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Spende für Human Rights Campaign
Roland Emmerich: Eine Viertelmillion für Homo-Rechte
- 03. Juli 2013 2 Min.

Roland Emmerich gehört zu den beliebtesten Action-Regisseuren Hollywoods, weil oder obwohl er fast immer das Weiße Haus in die Luft jagt
Der Hollywood-Regisseur will den Kampf gegen Diskriminierung im Eherecht auch finanziell unterstützen.
Roland Emmerich hat am Dienstag angekündigt, die bis zum Abend getätigte Spenden an die LGBT-Organisation Human Rights Campaign seit dem Supreme-Court-Urteil vergangene Woche bis zu einem Betrag von 250.000 Dollar (190.000 Euro) zu verdoppeln. Dem "Hollywood Reporter" sagte der gebürtige Schwabe: "Die HRC wird nicht aufgeben, bis die Diskriminierung von LGBT-Amerikanern beendet ist."
Der 57-Jährige reagierte damit auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, das Washington zwingt, gleichgeschlechtliche Ehen wie heterosexuelle Ehen zu behandeln (queer.de berichtete). Er sagte weiter: "Mit der Entscheidung des Supreme Courts ist gezeigt worden, dass das Ziel erreicht werden kann. Wir müssen aber noch einen weiten Weg gehen, bis es wirklich gleiche Rechte gibt. Ich unterstütze dieses Vorhaben auf seinem langen Weg."
Ziel: Gleichstellung auch in konservativen Staaten
HRC-Chef Chad Griffin nutzte das Versprechen des Regisseurs, um weiter für Spenden zu werben. Jetzt sei das Ziel, die Gleichstellung auch in konservative Staaten wie Mississippi, North Carolina oder Arkansas zu bringen. "Es gibt derzeit ein Zweiklassensystem in diesem Land. Manche LGBT-Amerikaner sind gleichberechtigt, andere nicht", so Griffin.
Derzeit dürfen Schwule und Lesben in 13 der 50 US-Bundesstaaten heiraten und erhalten dort die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare. In den anderen Staaten gibt es dagegen nur eingetragene Partnerschaften oder keine Anerkennung. Homo-Aktivisten bereiten bereits Klagen und Gesetzesinitiativen auf Ebene der Bundesstaaten vor, um die Ungleichbehandlung zu beseitigen.
Der in Sindelfingen aufgewachsene Roland Emmerich gehört mit Filmen wie "Universal Soldier", "Der Patriot", "The Day After Tomorrow" und "2012" zu den erfolgreichsten Action-Regisseuren in Hollywood. Er hat sich aber erst in den letzten Jahren dazu durchgerungen, offen über seine Homosexualität zu sprechen. Das will er auch in seinen Filmen deutlich machen: Erst vergangene Woche hat er erklärt, dass in der für 2015 angekündigten Fortsetzung seines Blockbusters "Independence Day" eine homosexuelle Figur vorkommen wird (queer.de berichtete). (dk)














Die ohnehin seit langem überfällige Gleichstellung im Eherecht wird nun um weitere fünf Jahre verzögert.
Bin traurig. Schade. Die Gegner von Rechten für Homosexuelle haben jetzt ihr Ziel erreicht die längst überfällige Gleichstellung zeitlich maximal zu verzögern.