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Kommentare zu:
SPD fordert Adoptionsrecht und Öffnung der Ehe


#1 anomeAnonym
  • 10.06.2013, 22:52h
  • Und würde die SPD nicht versuchen, mit massiven Steuererhöhungen die reichen Leute aus dem Land zu treiben und damit die Wirtschaft zu ruinieren, wäre sie sogar wählbar. Überall wo die SPD regiert, häufen sich unerträgliche Schuldenberge an (Berlin, Bremen, NRW ...).
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#2 TheDadProfil
  • 11.06.2013, 02:29hHannover
  • Antwort auf #1 von anome
  • Überall dort wor die CDU/CSU regiert ließ sie sich über den Länderfinanzausgleich Jahrzehntelang aus den kleinen, Heute armen Ländern die Haushaltskassen füllen, damit sie ihre ehemaligen Agrarländer zu Industriestandorten ausbauen konnten :

    Bayern erhielt aus den Ländern Bremen, Hamburg und NRW noch Geld aus dem Länderfinanzausgleich als diese sich für die Zahlungen an das "arme Bayern" schon längst verschulden mußten !

    Die Zahlungen aus Bremen z.B. durften erst nach einer Klage des Landes in den 80´ern vor dem BVG eingestellt werden, die feststellte das Bremen sich nicht für Bayern verschulden darf !

    Auf bereits eingeklagte Rückzahlungen aus Bayern wartet Bremen seit 1988 !

    Weitere Nehmer-Länder waren bis weit in die 80ér Jahre hinein Hessen, Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz (zu der Zeit von Helmut Kohl regiert)..

    Im Übrigem hat die Forderung der SPD keinen "Länder-spezifischen" Charakter, sondern richtet sich an alle Bürger des Landes..

    Mann sollte nicht so unkritisch Bundes- und Landespolitik vermischen, zumal wenn Mann so uninformiert ist..

    Die Forderung nach Öffnung der Ehe ist richtig und wichtig, und nach den ergangenen höchstrichterlichen Urteilen nur konsequent, vor allem vor dem Hintergrund der bereits erfolgten Ehe-Öffnung in den Vorreiter-Staaten Spanien, Holland, Schweden, Dänemark, jetzt auch Frankreich und England/Wales und anderen..
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#3 LucaAnonym
  • 11.06.2013, 09:27h
  • Antwort auf #1 von anome
  • In anderen Ländern müssen Reiche viel mehr abgeben und da fliehen sie auch nicht!

    Und wenn vereinzelte Sozialdarwinisten aus Deutschland fliehen wollen: bittesehr. Dann haben sie aber auch kein Anrecht mehr, ihre Kinder auf deutsche Schulen und Unis zu schicken, das deutsche Gesundheitssystem zu nutzen, etc.
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#4 goddamn liberalAnonym
  • 11.06.2013, 09:35h
  • Antwort auf #1 von anome
  • Das ist nun wirklich Stammtischgerede aus den 70ern.

    Zeigt aber, dass es der SPD nichts bringt, einschneidende unsoziale 'Reformen' vorzunehmen, von denen die Gesamtwirtschaft ja heute noch profitiert.

    Die kleinen Leute verliert man und reaktionär sozialisierte Leute wie die Dich gewinnt man nicht hinzu, weil man in ihren Milieus die Sozis wegen ihrer über 150 Jahre bewährten demokratischen Standfestigkeit nun mal hasst.
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#5 WeingeistAnonym
#6 timpa354Ehemaliges Profil
  • 11.06.2013, 10:45h
  • Antwort auf #3 von Luca
  • Luca , leider muss ich dich enttäuschen, die Reichen würden ihre Kinder niemals in marode staatliche Schulen schicken, deren Kinder gehen auf elitäre Privatschulen und Universitäten, deshalb geht denen am Allerwertesten vorbei, was mit unserem Schulsystem ist und den Politikern übrigens auch, deren Gören werden auch nicht mit dem staatlichen Schulsystem belästigt.
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#7 dem LehrerAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
  • 11.06.2013, 12:07h
  • Antwort auf #5 von Weingeist
  • Jooo

    Helmut Schmidt haben die Grünen ihre Existenz zu verdanken. Gerhard Schröder wiederum hat der Linken ihre Fortexistenz gesichert.

    Existenz reicht nicht. Für eine Koalition kann es aber reichen. Wäre im Interesse aller, denen es mit Schwarz-Gelb reicht. Aller außer den ganz Reichen.
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#9 SebiAnonym
  • 11.06.2013, 12:39h
  • Antwort auf #6 von timpa354
  • Dennoch hat Luca im Kern recht:

    andere Leute kassieren viel mehr von den Reichen und da laufen die Reichen auch nicht in Scharen davon.

    Und wenn ein paar einzelne meinen, irgendwo anders hinziehen zu müssen, so sind das Teile der Gesellschaft, die sicher niemand vermissen wird.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
#11 LebensjefiehlAnonym
  • 11.06.2013, 13:04h
  • Antwort auf #10 von FoXXXyness
  • Kaffee und Kuchen oder Likörchen und Schnäpsken waren und sind nie Verrat!

    "Es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich." - Über die SPD, "Ein älterer, aber leicht besoffener Herr",
    Tucholsky in: "Die Weltbühne", 9. September 1930, S. 405

    "Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem 1. August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas : vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen."
    Tucholsky in: Die Weltbühne, 19. Juli 1932, S. 98

    Sinnend geh ich durch den Garten
    unsrer deutschen Politik;
    Suppenkohl in allen Arten
    im Kompost der Republik.
    Bonzen, Brillen, Gehberockte,
    Parlamentsroutinendreh ...
    Ja, und hier ? Die ganz verbockte
    liebe gute SPD.
    Hermann Müller, Hilferlieschen
    blühn so harmlos, doof und leis
    wie bescheidene Radieschen:
    außen rot und innen weiß.


    www.textlog.de/tucholsky-feldfruechte.html

    www.welt.de/politik/deutschland/article112790830/Auf-Twitter
    -erlebt-Steinbrueck-sein-Eierlikoergate.html
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#12 goddamn liberalAnonym
#13 finkAnonym
  • 11.06.2013, 14:18h
  • eine wirklich moderne familienpolitik besteht nicht darin, ein jetzt schon veraltetes modell kritiklos auf eine weitere gruppe auszuweiten. im gegenteil: die einfallslose "ehe für alle" fällt sogar hinter frühere diskussionen wieder weit zurück.

    nicht falsch verstehen: die eheöffnung ist ein notwendiger schritt. aber damit haben wir noch lange keine familienpolitik, die den bedürfnissen und der gelebten realität ALLER menschen gerecht wird.
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#14 userer
  • 11.06.2013, 14:27h
  • Schauen wir mal, was bei der SPD davon übrig bleibt, wenn sie mitregieren.

    In Bremen und Hamburg hat die SPD sogar als stärkste Regierungspartei schwul-lesbischen Projekten die Geldmittel so gestrichen, dass sie z. T. aufgeben müssen. In Berlin hat sich der schwule Wowereit entgegen dem Koalitionsvertrag seinem Junior(!)partner CDU so unterworfen, dass er die Eheöffnung im Bundesrat verhindert hat.

    Angesichts dieser Realitäten und der Wahlprognosen fällt es mir schwer zu hoffen, dass die SPD wirklich etwas verändern wird. Die SPD wird als Juniorpartner unter Merkels Diktat machtgeil mitregieren wollen, Ministergehälter einsacken und dafür schnell und leichtfertig in Kauf nehmen, aktiv gegen die Interessen von Schwule und Lesben vorzugehen. Die SPD ist die FDP von morgen, befürchte ich und hoffe, Unrecht zu haben.
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#15 BerlinerAnonym
  • 11.06.2013, 16:46h
  • Antwort auf #11 von Lebensjefiehl
  • Die SPD ist sicher nicht die beste Partei für uns. Das sieht man immer wieder.

    Aber zumindest in dieser Frage, wo sie ganz klar Stellung bezogen haben, nehme ich denen ab, dass sie das durchziehen würden.

    Ich selbst werde zwar niemals wieder die SPD wählen können. Aber über eines müssen wir uns auch im klaren sein: für eine Regierung aus Linkspartei und Grünen wird es nach jetzigem Kenntnisstand wohl nie reichen. Sprich: wir brauchen die SPD um Mehrheiten für Homorechte zu bekommen und um Schwarz-Gelb zu verhindern.

    Auch wenn man es so wie Tucholsky (den ich sehr schätze) sieht, dass die SPD nur "das kleinere Übel" sei, so ist auch das kleinere Übel immer noch besser als das ganz große schwarz-gelbe Übel.

    Und als Korrektiv der SPD kann man ja dann (je nach Gusto) die Grünen oder die Linkspartei wählen, die dann in der Regierung oder der Opposition stark sind.
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#16 anomeAnonym
  • 11.06.2013, 22:06h
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • Bayern hat mehr als zehn Mal so viel in den Länderfinanzausgleich eingezahlt wie erhalten (Auszahlung: 3,5 Mrd. , Einzahlung: 38 Mrd. ).
    Und Hessen und BaWü waren NIE Nehmerländer, da bist du leider fehl informiert. Im übrigen habe ich nie behauptet, Steuererhöhungen seien Ländersache, ich wollte bloß deutlich machen, dass Sozialdemokraten/Linke allgemein nicht mit Geld umgehen können.
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#17 TheDadProfil
  • 12.06.2013, 01:00hHannover
  • Antwort auf #16 von anome
  • ""(Auszahlung: 3,5 Mrd. , Einzahlung: 38 Mrd. ).""..

    Mit der Zahl geh mal zu einem Banker von der Bundesbank oder den Landesbanken und lass sie Dir "inflationsbereinigen"..

    Dann wird es Dir wei Schuppen aus den Haaren fallen :

    Die Bayern haben WEIT mehr erhalten, als bislang einbezahlt !

    Früher war die Mark nämlich noch was wert näää..
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#18 stromboliProfil
  • 12.06.2013, 08:04hberlin
  • Antwort auf #16 von anome
  • und auf welchen ideologischen misthaufen wächst diese behauptung..?

    staatsverschuldung ist ja ein notwendieger vorgang der gestaltuing von staat und geseelschaft.
    Frage ist: wo wird das geld sinnvoll eingebracht und wo unnütze... da geben sich beide, schwarz/gelb und die von dir erdachte rot/rote - lagerkoalitionen der besseren/schlechteren wirtschaftler, die türklinke in die hand.

    Aber man muss auch sagen: die staatsverschuldungen sind immer unter christ-konservativer verantwortung überproportional gestiegen, währen die nachfolgende spd den nationalen sparmeister zelebrierte, wohl auch deswegen , weil solche durchblicker wie du ihnen die unfähigkeit zum wirtschaften unterstellten... denk nur an die hinterlassenschaft eines adenauer/ehrhard, oder die eines kohl..
    Man muss nicht unterstützer der spd sein, um angesichts der ihr immer zufallenden haushaltsbereinuigungen mitleid mit ihr zu haben.. fährt sie beim sanieren doch immer über die interessen ihre "stamwählerschaft" des kleinen mannes hinweg wie ein wildgewordener rasenmäher.
    Sozial gerecht geht es bei den haushaltssolidierungen nie zu..; das ist ein ammenmärchen wie die unterstellte umverteilungstendenz der spd..
    Saniert wird immer zu gunsten derer, die ohnehin viel besitzen!
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#19 FelixAnonym
#20 Timm JohannesAnonym
  • 12.06.2013, 18:20h
  • Die Sozialdemokraten sind nicht wählbar.

    Allein wenn ich daran denke, wie Ex-SPD-Kanzler Schröder noch vor paar Wochen seinen Busenfreund Putin zu sich nach Hause eingeladen hat, wird mir fast schlecht und ich muss mich übergeben.

    Zwar ist ihre Haltung in LGBT-Themen okay, aber ihr Hofieren von Diktator Putin ist unmöglich.

    Auch wie die SPD Herrn Erdogan "in den Hintern kriecht" und eine dikatorisch geführte Türkei in die EU hineinholen will, ist absolut kontraproduktiv für Menschenrechte und die EU, die bereits so schon fast auseinanderbricht. ABER die SPD "schließt die Augen" und möchte die Türkei mit allen Mitteln in die EU hineinholen. Da wird augenblicklich auf dem Taksim-Platz die Demokratie niedergeküppelt, aber die SPD findet es weiterhin grossartig, wenn Erdogan die Türei in die EU hineinbringt. Da wird mir als Demokraten regelrecht schlecht, wie dort die SPD Minderheitenrechte, die Rechte der Christen in der Türkei und die Demokraten opfert.

    Ein homosexueller Mensch kann sicherlich nicht die SPD wählen: NICHT weil die SPD so schlecht bei Eheöffnung und Regenbogenfamilie aufgestellt ist, sondern weil sie total unfähig vor Diktatoren wie Putin und Erdogan kuscht und immer weiter dabei applaudiert, wie Europa von Salafisten und Islamisten unterwandert wird.

    Es gibt bessere Parteien daher: FDP oder Grüne aber sicherlich nicht die SPD.
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#21 stromboliProfil
  • 14.06.2013, 08:59hberlin
  • Antwort auf #12 von goddamn liberal
  • Lieber godam...
    wissend, dass du hier keinem wohlverdienten noch dreck hinterherwirfst , trotzdem ein aufruf um mehr aufmerksamkeit im umgang mit solchen unersetzlichen leitbildern...

    selbsttötung.. oder freitod, dass sind die einzig richtigen bezeichnungen für eine entscheidung, die als grundprinzip, dass selbstbestimmungsrecht eines menschen beschreiben.

    Die dem individuum innewohnende empathie und die eigenen grenzen ertragbarer erniedrigung , kurz die verzweiflung über den unüberwindbaren verlusst eigener und kollektiv wahrgenommener unversehrtheit und dem verstummen, dass ihm die zeitgenossen/zeitläufe aufzwingen, die damit verbundene trauer des verlusstes dieser universellen werte und fähigkeiten, können in der entscheidung münden, sich diesem drama der enthumanisierung entziehen zu wollen.

    Indem wir ihnen mittels des begriffes MORD, auch noch die posthume würde der selbstverteidigenden entscheidung nehmen , sie "kriminalisieren" als letzen akt der ihnen verbliebenen souveränität,
    nehmen wir diesen, konsequent ihr ideal lebenden und sterbenden, ihre letzte verbliebene Würde.

    Steh einmal auf! Schlag mit der Faust darein!
    Schlaf nicht nach vierzehn Tagen wieder ein!
    Heraus mit deinem Monarchistenrichter,
    mit Offizieren und mit dem Gelichter,
    das von dir lebt und das dich sabotiert
    an deine Häuser Hakenkreuze schmiert.

    Vier Jahre Mord das sind, weiß Gott, genug
    Du stehst jetzt vor dem letzten Atemzug.
    Zeig, was du bist. Halt mit dir selbst Gericht.
    Stirb oder kämpfe. Drittes gibt es nicht.
    K.Tucholsky 1922
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#22 TheDadProfil
  • 14.06.2013, 12:59hHannover
  • Antwort auf #12 von goddamn liberal
  • Nur eine kleine Anmerkung :
    Der Vorwurf impliziert einen "Verlust" erlitten zu haben..

    Gerade in einem Fall wie Tucholsky kommen diese Gedanken besonders schnell auf..

    Warum ? Er hätte doch noch so viel zu sagen gehabt, und die Nazi-Schergen weiterhin ad Absurdum führen können..

    Mann muß ihm aber zugestehen für sich selbst entschieden zu haben :
    Dazu ist alles gesagt..
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