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Nach Coming-out
Poldi applaudiert Robbie Rogers
- 28. Mai 2013 2 Min.

Lukas Podolski und Robbie Rogers könnten sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien begegnen
Via Facebook und Twitter hat der deutsche Fußballnationalspieler Lukas Podolski das erste Spiel des US-Profis Robbie Rogers nach dessen Coming-out kommentiert.
Der Ex-Spieler des 1. FC Köln und von Bayern München, der 2007 von queer.de-Usern zum "Sexiest Man Alive" gewählt wurde, zollt auf seiner Twitter-Seite dem schwulen Spieler des Major-League-Soccer-Teams "Los Angeles Galaxy" Tribut. In leicht germanisiertem Englisch schreibt der Stürmer, der derzeit beim englischen Spitzenclub Arsenal London seine Brötchen verdient:
Hi People Gave big Respekt to Robbie Rogers applauding him for his comeback in L.A. If I d been there I would have done the same. Poldi
Auf seiner Facebook-Seite gibt es die Glückwünsche auch auf Deutsch:
Hi Leute, Die Fussballfans haben Robbie Rogers bei seinem Comeback in Los Angeles applaudiert. Wäre ich da gewesen, hätte ich es auch getan. Denn Sport verbindet – und spaltet nicht. Egal wer, was, wie du bist, wir sind alle Menschen.
Nur 17 Stunden, nachdem die Meldung online gegangen ist, hat Poldi bereits über 6.000 Likes und zwei Dutzend positive Kommentare gesammelt.
Der gebürtige Kalifornier Robbie Rogers ist der erste Profispieler seit dem Briten Justin Fashanu vor 23 Jahren, der ein Coming-out als Schwuler gewagt hat. Rogers hatte sich Anfang des Jahres zunächst entschieden, nach dem Coming-out seine Karriere zu beenden. Nach viel Zuspruch änderte der 18-fache amerikanische Nationalspieler aber seine Meinung und schwimmt auf einer Welle der Sympathie (queer.de berichtete); ganz im Gegensatz zu Fashanu, dem das Coming-out Anfang der 90er Jahre die Karriere kostete und der 1998 Selbstmord beging. Fashanu hatte zuvor versucht, sich von christlichen Fundamentalisten "heilen" zu lassen. (dk)













