https://queer.de/?19498
Ex-Bürgermeister verpartnert sich mit 22-Jährigem
Ole von Beust ist unter der Haube
- 25. Juni 2013 2 Min.

Im Hafen der Lebenspartnerschaft: Ole von Beust ist nicht mehr Junggeselle
Der frühere Hamburger Bürgermeister hat sich bereits Mitte Mai mit einem Medizinstudenten verpartnert.
Der 58-jährige Ole von Beust ist eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit seinem langjährigen Freund, dem 22-jährigen Lukas Förster, eingegangen. Gegenüber der "Bild"-Zeitung bestätigte er: "Es stimmt, wir waren kürzlich beim Standesamt". Dem Bericht zufolge hat sich das Paar bereits vor fünf Wochen in privatem Rahmen das Ja-Wort gegeben.
Von Beust und Förster hatten sich 2009 kennengelernt, als der damals 19-jährige Schüler Lukas ein Praktikum im Rathaus machte. Seinen bislang einzigen öffentlichen Auftritt hatten die beiden ein Jahr später bei der Eröffnung eines Modeshops. Beust hatte kurz zuvor sein Amt als Bürgermeister überraschend aufgegeben. Medien spekulierten daraufhin, ob Beust wegen des großen Altersunterschiedes (36 Jahre) zurückgetreten ist (queer.de berichtete). Die Boulevardpresse beurteilte die Beziehung deswegen kritisch. So mäkelte das "Hamburger Abendblatt": Mit dem Altersunterschied "stellt Ole von Beust das Stilempfinden der Hamburger Bürger auf eine harte Probe".

2010 kam die Beziehung an die Öffentlichkeit – ein Fest für die Boulevardpresse
Der CDU-Politiker Carl-Friedrich Arp Freiherr von Beust, genannt Ole, war von 2001 bis 2010 neun Jahre lang Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt. Seine Homosexualität wurde allerdings erst 2003 publik, nachdem der damalige Innensenator Ronald Schill seinem Chef ein Verhältnis mit dem damaligen Justizsenator Roger Kusch unterstellt hatte – und ihn offenbar damit erpressen wollte. Beust entließ Schill und setzte Neuwahlen an, aus denen er mit einer absoluten Mehrheit als Wahlsieger hervorging (queer.de berichtete). Zunächst wollte sich Ole von Beust nicht zu Berichten über seine sexuelle Orientierung äußern, gab sie aber zu, nachdem sein Vater in einem Interview darüber gesprochen hatte (queer.de berichtete).
Auch nach dem Coming-out sprach er in der Öffentlichkeit nicht gerne über sein Privatleben. Erst vor wenigen Monaten kritisierte er jedoch die homofeindliche Politik seiner Partei (queer.de berichtete). "Die CDU-Spitze vermutet eine starke konservative Gruppierung, die sie mit einer offensiven Gleichstellungspolitik vergraulen würde und übersieht dabei, dass das selbst für die bürgerliche Klientel gar kein Thema ist", sagte Beust der "Berliner Zeitung". Wähler in den Großstädten schrecke man mit so einer Politik sogar ab. "Für sie ist die Haltung zu dem Thema ein Indiz für die Offenheit einer Partei. Das macht es für viele sehr schwer, die CDU zu wählen." (dk)















22 jahre und "langjährige beziehung" finde ich schon grenzwertig.
der alte bock nutzt den jungen doch nur aus, über was unterhalten die sich denn?
der alte schadet den schwulen, der sollte sich wirklich schämen, pfui teufel!