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Kommentare zu:
Mehrheit für Ehe-Öffnung in Industriestaaten


#1 lucdfProfil
  • 19.06.2013, 12:08hköln
  • Naja... Wenn Deutschland dabei ist, sollten sie das auch machen und nicht bis zum Jahre 2020 warten. Mutti, bewege dich ein bisschen.
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#2 carolo
  • 19.06.2013, 12:09h
  • Zu dumm nur, dass wir von Arschlöchern regiert werden, die die Zeichen der Zeit aus politischem Kalkül bewusst ignorieren.

    Und wenn man aktuellen Umfragen glauben will, wird sich daran auch im September nichts ändern.
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#3 GerdBerlinAnonym
  • 19.06.2013, 13:01h
  • Seit dem Beginn der Schwulenbewegung hat es sich immer wieder bestätigt, dass die Visibilität der Schwulen und Lesben DER entscheidende Faktor bei der Akzeptanz durch die Bevölkerung ist.
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#4 fachärztlichAnonym
#5 beinfreiheitAnonym
#6 lucdfProfil
  • 19.06.2013, 13:17hköln
  • Antwort auf #3 von GerdBerlin
  • Visibilität ist gut. Wie diese Visibilität sich beim CSD manchmal konkretisiert, ist fragwürdig und mehr als kontraproduktiv. No fun! Aber solche Gedankengänge und Kritiken sind bei vielen Schwulen tabu. Man besteht auf seine nackten Pickelärsche und findet sich dabei fast revolutionär. Gähn.
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#7 seb1983
  • 19.06.2013, 13:21h
  • Antwort auf #4 von fachärztlich
  • Was für Mehrheiten im Parlament herrschen hat auf die Akzeptanz in der Bevölkerung wenig Einfluss.
    Unter Kohls immerwährender Kanzlerschaft hat sich in 16 Jahren die Einstellung der Menschen immer weiter gewandelt während im Parlament Stillstand herrschte.
    Die Politik treibt die Meinung bei uns nicht voran sondern hinkt ihr Jahrzehnte hinterher. Außer für ein paar Fundis sind Eheöffnung, Adoption etc. heute für keinen ein Aufregerthema und könnten schon seit Jahren durch sein.
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#8 gatopardo
  • 19.06.2013, 13:52h
  • Je mehr Mitmenschen wissen, dass wir schwul sind, desto mehr akzeptieren sie das als etwas ganz Normales. Wenn dann auch noch der Gesetzgeber wie bei uns in Spanien seit 2006 die volle Gleichstellung einräumt und mit der Volksmeinung gleichzieht, können auch Konservative gar nicht anders, als ihre Vorstellungen zu korrigieren.
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#9 PsychiatrieAnonym
  • 19.06.2013, 14:23h
  • Antwort auf #6 von lucdf
  • "Man besteht auf seine nackten Pickelärsche und findet sich dabei fast revolutionär. Gähn."

    Würden sich diese Leute wenigstens noch als revolutionär empfinden. Die denken aber nicht politisch, sondern wollen nur "Fun". Ein Großteil von denen ist schlicht und einfach pervers. Sie bekommen einen Kick, wenn sie am CSD einmal im Jahr mit nacktem Arsch durch die Stadt laufen dürfen.
    Beim CSD ist es langsam wie beim Karneval - da kommen die Ratten aus den Löchern!
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#10 Ass LoverAnonym
  • 19.06.2013, 14:33h
  • Antwort auf #9 von Psychiatrie
  • Ja, das ist bei euch beiden sozialpsychologisch ziemlich eindeutig ("Psychiatrie")!

    Man ergänze "Tunten" einfach durch böse, unangepasste, Körper und Nacktheit zeigende Schwule...

    "Der nachgerade oft schon klinische Homo-Haß gegen die Tunten sowie die Tatsache, daß diese effeminierten Typen von vielen Homosexuellen für das Los der gesamten Minorität verantwortlich gemacht werden, zeigt nach dem Dafürhalten Danneckers und Reiches, "wie weithin auch Homosexuelle das Opfer des antihomosexuellen Männlichkeitsideals unserer Gesellschaft" geworden sind: "Für ihre gesellschaftliche Anpassung an die homosexuellenfeindliche Kultur sind sie bereit, einen hohen Preis zu zahlen, Sie geben die Verachtung der übrigen Welt an ihre eigenen "Homosexuellen' weiter, nämlich an die "Tunten'."

    Diese Umkehr der Fronten -- der Sozialpsychologie als "Identifikation mit dem Aggressor" bekannt -- entwickelt sich häufig in verfolgten Minderheiten. So hielten zahlreiche "Reichsjuden", die von den Nationalsozialisten gejagt wurden, die ungepflegten und nach Knoblauch riechenden Mitjuden aus Galizien für "böse", weil sie schuld daran sein sollten, daß sich die "guten" Juden in Deutschland nicht mit den Nazis verständigen konnten.

    Diesem Trugschluß ist nach den Untersuchungsergebnissen von Dannecker und Reiche auch die homosexuelle Minorität erlegen. Weil Homosexuelle in den Tunten sich selber hassen, werden die Verfolgten zu Verfolgern.

    "Sie grenzen", so resümieren die beiden Frankfurter Sexologen, "die "bösen Juden' aus ihrer Mitte ab, in der Hoffnung, sich dadurch ein wenig Sonnenschein von ihren Verfolgern erkaufen zu können."

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-42645559.html
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#11 Steve GAnonym
  • 19.06.2013, 15:06h
  • gibts irgentwas, was ich noch nicht weiss?! Die Auflistung bzw Aufstellung ist vollkommen sinngemäß..klar sind Industriestaaten toleranter als die Leute vom Land. Wo Glaube kein Korn sät gibt es auch keine Ernte. Klar ist auch das die meisten katholischen und christlichen Glaubensangehörigen auch vom Land kommen und eine dementsprechende Meinung haben, Bildung und Kontake spielen natürlich auch eine erhebliche Rolle. Jeder hat seine Meinung und kann sein Für und Gegen aussprechen. Wer keine Meinung hat ist ne arme Sau...aber natürlich sollte es heissen Ehe frei für alle :-D SaMe loVe- SaMe RiGhTs
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#13 daVinci6667
  • 19.06.2013, 15:51h
  • Antwort auf #9 von Psychiatrie

  • "Ein Großteil von denen ist schlicht und einfach pervers."

    Ach, nackte Ärsche sind nun also bereits pervers? Aus welcher dunklen Kirche bist denn du ans Tageslicht gekrochen?

    Nun es ist nicht verboten nackig auf der Strasse rumzulaufen. Zumindest nicht bei uns, in Deutschland weiss ich es nicht. Mit oder ohne Pickel spielt da keine Rolle.

    Mach dich nackig, geh vor den nächsten grossen Spiegel, drück dir die Pickel aus und finde deinen Frieden mit dir selbst!
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#14 Martin28a
  • 19.06.2013, 16:05h

  • Die UNO bemängelt mit Mehrheit auch die Ungleichbehandlung

    Frau Merkel handelt offenbar nicht nur GG widrig, sondern auch Völkerrechtswidrig , wenn sie nicht zumindest mal aus eingeben Stücken volle steuerliche Gleichstellung will

    Das gehört schon zum Völkergewohnheitsrecht
    Siehe:

    UNHCHR: Bericht A/HRC/19/41, Seite 22
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#15 gatopardo
#16 FoXXXynessEhemaliges Profil
#17 MarekAnonym
  • 19.06.2013, 16:41h
  • In Deutschland sind 79% für die Eheöffnung und 71% für die Gleichstellung im Adoptionsrecht.

    Also beides deutlich mehr als zwei Drittel.

    Aber die schwarz-gelbe Regierung verweigert uns beides weiterhin. Statt den Bürgerwillen umzusetzen regieren die nach Gutsherrenart und setzen nur ihren persönlichen Hass um. Mit Demokratie hat das nicht mehr viel zu tun...
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#18 Linu86Profil
  • 19.06.2013, 17:01h Aachen

  • "Wer Schwule und Lesben kennt, ist für Gleichstellung"

    Das kann ich aus erster Hand bestätigen. Es ist immer einfacher die gleiche Rechte für "die Schwulen" oder "die Lesben" abzulehnen als die gleichen Rechte von "Johannes, Leon und Sabine".

    Ohne pathetisch klingen zu wollen, aber ich habe das vor einigen Monaten selbst erlebt: Ich war mit einem Kollegen von der Arbeit was trinken und irgendwie kamen wir auf das Thema Homo-Rechte zu sprechen. Was mir (zu meinem Entsetzen und völlig unerwartet) entgegenschlug war der blanke Hass! Er ging sogar so weit zu sagen, dass das ugandische Gesetz zur Verfolgung Homosexueller ein Teil von deren Kultur sei und dass ihm das Schicksal der "Perversen" da am Arsch vorbeiginge.
    Ich war regelrecht geschockt, weil ich ihn bis dato sehr geschätzt hatte.

    Irgendwann während der erhitzten Diskussion fragte er mich dann ob ich "etwa selbst schwul sei", weil ich "die Schwulen" die ganze Zeit verteidigte. Als ich das bejahte wollte er es nicht glauben und dachte ich wollte ihn bloß verarschen und redete weiter in dem Stil von davor. Irgendwann bin ich aufgestanden, hab das Geld fürs Bier auf den Tisch gelegt und mit tränenerstickter Stimme (ja ich gebs zu, ich bin da sehr sensibel) gesagt, er solle für mich zahlen. Bin dann einfach gegangen.

    5 Minuten später kam er mir hinterhergerannt und hat mich festgehalten kurz bevor ich die Bahn erwischen konnte. Er meinte er sei das größte Arschloch der Welt gewesen und dass er sich noch nie so schlecht gefühlt habe wegen etwas. Er hätte seine ganzen Ansichten über Schwule innerhalb von Sekunden nachdem ich gegangen war über Bord geworfen. Ich weiß es klingt krass, aber es ist erstaunlich wie schnell manche Menschen ihre über Jahre hinweg geformten Vorurteile ändern können, wenn sie sehen welchen Schmerz ihre Ansichten bei denen verursachen, die sie mögen/lieben.
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#19 TimonAnonym
  • 19.06.2013, 17:32h
  • Ganz ehrlich:
    wenn sogar deutlich mehr als zwei Drittel der Bürger für volle Gleichstellung sind und eine populistische Regierung das aus rein wahltaktischen Gründen verhindert, dann muss alleine schon deshalb so eine undemokratische Regierung abgewählt werden!!
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#20 finkAnonym
  • 19.06.2013, 18:43h
  • Antwort auf #6 von lucdf
  • "Wie diese Visibilität sich beim CSD manchmal konkretisiert, ist fragwürdig und mehr als kontraproduktiv."

    du kannst andere menschen nicht daran hindern, etwas zu tun, was dich stört.

    aber du kannst selber zum csd gehen und dort das machen, wovon du gerne möchtest, dass es möglichst viele machen. du kannst dazu ein paar freund_innen einladen, mitzumachen.

    und du kannst außerhalb des csds (ich glaube, dass das wesentlich wichtiger ist) das ganze jahr über dafür sorgen, die art von sichtbarkeit zu erhöhen, die du dir wünschst.
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#21 lucdfProfil
  • 19.06.2013, 19:08hköln
  • Ja, ja, das mache ich gern und ich will auch niemanden an irgendetwas hindern nur man kann mich auch nicht daran hindern, mein Unverständnis und meine Missbilligung zu äußern.
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#22 finkAnonym
#23 finkAnonym
#24 HugoAnonym
  • 19.06.2013, 21:08h
  • "hat die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin auf Druck der Union erst vor wenigen Monaten eine Debatte im Bundestag verhindert "

    Tja, die Bevölkerung ist viel weiter, als unsere inkompetenten Politiker.
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#25 TheDadProfil
  • 19.06.2013, 22:42hHannover
  • Antwort auf #9 von Psychiatrie
  • WAS genau ist an einem nacktem Arsch auf einem CSD so anders, als an den OFFEN zur Schau gestellten heterosexuellen Sexpraktiken auf dem Kölner Karneval ?

    Unser CSD ist eine Demonstration für Bürgerrechte..

    Der Karneval ist eine "Kulturveranstaltung", ein "Brauchtum" an dem die Heten (und nicht nur diese) einmal im Jahr, aber gleich für 6 Tage von Weiberfassnacht bis Faschingsdienstag VERRÜCKT spielen, sich schrill verkleiden, sich sinnlos besaufen, in Vorgärten und an Hauswände pissen, in Park´s oder sonstwo Sex mit völlig unbekannten haben, grölend, schreiend durch die Stadt laufen, Dreck, Luftschlangen, Konfetti und Kamelle auf die Straßen werfen, sich völlig daneben benehmen, nackte Ärsche zeigen und Titten gleich dazu, jeden für eine Spaßbremse halten der das nicht geil findet, und mit bunt geschmückten Treckern und Truck´s durch die Stadt marschieren damit jeder merkt welcher Tag Heut ist..

    WO liegt da nun der Unterschied ?

    Der CSD ist IMMER noch eine Demonstration..

    Und wenn Mann als Ausgleich dafür das Mann immer noch für seine Menschenrechte demonstrieren muß ein bisschen schrill ist und anderen den nackten Arsch zeigt, dann ist das auf dieser Demonstration ein RECHT, aber noch lange nicht die Pflicht eines jeden !

    Es verlangt niemand von Dir da mitzulaufen, Du Spaßbremse !
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