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Kommentare zu:
Schwulen Sohn umgebracht: Türkischer Ehrenmord-Prozess beginnt


#1 lollipopAnonym
  • 27.05.2013, 18:20h

  • Wie kann man im Kopf so verbohrt sein, dass man seinen eigenen Sohn tötet?

    Sowas zu lesen stimmt mich traurig.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 newrozAnonym
  • 27.05.2013, 18:28h
  • Neben LGBT- und Menschen- Bürgerrechtsorganisationen, beobachten die beiden größten kurdischen Parteien die Vorbereitungen zum Prozeß schon seit Wochen.
    Im positiven Sinne.
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#4 Hans-MuratAnonym
  • 27.05.2013, 18:50h
  • Die Türkei ist und bleibt so rückständig, dass sie nicht in die EU gehört! Würde sie doch MItglied, wäre dies für schwule Männer in der EU der Supergau.
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#6 *****Anonym
#7 MitchProfil
  • 27.05.2013, 19:27hBerlin
  • Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang endlich einmal aufhören, von "Ehremord" zu sprechen. Hier geht es mitnichten um Ehre, nicht einnmal um eine eventuell verletzte Ehre. Hier geht es schlicht und ergreifend um Haß. Eine nachträgliche Relativierung, jemand hätte sich in seiner Ehre verletzt gefühlt oder wolle irgendeine Ehre wieder herstellen, ist vollkommen unangebracht.
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#8 FinnAnonym
  • 27.05.2013, 20:50h
  • Wenigstens gibt es einen Prozess. Viele ähnliche Fälle werden gar nicht verfolgt.

    Jetzt muss man abwarten, ob er wirklich schuldig gesprochen wird.

    Hoffentlich hält uns queer.de auf dem Laufenden, wie der Prozess ausgeht...
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#9 MeineFresseAnonym
  • 27.05.2013, 20:55h
  • Antwort auf #7 von Mitch
  • "Eine nachträgliche Relativierung, jemand hätte sich in seiner Ehre verletzt gefühlt oder wolle irgendeine Ehre wieder herstellen, ist vollkommen unangebracht."

    Das ist keine Relativierung sondern eine Erklärung der Motivation dieser Tat.

    Der Ehrenbegriff in der islamischen Welt nicht.
    Der ist nicht so wie bei uns.

    Dort ist es so, dass man seine Ehre verlieren kann, wenn man selbst oder die Familie etwas tut was als inakzeptabel und ehrlos gilt. Dazu gehört für viele Homosexualität.
    Dadurch gibt es in vielen Fällen Sanktionen des Umfeldes für die gesamte Familie, die Töchter finden keine Männer, die Söhne finden keine Frauen aus Angst vor Vererbbarkeit, die Eltern gelten als schlecht weil sie ihre Kinder nicht im Griff haben sodass ein Kind sich so unmoralisch entwickelt hat, vielleicht will keiner mehr Geschäfte mit der Familie machen, der Vater verliert sein Gesicht und sein öffentliches Ansehen.
    Wenn der Täter, der Schande über die Familie gebracht hat, tot ist, ist die Ehre wieder hergestellt.

    Bei Mädchen die den falschen Freund haben oder nicht mehr Jungfrau sind, ist es das gleiche.
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#10 TheDadProfil
#11 FOX-NewsAnonym
  • 27.05.2013, 21:16h

  • Die Einstellung dieser Familie spiegelt 1:1 die Haltung der großen Mehrheit der türk. Migranten in Deutschland wider.
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#12 ThorinAnonym
#13 faktenAnonym
#14 MitchProfil
#15 Mister_Jackpot
  • 27.05.2013, 22:17h
  • Man mag schimpfen über die Türkei, ABER es ist schon erstaunlich, dass in einem Vorreiterland des muslimischen Kulturkreises zum ersten Mal so ein fall überhaupt öffentlich verfolgt und kontrovers diskutiert wird. Darin sollten wir die Türkei eher unterstützen anstatt jetzt wieder auf die angeblich so homophoben Türken verbal einzudreschen. Die Türkei ist ein Vorbild innerhalb der arabischen und muslimischen Welt...wenn dort die ersten zarghaften Schritte in Richtung Gerechtigkeit in Bezug auf Homosexuelle gemacht werden so sollten wir das positiv berwerten! Meine Meinung!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 vulkansturmAnonym
  • 27.05.2013, 23:51h
  • Voll daneben! Habe selber 7 Jahre in der Türkei gelebt und bin seit 10 Jahren mit einem türkischen Mann verpartnert. Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass die Mehrheit der türkischen Familien derartige Morde befürwortet. Nach einer kürzlich veröffentlicten
    Meinungsumfrage sind sogar 40 % der hier lebenden Türken für die Homoehe. In der Realität interpretieren die meisten Türken ihren Glauben flexibler und liberaler als manch einer glaubt
    Ehrenmorde werden auch fast ausschließlich von Kurden begangen, allerdings betrifft das auch nur einen sehr sehr kleinen Teil der Kurden.
    Gerade im Osten der Türkei halten sich immer noch alte patriarchalische kulturelle Traditionen, die eigentlich nichts mit der Religion zu tun haben
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#17 timpa354Ehemaliges Profil
#18 timpa354Ehemaliges Profil
  • 28.05.2013, 01:12h
  • Antwort auf #13 von fakten
  • Also so ganz kann ich diese Zahlen nicht glauben, vielleicht dachten die Türken,dass wir solche Antworten hören wollen.Allerdings muss man auch unterscheiden aus welchem Teil der Türkei die Menschen kommen, für die rückwärts gewandten Osttürken schämen sich viele Türken die aus fortschrittlicheren Gebieten stammen wie zum Beispiel Istanbul oder Ankara.Sie möchten nicht über einen Kamm geschert werden mit denen.
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#19 Miguel53deProfil
  • 28.05.2013, 03:55hOttawa
  • Antwort auf #4 von Hans-Murat
  • Ich verstehe jetzt nicht, warum dieser Beitrag so abgewertet wird. Denn in Bezug auf die Haltung zur Homosexualitaet ist die Tuerke in der Tat in einem anderen Jahrhundert. Nur, nach diesen Massstaeben gemessen gaebe es eine ganze Reihe weiterer Kandidaten, die nicht in den Staatenbund der EU gehoeren.
    Nun koennte man argumentieren, der Beitritt der Tuerkei wuerde das Land dazu verpflichten, anders mit diesem Thema umzugehen. Doch das ist dann schon fast albern, wenn sich doch viele altuelle Mitglieder nicht an die EU-Richtlinien halten. Und wenn auch die BRD bei weitem nicht das freie und liberale Land ist, als das es sich so gern verkauft.
    Im uebrigen bezieht sich die Rueckstaendigkeit vieler Laender, die Tuerkei eingeschlossen, nicht nur auf dieses Thema. Der Umgang mit Minderheiten. Der Umgang mit Migranten. Der Umgang mit Fluechtlingen. Das sind nur einige Beispiele von vielen. Und so genannte Ehrenmorde gibt es nicht nur unter Tuerken. Nur nennen sie sich bei uns nicht so, wenn ein eifersuechtiger Ehemann seine Ex ermordet oder seine Kinder gleich mit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#20 stromboliProfil
#21 stromboliProfil
  • 28.05.2013, 07:56hberlin
  • Antwort auf #9 von MeineFresse
  • eine gute beschreibung materiell-frühkapitalistischer ursachen, die "ehre" auf archischen überlebenskampf reduziert...

    Im prinzip universell übertragbar.
    Auch wir im mitteleuropäischen familienverbund leiden ebenfalls unter der wertung der uns umgebenden "nachbarn".
    Zwar hat industrialisierung-dienstleistung und damit verbunden die soziale aufweichung und vereinzelung des individiums im "überlebenskampf", hier in der hochkonjunktur zu einer form der ent-familiarisierung geführt, die mobilität - flexiblität in den vordergrund stellte. Man konnte "nestfüchtig" werden, entzog sich der familie als existenzgrundlage, wenn die eigene entwicklung ethischen-moralischen "wewrten" wiedersprach. Man gewann somit distanz und freiheit, um sein eigenes leben planen zu können.

    Was gut oder nur funktioniert, sind die wirtschaftlichen indikatoren ebenso auf seitens der individuellen lebensplanung.
    Derzeit läuft dank umgreifender verarmutung ja das ganze zurück zur familiensicherung und einhergehend auch wieder die zunahme der sozialen kontrollinstanzen..
    Sind es zuerst staatliche.. siehe bedarfsgemeinschaftsauflagen, familienförderungsmaßnahmen , um nicht den deckel vom kochenden topf wegfliegen zu lassen, so kommen auch die der moralischen wieder hinzu.
    Was auch den heranwachsenden homosexuellen sohn , die lesbische tochter betreffen wird, wachsen die in zunehmend sich organisierenden sozialen ghettos auf.
    Zu beobachten z.b. in den arbeitsbereichen zugewanderter, die sich durch zusammenschluß ihrer ethnischen resourcen von der "arbeitsmarktpolitik " des gastlandes autonom machen, aber entsprechend auch abgrenzen! Das ist eine binnenwirtschaft mit beträchtlich wirtschaftlichen und sozialen folgen.
    Da schließt sich der kreis vom archaischen familenprinzip als wirtschaftliche überlebenszelle, hinein in ein hochindustiralisieretes land, das scheints das archaische überwunden hatte, und nun ratlos der re-familiarisierung seiner gesellschaft gegenüber steht..
    Das alles kongenial begleitet vom wiedererwachen religiösen erlösungswunsches, der selbst die zuvor verfolgten ergreift. Der streit um die "gleichstellung " von ehe ist auch der wunsch vom religiösen makel erlöst zu werden...

    Das nicht der fehlgeleitete sohn als einzelfall hingenommen wird, sondern gleich kollektiv die gesammte restfamilie sich bedroht sieht, ist eine der wurzeln aus der phobie ( angst) sich speist.
    Wenn dann in den als familienverbänden organisierten wirtschaftseinheiten "abweichendes verhalten" als bedrohung des sozialen ranges-status wahrgenommen wird,
    der soziale "ausschluß" droht, dann ist auch blut nicht mehr dicker als wasser, dann werden zweckdienlich-ökonomische entscheidungen getroffen, die in ehrdusselige phrasen gekleidet werden.
    Wir erleben somit familie als quasi exemplarische form des warenverkehrs mit all seinen verdrängungs und vernichtungsstrategien...
    kapitalismus pur.
    Es lebe die familie!
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#22 stromboliProfil
  • 28.05.2013, 08:21hberlin
  • Antwort auf #16 von vulkansturm
  • "alte patriarchalische kulturelle Traditionen, die eigentlich nichts mit der Religion zu tun haben.."

    Deinen beitrag in ehren und ihn begrüßend.. aber hier irrst du:
    religion und insbesondern die monotheistischen "weltreligionen" basieren auf der patriarchalischen kultur! Ohne diese , wäre der monotheoistische gedanke gar nicht durchsetzbar, geschweige denkbar!
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#23 stromboliProfil
  • 28.05.2013, 08:34hberlin
  • Antwort auf #16 von vulkansturm
  • nachträglich muss ich den satz monieren:
    "Ehrenmorde werden auch fast ausschließlich von Kurden begangen.."
    Leider wird so die vermutungszuweiseung von einer ethnie auf die andere weitergeleitet.. das hört sich nach selbstentlastung an, statt sich dem problem, ohne es einer ethnie zuweisen zu wollen, analytisch an den kragen zu gehen...
    hoffentlich nur ein ausrutscher!
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#24 Fiete_Jansen
#25 JoachimBayernAnonym
  • 28.05.2013, 12:06h
  • Ehre-Ehre-Ehre...
    Ich könnte bei dieser Begrifflichkeit kotzen!
    In meinem Job bin ich Weisungsbefugt für mehrere Hundert türkische Mitarbeiter.

    Sätze wie "Sie haben mich in meiner Ehre verletzt" höre ich täglich in meiner Konversation.
    Je ungebildeter der Mitarbeiter ist, desto mehr wird dieser Ehrbegriff ins Spiel gebracht.

    Es scheint für viele unerträglich, sich als "Ehrenbürger" sich von einem schwulen Mann, aber genauso von meinen weiblichen Kollegen Anweisungen erteilen zu lassen.

    Ich bin überzeugt, dass viele - sicherlich nicht alle- hier in Deutschland lebende türkische Mitbürger, die Morde in der Türkei befürworten oder zumindest tolerieren.
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#26 OberbefugterAnonym
  • 28.05.2013, 12:16h
  • Antwort auf #25 von JoachimBayern
  • Wir brauchen Euro Hawks und keine Türkei!

    Gott sei Dank haben wir in Deutschland nicht mehr das Problem, dass der Vater sinnlos seine Söhne opfert. Es ist der beherzten und trittsicheren Fortführung der AGENDA 2010 (Schröder/Fischer) durch Mutti Merkel zu danken, dass sie den Papa Staat endgültig einschläferte.

    Jetzt ist nur noch Staat. Folglich keine geopferten Söhne, nur noch kalthändige Ehrenheinfüller.(Ehre-Ehre-Ehre..)

    "Bei der Bundeswehr füllt der Fall bereits dicke Aktenordner. Nachdem schon 2011 in Afghanistan kämpfende Soldaten über eine mangelnde Treffsicherheit des G36 klagten, forschte die Wehrtechnische Dienststelle (WTD) in Meppen nach. Ende Juli 2012 kam heraus, dass sich bei Dauerfeuer Abweichungen im Trefferbild des Gewehrs ergaben.
    Der Fall könnte für de Maizière zum ernsten Problem werden, denn sein Ministerium hat bisher auf die Warnung kaum reagiert. Die Truppe am Hindukusch erhielt im März 2012 lediglich die Order, im Kampf Dauerfeuer zu vermeiden oder die Waffe bei Gefechten zwischendurch "auf Handwärme abkühlen" zu lassen - dann sei sie wieder treffsicher. In Einsatzdokumenten findet sich die Weisung mit der Warnung wieder, der Treffkreis bei einer heiß geschossenen Waffe könne sich um mehr als das Doppelte ausweiten: Nur die Hälfte der Schüsse träfe dann das Ziel." (SPON, 27.052013)

    www.spiegel.de/flash/flash-23114.html

    Merkels Euro Hawk zu seiner asymetrischen Kriegsführung:
    Als de Maizière im Herbst nach einer Sitzung des Verteidigungsausschusses den Saal verließ, wurde er zu den Problemen beim G36 angesprochen. Sinngemäß nuschelte er damals, ein Verteidigungsminister könne sich eben nicht um jedes einzelne Gewehr seiner Truppe kümmern.
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#27 fossilisAnonym
  • 28.05.2013, 12:34h
  • Antwort auf #18 von timpa354
  • "viele Türken die aus fortschrittlicheren Gebieten stammen wie zum Beispiel Istanbul oder Ankara."

    Und solche Thais aus Bankok? Und solche Brasilianer aus Rio oder Sao Paulo?

    Da das Sein das Bewußtsein bestimmt, muss man immer auf die Gesamtheit der Bedingungen der Kalorienerzeugung, der Kalorienverteilung und des Kalorienverbrauchs der fokussierten Verhältnisse achten.

    Das geht vom Besitz von Produktionsmitteln (bis hin zur Produktion von Meinungen und Werten) bis zu Hedge-Fonds-Anteilen, die derzeit nur der geronnenste Ausdruck dessen sind.

    Wer braucht vor Ort für seine Überschüsse und Profite Strukturen, die Bildungsferne erzeugen und erhalten? Wer sind hier deren beste Freunde?
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#28 AlessandroAnonym
#29 UweBerlinProfil
  • 28.05.2013, 12:42hBerlin
  • Antwort auf #9 von MeineFresse
  • Hat man dort mal was von Menschenrechten gehört?

    Ist ja nicht der erste Fall. Es gab doch auch mal einen Türken mit deutschem Freund, der dann von seinem Vater auf der Straße umgebracht wurde.

    Und selbst in Deutschland gibt es - jenseits von Grundgesetz und Menschenrechten - etliche Ehrenmorde an Frauen. Vieles erfährt man durch die Medien leider nicht. Man bekommt allenfalls mal etwas über einen Prozess mit.
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#30 -hw-Anonym
  • 28.05.2013, 12:52h
  • Antwort auf #26 von Oberbefugter
  • Ehrenheinfüller? Schreibgerät eines Heinis (de Maizière?) ?

    Hain, der; -[e]s, -e [mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) hain < mittelhochdeutsch hagen, althochdeutsch hagan = Dorngesträuch = eingefriedeter Platz, zu Hag] (dichterisch):

    kleiner [lichter] Wald:
    ein sonniger Hain;
    ein heiliger Hain (unantastbarer Zufluchtsort im Kult verschiedener Religionen);
    Er sprach vom bitteren Geschmack der wilden Orangen aus den Hainen von Sulona (Ransmayr, Welt 18).
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#31 otto benusAnonym
#32 timpa354Ehemaliges Profil
  • 28.05.2013, 13:33h
  • Antwort auf #25 von JoachimBayern
  • Das hab ich auch erlebt, ob das nun anderen gefällt oder nicht, einmal von einem Mitschüler aus Jordanien, der mir immer in salbungsvollen Sätzen erklärt hat, wie europäisch er doch ist.Da wir in der Medizin waren und Schnelligkeit hier oft wichtig ist, um gute Ergebnisse zu erzielen, fing ich an Anweisungen zu geben, damit die Untersuchungen schneller ablaufen können,daraufhin sprach er kein Wort mehr mit mir, nach tagelangem Nachfragen warum, sagte er ,er könnte es nicht ertragen, dass eine Frau ihm Anweisungen gibt.Afghanische Assistenzärzte haben sich sogar mit männlichen Patienten versucht zu verbünden, wenn sie sich in ihrer männlichen Ehre angekratzt gefühlt haben.Ich hab gelernt zwischen Worten und Taten zu unterscheiden.
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#33 stromboliProfil
  • 28.05.2013, 13:40hberlin
  • Antwort auf #29 von UweBerlin
  • mitteleuropäisch nennt sich dies eifersuchtsdrama!
    Wer lesen will findet zuhauf solche "ehrentaten" der an ihrer ehre gekränkten ..

    Jede häusliche handgreiflichkeit ist ein übergriff aus "verletzter ehre"...

    es gäbe also viel zu entdecken , würde man nur in die richtigen richtungen blicken wollen.
    Dann bekommt man mehr als "allenfalls mal etwas über einen Prozess mit"...
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#34 Männliche OpferAnonym
  • 28.05.2013, 13:52h
  • Antwort auf #33 von stromboli
  • Aufgedeckte "Ehrenmorde" in Deutschland im Zeitraum von 1996 bis 2005:

    - 122 Täter ( 93 % männlichen und 7 %
    weiblichen Geschlechts.

    - 109 Opfer ( 43 % männlich sowie 57 %
    weiblich.

    Der Anteil der männlichen Opfer war damit den Autoren der Studie zufolge erheblich größer, als es in der Öffentlichkeit und teils auch in der Fachdiskussion wahrgenommen wird!!
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#35 -hw-Anonym
  • 28.05.2013, 14:09h
  • Antwort auf #34 von Männliche Opfer
  • Eine rechtssoziologische Studie von Dietrich Oberwittler und Julia Kasselt widerlegte die verbreitete ausschließliche Assoziation des Phänomens der Ehrenmorde mit dem Islam.

    Es hängt vielmehr mit bestimmten Traditionen in den Herkunftsgebieten der Familien zusammen.

    Eine Mehrzahl der Täter stammte aus Ostanatolien.

    Darunter waren sowohl ethnische Türken, als auch Kurden, darunter Jesiden, sowie syrisch-orthodoxe Aramäer. Die Auswertung der Geburtsorte der Täter ergab eine auffällige Häufung westlich des Vansees.
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#36 daVinci6667
  • 28.05.2013, 14:25h
  • Antwort auf #33 von stromboli

  • Besoffen sind die meist!

    Vor ein paar Tagen erst wurde bei uns dazu gerade eine Studie des Bundes veröffentlicht:

    "Die BAG-Studie untersucht nur häusliche Gewalt von Männern gegen Frauen. Diese betrifft 80 Prozent aller Fälle. Weiter gibt die Erhebung Auskunft über die soziale Stellung der gewalttätigen Männer. In über 66 Prozent der untersuchten Fälle war der Mann erwerbstätig. Jeder Fünfte bezog Sozialhilfe, eine IV- oder AHV-Rente. Rund 56 Prozent der Täter sind nicht in der Schweiz geboren. Häusliche Gewalt komme in allen Schichten vor, betont von Salis. Reiche Manager seien genauso gewalttätig wie Hilfsarbeiter. Die Gewalt sei in tieferen sozialen Schichten häufig besser sichtbar etwa wegen der Wohnsituation. Wenn ein Mann betrunken nach Hause komme und die Frau schreie, dann hörten dies die Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus eher als in einer Villa."

    www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Sie-sind-randvoll-wenn
    -es-passiert/story/30738759
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#37 stromboliProfil
#38 kalorienerwerbAnonym
  • 28.05.2013, 14:26h
  • Antwort auf #35 von -hw-
  • "Die Auswertung der Geburtsorte der Täter ergab eine auffällige Häufung westlich des Vansees."

    Van - gebeutelt von Erdbeben, Krieg und Armut

    Viel schlimmer noch ist es in den Städten der entlegenen und armen Provinz Van im Osten der Türkei, wo die meisten Menschen froh sind, wenn sie überhaupt ein Dach über dem Kopf haben.

    www.dw.de/van-gebeutelt-von-erdbeben-krieg-und-armut/a-15481
    310


    "Die Auswertung des ethnischen und Migrationshintergrunds ergab den eindeutigen Befund, dass fast alle Täter außerhalb Deutschlands geboren wurden (91 %) und keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen (92 %). Nur 9,2 Prozent der Täter waren Migranten der zweiten Generation, d. h. sie wurden in Deutschland geboren. Unter den Geburtsländern der Täter nahm die Türkei mit 63 % die Spitze ein, danach folgten arabische Länder (14 %), Albanien und Länder des ehemaligen Jugoslawien (8 %) sowie Pakistan und Afghanistan mit 6 %. Ein einziger Täter war ethnischer Deutscher: ein Auftragsmörder, der von einem jesidischen Kurden bezahlt wurde."

    de.wikipedia.org/wiki/Ehrenmord#Ehrenmorde_in_Deutschland
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#39 KlarAnonym
#40 männliche OpferAnonym
#41 BeispielAnonym
#42 fressenAnonym
  • 28.05.2013, 16:02h
  • Antwort auf #9 von MeineFresse
  • "Dort ist es so, dass man seine Ehre verlieren kann, wenn man selbst oder die Familie etwas tut was als inakzeptabel und ehrlos gilt. Dazu gehört für viele Homosexualität.
    Dadurch gibt es in vielen Fällen Sanktionen des Umfeldes für die gesamte Familie, die Töchter finden keine Männer, die Söhne finden keine Frauen aus Angst vor Vererbbarkeit, die Eltern gelten als schlecht weil sie ihre Kinder nicht im Griff haben sodass ein Kind sich so unmoralisch entwickelt hat, vielleicht will keiner mehr Geschäfte mit der Familie machen, der Vater verliert sein Gesicht und sein öffentliches Ansehen.
    Wenn der Täter, der Schande über die Familie gebracht hat, tot ist, ist die Ehre wieder hergestellt. [Das Vertrauen in die AGBs, bei Abhandensein einer Zentralgewalt, ist mit eigenem Blut wieder hergestellt]

    Bei Mädchen die den falschen Freund haben oder nicht mehr Jungfrau sind, ist es das gleiche.

    Hinzu kommt, ähnlich wie bei den Siedlern, die in "Indianerland" eindrangen und Siedlungsverbände etablierten, je mehr Heterovermehrung, desto mehr männliche Heterohände zur Verteidigung der Lebensgrundlagen (Wassr, Boden, Vieh, Überschüsse für Handel,etc.). Meist gleicher Wertekanon durch gleiche tradierte Religionsgemeinschaft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#43 TheDadProfil
  • 28.05.2013, 16:02hHannover
  • Antwort auf #26 von Oberbefugter
  • ""Wir brauchen Euro Hawks und keine Türkei!""..

    Eine falsche Forderung wird nicht dadurch besser oder richtiger, indem Mann sie Gebetsmühlenartig wiederholt..

    1. : Der Kommentar geht am Thema vollständig vorbei !

    Es geht nicht um Afghanistan, es geht nicht um mangelnde Treffsicherheit vermeintlich hochtechnologischer Waffen aus deutscher Produktion, es geht nicht um Merkel und Hartz-IV !
    Diese ABLENKUNGSMANÖVER sind schon unverschämt !

    2. : Die Türkei ist der wichitgste, weil größte Aussenhandelspartner im europäischem Raum..

    Die Türkei wickelt 80 % ihres Aussenhandels mit EU-Staaten ab, davon wiederum 60 % alleine mit der BRD, wobei das Aussenhandelsdefizit zwischen den beiden Staaten annähernd ausgeglichen ist..
    Äußerst belastend dabei sind die Zölle die immer noch auf dem Warenverkehr lasten, und damit die Produkte für den Käufer um durchschnittlich 10 % teuer machen als vergleichbare Produkte aus EU-Ländern..

    Alleine deshalb brauchen wir und braucht die EU die Türkei..

    3. : WOZU GENAU brauchen wir Euro-Hawks, und was helfen die dabei türkische Väter davon abzuhalten ihre schwulen Söhne zu erschießen ?

    Wie GENAU könnte Mann sich einen Einsatz von Euro-Hawks IN Bayern vorstellen ?

    Das Schlimmste an Deiner Theorie :
    Wir brauchen größere Treffsicherheit ?
    Wozu ?
    Um noch mehr Menschen zu töten ?
    Noch mehr afghanische Muslime ?

    Mit Gewehren ist es wie mit Computern :
    98 % aller Systemfehler sitzen vor der Tastatur !
    ..oder haben den Finger am Abzug..

    Unfaßbar -tze-
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#44 TheDadProfil
  • 28.05.2013, 16:15hHannover
  • Antwort auf #37 von stromboli
  • Ja sicher..

    Bei so manchem Fall wie der in Münster sind neben dem Vater auch die beiden Söhne beteiligt..

    Der Vater erteilt den Auftrag, die Söhne führen den Mord aus..
    Damit sind alle Drei Täter..

    Damit erklärt sich automatisch die unterschiedliche Zahl..

    Nebenbei :
    Große Teile Ostanantolien´s sind traditionelle kurdische Gebiete..
    Die Korelation das damit die überwiegende Zahl der "Ehrenmorde" sich in kurdisch-stämmigen Familien abspielt ist deshalb nicht vollständig von der Hand zu weisen..

    Und wie aus den Statistiken sehr klar hervorgeht sind eben nicht nur Frauen die Opfer..

    Dazu kommt die Dunkelziffer der Kinder die von ihren Eltern in die Heimatländer zruückgeschickt werden damit sie von der Familie dort unter die Fittiche genommen werden, und nie wieder zurückkehren..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#45 TheDadProfil
  • 28.05.2013, 16:37hHannover
  • Antwort auf #25 von JoachimBayern
  • ""In meinem Job bin ich Weisungsbefugt für mehrere Hundert türkische Mitarbeiter.""..

    Was ist das für ein Betrieb ?

    Städtische Müllabfuhr oder Zulieferbetrieb der Automobilindustrie ?

    Das die Verwendung eines (falschen ?) Ehrbegriffes mit dem Bildungsgrad zusammen hängen soll, kann ich nicht glauben..

    Viel wichtiger ist es aber auch sich vor Augen zu führen das diese Menschen nicht in ihrer Muttersprache sprechen, und jeden Satz oft erst im Kopf "übersetzen" bevor sie ihn aussprechen..

    Nun haben manche Begriffe trotz korekter Übersetzung in ihrer eigenen Sprache eine durchaus andere Bedeutung, einen tieferen Sinn, und der ist "lost in translation"..

    Ähnliche "Ehrbegriffe" kann Mann durchaus auch katholischen Deutschen zuschreiben, denn genau dieses Verständnis von Tradition und Familie ergibt sich aus der Religion, hier wie dort..

    Aber sie kommen auch unabhängig von Religion vor, ergeben sich aus Zugehörigkeit zum Stamm, zu einem Volk, zu einer Landsmannschaft..

    Aus dieser Zugehörigkeit heraus zu unterstellen hier lebende Türken und Kurden würde diese "Ehrenmorde" befürworten oder tolerieren ist ziemlich weit hergeholt..

    Übrigens kann Mann die Haltung einzelner Menschen dazu bei passender Gelegenheit einmal abfragen..

    Und dann muß Mann möglicherweise sein Bild vom ungebildetem Gastarbeiter und von archaischen Familienstrukturen revidieren..

    Und warum Frauen weisungsbefugt sind muß Mann manchen Männer einfach nur mal erklären..
    Manchmal haben die mehr gelernt, den höheren Abschluß, oder sind nur einfach länger dabei..

    Das verstehen sogar Gastarbeiter mit geringem Bildungsabschluß..

    Ganz ehrlich ?
    Arbeite mal an Deiner Führungsstruktur und an Deiner Wahrnehmung..
    Das Wort "Mitarbeiter" hast Du ganz offensichtlich noch nicht richtig erfasst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#46 KMBonnProfil
#47 joppAnonym
  • 28.05.2013, 17:31h
  • Antwort auf #42 von fressen
  • "Bei Mädchen die den falschen Freund haben...ist es das gleiche."

    Bei Jungen die die falsche Freundin haben auch.
    Wenn die z.B. mit der Cousine zwangsverheiratet werden sollen und sich dagegen wehren, ziehen sie den Zorn der Familie auf sich. Auch hier kommt es zu Ehrenmorden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#48 timpa354Ehemaliges Profil
  • 28.05.2013, 18:16h
  • Antwort auf #45 von TheDad
  • Viele Deiner Posts mag ich ja, aber hier muss ich Dir entschieden Widersprechen, denn die Ablehnung weiblicher Führungskräfte hat absolut nichts mit der Bildung zu tun, es ist eine Demütigung für einen moslemischen Mann sich von Frauen anleiten zu lassen. Scheinbar kannst Du das als Mann gar nicht erfassen, weil Du nie davon betroffen warst oder bist. Das durchzieht jede Bildungsschicht und hat absolut nichts mit gut erklären oder Führungsfähigkeiten zu tun, diesen Vorwurf fand ich ganz schön frech und unsachlich .
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 daVinci6667
  • 28.05.2013, 18:35h
  • Antwort auf #32 von timpa354

  • "nach tagelangem Nachfragen warum, sagte er ,er könnte es nicht ertragen, dass eine Frau ihm Anweisungen gibt.Afghanische Assistenzärzte haben sich sogar mit männlichen Patienten versucht zu verbünden, wenn sie sich in ihrer männlichen Ehre angekratzt gefühlt haben."

    Sicher kein schönes Erlebnis. Ich frage mich, ist das nun der Fehler des afghanischen Assistenzarztes oder nicht vielmehr seiner Erziehung und seiner rückständig ausgelebter Religion, wie es in speziell diesem Land leider üblich ist.

    Oder müsste hier nicht das Krankenhaus VORHER bei solch religiös geprägten Ärzten ein spezielles Training oder sogar Psychotherapie vorschreiben damit sie problemlos arbeiten können? Es geht hier auch ganz bestimmt nicht NUR um Muslime. Der Fall der völlig unmenschlich handelnden deutschen Ärzte an einem kath. Spital war selbst hier in der Schweiz Thema.

    Wenn ein Arzt schon Ehren-Probleme bekommt, nur weil er sich was von einer Frau sagen lassen muss, dann mache ich mir eben auch Sorgen, ob er dann nicht plötzlich meint, es widerspreche seiner Ehre einen Schwulen zu behandeln!

    In einem Krankenhaus geht es um Leben und Tod und wie du richtig schreibst, auch um schnelles handeln. Da möchte ich als Patient nicht, dass meine Ärzte sich auch noch über solchen Dinge Gedanken machen müssen, sondern dass die sich um die Kranken kümmern.
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#50 RationalgalerieAnonym
#51 ****Anonym
#52 timpa354Ehemaliges Profil
#53 TheDadProfil
  • 28.05.2013, 21:42hHannover
  • Antwort auf #48 von timpa354
  • Doch, hatte ich..

    Als Krankenpfleger war ich immer mit weiblichen Führungskräften konfrontiert, denn diese Posten waren traditionell immer mit Frauen besetzt..

    Das fängt bei der Stationsschwester an die das Team leitet, setzt sich über die Abteilungsschwestern fort, und endet bei der "Mutter Oberin" (ein Begriff aus der diakonischen Pflege den auch städtische Kliniken verwenden)..
    Dort waren traditionell KEINE Männer an oberster Position..
    Zwischenzeitlich ist da die Zahl der Teamleiter auf gerade einmal 22 % angewachsen..
    Und das GEGEN die Gewerkschaftliche Position Frauen in leitenden Posititionen bei gleicher Eignung zu bevorzugen..

    In der Krankenpflege ist nämlich traditionell der Mann die unterrepresentierte Spezies..

    Und entgegen Deiner Einschätzung ich könnte das nicht einschätzen ; Doch, ich kann das..

    Aus eigener Erfahrung..
    Aus der Erfahrung zusammen mit Frauen zu arbeiten und mit türkischen Junx die sich in der Ausbildung zum Krankenpfleger befanden..

    Aber wenn Du aufmerksam liest wirst Du merken :
    Es war nicht meine Behauptung die Ablehnung weiblicher Führungskräfte läge an der Bildung..

    Das war die Behauptung von "JoachimBayern"..

    Meine Behauptung war :
    Mann kann diese Abehnung durch Kommunikation in der Arbeit beseitigen..
    Aber wenn Mann den Begriff "Mitarbeiter" auf das Faktum "Bewehlsempfänger" reduziert, funktioniert das eben nicht..
    Das führt nämlich nicht nur zur Ablehnung durch Menschen muslischen Glauben´s..

    Solche Frauen habe ich auch immer gerne gegen die Wand laufen lassen..
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#54 timpa354Ehemaliges Profil
  • 28.05.2013, 21:54h
  • Antwort auf #49 von daVinci6667
  • Das wäre wünschenswert wird aber nie passieren, weil Kliniken in der Regel von Verwaltungsleuten geführt werden, deren Focus ist ausschließlich auf die wirtschaftlichen Aspekte gerichtet und solche Trainings würden ja Geld kosten. Die Diskriminierung eines Homosexuellen, habe ich einmal erlebt, aber nicht durch einen ausländischen Arzt sondern durch einen deutschen Intensivpfleger.Wobei mir diese Szene bis heute in Erinnerung geblieben ist, weil ich sein Verhalten extrem gemein fand, zum Glück hatte der Patient eine Betreungsperson dabei, die ihn sofort in ein anderes Krankenhaus gebracht hat.
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#55 antosProfil
#56 antosProfil
#57 timpa354Ehemaliges Profil
#58 Fiete_Jansen
#59 giliattAnonym
  • 29.05.2013, 03:00h
  • Mein Outing damals:
    Meine Mutter und ich saßen uns gegenüber. Ich sagte: "Toddi ist nicht mein Kumpel. Er ist mein Freund und wir lieben uns." Sie sackte zusammen. Sagte: "Du bist mein Sohn. Du gehst einen schweren Weg."
    Langes Schweigen.
    Dann stand sie plötzlich auf und nahm mich in den Arm.
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#60 DerUliAnonym
  • 29.05.2013, 12:57h
  • Dass es trotz solcher Vorkommnisse immer noch Leute unter uns gibt, die dem Islam die Gewaltbereitschaft absprechen, werde ich nie begreifen.
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#61 Mister_Jackpot
  • 29.05.2013, 13:22h
  • Ich frag mich manchmal, ob es in den meisten Gehirnen heterosexueller Männer deutscher Herkunft nicht doch immer noch ähnlich aussieht, wie bei ihren heterosexuellen Kollegen türkischer Herkunft. Ich meine damit das grundsätzliche Denken heterosexueller Männer über Schwulsein und Schwule ansich. Und ich wette da gibt es eben nicht viele Unterschiede. Wir sollten uns nicht immer täuschen lassen von aufgesetzter Toleranz. Wenn ich bei Facebook beispielsweise Dinge poste die pro Gleichberechtigung Homosexueller sind, dann bekomme ich fast nie "gefällt mir" Angaben von den heterosexuellen Männern deutscher Herkunft in meiner Freundesliste und damit sind auch die gemeint, die ich persönlich kenne. Heterosexuelle Frauen hingegen finden es meist gut....ich frag mich woran das liegen könnte. Könnte es vielleicht sein, dass diese deutschen Hetero Männer am Ende doch Angst haben jemand aus ihrem Bekanntenkreis könnte sehen, dass sie gefällt mir gedrückt haben, bei etwas was eigentlich ein homosexuelles Anliegen ist? Ist es vielleicht am Ende die Angst (auch unbewusst) dann selbst auch als schwul zu gelten? Ich werde das Gefühl nicht los, dass unter der Decke einer wie gesagt aufgesetzten Toleranz eine Menge Homophobie herrscht...die einen (z.B. türkische Heteromänner) bekennen sich offen zu ihrer Homophobie, andere (meist deutscher Herkunft) tun zwar tolerant oder versuchen es auch zu sein, sind es am Ende aber doch nicht. Ich frag mich was jetzt schlimmer ist? Bei beiden Auswüchsen handelt es sich um Homophobie....
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#62 TheDadProfil
  • 29.05.2013, 16:40hHannover
  • Antwort auf #57 von timpa354
  • Blödsinn..

    Auch gegenüber einer Frau würde ein Muslim sich niemals so verhalten, wenn die Struktur eine andere ist..

    Wenn Mann seinen Mitarbeitern erklärt warum die Frau mit dem Meistertitel mehr Ahnung von Ganzem hat als ein Geselle, dann versteht das auch jeder..

    Aber Arbeitsstrukturen sind immer noch so aufgebaut das "Mitarbeiter" als "Befehlesempfänger" verstanden werden..

    Im muslimischem Oman sind inzwischen zwei drittel der Universitätsabsolventen Frauen und arbeiten demnächst in allen Schlüsselindustrien der Erdölförderung an oberster Front..

    Kein untergebener Omani würde auf die Idee kommen keine "Anweisungen" von diesen jungen Frauen anzunehmen, weil er WEISS das diese Frauen mit ihrem Studium das höhere Fachwissen haben, und deshalb die Anweisungen geben..

    In dem von "JoachimBayern" geschildertem Beispiel unterstelle ich, das die "Widerstände" die er vernimmt nicht deshalb auftreten wie er sie vermutet, sondern weil die Struktur die Vermutung zuläßt, die Frau oder der Schwule sind an führender Position weil sie Deutsche sind !

    Und solche Probleme kann Mann ganz einfach durch den Austausch der richtigen Informationen beenden..

    Es ist nämlich ein Irrtum und ein Vorurteil zu behaupten alle Muslime würden Frauen als etwas "niederes" ansehen dem sie sich nicht "unterwerfen" würden..
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#63 TheDadProfil
#64 lug und trugAnonym
#65 Fiete_Jansen
#66 Timm JohannesAnonym
#67 Mister_Jackpot
  • 30.05.2013, 18:27h
  • Antwort auf #66 von Timm Johannes
  • Na für ein Alkoholwerbeverbot wäre cauch hierzulande! Wenn auch aus anderen Motiven! das Zigarettenverbot in NRW finde ich als Nichtraucher z.B. sehr sehr angenehm! Sorry an die raucher! :-) Die Türkei ist allerdings insgesamt komplexer als es Timm hier fälschlicherweise darstellen will. Und wer in Urlaub nur fährt um Party zu machen...naja dazu sag ich lieber nichts! LOL
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#68 DerUliAnonym
  • 31.05.2013, 09:49h
  • Stimmt, Du hast natürlich vollkommen recht! Auch im Christentum, dem Buddhismus, dem Hinduismus und in allen anderen Religionen werden Schwule öffentlich gehängt, eingekerkert, gedemütigt und verfolgt und das alles im Namen des jeweilig gültigen Religions ... äh... Gesetzbuches.

    Übrigens, noch ein Wort zum Begriff "Rassismus", der Islamkritikern immer wieder vorgehalten wird: Seit wann ist eine Religion bzw. ein Glaube, eine "Rasse"???
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#69 TheDadProfil
  • 31.05.2013, 14:01hHannover
  • Antwort auf #68 von DerUli
  • Rassismus ist viel mehr als das sich bloße wenden gegen eine Gruppe die der gleiche Ethnie angehört..

    Nach Deiner Einschränkung wäre Kolonialpolitik kein Rassismus, weil sie sich gegen Hunderte afrikanische Völker gerichtet hat, denn die heutigen Staaten Afrika´s haben mit den ursprünglichen Stammesgebieten afrikanischer Völker überhaupt nichts zu tun..

    Das gleiche würde für die südafrikanische Apartheitspolitik gelten, oder auch für den Rassismus der Nordamerikaner gegen die Indianer, die sich selbst nach einem Ausspruch des Häuptlinges Geronimo als "1.000 Nation´s" bezeichnen..

    de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
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#70 TheDadProfil
  • 31.05.2013, 14:35hHannover
  • Antwort auf #66 von Timm Johannes
  • Zeitzeugen zufolge hat Adenauer die Freigabe der letzten Deutschen aus russischer Kriegsgefangenschaft vor allem seiner Trinkfestigkeit zu verdanken, nachdem er sich von Nikita Chruschtschow nicht unter den Verhandlungstisch saufen ließ..

    Ähnliche Berichte wurden neuerdings nach der Freigabe englischer Dokumente über die Verhandlungen zwischen Stalin und Churchill während der Konferenz in Jalta und der Konferenz von Potsdam bekannt, wo sie sich wahre Sauforgien lieferten..

    Das Erdogan als konservativer "Gegner" Mustafa Kemal´s Ideen gilt, ist allgemein bekannt..
    Schließlich gehören sie unterschiedlichen Parteien an..
    Kemal wird ein exzessiver Alkoholkonsum nachgesagt, der ihm letztlich sogar das Leben gekostet haben soll..

    Wer sich jetzt allerdings über die Position der Ergogan-Regierung zur Alkohol-Werbung, und zu dessen Konsum wundert, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, und von den Plänen der EU-Kommission zur Eindämmung des Alkoholkonsumes vor allem bei Jugendlichen wahrscheinlich noch nichts gehört..

    Erdogan setzt in seinem Land nur die Pläne der EU im Rahmen der geforderten Annäherung an die EU durch..

    Darin eine "islamisierung" zu unterstellen hat die gleiche Qualität, wie der Thailändischen Regierung durch Eindämmung der Kinderprostitution eine homophobe Aktion nachzusagen..

    Mann muß nicht in andere Länder fahren um sich im Urlaub permanent die Kante zu geben..

    Das Verkaufsverbot von Alkohol im Umkreis von 100 Metern um eine Schule herum ist kein Roll-Back..
    Es wäre auch hier nötig..

    Bei einem Verkaufsverbot rund um die Kirchen könnte Mann notfalls diese einfach abreißen..
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#71 odobenusProfil
  • 01.06.2013, 07:05hDüsseldorf
  • Antwort auf #69 von TheDad
  • Staatengrenzen in Europa oder sonstwo auf der Welt haben auch nichts mit den Stammesgebieten der indigenen Bewohner zu tun. Glaubst du etwa, dass es einen Stamm der Deutschen, Chinesen und Spanier gibt? Moderne Staatlichkeit versucht sich gerne mittels vermeintlicher archaischer Ursprünglichkeit zu bemänteln, um bei doofen Reaktionären noch besser dazustehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#72 antosProfil

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