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  • 03. Juni 2013 3 1 Min.

(Bild: Dachverband Regenbogen­familien)

Der schweizerische Dachverband Regenbogen­familien will gemeinsam mit der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich für die Anerkennung von Regenbogen­familien werben.

Anlässlich der "Zurich Pride Week" wurde eine gemeinsame Broschüre herausgegeben, die die Lebensrealitäten von Kindern und Eltern aus Regenbogen­familien darstellt und Informationen bereitstellt. Die Informationsschrift ist auch als PDF-Datei online erhältlich. Darin werden auch die "ungünstigen rechtlichen Rahmenbedingungen" für Regenbogen­familien in der Schweiz kritisiert. Unter anderem heißt es: "Es besteht […] eine große Rechtsunsicherheit bei Themen wie Unterhaltspflicht, Sorgerecht, Erbrecht oder dem Anspruch auf persönlichen Kontakt mit dem Kind nach einer Trennung oder beim Tod des leiblichen Elternteils".

Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Informationsbroschüre lädt der Dachverband Regenbogen­familien am Freitag zur Fachtagung "All Families Matter". Mit persönlichen Berichten und Analysen zu rechtlichen Aspekten wird das Thema Regenbogen­familien in seiner ganzen Vielfalt aufgegriffen: Renommierte Wissenschaftler aus mehreren Ländern liefern entwicklungspsychologische Grundlagen über Kinder, die in Regenbogen­familien aufwachsen. Die Fachtagung soll "Denkanstöße für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik" geben.

Der CSD Zürich steht dieses Jahr unter dem Motto "All Families Matter – Jede Familie zählt gleich". Der Demonstrationsumzug wird am Samstag, den 8. Juni 2013 stattfinden. (dk)

-w-

#1 timpa354Ehemaliges Profil
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.06.2013, 17:37h
  • Klasse und ein Grüezi nach Zürich!
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#3 FinalmSposatoEhemaliges Profil