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Aus dem Polizeibericht
Erneut homophober Übergriff in Berlin
- 04. Juni 2013 1 Min.

Tatort Potsdamer Straße: Homophobe Gewalt in der Berliner Innenstadt (Bild: Karl-Ludwig G. Poggemann / flickr / by 2.0)
Offenbar wegen seines "femininen Erscheinungsbildes" wurde ein Mann am Montagabend in Berlin-Tiergarten angegriffen.
Der 27-Jährige war laut Polizeibericht gegen 19 Uhr allein in der Potsdamer Straße unterwegs, als ihm ein Unbekannter, der ihm mit drei weiteren Männern entgegenkam, unvermittelt gegen den Hals schlug. Anschließend amüsierten sich die vier Männer über das Opfer und setzten ihren Weg fort.
Eine ärztliche Behandlung des 27-Jährigen war nicht erforderlich. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Berliner Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Hasskriminalität übernommen. (cw)















wenn die Politik immer erklärt, warum wir nicht gleichgestellt werden dürfen, erzeugt sie damit ein homophobes Klime, das für solche Übergriffe mit verantwortlich ist.
Erst wenn wir rechtlich voll gleichgestellt sind, kann auch ein gesellschaftlicher Wandel eintreten.