht vor. Am Nachmittag folgt dann um 15 Uhr ein Protest von "Rainbow Association" und "March for Equality" im Gorki Park – dort gibt es eine "Speaker's Corner", in dem Demonstrationen an sich immer erlaubt sind. Die Stadtverwaltung hatte allerdings den Protest verboten – und gestern den Park für angeblich dringende Renovierungsarbeiten geschlossen.

Einen Vorbericht zu den Protesten in Russland bietet die Tagesschau:

25.05., 11:43h

Die Teilnehmer in Kiew wurden von der Polizei mit Bussen in Sicherheit gebracht. Die Parade dauerte nicht länger als zwanzig Minuten.

25.05., 11:37h

Nach einem Bericht von Interfax war bei dem Protest auf der Siegesstraße ein Banner "München grüßt die Partnerstadt Kiew" am auffälligsten. Aus der bayrischen Hauptstadt ist eine ganze Delegation angereist. Sie ist schon seit ein paar Tagen in der Stadt und bloggt hier über ihre Eindrücke.

Weitere Einträge im Ticker:
-w-

#1 goddamn liberalAnonym
  • 25.05.2013, 12:35h
  • Hut ab vor soviel Mut!

    Die Russen und Ukrainer haben halt nicht nur eine Tradition der Repression. Dazwischen gab es eben immer auch Revolutionen.
  • Direktlink »
#3 christenAnonym
  • 25.05.2013, 12:56h
  • Putins französische Freunde wollen blutigere Bilder? Nicht nur verschickte Kugeln?

    "Béatrice Bourges, die Protagonistin des Französischen Frühlings, hatte sich vor einigen Wochen von Barjot distanziert, weil deren Protest zu "brav und zu lahm" war. Für die morgige Demonstration wurden mehr Polizeikräfte als bei den vorhergehenden angefordert; das Innenministerium befürchtet, mögliche Ausschreitungen von radikalen Gruppierungen der extremen Rechten."

    www.heise.de/tp/artikel/39/39200/1.html
  • Direktlink »