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Einzelkommentar zu:
Der alte Fritz war nicht schwul


#3 Martin in PhiladelphiaAnonym
  • 09.11.2004, 16:09h
  • Lieber Kollege Kunisch,
    Ihr neues Buch ueber Friedrich den Grossen passt ausgezeichnet in das Bild Amerikas. Auch Hitler haette sich gefreut. Also, warum packen Sie nicht Ihre Sachen und kommen zu uns in die Vereinigten Staaten wo Geschichtsverfaelschung grosse Mode ist und wo Ihr sittenreines Buch bestens aufgehoben waere.
    Endlich mal einer, der den Mut hat den Leuten so richtig in's Gesicht zu luegen wie Sie, lieber Kollege Kunisch.
    Meiner Meinung nach ist Deutschland viel zu offen und ehrlich, um Sie mit Ihrer wunderschoenen Geschichtsverfaelschung zu unterstuetzen, aber kommen Sie doch ueber den Atlantik und unsere neo-konservativen Amis werden Sie mit offenen Armen empfangen. Vielleicht schreiben Sie auch noch ein paar Buecher ueber Socrates, Platon, Alexander den Grossen, und natuerlich auch Oscar Wilde--alles heterosexuelle Maenner, nicht wahr, Kollege?!
    Ich werde meinen Studenten hier in Philadelphia von Ihrer wunderbaren Geschichtsverfaelschung erzaehlen und dann zeigen, dass Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird. Sicherlich wird es rege Diskussionen geben, bis dann in ein paar Jahren solche Diskussionen hier in den USA einfach nicht mehr zugelassen werden. Schon jetzt koennen die amerik. Geheimdieste unsere Bibliotheken zwingen, Angaben ueber jeden Leser und seine Lesegewohnheiten abzugeben.
    Also, wenn ich mir Ihr Buch ueber Friedrich den Grossen ausleihe, werde ich wahrscheinlich Pluspunkte bekommen weil ich doch dann endlich auf der richtigen Linie liege, Kollege Kunisch in Koeln.
    Aber ganz zwischen uns: Mir liegt doch der gute alte Heinrich Heine schwer im Magen, Sie wissen schon: Denk ich an Kunisch und Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
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