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Kommentare zu:
EKD: Homosexuelle Beziehungen sind "gleichwertig"


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.06.2013, 12:57h
  • Von der EKD kann sich die Katholische Kirche mal ein paar Scheiben abschneiden! Außerdem war es mal wieder klar, daß die Evangelikalen gegen die Orientierungshilfe stänkern! Die haben halt leider den Schuß noch nicht gehört!
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 20.06.2013, 13:15h
  • Das ist mutig und politisch sehr wichtig, weil hierzulande das öffentliche Leben übermäßig durch Religion dominiert ist.

    Die Stellungnahme ist Welten entfernt von der interreligiösen Hassfront, die sich in Frankreich gegen uns etabliert hat (Protestanten, Juden und Buddhisten eingeschlossen). Da ist nicht einmal ein Erschrecken über (tödliche) politische Gewalt zu vernehmen.

    Und das sage ich jenseits meiner Überzeugungen über Religion, mit denen ich hier (hoffentlich) nie jemanden genervt habe.
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#3 timpa354Ehemaliges Profil
  • 20.06.2013, 13:39h
  • Wäre ja auch noch mal schöner, wenn die evangelische Kirche sich nicht von der katholischen Kirche unterscheiden würde, denn dann hätte Martin Luther ganz umsonst gelebt,schliesslich wollte er doch aufräumen mit der rein auf finanziellen Interessen ausgerichteten katholischen Scheinheiligkeit.
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#4 David77Anonym
  • 20.06.2013, 13:49h
  • Schnarch... Sollen sich die Evangelikalen doch abspalten und ihr eigenens Ding machen... Ach nee, das haben die ja schon damals gemacht.
    Warum kehren die dann nicht einfach zu den Katholiken zurück?
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#5 nur mal soAnonym
  • 20.06.2013, 13:52h
  • Wenn sie gleichwertig sind warum gibt's dann eine Segnung und keine Ehe für Homosexuelle in der EKD?
    Es werden doch Unterschiede gemacht.
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#6 anomeAnonym
#7 BuddhistAnonym
#8 spontiAnonym
  • 20.06.2013, 14:48h
  • Antwort auf #5 von nur mal so
  • die antwort ist eigentlich recht banal.

    luther meinte: "die ehe ist ein weltlich ding."
    daraus folgt, dass die evangelische trauung im gegensatz zur katholischen keine eheschließung, sondern lediglich ein gottesdienst anläßlich einer staatlichen Trauung ist.

    die kirchenordnungen haben diesen besonderen gottesdienst also an die staatlichen eheschließungen gekoppelt. würde der staat die ehe öffnen, gäbe es sofort die kirchliche trauung für homopaare.

    bleibt allerdings die frage, warum die kirchenordnungen nicht durch lebenspartnerschaften ergänzt sind.

    andererseits ermöglicht die jetzige praxis segnungsgottesdienste eben auch für alle unverheirateten paare.
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#9 MadagaskarProfil
  • 20.06.2013, 15:03h Mainz
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal

  • Wo wird denn bitte in Deutschland das öffentliche Leben durch Religion geprägt? Die meisten Menschen hier interessiert weder was der Papst, die katholische Kirche insgesamt oder die protestantische Kirche von sich gibt. Ich habe bisher nur wenige Völker erlebt, die so unreligiös sind, wie die deutschen. Ausser ein paar Bayern vielleicht.
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#10 TheDadProfil
  • 20.06.2013, 15:13hHannover
  • Antwort auf #6 von anome
  • Nenne mir mal ein Gesetz wo der der Text oder der Tenor NICHT von christlich verwaschener Sprache und Forderungen durchsetzt ist ?

    Nur EINES !

    Es gibt keins..

    Nenne mal eine einzige Struktur, ein Amt, eine Behörde, einen TV-oder Radiosender, eine einzige Organisation, einen einzigen Verein (mit Ausnahme andersgläbiger Vereine von Muslimen oder Buddhisten und anderen) in denen die Kirchen nicht ein Mitspracherecht haben ?

    Es gibt keine..

    Die Kirchen sind bis in die höchsten Ämter dieses Staates vertrickt..
    Und damit ist nicht unbedingt gemeint das die Bundesmutti eine Pastorentochter ist und der Bundespräsident ein Pastor, aber selbst DORT nehmen die Kirchen, nimmt der Glaube der einzelnen Person Einfluß auf die Geschehnisse..

    Selbst in den Statuten unseres Nahverkehrsanbieters sind "christliche Werte" Bestandteil der AGB´s..

    Wenn DAS keine Dominanz ist, dann weißt Du nicht was das Wort bedeutet !
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#11 TimonAnonym
#12 Thorsten75Anonym
  • 20.06.2013, 15:31h
  • Man könnte den Eindruck bekommen, dass dem so ist. Aber Deutschland ist strukturkonservativ. Gerade das Grundgesetz ist eben nicht laizistisch ausgelegt wie z. B. in Frankreich. Das zeigt sich teilweise auch noch in der Gesetzgebung durch das BVerfG (z. B. mit Blick auf die Ladenöffnungszeiten am Sonntag, wo die Kirchen (ja, nicht nur sie) Sturm gelaufen sind, aber die Gesetzesbegründung bezog die christliche Komponente ausdrücklich mit ein).
    Es mag zwar auf dem ersten Blick ein Kuriosum sein, dass explizit katholische Länder wie Argentinien, Spanien, Portugal in der Frage der Homoehe sehr viel weiter sind als wir, aber das kann man schon damit begründen, dass Deutschland seit jeher politisch christlich-konservativ sehr viel stärker beeinflusst ist. Von daher zu glauben, wir lebten in einem sehr säkularen Land...der verkennt meiner Meinung nach ein wenig die Realität. Es gibt zudem extreme Unterschiede von den Einstellungen Stadt-Land.
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#13 Timm JohannesAnonym
  • 20.06.2013, 15:40h
  • Das finde ich sehr, sehr gut und dafür bekommt die EKD von mir ein grosses Lob. Meine Kirchensteuer zahle ich dann auch gern weiter.

    Von der katholischen Kirche hingegen halte ich überhaupt NICHTS, so wie dort die Papisten versuchen, homosexuelle Paare "runter zu machen" und so wie dort katholische Amtsträger in Rom immer wieder die gleichen Rechte homosexueller Paare attackieren, ist dieser Saftladen in Rom für mich echt das Allerletzte in Fragen der Gesellschaftspolitik und Sexualmorallehre.

    Aber die EKD und ihre Landeskirchen sind auch sonst halt die besseren christlichen Kirchen, weil dort auch Frauen beispielsweise Pastorin und Bischöfin werden können.

    EKD finde ich daher gut.
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#14 userer
  • 20.06.2013, 15:50h
  • Die haben doch nur, berechtigterweise, Angst, dass auffliegt, wie sehr sie sonst grundgesetzwidrig handeln. Man stelle sich vor, Frau Göring-E. wäre Präses einer verfassungswidrigen Organisation!

    Das Bundesverfassungsgericht spricht ja eine deutliche Sprache in diesen Tagen. Wenn die EKD jetzt klein beigibt, geschieht das nur aus Selbstschutz und Taktik.

    Es ist eine Zumutung, dass wir uns überhaupt damit auseinandersetzen müssen, was diese psychisch Gestörten über uns denken. Alles nur, weil sie so viel Macht haben.
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#15 FOX-NewsAnonym
  • 20.06.2013, 16:11h
  • Antwort auf #5 von nur mal so

  • Weil in D eine standesamtliche Trauung die Voraussetzung fuer eine kirchliche Trauung ist. So kann es nur den Segen geben. Wobei die kirchl. Trauung nur die kirchl. Feier der standesamtl. Hochzeit + Segen ist. / Bei homosex. Paaren eben nur der Segen.

    vgl. auch Personenstandsgesetz

    Wer eine kirchliche Trauung oder die religiösen Feierlichkeiten einer Eheschließung vornimmt, ohne dass zuvor die Verlobten vor dem Standesamt erklärt haben, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

    § 67 aF des deutschen Personenstandsgesetzes (Verbot der religiösen Voraustrauung)
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#16 Martin28a
#18 goddamn liberalAnonym
#19 goddamn liberalAnonym
  • 20.06.2013, 16:47h
  • Antwort auf #14 von userer
  • "Die haben doch nur, berechtigterweise, Angst, dass auffliegt, wie sehr sie sonst grundgesetzwidrig handeln."

    Die völlig verfassungswidrigen Arbeitsbedingungen in kath. Großkonzernen, die verfassungswidrigen Predigten kath. Kleriker, die Unterwanderung kirchlicher Strukturen durch das franco-faschistische Opus Dei haben den Katholen noch keines ihre milliardenschweren Privilegien weggenommen.
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#20 Aus Bad HomburgAnonym
  • 20.06.2013, 16:51h
  • Auch die katholische Kirche wird eines Tages so entscheiden, hoffe ich. Man muß nur etwas Zeit geben.
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#21 daVinci6667
  • 20.06.2013, 16:52h

  • Wer menschlich ist, ein liebes, gutes Herz hat, ganz unabhängig oder besser trotz seinen religiösen Überzeugungen, der muss als erstes die Diskriminierungen in den eigenen Reihen ausmerzen, sich von Homoheilern distanzieren, sich für begangenes Unrecht entschuldigen und auch von der Politik unsere Gleichberechtigung fordern!

    Solange da keine ECHTEN Taten diesen versöhnlichen Worten folgen, bleibe ich bei meiner Kritik!

    Allerdings, und das war schon immer so, Reformierte sind zwei, drei Jahrhunderte weiter als die Katholiban.

    Aber auch noch nicht ganz bei der Gleichberechtigung angekommen.
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#22 KMBonnProfil
  • 20.06.2013, 17:15hBonn
  • Wieso muß ich der RKK Zeit geben? Das erschließt sich mir nicht. Für mein Wohlbefinden brauche ich den Laden der geweihten Röckchenträger kein bißchen.
    Mein Hirn funktioniert ganz gut, da müssen von Weihrauch zugedröhnte alte Säcke keinen Beistand lieisten.
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#23 aetnaAnonym
  • 20.06.2013, 17:32h
  • Ich finde es gut, wenn sich die evangelische Kirche nun gegenüber Homosexuellen öffnet.
    Einen fundamentalistischen Bodensatz gibt es in jeder Kirche.
    Bei den Katholiban wird es dafür wohl noch etwas länger dauern.
    Ich bin auch gespannt, wann die ersten islamischen Verbände und Organisationen in Deutschland sich den Homosexuellen öffnen.
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#24 HadschiHalefEhemaliges Profil
#25 userer
  • 20.06.2013, 19:22h
  • Antwort auf #19 von goddamn liberal
  • g. liberal gibt zu bedenken: "... haben den Katholen noch keines ihre milliardenschweren Privilegien weggenommen."

    Die sind auch viel konspirativer und infamer organisiert und lassen noch weniger eigenes Denken zu als Protestanten. Daher haben katholische Politiker auch noch mehr Angst, z. B. vor Exkommunikation, und schützen die Privilegien der Katholiban besser.
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#26 HadschiHalefEhemaliges Profil
  • 20.06.2013, 19:30h
  • Antwort auf #9 von Madagaskar
  • Dazu fallen mir spontan die Präambel des Grundgesetzes, der Schwur auf die Bibel, der Sonntag, die christlichen Feiertage, die Präsenz in den öffentlichen Rundfunkanstalten, die christlichen Institute, die Diakonie, die Caritas, Kindergärten, Religionsunterricht usw.
    In fast jedem Ort sehen wir täglich ihre Geschäftsstellen, die Türme mit unüberhörbaren Glocken haben.

    Leben wir im gleichen Deutschland??? Die Deutschen sind ziemlich religiös, man sucht sich aber die passenden Angebote (Esoterik, Musik, Kunst, Sport ect.). Die Kirchen decken die Bedürfnisse der Mehrheit nicht mehr ab. Sekten gibt's genügend.
    Tja, die Bayern sind papsttreu. Alle Verantwortung liegt in Rom.
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#27 MadagaskarProfil
#28 sanscapote
  • 20.06.2013, 21:20h
  • EKD: Homosexuelle Beziehungen sind "gleichwertig"

    Falsch!

    Sie werden nicht gleichwertig behandelt.

    Segnungen sind keine Trauungen !

    Punktum !
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#29 TheDadProfil
  • 20.06.2013, 21:56hHannover
  • Antwort auf #27 von Madagaskar
  • Was ist denn das für eine Einstellung und Bitte ?

    Nur um völlig überzogene "Privilegien" religiöser Sekten zu schützen sollen LBGT-Menschen die um ihre Rechte kämpfen als gleichberechtigte Bürger in ihrem Land zu leben den Kampf einstellen, die Segel streichen und das Land verlassen ?

    WO in welchem Land denkst Du bekommt Mann als verfolgter Deutscher Asyl ?
    Wer würde die Begründung "Flucht vor religiös motivierter Verfolgung aufgrund der sexuellen Identität" als Asylgrund anerkennung finden ?

    ""Irgendwann hat es keinen Zweck mehr sich zu verstecken..
    Keine guten Freunde mehr, die im Erdgeschoß wohnen, und eines ihrer Fenster immer angelehnt lassen..
    Dann : Kein Ticket nach Übersee..
    Sondern Aufstehn ! Widerstehn !

    Es herrscht wieder Frieden im Land..""
    Konstantin Wecker..
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#30 Baby-FaceAnonym
#31 MadagaskarProfil
  • 20.06.2013, 23:51h Mainz
  • Antwort auf #29 von TheDad

  • Das war nicht ernst gemeint. Ich bin Österreicher und wollte nur testen wie ihr im Gegensatz zu meinen Landsleuten reagiert. In Österreich ist der Nationalstolz um ein vielfaches größer, obwohl wir die selbe Geschichte haben wie die Deutschen.
    Aber was die religiösität der deutschen anbelangt, bleibe ich bei meiner Meinung. In Österreich hat die Kirche weit mehr Einfluss als hier. Deutschland ist ein schönes Land. Werdet mal ein bischen lockerer, die CDU und FDP bleiben nicht ewig an Macht. Auch wenn es jetzt naiv klingt: es wird alles gut. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter uns, das ist doch erst mal das wichtigste. Alles andere regelt sich schon mit der Zeit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#32 TheDadProfil
#33 giliattAnonym
  • 21.06.2013, 01:27h
  • Homosexuelle Beziehungen sind - nunmehr - gleichwertig?
    Mehr kann mann ja wohl kaum von der EKD noch erwarten, zumal sie in ihrer Entscheidung - im Gegensatz zur Bundesregierung - nicht im Maulwurfsloch verharrte, bis das Bundesverfassungsgericht grünes Licht gab...

    Für die EKD ist das ein gewaltiger Schritt. Den Kirchenoberen war schon vor langer Zeit diesbezüglich das Heft aus der Hand genommen, da mit Legalisierung der Verpartnerung in anderen Ländern deutsche Pastoren gleichgeschlechtliche Verbindungen bisweilen segneten. Demonstrativ.

    Im letzten Disput bei Queer.de vorgestern ging es darum, dass die EKD Pastoren zugesteht, dass sie Segnungen homosexueller "Hochzeiten" ihren Segen versagen dürfen.

    Gerade hatten wir HIER darüber diskutiert.

    Wenn die EKD ihren Pastoren zugesteht, dass sie Homoverbindungen ihren Segen versagen dürfen, dann heisst das im Umkehrschluss : Sie dürfen - sofern es deren Gewissen zulässt - Homopartnerschaften absegnen. Haben sie ja damals in Deutschland auch getan in einigen spektakulären Fällen nach skandinavischen Männerhochzeiten, über welche Queer.de auch berichtete. Und die diesbezüglich vorpreschenden ev. Pastoren erwiesen unserer Bewegung einen unerschätzlichen Dienst...

    Im Forum hier wurde gefordert: GLEICHSTELLUNG SOFORT !

    Inzwischen ist das alles kalter Kaffee.

    EKD-Administration schmeisst das Handtuch.
    GLEICHWERTIG.
    So, what?
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#34 stromboliProfil
  • 21.06.2013, 10:22hberlin
  • Antwort auf #23 von aetna
  • vieleicht hilft ja rückbesinnung weiter...

    www.sueddeutsche.de/kultur/buch-ueber-liebesleben-in-der-ara
    bischen-welt-sex-als-akt-der-naechstenliebe-1.1701056

    Verklemmtes Abendland, frivoles Morgenland? "Flaubert fickte sich nilaufwärts": Einst war Europa ein Kerker der Prüderie, während der Orient erotische Libertinage versprach. Heute stimmt das so nicht mehr. Ein bemerkenswertes Buch über das Liebesleben in der arabischen Welt plädiert für den menschenfreundlicheren Zugang zur Sexualität, der im Islam jahrhundertelang gelebt wurde.
    Manche arabische Denker des 19. und 20. Jahrhunderts vermuteten, dass die Rückständigkeit ihrer Gesellschaft ihren Grund gerade in der arabischen Libertinage habe: Die Prüderie des Westens, so die These, war ein Standortvorteil. So ging die Besinnung auf einen vermeintlich "echten" Islam einher mit wachsender Lustfeindlichkeit. Heute, so die Ironie der Geschichte, ist die verklemmte Sexualmoral in der arabischen Welt ein gängiger Topos der islam- oder oft einfach der ausländerfeindlichen Propaganda im Westen. "
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#35 Timm JohannesAnonym
  • 21.06.2013, 10:30h
  • Antwort auf #28 von sanscapote
  • @sanscapote
    "EKD: Homosexuelle Beziehungen sind "gleichwertig" Falsch! Sie werden nicht gleichwertig behandelt. Segnungen sind keine Trauungen ! Punktum !"

    Und daher geht nun die Landeskirche Hessen-Nassau auch den Weg nicht nur Segnungen sondern reguläre Trauungen am Altar zu ermöglichen.

    Und bereits jetzt haben die lutherische Schwedische Kirche und die lutherische Dänische Kirche Trauungen ermöglicht. Gleiches gilt für die United Church in Canada oder die United Church in America. Diese von mir genannten Kirchen in Dänemark, Schweden, Kanada und USA sind allesamt in enger Kooperationszusammenarbeit mit der EKD und gehören zur gleichen theologischen Kirchengruppe.

    Da bin ich sehr zuversichtlich, dass die Landeskirchen der EKD zur Trauung übergehen werden, sobald in Deutschland der Staat auch die Ehe öffnen würde.

    Viel problematischer ist dort das Verhalten des Vatikans und damit solltest Du dich auseinandersetzen in deiner stets verallgemeinernden Kirchenkritik, die du als Atheist hier vorträgst.

    Mich als gläubigen homosexuellen Lutheraner freut es sehr, dass nunmehr die EKD diese sehr gute theologische Orientierungshilfe veröffentlicht hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#36 stromboliProfil
  • 21.06.2013, 10:49hberlin
  • Antwort auf #35 von Timm Johannes
  • nun, bei solchen orientierungsbedürftigen wie dir, muss auch deine klitsche sich orientierungshilfen zulegen..

    Man fragt nur als im 21 jahrhundert lebend- aufgeklärter, wozu eine solche instutition noch "orientierungshilfen " braucht...
    sind die so blind?

    Nun, nehmt die kinder an der hand und führt sie auf den rechten weg..auf dass sie das jammertal ihrer orientierungslosigkeit verlassen können...
    Alleine schaffen sie es offensichtlich nicht, es braucht den druck "sich verändender verhältnisse..."
    Immerhin wird so zugegeben, orientierungslos gewesen zu sein...

    Jottchen, was ein erbärmliches selbsturteil dieser selbstgerechten schmierenkomödianten.
    Du natürlich inbegriffen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 TheDadProfil
  • 21.06.2013, 13:17hHannover
  • Antwort auf #35 von Timm Johannes
  • ""Und daher geht nun die Landeskirche Hessen-Nassau auch den Weg nicht nur Segnungen sondern reguläre Trauungen am Altar zu ermöglichen.""..

    WO STEHT DAS ?

    www.queer.de/detail.php?article_id=19449

    Hier nicht..

    In diesem Artikel steht dazu NICHTS, und zusätzlich das Gegenteil Deiner Wahrnehmung, denn so lange die Segnungen (und evtl. Trauungen) von den Kirchen oberen nicht JEDER Gemeinde VERBINDLICH vorgeschrieben sind, ist überhaupt nichts erreicht !

    Kein Pfaffe und kein Kirchenvorstand würde sich erlauben eine Heterosexuelle Hochzeit abzulehnen !
    Aber bei LGBT-Segnungen haben ausgerechnet diese Leute das letzte Wort ?

    Wo ist denn das ein Fortschritt, und was hat sich da verändert, wo doch Segnungen in der EKHN seit 2003 möglich sind ?
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#38 GerdBerlinAnonym
  • 21.06.2013, 13:20h
  • Alle, die jahre- und jahrzehntelang für die Gleichberechtigung der Schwulen und Lesben in der EKD gekämpft haben, ernten jetzt die Früchte ihrer Arbeit! Sicherlich ist es nicht allein ihr Verdienst, hier spielen auch kulturelle Strömungen eine Rolle, aber eben AUCH ihr Verdienst. Die absolute Gleichberechtigung ist da! Die EKD ist jetzt die Kirche, in der sich Schwule und Lesben wohl fühlen können. Auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin konnte man wieder sehen, wie locker und entspannt auch hohe Kirchenvertreter der EKD auf dem Fest mit schwulen und lesbischen Themen umgingen. Kein Superintendent und keine Superintendentin zieht die Augenbrauen hoch, wenn Lederleute mit ihrem "Sklaven" an der Kette oder Drag-Queens vorbei ziehen. Alles ist erfrischen abgeklärt - eben Gottes bunten Schöpfung.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 TheDadProfil
  • 21.06.2013, 13:45hHannover
  • Antwort auf #38 von GerdBerlin
  • ""Die absolute Gleichberechtigung ist da!""..

    Welche Pillen muß Mann nehmen um in solche Euphorie zu verfallen ?

    Granufink-Prosta ?

    Wo ist sie denn, die "absolute Gleichberechtigung" wenn die lesbische Kindergärtnerin in ihrer Kirchengemeinde die Segnung ihrer eingetragenen Lebenspartnerschaft erfährt, gleichzeitig mit ihrer Partnerin aber kein Kind adoptieren kann, und von ihrem Arbeitgeber, nämlich genau dieser Gemeinde als Leiterin des "gemeinde-eigenen" Kindergartens entlassen wird weil sie lesbisch ist, und es mit genau dieser Segnung öffentlich gemacht hat ?

    Wo ist die "absolute Gleichberechtigung" wenn LGBT´s "gesegnete" Mitglieder der Gemeinde werden, aber die Kirche als Arbeitgeber das AGG nicht beachten muß, weil die Kirchen auf ihren "Ausnahmegenehmigungen" bestehen ?

    Wo ist sie denn, die "absolute Gleichberechtigung", wenn LGBT-Menschen niht in "kirchlichen" Einrichtungen wie Krankenhäuser arbeiten dürfen ?
    Wenn sie dort arbeiten, müssen sie "im Schrank" bleiben, sie werden bei Ausschreibungen für leitende Posten "aussortiert" , gekündigt, gedemütigt, gemobbt..

    Unglaublich wie Mann so eine Auffassung vertreten kann -tze-
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 userer
  • 21.06.2013, 13:49h
  • Antwort auf #27 von Madagaskar
  • Madagaskar verweist klar Denkende des Landes: "... dann wandert doch einfach aus ..."

    Warum sollen wir gehen, nur weil Sie und Ihresgleichen nicht Ihren religiösen Willen bekommen?

    In etlichen Teilen Deutschlands sind Christen bereits in der Minderheit und sollten der Mehrheit ihre verdrehten Ansichten schon alleine deswegen nicht mehr aufoktroyieren können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#41 -hw-Anonym
  • 21.06.2013, 16:11h
  • Union und FDP kritisieren evangelisches Ehe-Bild

    "Der eine Pfarrer ist Christian Meißner, Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) von CDU/CSU. Meißner wandte sich im Gespräch mit der "Welt" gegen eine Relativierung der Ehe und sagte, "dass aus Sicht der Union die lebenslange Ehe von Mann und Frau als gute Gabe Gottes zu verstehen ist und dass entsprechend deutlich gemacht werden muss, dass ihr bei aller Achtung gegenüber anderen Lebens- und Familienformen ein Vorrang gebührt". Die Mitglieder des EAK würden erwarten, "dass dies auch im liturgischen und seelsorgerlichen Handeln unsere Kirche klar wird"."

    Und er wird es vielleicht noch zu einem Eintrag bei WikiMannia bringen:

    Der andere evangelische Pfarrer ist der FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober. Dessen Kritik ist besonders bemerkenswert, weil Kober als Liberaler erst einmal keine Probleme damit hat, wenn neben der heterosexuellen Ehe andere Lebensformen gewürdigt werden. "Theologisch", sagte Kober denn auch zunächst der "Welt", "stimme ich der kirchlichen Anerkennung der verschiedenen familiären Lebensformen als verbindlichen Verantwortungsgemeinschaften voll zu, gerade auch, wenn es um gleichgeschlechtliche Partnerschaften geht."

    Dann allerdings bemängelt Kober, dass es seine Kirche an einer klaren und ausführlichen Argumentation fehlen lasse. Er hätte, so Kober, "von der EKD erwartet, dass die theologische Argumentation sehr viel breiter entfaltet wird" und dass dabei stärker auf "die vielen Fragen" eingegangen werde, "die zahlreiche Christen ja angesichts der Veränderungen im Ehe- und Familienverständnis haben".

    Darüber hinaus beklagt Kober einen einseitigen Blick der EKD auf die Männer in den Familien: "Sie erscheinen überwiegend als diejenigen, die sich ihrer familiären Verantwortung entziehen. Ihrer Perspektive und ihren Bedürfnisse wird kaum Raum gegeben", sagte Kober. Auch werde "die Situation der Familien zu negativ beschrieben"."

    www.welt.de/politik/deutschland/article117343847/Union-und-F
    DP-kritisieren-evangelisches-Ehe-Bild.html


    WikiMannia, Beispiel:

    wikimannia.org/Manfred_Kleine-Hartlage
  • Antworten » | Direktlink »
#42 GerdBerlinAnonym
#43 sanscapote
#44 Martin28a
  • 21.06.2013, 17:10h

  • Jesus selber hat nie was über Homosexualität gesagt, er redete von Naturrechten.
    Und wird euch Heterosexuellen durch die Gleichsetzung, die Ehe entzogen ? Ich denke mal nicht !
    Der einzige der hier klar Stellung bezog, war der sehr umstrittene Paulus, der nach Jesus lebte.
    Und selbst er interpretierte das ganz anders und bezog sich mit BRIEFE nur auf Teile der damaligen Gläubigen
    Schon Jesus sagte, dass das Christentum - ähnlich der Gnostiker- mal einen Schritt weg vom Judentum gehen muss.
    Im Bereich der Beschneidung etwa gab es schon früh Abspaltungen von der jüdischen Religion.

    Homosexuelle sind nicht abnormal, sie sind sogar indirekt für den Fortbestand der "Rasse" lt. einiger Studien (Egoistengen) notwendig.
    Gerade durch unsere Geschichte in Deutschland ( Homosexuelle wurden zu tausenden in KZs getötet) steht es uns - im übrigen auch im Hinblick auf aktuelle Völkerrechtliche Auslegungen zur Homosexualität Res A/HRC/17/L.9/Rev.1 -sehr gut an, hier Homosexuelle nicht mehr aktiv oder passiv zu diskriminieren .
    Wer gibt einem anderen das Recht, zu bestimmen, wie Honosexuelle gefälligst zu leben haben ? Ich finde daher diese Diskussion engstirnig und anmaßend und ein bisschen naiv.
    Homosexualität gehört zur Menschheit, viele Staaten in den westlichen Industriestaaten erkennen das an, sie sind also schon einem regionalen Völkergewohnheitsrecht unterzogen, der Artikel 6 des GG wurde daher aus mehreren Gründen ( geregelt in Art.24,25,26,59 GG ) nicht greifen, wenn er überhaupt so abgrenzend ausgelegt werden darf..
    Die Regeln des Völkerrechtes, die von den Naturrechten abgeleitet werden und sich teilweise als volles, teilweise als regionales Völkergewohnheitsrecht widerspiegeln teilen klar mit, dass auch Homosexuelle Natur und Grundrechte besitzen
    Dies leitet sich dann auch aus dem Glauben selbst ab:
    Jesus ist per se durch die Dreifaltigkeit als " Sprachrohr" der Offenbarung gebunden, was er sagte und sagt war und ist Gesetz.
    In der Bergpredigt hat Jesus durch die Goldene Regel und das Liebesgebot erst einmal eine Abgrenzung zum alten mosaischen Gesetz unternommen .
    Das was nun im einzig legitimierten Judasbrief steht, handelt von Sodomie, also Sex mit Tieren und Göttersöhnen.

    Man muss jetzt ausholen :
    Jesus widerspricht sich mit Paulus was im Römerbrief 7,12 klar wird, allerdings verkündete Paulus das einzig legitime, was in seinen Verantwortungsbereich lag : Nach Gal3,24 Matt5,17 verkündete er, dass nach dem Tode Jesu nur noch die neuen Regeln galten, dass alte Testament war außen vor, insbesondere die ersten Kapitel .

    Dann der Judasbrief:
    Der Brief des Judas ist zudem in einer Zeit der Umbrüche geschrieben worden, er zeigt schon damals, dass nach liberaler Auslegung die Texte in Genesis auch unter den Zeiten des Judas als Sodomie bewertet wurden, was "dem anderen Fleisch" zugewandt bedeutet und aussagt, dass es sich hier um sexuellen Verkehr mit Engeln oder Tieren handelte. Judas hat nach liberaler Auslegung mit der Aussage der "Engel" und den Geschehnissen bei Sodom und Gomorrha eine Verbindung gezogen. Er erwähnte das Beispiel zu Sodom und Gomorrha und bezeichnet die Taten als "ähnlich" zu den Taten der Engel. Die Allegorie, dass "wie sie" sie Unzucht zum "anderen Fleisch" trieben ist eine zeitliche Verknüpfung der beiden Taten.
    Bestätigung findet diese Ansicht in Gen19,1-11

    Auch kirchenrechtlich deckt sich das:

    Bei den Sünden Sodoms und Gomorras assoziiert man oft das unzüchtige Fehlverhalten zweier Männer miteinander (homosexuelle Begierden). Seit den 80er Jahren ist diese Ansicht umstritten und wird von liberalen Theologen nicht mehr voll geteilt. Nach Ansicht Scharberts handelt es sich vielmehr um Gewalt und das Erzwingen sexueller Befriedigung an Wehrlosen (Tieren, Knaben, schwachen Männern sowie Engeln) siehe : Josef Scharbert: Genesis (Die Neue Echter Bibel, Neues Testament 17/19), Würzburg 1985, S. 154; zitiert bei Doris Maria Märzinger: Das Verschwinden der himmelschreienden Sünden in der europäischen Kirchenpraxis, Wien 1989, Diplomarbeit an der Katholisch-theologischen Fakultät Wien unter der Leitung von Paul Zulehner, S. 14; zitiert in: Karl Golser: Soziale Sünden, die zum Himmel schreien Eine vergessene, aber anscheinend jetzt wieder aktuelle Kategorie, Version vom 23. Mai 2007 zu Wiki Himmelschreiende Sünden

    Auch das göttliche Recht setzt hier keine feste Richtschnur für das Naturrecht an:

    Das göttliche Recht setzt sich ja offenbar nun nach einiger Ansicht in der Wissenschaft bewusst keine feste Richtschnur für das Naturrecht. Im kanonischen Recht wird dies unterteilt (vgl. z. B. c. 199 CIC) in Naturrecht und göttlichem Recht, dem ius divinum naturale und dem ius divinum positivum. Inwieweit die Evangelien selbst von Gott geschrieben sein sollen, ist umstritten. in Gal 1 Vers 11-12 steht geschrieben, dass die Offenbarung derer direkt von Gott und nich von "Menschenhand" kommen.
    Wenn man Jesus Wort, dass lt. der Bibel als auch "Gottes Wort" bezeichnet wurde, als Urform des Naturrechtes heranziehen müsste, müsste man wiederum das mosaische Gesetz außer acht lassen, die harten Moralvorstellungen hätten demmach im Naturrecht keine praktische Bedeutung mehr:

    Auch das ius congens ist insoweit abgeleitet vom Naturrecht, es ist heute allgemein anerkannt, dass diese Quelle alleine nicht statisch ist und das die Grundlage des ius congens in sich veränderbar ist, da eben auch das Naturrecht Änderungen unterlegen sind. Strittig ist, inwieweit das geltende Naturrecht, dass gewissen Änderungen der Auslegung unterworfen ist, in das ius cogens eingebunden werden kann.
    Wenn man sich nun mal die Hierarchie anchaut, steht ja wohl das Wort Gottes über alles
    Im kanonischen Recht wird dies unterteilt (vgl. z. B. c. 199 CIC) in Naturrecht und göttlichem Recht sowie dem menschlichen Recht, dem ius divinum und dem ius mere ecclesiasticum. Das ius divinum wird dabei weiter unterteilt, einmal als Zweig des ius divinum positivum und dem ius divinum natruale, wobei ersteres als direkte Offenbarung aus der Bibel, den Evangelien direkt zu entnehmen ist. Auffallend ist, dass gerade die Evangelien und die Naturrechte die engeren Sünden, im Gegensatz zu den später eingefügten Paulusbriefen nicht beinhalten. Nach liberaler Ansicht deutet das daraufhin, dass das göttliche Recht in sich schon als barmherzig und direktes Zeugnis der goldenen Regel und dem Liebesbezug Jesus Christus zu entnehmen sind. Inwieweit die Evangelien selbst von Gott geschrieben sein sollen, ist umstritten. In Gal 1 11-12 steht geschrieben, dass die Offenbarung derer direkt von Gott und nich von "Menschenhand" kommen
    Da Jesus die Bergpredigt mitteilte und somit den Beginn zum NT einleitete, ist auch klar, dass die Evangelien nur von Gott sein sollen, dass heisst, dass Jesus und Gott in sich eins sein sollen. In der Bergpredigt und den Evangelien im NT steht nun nach allgemeiner Lehre nichts gegen HS, ganz im Gegenteil behandelt z.b der Judasbrief die Geschichte um Genesis die sich mit Sodomie befasst, also Tiersex und nicht der Homosexualität.
    So wie ich dies nun alles deute, erkenne ich eigentlich nirgends einen direkten Bezug zur HS, entweder wird hier was kultisches beschrieben oder aber es geht einfach um was ganz anderes bzw, um ungültige Stellen.

    Fazit: Die EKD hat hier sehr wohl sehr christlich entschieden und es bleibt festzuhalten, dass sie sich genau an die Lehren der Bibel hält!
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#45 TheDadProfil
  • 21.06.2013, 19:38hHannover
  • Antwort auf #42 von GerdBerlin
  • Tatsächlich ?

    Und das würde meine Kritik an Deiner offen zutage getretenen Euphorie genau wie beeinflußen ?

    In meiner Antwort beschrieb ich mit keinem Wort irgendwelche Vorgänge innerhalb katholischer Gemeinden..

    Auch die EKD betreibt als Konzern-Mutter über ihre Holding Diakonie Kliniken, Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Kindergärten, Hauspflegedienste, Krankentransport-Firmen, Beratungsstellen für Schwangere, etc., etc., etc.pp..

    Und in allen Betrieben ist das AGG durch die "Sondergesetzgebung" für Kirchen und staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften außer Kraft gesetzt..

    Also noch einmal :
    WO ist sie denn nun, die "absolute Gleichberechtigung" ?
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#46 Pidiwutz
  • 21.06.2013, 19:48h
  • Unsere Community ist teilweise sowas von Ignoranz und einer Überheblichkeit durchtränkt, dass hier genauso mal aufgeräumt werden müsste. Es gibt innerhalb der homosexuellen Subkultur "Strömungen", für die schäm ich mich und sag das auch ganz offen, wenn ich mich mit meinen Heterofreunden über diese Themen unterhalte.

    Anscheinend hilft es manchmal, die Fronten auch in den eigenen Reihen zu klären. Und ich bin auch nicht bei allem und jeden tolerant, ich streit gern um Positionen und trete auch mal Leuten auf die feinen Füßchen.

    Schwule Christen als Sektenmitglieder oder psychisch Gestörte bezeichnen, im Voting dementsprechend abstimmen, trotzdem mitmotzen wollen, aber gleichzeitig denen in den Rücken fallen, die in ihrer Gemeinde etwas mit anschieben wollen.. und dann auch noch mit dem GG daherkommen!

    Das sind doch diejenigen, die nur von der allgemein breiteren gesellschaftlichen Akzeptanz profitieren wollen (die andere aber erarbeiten sollen), um dann leichter ihre Assi-Show abziehen zu können. Denen gehts doch nicht um die rechtliche Gleichstellung, das Adoptionsrecht oder Toleranzschüben in den Kirchen - WEIL DAS GAR NICHT IHRE LEBENSREALITÄT IST UND VL AUCH NIE SEIN WIRD!!!

    Konfirmandengruppen, Coming-Out, Toleranz unter Jugendlichen - ja da geht doch die Arbeit schon los, das kommt doch nicht vom Himmel gefallen! Wieso soll sich jetzt der oder die als psychisch gestört beschimpfen lassen müssen, wenn er/sie seine Konfirmation erhalten und sich in der Konfigruppe nicht blöd anmachen lassen will? Gehts noch?

    Woher eigentlich diese Verachtung für andere Menschen? Habts ihr euch das brav bei den Gegnern abgeschaut oder? Das ist schäbig, das kränkt und es bietet den Gleichstellungsgegnern an, uns zu Recht auch vorzuwerfen, dass wir es selbst mit Toleranz nicht sehr genau nehmen.

    Achja, und zu Bayern: selbst wenn nicht die ganzen Schickimickischwulen Affen nach München ziehen würden, um ihren Gay-Sex-Klamotten-aus-Bangladesch-Lifestyle zu zelebrieren, könnte man eraaaaahnen, dass wohl nicht alle Bayern - und schon gar nicht die Franken - papsttreudoof wären.

    So, und jetzt können sich die ganzen Huschen, die das ganz ganz ganz doof finden, sich schicken und den Kommentar schneeeellll mit vielen Minus bewerten, weil wieder jemand was schreibt, was nicht in ihre komische Schwurbeldenkwelt passt. Keine Sorge, das wird nie passieren.
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#47 Martin28a
#48 TheDadProfil
  • 21.06.2013, 21:01hHannover
  • Antwort auf #46 von Pidiwutz
  • Nöö..
    Dafür kriegste n Plus..

    Aber wie war das noch mit der Anti-Toleranz-Kritik innerhalb der Kommunity ?
    Und dann kommen Dir Sätze aus der Tastatur wie :

    ""Schickimickischwulen Affen nach München ziehen würden, um ihren Gay-Sex-Klamotten-aus-Bangladesch-Lifestyle"" ?

    Kritik an den Religionsgemeinschaften MUSS sein so lange sie nicht die volle Gleichstellung ihrer Mitglieder INNERHALB durchsetzen..
    Und das gilt in Analogie zur CDU/CSU/FDP-Kritik, die geübt werden muß so lange die Gleichstellung nicht auf allen Gebieten durchgesetzt ist..

    Fakt ist : Segnungen sind keine Trauungen, und damit schlicht keine Gleichstellung..

    Da helfen auch keine euphorischen Kommentare..

    Was schon gar nicht hilft ist den bayrischen Schwulen zu erklären wie weit doch die Schwedische Kirche die Diskriminierung abgebaut hat..
    Des hülft in Oberammergau übahaupts neda..

    Mann tritt auch nicht in Manching aus der RKK aus und damit aus der Gemeinde aus in der Mann neben der Kirche im Fuballverein, im Faschingsverein, im Schützenverein und in der örtlichen freiwilligen Feuerwehr vernetzt ist, um einer dänischen, unierten, reformierten evangelichen Kirche beizutreten, im Ausland seinen Feund zu HEIRATEN, und die Ehe ist HIER dann NICHTS wert..
    Solche "Vorschläge" die in TJ´s Post unterschwellig impliziert sind, sind totaler Quatsch, und helfen den Betroffenen LGBT´s im Ort überhaupt nicht..

    Und zu guter Letzt :
    Wer allerdings glaubt, nächstes Jahr ist Eheöffnung und damit sei der Kampf vorbei, der täuscht sich da auch gewaltig..

    Denn da fehlen noch so viele wichtige Dinge in der Aufarbeitung der Geschichte ebenso wie in der internationalen Anerkennung von LGBT-Ehen..

    Das wird noch Jahre dauern, wenn nicht gar Jahrzehnte..
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#49 Pidiwutz
  • 21.06.2013, 23:48h
  • Ja ich bin schwul :-)

    Bei uns kann aber auch Kritik möglich sein. Der ganze Diskurs um ProKöln und dem CSD hat doch gezeigt, dass wir das vertragen können und das auch brauchen.

    Schauts, da gibts Leut, die hängen sich da voll rein, die kennen sich in Theologie aus, die arbeiten sich in irgendwelche Themen ein , klappern das GG ab und engagieren sich, damit wir alle weiterkommen. Und dann müssen ein paar Blödel sie runtermachen, weil sie das nicht nachvollziehen können (entweder weil sie Atheisten sind, oder nicht auf dem Land leben oder sonst was).

    Das hilft aber den Kids nix, die sich weltweit umbringen. Die sind vor Ort auf Fürkämpfer angewiesen, in den Vereinen, Schulen und Kirchenvereinen. Das ist sooo wichtig!

    Und die Affen sind auch einfach affig, ob sie nun homosexuell oder heterosexuell sind. Deswegen bin ich ja auch Jan Böhmermann-Fan :-)
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#50 stromboliProfil
  • 22.06.2013, 08:19hberlin
  • Antwort auf #49 von Pidiwutz
  • es ist einfach frech, hier darüber hinweg zu rotzen und irgendwelchen atheisten-blödeln zu unterstellen, am von religionen und deren sicht auf moral und schöpfungsurknall verursachten, weltweiten suizid von kids verantwortlich zu sein.

    Solange auch nur ein zweifel an wert, zugehörigkeit und gleichheit aus euren reihen heraus in die welt gesetzt wird und heranwachsende an ihren gefühlen zweifeln lässt was ihre sexualität anbetrifft, solange seit IHR die einzigst verantwortlichen in diesem saustall!

    Das "ihr" ( damit meinst du wohl trotzt weiterhin klarer sachlage seitens der religionsauslegung, die in den religionssekten verbliebenen homosexuellen-lesben...?!) euch mit GG und sonstigen regelwerken beschäftigt, macht euch nicht zu "speerspitzen einer sich bewegenden gesellschaft".
    Eher zögerlich ihre weidegründe abgrasende wiederkäuer mit den allseits bekannten ausscheidungsmerkmalen..

    Euer anliegen ist als kleinteilig zu beschreiben:
    engagement zum weiterkommen zwecks erhalt einer struktur, die zuvor uns unterdrückte!
    Da gibt es kein vertun, keine "modernisieung, kein sich entschuldigen ( wenn überhaupt.. was ohnehin von euren seiten immer noch nicht geleistet wird! Nur mal so nebenbei bemerkt...).
    Weiterwursteln im namen des herrn zur rettung seiner ideologie.

    Sicher, "die hängen sich da voll rein", was sollen sie auch anderes tun, da wo ihnen die moralischen machtverhältnisse wegschwimmen und selbst in einem gedulteten status das grenzwertige im religiösen anspruch auf leitfunktion immer deutlicher zu tage tritt.
    Plötzlich sind wir wohl doch anzuerkennender teil der christlich phantasierten schöpfungsgeschichte..
    was für ein zuspruch. Gehts auch eine nummer kleiner... von der scheibe zur eingliederung in ein schöpfungsmodel.

    Natürlich muss man darüber informieren, muss man unerfahrene, uninformierte auf diesen zustand hinweisen , damit die nicht weiter opfer eurer vereinnahmung werden.

    Würdet ihr bei all eurem sendungsbewusstsein endlich mal nur vor und in euren eigenen sauställen den geistigen müll ausmisten, dann könnte man als aussenstehender diese eurere "bemühungen " akzeptieren" und wohlwollend kommentieren.
    Bräuchte nicht mal dagegen zu schreiben weil dann ja tatsächlich die freiheit der religionsausübung gewicht bekäme.
    So aber muss gegen das einverleiben der gesellschaft durch eure religion sich gewehrt werden. Gegen den religiösen versuch , menschengenerationen unter ein deutungsmodell zu bringen (zwingen!) .

    Was allerdings die von dir vorgebrachte unterstellung vom kenntnisreichen in sachen theologie anbelangt, habe ich bisher auf queer.de, ausser gerade von nicht religiösen ( mit oft weitgehendem kenntnisstand...), von religionsbefürwortern/vertretern kein einzigst fundiertes und überzeugendes theologisches argument gehört, das religion als teil unserer gesellschaftsordnung legitimiert.
    Das ist unter dem strich selbstbezeugendes, eher hastig zusammen gesetztes inhaltliches nichts, mit hohem anspruch, eingefasst in verschwurbeltem kanzelspeech.

    Wir sind 2000 jahre mit dieser/en buchreligionen nicht weitergekommen, ausser wenn wir uns auf zuvor bereits errungene werte wie dem humanistischen prinzip zurück besoonnen hatten, oder uns in kriegen und revolutionen eben gegen dieses system des teile und herrschens gewehrt hatten.
    Daraus besteht die heute sichtbare erkenntnis über freiheit, menschenwürde und gleichheit.
    Alles dinge, die eben diese buchreligionen zu verhindern suchten.. oft mit mord-gewalt und unterdrückung.
    Das darf man den verursachern nie vergessen, will man deren wunsch zur rückkehr zu christlicher "deutungshoheit" verhindern.

    Indem wir aber uns zu handlangern , zu wegbereiter deren ideologien machen, machen wir uns auch schuldig!
    Das sollten jene "bemühten" in den foren, arbeitsgruppen und rechtsausschüssen sich zuallererst mal vor augen halten, bevor sie hier uns etwas über "weiterkommen" erzählen wollen.

    Verarsch die leute woanders!
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#51 goddamn liberalAnonym
  • 22.06.2013, 08:21h
  • Antwort auf #41 von -hw-
  • 1. Sag ich ja, an ihren Feinden sollt ihr sie erkennen.

    2. wikimannia. Mein Gott [!], der Reaktionär als wimmernder Jammerlappen mit männlicher Identitätsstörung.

    Seufz. Früher waren die wenigstens noch knackig und zackig.

    Heute fühlen sie sich von Gender-Tanten, roten und grünen Gespenstern arg bedroht und haben gaaaanz viele schwule Freunde (die die gaaaanz vielen jüdischen Freunde, mit denen sich Antisemiten bislang schmückten, langsam ablösen). Und sie waren früher links. Säkularisiertes Bekehrungsgekasper.

    Dann schon lieber den Exitus von Exodus.
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#52 -hw-Anonym
#53 Timm JohannesAnonym
  • 22.06.2013, 11:42h
  • Antwort auf #38 von GerdBerlin
  • @GerdBerlin
    "Alle, die jahre- und jahrzehntelang für die Gleichberechtigung der Schwulen und Lesben in der EKD gekämpft haben, ernten jetzt die Früchte ihrer Arbeit! Sicherlich ist es nicht allein ihr Verdienst, hier spielen auch kulturelle Strömungen eine Rolle, aber eben AUCH ihr Verdienst. Die absolute Gleichberechtigung ist da! Die EKD ist jetzt die Kirche, in der sich Schwule und Lesben wohl fühlen können"

    --> Genauso ist es, da hast Du Recht.

    LGBT-Aktivisten wie beispielsweise die Mitglieder in der Organisation "Homosexuelle und Kirche" haben sich über Jahrzehnte für diesen Erfolg eingesetz und nun erst dieser Erfolg endlich da.

    Demgegenüber fehlt bisher in der katholischen Kirchenführung in Rom ein Umlenken; dort greifen immer noch katholische Bischöfe und Kardinäle homosexuelle Paare, die zum Standesamt gehen, an und dort werden homosexuelle Paare nunmal bisher kirchenrechtlich als sündhaft beurteilt und verurteilt. Der Witz an der Sache ist dabei, dass von diesen katholischen Klerikern in Rom selbst eine ganze Reihe schwul/bisexuell veranlagt sind; doch sie verraten dies nicht und leisten so einen Beitrag in der Gesellschaft, dass Medien und die Bevölkerung darüber tuscheln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#54 HugoAnonym
  • 22.06.2013, 12:21h
  • "Evangelikale: Papier ist Abwertung der bürgerlichen Ehe"

    Ist es den ewiggestrigen nicht klar, das sie mit sollchen "dummen Ansichten" sich noch mehr entfernen von den Menschen?
  • Antworten » | Direktlink »
#55 TheDadProfil
  • 22.06.2013, 13:40hHannover
  • Antwort auf #49 von Pidiwutz
  • Wer zum Henker ist Jan Böhmermann ?

    Die Erkenntnis das sich "theologisch geschulte" Menschen damit befassen um Veränderungen herbeizuführen impliziert die Erkenntnis das echte Veränderung verkrusteter Strukturen in Religionsgemeinschaften nur von Außerhalb möglich sind..

    Mann läßt die HUK gewähren weil sie gleichzeitig zwei Aufgaben erledigt :
    Sie legt intern "den Finger in die Wunde", und dann auch noch Überkonfessionell so daß Mann im eigentlichem Sinne für die offenen Wunden nicht verantwortlich zeichnet, und sie missioniert mit ihrer eigenen Arbeit zusammen die "Gute Nachricht" nach außen zu den entlaufenen Schafen..

    Als Ergebnis des Ganzen wirft sowohl die RKK als auch die EKD ZÜCKERLI vom Wagen, und die ursprünglich gescholtenen bücken sich begierig und kehren geläutert Heim..

    Wo bleiben die offen schwulen BischöfInnen in der EKD ?
    Wo bleibt die Distanzierung von sektiererischen Strömungen innerhalb der EKD, die Homo-Heilung propagieren UND durchführen ?
    Wo bleibt deren Rauswurf aus der EKD ?
    Wo bleibt die "Entschließung" die AGG unabdingbar auch für kirchliche Arbeitsplätze anzuerkennen ?
    Wo bleibt die alles entscheidende Aussage :
    "Wir stellen LGBT´s in unserer Kirche gleich" ?

    So lange letztere nicht kommt, gibt es auch keine Gleichstellung in der Kirche..

    Kids die davor stehen Suizid zu begehen hilft Mann nicht indem Mann sie den Kirchen überläßt, sondern indem Mann sie von denen befreit und ihnen klar macht das eine freies Leben OHNE Kirchen möglich ist..

    Atheisten blockieren nicht die Arbeit von Leuten innerhalb der Kirchen, denn sie sind da nicht drin..
    Atheisten fördern freie Gedanken !
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#56 HadschiHalefEhemaliges Profil
  • 22.06.2013, 14:31h
  • Antwort auf #44 von Martin28a
  • @Martin28a,
    beim Lesen deiner Ausführungen sind bei mir ein paar Fragen aufgetaucht. Die meisten lassen sich mit Ja oder Nein beantworten. Bei Frage 1, 3, 5a, 5b wären Bibelstellen hilfreich. Wenn die Frage 10 mit Ja beantwortet wird, bedürfen die Fragen 1-9 keiner Antwort. ;-)

    1. Wo redete Jesus selbst über Natur_rechte_?

    2. Gehören die Paulusbriefe zur Bibel? Also zum Wort Gottes?
    2a. Sind sie Wort Gottes?
    2b. Haben die Paulusschriften einen geringeren Stellenwert als die Evangelien?

    3, Wo sagte Jesus, dass das Christentum mal einen Schritt vom Judentum gehen muss?

    4a. Stammen die Goldene Regel und das Liebesgebot originär von Jesus?
    4b. Oder stammen das Liebesgebot bspw. aus dem alten Gesetz und die Regel aus dem Testmonium Naphtali aus dem (200-100 v.Chr.)
    4c.oder aus anderen Religionen/Kulturen?

    5. Hat Jesus das Gesetz aufgehoben und anstelle dessen ein neues Gesetz gegeben.
    5a. Wenn ja, wo ist dieses in seiner kompletten Ausführung zu lesen?
    5b. Gibt es anders lautende Worte Jesu?

    6. Ist es umstritten, dass es sich bei den Evangelien um das sogenannte Wort Gottes handelt?

    7. Was sind ungültige (Bibel?)-Stellen?

    8. Ist durch die Tatsache, dass eine Minderheit von (liberalen) Theologen eine traditionelle Bibelauslegung nicht mehr voll teilt, die alte, von einer erdrückenden Mehrheit von (konservativen) Theologen vertretene (traditionelle) Bibelauslegung falsch?

    9. Was ist das göttliche Recht? Wird es aus der Bibel abgeleitet?
    9a. Ist die Bibel von und für Menschen geschrieben?
    9b. Was ist, wenn es diesen Gott nicht gibt?

    10. Kann es das berühmte Brett vor dem Kopf sein, welches liberale Theologen (besonders die Schwulen unter ihnen) bei ihrer modernen Auslegung tragen?

    Sorry, ich meine es wirklich nicht persönlich. Aber deine Ausführungen erscheinen mir ziemlich chaotisch. Sie erwecken den Eindruck, dass man alles beiseite fegt, was nicht in den Kram passt. Die christliche Religion ist vom Wesen her homophob und schwulenfeindlich. Daran hat sich nichts wesentliches geändert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#57 Timm JohannesAnonym
  • 22.06.2013, 15:04h
  • Antwort auf #41 von -hw-
  • @hw
    Der Artikel auf der Welt, auf den Du anspielst, ist vom Welt-Autor Karmann, der ist dafür bekannt, Inhalte verfälscht wiederzugeben. Das zeigt schon die Schlagzeile, die er gewählt hat.

    Wenn er sich zwei Einzelpersonen herausfischt: einen bei der FDP und einen bei der CDU und dann verallgemeinernd schreibt "CDU und FDP seien dagegen", dann zeigt es nur, dass der ganze Artikel einfach MÜLL ist, den karmann dort schreibt.

    Genausogut hätte er den CDU-Politiker Stefan Kaufmann und die Justizministerin Leuttheusser-Schnarrenberger sowie Aussenminister Westerwelle im Artikel aufführen können und schreiben können. "Die CDU und FDP unterstützen zu 100 Prozent die neue Orientierungshilfe der EKD"

    Daher was der Welt-Autor Karmann dort als Schlagzeile wählt, kann man schlichtweg "in die Tonne kloppen".

    Die Wahrheit ist: Zum neuen Grundsatzdokument der EKD gibt es noch überhaupt keinen Beschluss in der CDU oder FDP und genausowenig bei den anderen Parteien: das Dokument ist schliesslich NEU !!!

    Aber Artikel auf der Welt oder bei der BILD sind immer mit Vorsicht zu genießen und wer so wie du einen Weltartikel hier anführst, der hat schon den ersten Fehler gemacht, weil er den Springer Verlag als Quelle verwendet.
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#58 -hw-Anonym
#59 goddamn liberalAnonym
  • 22.06.2013, 16:40h
  • Antwort auf #56 von HadschiHalef
  • "Die christliche Religion ist vom Wesen her homophob und schwulenfeindlich."

    Gibt es außerirdische Wesen?

    Unabhängig davon, ob Gott existiert oder nicht: Religion ist ein historisches Phänomen und deshalb von Menschen gemacht.

    Und deswegen können menschliche Menschen auch eine menschenfeindliche Religion in eine menschenfreundlichere umwandeln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#60 Martin28a
  • 22.06.2013, 18:52h
  • Antwort auf #56 von HadschiHalef
  • Religion hat was mit GLAUBEN zu tun, wieso sollte ich versuchen dich zu überzeugen, dass schafft sicher niemand, weil du zu erkennen gegeben hast, dass du ja schon eine vorgefertigte Meinung hast, ich lasse dir deinen Glauben, wenn du mir meinen lässt.

    Ich versuche trotzdem kurz auf deine Fragen einzugehen, chaotisch würde ich übrigens meine Ausführungen nicht nennen, weil ich mich damit schon lange befasse.
    Es kann vielleicht sein, dass idh versucht habe, zu viele Dinge in einen Kommentar zu quetschen aber ich kann dir jetzt schon versichern, dass NIRGENDS in der Bibel was negativ zur Homosexueltät in Bezug auf Jesus Christus zu finden ist, und der ist ja wohl maßgeblich.

    Im ersten Konzil von Nicäa wurden kanonische und andere Werke getrennt.
    Das geschah jetzt aber nicht von Gott, sondern von einigen Kirchenfürsten.
    Das was jetzt z.b im geheimen Markusevangelium steht, gehört dazu:
    de.wikipedia.org/wiki/Geheimes_Markusevangelium

    oder auch David und Jonathan oder Bakchos und Sergios
    In all diesen Fällen gab es Homosexuelle Vorfälle.
    Und in all diesen Fällen versuchte man dann auch gleich dieses zu leugnen, Bakchos und Sergios hat man sogar verehrt wegen ihrer Homosexualität.

    Zu deinen Fragen:
    1) Das hab ich auch bereits beantwortet, auch hier bitte nachlesenzu " Das göttliche Recht setzt nach einiger Ansicht in der Wissenschaft bewusst keine feste Richtschnur für das Naturrecht vor. Kanonisches Recht: Im kanonischen Recht wird dies unterteilt (vgl. z. B. c. 199 CIC) in Naturrecht und göttlichem Recht, dem ius divinum naturale und dem ius divinum positivum. Inwieweit die Evangelien selbst von Gott geschrieben sein sollen, ist umstritten. in Gal 1 Vers 11-12 steht geschrieben, dass die Offenbarung derer direkt von Gott und nich von "Menschenhand" kommen.

    Wenn man Jesus Wort, dass lt. der Bibel als auch "Gottes Wort" bezeichnet wurde, als Urform des Naturrechtes heranziehen müsste, müsste man wiederum das mosaische Gesetz außer acht lassen, die harten Moralvorstellungen hätten demmach im Naturrecht keine praktische Bedeutung mehr: ..." Absatz 2 Relation zum göttlichen und Naturrecht
    de.pluspedia.org/wiki/Naturrecht
    und siehe Autoren.
    Im Galaterbrief wird dies treffend beschrieben. Da Jesus einen moralischen Kompass unter u.a unter Beachtung des Liebesgebots aufstellte und einen moralischen Kompass festlegte, der sich in Teilen an das AT anlegte, hingegen Paulus eine grundlegende Festigung des Christentums durch den Glauben propangierte, ist die Rolle des AT strittig. Da es im NT, in den dort niedergeschriebenen Evangelien keinerlei Festlegung gibt, sind Aussagen, über die Gültigkeit des AT nach wie vor von elementarer Bedeutung, der Galaterbrief gibt darüber ein wenig Aufschluss.:

    Der Bibelwissenschaftler und Professor für katholische Theologie, Herbert Haag sagte, dass Jesus keine Kirche wollte.

    "Ich hasse und verschmähe eure Feste und mag eure Feiern nicht riechen. Denn wenn ihr mir Brandopfer darbringt, so habe ich keinen Gefallen an euren Gaben, und das Opfer eurer Mastkälber sehe ich nicht an." Amo 5;21f"

    Weiterhin heisst es

    "Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder." in Bibel Online Mt 23 8f

    Weitere Hinweise ergeben sich auf Apg 3 1f
    2) Paulus lebte weit nach Jesus, auf mich wirkt er NICHT authentisch, ich lege aus tiefem Glauben heraus seine Ideen ab und glaube auch nicht, dass er wirklich authentisch war.

    Falls dich das interessant, liess meinen Beitrag, dort wird dir sicher geholfen ;)

    Ausschnitt
    "Paulus setzte Briefe an die Kortinther, Römer und den Galaterbrief auf. Darin neigte er Verbote gegen, Vielgötterei und viele Formen der Maßlosigkeit usw. auszusprechen. Es gibt zumindest im Umkehrschluss keinen einwandfreien Beweis, der von über 90% aller Wissenschaftler geteilt wird, dass die folgenden Verse klare Homosexualität verurteilen.

    Der Theologe Prof. Dr. Theol. Michael Theobald für neutestamentlicbe Exegese an der Kath.-theol. Fakultät der Universität Tübingen und anerkannt bei dem Dominikanerorden hat zum Thema Biblische Weisungen zur Homosexualität? u.a folgendes Statement im Zusammenhang mit Paulus gegeben:

    "Ganz abgesehen von der schwierigen Frage, an was Paulus hier genau denkt (der zweite Terminus, arsenokoitai, ist übrigens ein Neologismus im Anschluß an Lev 118,22; 20,13), von einer pauschalen Verwerfung homosexuellen Verkehrs kann bei diesem Vers nicht die Rede sein, ebensowenig in 1 Tim 1,10.

    Anders sieht die Sachlage bei Röm 1,27 aus, einem Vers, der zusammen mit dem ziemlich umstrittenen V.26 zur einer Art prophetischer Gerichtsrede gehört (Röm 1,18-32), in der Paulus die Schuldverfallenheit aller Menschen, zunächst der aus der heidnischen Welt, aufdeckt und an typischen Signalen sittlichen Niedergangs (jedenfalls aus jüdischer Optik) exemplifiziert. Kontext und Pragmatik der fraglichen Verse dürfen nicht unberücksichtigt bleiben, denn es ist ja zumindest auffällig, daß Paulus gerade nicht im paränetischen Teil seines Briefes (Röm 12ff.) auf dieses Thema zu sprechen kommt, sondern an dieser Stelle. Ein »pastorales Problem« in der Gemeinde scheint Homosexualität für ihn also nicht gewesen zu sein.

    Warum dann aber gerade in Röm 1? ...

    Prof. Dr. Theol. Michael Theobald: Biblische Weisungen zur HOMOSEXUALITÄT? Prof. Dr. theol.Michael Theobald;Quellen des Ursprungstextes aus: WORT UND ANTWORT. Zeitschrift für Fragen des Glaubens. Themenheft Homosexualität. 39. Jahrgang, Heft 2 - April/Juni 1998 Herausgegeben von der Dominikanerprovinz Köln. Matthias-Grünewald-Verlag Mainz[4]

    Folgt man der These von Prof. Dr. Theobald, so kann man erkennen, dass Paulus die Homosexualität nicht pauschal verurteilt. Ebenso gibt es zu den unterschiedlichen christlichen Strömungen einige Fürsprecher dieser These [5]...."
    de.pluspedia.org/w/index.php?title=Christliche_Religion&
    action=history


    de.pluspedia.org/w/index.php?title=Christliche_Religion&
    action=history


    Rest nachzulesen unter Himmelschreinde Sünden bei Wiki

    Paulusbriefe hin oder her, dass Wort Gottes sind sie auf keinen Fall.

    3) Das findest du in der Bergpredigt, er redet von Erfüllen und zum Thema Beschneidungen steht einiges in den Galaterbriefen. Außerdem findet sich darüber viel in Gal3,24 Matt5,17 das sogenannte "Vermächtnis " von Jesu.
    Zentraler Baustein ist Matt 5,17

    www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=240

    Es gibt dazu obigrne Kommentar, der das aber strittig sieht, dass Thema wird eben auch wieder mal angezeifelt, obwohl es hier eig, keine ZWeifel gibt.
    Zu 4 JA das Liebesgebot und dergleichen stammt zwar nich direkt von Jesus, er hat es aber maßgeblich umbezogen.

    5) Siehe dazu die Bergpredigt, und ja Jesus hat das alte Gesetz aufgehoben, davon bin ich überzeugt, die neuen Regeln stehen in den Evangelien.
    6) Ja das ist umstritten, obwohl all das was direkt von Jesus kam, auch von Gott kam ( Dreifalitgkeit)
    Du musst allerdings folgendes vom Wort Gottes trennen, dazu gehören insbesondere die ganzen Paulusbriefe und die seiner Schüler, Timothäus usw...

    Auffallend ist, dass immer dann, wenn Gott nicht direkt die Hand im Spiel hat, sofort diskriminierende Äußerungen gegenüber Homosexuelle vorkommen.
    Das heisst, immer dann wenn es göttlich wird, werden Homosexuelle komischerweise nirgends kritisiert und das hat mich aufhorchen lassen.
    7) Nicht kanonisch ist das Geheime Markusevangelium
    8) Es geht nicht um Homosexualität sondern um Gewalt:
    "Gott selbst sucht Abraham in Gestalt dreier Männer bzw. Engel auf, um ihm mitzuteilen, dass er vorhabe, die Städte Sodom (wo sich Abrahams Neffe Lot aufhält) und Gomorra zu zerstören, wenn das sündige Verhalten ihrer Bewohner tatsächlich so schlimm sei, wie ihm zu Ohren gekommen war. Abraham fragt Gott, ob er wirklich Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied vernichten wolle. Gott versichert ihm schließlich, dass er Sodom verschonen werde, wenn sich nur zehn anständige Menschen darin finden ließen.[2] Diese Zahl ist im Judentum bedeutsam: erst wenn zehn Männer zum Gottesdienst zusammenkommen (Minjan), gibt es demnach eine jüdische Gemeinde, kann ein vollständiger Gottesdienst gefeiert werden.

    Um zu sehen, ob das Klagegeschrei über Sodom der Wahrheit entspricht, schickt Gott zwei Engel zu Abrahams Neffen Lot, einem gottgefällig lebenden Mann. Lot nimmt die beiden Engel gastfreundlich bei sich auf, die von den Einwohnern Sodoms als fremde Männer angesehen werden.[3] Die Einwohner fordern daraufhin, dass Lot ihnen seine Gäste übergebe, weil sie mit ihnen gewaltsam sexuell verkehren wollen. (Formulierung siehe unter Interpretationen). Lot bietet den Sodomitern zum Schutz seiner Gäste und der heiligen Gastfreundschaft stattdessen vergeblich seine jungfräulichen Töchter an.

    Nachdem sich keine zehn Gerechten in der Stadt finden und sie deshalb dem Untergang geweiht ist, wollen die Engel ihn und seine Familie vor dem Untergang retten und schicken sie aus der Stadt. Lot und seine Töchter können sich in Sicherheit bringen und werden im Folgenden von Gott beschützt. Sodom und Gomorra werden dagegen von Gott vernichtet, indem er Schwefel und Feuer auf sie herabregnen lässt. Als Lots Frau entgegen einem von den Engeln ausgesprochenen Verbot auf die Stadt zurücksieht, erstarrt sie zu einer Salzsäule.[4]
    Interpretationen
    ung.

    Während Sodom sowohl im Tanach als auch im Talmud, aber auch in den Evangelien nach Matthäus[5] und Lukas[6] vor allem ein Symbol für Fremdenfeindlichkeit und den Bruch der Gastfreundschaft ist, wird die Stadt in der späteren christlichen Tradition mit der Sünde der Wollust und schließlich mit dem Laster wider die Natur (Sodomie) in Verbindung gebracht. Inwieweit das Vergehen der Sodomiter an den Männern tatsächlich sexueller Natur war, variiert selbst zwischen den deutschen Übersetzungen:[7] In der Einheitsübersetzung ist von verkehren die Rede, in der Lutherbibel dagegen von über sie hermachen. Ältere Übersetzungen (Revidierte Elberfelder 1983, Luther 1912) übersetzen wörtlicher mit erkennen. Dieser Begriff wird jedoch im Hebräischen des Alten Testaments auch für den (ehelichen) Geschlechtsverkehr verwendet.[8] Aus dem Gespräch zwischen Lot und den Sodomitern ist jedenfalls klar zu entnehmen, dass diese die Gäste Lots (Männer) vergewaltigen wollten.[..."
    de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sodom_und_Gomorra&act
    ion=history


    Also es geht um Gewalt, und den Bruch der Gastfreundschaft und dergleichen.
    Es geht auch um Vergewaltigung, also sexuelle Gewalt.
    Ich muss dazu keine Konservativen Leute anhören, sondern nur die betreffenden Bibelstellen übersetzen, da steht klar, um was es geht, kein Wort sagt aus, dass es um die Verurteilung von Homosexualität geht, dass ist eine dreiste Erfinungen die erst seit dem 19 Jahrhrundert so erwähnt wird.
    Wenn du das Gegenteil belegen kannst, dann tu es.
    9) Diese Frage wurde oben bereits ausführlich beantwortet.

    10) Auch hier gibts kein Brett, es werden lediglich die dreisten Lügen, die es teilweise gibt, wieder zurechtgewoben.
    Das was liberale Theoligen von sich geben, ist doch genau das, was in der Bibel steht.
    Andere Dinge, wie das Homosexualität verurteilt wird, steht nirgends, außer bei Paulus und auch der hat das anders gesehen.
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#61 Martin28a
  • 22.06.2013, 18:59h
  • Antwort auf #59 von goddamn liberal
  • Das seh ich ganz anders, Religon kann uns sogar helfen, wie jetzt der EKD zeigt, denn sie gibt eine Richtschnur .

    Wenn die Relogion sagt, Homosexualität sei normal, dann haben wir ein großen Stein im Brett.
    Gerade Gott hat viel Ausstrahlungskraft und es steht m.E nirgends, dass Gott was gegen Homosexuelle hat.
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#62 TheDadProfil
  • 22.06.2013, 20:46hHannover
  • Antwort auf #56 von HadschiHalef
  • Die Antwort auf die Frage Nr.10 lautet JA..

    Und zudem..
    Die Christen haben ein grundsätzliches Problem :
    Sie halten Jesus nicht nur für den Sohn Gottes, sondern zusätzlich auch noch für einen von ihnen..

    Das ist er aber nicht, er ist ein Jude, ein jüdischer Zimmermann der im Nebenberuf Rabbi ist (an und für sich nichts ungewöhnliches), den Hauptberuf von seinem Patchworkvater gelernt hat, und schon als Knabe alle möglichen anderen Rabbiner mit allerlei kritischen Fragen zur Textauslegung der Thora zur Weisglut getrieben hat..

    Und nun glauben die Christen Jesus hätte ihnen eine Religion geschenkt..

    Hat er nicht..
    Er hat als Mitglied einer bereits abgespaltenen Strömung die gängige Schriftauslegung der Rabbiner kritisiert, sie verändert, und den ihm nachfolgenden Menchen, überwiegend gescheiterte Existenzen die Haus und Hof und Familie hinter sich gelassen haben, dazu aufgefordert seine Haltung zu dieser Lehre den anderen Menchen nahezubringen..

    Es gibt KEINEN Beleg dafür das damit gemeint war diese Auslegung der Lehre über das Heilige Land hinaus zu verbreiten, denn immerhin wendete sich die Lehre mehrfach deutlich in den Mosaischen Texten der Thora an das auerwählte Volk..
    Dieses lebte zu dem Zeitpunkt ziemlich verstreut im damaligem römischen Reich, was wohl letztlich über die Provinzen ganz profan die Anzahl der Zwölf Jünger als seine Nachfolger erklärt..

    Aber genug der ketzerischen Auslegung..
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#63 TheDadProfil
  • 22.06.2013, 20:50hHannover
  • Antwort auf #57 von Timm Johannes
  • ""Aber Artikel auf der Welt oder bei der BILD sind immer mit Vorsicht zu genießen und wer so wie du einen Weltartikel hier anführst, der hat schon den ersten Fehler gemacht, weil er den Springer Verlag als Quelle verwendet.""..

    Daran werde ich dich gelegentlich eher häufig erinnern, wenn Du Deine Thesen wieder einmal mit Artikeln dieser Medien zu belegen suchst..
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#64 kirchensteuerAnonym
#65 TheDadProfil
  • 22.06.2013, 21:50hHannover
  • Antwort auf #64 von kirchensteuer
  • "Grundfinanziert" heißt hier wie in jedem anderem Fall :

    Die EKD trägt maximal 10 % der Rahmenkosten, das heißt sie steuert ein Grundstück, oder eine Immobilie bei..

    Der Rest sind wie überall wo Kirche drauf steht, aber am Ende staatliche Berufsabschlüße zustande kommen, staatliche Gelder die den Betrieb sicher stellen in dem Personal und Sachkosten vom Dozenten über´s Klopapier bis hin zum Strom für den geleasten Kopierer bezahlt werden..

    Dafür bestimmt die EKD den Lehrplan in dessen Inhalte..

    Kein Wunder das dabei solche Journalisten herauskommen..
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#66 Martin28a
  • 22.06.2013, 21:52h
  • Antwort auf #62 von TheDad
  • Nein, dass mosaische Gesetz ist u.a nach dem Tod Jesu unwirksam geworden auch nach Hebräer 7,12 ist es unwirksam

    Es galt nur für Juden nach 5. Mose 7:3, 4
    Hinzu kommt, dass es nur zeitlich befristet war :Galater 3:24

    Durch Jesus wurde es erfüllt (Römer 10:4; Galater 3:25)

    Auch ungeschnittene durften getauft werden :Apostelgeschichte 10:17-48

    "..7 Was verhalf Petrus zu der Schlussfolgerung, Nichtjuden, die sich nicht dem mosaischen Gesetz unterstellt hatten, könnten jetzt Nachfolger Jesu Christi werden? Sein Unterscheidungsvermögen in Bezug auf geistige Dinge. Gott hatte seinen Geist auf unbeschnittene Nichtjuden ausgegossen und damit sein Wohlgefallen an ihnen gezeigt. Daran erkannte Petrus, dass sie zur Taufe zugelassen werden konnten. Offensichtlich war er sich gleichzeitig darüber im Klaren, dass Gott von nichtjüdischen Christen nicht erwartete, das mosaische Gesetz zu halten, bevor sie sich taufen lassen durften. Wenn wir damals gelebt hätten, hätten wir dann unsere Ansicht genauso bereitwillig geändert wie Petrus?.."watch Tower
    wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2003205

    Weitere Stellen sind : Php 3:3 oder 1Ko 7:19
    Apg 15:6-29 sowie Apg 16:1-3; 1Ko 9:20). Der Apostel Paulus behandelte dieses Thema in mehreren Briefen (Rö 2:25-29; Gal 2:11-14; 5:2-6; 6:12-15; Kol 2:11; 3:11..

    Du siehst also, die ganze Bibel ist voll mit Belegen dafür, dass das mosaische für uns heute nicht mehr wirksam ist
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#67 Martin28a
  • 22.06.2013, 22:11h
  • Das schöne an Jesus wer seine moderne Einstellung
    Er war das Blumenkind, der Hippie seiner Zeit

    Nach der Wiederauferstehung war er anerkannt als Prophet
  • Antworten » | Direktlink »
#68 TheDadProfil
  • 22.06.2013, 22:12hHannover
  • Antwort auf #66 von Martin28a
  • Klingt alles sehr hübsch..

    Ich baharre auf meiner These :

    Jesus schaffte "aus Versehen" eine "neue" Religion beim Versuch eine bestehende durch entsprechende Texauslegung zu reformieren..

    Die Auffassung daß das "mosaische Gesetz"" für Juden "unwirksam" wurde erschließt sich mir nicht..

    Es gibt keine echten Monotheistischen Religionen die einen "Endpunkt" der unabdingbaren Selbstauflösung definiert haben..

    Das machen nur Sektierer die mit Endzeitszenarien arbeiten und dann Massensuizide organisieren..

    Und wenn ich damals gelebt hätte wäre ich ein schwuler römischer Senator mit Landsitz und zarten Jünglingen als Sexsklaven gewesen, und ganz sicher kein Christ !
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#69 goddamn liberalAnonym
  • 23.06.2013, 07:44h
  • Antwort auf #68 von TheDad
  • de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Aurelius_Symmachus

    Da wärst Du nicht allein gewesen, ob schwul oder nicht. Die geistige Elite, die oft aus philosophischen Gründen monotheistisch war, hat sich gegen den Totalitätsanspruch der neuen orientalischen Importreligion gewehrt, solange es eben ging. Sie zerstörte nämlich die Grundlagen der antiken europäischen Kultur. Gewalt, Bücherverbrennungen und Tempelschändungen waren an der Tagesordnung.

    Die humane Seite des Christentums, die es auch gibt, ist erst das Produkt viel späterer Zeiten.
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#70 erzengel michaelAnonym
  • 23.06.2013, 10:04h
  • richtig und trotzdem falsch. Hinter allem Sichtbaren regiert die unsichtbare Welt. Ob diese oder jene Religion, ist nicht die Frage. Ob Geschle-Verkehr so oder anders, ist letztlich nicht die Frage. Entscheidend ist, wer die Kraft hat, das Leben zu schaffen, zu erhalten, immer neu zu zeugen. Alles andere ist Meinung, Meinung, Meinung. Letztlich wird der Lebensgeist entscheiden, was Ewigkeitswert hat und was nicht. Nicht Hitler und Stalin, nicht Mao oder Bush haben entschieden, wie lange das Leben auf dem Globus Erde weitergeht, sondern der große manitou, der größte Liebhaber des Lebens, den auch der Tod nichts anhaben kann. Hier muß jeder für sich entscheiden, wem er vertraut, denn jeder hat nur ein Leben.
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#71 stromboliProfil
  • 23.06.2013, 14:11hberlin
  • Antwort auf #60 von Martin28a
  • dein ganzes konstrukt basiert auf der annahme, dass es (deinen.. ) "gott" gibt.
    Fehlt der nachweis, fällt das ganze vermutungsgespinnst in sich zusammen wie ein kartenhaus.. eines nämlich baut auf dem andern auf.

    Ohne "gott, keine menschen die seine "wünsche" weitertragen. Wenn aber "gott ein konstrukt eben dieser menschen ist, die wollen das ihre "wünsche im namen eines imaginären gottes verbreitet werden, ist alles mühn nur menschliches unterfangen..

    Glaube ist eben das ding, dass sich selbst nicht beweisen kann , sondern von der hoffung lebt, dass die gegenseite ihnen diesen nachweis der unbeweisbarkeit nicht liefert..
    ergo wo nichts ist , kann nichts sein.

    Diese rumgestochere im dunst von vermutungen sollte nach nunmehr 2013 jahren endlich einem klaren blick auf menschliches wollen weichen.
    Feststellen, wer der wirkliche verursacher ist, damit man sich auch unter menschen über diese "werte angemessen auseinander setzen kann..
    Alles andere, was sich hinter glaubenssätzen verbirgt die ein übermenschliche sein mit wille postuliert, ist einfach nur verarsche!

    Schade, dass auch du dich in die reihe der eligionsverarsche hier einreihen willst.
    Da kann der kommende restinhalt noch so liberal gefärbt daherkommen, nun ist eher der lack hinnehmender toleranz ab.
    Du spielst mit dem gleichen prinzip, dass gleiche ziel an!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#72 Anti-DadAnonym
#73 stromboliProfil
#74 userer
  • 23.06.2013, 16:24h
  • Antwort auf #66 von Martin28a
  • Martin28a höre zu und läutere dich! Das Große Spaghettimonster ist mir im Traum erschienen und hat befohlen zu verkünden, dass alle Menschen - ja auch du! - an jedem Wochentag mit r Pasta essen sollen, denn das r ist ihm ein Gräuel, haben doch weder "Spaghetti" noch "Pasta" ein r! Und alle, die seinem Gebote nicht folgen wollen, sollen leiden und den ganzen Tag unstillbaren Heißunger auf Tomatensoße fühlen. Amen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#76 TheDadProfil
  • 23.06.2013, 17:04hHannover
  • Antwort auf #71 von stromboli
  • Da möchte ich jetzt noch ein bisschen provozieren :

    Letztlich will er beweisen das es Gott gibt, weil die Menschen so gehandelt haben wie sie es taten..

    Dies ist aber keine "ich denke, also bin ich" Philosophie..

    Durch den Versuch den Beweis anzutreten verrät er den Glauben in sich, denn Gott sagt :
    "Du sollst Dir keine Bildnis von mir machen"..

    Gläubige "machen" aber in allem und jedem "ein Bildnis" aus..
    Jede Tat, jeder Krieg, jede Hungersnot und jeder Börsencrash ist Zeichen göttlichen Wirkens, das im Umkehrschluß die Existenz beweisen soll..

    Damit wird einerseits die grundsätzliche Verantwortung eigenen Handelns an ein "höheres Wesen" abgetreten, andererseits die Unabwendbarkeit der Ereignisse zementiert, das Schicksal, das Schisma, Kismet..

    Und so weist Mann jede Verantwortung für sein eigenes Handeln, für sein eigenes Leben von sich..
    Und das nicht nur für sich selbst, nein, Mann fordert die anderen auf es ebenso zu handhaben, um dann gemeinsam in einem Gottesdienst masochistisch darum zu betteln, die Unbill des Lebens möge doch beendet werden, gleichsam beklagend wie machtlos Mann selbst doch dagegen sei, und fügt sich in ein Leben als Sklave..

    Mann muß nicht erklären ob Gott "Gefallen" an Homosexualität hat, oder nicht..
    Mann muß nicht einmal erklären ob etwas eine Sünde ist, oder nicht..

    Denn wenn es einen Gott gibt, dann IST ALLES was es gibt Ausdruck seines Schaffens !

    Es gibt LGBT´s WEIL GOTT ES SO WILL !
    Und es gibt auch die Sünde weil Gott Gefallen an ihr hat..

    Und damit wird es eine Öffnung der Ehe geben weil Gott es so will..

    Und nun die Position der Kirchen dazu :
    Warum erkennen sie dieses Wirken Gottes nicht ?

    Weil es keinen Gott gibt !
    Sonst hätte er den Gläubigen schon längst in den Arsch getreten..
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#77 TheDadProfil
  • 23.06.2013, 17:26hHannover
  • Antwort auf #72 von Anti-Dad
  • Hui..
    Ein "Fan"..

    Wäre ich bei Fazebuck würde ich Dich nun als "Freund" markieren und Dich über alles in meinem elendem Alltag zumüllen..

    Doch zu Deinem Glück bin ich nicht dort, und so mußt Du weiter mit dem hier Vorlieb nehmen was ich Dir und anderen zum Lesen gebe..

    Ich hoffe Du kannst damit umgehen..

    Wenn nicht, es gibt Beratungsstellen für Stalker..

    Eines noch :
    Hab Mut und steh zu Dir und Deiner Obzession..
    Melde Dich hier an und verwende immer den gleichen Nick, sonst verfalle ich noch dem Irrglauben, meine Gemeinde würde sich stetig vergrößern..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#78 Martin28a
#79 HadschiHalefEhemaliges Profil
  • 23.06.2013, 20:57h
  • Antwort auf #60 von Martin28a
  • @Martin28a

    Danke für deine ausführliche und interessante Antwort. Ich hätte mir allerdings gewünscht, im wesentlichen knappe Antworten (Ja/Nein, Textstellen) gewünscht, allenfalls kurze Anmerkungen. Meine Fragen waren entsprechend formuliert, denn ich kenne mich im Thema etwas aus. Aber da hat mein pädagogischer Eros wohl zuviel Hoffnungen gehabt. Ausserdem neige ich auch zu ausschweifendem Schreiben.

    Religion hat was mit GLAUBEN zu tun, wieso sollte ich versuchen dich zu überzeugen, dass schafft sicher niemand, weil du zu erkennen gegeben hast, dass du ja schon eine vorgefertigte Meinung hast, ich lasse dir deinen Glauben, wenn du mir meinen lässt.

    Die Belehrung trägt Eulen nach Athen. Selbstverständlich habe ich vor-gefertigte Meinungen. Eine eigene Meinung fertigt man sich immer vor und an. Wissend, dass auch du eine solche hast, stellte ich meine Fragen.

    Ich versuche trotzdem kurz auf deine Fragen einzugehen, chaotisch würde ich übrigens meine Ausführungen nicht nennen, weil ich mich damit schon lange befasse.

    Schade, dass du nicht kurz geantwortet hast. Ja, chaotisch kann provokant aufgefasst werden. Das war aber keine Absicht.

    Es kann vielleicht sein, dass idh versucht habe, zu viele Dinge in einen Kommentar zu quetschen ...

    Dies führt bekanntlich leicht ins Chaos. ;-)
    Du erstickst deine Leser förmlich mit Einzelheiten. Dies liegt vermutlich daran, dass du etwas wegdiskutieren willst, was man nicht wegdiskutieren kann, indem man so tut, als ob neue Erkenntnisse der Bibelauslegung in den großen Kirchen etwas verändern kann.

    ...aber ich kann dir jetzt schon versichern, dass NIRGENDS in der Bibel was negativ zur Homosexueltät in Bezug auf Jesus Christus zu finden ist, und der ist ja wohl maßgeblich.

    Jesus sagt ausdrücklich, dass er nicht gekommen ist, das Gesetz aufzuheben sondern nur, um es zu erfüllen. Ja klar, die Schublade Homosexualität kennt er nicht. Homosexuelles Verhalten müsste er gekannt haben, hat dazu aber nichts gesagt. Oder genauer: Ihm wird diesbezüglich nichts in den Mund gelegt; ausser vielleicht einmal ein Bezug auf Sodom und Gomorrha. Selbst wenn man dieser Erzählung mehrere Aussageabsichten (Möglichkeiten) entlocken kann, dass sexuelles Begehren zum gleichen Geschlecht dort betont negativ (als pervers) dargestellt ist.
    Wie Jesus (in der überlieferten Gestalt) über sexuelles Fehlverhalten dachte, daran gibts auch keinen Zweifel. Geh hin und sündige nicht weiter! kann wohl kaum so gedeutet werden, dass er das Gesetz aufhob oder Hurerei für normal hielt. Vergeben und nicht strafen heisst ja nicht, eine Sache als solche gutzuheißen.

    Ich selbst sehe aber Probleme von ganz anderer Seite. Nehmen wir mal an, die Argumente liberaler Theologen wären wirklich so zugkräftig, dass die konservativen Theologen ihre Schwerter einpacken und ihre Argumente auf den Müllhaufen werfen müssten. Und stellen wir uns das Ganze innerhalb der kath. Kirche vor. Was ist dann?

    Den liberalen Theologen wird gesagt, dass die Deutehoheit einzig beim Papst liegt, und die konservativen nicken. Es kann sich nichts ändern, weil päpstliche Lehrmeinungen sich an der Tradition orientieren (müssen). Ein Blick in päpstliche Vorgaben können Schwule nur erschaudern lassen! Zumindest von diesem Teil der Christen haben Schwule nichts Gutes zu erwarten, es bleibt alles beim Alten. Jeder noch so gut gemeinte Versuch, dies bspw. durch abweichende Bibelauslegung zu verhindern, ist zum Scheitern verurteilt.

    Im ersten Konzil von Nicäa wurden kanonische und andere Werke getrennt.
    ??? Ich finde keine entsprechenden Hinweise in den Akten dieses Konzils. :-(
    Kann es sein, dass der Kanon des Neuen Testamentes (27 Schriften) erst Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. anerkannt wurde und die eigentliche Kanonisierung erst zu Beginn des 5. Jahrhunderts (vorerst) abgeschlossen wurde?
    Willst du ernsthaft bei einer solchen Diskussion auf das Geheime Markusevangelium verweisen??? So eine Argumentation kann ich nicht ernst nehmen, weil sie mit zuviel Wenn und Aber verbunden ist.

    Ich weiss zwar, was du mit Kirchenfürsten meinst :-D (und die Ausdrucksweise ist mir nicht fremd). Aber handelt es sich dabei nicht um sogenannte Kirchenväter, die über den entsprechenden hl. Geist verfügten um entscheiden zu können. Gab es vielleicht im Konsens festgelegte Kriterien, nach denen die Kanonfrage entschieden wurde?

    Willst du ernsthaft in der Jonathan-David-Geschichte homosexuelle Vorfälle erkennen? Bei allen exegetischen Fantasien, die ich mein eigen nenne, so etwas kann ich in der Geschichte nicht herauslesen. Es könnte zwar sein, dass die beiden etwas miteinander hatten, weil Saul eine dreckige Bemerkung in diese Richtung machte, aber der war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz klar im Kopf.
    Sie küssten sich (zum Abschied!) inniglich, denn sie liebten sich, lautet die Hauptaussage. Dort steht Liebe, nicht aber Sex. Wenn alle Jungs, die Jungs küssen, schwul wären, ... Das sind sie aber nicht. Und dass David vielleicht schwul gewesen ist, das sollte man angesichts seines großen Harems und den vielen Söhnen und Töchtern eher nicht denken.

    Zu Bakchos und Sergios, zwei legendäre Martyrer kann ich nichts schreiben. Aber ich merke an, dass diese Sache wohl sehr kontrovers diskutiert wird. Wenn es männerliebende Männer waren, dann werden sie ganz sicher nicht allein aufgrund dieser Sache verehrt worden sein. Diese Variante der Legende riecht nach LGBT-Lobby-Arbeit. Damit will ich kein Bausch-und-Bogen-Urteil machen, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und ein Ritus macht noch keine Allgemeine Kirche.

    Ja, ich habe vor-gefertigte Meinungen. Zu dieser Meinungsbildung hat die Bibel einen sehr wesentlichen Beitrag geleistet. Ich weiss heute, dass es diesen Gott nicht gibt. Dass Gott eine Erfindung von oder auch den Menschen ist. So eine Erkenntnis ändert die Perspektive auf die Bibel. Sie ist ein _reines_ Menschenwerk, meinetwegen auch mit bestem Wissen und Gewissen überliefert. Mehr aber auch nicht. Im Blick auf homosexuelle Menschen hat sie eine verheerende Wirkungsgeschichte. Es ging um Leben und Tod, um gemeinschaftliche Ächtung. Ich bewundere die Christen, die in Sachen Homosexualität ihre Kirchen auf Vordermann bringen wollen. Den römischen Katholiken kann ich nur ernüchternd sagen: Das gelingt euch nicht, es funktioniert nicht, weil es nicht funktionieren kann. Der Papst bestimmt, wie Bibelstellen auszulegen sind. Dabei ist er an die Tradition gebunden. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
    Auf dem EKD-Server fand ich in einem der Grundsatzdokumente den Vorbehalt, dass alles in Sachen Homo geschriebene nur dann haltbar wäre, solange es der konservativen Auslegung nicht gelänge, ihre Meinung schlüssig vorzutragen und die Gegenseite zu widerlegen. Die Tür zum theologischen Theater bleibt also offen.

    Zu 1: Meine Frage richtete sich auf die Evangelien und nur auf das Naturrecht. (Ein göttliches Recht ist irrelevant). Warum hier nicht ganz einfach: Jesus redete nicht über Naturrechte.

    Zu 2: Es geht mir nicht um (d)ein persönliches Glaubensverständnis den Paulus betreffend. Ich mochte den auch nie. Schnöde und weltlich betrachtet war er der Schöpfer dessen, was wir als Kirche kennen. Aber ganz sicher hat er homosexuelles Verhalten als widergöttlich bezeichnet. Und genau auf diese Stellen beruft sich die traditionelle Auslegung (gestützt auf ihre Deutehoheit). Selbst bei der Annahme, Paulus habe nicht pauschal geurteilt, so bleibt bestehen, dass er es im Einzelfall verurteilte. Oder krasser: Er verurteilte alles Sexuelle, so es nicht seinen Vorstellungen entsprach. Und seine Wortwahl war ein Rundumschlag. Fast wie Pater Leppich. :-) Mit Pastoral hatte der auch nichts am Hut. - Aber damit kann man nicht wegdiskutieren, dass es sich beim Pauluswort um Gotteswort handelt. Die Lehraussagen dazu sind eindeutig.

    Zu 3: Das Gesetz erfüllen ist ein Synonym zu vom Judentum einen Schritt weggehen? Das kann ich nicht nachvollziehen ... ohne einen theologischen Rattenschwanz mitzudenken.

    Zu 4: Lasse ich gelten. :-)

    Zu 5: Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben ...
    (Auch mit den Evangelien kann man vieles beweisen. Sogar konträres wenn man vermutet, der Adressat kenne seine alte Bibel nicht.)
    Es geht wiederum nicht um ein persönliches Bekenntnis, sondern um die offizielle Auslegung.

    Zu 6: Deine Antwort verblüfft mich ausserordentlich. Christliche Lehrmeinung ist das nicht. Aber nur zu! Sei konsequent und sprich allen Schriften göttliche Autorität nach eigenem Gusto zu oder ab. So kann man Widersprüche leicht beseitigen. :-)

    Zu 7: Eine Antwort, die anerkannte Evangelien-Schriften aufgezählt hätte, wäre wohl besser gewesen, als ein Evangelium zu nennen, dessen Existenz als solches in Frage steht ... und das es wahrscheinlich so nicht gibt.

    Zu 8: Du beantwortest einfache Fragen, die ein Ja oder Nein fordern, mit genau dem Sermo, der vom konservativen Flügel abgelehnt wird. Warum drückst du dich vor der Antwort: Ja, die konservative Auslegung ist falsch.

    Zu 9: o.k.

    Zu 10: Deine Aussage ist also: Die konservativen Theologen haben ein Brett vor dem Kopf und lügen, während die liberalen ohne Brett vor dem Kopf die Wahrheit sagen.

    Tja, da müssen die Christen bei soviel Lügen ein großes Gottvertrauen haben.
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#80 stromboliProfil
  • 24.06.2013, 09:28hberlin
  • Antwort auf #78 von Martin28a
  • ja eben.. weil du "nur" die bibel zitierst, zitierst du nur reines menschenwerk.
    Da kann noch so viel von "göttlichem willen" geschwaffelt werden, es ist einzig und allein von menschen erdachtes und re-interpretiertes, dass als "gottes wille" in die welt gesetzt wird.
    Daran zu glauben es käme von "gott" , ist aber purer glaube.
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#81 goddamn liberalAnonym
#82 AufklärungAnonym
  • 24.06.2013, 14:06h
  • Antwort auf #61 von Martin28a
  • Ich weiß gar nicht, was ich komischer finden soll: Dass Menschen glauben, irgendwas ablehnen zu müssen, weil das in der Bibel so steht, oder dass Menschen glauben, irgendwas erst dann zulassen zu können, wenn sie es geschafft haben, die Bibel so lange hin und her zu interpretieren, bis sie endlich genau das zu glauben "vorschreibt", was sie sowieso glauben wollen.

    Die einen missbrauchen die Bibel als angeblich feste Richtschnur, um nicht selber eine festlegen zu müssen, die Anderen missbrauchen sie als Bauchrednerpuppe, die "Gott" genau das sagen lässt, was sie ohnehin denken.

    Für einen aufgeklärten Menschen ist beides unwürdig. Er kann selber herausfinden, was richtig und was falsch ist. Und er kann auch dazu stehen, dass er das tut.
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#83 goddamn liberalAnonym
#84 Timm JohannesAnonym
  • 26.06.2013, 14:35h
  • Antwort auf #58 von -hw-
  • @h.w.
    Tja so sehr es Dich und paar andere atheistische Aktivisten ärgert, die ihren Atheismus auf den Rücken der LGBT-Aktivisten verbreiten wollen, mich feut es natürlich sehr, dass die EKD nunmehr diesen Schrit umgesetzt hat.

    Die EKE und die progessiven, lutherischen, reformierten und unierten Kirchen sind halt für homosexuelle Menschen eindeutig die beste Wahl, was auch für Altkatholiken, Quäker, Presbyterianer und Anglikaner in zunehmendem Maße gilt.

    Von den Atheisten kam in der Vergangenheit fast NICHTS an offiziellen Verlautbarungen, denn dort herrscht gähnende Leer im atheistischen Sprachraum. Aber was will man auch gross von den Atheisten und Agnostikern erwarten, die waren immer schon nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, aber Gesellschaftspolitik kam von dort fast nie. Man erinnere sich daran,

    Atheisten und Agnostiker waren auch Stalin und Honecker.
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#85 goddamn liberalAnonym
#86 David77Anonym
  • 26.06.2013, 14:52h
  • Antwort auf #84 von Timm Johannes
  • "Von den Atheisten kam in der Vergangenheit fast NICHTS an offiziellen Verlautbarungen, denn dort herrscht gähnende Leer im atheistischen Sprachraum"

    Jetzt drehst du aber ganz durch.
    JA WAS DENN NUN?!?
    Neulich hieß es, die Katholen seinen das allerschlimmste, jetzt doch die Atheisten...
    Du hast einen Denkfehler:
    Du setzt Atheisten als eine homogene Gruppe ein, die sich auch noch selbst organisiert und demnach etwas offiziell verlautbaren lassen muss...

    Eine eigene Religion INTERESSIERT DIE LEUTE EINFACH NICHT!!!!!!! PUNKT!!!!!!!!

    Sofern sich aber von anderen reinreden läßt, wehrt man sich doch selbstverständlich, daher gibt es auch Kritik an den Religionen.
    Und jetzt komme nicht mit "der Atheismus ist schwach, da nicht missioniert wird", etc...

    Ich bin z.B. Nichtraucher. Nach deiner Logik wäre ich trotzdem ein Raucher, dann aber der Marke "Frischluft", oder "0,00% Nikotin", oder was auch immer...

    " Aber was will man auch gross von den Atheisten und Agnostikern erwarten, die waren immer schon nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, aber Gesellschaftspolitik kam von dort fast nie"

    So so, jetzt kommt wieder die große Ego-Keule... ausgerechnet von einem der ständig auf SEINE EIGENEN Vorteile aus ist.

    Was ist denn mit denen, die einfach nicht in die Kirche gehen, weil sie einfach KEIN INTERESSE an Religion haben und es denen SCHEISS EGAL ist, ob Maria nun Jungfrau war oder nicht, ob Jesus nur ein Prophet war oder mehr, etc...?!?
    Die einfach davon nichts wissen wollen...
    Alles egoistische Atheisten oder Agnostiker?!?
    Gerade die vielen religiösen KOnflikte um manche belangslosigkeiten sprechen auch nicht gerade dafür einer REeligion anzugehören, sondern sind doch manchmal erst recht ein Grund an gar nichts zu glauben...
    Was ist daran egoistisch, auf eigenen Vorteil bedacht?!
    Oder fallen die noch in eine andere Schublade, weil man es nicht etrtragen kann, dann es auch Menschen gibt die AUSSERHALB (und somit ÜBERHALB) Religionen stehen?
    Ich glaube DAS ist die große Angst mancher Religionsführer...
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#87 TheDadProfil
  • 26.06.2013, 16:32hHannover
  • Antwort auf #84 von Timm Johannes
  • Wie hübsch das Du "offizielle Verlautbahrungen" des "Atheistischen Zentralrates von Deutschland" vermißt..

    Muß wohl daran liegen das dessen Gründung noch in den Kinderschuhen stekct..

    Das wiederholen falscher Informationen macht sie aber immer noch nicht richtiger :

    Mann kann Honnecker nicht mit Stalin vergleichen !

    Stalin war Klosterschüler in einem orthodoxen Internat und keineswegs Atheist !

    Und noch einmal :
    Die EKD setzt keine Schritte um !

    Sie geben den Schwarzen Peter, wie in der EKHN gerade geschehen an die Gemeinden weiter..

    Und ob irgend jemand eine neue "theologische Sicht" entwickelt und zu Papier bringt, ist ungefähr so wichtig als ob in China ein Sack Reis umkippt..
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#88 FaktencheckAnonym
  • 26.06.2013, 18:51h
  • Antwort auf #84 von Timm Johannes
  • Wie GoddamnLiberal es schon gesagt hat: Natürlich verfügen die Humanistischen Verbände nicht über die gleichen Medienkanäle wie die Kirchen. Dass ihre Äußerungen zum Thema nicht bis zu dir vorgedrungen sind wundert ohnehin nicht.

    Im Vergleich stehen aber Humanistische Union und Humanistenverband jedenfalls deutlich besser als die EKD da, was homopolitische Forderungen angeht. Kein halbherziges Geschwurbel, kein Jubel für Kompromisslösungen, keine Rücksichtnahme auf homophobe Mitgliedgsruppen. Stattdessen klare Positionen für die Gleichberechtigung aller Lebensweisen.

    Beispiele gefällig?

    ---

    "Pressemitteilung, Pluralismus - 6.07.00
    Lebenspartnerschaftsgesetz für Homosexuelle unzureichend

    Als unzureichend kritisiert die HUMANISTISCHE UNION den heute in den Bundestag eingebrachten Entwurf für ein "Lebenspartnerschaftsgesetz" für gleichgeschlechtliche Paare. Das Ziel, die rechtliche Diskriminierung von Lesben und Schwulen zu beenden, wird durch ein solches Gesetz noch nicht erreicht. Wichtige Rechte - wie z.B. das Adoptionsrecht - bleiben nach dem rot-grünen Entwurf weiterhin der heterosexuellen Ehe vorbehalten. Aber auch eine vollständige Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wäre nicht ausreichend, da sich viele Homo- wie auch Heterosexuelle für andere Formen des Zusammenlebens entscheiden. In einer pluralistischen Gesellschaft muss der Staat diese Vielfalt anerkennen und darf nicht einseitig das Modell der Ehe privilegieren.

    Die Bürgerrechtsorganisation HUMANISTISCHE UNION fordert eine grundlegende Neuorientierung in der Rechtspolitik mit dem Ziel einer Gleichberechtigung aller Lebensweisen. Insbesondere müssen Steuer-, Erb-, Miet- und Strafprozeßrecht revidiert werden, um die Benachteiligung aller nichtehelichen Gemeinschaften zu beenden. Vergünstigungen für die Erziehung von Kindern sind berechtigt. Sie sollten aber von der tatsächlichen Existenz von Kindern abhängen und nicht von einem formalen Status wie der Ehe. Die Vorstellung konservativer Politiker, Kinder könnten nur in Ehen aufwachsen und die Ehe sei auf die Produktion von Kindern angelegt, ist weltfremd. Völlig absurd wird es, wenn mit dem Verweis auf die Kinderlosigkeit Homosexuellen das Adoptionsrecht vorenthalten wird."

    www.humanistische-union.de/nc/themen/lebensweisen_pluralismu
    s/lebensweisen_pluralismus_detail/browse/4/back/lebensweisen
    -pluralismus/article/lebenspartnerschaftsgesetz-fuer-homosex
    uelle-unzureichend/


    ---

    Die EKD hat damals noch betont, dass jede weitergehende Rechtsangleichung die Gesellschaft schädigen könnte und eine Eheöffnung deshalb ausgeschlossen ist.

    ---

    "21. März 2013
    Einer weltoffenen und toleranten Stadt wie Berlin steht es nicht an, sich nicht aktiv gegen die anhaltende Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren einzusetzen. Die Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Lebensgemeinschaften ist längst überfällig. Das angekündigte Abstimmungsverhalten der Berliner Landesregierung im Bundesrat zu dem von fünf Bundesländern eingebrachten Antrag zur Öffnung der Ehe ist mehr als erklärungsbedürftig", sagte der Vorstandsvorsitzende des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg Manfred Isemeyer am Donnerstag.
    [...]
    Entweder die Privilegien, die mit der Ehe einhergehen, werden abgeschafft oder die Ehe wird für alle geöffnet, so dass jede Person davon profitieren kann. Die Privilegierung der Ehe als Institut für Mann und Frau hat keine Zukunft. Längst ist unsere Gesellschaft weiter, und das ist gut so", sagte Isemeyer."

    www.humanismus.de/oeffnung-ehe-lesbische-schwule-paare-ueber
    faellig


    ---

    Setzt sich die EKD offiziell für die Öffnung der Zivilehe ein? Nein, sie wird den Entwicklungen wie immer mit einiger Verspätung hinterherhinken, es aber ihren Gemeinden überlassen, auch weiterhin Schwule und Lesben zu diskriminieren, wenn sie das wollen.

    ---

    "Wir demonstrieren mit dem LSVD vor dem Bundesrat
    19. März 2013
    Am 22. März bringen die Länder Rheinland-Pfalz, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule in den Bundesrat ein. Für Freitagmorgen 9 Uhr hat der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) zur Demo für die Gleichstellung vor dem Bundesrat aufgerufen.
    Vorbeikommen und mitmachen. Denn: gleiche Liebe, gleiches Recht! Wir sehen uns vor Ort."

    www.humanismus.de/wir-demonstrieren-lsvd-bundesrat

    ---

    Hat auch die EKD zur Teilnahme an der Demo aufgerufen?
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#89 sanscapote
#90 Timm JohannesAnonym
  • 27.06.2013, 11:41h
  • Antwort auf #89 von sanscapote
  • Tja so sehr es Dich und paar andere atheistische Aktivisten ärgert, die ihren Atheismus auf den Rücken der LGBT-Aktivisten verbreiten wollen, mich feut es natürlich sehr, dass die EKD nunmehr diesen Schrit umgesetzt hat.

    Die EKE und die progessiven, lutherischen, reformierten und unierten Kirchen sind halt für homosexuelle Menschen eindeutig die beste Wahl, was auch für Altkatholiken, Quäker, Presbyterianer und Anglikaner in zunehmendem Maße gilt.

    Von den Atheisten kam in der Vergangenheit fast NICHTS an offiziellen Verlautbarungen, denn dort herrscht gähnende Leer im atheistischen Sprachraum. Aber was will man auch gross von den Atheisten und Agnostikern erwarten, die waren immer schon nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, aber Gesellschaftspolitik kam von dort fast nie. Man erinnere sich daran,

    Atheisten und Agnostiker waren auch Stalin und Honecker.
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#91 milky wayAnonym
  • 27.06.2013, 12:16h
  • In one of his recorded wills, Harvey Milk said of his funeral:

    I hope there are no religious services. I would hope that there are no services of any kind, but I know some people are into that and you cant prevent it from happening, but my god, nothing religious . . . I would turn over in my grave.

    The fact is that more people have been slaughtered in the name of religion than for any other single reason. That, that, my friends, that is true perversion! (Harvey Milk, notes for his speech at the Gay Freedom Day Parade, June 25, 1978)

    de.wikipedia.org/wiki/Harvey_Milk
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#92 Martin28a
  • 01.07.2013, 07:21h
  • Antwort auf #81 von goddamn liberal
  • Das is doch egal und alles ganz einfach:

    Also Entwerter gibt es keinen Gott ( so wie the dad meint) dann gibts auch keine Diskriminierung, ableitbar durch den Glauben, weile das ja eben net gibt..,

    ODER es gibt doch einen Gott, dann hat er aber kein Problem mit Homos, denn das hab ich ja per Bibel und aus dem göttlichen Recht beschrieben...

    Wie mans nimmt, Schwulsein is einfach cool und ehrenhaft und alle haben uns zu lieben
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#93 Martin28a
  • 01.07.2013, 07:51h
  • Antwort auf #79 von HadschiHalef
  • Du hast da nen großen Fehler in deiner Denkweise und es ist egal, ob du das vielleicht studiert hast oder vielleicht sogar nen Pfarrer bist ;)

    Jedenfalls hat mich deine Antwort amüsiert und das is ja schon mal was.:

    So, also erst einmal weisst du nicht obs Gott gibt oder nicht, es gibt keinen Beweis, dass es ihn gibt aber auch keinen Gegenbeweis, vieles kann man so oder so auslegen.

    Dann kommst du immer an mit Papst und dergleichen, der Papst hat doch kein Patent auf die Bibel, wieso sind die Leute bei Katholiban immer so arrogant, denken sie, dass sie alles bestimmen können ?
    Paulus lebte nach Jesus, er legte sich das mit der Homosexualität so hin wie er es haben wollte, was is jetzt daran göttlich ?
    Den Rest hatteich bereits erklärt, es ist und bleibt ne Glaubensfrage und ich muss den Papst nicht überzeugen, es steht jedem frei, dass man aus der Kirche austritt und eine Glaubensrichtung aufbaut, die einem passt.
    Der Papst jedenfalls ist ein Mensch, er is kein Gott und so wie ich das verstehe, bestimmt Gott, wos längs geht...

    Ich will hier auch nichts wegdiskutieren, ganz im Gegenteil, ich will die wahre Lehre oder sagen wir mal die wahren göttlichen Aussagen hervorholen, die unter jahrtausender Jahre verkrustet durch Menschenhand versteckt wurden.
    Jetzt mag man hier über die Auslegungen noch streiten, ich hab aber kein Verständnis dafür, dass durch Menschenhand, teilweise sogar nachträglich eingefügt wurde usw,,, dass Homosexuelle minderwertig seien usw... Grade die Paulusbriefe sind da alles andere als authentisch, eine ganz schlimme Sache ist da passiert.

    Das einzig legitime das nur ansatzweise die moderne Homosexualität beschreibt, findet sich im Judasbrief.

    Jedesmal, wenn ich mir die Bibel zur Hand genommen habe und den Originaltext gelesen habe, ist es wie Schuppen von den Augen gefallen !!!

    Alle Stellen die was über Homosexualität aussagt, wurden irgendwie verschärft, es ging bei Sodom und Gomorrha um das Gastrecht und nicht um Homosexuelle Sex oder Liebe...
    Man kann das jetzt hier stundenlang so weiter treiben, man würde nie zum Ziel kommen.

    Ich denke, es ist ganz einfach, Gott hat uns Schwule ja geschaffen, um etwas lustiges auf die irdische Menschheit loszulassen und damit er mal seinen Spass haben kann, denn über so manch Schwulen kann man herzlich lachen..
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#94 Timm JohannesAnonym
  • 04.07.2013, 14:59h
  • Das bereits seit Jahren öffentliche Segnungsgottesdienste in der Mehrheit der Landeskirchen der EKD kirchenrechtlich erlaubt sind, ist längst Alltag. Das auch 2001 bereits die EKD damals von Anfang das Lebenspartnerschaftsinstitut unterstützt hat, ist auch bekannt.

    Weniger bekannt ist aber, dass neben der Landeskirche Hessen-Nassau die nunmehr den Schritt zur kirchlichen Trauung gleichgeschlechtlicher Paare gehen wird, auch die Landeskirche Rheinland sowie die Landeskirche Westfalen kirchliche Trauungen ermöglicht.

    Dieser weitere gute Schritt ist unter anderem dieser Meldung zu entnehmen:

    www.shortnews.de/id/1036240/muenster-evangelische-kirche-bes
    taetigt-dass-sie-gleichgeschlechtliche-paare-trauen
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#95 TheDadProfil
  • 05.07.2013, 19:24hHannover
  • Antwort auf #94 von Timm Johannes
  • Lesen bildet..

    Ich weiß ja nicht welchen Artikel Du gelesen haben willst um hernach zu behaupten die EKHN würde den Weg in Richtung Trauungen beschreiten..

    Das werden sie mitnichten tun, denn die EKHN hat gerade beschloßen Segnungen durchzuführen, und die Entscheidung darüber den einzelnen Gemeinden und Pfaffen zu überlassen..

    Ich kann mich da auch täuschen, aber ich denke der "evangelische Kirchenkreis Münster" gehört nicht zur EKHN, weil in NRW und nicht in Hessen ansässig..

    Es ist schon frappierend das Du selbst in einem solchem Artikel, der nicht mehr ist als der Nachrichtendienst von ihm behauptet, eine "Shortnews", "hineinliest" was Du gerne lesen möchtest..

    Und wäre es tatsächlich eine berichtenswerte Neuigkeit, dann würde ich diese nicht in einem Thread verstecken der bereits 2 Wochen alt ist..
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#96 Timm JohannesAnonym
  • 12.08.2013, 09:12h
  • In Hessen fand nunmehr die erste kirchenrechtlich erlaubte reguläre Trauung eines gleichgeschlechtlichen Paares in einer Landeskirche der EKD statt.

    *
    www.stern.de/panorama/kleine-kirchen-revolution-evangelische
    -kirche-traut-erstes-schwulenpaar-2049833.html


    Zwar gab es bereits im letzten Jahrzehnt zahlreiche öffentliche Segnungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare, doch erfolgen reguläre Trauungsgottesdienste zukünftig in den Landeskirchen der EKD. Hierbei sind die Landeskirche in Hessen und Nassau sowie die Landeskirche Westfalen in der Vorreiterrolle bei den Landeskirchen der EKD. Die Landeskirche Rheinland und weiere Landeskirchen der EKD dürften diesem Weg sicherlich auch folgen.

    Damit erfolgt noch vor der staatlichen Eheöffnung in Deutschland in einigen Landeskirchen der EKD die kirchenrechtliche Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare.
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#97 Oliver43Anonym
  • 06.06.2014, 08:08h
  • Als 13. von 20 Landeskirchen in der EKD hat nunmehr die reformierte Landeskirche offizielle öffentliche Segnungsgottesdienste erlaubt. Der zuständige Kirchenrat ermöglichte im Mai 2014 den öffentlichen Segnungsgottesdienst eines lesbischen Paares in einer reformierten Kirche in Schüttorf.

    *
    www.gn-online.de/Nachrichten/Die-Kirche-hat-ein-Zeichen-gese
    tzt-69932.html


    Es fehlen "nur noch" folgende sieben Landeskirchen, wo öffentliche Segnungsgottesdienste bisher nicht offiziell erlaubt wurden:

    * Landeskirche Bayern
    * Landeskirche Baden
    * Landeskirche Württemberg
    * Landeskirche Sachsen
    * Landeskirche Anhalt
    * Landeskirche Lippe
    * Landeskirche Schaumburg-Lippe

    Übrigens bei der Einführung der Frauenordination war die Landeskirche Schaumburg-Lippe die letzte Landeskirche der EKD, wo dies dann ermöglicht wurde.
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