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Kommentare zu:
Der alte Fritz war nicht schwul


#1 karlAnonym
  • 08.11.2004, 18:28h
  • da kann ich nur sagen, der gute herr kunisch scheibt nach dem motto: "was nicht sein darf, das nicht sein kann!". es gibt immer ewig gestrige......
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#2 gerdAnonym
  • 08.11.2004, 21:23h
  • Interessant...

    Da wird dann wohl viel verschwiegen in dem Buch; empfehlenswert ist hierzu "Mann für Mann" von Bernd-Ulrich Hergemöller, wo man dann die verheimlichte Seite des alten Fritz erzählt bekommt.
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#3 Martin in PhiladelphiaAnonym
  • 09.11.2004, 16:09h
  • Lieber Kollege Kunisch,
    Ihr neues Buch ueber Friedrich den Grossen passt ausgezeichnet in das Bild Amerikas. Auch Hitler haette sich gefreut. Also, warum packen Sie nicht Ihre Sachen und kommen zu uns in die Vereinigten Staaten wo Geschichtsverfaelschung grosse Mode ist und wo Ihr sittenreines Buch bestens aufgehoben waere.
    Endlich mal einer, der den Mut hat den Leuten so richtig in's Gesicht zu luegen wie Sie, lieber Kollege Kunisch.
    Meiner Meinung nach ist Deutschland viel zu offen und ehrlich, um Sie mit Ihrer wunderschoenen Geschichtsverfaelschung zu unterstuetzen, aber kommen Sie doch ueber den Atlantik und unsere neo-konservativen Amis werden Sie mit offenen Armen empfangen. Vielleicht schreiben Sie auch noch ein paar Buecher ueber Socrates, Platon, Alexander den Grossen, und natuerlich auch Oscar Wilde--alles heterosexuelle Maenner, nicht wahr, Kollege?!
    Ich werde meinen Studenten hier in Philadelphia von Ihrer wunderbaren Geschichtsverfaelschung erzaehlen und dann zeigen, dass Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird. Sicherlich wird es rege Diskussionen geben, bis dann in ein paar Jahren solche Diskussionen hier in den USA einfach nicht mehr zugelassen werden. Schon jetzt koennen die amerik. Geheimdieste unsere Bibliotheken zwingen, Angaben ueber jeden Leser und seine Lesegewohnheiten abzugeben.
    Also, wenn ich mir Ihr Buch ueber Friedrich den Grossen ausleihe, werde ich wahrscheinlich Pluspunkte bekommen weil ich doch dann endlich auf der richtigen Linie liege, Kollege Kunisch in Koeln.
    Aber ganz zwischen uns: Mir liegt doch der gute alte Heinrich Heine schwer im Magen, Sie wissen schon: Denk ich an Kunisch und Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
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#4 ChristianAnonym
  • 24.12.2006, 11:32h
  • Merkwürdiger Artikel. Erst wird ellenlang plausibel erklärt, dass er nicht schwul war - auch die Überschrift deutet dieses unmissverständlich an. Dann wird im letzten Absatz erklärt, er "soll" aber doch etwas mit Kerlen gehabt haben, ohne seriöse Quellen zu nennen. Lediglich Voltaire wird herangezogen - wieder ohne genaue Quellenangabe (insbesondere das Wann wäre interessant, da die beiden ja auch mal zerstritten waren --> könnte ein für damalige Zeiten desavouierendes Gerücht von Voltaire sein).
    Fazit: Pros und Cons sind alles nur Indizien, es gibt keine Beweise für einen schwulen Preußenkönig. Vor diesem Hintergrund wäre es vermessen zu sagen, dieser sein Leben lang allein lebende wäre hetero / homo.
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#5 Martin SchwarzwälderAnonym
  • 30.12.2006, 20:31h
  • Ein Wort zu Kollege Martin aus Philadelphia : Polemik hat noch nie zur Wahrheitsfindung beigetragen. Es gibt zwar ziemlich gesicherte Quellen über F2 Affären mit Damen (Gräfin Orczelska, Doris Ritter u.a.) aber keine Gesicherten über eventuelle Affären mit Männer. Allenthalben wiederlegbare Indizien. Selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Auf Grund eines Glaubens den Anderen als Lügner und Geschichtfälscher zu denunzieren hätte Hitler wahrscheinlich noch mehr gefreut (wenn man schon diese unselige Person in so einem unzusammenhängenden Zusammenhang bemühen will).
    Abgesehen davon. Was solls ob bi oder schwul oder hetero, der Grösse dieses Mannes tut das nicht den geringsten Abbruch.
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#6 WernerAnonym
  • 13.01.2007, 01:10h
  • Belege, Belege.......angeblich soll es keine geben für seine Orientierung. Dann sollte man sie - nach allen Seiten - wenigstens offen lassen und sich nicht dezidiert gegen eine Homosexualität aussprechen.
    Im Zusammenhang mit einem Besuch in Rheinsberg bin ich aber auf ein Zitat über seine Haltung gegenüber dem Verhältnis Heinrichs zu einem Pagen gestossen........ die pure Eifersucht sprach da! Das würde mir schon reichen, um sein Schwulsein anzunehmen, ganz abgesehen von anderen Hinweisen. Dieses Zitat muss doch belegt sein.......beim Durchblättern der dort erhältlichen Literatur ist es mir aufgefallen.
    Aber wahrscheinlich will der Autor eben die Leserschaft ansprechen, bei der nicht
    sein kann , was nicht sein darf!
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#7 andiAnonym
  • 12.02.2007, 17:37h
  • Hier wird ja fast mehr über Herrn Kunisch als über Friedrich II. geschrieben...
    Evtl. hab ich es überlesen, aber wo schreibt denn der Herr Kunisch explizit, dass Friedrich nicht schwul war? Schweigt er nicht (mangels Quellen) über dieses Thema?
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#8 Christoph JachimowiczAnonym
  • 25.04.2007, 14:19h
  • Fridericus Rex,unser groesste Held war nicht schwul.Er war zwar ein Zyniker und Menschenhasser,doch nicht ein Homosexueller.Seine ganze Energie galt dem Vaterlande dem er bis in den Tod zu dienen bereit war.Er schrieb auch Musik und war ein hinreissender Philosoph.Wer so etwas ausserordentlich Grosses und Ewiges schaffen will,wie Er es getan,der muss auf etwas verzichten.Er hat auf das Familienglueck verzichtet.Warum wollen manche das nicht verstehen?
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#9 Stephanie ThieleAnonym
#10 StepahnieAnonym
#11 George JanzenAnonym
  • 15.06.2007, 23:05h
  • Ich schließe mich dem Herrn Jachimowicz an.Sexuelle Passivität scheint einigen Persönlichkeiten nicht denkbar oder begreifbar zu sein.
    Außerdem:Es gibt zwar keine 100% genauen und glaubwürdigen Quellen für den Beweis seiner Heterosexualität.Es gibt aber auch keine,die diese bestätigen.Knabenliebe im Armeelager,vor 80000 Augen wäre jemandem schon aufgefallen sein,mit Beweisen und was es sonst noch gibt:"Ich hab's gehört!" oder "Der ist da rein und erst nach 2 Stunden raus!"....
    So weit müsste ein Beweis oder ein sicherer Augenzeugenbericht schon gehen.Es gibt jedoch nur Verdacht und Vermutungen.
    Lassen wir die geschlechtlichen Beziehungen des Großen Königs in Frieden.
    PS:Grüße nach Philadelphia
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#12 NilsAnonym
  • 10.02.2008, 20:19h
  • Ich hätte gern gewußt wie das Verhältnis zwischen Friedrich II. und seinem Freund Leopold II. Fürst von Anhalt Dessau und dessen Bruder Moritz von Anhalt Dessau war?
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#13 I.Ramos GarciaAnonym
  • 15.02.2009, 22:14h
  • I cannot consider myself a great expert on Friedrich der Grosse. Said that, i have read, i think from this author, that he never had sex with another man, but that he certainly felt some kind of inclination towards men. About von Katte, i have read quite a lot, some historians say they were lovers, that they loved each other most dearly. When von Katte was hanged, as far as i know, Friedrich begged him in tears for pardon & then fainted. Maybe their love was only platonical, but anyway, consumated or not, if their mutual feelings were so strong as to produce such courses of action as to kneel & beg in tears for forgiveness & then faint there was surely a lot between them.
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#14 SpezialistAnonym
#15 eduard wackerAnonym
  • 16.01.2012, 01:35h
  • Johannes Kunisch ist Vorsitzender der Preußischen Historischen Kommision in Berlin!!
    Was heißt das? Nun, das heißt, dass eine elitäre Gruppe von heterosexuellen Historikern - und einige homophobe Historiker sind sicherlich auch darunter- versucht mit aller gewalt und intelektuell rhetorischem Geschick, ihr großes Aushängeschild, den alten Fritz nämlich, ``sauber`` zu halten.
    Friedrich der Große war definitif schwul.
    Da kann sich die homophobe ``Intelligenzia`` auf den Kopf stellen und drehen und wenden wie sie will.
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#16 FreeyourgenderProfil

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