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  • 25. Juni 2013 13 2 Min.

Pastor Leslie Buckland ruft dazu auf, für die "Heilung" von Homo­sexuellen zu beten

Auf Jamaika wird der oberste Gerichtshof erstmals über die Verfassungsmäßigkeit des Homo-Verbots verhandeln – 1.500 christliche Aktivisten haben deshalb in der Hauptstadt für die "Heilung" von Homosexualität gebetet.

In Kingston sind am Sonntag 1.500 Menschen dem Aufruf mehrerer protestantischer Pfarrer gefolgt und haben gegen die Aufhebung des Homo-Verbots demonstriert. Zu Gospel-Musik riefen Redner dazu auf, das gegenwärtige "Buggery Law" beizubehalten, das 10 Jahre Haft und Zwangsarbeit für Sex zwischen Männern vorsieht.

Anlass für die Demonstration ist die Entscheidung des obersten Gerichtshofs, die Klage eines schwulen Aktivisten gegen das homofeindliche Gesetz anzunehmen. Der Supreme Court wird ab Dienstag über den Fall verhandeln. Er berief sich dabei auf eine 2011 beschlossene Grundrechtecharta, die unter anderem einen weitreichenden Diskriminierungsschutz enthält. Das "Buggery Law" stammt aus dem Jahr 1864 und ist von den britischen Kolonialherren erlassen worden.

Warnung vor schwuler Weltherrschaft

Leslie Buckland, ein Pastor der "Church of Christ", warnte bei der Demonstration davor, dass Schwule und Lesben "die Welt übernehmen" würden. Er erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur AP, dass eine Aufhebung des Homo-Verbots dazu führen werde, dass bald Christen verfolgt werden, "die ihren Mund aufmachen gegen den homosexuellen Lebensstil". Er rief die Zuhörer dazu auf, für die "Heilung von Homosexuellen und Lesben" zu beten.

Jamaika gehört zu den homophobsten Ländern der Welt. Schwule und Lesben werden gesellschaftlich ausgegrenzt. Amnesty International beklagte etwa, dass Homosexuelle "regelmäßig Opfer von grober Misshandlung und Belästigungen seitens der Polizei [werden], in seltenen Fällen kommt es sogar zur Folterung". Zuletzt setzten Homo-Aktivisten jedoch Hoffnung in die neue Regierungschefin Portia Simpson-Miller, die eine Überprüfung der Gesetze gegen Homosexualität angekündigt hat (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 timpa354Ehemaliges Profil
  • 25.06.2013, 14:23h
  • Kann es sein, dass sich wahnhaft verfolgt fühlende gerne in Kirchen tummeln? Früher hat man solche Menschen psychiatrisch behandelt. Heute nicht mehr? Scheinbar muss man nur Pfarrer werden und kann dann seine Wahnideen unbeschadet ausleben.
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#2 panzernashorn
  • 25.06.2013, 15:34h
  • Antwort auf #1 von timpa354
  • Das Ganze zeigt doch nur in aller Deutlichkeit, dass und wie sehr diese klerikal verblödeten Menschen psychisch gestört sind.

    In ihrer ignoranten Arroganz "übersehen" sie dabei geflissentlich, dass sie sich anmaßen, ihre eigene engstirnige Sichtweise bzw. ihr eingeschränktes Weltbild auf andere Menschen zwangsweise zu übertragen und diese damit unterjochen zu wollen.

    Eine solche Einstellung ist und bleibt ein schweres Verbrechen, für das solche "Menschen" dringend zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
    Alternativ dazu wäre die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt zum Wohle Aller - auch ihrer selbst - eine hervorragende Lösung dieser selbstgemachten, von Wahnideen initiierten Probleme.
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#3 TheDad
  • 25.06.2013, 16:17hHannover
  • ""Leslie Buckland, ein Pastor der "Church of Christ", warnte bei der Demonstration davor, dass Schwule und Lesben "die Welt übernehmen""..

    Und wer warnt die Welt davor das solche Pastoren die Welt übernehmen ?

    Dem sollte Mann mal die Tüte wegnehmen..

    Unfaßbar..
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