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Jetzt auch in Deutschland

Microsoft wirbt mit lesbischem Ehepaar


Mit Outlook informiert das lesbische Ehepaar seine Freunde über die Hochzeit

Die Zeiten, in denen man mit der Lupe nach schwulen oder lesbischen Paaren in Werbefilmen suchen musste, sind vorbei: Der Computergigant Microsoft wirbt in Deutschland mit einem Werbespot, in dem ein lesbisches Paar heiratet. Der 30-Sekünder zeigt, wie das Paar über Social-Media-Features im E-Mail-Programm "Outlook" seine Freunde über die Hochzeit in Kenntnis setzt und prompt Gratulationen erhält. Hier das Video:

Der Spot ist zwar gerade erst in Deutschland angelaufen, allerdings ist er in den USA bereits ein alter Hut: Dort ist er bereits seit Monaten zu sehen, wenn auch mit ein paar sprachlichen Unterscheiden: So heiratet in der US-Version nicht Andrea Dunker-Weiler, sondern eine gewisse Sarah Jones-Brown:

Microsoft gilt wie viele andere große Konzerne aus dem Nordwesten der USA als äußerst homofreundlich. So distanzierte sich der Konzern 2011 vom "Christian Values Network", weil das Netzwerk auch homophobe Organisationen unterstützte (queer.de berichtete). Außerdem hat der Konzern mehrfach an Homo-Gruppen gespendet, die sich für die Öffnung der Ehe einsetzen, insbesondere im Bundesstaat Washington, in dem der Konzern angesiedelt ist. Auch Firmengründer Bill Gates engagierte sich mit ein paar Schecks für die Gleichstellung (queer.de berichtete).

In diesem Jahr hat bereits Expedia mit einem lesbischen Paar geworben. Außerdem zeigte der Versandriese Amazon in einem 30-Sekünder, dass auch Schwule gerne den E-Book-Reader Kindle benutzen. Das Engagement der Firmen dürfte direkt mit der politischen Lage in diesem Staat zusammen hängen: Alle drei genannten Unternehmen haben ihren Hauptsitz im Bundesstaat Washington, in dem die Ehe vergangenes Jahr durch einen Volksentscheid geöffnet wurde. (dk)

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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 SebiAnonym
  • 26.06.2013, 22:50h
  • Genau wie die anderen IT-Konzerne spenden die gerne mal an Homogruppen um das marketingtechnisch auszuschlachten, die unterstützen aber genauso auch Homohasser, wenn sie sich davon einen Vorteil versprechen.

    Und wenn es irgendwo nur schon einen nackten Männer-Oberkörper zu sehen gibt, wird sofort zensiert um keine Konservativen zu verprellen.

    Sind halt Konzerne, deren einziges Ziel Profitmaximierung ist... Und da lohnt es sich, mit allen gut Freund zu sein - mit GLBT, aber auch mit Homohassern. Und jeder denkt, der Konzern stünde auf seiner Seite.
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#3 Peter SingerAnonym
  • 27.06.2013, 09:34h
  • Stimmt nicht. In Amerika befürworten fast alle Grosskonzerne die Gleichstellung. Auf der Seite der Gegner ist nur Chick Fil A.

    Kapitalismus ist gut.
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