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- 04. November 2004 1 Min.
Brüssel Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel hat die Slowakei einseitig erklärt, sie werde Homo-Rechte bei der geplanten Harmonisierung des Familienrechts nicht anerkennen. Außenminister Eduard Kukan sagte, sein Land brauche aus moralischen Gründen eine Garantie, dass in anderen EU-Ländern geschlossene Eingetragene Partnerschaften oder schwul-lesbische Ehen in der Slowakei nicht anerkannt werden müssten. "Wegen unserer einseitigen Erklärung haben wir eine 100-prozentige Sicherheit, dass wir homosexuelle Verbindungen nicht staatlich sanktionieren, nicht einmal indirekt", so Kukan laut Radio Slovakia International. Die anderen 24 EU-Länder unterstützen die Harmonisierung des Familienrechts und wollen den Antrag voraussichtlich in den nächsten Tagen unterzeichnen. (dk)














