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Kommentare zu:
Wie homofreundlich sind die Religionen?


#1 Aus Bad HomburgAnonym
  • 05.07.2013, 18:30h
  • "Wie homofreundlich sind die Religionen" ? Nun, die Antwort ist ziemlich einfach: soviel bzw. sowenig wie die Schwule einer Religion (Kirche) gegenüber freundlich bzw. feindlich eingestellt sind (sprich: immer bereit zum Dialog, nicht agressiv, nicht beleidigend). Um Thomas Mann noch einmal zu paraphrasieren: liebe die Kirche - und auch die Kirche wird Dich lieben !
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#2 -hw-Anonym
#3 GerdBerlinAnonym
  • 05.07.2013, 18:51h
  • Nun, dann kann der Kampf der Kirchenhasser ja hier bei queer.de weiter gehen. Dauerhetzer wie TheDad und andere werden nicht lange auf sich warten lassen....
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#4 turbo_gandhi
  • 05.07.2013, 18:56h
  • Ich glaube Mertens nicht, dass *es* besser wird. Auf mich wirkt sein Satz wie pure Augenwischerei.
    Die Realität in der kath. Kirche zeigt deutlich eine heftige Tendenz zur Diskriminierung Homosexueller, auch in den eigenen Reihen.
    Da brauchen wir uns nichts vorzumachen.

    Mein Eindruck ist derzeit, dass es bei Christen und im Islam ein beträchtlicher Risikofaktor ist, schwul zu sein.
    Und jetzt sollen sich die Schwulen in der katholischen Kirche vermehrt outen? Lach, lach, lach !! Damit sich der Papst eine coole Kündigungsliste machen kann oder seine eigenen Leute exkommuniziert?
    Öhm, hatte der Oberste Schwulenhasser nicht neulich angemerkt, dass er im Vatikan aufräumen will?
    So viele Widersprüche machen unglaubwürdig.

    Ich finde insgesamt, wenn der Papst ein solcher Schwulengegner ist, sollte er kündigen und sich einen andern Job suchen. Denn die Hälfte seines Personals ist nunmal schwul, und wenn er die rausschmeißt, hat er keinen Ersatz - seine Firma geht unter und der Vatikan ist am Ende.

    So oder so, die katholische Kirche wäre ohne Schwule undenkbar. Was will die Führung da machen? Entweder man kommt von seinem hohen Roß runter, oder man muss die Firma schließen, denn man kann ja nicht an dem Ast sägen auf dem man sitzt.
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#5 FleischAnonym
#6 Gerhard BiermannAnonym
  • 05.07.2013, 19:10h
  • Einspruch, Euer Ehren! Sicher ist im Islam die "Sache komplizierter, als man gemeinhin denkt"--soweit kein Dissens, doch so harmonisch, wie es hier in der Zusammenfassung erscheint, war die Lage durchaus nicht. Wo, bitte schön, bleiben all die Strafdrohungen des islamischen Rechts gegen gelebte mann-männliche Sexualität, die seit mindestens 1000 Jahren in Kraft sind?! Das sind doch keine westlichen Importe oder unter westlich-imperialistischem Einfluß entwickelte Normen, sondern zutiefst im sogenannten "Eigenen" verankerte religiöse Artikulationen. Die Fixierung auf die späte Begriffsentwicklung ("Homosexualität" als Erfindung des 19. Jahrhunderts) verstellt den Blick auf historische Realitäten mehr als daß sie ihn öffnete. Und die Sodom-Geschichte im Koran hat eben auch überwiegend eine allgemein anti-"homosexuelle" Deutung gefunden in der reichen Koranexegese-Tradition. Dagegen stand und steht eine gesellschaftliche Realität, die bei gehöriger Diskretion mann-männliche Sexualität weitgehend duldete oder sogar förderte--siehe die Liebesdichtung. Auch in der Religion wurde die Realität mann-männlichen Begehrens als natürlich anerkannt, aber dessen Ausleben mit entsprechender Strafandrohung verdammt!
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 05.07.2013, 19:27h
  • Antwort auf #1 von Aus Bad Homburg
  • Schau mal in Deinen Katechismus.

    In mittelalterlichen Autokratien wie der katholischen Kirche gibt es keinen Dialog, sondern nur blinden Gehorsam.

    Es gibt noch viel zu viele Lesben und Schwule, die diese 'Kirche' lieben. Die Psychoanalyse nennt das Identifikation mit dem Aggressor.

    "Deshalb sind diskrete und kluge Stellungnahmen nützlich, die zum Beispiel folgenden Inhalt haben könnten: den instrumentalen oder ideologischen Gebrauch aufdecken, den man von einer solchen Toleranz machen kann; den unsittlichen Charakter dieser Art von Lebensgemeinschaften klar herausstellen; den Staat auf die Notwendigkeit hinweisen, das Phänomen in Grenzen zu halten, damit das Gewebe der öffentlichen Moral nicht in Gefahr gerät und vor allem die jungen Generationen nicht einer irrigen Auffassung über Sexualität und Ehe ausgesetzt werden, die sie des notwendigen Schutzes berauben und darüber hinaus zur Ausbreitung des Phänomens beitragen würde. Jene, die diese Toleranz gebrauchen, um bestimmte Rechte für zusammenlebende homosexuelle Personen einzufordern, müssen daran erinnert werden, dass die Toleranz des Bösen etwas ganz anderes ist als die Billigung oder Legalisierung des Bösen." Ratzinger und der bald 'Heilige' Woityla 2003.

    Der Katholizismus ist seit 500 Jahren zumindest überflüssig. Die entwickelten Staaten Skandinaviens belegen das überzeugend.
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#8 turbo_gandhi
  • 05.07.2013, 19:32h
  • Ich habe mir Deine Links jetzt nicht angeguckt. Deinen Text hier finde ich ehrlich gesagt ziemlich unpassend. Was bitteschön resümierst Du da von heterosexuellen Ehen?
    Die Frage war ja, wie homofreundlich sind die Religionen?
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#9 TheDadProfil
  • 05.07.2013, 19:43hHannover
  • Antwort auf #3 von GerdBerlin
  • Wie nett von Dir mich einzuladen..

    """Die Sache ist komplizierter, als man gemeinhin denkt", eröffnete der Islamwissenschaftler Thomas Bauer""..

    Die Sache ist eigentlich sehr einfach, denn es gibt für vermeintlich komplizierte Sachverhalte überraschend einfache Lösungen :

    Alle Religionen und vor allem ihre "Führungs-Eliten" halten sich aus allen staatlichen Belangen heraus, und vermeiden es zukünftigt sich zu den Bereichen "Menschenrechte und Bürgerrechte für Alle" zu äußern..

    Der Kirchensteuereinzug wird abgeschafft..
    Die AGG wird endgültig durchgesetzt, Sonderrechte für Religionsgemeinschaften abgeschafft..

    Wenn danach Trauungen möglich gemacht werden, schön, aber nicht lebensnotwendig..

    Die Alternative ist dann weniger schön für die Kirchen :
    Zwangsweise Auflösung !
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#10 Frau SchmidtAnonym
#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
#12 stromboliProfil
  • 05.07.2013, 21:07hberlin
  • Antwort auf #3 von GerdBerlin
  • nun, lieber gerdberlin, uns wird eben auch nichts neues geboten..
    Viel freundliches gerede um etwas selbstverständliches, dass ein paar religionssekten sich langsam erst aneignen wollen..
    In der zwischenzeit leiden irgendwelch betroffene unter diesem "aufzuholenden rückstand".
    Welch aufwand und unnütze vergeudete zeit, sieht man die zu erwartenden ergebniss bereits im voraus.

    Dass eben unterscheidet die "dauerhetzer" hier von den dauerhoffenden.

    Nun , geduld in dieser angelegenheit ist mir im laufe meines lebens vergangen, und weitere generationen sollen warten.. so deine vorstellung von wandel durch einsicht...
    Wundere dich nicht, hier auf wenig gegenliebe zu stoßen!
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#13 Martin28a
#14 frageAnonym
  • 05.07.2013, 21:58h
  • man könnte jetzt auch fragen:

    wie "homofreundlich" sind unterdrückung, ausbeutung, soziale ungleichheit...
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#15 paren57Ehemaliges Profil
  • 05.07.2013, 22:33h
  • "Die evangelikalen Homo-Hasser redete er klein: Diese machten nur zehn bis 15 Prozent der Protestanten aus und könnten nur Aufmerksamkeit erheischen, "weil sie viele böse Briefe schreiben."

    Eine vernachlässigenswerte Minderheit sieht für mich anders aus. Ich habe die Zahl der Mitglieder der evangelischen Kirchen nicht parat. Aber da dürfte schon einiges zusammenkommen. Unter Umständen mehr Schwulenhasser als Schwule. Und da viele von den Fundamentalisten besonders aggressiv agieren, sind solche Größenordnungen keine Petitesse, die mich unberührt lässt. Wachsam bleiben!
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#16 konskiAnonym
  • 05.07.2013, 22:41h
  • nett heißt noch lang nicht wahr. nett ist netter als unnett. bullshit ist religiodtie allemal.
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#17 MarstophProfil
  • 05.07.2013, 23:01hBerlin
  • Ich möchte bitte keine "Perspektiven" im Zusammenhang mit Religionen und ich finde die fortlaufende Anbiederei an Kirche und Religionen und unbedingt von nicht-menschenrechtskonformen Organsisationen anerkannt und *toleriert* werden zu wollen offen egstanden etwas ekelerregend.
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#18 Timm JohannesAnonym
  • 05.07.2013, 23:45h
  • Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von christlichen Kirchen insbesondere im Protestantismus, die öffentliche Segnungsgottesdienste kirchenrechtlich ermöglicht haben.

    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare

    Einige wenige christliche Kirche ermöglichen sogar kirchliche Trauungen und machen keinen Unterschied mehr,ob ein heterosexuelles Paar oder ein homosexuelles Paar heiratet. Zu diesen wenigen Kirchen gehören:

    * Unitarier
    * Unity Church
    * Metropolitan Community Church
    * Quäker
    * United Church of Canada
    * United Church of America
    * Dänische Volkskirche (lutherisch)
    * Schwedische Kirche (lutherisch)
    * Evangelische Kirche von Westfalen (uniierte Landeskirche in der EKD)
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#19 SmileyEhemaliges Profil
  • 06.07.2013, 00:13h
  • Ach was sind sie nicht alle herzensgut tolerant vernünftig und lieb.

    Hätten sie heute in Europa noch dieselben Machtmittel in der Hand wie vor zwei, drei Jahrhunderten, sie würden sich kaum die Mühe machen ihre Kehlen mit Weichspüler zu labsalben. Sie hätten es nicht nötig Sklaverei anekdotenhaft als Toleranz gegen Homosexuelle umzudeklarieren, von wegen "Jünglinge zu Diensten". Sie würden sich die Hasspropaganda ihrer evangelischen Kumpane nicht kleinreden oder sich christkatholisch geringfügige Defizite im Umgang eingestehen.

    Es gibt Länder in denen sie diese Macht noch haben, an dem was die Vertreter dieser Religionen dort tun und lassen und reden will ich sie messen. Nicht Den Haag, Köln und London, so wie sie in Riad, Kingston und Abuja an meinen warmen Brüdern und Schwestern ihre Toleranz üben, daran will ich sie erkennen.

    Dort nämlich leisten sich die Vertreter dieser Kulte etwas, dem sie in Europa lange schon abgeschworen haben: Ehrlichkeit.
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#20 FelixAnonym
  • 06.07.2013, 00:23h
  • "Die Sache ist komplizierter, als man gemeinhin denkt"

    Nein, eigentlich ist sie ganz einfach:
    steht man auf der Seite der Liebe oder auf der Seite des Hasses?

    Um mehr als diese einfache Entscheidung geht es nicht!
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#21 stephan
  • 06.07.2013, 01:26h
  • Leute, Leute, das ist alles Bullshit!

    Die Frage hätte genau anders herum gestellt werden müssen:
    * Wie freundlich sollten aufgeklärte Gesellschaften mit dem Konzept der organisierten Religiosität - angesichts der vielen absurden und allen empirischen Erkenntnissen widersprechenden Aussagen der sog. Weltreligionen - umgehen?
    * Wie kann rationales Denken so befördert werden, damit immer weniger Menschen darauf angewiesen sind, sich 'Lebenshilfe' bei den selbsternannten Experten für Jenseitsfragen zu suchen?
    * Wie ernst kann man sog. Religionen nehmen, die sich mit absurden und widerlegten Aussagen immer wieder lächerlich machen?
    etc.

    Die Entwicklungsgeschichte zu betrachten, die zur Feindschaft der Religionen gegenüber der Homosexualität geführt haben, ist durchaus sinnvoll, sofern dabei der pathologische Charakter der dieser Gedankenwelt herausgestellt wird, der dazu führt, dass man eine Minderheit verfolgt, die mit ihrer naturgegebenen Lebensweise in keiner Weise die Rechte anderer einschränkt!

    Es nützt wenig, wenn Mertes sich ein paar Punkte herauspickt, an denen er klarzumachen versucht, dass es auch in der röm.-kath. Kirche gebe, er aber selber einem Orden angehört, der in besonderer Weise dem Papst zum Gehorsam verpflichtet ist. (Gehorsamkeit anstelle des 'Sapere aude' der Aufklärung, der Forderung nach dem 'Selber denken', ist am Anfang des dritten Jahrtausends in jeder Beziehung ohnehin das falsche Konzept!)

    Nachdenken über die menschliche Sexualität, oder allgemeiner noch über die menschliche Beschaffenheit, die conditio humana, ist wichtig, sie darf nur nicht in religiöser (oder sonst wie ideologischer) Voreingenommenheit geschehen, denn dann führt jede Reflexion immer wieder zu falschen Implikationen.

    Der Aufruf an homosexuelle Katholiken sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen, dient doch nur dazu Schwachsinn einen freundlicheren, modernen, progressiveren Anstrich zu geben. In der Tat:
    "Wer aber die Geschichten im Koran, Torah oder Bibel nicht für bare Münze nimmt, wird nach dieser Diskussion sicherlich immer noch nicht verstehen, warum man als Schwuler oder Lesbe in die Kirche, Synode oder Moschee gehen sollte, nur um dort seine eigene Identität verteidigen zu müssen."

    Ich jedenfalls bin nicht dazu bereit, meine Lebenszeit und Kraft darauf zu verwenden, 'Gläubigen' zu erklären, warum sie mich doch irgendwie akzeptieren können und sollten! Ja, ich will nicht einmal mehr hören, wie sie ihre Haltung aus einer vermeintlichen Offenbarung heraus rechtfertigen.

    Die Wahrheit wird sich erweisen, aber wohl leider nicht ganz so schnell, wie ich es früher erhoffte. Max Planck hatte recht: "Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Feinde sterben nur aus!"

    Vorerst gibt es nur das Ziel, dass auch die mächtigen Religionen akzeptieren müssen, dass es Menschen gibt, die nach ganz anderen Grundsätzen leben und dass in jedem Rechtsstaat Hetze streng bestraft werden muss - auch und insbesondere dann, wenn sie religiös begründet wird!
    Von den sog. Religionen und ihren Anführern geliebt zu werden, ist wahrlich nicht (mehr) mein Ziel! Sie sollen vorerst einfach nur nicht mehr ihren Einfluss zur Hetze missbrachen. Ohne diese Hetze aber wird sich die Wahrheit um so eher erweisen und davor haben sie Angst!
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#22 wanderer LEAnonym
  • 06.07.2013, 01:48h
  • Das Christentum ist eben keine monotheistische Religion und vertrüge sich deshalb gut mit alten Religionen in den christianisierten Gebieten, die aus jüdischer Tradition als "heidnisch" abgelehnt werden.

    Sobald man Engel, Erzengel, Cherubim und Seraphim - mindestens die sind in der Bibel erwähnt außer Jahwe (Volksgott der Israeliten), dem (auferstandenen) Christus und dem Vater-Gott - anerkennt, und genau das tut das Christentum, ist man raus aus dem Käfig eines Monotheismus.

    Ein Gott ist jedes über-irdische Wesen - ohne mit den äußeren Sinnen des Menschen wahrnehmbaren Leib. Ohne einen solchen Leib gibt es aber auch sozusagen "unterirdische" Wesen.
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#23 Martin28a
  • 06.07.2013, 04:09h
  • Ja eben es geht bei Sodom und Gomorrha um Gewalt beim Sex ud nicht Homosexualität
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#24 stromboliProfil
#25 stromboliProfil
#26 jecheskelAnonym
  • 06.07.2013, 09:31h
  • Ich möchte gern etwas über meine Erfahrung mit Religion und Homosexualität schreiben. Ich bin jüdisch - orthodox sozialisiert worden. Dieser Interpretation des jüdischen Glaubens gehören die meisten Mitglieder der Einheitsgemeinden in Deutschland an. Nicht zu verwechseln mit den Ultraorthodoxen. Rabbi Homolka gehört der liberalen Interpretationsrichtung an, und damit in Deutschland einer Minderheit im Judentum.
    Die jüdische Bibel ist in Ihrer Verurteilung des homosexuellen Geschlechtsakts eindeutig und brutal. Wenn ein Mann einen homosexuellen Geschlechtsakt volzieht, ist er todeswürdig. Weshalb die überwiegende Zahl der Rabbiner Homosexualität weiter ablehnen. Auch wenn die Todesstrafe dafür nicht mehr vollzogen wird.
    Meine Konsequenz war die Ablösung von einer Religion die mich für meine Homosexualität verurteilt.
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#27 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 09:32hberlin
  • Antwort auf #18 von Timm Johannes
  • "Einige wenige christliche Kirche ermöglichen sogar kirchliche Trauungen und machen keinen Unterschied mehr,ob ein heterosexuelles Paar oder ein homosexuelles Paar heiratet. Zu diesen wenigen Kirchen gehören:"
    Wie mit wenigen worten doch auf das wenige hingewiesen, die wenigen möglichkeiten der geringfügigen auswahl beschrieben wird...

    Warum bleibst du nicht gleich bei deinem mittlerweile schon klassischen zitat: "Wozu mich mit der Realität abgeben wenn ich doch in einer bunten Traumwelt leben kann? "
    Wir würden das wenige an aussage auch so verstehen...
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#28 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 09:48hberlin
  • Antwort auf #5 von Fleisch
  • "Der erste Bereich, in dem der Glaube das Gemeinwesen der Menschen erleuchtet, findet sich in der Familie. "
    Immerhin beleuchtet dieser spruch die einschätzung der kirchen bezüglich ihrer gewaltenteilung hier in staat und gesellschaft.
    Und es weißt auch darauf hin, wo man ansetzen muss, will man diese gewalt brechen: FAMILIE!
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#29 Platz SiebenAnonym
  • 06.07.2013, 09:49h
  • Antwort auf #14 von frage
  • Mark Lilla
    Der totgeglaubte Gott
    Politik im Machtfeld der Religionen

    Das Thema mag ein wenig ungewohnt wirken, angesichts der Tatsache, dass die westlichen Nationen augenblicklich in Frieden[?] leben und dass die Normen der liberalen Demokratie, gerade was die Religion angeht, allgemein akzeptiert [?] werden.

    Heute ist es kaum [?] noch vorstellbar, dass aus unserer Mitte je wieder Theokratien entstehen oder bewaffnete Banden religiöser Fanatiker einen Bürgerkrieg anzetteln könnten.

    Und doch ist diese Welt verwundbar - einerseits, weil das politische System seine Versprechen nicht mehr einlöst, andererseits, weil unser politisches Denken gar keine Anstrengungen mehr unternimmt, überhaupt noch Versprechen zu formulieren.

    www.heise.de/tp/artikel/39/39425/1.html
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#30 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 10:04hberlin
  • Antwort auf #26 von jecheskel
  • klare aussage statt des üblichen pseudo-liberalen geschwafels seitens der religonsverteidiger!

    Das "buch der bücher " , geschrieben von menschen im "namen eines zu ihnen sprechenden gottes" ,nimmt eindeutig stellung und die interpreten folgen ihr in logischem zwang.
    Warum drum herum reden , dass die auslegung menschenunwürdiger "gottesweisungen" ein weisungsanspruch menschenverachtender gläubiger ist.. , egal wie weit sie sich in liberales toleranzengewässer auch begeben.. sie dulden nur!
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#31 nebenbeiAnonym
#32 GerdBerlinAnonym
  • 06.07.2013, 10:12h
  • Zur Emanzipationsarbeit innerhalb der Religionen gibt es keine Alternative.
    In den nächsten Jahrzehnten wird der Islam zur bestimmenden Religion in Europa heranwachsen. Schon jetzt haben in einer Stadt wie Pforzheim 70 % der neugeborenen Kinder einen Migrationshintergrund, in den meisten Fällen einen islamischen. Emanzipation wird also nicht am Islam vorbei möglich sein. Hoffen wir, dass es gelingt, hier in Europa einen liberalen, menschenfreundlichen Islam zu entwickeln. Wenn das nicht gelingt und Salafisten und Islamisten die Oberhand bekommen, können sich die Schwulen auf ganz grundsätzliche Veränderungen einstellen.
    Deswegen ist Aufklärung und Emanzipationsarbeit unumgänglich.
    Wenn hier einige ältere Schwule dauernd von "Religionen abschaffen" faseln, so leben sie gedanklich noch in der Welt der Alt-68er.
    Die Zukunft in Mitteleuropa wird eher konservativ geprägt sei. Alles deutet darauf hin!
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#33 postagebuchProfil
#34 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 10:34hberlin
  • kicher.. musst ja kommen die vermarktung "homophobie und religion"
    ghostwriter jan und die wilden 4 beim austesten des marktes..
    wenn allerdings gerade mal 80 peresonen am treffen teilhaben, ist der zu erwartende lesermarkt ebenso kümmerlich.
    Macht es wie luther; schreibt die bibel als homobibel neu!
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#35 näher dranAnonym
  • 06.07.2013, 10:48h
  • Antwort auf #32 von GerdBerlin
  • Auch diese Fragen werden weltweit im Bauch und im Hirn entschieden. Es sind die uralten Fragen von Fressen und Moral (Geburtenrate, Essen, Kleidung, Miete, Bildung, Arbeit, Reallohn und der Rest für Kultur Konsum und Freizeit).

    Die Gesamtheit dieser Fragen machen den Taksim-Platz und den Tahrir-Platz voll.
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#36 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 11:10hberlin
  • Antwort auf #32 von GerdBerlin
  • ob pforzheim bereits von den islamisten überfremdet wird, sei deinen eigenen angstvorstellungen überlassen..

    Das es grundsätzlich nur mit einer reglung gegenüber den religion um den erhalt oder die noch zu schaffende laizistische staatordnung geht, ist hingegen nachweisbar.
    Solange den religionen sonderrechte eingeräumt werden, die verfassungsgemäßes aushebeln, solange werden religionen egal wie radikal oder liberal diese schlupflöcher nutzen, um ihren einfluss auszuweiten!

    Was also wirklich her muss, ist eine reprivatisierung der religionen, ihre vertreibung aus den öffentlichen funktionsträgerschaften , die ihnen der staat leichtfertig eingeräumt hat.
    Das ist nicht 68' er protest, dass ist jahrhunderte alte erfahrungssammlung!

    Die gesellschaft muss so sein, ihren aufgeklärt-humanistischen anspruch frei von religiösen bevormundungen formulieren zu können.

    Wir müssen auch das chlicé vom "christlichen abendland" überwinden , in unserer geschichte auch die kämpfe gegen das christlich aufoktroyierte denken in die gegenwart zurück holen. Säkulär werden wir esrt sein , ist die einflussnahme der religionen auf staat und gesellschaft beendet oder zumindest in enge bahnen gelenkt.
    Sind diese voraussetzungen geschaffen, kann uns die von dir postulierte "überfremdung nicht erschüttern, schaffen wir allerdings auf dem boden herrschender regeln religionen weiterhin "freiheiten, ist der missbrauch auf allen institutionalen ebenen angesagt!

    Keine steuerabgaben, keine steuerbevorteilung, keine körperschaftsregelungen, keinen staatlichen religionsunterricht mehr! Wo nicht zu holen ist, bleiben die auch unter sich!

    Dann können wir der entwickliung einer "islamischen infrastrukltur" oder sonst religiösen struktur gelassen entgegen sehen.
    Das dilema der religionen insgesamt war immer die staatliche unterstützung bis hin zum religionsstaat!

    Was die religiösen untereinander an "entwicklung und aufklärung betreiben soll gefördert sein, aber auch nicht mittelpunkt meiner zustimmung werden.
    Religion lässt sich nicht abschaffen wie du mir als forderung unterstellst, und es ist auch nicht die forderung schlechthin, sondern ihre beschneidung und kontrolle ist dringenst von nöten-erforderlich.
    Man muss im kern undemokratischen bewegungen eben wehrhaft gegenüberstehen!
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#37 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 11:35hberlin
  • Antwort auf #32 von GerdBerlin
  • btw...
    beginnen wir beim eingemachten:
    keine schwüre/eide mehr auf bibeln!
    Keine christlichen verfassungszusätze mehr!

    Keine kichlichen symbole mehr in öffentlichen räumen wie gerichte, schulen etc...

    Keine zwangstaufen im kindesalter!
    Keine zwangszuordnung in öffentlichen papieren -pässen-urkunden!

    Alles dinge, die in keiner weise in religionsausübung eingreifen , geschweige denn religion behindern.
    Umgekehrt wird ein schuh draus.
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#38 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 11:54hberlin
  • Antwort auf #33 von postagebuch
  • link im link...

    www.schwule-seelsorge.de/41233/41329.html

    "Ich gehe als Theologe davon aus, dass die biblischen Bücher von bestimmten Menschen mit einer bestimmten Absicht zu einer bestimmten Zeit geschrieben wurden. Mittelpunkt der ganzen Bibel ist für mich die liebevolle Zuwendung Gottes zunächst zu Israel (AT) und dann zur ganzen Menschheit (NT)."

    der muss irgend ein buch gelesen haben,das im einband einer bibel steckte..
    wie sonst könnte er aus den dauernden, menschenverachtenden auffoderungen im AT, die "feinde israels und damit seiner feinde zu vernichten und dern töchter zu sklaven zu machen, als liebevolle zuwendung des gottes hin zu den menschen beschreiben.

    Wenn schon an solch historisch belegbaren beispielen, dass konzept des "liebevollen gottes" in seinen grundfesten erschüttert wird, wie soll dann die kommende liebesumarmung durch diesen gott erst aussehen, wenn wir uns der schleier unserer lobhudeleien entledigt haben...
    "wahrhaft armselig ist euer tun und lassen"
    lukas?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#39 unterwegsAnonym
  • 06.07.2013, 12:04h
  • Antwort auf #35 von näher dran
  • Außerhalb der Studierstuben

    Zu diesen Fragen äußerte sich hier, anläßlich der Taksim-Platz/Gezi-Park-Unruhen eine füllige Mietfeder in der Zeitung von Erdogans
    Schwiegersohn (noch) mit Häme. Er nimmt machtpolitisch durchaus treffend Bezug auf den erfolgreichen Generalstreik der deutschen Arbeiterbewegung gegen Kapp (Kapp-Putsch), um türkische Gewerkschaften lächerlich zu machen.

    Nun -nach einigen Wochen- hat der AKP-Günstling Massenerhebungen und einen Putsch in Ägypten erlebt. Das AKP-Regime verurteilte das Einschreiten der Militärs in Ägypten am lautesten.

    www.sabah.com.tr/Yazarlar/ardic/2013/06/19/grev-fiyaskosu

    Video, deutscher Untertitel, mit Ägyptern, die im europäischen TV selten vorkommen.

    de.labournet.tv/video/6526/aegyptischer-winter

    Eine europäische Lehre: Je sozialer und demokratischer ein Rechtsstaat ist, desto zivilisierter müssen Religionen agieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 Kle82Profil
  • 06.07.2013, 12:33hKleve
  • "Wie homofreundlich sind die Religionen?"

    Wer diese Frage beantwortet haben möchte, braucht sich doch nur in der Welt umschauen und dort hinblicken wo Religionen mehr Einfluss haben.
    Dort wo sie mehr Macht und Einfluss haben ist Homosexualität kriminalisiert und wird teilweise mit dem Tode bestraft. Oder es gibt Gesellschaften wo zwar die Homosexualität nicht staatlich kriminalisiert ist aber die dortige Bevölkerung die Dinge selbst in die Hand nimmt ohne staatliche Repressionen erwarten zu müssen.

    Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben, überall auf der Welt radikalisiert sich der Glauben.
    Und auch wenn ich hier jetzt nicht von Überfremdung reden möchte so wird keiner Bestreiten können, dass der Islam in den vergangen Jahren stark an Einfluss in unseren Breitengraden gewonnen hat und in den nächsten Jahren noch viel stärker an Einfluss gewinnen wird. (Ich weiss es gibt nicht den Einen Islam, dann eben die verschiedenen Arten etc. )
    Auf jeden Fall wird sich dies mit sicherheit nicht positiv für uns auswirken.
    Und auch die christliche Kirche radikalisiert sich ja immer mehr.
    Ohne jetzt in Panik zu verfallen oder mich der Paranoia hinzugeben, glaube ich, dass die Schwulen und Lesben in Deutschland und Europa stark aufpassen müssen, denn ein gesellschaftlicher Wandel zurück zu alten Zeiten kann vielleicht schneller kommen als einen lieb ist.

    Ach ja zu allen die meinen man kann ja die Gesetzte einfach so ändern, dass Religion einfach nur Privatsache ist etc., nun gerade die großen Eiferer, der verschiedenen Religionen, möchten ja erwirken, dass ihre Religion so viel Einfluss wie möglich auf den Staat hat.
    Da die Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinschaften größtenteils Wähler, oder zumindest potentielle Wähler sind, kann die Trennung von Religion und Staat gar nicht so einfach sein. Denn wenn eine Partei deren Stimmen haben möchte, muss sie ja auch auf deren Wünsche und Vorstellungen mit eingehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 pflegenotstandAnonym
#42 sperlingAnonym
#43 WolfgangProfil
  • 06.07.2013, 13:50hBielefeld
  • @bad homburg

    Werter,
    selten habe ich etwas so Unsinniges, ja Dummes gelesen! was fordern Sie? Daß schwule (aber auch alle anderen Menschen) vor der Kirche zu Kreuze kriechen sollen. - Und das ist natürlich der feuchte Wunschtraum aller Tyrannen und ihrer Speichellecker!
    Im Übrigen - wollen Sie mir dieses Thomas Mann-Zitat mal belegen?!

    Zum Dritten und Wichtigsten:
    die monotheistischen Religionen (wobei angesichts der Heiligsprechung von Johannes Paul II. sich die Frage nach dem katholischen Polytheismus stellt) - aber nehmen wir mal an, die Catholica sei eine monotheistische Religion - also, alle Tyranneien - somit auch die Religionen - brauchen die unhinterfragte, abgrundtiefe und tief beschämte Verehrung des Tyrannen. Bei ihnen gibt es weder Akzeptanz noch Toleranz, sondern Willkür, Gnade und Barmherzigkeit; niemals aber Zuwendung, Liebe, Gerechtigkeit, Demokratie und Menschenfreundlichkeit.

    Religionen speisen sich aus zwei Quellen: der bronzezeitlichen Unwissenheit der Menschen, die bei jedem Blitz zusammenzuckten und deshalb dahinter Wut und Rache eines übermächtigen Wesens vermuteten.
    Und da sie sich die Welt und ihr Zusammenleben nur hierarchisch vorstellen konnten, orientierten sie sich bei dieser primitiven Welterklärung an ihrer Stammeshierarchie. Der Häuptling hat immer recht, weil er die Macht hat!
    Damit kommen wir zur zweiten Quelle: die Organisation der Hierarchie in Religion und Stamm entspricht einer menschlichen Erfahrung:
    das kleine Kind ist in jeder Hinsicht den Eltern ausgeliefert, denn es kann nicht allein für sich sorgen. Deshalb empfindet das kleine Kind seine Eltern als allmächtig und akzeptiert Zuwendung wie Strafe als Gnade der Allmächtigen. Daß beides völlig willkürlich ist, kann das vorsprachliche Kind noch nicht begreifen. Sobald das Kind aber entdeckt - und das ist unmittelbar nach dem Spracherwerb - daß die Eltern doch nicht allmächtig sind, beginnt es, sich zu distanzieren. Die schwarze Pädagogik nennt diese Zeit die "Trotzphase" - wenn die Eltern den Widerstand des Kindes verstehen und aushalten, kann daraus ein selbstständiger Mensch werden.
    Religion entspringt aber (einerseits) aus dem Widerstand der Eltern, aus der Unterdrückung des Kindes, aus dem Willen der Eltern, das Kind möge so werden wie sie es haben wollen - nicht umsonst, behaupten die Religionen (allen voran das Christentum mit seiner verbrecherischen Kirche) , der Mensch sei nach dem Bilde Gottes erschaffen worden.
    Wenn die Eltern ihre Kinder brechen, dann machen sie sie zu kläglichen und beklagenswerten Abbildern ihres Selbst. Diese Kinder werden einmal solche Postings zu diesen Themen schreiben, wie Sie, Herr!
    Zum anderen entsteht Religion auch aus der Enttäuschung des Kindes, das entdeckt, daß die Eltern eben nicht allmächtig und allgütig sind - so phantasiert man sich dann einen Übervater im Himmel -- allmächtig, allgütig, allwissend (wobei alle drei Epitheta einander ausschließen - aber das führte jetzt wohl zu weit und überstiege auch Ihr Denkvermögen, denn wer ständig auf den Knien liegt, der kann nicht in die Welt schauen).

    Alle drei monotheistischen Religionen brauchen schließlich innere wie äußere Feinde, um den Laden beisammen zu halten. Bei den einen sind es die Juden, bei den anderen die Muslime, bei allen die Frauen und da man nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts mit den unerhörten nach Muster der Religionen (vor allem des Christentums) gestalteten Tyranneien, die alten Feindbilder z.Zt. nicht mehr recht zu aktivieren vermag, sind nun mal wieder die Schwulen dran.
    Wer sich herausnimmt seine Gefühle, seine Liebe, seine Sexualität zu akzeptieren und zu leben, der gefährdet nämlich das religiöse Kriecher- und Muckertum (vor allem natürlich die Kleriker in ihrer Machtposition). Das ganze Geschwätz auf der erwähnten Tagung ist Religionsgeschwätz - und das im 21. Jahrhundert!
    Es ist zutiefst blamabel wenn wir nach all den Erfahrungen und Erkenntissen nach 2000 Monotheismus noch immer an den unsichtbaren Herrn im Himmel glauben und daraus ein Weltbild zimmern.
    Religionen bieten keine Erkenntnis, nur Normierungen, die dem jeweiligen Klerus und der verbandelten Herrscherklasse nützlich sind.
    Der selbstbewußte Schwule, die selbstbewußte Frau (etc.) sind keine abhängigen Kinder mehr und keine Untertanen. Religionen bieten nur selbstreferentielle Welterklärungen zum Absichern der eigenen Macht.

    Ihre Einlassungen, Herr Homburg, Verzeihung Bad Homburg, sind ein Beleg für den Untertanengeist und die Schmierigkeit des Unwissens und der Armseligkeit des Gottglaubens.
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#44 Timm JohannesAnonym
  • 06.07.2013, 13:59h
  • Antwort auf #27 von stromboli
  • @stromboline
    ""Wozu mich mit der Realität abgeben wenn ich doch in einer bunten Traumwelt leben kann? "

    --> Das Zitat kommt nicht von mir, sondern von einem Troll der meinen Nick verwendet hat. Und die Queer-Redaktion läßt dies auch noch zu und zeigt damit, wie parteiisch ihre Autoren doch sind.
    Du bist halt auf einen Troll reingefallen, der hier Nicknamemissbrauch betreibt.

    Richtigerweise müßte es lauten:

    In der bunten Traumwelt leben Atheisten und Agnostiker. Sie haben sich eine Welt ohne Gott vorgestellt und können es doch nicht empirisch beweisen, dass es keinen Gott gibt.

    Und noch etwas: Stalin und Honecker waren beides Atheisten und das sagt schon alles über Atheisten aus. Je gottloser ein Mensch ist, desto öfter neigt er zu Gewalttaten, da er die Schöpung nicht bewahren will und oftmals keine Nächstenliebe lebt.

    Ich jedenfalls als Lutheraner finde es sehr erfreulich, dass nunmehr die Landeskirche Westfalen kirchliche Trauungen ermöglicht und ebenso die Landeskirche Hessen-Nassau diesen guten Weg beschritten hat.

    Und es ist wunderbar, dass mit Guy Erwin und Eva Brunne zwei offen homosexuelle lutherische Bischöfe im Amt sind.

    ---> Was die Katholiken angeht: viele Priester und auch einige Bischöfe sind schwul: nur sie sagen es der Öffentlichkeit nicht. Die katholische Kirche wäre ohne schwule Männer nicht denkbar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#45 pope watchAnonym
#46 TheDadProfil
  • 06.07.2013, 14:17hHannover
  • Antwort auf #7 von goddamn liberal
  • ""Es gibt noch viel zu viele Lesben und Schwule, die diese 'Kirche' lieben. Die Psychoanalyse nennt das Identifikation mit dem Aggressor.""..

    Das Stockholm-Syndrom..

    Mann macht sich mit dem Kidnapper, dem Aggressor, dem Terroristen gemein in der irrigen Annahme, das Anliegen sei ein hehres Ziel..

    Es gibt allerdings keine hehren Ziele die Mann mit Gewalt gegen die Mehrheit einer Gesellschaft durchsetzen könnte..

    Und hier kommt dann die verschoben Sichtweise in der Wahrnehmung zum Tragen :

    Die Religiösen halten sich für diese Mehrheit..

    Doch sie sind es nirgendwo, und sie sin es nie nie gewesen..
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#47 aetnaAnonym
  • 06.07.2013, 14:29h
  • Mir fällt nebenbei auf, dass nur ein Islamwissenschaftler teilnahm, aber kein Vertreter muslimischer Organisationen.

    Die monotheistischen Religionen halten aber alle nichts von Homosexualität.
    Meistens liegt es an den religiösen Führern oder den Kirchen.

    Aber um an Gott zu glauben, braucht man keine religiösen Führer oder Kirche.
    Man kann also durchaus schwul sein und trotzdem gläubig sein.
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#49 Kle82Profil
  • 06.07.2013, 14:31hKleve
  • Antwort auf #41 von pflegenotstand
  • Finde man kann nicht alles auf die sozialen Umstände schieben.
    Viele Extremisten und deren Vasallen sind keine Bildungsfernen und sozial armen Menschen.
    Viele Unterstützer haben viel Geld und unterstützen ja die radikalen Strömungen.
    Die ganze Sache der Bildungsfernen und sozial verarmten Menschen in die Schuhe zu schieben passt daher nicht ganz.
    Es ist mit sicherheit ein Teil des Puzzles aber zu meinen sobald es einer Gesellschaft wirtschaftlich besser geht wird es auch mit den Menschenrechten und den toleranten Werten einer liberalen Gesellschaft was, denke ich begibt sich auf einen Holzweg. Auch wenn die das in der allgemeinen Diskussion und Wissenschaft, glauben gemacht wird.

    Stimme aber in soweit zu das bei wirtschaftlichen Umbrüchen, liberale Werte als erstes über Bord geworfen werden und es zu einer Rückbesinnung zu alten "Werten und Normen" gibt.
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#50 bengtAnonym
#51 stimmtAnonym
#52 glanzundelendAnonym
  • 06.07.2013, 15:05h
  • Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion. Der Mensch ist ein Wirbeltier und hat eine unsterbliche Seele, sowie auch ein Vaterland, damit er nicht zu übermütig wird.

    Der Mensch wird auf natürlichem Wege hergestellt, doch empfindet er dies als unnatürlich und spricht nicht gern davon. Er wird gemacht, hingegen nicht gefragt, ob er auch gemacht werden wolle.

    Der Mensch ist ein nützliches Lebewesen, weil er dazu dient, durch den Soldatentod Petroleumaktien in die Höhe zu treiben, durch Bergmannstod den Profit der Grubenherren zu erhöhen, sowie Kultur, Kunst und Wissenschaft.

    www.glanzundelend.de/konstanteseiten/tucholskyuebersicht.htm
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#53 David77Anonym
  • 06.07.2013, 15:23h
  • Antwort auf #44 von Timm Johannes

  • Ja was denn jetzt?! Rkk oder atheisten?! Neulich war die rkk nach deiner meinung das allerletzte. Entscheide dich! Spar dir deine belehrung wer in einer traumwelt lebt, du weißt absolut NICHTS darüber durch welche hölle manche in ihrem coming out gehen, gerade WEIL sie gläubig erzogen wurden und dann an sich selbst zweifeln, geprägt von schuldgefühlen. Und dann feststellen, dass es VORHER eine traumwelt war, in der alles böse ist was nicht reinpasst + daher verteufelt wird. Das kann einen ja nicht treffen weil es ja immer die andern sind, da sie ja ungläubig sind. Seltsamerweise verhindert dieser aberglaube keine homosexuellen gefühle, verzögert sie höchstens. Ich war am do übrigens auch dabei, man hat nicht wirklich was neues erfahren. Das pater mertens als stellvertreter des katholizismus viel schelte erfuhr - er musste leider als ventil herhalten - zeigt doch das die rkk sehr viel leid brachte + viele der anwesenden eben empfindlich reagierten. Im gegensatz zum vertreter der evangelen kam aber auch keine unterschwelliger missionierungsversuch rüber. Erheitert wurde der abend von einem zuhörer, der es sich mit 2 flaschen wein gemütlich machte. Warum auch immer.
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#54 TheDadProfil
  • 06.07.2013, 15:34hHannover
  • Antwort auf #32 von GerdBerlin
  • Der Verfassungsschutzbericht 2012 zählt in Deutschland 4 Millionen Muslime, davon etwa 2.000 Salafisten, die unter besonderer Beobachtung stehen..

    Die Mordserie der NSU zeigt sehr deutlich von welcher Seite der Gesellschaft die terroristische Gefahr ausgeht..

    Das herbeireden einer "gefühlten" Gefahr ist weit gefährlicher als die Gefahr selbst !

    Wie viel sind denn 15 Prozent radikale Evangelikale von 28 Millionen Evangelischen Christen, die nur auffallen weil "die viele Briefe schreiben" ?

    Die Gefahr um die es geht ist bereits da, und das seit Jahrhunderten !

    Sie hat alles okkkopiert..
    Sie beeinflußt Sprache, Schule, Freizeit und das TV-Programm..

    Sie beherrscht Medien-Konzerne, besitzt Verlage, Zeitungen, eigene TV-Sender, sitzt in Programm-Beiräten der Öffentlich-Rechtlichen Fernseh-Anstalten..

    Sie sitzt in den Beiräten der öffentlich-rechtlich organisierten Volksbanken-und Raiffeisenkassen, den angeschloßenen Versicherungskonzernen und Sparkassen..

    Sie führt Millardenschwere Holdings und Konzerne der Gesundheitsbranche, Kliniken, Krankenhäuser, Pflegeheime, Hauspflegedienste..
    Sie besitzt Zehntausende Hektar Landbesitz in den Diozösen, und das trotz der Enteignung und der "Abfindung" die sie seither dafür in Form von Milliarden schweren Steuerzahlungen erhält..

    70 % der landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen im Bistum Hildesheim unterliegen der Erbpacht an die Diozöse..

    Ihr unterliegt die Verwaltung von Caritas und Malteser Hilfsdienst..

    Sie betreibt die Krankenhäuser der Hildesheimer Vinzentinerinnen :
    -das Vinzenzkrankenhaus Hannover mit 4 Standorten..
    -das Krankenhaus Neu-Mariahilf Göttingen als Teil der Universitätskliniken..
    -das Elisabeth-Krankenhaus Kassel..
    -das Krankenhaus St. Vinzenz Braunschweig..
    -das Krankenhaus St. Martini Duderstadt..
    -das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter..

    Die Standorte verteilen sich auf das Bistum Hildesheim im östlichen Niedersachsen sowie das grenznahe Kassel..
    Die Hildesheimer Vinzentinerinnen betreiben außerdem sechs Altenpflegeheime, darunter das Paulusheim in Hildesheim..

    Mehr als 100 Schulen werden in "freier Trägerschaft" betrieben, darunter auch Schulen denen Mann es "nicht ansieht", wie z.B. die Haupt- und Realschule Ludwig-Windthorst-Schule in Hannover, das Gymnasium Eichendorffschule in Wolfsburg, in Bremerhaven gibt es aufbauend auf zwei Grundschulen eine Oberschule bis 10. Klasse..

    Weiter Einrichtungen sind unter anderem :

    -acht Krankenhäuser
    -149 Kindertagesstätten/Kindergärten
    -zwölf Berufsbildende Schulen
    -14 Allgemeinbildende Schulen
    -3 Sonderschulen
    -12 Bildungseinrichtungen der Erwachsenenbildung
    -14 Kinderheime
    -11 Heime der Behindertenhilfe
    -21 Altenpflegeheime
    -92 Beratungsdienste
    -7 Heime der Jugendhilfe
    -8 Kur- und Erholungshäuser

    Und in all diesen Einrichtungen wird unverdrossen missioniert und die AGG sind durch die "Sonderrechte" der RKK außer Kraft gesetzt..

    Durch diese bereits erfolgte "Festsetzung" in den gesellschaftlichen Strukturen wird es muslimischen Organisationen qausi unmöglich gemacht sich in ähnlicher Weise in die Strukturen einzubringen und sich "festzusetzen"..

    ""Wenn hier einige ältere Schwule dauernd von "Religionen abschaffen" faseln, so leben sie gedanklich noch in der Welt der Alt-68er.""..

    Es geht überhaupt nicht darum die Religionen abzuschaffen !

    Es geht darum den Alleinvertretungsanspruch zu brechen !

    Es geht darum ihren übermäßigen Einfluß auf die Politik und Gesellschaft zu brechen, und sie aus Strukturen herauszudrängen in denen sie nichts zu suchen haben, so z.B. aus den Fernsehbeiräten, in denen sie sogar einen Überproporz bilden, einmal durch die Religionszugehörigkeit der einzelnen Mitglieder, und zusätzlichen eigenen Vertretern..

    Es geht darum den Organisationen der Religionen klar zu machen das sie als eigene Minderheiten nicht das Recht haben die Belange des Staates und der Gesellschaft zu dominieren..

    Dazu gehört z.B. auch das dort wo Kirche drin ist, auch Kirche drauf stehen muß, um es den Bürgern möglich zu machen solche "Dienstleistungen" auch NICHT anzunehmen, wenn sie es nicht wollen, um damit auch einmal ganz klar dieses seit Jahrzehnten geförderte Vorurteil, die Kirchen seien auf dem sozialem Markt unentbehrlich, zu brechen, in dem die Konzerne Kirche sich offen am Markt bewegen und beweisen müssen..

    Das paradoxe an Leuten wie Dir ist :
    Ihr verhaltet euch im kleinem ebenso wie Erdogan oder die Ayatollah´s im Großem..

    Beim Islam lehnt ihr eine Dominanz im Staat, die Ausbildung eines Gottesstaates strikt ab, aber im Herzen wünscht ihr euch genau dies hier von den Kirchen und befürwortet den Gottesstaat als Ausdruck der christlichen Religionen in Europa..

    Staat braucht aber keine Religion..
    Religion ist etwas für Deine Wohnung, Dein Haus, Deine Freizeit und Dein Wochenende..

    Aber Deine Religion hat eben nicht das Recht mir zu sagen wen ich heiraten darf, oder ob ich Sonntags frisch gebackene Brötchen kaufen kann..
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#55 mx5972Profil
  • 06.07.2013, 15:44hKerpen
  • Wie homofreundlich sind die Religionen???

    Von den anderen kann ich "leider" nichts sagen! Aber der Anführer in Rom ist strikt gegen uns!! Also nicht homofreundlich!!!
    Aber mal ehrlich... Wenn mich einer mit meiner Einstellung ablehnt,naja solche Leute brauche ich nicht!!
  • Antworten » | Direktlink »
#56 TheDadProfil
  • 06.07.2013, 16:09hHannover
  • Antwort auf #44 von Timm Johannes
  • ""Das Zitat kommt nicht von mir, sondern von einem Troll der meinen Nick verwendet hat.""..

    Es beschreibt aber Deinen geistigen Zustand sehr gut, wie dieses Post von Dir erneut beweißt !

    Warum Queer.de das zuläst wurde Dir mehrfach erklärt, und wie Du das umgehen kannst ebenso..

    Allein die Tatsache das Du dich strikt weigerst diesem Treiben selbst ein Ende zu bereiten indem Du dich anmeldest, zeichnet Dich ebenfalls als Troll aus..

    Deine Auffassungen zum Atheismus verdeutlichen das Du dich nie mit der Möglichkeit ohne eine Amtsreligion zu leben befasst hast, und die Ausführungen über Massenmörder die sich dem Atheismus oder der Agnostik verschrieben haben sollen fehlt die Gegenüberstellung von Christlichen Schurken und Massenmördern unter den Staatslenkern, den Königen und Kaisern, und allen voran den Päpsten und Kardinälen !

    In Deiner bunten Traumwelt erträumst Du dir Atheisten und Agnostiker die Dir eine Welt ohne Gott empirisch beweisen müßten..

    Doch Du stellst ein um´s andere Mal die falschen Fragen, und gibst Dir selbst dazu dann die falschen Antworten..

    Nicht Atheisten und Agnostiker müssen Dir beweisen das es Gott nicht gibt !

    Du mußt es DIR beweisen das es ihn gibt !

    Denn ohne seine Existenz ist die Deine unmöglich ?
    Es stellte sich am Ende heraus das Dein ganzes Leben ein Lüge war..
    Du bist einer These zum Opfer gefallen, und letztlich war jede Deiner Handlungen, selbst die des Abfallens vom einzig wahrem Glauben, dem Katholiszismus, eine selbstsüchtige Entscheidung um Dich vor Erkenntnis zu schützen..
    Einmal in einen Apfel zu beissen könnte da hilfreich sein..
    Das half schon Newton..
    Doch zuvor mußte der Apfel ihm erst auf den Kopf fallen..

    Es geht überhaupt nicht darum Dir zu "beweisen" das es keinen Gott gibt..

    Es geht darum Dir und anderen klar zu machen das Gesellschaft ohne Einfluß der Amtskirchen möglich und notwendig ist, dann das gehört zur Glaubensfreiheit, die mit jedem Wort, mit jeder Phrase des Papstes und der sonstigen "Würdenträger" in Frage gestellt wird..

    Mit jeder dieser Äußerungen schützen sie eben nicht Dich und Deinen Glauben..

    Sie schützen ausschließlich SICH und ihre Pfünde, ihren Einfluß, ihr Geld das sie Dir abpressen, ihre Macht und ihren Status..

    Mit Gott hat das Ganze gar nichts zu tun..
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#57 sperlingAnonym
  • 06.07.2013, 16:38h
  • Antwort auf #44 von Timm Johannes
  • "In der bunten Traumwelt leben Atheisten und Agnostiker. Sie haben sich eine Welt ohne Gott vorgestellt und können es doch nicht empirisch beweisen, dass es keinen Gott gibt."

    kannst du beweisen, dass es den gott zeus nicht gibt? opferst du also vorsorglich ab und zu einen stier? kannst du beweisen, dass die scientologen unrecht haben? bist du also auf dem weg, deinen geist in ihren seminaren zu klären? weißt du, ob es die voodoo-gottheiten gibt?

    oder lebst du etwa in einer traumwelt, die zeus, all die tollen enthüllungen ron hubbards und voodoo leugnet? und ein paar tausend andere gottheiten, geister und fabelwesen, für deren nichtexistenz du keinen einzigen beweis hast? wie realitätsfern, timm.

    "Und noch etwas: Stalin und Honecker waren beides Atheisten und das sagt schon alles über Atheisten aus."

    oh, bitte, timm johannes. wollen wir wirklich auf diesem niveau diskutieren? ich jedenfalls nicht...

    "Je gottloser ein Mensch ist, desto öfter neigt er zu Gewalttaten, da er die Schöpung nicht bewahren will und oftmals keine Nächstenliebe lebt."

    gibt es irgendwelche beweise hierfür? gibt es beweise dafür, das gläubige menschen weniger gewalttätig sind?

    oder redest du dir einfach mal ein vorurteil von der seele, ohne wirklich zu wissen, was du da behauptest? kennst du das achte gebot? und nimmst du es ernst?
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#58 WolfgangProfil
  • 06.07.2013, 17:57hBielefeld
  • @timm johannes

    Warum muß man sich bloß dauernd mit halb- oder gar viertelgebildeten Gottesapologeten herumschlagen?
    Weil einerseits die Dummheit nicht ausstirbt, aber andererseits weil man den Dummen nicht das Fald überlassen darf, denn Dummheit ist eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt!

    Ich will mich gar nicht lange mit dem Geschwafel von den atheistischen Regimen aufhalten, das immer und immer wieder kommt...aus Ihrer Ecke...
    Noch viel blöder allerdings und deshalb gefährlicher ist die Behauptung, daß Gottlose die "Schöpfung" - ich sage da lieber- und vernunftgemäßer - die "Welt" nicht schätzen könnten und sie deshalb zerstörten...

    Herr Timm Johannes, Kind, daß wir Menschen uns als Vandalen gegenüber unserem Ursprung, der Natur (wir kommen nicht vom Lieben Gott) benehmen, haben wir leider der Religion - Ihrer Christlichen - zu verdanken. Schon gleich am Anfang der christlichen Bibel stehen die Anweisungen für die Selbstvernichtung und den Untergang zu lesen: Seid fruchtbar (wahrscheinlich ein Schreibfehler, denn gemeint war "furchtbar") und mehret euch - und: "Macht euch die Erde untertan!"
    Besonders der letztere göttliche "Befehl" entspringt der reinen Machtdenke der Religionen: immer mehr, immer mehr Macht, immer mehr Untertanen.

    Diese Ideologie des Christentums hat über zwei Jahrtausende zu Elend, Mord und Kriegen und zu Verbrechen an der Umwelt geführt, die letztendlich wieder auf uns selbst zurückschlagen.
    Wer aber selbstständig denken kann, der wird anfangen zu fragen und zu hinterfragen - erst eine Wissenschaft, die sich langsam emanzipiert vom Herrschaftsdenken, ermöglicht Nachhaltigkeit.

    Das gleiche gilt - ich muß doch noch mal darauf zurückkommen - für die Politik: die Diktaturen des 20. Jahrhunderts, die ihr Gottesanbeter immer wieder anführt, waren straff durchorganisiert nach dem Vorbild der katholischen Kirche. Da gibt es einen Führer und darüber den unsichtbaren, schweigenden Gott, der aber natürlich durch den jeweiligen Führer spricht! Gott kann man da ersetzen durch die ewige Herrschaft des Germanischen oder den Weltwillen zum Kommunismus oder zur ewigen Herrschaft der Familie Kim.

    Und ja, es wird langsam wirklich blöde - die Nichtexistenz Gottes kann man nicht beweisen?
    Man kann auch die Nichtexistenz eines Hirnfurzes nicht beweisen ebenso die Nichtexistenz von Einhörnern, Elfen und Dämonen...
    Alles Hirngespinste - die blödsinnigen Konzepte von Allwissen, Allmacht und Allgüte in einer personalen Gottheit sind absurd!
    Es gibt nicht einen einzigen Beweis für einen Gott! (Und der Spruch, daß Gott höher sei als jede vernunft, ist schlichtweg schäbig unredlich, kleinkariert, armselig und eben dumm - denn er bedeutet ich will nicht nachdenken, ich will geführt werden, Heil Hitler, Heil Gott, Heil Jesus, Heil Papst!)
    Zu behaupten, Gott sei der letzte Grund ist Denkfaulheit.
    Zu behaupten, es gebe Schönheit, also existiere Gott - ist nichts weiter als eine Frage des Geschmackes; wobei es noch einige andere Gründe für "Schönheit" gibt; subjektive vor allem und einige objektive, die aber nichts mit Schönheit zu haben, sondern mit Nützlichkeit - wir finden z.B. eine grüne Landschaft schön, weil sie im stammesgeschichtlichen Empfinden Fruchtbarkeit und Sattsein bedeutet! Das aber nur nebenbei...
    Vor allem das kreationistische Argument, alles passe so schön ineinander und deshalb müsse es Gott geben, ist schauderhafter Blödsinn. Vieles im Kosmos paßt eben nicht zueinander - neben dem Entstehen gibt es viel mehr Vernichtung. Wir wissen izwischen, daß selbst der Kosmos zu einem Ende kommen wird. DAS ist natürlich eine narzißtische Kränkung für den religiösen Menschen. aber das übersteigt eben auch seine Möglichkeiten des Denkens.
    Es gibt auch keinen Sinn im Kosmos - das ist grausam - gewiß! Aber das Herbeifaseln von Göttern ist nichts weiter als Humbug und Selbstbetrug.

    Mann, ich komme noch weiter in Rage - aber ich will´s dabei belassen: erfreuen Sie sich, Timm, an Ihrer Einfalt, predigen Sie denen, die sich am himmlischen Ringelreihen freuen und am Wort zum Sonntag.
    Aber hören Sie doch endlich auf Unbedarfheit als etwas Großartiges darzustellen und damit andere auch noch missionieren zu wollen.
    Ihr Anpreisen Ihrer Religion ist genauso zum Fremdschämen wie die schamlose Werbung für Unnützes, Überflüssiges und Krempel auf den TV-Kaufkanälen! Wer darauf reinfällt, hat es wirklich nicht besser verdient!
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#59 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 17:57hberlin
  • Antwort auf #44 von Timm Johannes
  • Tja, das musst du erst mal beweisen.. dass mit dem troll...
    wer weis, vieleicht bist du ja ebenfalls ein troll, der hier herumirrt. Bei den beiträgen die du absonderst..
    Warum also sollte da die redaktion dir deine arbeit abnehmen?

    Lass mal, das zitat passt so auf dich wie die faust aufs auge.. kannst also ruhig dazu stehen...
    Und wenn man von der eigenen satire eingeholt wird, ist es immer besser , die bessere satire statt das schlechte orginal verwenden zu wollen.

    Aber wie du dir zurechtfummelst, was eigentlich euer problem ist, nämlich der nachweis eures gottes, ist schon eine weitere satire wert.
    Immerhin zeugt es von deinen traumwelten, in die du fliehst wenn's eng wird .

    Agnostiker sind ihr eigenes feld , dass mich nicht berührt.
    Ich bin streng überzeugter atheist und atheisten brauchen keinen gottes-nachweis, sie stellen ihn kategorisch in abrede.
    Soviel müsstest du schon über uns wissen, wenn du dein mütchen an uns kühlen willst.
    Bleib also bei deinen leisten , schuster und bring nicht alle dir fremden begriffe durcheinander, nur weil du dich aufblähst mit pseudowissen..

    Was deine thesen vom gewalttätigen atheisten anbelangt, bezeugt es meine these vom geringen orginalitätswert deiner texte hier im forum.. also zurück auf anfang: """Wozu mich mit der Realität abgeben wenn ich doch in einer bunten Traumwelt leben kann? "
    Womit wieder alles gesagt wäre..&
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#60 stromboliProfil
  • 06.07.2013, 18:32hberlin
  • Antwort auf #57 von sperling
  • na ja, stalin kommt aus einem streng ortodoxen haus..
    1894, Eintritt in das orthodoxe Priesterseminar von Tiflis, wo er sich erstmals mit marxistischen Schriften befaßt.
    und so ganz losgelöst von seinen wurzel war er wohl nie..

    www.amazon.de/b%C3%BCcher/dp/3825880095
    Stalin und die Kirchen - ein Bündnis für den Sieg

    na ja, das er religion ganz nach leninistischem gusto für kleinbürgerlich und konterrevolutionär betrachtete , darf man ihm nicht verübeln, hatte er doch damit den nagel auf den kopf getroffen. Sieh das heutige treiben der erbnachkommenschaft jener kirchenhelfer und priesterschaften... immer noch im religiösen mittelalter verfangen.

    hitler, ein weiterer aus strengläubigem hause kommend, ist bis zu seinem tode mitglied von tinnitus seiner erzfeindreligion RKK. Spricht ständig von gottes vorsehung die ihn an die macht brachte.. etc.

    Christ allemal , nicht mal agnostiker , der herr schickelhuber. Das die christen mit solchen mitgliedern nicht in einen topf geworfen werden wollen, verleitet sie zu dem, wovon sie am meisten ahnung und praxis haben: sie lügen es einfach weg!

    Nun der erich.. ein gestandener kommunist seit seinem 10 lebensjahr.. mit ebenso kleinbürgerlichen fehlern die ihn scheitern lassen.. aber in einem atemzug mit stalin...
    was soll der sich noch gedanken machen um einen armseligen gott und dessen versprechen ob einer besseren zukunft.
    Und ihn mit stalin oder schickelhuber in eine reihe zu setzen, nur um dümmliches gelaber zu produzieren, ist eben die masche von tinnitus, unserem lutehranisch- göttlichen pfeifton, wenn ihm die argumente ausgehen.
    Der hört den knall nicht mehr, den er bei absonderung solcher meinungen erzeugt.. dafür ist er erfüllt von ständigen rauschen...
    Möger der herr sich seiner gnädig erweisen...Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 Kle82Profil
  • 06.07.2013, 18:58hKleve
  • Der streit Atheist vs. Gläubiger und wer hat mehr Schurken hervorgebracht ist glaube ich auch nicht zielführend.
    Das traurige ist ja, dass selbst wenn es keine Religionen mehr auf dieser Welt geben würde, die Menschen dennoch genug Gründe finden würden sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

    Viele vordergründig religiöse Kriege waren eigentlich territoriale und/Wirtschaftskriege und umgekehrt oder irgendwie zusammenhängend.
    Genauso wie Kultur und Religion nicht getrennt voneinander gesehen werden kann, da diese sich gegenseitig bedingen.

    Meiner Meinung nach ist es auch nicht förderlich Rechtsextremismus (NSU etc.) gegen Linksextremismus und fanatische Christen gegen fanatische Muslime auszuspielen und darüber zu streiten was bekämpft werden sollte.
    Ich denke das die BRD und die darin enthaltende Gesellschaft also auch "Wir" viel deutlicher gegen alle diese Richtungen Profil zeigen sollte und diese mit allen mitteln bekämpfen müsste. Denn egal wer von denen das sagen haben würde, uns würde es allererstes an den Kragen gehen.

    Lustig finde ich wie subjektiv die Eindrücke sein können. Die einen empfinden eine immer größere Gefahr seitens islamischen Einflusses, die anderen durch ihre Erfahrung, sehen nur die röm. kath. Kirche als Hauptübel.
    Andere sehen die größte Gefahr in Rechtsextremismus oder Linksextremismus.
    Ich für meinen Teil sehe Gefahren von allen Richtiung (vielleicht bin ich ja doch extrem paranoid :D :D )
    Ich denke das liegt auch was daran woher jeder kommt.
    In meiner Gegend gibt es keine (zumindest mir nicht bekannte) Aufmärsche von Rechtsradikalen.
    Dennoch weiss ich, dass von dieser Seite aus starke Gefahr droht und es andere Gegenden gibt in diese es ja sogar bis in die Landtage geschafft haben. Und genauso sehe ich z.B. wie immer mehr Platz dem Islam gemacht werden.
    Und natürlich ist der Einfluss der Kirche nicht unübersehbar. Und ich denke auch hier gibt es Regionen wo der Einfluss deutlich größer ist als in anderen...
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#62 Timm JohannesAnonym
  • 06.07.2013, 19:03h
  • Antwort auf #57 von sperling
  • @sperling
    "kannst du beweisen, dass es den gott zeus nicht gibt? opferst du also vorsorglich ab und zu einen stier?"

    --> Im Unterschied zu Dir und den Atheisten, GLAUBE ich, dass es einen Gott gibt und wir Menschen die Schöpfung Gottes zu bewahren haben.

    Du aber und der Atheismus, Ihr, BEHAUPTET, dass es keinen Gott gibt und oftmals stellt ihr dies sogar als empirisch naturwissenschaftlich belegt da.

    ES ist aber und das ist nunmal Fakt, weder empirisch nachweisbar, dass es KEINEN Gott gibt noch ist es empirisch nachweibar, dass es EINEN Gott gibt.

    Der Unterschied zwischen einem christlichen Menschen und einem Atheisten ist halt, dass der Christ GLAUBT, während der Atheist, BEHAUPTET, es gäbe keinen Gott.

    Wer also ist der Lügner in der Runde ? Das dürfte der Atheist sein, denn wider besseren Wissens behauptet er, dass es keinen Gott gibt.
    Der Christ hingegen hat als Kern seiner Gedanken, den GLAUBEN.

    --->Fazit: Mich als lutherischer Christ freut es sehr, dass es mit der lutherischen Schwedischen Kirche und der lutherischen Dänischen Kirche sowie mit der Evangelischen Kirche von Westfalen oder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau lutherische und unierte Kirchen gibt, wo kirchliche Trauungen am Altar für gleichgeschlechtliche Paare kirchenrechtlich erlaubt sind.

    Auch sehr erfreulich, dass es offen homosexuelle lutherische Bischöfe wie Guy Erwin oder Eva Brunne gibt.
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#63 Frau SchmidtAnonym
  • 06.07.2013, 19:41h
  • Es gibt immer eine Alternative. Nichts ist alternativlos.
    Selbstverständlich wird Emanzpation an den Religionen vorbei möglich sein. Dieser Prozeß ist bereits im Gange. Das Ziel ist, daß der Staat das zivile Zusammenleben der Bürger regelt und dafür sorgt, daß religiöse Gruppen keinen Einfluß auf die Gesetzgebung nehmen können. Jeder darf sich frei zu einer Religion bekennen und diese ausüben, wenn er möchte. Das ist in Ordnung. Wenn sich jedoch die Religionen anmaßen, daß nur ihre jeweilige Weltanschauung die richtige ist und diese Glaubens- und Moralvorstellungen allen Bürgern (durch Einflußnahme auf Legislative und Judikative) überstülpen wollen, dann wird es problematisch. Jeder der einer Religion bzw. Konfession angehört sollte ja eigentlich erst einmal damit beschäftigt sein, die Vorgaben seiner Kirche bzw. Religion zu erfüllen. Das ist ein ziemlich straffes Programm und läßt eigentlich gar keine Zeit zu prüfen, ob andere diesen Vorgaben genügen.

    Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung und damit eine eigene Wahrheit. Eine universelle und allgemeingültige Wahrheit gibt es nicht. Und das einzig Beständige ist die Veränderung.
    Guten Abend.
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#64 PharisäerAnonym
#65 Kle82Profil
#66 sperlingAnonym
  • 06.07.2013, 20:27h
  • Antwort auf #62 von Timm Johannes
  • das ist nicht die antwort auf meine fragen.

    mir ist dein philosophischer tellerrand zu eng. die alternative ist nicht "man glaubt an gott oder nicht" oder "es gibt gott oder nicht".

    denn da ist ja nicht nur dein gott. nehmen wir mal die wichtigsten zehntausend gottheiten. an alle glauben irgendwo irgendwelche menschen. die existenz all dieser gottheiten ist weder belegbar noch widerlegbar. wir beide leugnen die existenz von 9.999 davon. ich leugne zusätzlich auch deinen. denn seine existenz ist genauso unwahrscheinlich wie die der anderen 9.999.

    wessen haltung ist philosophisch konsequenter?

    mich stört übrigens deine verallgemeinerung von "uns" atheisten. du legst immer einen riesengroßen wert darauf, dass man bei den religionen und innerhalb deines christentums unterscheidet. da ist es nicht besonders fair, wenn du gleichzeitig alle atheist_innen über einen kamm scherst oder "uns" erzählen willst, was "der atheist" angeblich behauptet oder welche werte "wir" angeblich alle nicht haben (stichwort stalin und honnecker).

    es gibt arschlöcher und dummköpfe unter atheisten und unter gläubigen. und es gibt in beiden gruppen kluge köpfe und menschen mit dem herzen am richtigen fleck.

    ein wesentlicher unterschied ist aber wohl, dass "der atheismus" meistens nicht in irgendeiner organisierten form daher kommt und dass es keine atheistischen dogmen gibt. religionen dagegen sind allesamt mehr oder weniger organisiert und haben allesamt mehr oder weniger feste ideologische grundannahmen.

    gehe also bitte auf meine aussagen ein, aber dichte mir nicht einfach deine pauschalen vorurteile über atheist_innen an.
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#67 banalAnonym
#68 alexander
  • 06.07.2013, 20:28h
  • die herrschaften, der 3. Hirschfeld-Lecture, mögen ja in ihren bereichen sehr kompetent sein und sogar ihre ansichten zur religion ansatzweise glaubwürdig belegen können, nur was hilft uns das?
    auch wenn sie nicht als betonköpfe auftreten, ändert das nichts an der grundhaltung ihrer "religionsgemeinschaften"!!!
    LIPPENBEKENNTNISSE helfen uns kein stück weiter!
    "AN IHREN TATEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN"; IST SO NEU NICHT ???

    wir VERLANGEN HEUTE EINE LÖSUNG, DIE UNSERE DASEINSBERECHTIGUNG, RUNDUM ABSICHERT und nicht wie immer bis zum "sankt nimmerleinstag", hinausgezögert wird, immer in der hoffnung, dass sich der wind wieder drehen möge!!!

    ich mache bestenfalls das zugeständnis, dass wenn alle unsere rechte verbrieft sind, die möglichkeit für diskussionen oder symposien besteht, die diversen "GLAUBENSLEHREN", auf ihren korrekt interpretierten inhalt hin, wissenschaftlich zu überprüfen!!! (ich brauche das nicht !)
    vorher kann man ja nicht einmal von einer diskussion auf augenhöhe sprechen, also was soll der zirkus???
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#69 stephan
  • 06.07.2013, 20:40h
  • Antwort auf #62 von Timm Johannes
  • Sehr schwaches Argument TJ: Vielleicht kreist ja um das schwarze Loch im Zentrum der Andromeda-Galaxie (M31) ein Milchkännchen, das unsere Anbetung fordert. Vielleicht fordert es sogar von mir, dass ich alle Menschen töte, die an andere Götter glauben. Widerleg das doch mal!

    Und wenn du jetzt sagst, dass die Leistungsfähigkeit der 'Teleskope' (bzw. sonstigen Messmethoden) in 50 Jahren vielleicht ausreichen wird, um meinen Glauben zu widerlegen, dann lässt mich das kalt: Die Religionen verfahren sein Jahrtausenden so, dass sie sich auf Bereiche zurückziehen, die noch nicht ausreichend erforschter sind!

    Das Problem ist doch ein anderes: Organisierte Religiosität verlangt immer eine Unterordnung unter Glaubenssätze. Meinetwegen - wer es mag und braucht! Aber dann müssen alle 'Religionen' gleichbehandelt werden und der Einfluss jeder einzelnen Glaubensüberzeugung wird ganz rasch schwinden. Was Du glaubst - oder irgendeine Gruppe von Menschen - ist für mich eher uninteressant. Mag eine Religionsgemeinschaft noch so offen, menschlich und tolerant sein, ich halte das ganze Konzept der organisierten Religion für - durch die menschliche Entwicklung - überholt, da jeder Mensch andere Erfahrungen mit dem Leben und der vermeintlichen Wirklichkeit macht.

    Ich war bei der Bischöfinnenweihe von Eva Brunne und Tuulikki Koivunen Dylund zu Gast in Uppsala, da mein Mann ordiniertes Glied der rheinischen LK und gleichzeitig Mitglied der schwedischen Kirche ist. Es war eine schöne Feier in Anwesenheit des schwedischen Königspaares und ich habe dort viele nette Menschen kennengelernt, aber da ich mich selbst (als ehemaliger Benediktinermönch) aus dem Korsett des röm.-kath. Gedankenwelt befreit habe, käme ich trotz vieler positiver Erfahrungen nicht zu dem Schluss, ich müsse nun Lutheraner werden!
    Ich glaube fast, dass Menschen wie Eva, Tuulikki oder Desmond Tutu meine Religionsskepsis sogar besser verstehen und nachvollziehen können als Du. Jedenfalls sollte die Zeit der mächtigen Kirchen endgültig vorbei sein und auch die herablassende Attitüde dem Atheismus gegenüber halte ich für völlig unangebracht ... .
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#70 -hw-Anonym
  • 06.07.2013, 20:59h
  • Antwort auf #67 von banal
  • Lauschen wir der Konrad-Adenauer-Stiftung, ab Seite 311:

    [...] Die Initiativen hierzu gingen meist von den Sozialdemokraten aus, die ideologisch gesehen dem Prinzip der Religion als Privatsache verpflichtet waren.

    Aber in der praktischen Politik traten die Sozialdemokraten, die eine Verstärkung der
    konservativen Tendenzen in einer vom Staat unabhängigen Landeskirche befürchteten, oft eher als Verteidiger des Staatskirchensystems auf. Sie scheuten sich auch nicht, dieses System zur Förderung eigener kulturpolitischer
    Ziele auszunutzen.

    Dies war besonders deutlich in Schweden erkennbar, wo die seit 1932 mit kurzen Unterbrechungen regierenden Sozialdemokraten eine ganze Reihe kirchenpolitischer Reformen durchsetzten, die zu einer Demokratisierung und
    Parteipolitisierung der kirchlichen Strukturen unter gleichzeitiger Schwächung des religiösen Inhalts führten.

    Als Folge dieser Reformen werden die kirchlichen Gremien obwohl sie aus indirekten Wahlen hervorgehen nach den gleichen Prinzipien gewählt wie der Reichstag. [...]

    Dies gilt auch für die Kirchensynode, die seit 1864 das höchste Organ der Schwedischen Kirche ist. Um wählbar zu sein, muss man zwar Kirchenmitglied, aber weder getauft noch gläubig sein.

    Durch eine 1982 beschlossene Reform wurde die schwedische Kirchengesetzgebung ganz
    dem Reichstag vorbehalten.

    Zugleich verlor die Kirchensynode ihr bis dahin geltendes Vetorecht. Die Machtbefugnisse der Bischöfe wurden reduziert und auf parteipolitisch gewählte Gremien übertragen. Es wurde weiterhin beschlossen, dass die Mitglieder der höchsten Kirchenleitung, das Zentralamt in Stockholm, nach Maßgabe der parteipolitischen Mehrheitsverhältnisse der Synode ausgewählt werden sollen.

    Diese Parteipolitisierung der kirchlichen Strukturen war zum Teil von dem Streben bestimmt, dem Einfluss der sogenannten bekenntnistreuen und hochkirchlichen
    Gruppen eine effektive Grenze zu setzen.

    Mit der Trennung von Kirche und Staat im Jahre 2000 bekam die Schwedische Kirche eine weitgehende Autonomie, die von
    einem Rahmengesetz geregelt ist, wonach sie evangelischlutherisch, offen und demokratisch sein soll.

    www.kas.de/upload/dokumente/verlagspublikationen/was_eint_eu
    ropa/europa_schweden.pdf
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#71 daVinci6667
  • 06.07.2013, 21:13h
  • Antwort auf #3 von GerdBerlin

  • "Nun, dann kann der Kampf der Kirchenhasser ja hier bei queer.de weiter gehen. Dauerhetzer wie TheDad und andere werden nicht lange auf sich warten lassen...."

    Ich bemühe mich niemanden zu hassen. Mir selbst zuliebe. Hass fällt nämlich immer auf einen selbst zurück!

    Und wer hetzt und hasst nun?

    Lies doch hier mal was entsprechende religiöse Repräsentanten aller Couleur so vom Stapel gelassen haben!

    Wer hasste uns schon seit Jahrhunderten übelst und auch heute noch, beziehungsweise im Falle des Islams, wer hat vor erst vor relativ kurzem so richtig damit begonnen?

    Sie ernten nur was sie gesät haben!
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#72 daVinci6667
  • 06.07.2013, 21:23h
  • Antwort auf #19 von Smiley

  • "Nicht Den Haag, Köln und London, so wie sie in Riad, Kingston und Abuja an meinen warmen Brüdern und Schwestern ihre Toleranz üben, daran will ich sie erkennen. "

    Danke, danke Smiley! 1A! Hinzufügen möchte ich bloss noch Moskau und Teheran.

    Genau dort wo Kirche und Religion am ungenügendsten getrennt sind, sieht man wie es um die Toleranz wirklich steht: Sie ist kaum vorhanden!
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#73 WolfgangProfil
  • 06.07.2013, 22:16hBielefeld
  • @timmjohannes

    Soso, die Atheisten "behaupten", daß es keinen Gott gibt...
    Wir brauchen nicht zu "behaupten" - so wie es keinen Gott gibt, gibt es auch keine Feen, Einhörner, Teekannen, die im Kosmos ihre Kreise ziehen, den bösen Hosenwurm usw.usf. ...

    So wie all diese Erscheinungen der Geister- und Feenwelt Ausgeburten der menschlichen Furcht, Naivität etc. pp. sind, so ist es auch Ihr Gott, Allerwertester. Sie mögen ja daran glauben - haben Sie ihn gesehen, haben Sie von ihm was gehört? Hat er Ihnen was eingeflüstert? Werden Sie wahrscheinlich "behaupten" - spirituelle Stimmen aus der gegenwelt!
    Wertester, es gibt keine Spiritualität - was alle Gläubigen und Esoteriker und sonstigen Schwachmaten Spriritualität nennen, sind Ausflüsse der eigenen Phantasie und des eigenen Vorstellungsvermögens. Ich stelle mir auch manches vor, das so oder so sein könnte - es macht Spaß, manchmal plagt es mich, aber aus meiner eigenen gedankenwelt mache ich keine Handlungsanweisung für andere und keine Welterklärung. Die muß man nämlich hinterfragen dürfen!
    Sie sind ja noch nicht mal einer der Schurken der Religionen, Sie sind nur das Ergebnis dauernder Indoktrination mit Blödsinn, der uns seit mehr als 2000 Jahren (soweit es das Christentum betrifft) in der menschlichen Entwicklung behindert. Der politische, gesellschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Stand der arabischen Länder zeigt, wie zurückgeblieben Gemeinwesen mit Staatsreligionen sind.
    Das Christentum hat die antike Hochkultur zerstört - und man macht uns weis, es sei angeblich die sexuelle Zügellosigkeit und Dekadenz gewesen. Tatsächlich dauerte es nur 80 Jahre, also zwei Generationen, nachdem das Christentum durch Konstantin Staatsreligion geworden war, daß durch Bekämpfen von Bildung und Wissenschaft, von Medizin , Kultur und Philosophie das römische Reich zusammenbrach. Diese Hochkultur konnte sich nicht mehr halten, weil die Menschen durchs Christentum dumm gemacht worden waren.
    Die Christen liefen Sturm gegen Akademien und Theater - und was noch drastischer ist: sie schlossen sämtliche Schulen! In jeder kleinen römischen Siedlung gab es nämlich eine Schule; und jeder römische Bürger konnte lesen und schreiben. Ab 450 beginnt das Mittelalter - 1000 Jahre lang ist nur noch eine dünne Schicht des Klerus (nicht mal alle Mönche konnten lesen und schreiben; selbst Karl der Große war Analphabet - aber Christ!) des Lesens kundig. Systematisch wird die Wissenscahft als Teufelswerk bekämpft. Die Bibliothek von alexandria soll Millionen Schriftrollen verwahrt haben - Klöster im 11. und 12. Jahrhundert rühmen sich 100 bis 200 Bücher zu besitzen! Mit dem Niedergang der Bildung beginnt der Aufstieg des Christentums.

    Ähnliches erleben wir in der Asynchronität zwischen säkularem Westen und den Islam-Staaten. Nicht eine Innovation stammt von dort - Islamisten nutzen Bomben, Internet und Handys etc. - aber sie wären nicht fähig, solche Systeme zu entwickeln oder zu bauen. Nicht, weil Araber und/oder Muslime dazu zu dumm wären - nein weil man ihnen einredet, Wissenschaft und Kultur stünden ihrer Religion entgegen.
    Jahrhunderte hat man behauptet, Schwarze wären dumm und taugten nur zur Sklaverei - sie waren nicht dumm, aber ungebildet weil man genau wußte, daß Bildung und gleiche Rechte das Ende der weißen Vorherrschaft bedeuten würden.
    Die Religionsführer reiben sich die Hände,weil Menschen wie Sie ihre ewigen Gebetsmühlen drehen, immer wieder missionieren gehen und die Saat der Dummheit verbreiten.
    Die Verfolgung Homosexueller basiert auf der Dummheit und Unwissenheit, die auch die Wurzeln des Hasses sind. Und Religion ist die Wurzel der Dummheit - das schreiben Sie sich endlich mal hinter die Ohren!
    Und dann gehen Sie Kaffee trinken und Streuselkuchen essen mit Ihren evangelischen Bischöfen!
    Sie sind ja fast niedlich mit Ihrem Kokolores - aber wenn ich mir die Auswirkungen dieser Einfalt ansehe, dann beginne ich mich zu fürchten!
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#74 daVinci6667
#75 paren57Ehemaliges Profil
  • 06.07.2013, 22:31h
  • Antwort auf #62 von Timm Johannes
  • Niemand kann beweisen, dass es etwas nicht gibt. Die Tatsache, dass es etwas gibt, lässt sich allerdings nachweisen. Und die Beweise, die für die Existenz einer Sache angeführt werden, lassen sich überprüfen. Oder sie sind nicht stichhaltig und können nicht verifiziert werden. Dann muss die Behauptung als nicht belegt gelten. Wer also von andern verlangt, sie mögen seinen Gott/seine Göttin/seine Götter anerkennen, möge doch bitte mehr dafür tun, als nur zu behaupten, irgendein Stifter habe eine Erleuchtung gehabt und er selbst glaube auch daran. Für die persönliche Lebensführung mag das ja akzeptabel sein, nicht aber, wenn im Namen dieser Gottheit bei Androhung von Sanktionen vorgeschrieben wird, wie der Rest der Welt gegen seinen Willen zu leben hat. Und das möglicherweise auch noch mit Gewalt durchgesetzt wird.
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#76 daVinci6667
#77 goddamn liberalAnonym
  • 07.07.2013, 00:12h
  • Antwort auf #70 von -hw-
  • Interessant.

    Vertrauen ist gut, demokratische Kontrolle ist besser.

    Gerade im Bereich der Religion, die an Urinstinkte des Menschen appelliert.

    Das zeigt das abschreckende Beispiel der interreligiösen Hassfront in Frankreich, wo sich unzivilisierte Inseln ('Die Ehe ist kein Fest der Liebe') in einer modernen Republik gebildet haben, weil die laizistischen Freiräume den Kindern Abrahams gar nicht so gut bekommen. Da sind Grenzverletzungen vorprogrammiert.
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#78 TheDadProfil
  • 07.07.2013, 02:44hHannover
  • Antwort auf #62 von Timm Johannes
  • ""Der Unterschied zwischen einem christlichen Menschen und einem Atheisten ist halt, dass der Christ GLAUBT, während der Atheist, BEHAUPTET, es gäbe keinen Gott.""..

    ""Wer also ist der Lügner in der Runde ? Das dürfte der Atheist sein, denn wider besseren Wissens behauptet er, dass es keinen Gott gibt.
    Der Christ hingegen hat als Kern seiner Gedanken, den GLAUBEN.""..

    Ziemlich starkes Argument..

    Glaube ist ein Beweis, während die Behauptung, die sich nicht widerlegen läßt, naturwissenschaftlich nicht zählt..

    Gleichzeitig gibst Du zu bedenken das sich weder die Existenz noch die Nicht-Existenz belegen ließe ?

    Und all das lernt Mann in Mainz an der Uni ?

    Wenn das Kardinal Karl Lehmann hört, läßt er Dich als letzte seiner Amtshandlungen noch nachträglich exkommunizieren..

    Um´s mal kurz anzusprechen :

    Der Agnostiker bezweifelt die Existenz Gottes..

    Der Atheist ist ohne Religion..

    Aber das nur nebenbei..
    Mich darfst Du weiter beschimpfen, auf mich trifft beides zu..

    Aber um es Dir noch eimal zu erklären :
    Es geht überhaupt nicht um Gott..

    Es geht um Religionen, und um beim Artikel zu bleiben, um die Amtskirchen inklusive dem Islam, und ihrem Verhältnis zur Homosexualität..

    Das ist etwas was nicht nur Du immer wieder gerne vermischt wenn die Themen hier Erwähnung finden..

    Gott ist aber nicht das Problem !

    Die Amtskirchen sind der Auslöser des Problemes und diejenigen die es am Leben erhalten..

    Teil dieses Auslösers ist das Bodenpersonal..

    Über die Mischpoche von der RKK braucht Mann in dem Zusammenhang jetzt kein weiteres Wort verlieren..
    Auch im Islam sind immer nur die Imame und die Ayatollah´s das Problem, und sehr selten die gäubigen Muslime selbst..
    Auch bei den Juden gibt es offenbar wenig Reibungspunkte, selbst Rabbi´s dürfen Schwul sein und sogar Frauen, das ist doch sehr fortschrittlich..

    Allerdings gibt es ein immer größer werdendes Problem mit den Evangelen, und dort im Besonderem mit den Evangelikalen..

    Bereits 15 % der Evangelen sollen fundamentalistische Evangelikale sein, gibt selbst der evangelische Superintendent Berthold Höcker zu..

    Wie viele sind das, wenn Mann von 28 Millionen Evangelischen ausgeht ?

    4,2 Millionen radikale, fundamentalitische Evangelikale, und damit 200.000 Radikale mehr als der gesamte muslimische Bevölkerungsanteil !

    Ähnlich hoch ist sicher auch der radikale Anteil der fundamentalen Katholiken, angeführt von Ordensrittern wie dem Hetzer Lohmann und Consorten..

    Und außerdem gibt es Probleme mit den Laien, wie Du einer vorgibst zu sein, die sich berufen fühlen dem Aufruf einer jeden Amtskirche Folge zu leisten und täglich mehrfach Zeugnis von ihrem Glauben abzulegen..

    Die gehen mir persönlich ja am meisten auf den Sack..

    Ich will dieses Zeugnis aber nicht hören..
    Dein Glaube ist Deine Privatsache..

    Die Amtskirche und ihre Ansichten haben viel zu viel Einfluß in dieser Gesellschaft..

    Das fängt mit dem sonntäglichem Glockengebimmel an, und hört mit den Fernsehbeiräten auf..

    Aber Zwei-Drittel der Bürger sind nicht Katholisch..

    Genausowenig sind Zwei-Drittel Evangelisch..

    29 Millionen Bürger gehören keiner der beiden großen Kirchen an, und trotzdem maßen sich beide Amtskirchen an für die gesamte Bevölkerung zu sprechen..

    FALSCH !

    DU sprichst nicht für mich..
    Und die Typen der RKK schon gar nicht..

    Und es interessiert mich einen Scheiß ob die Bischöfe und Kardinäle, die Rabbiner und Imame eine Meinung Pro oder Contra zur Homosexualität haben..

    Es ist eine Meinung, mehr nicht..

    Und es bleibt auch eine Meinung, und diese Meinung hat im gesetzgeberischem Verfahren um die Ehe-Öffnung keinerlei Gewicht zu haben..
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#79 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 08:13hberlin
  • Antwort auf #77 von goddamn liberal
  • was denn , bläst du nun auch in das horn der kirchenväter.. es ist die libertinage, dass 68'ziger erbe, dass heute den nachwachsenden jeglichen sinn und führung vorenthält... gar sie an den ihnen überlassenen "freiräumen scheitern lässt..
    Das hat doch auch der alte zurückgetretene vatikan- wichtel so gesagt.

    Oder versteh ich deinen satz nicht: "wo sich unzivilisierte Inseln ('Die Ehe ist kein Fest der Liebe') in einer modernen Republik gebildet haben, weil die laizistischen Freiräume den Kindern Abrahams gar nicht so gut bekommen."
    Da möchte ich schon von dir deine wahrgenommen grenzverletzungen auf grund laizistischer lebenshaltung erklärt bekommen!
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#80 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 08:22hberlin
  • Antwort auf #75 von paren57
  • "Wer also von andern verlangt, sie mögen seinen Gott/seine Göttin/seine Götter anerkennen, möge doch bitte mehr dafür tun, als nur zu behaupten, irgendein Stifter habe eine Erleuchtung gehabt und er selbst glaube auch daran. Für die persönliche Lebensführung mag das ja akzeptabel sein, nicht aber, wenn im Namen dieser Gottheit bei Androhung von Sanktionen vorgeschrieben wird, wie der Rest der Welt gegen seinen Willen zu leben hat. Und das möglicherweise auch noch mit Gewalt durchgesetzt wird."
    gut gebrüllt!
    Ja, das ist die quintessenz allen umganges mit religionssekten.

    Wie umgekehrt mit unterstützung durch einen parteiischen staat, religion in die lebensführung unbescholtener bürger eingreift, zeigt dieses paradoxe beispiel aus bochum..

    www.sueddeutsche.de/panorama/posse-in-nrw-um-leben-des-brian
    -sie-wollten-doch-nur-einen-film-schauen-1.1714190

    "Wir fordern einen säkularen Staat", sagte Gründer Jörg Schnückel der WAZ. Gemeinsam mit ein paar Dutzend Mitstreitern setzt er sich seit 2010 dafür ein, als Atheist nicht benachteiligt zu werden. "Wir respektieren, dass Christen an diesem Tag der Ermordung ihres Religionsstifters gedenken." Nicht zu akzeptieren sei für die Religionskritiker jedoch, dass auch Nichtgläubige zu "depressivem Verhalten genötigt" würden.
    Feiertagsgesetz :Regelung im nordrhein-westfälischen Landesgesetz. Sie schreibt vor, dass am Karfreitag die Vorführung von Filmen verboten ist, die das Kultusministerium für "ungeeignet" erachtet.

    www.derwesten.de/staedte/bochum/initiative-fuer-religionsfre
    iheit-reden-statt-beten-id6619032.html

    Ein Stuhlkreis für Erwachsene, die sich auf Augenhöhe begegnen. Sehr schön.
    Man vergleiche das mit einem sog. Gottesdienst. Dort hat Eine(r) das Sagen und beruft sich dabei auf weitgehend erfundene - Geschichten aus der Bronze- und Eisenzeit. Und quält sich damit ab, diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen (Evolutionsbiologie, Astronomie u.s.w.) in Einklang zu bringen. Nachbeten statt Nachdenken ist angesagt. Nachdenken ist in diesem System weitgehend sinnlos, denn die Fragen und die nicht überprüfbaren - Antworten stehen ja seit langem fest. Ach wäre das schön, wenn Kinder nicht mehr religiös indoktriniert würden, sondern in Schulen gemeinsam darüber sprechen könnten, wie man friedlich zusammen leben kann. Unabhängig davon, ob ihre Eltern einer Religion anhängen oder nicht.

    Initiative für Religionsfreiheit - Reden statt beten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:

    www.derwesten.de/staedte/bochum/initiative-fuer-religionsfre
    iheit-reden-statt-beten-id6619032.html#1371790340


    Was dem einen seine brunne , ist dem andern sein bochum..
    mögen viele bochums wachsen und gedeihen!&
    Uns allen einen laizistisch-säkulären sonntag ohne kreuzweg und büßerhemd.
    lasst die sau raus!
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#81 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 08:49hberlin
  • Antwort auf #47 von aetna
  • wenn du nun genau hinguckst, wird dir auffallen: da sind alle nur "wissenschaftler in ihrem jeweiligen religionsfach.. keine "Vertreter muslimischer-christlicher-jüdischer Organisationen"
    läd man die einen ein, müssten die andern auch geladen sein. Diese art "gesprächsrunden kennen wir doch zuhauf.
    Die sondern dann nur altbekanntes ab.
    Hier der versuch, sich wissenschaftlich dem religion+homophobie problem zu nähern..
    Ich denke, dass war auch der sinn der vorstellung...

    Ob's gelungen ist , sei eine andere frage.
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#82 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 09:10hberlin
  • Antwort auf #78 von TheDad
  • ein kleines gedicht für unseren lügenbaron..
    frei nach Wilhelm Busch

    Wenn der timm zur Schule ging,
    Stets sein Blick am Himmel hing.
    Nach den Dächern, Wolken, Schwalben
    Schaut er aufwärts allenthalben:
    Vor die eignen Füße dicht,
    Ja, da sah der Bursche nicht,
    Also daß ein jeder ruft:
    "Seht den timm Guck-in-die-Luft !"

    Einst ging er an Ufers Rand
    Mit der Bibel in der Hand.
    Nach dem blauen Himmel hoch
    Sah er, wo was "göttliches flog,
    Also daß er kerzengrad
    Immer mehr zum Flusse trat.
    Und die Fischlein in der Reih'
    Sind erstaunt sehr, alle drei.

    Noch ein Schritt ! und plumps ! der timm
    Stürzt hinab kopfüber ganz ! -
    Die drei Fischlein, sehr erschreckt,
    haben sich sogleich versteckt.

    Doch zum Glück da kommen zwei
    Atheisten aus der Näh' herbei,
    Und die haben ihn mit Stangen
    Aus dem Wasser gefangen.

    Seht ! Nun steht er triefend naß !
    Ei ! Das ist ein schlechter Spaß !
    Wasser läuft dem armen Wicht
    Aus den Haaren ins Gesicht,
    Aus den Kleidern, von den Armen;
    Und es friert ihn zum Erbarmen.
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#83 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 10:09h
  • Antwort auf #75 von paren57
  • @paren57
    "Niemand kann beweisen, dass es etwas nicht gibt. Die Tatsache, dass es etwas gibt, lässt sich allerdings nachweisen."

    --> Das ist schlichtweg aus naturwissenschaftlicher Betrachung falsch. Sehr wohl kannn die Naturwissenschaft beweisen, dass es Tatsachen gibt als auch das es Tatsachen nicht gibt. Der empirische Beweis ist in beide Richtungen generell möglich.

    Bisher ist es der Menschheit mit ihrem begrenzten naturwissenschaftlichen Wissen nicht gelungen, den empirischen Beweis zu führen, dass es für die Entstehung des Kosmos und des Urknallls keiner göttlichen Macht/keines Gottes bedurfte.

    Selbst der atheistische Astrophysiker Stephen Hawking, der die Nichexistenz eines Gottes für die Entstehung des Kosmos gerne beweisen würde, ist dies bisher nicht gelungen.

    -----------------------

    Und nochmals mich freut es als lutherischer Christ, dass es in den lutherischen Kirchen mit Bischöfin Eva Brunne in Schweden oder Guy Erwin in den USA offen homosexuelle lutherische Bischöfe gibt, die mit ihren Partnern offen und glücklich zusammenleben.

    Mich freut es, dass es mittlerweile mit der Dänischen Kirche, mit der Schwedischen Kirche, mit der United Church of Canada, mit der United Church of America, mit der Unity Church, mit den Quäkern, mit den Unitariern und nunmehr auch dazu übergehend mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Evangelischen Kirche in Westfalen christliche Kirchen gibt, die reguläre kirchliche Trauungen vor dem Altar ermöglichen.

    Mögen sich noch viele gleichgeschlechtliche Paare vor dem Altar das JA-Wort geben.
    ---------------------------
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#84 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 10:24h
  • Antwort auf #66 von sperling
  • @sperling
    "denn da ist ja nicht nur dein gott. nehmen wir mal die wichtigsten zehntausend gottheiten. an alle glauben irgendwo irgendwelche menschen. die existenz all dieser gottheiten ist weder belegbar noch widerlegbar. wir beide leugnen die existenz von 9.999 davon. ich leugne zusätzlich auch deinen. denn seine existenz ist genauso unwahrscheinlich wie die der anderen 9.999."

    --> Das ist DEINE Denkweise und DEIN Gedankengerüst. Ich teile es nicht.

    Für mich konnte bisher die Menschheit mit ihren begrenzten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen die Nichtexistenz eines göttlichen Wesens beweisen.

    Die Urknalltheorie stammt von dem katholischen Priester LeMaitre und wird mittlerweile in fast allen christlichen Kirchen geteilt ("ausser bei einigen wenigen evangelikalen Freikirchen-aber deren Haltung lehne ich ab").

    Darin sind sich EKD und Vatikan sogar einig, dass sie beide die Urknalltheorie anerkennen und in keinster Weise anzweifeln.

    Für mich steckt hinter dem Kosmos mit seinen Milliarden von Galaxien und dern unvorstellbaren Größe eine göttliche Macht und daher ist für mich eine moderne, liberale christliche Kirche die richtige Wahl und ich glaube daran, dass es nach dem Tod "ein Leben danach gibt": wie dies dann ausschaut, entzieht sich der Erkenntnis.

    Umso erfreulicher finde ich es, dass mittlerweile insbesondere im Protestantismus einige Kirchen mittlerweile kirchliche Trauungsgottesdienste vor dem Altar ermöglichen und dort homosexuelle Paare sich das JA-Wort geben können.

    Ich finde es gut, dass es offen glüclich lebende homosexuelle Bischöfe wie Gene Robinson, Mary Douglas Glasspool, Guy Erwin oder Eva Brunne gibt. Und auch in den Landeskirchen der EKD können homosexuelle Pfarrer mit ihrem Partner offen zusammenleben und ihren Dienst ausüben: erwähnt sei hier beispielsweise Horst Gorski in Hamburg.

    Von diesen guten Entwicklungen ist der Vatikan noch weit entfernt.

    Und wie schlimm es im Islam ausschaut, davon fange ich besser erst gar nicht an.

    ---> Interessant finde ich nur, wie penetrant hier einige Atheisten im Forum meinen, Sie allein wüßten es, wie die Welt beschaffen sei und wie die Welt entstanden sei. An Idiotie und Arroganz wiedereinmal nicht zu übertreffen: die Atheisten.
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#85 Fred i BKKAnonym
  • 07.07.2013, 10:26h
  • Antwort auf #73 von Wolfgang
  • ....30 Minuten stehender Applaus fuer Deinen Beitrag....
    besser kann man es nicht sagen....

    ich befuerchte aber ,dass unsre Aberglaubensbrueder und Schwestern keine Einsicht finden..zusehr ist das " Gehirn"
    geschaedigt durch den stettigen Feind des realen Denkens, der Vernunft und Einsicht....
    nennen wir ihn
    Staphylokokkus Religiosa ....

    das was er geschaedigt hat ..kann sich leider nur selten regenerieren...

    Beispiele sind ja Allen bekannt ,
    T.J /Schwester Homburg usw.../
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#86 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 10:29hberlin
  • Antwort auf #83 von Timm Johannes
  • das einzigste was hier bewiesen wurde, ist dass du einen knall hast! Naturwissenschaftlich nachweisbar!
    Das du ihn von deinem gott mitbekommen hast hingegen entzieht sich tatsächlich unserer kenntnis...
    Aber mit der unsicherheit können wir leben, bei all den gewissheiten, die wir sonst so in uns tragen!

    Nun , du lebst in den dir genehmen wolken..
    träum weiter deinen traum.
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#87 paren57Ehemaliges Profil
  • 07.07.2013, 10:36h
  • Antwort auf #83 von Timm Johannes
  • "Das ist schlichtweg aus naturwissenschaftlic her Betrachung falsch. Sehr wohl kannn die Naturwissenschaft beweisen, dass es Tatsachen gibt als auch das es Tatsachen nicht gibt. Der empirische Beweis ist in beide Richtungen generell möglich. "

    Das ist schlichtweg dummes Zeug. Empirisch lässt sich nur nachweisen, dass etwas positiv vorhanden ist. Von Dingen, die wir uns vorstellen können, von denen es aber keinen empirischen Beweis gibt, etwa weil sie nur ein Produkt unseres Geistes sind, lässt sich nur sagen, dass der Beweis für ihre Existenz nicht bzw. noch nicht erbracht werden kann. Der Nachweis ihrer grundsätzlichen Nichtexistenz lässt nicht führen.
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#88 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 10:43hberlin
  • Antwort auf #84 von Timm Johannes
  • demnächst führst du hier noch die creationslehre ein, um deine theologischen fortschritte hin ins wissenschaftliche metier zu belegen..

    Wer nicht an der tatsache vorbei kann, sucht sich neue deutungsmuster.., so auch religiöse "forscher, stoßen sie an die grenzen ihres "universums.
    So auch der nette Priester LeMaitre ,den du uns als alibi vorführst.
    Seis denn.. wenigstens diesen schritt macht religion, um nicht völlig den anschluss ans leben zu verlieren. Wie lang hats gedauert weg von der scheibe zu kommen, wie lang das die erde nicht der göttlich gewollte mittelpunkt der welt sei.. "wahrheiten" die schon im altertum widerlegt waren..
    Oh ihr erbarmungswürdigen...
    Aber wie immer in solchen dingen, es sind immer nur teilschritte, ehgr einer vo, um 2-3 zurück zu gehen...
    Nun suchen sie wieder .. die gottesanbeter nach dem beweis ihrer berechtigung!
    Winden sich hoch an der tatsache, dass das was nicht existent, nicht nachweisbar , eben auch für ihre these passt, dass "gott erst noch gefunden werden will...
    kicher, was für ein kinderkram!
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#89 stromboliProfil
  • 07.07.2013, 10:51hberlin
  • Antwort auf #87 von paren57
  • Ach das geht doch an seinem christlich geschulten ohr vorbei wie ein atheistischer pfeifton...
    wie er so schön zu sagen pflegt: "Wozu mich mit der Realität abgeben wenn ich doch in einer bunten Traumwelt leben kann?"

    wichtig ihm die aufzählung der wunderbaren menschen mit jenen eigenschaften, die uns ermuntern an den schmuß zu glauben...
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#90 godamn liberalAnonym
  • 07.07.2013, 11:25h
  • Antwort auf #79 von stromboli
  • Die französische Version des Laizismus garantiert weniger den Nichtgläubigen die Freiheit von Religion als den Religionsgemeinschaften die Freiheit von Demokratie und den Kampf gegen Zivilehe, Zivilgesellschaft und Zivilisation. Das ist die Lehre des letzten halben Jahres.

    Bei den Katholen und bei den arabischen Muslimen ist ohnehin Hopfen und Malz verloren. Der nichtevangelikale [!} Protestantismus und auch das Judentum sind aber in Frankreich so reaktionär, wie sie sind, weil sie nicht wie in Schweden oder Dänemark demokratisch durchwirkt und kontrolliert sind.

    Der schlimmste Feind der Freiheit sind religiöse Parallelgesellschaften, für die dann wie für die Protestanten Frankreichs z. B. die Ehe kein Fest der Liebe, sondern eine Zuchtanstalt für menschliches Vieh ist.
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#91 stromboliProfil
#92 gatopardo
#93 Tim_ChrisProfil
  • 07.07.2013, 11:52hBremen
  • Obwohl ich ein Gegner der Religionen bin, bin ich erfreut über die Entwicklung der EKD.

    Interessant auch zu sehen, dass durch die Bank weg die "modernen" Glaubensauslegungen aller Religionen erst zur Homophobie führten, während man selbst im Mittelalter Homosexualität noch als etwas völlig normales angesehen hat. Das lässt mich vermuten, dass, je weiter die Zivilisation voranschritt, die Religionen zunehmend feindlicher gegen alle Arten von Sexualität reagierten, die nicht die Reproduktion zur Folge haben konnten.
    Für mich könnte einer der Gründe dafür darin liegen, dass die Menschen immer "weltlicher" wurden und die Religionen immer weiter in den Hintergrund rückten. Der moderne Mensch eher der Wissenschaft glaubt, als auf Gott vertraut.
    Sozusagen ein verzweifelter Kampf der Kirchen, ihre Schäfchen zurück zu gewinnen, indem sie immer schärfer die von ihnen erfundenen "Sünden" anprangern.
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#94 FrauenhausAnonym
#95 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 12:06h
  • Antwort auf #73 von Wolfgang
  • @Wolfgang
    "Tatsächlich dauerte es nur 80 Jahre, also zwei Generationen, nachdem das Christentum durch Konstantin Staatsreligion geworden war, daß durch Bekämpfen von Bildung und Wissenschaft, von Medizin , Kultur und Philosophie das römische Reich zusammenbrach. Diese Hochkultur konnte sich nicht mehr halten, weil die Menschen durchs Christentum dumm gemacht worden waren."

    --> Was für einen Quatsch, du doch hier schreibst. Eigentlich dachte ich, dass das Märchen, das Christentum sei Schuld am Untergang des römischen Reiches, echt gegessen sei. Aber es gibt immer noch Narren wie Dich, die daran festhalten.

    Nur kurz folgende Fakten, die dein Märchen einstürzen lassen:

    Das OSTRÖMISCHE REICH mit Konstantinopel existierte bis 1453 und war in der Geschichte der Menschheit eines der am längsten existierenden christlichen Reiche. Dort war das Christentum noch viel, viel stärker mit dem Staat verpflochten, als dies in Rom der Fall war. Also erzähle hier nicht solchen Müll zur Geschichte des Römischen Reiches, wenn du das Oströmische Reich, das bis 1453 existierte, dabei schlichtweg vergisst.
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#96 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 12:13h
  • Antwort auf #88 von stromboli
  • @stromboli
    "demnächst führst du hier noch die creationslehre ein, um deine theologischen fortschritte hin ins wissenschaftliche metier zu belegen.."

    --> Nein den Kreationismus, wie ihn bestimmte evangelikale Freikirchen in den USA lehren, lehne ich selbstverständlich ab. Auch darin sind sich in diesem Fall Vatikan und EKD einig, das sie den Kreationismus ablehnen.

    Die Urknalltheorie des Universums vom belgischen Priester LeMaitre ist die richtige Theorie und wird von EKD und Vatikan als Grundlage genommen.
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#97 UljanowAnonym
  • 07.07.2013, 12:48h
  • SZ: Sie sind jetzt so weit, dass Sie über den Urknall hinaus rechnen können. Gibt es noch Grenzen der Erkenntnis?

    Bojowald: Was war denn nun wirklich der Anfang des Universums? Das ist, denke ich, eine Frage, die man in der Kosmologie nicht wird beantworten können. Es war nicht der Urknall, aber dadurch verschieben wir den Anfang sozusagen zurück. Wann und wie er war, das ist derzeit nicht absehbar - vielleicht noch nicht einmal vorstellbar.

    www.sueddeutsche.de/wissen/kosmologie-der-urknall-war-nicht-
    der-anfang-1.387996-2
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#98 paren57Ehemaliges Profil
  • 07.07.2013, 13:21h
  • Antwort auf #96 von Timm Johannes
  • Auch Urknall- und Evolutionstheorie sind zunächst einmal Hypothesen mit einer Vielzahl von Unbekannten.

    Auch wenn gewisse Indizien dafür sprechen, dass dies eine Erklärung für die Entstehung des Universums und der Arten sein könnte, wäre ich skeptisch, dies schon für die letztendlich gültige Antwort zu halten. Vieles davon ist hochspekulativ und wird sicher noch modifiziert werden. Wissen und Glauben sind zweierlei Dinge, auch in den Wissenschaften.

    Alles, was dazu gesagt werden kann, ist, dass die Plausibilität höher ist als bei der Schöpfungsgeschichte der Bibel. So wird sich die Evolutionstheorie aller Wahrscheinlichkeit nach bestätigen, wenn auch mancher Grundsatz wieder in Frage zu stellen ist. So weiß man inzwischen, dass sich die Evolution nicht nur vom Einfachen zum Komplexen entwickelt, also vom Primitiven zu höheren Lebensformen, sondern dass auch das Gegenteil der Fall ist und sehr wohl überlebensfähig sein kann. Also Vorsicht mit voreiligen Wahrheiten.

    Ich persönlich kann gut damit leben, dass ich nicht wirklich weiß, woher ich komme und wohin ich gehe. Bei Letzterem gehe ich allerdings davon aus, dass nur ein paar sich zersetzende organische Moleküle übrigbleiben, und bin trotzdem von der von einigen Richtungen der Psychologie und Philosophie postulierten narzistischen Kränkung weit entfernt.
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#99 sperlingAnonym
  • 07.07.2013, 14:20h
  • Antwort auf #84 von Timm Johannes
  • >"Das ist DEINE Denkweise und DEIN Gedankengerüst. Ich teile es nicht."

    was genau teilst du nicht? dass tausende andere gottheiten verehrt werden und wurden, deren existenz du in genau der gleichen weise leugnest, wie ich deine gottheit leugne? was gibt es da zu teilen - das ist einfach die realität. die kannst du von mir aus auch noch leugnen, aber das wirft kein gutes licht auf deine philosophische aufrichtigkeit.

    >"Für mich steckt hinter dem Kosmos mit seinen Milliarden von Galaxien und dern unvorstellbaren Größe eine göttliche Macht und daher ist für mich eine moderne, liberale christliche Kirche die richtige Wahl"

    da fehlt eindeutig der logische schluss zwischen "es gibt eine göttliche macht" und "daher sind liberale kirchen die richtige wahl". andere ziehen völlig andere schlüsse aus der vermeintlichen existenz einer gottheit.

    hier sind wir aber bei einem wichtigen punkt: es geht ja nicht nur darum, wer da so alles vor sich hinglaubt. da kann ja wirklich jede_r glauben, was sie_er will. problematisch wird es, wenn an diesen glauben konkrete moralische forderungen geknüpft werden, die man als für alle menschen verbindlich oder auch nur als überlegen behaupten will, weil sie angeblich dem willen der "einzig wahren" gottheit entspringen.

    und da geht es z.b. auch um die frage, an welche gottheiten genau man nun glaubt und an welche nicht.

    ich habe natürlich überhaupt nichts gegen moral bzw. ethik. die behauptung, atheisten seien von natur aus oder auch nur statistisch gesehen weniger ethisch geprägt als gläubige, weise ich als eine frechheit zurück, für die ich von dir natürlich keine entschuldigung erwarte. du entschuldigst dich ja nie für beleidigungen (was - nebenbei - ein schlaglicht auf die aufrichtigkeit deiner christlichen gesinnung wirft).

    der entscheidende punkt ist: formuliert man eine ethik, die auf grundlage von menschlichem mitgefühl und menschlicher vernunft beruht, oder formuliert man, wie wir das besonders aus den patriarchal geprägten monotheistischen religionen kennen, eine ethik, die sich allein auf die unhinterfragbare autorität einer als patriarchen gedachten gottheit bezieht?

    im ersten fall sprechen wir von regeln, die jede_r gedanklich nachvollziehen sollte, um sie zu verinnerlichen und die auch jede_r in frage stellen und neu formulieren darf. das ist ein humanistischer und demokratischer ansatz. im zweiten fall geht es um starre regeln, die von religiösen funktionären einer unhinterfragbaren gottheit in den mund gelegt werden, die nicht verständnis, sondern gehorsam erfordern und die sich (theoretisch) auch niemals ändern sollten. diese zweite art von gehorsamsethik schwappt in den monotheistischen religionen heute noch deutlich nach.

    das ist es, was deren ethiken mit dem heutigen verständnis von mündigen menschen und von einer modernen gesellschaft eigentlich unvereinbar macht. und das ist es auch, was an deren vertreter_innen so nervt.

    natürlich kann jeder mensch sagen, welche art von ethik er richtig findet und gern zum maßstab der gesellschaft machen möchte, selbstverständlich auch gläubige.

    was aber heute nicht mehr toleriert werden muss, ist die behauptung, jemand kenne den willen irgendeiner gottheit und diesem willen habe sich die gesellschaft einfach diskussionslos zu beugen. das betrifft nicht nur das thema homosexualität, sondern auch viel andere themen.

    der fall der frau, die neulich nach einer vermutlichen vergewaltigung von einem kirchlichen krankenhaus abgewiesen wurde, zeigt, wie gefährlich es ist, wenn wir solchen undemokratischen zumutungen nicht endlich sehr deutlich widersprechen.
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#100 sperlingAnonym
  • 07.07.2013, 14:40h
  • Antwort auf #84 von Timm Johannes
  • >"Für mich konnte bisher die Menschheit mit ihren begrenzten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen die Nichtexistenz eines göttlichen Wesens beweisen."

    abgesehen davon, dass da ein "nicht" fehlt: es geht hier nicht um ein "bisher" und auch nicht um deine subjektive perspektive.

    jede_r, die_der sich mit wissenschaftstheorie ein wenig auskennt, weiß, dass der satz "der christliche gott existiert" als sinnvolle hypothese im wissenschaftlichen sinne gar nicht in frage kommt und auch in zukunft nicht in frage kommen wird. sinnvolle hypothesen setzen voraus, dass sie theoretisch falsifizierbar sind. religiöse behauptungen wie diese sind es natürlich nicht.

    da können du und vielleicht ja auch einige atheist_innen, die mit wissenschaftstheorie nicht so beleckt sind, noch so oft anderes behaupten: ernstzunehmende wissenschaftler_innen werden auch in hundert jahren ebensowenig auf die idee kommen, irgendwelche gottesbeweise zu widerlegen wie sie sich mit der frage beschäftigen werden, ob kindes-opfer wirklich geeignet sind, den gott tlaloc milde zu stimmen.
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#101 Fred i BKKAnonym
  • 07.07.2013, 15:10h
  • Antwort auf #99 von sperling
  • ...des sperlings -wort in timms ohr.....

    zum einen hinein zum andern hinaus ...
    es ist voellig zwecklos......
    er will es nicht verstehen .....

    wie schon gesagt.....es ist wie ein Bakterium das die Realitaets-Zellen frisst ....

    ich denke mann muss solche Menschen und ihre Beitraege ignorieren.....

    denk der geilt sich doch nur an unseren
    Erklaerungen auf ....

    vielleicht ist er auch nur ein "Anheizer" ...

    oder letztlich ein armer Troll...

    schon bemerkt, wenn jemand ihm zigfach erklaert was Sache ist ...er geht nie auf alle Argumente ein ,
    was seinen Schwachsinn blosstellen wuerde ,spricht er nie an ..
    er pickt sich immer das heraus ,was ihm angenehm ist in der Beantwortung....
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#102 jecheskelAnonym
  • 07.07.2013, 16:03h
  • Antwort auf #33 von postagebuch
  • Grundsätzlich beziehen sich jüdisch-othodoxe auf schriftliche Interpretationen der fünf Bücher Mose. Da gibt es die Mischna, und die Gemara. Zusätzlich ist der Rabbi dazu da als Schriftgelehrter eine Lehrmeinung zu vertreten. Einen einheitlichen Katechismus in dem SInn gibt es nicht. Es gibt allerdings grundsätzliche Aussagen in den fünf Büchern Mose die vom Inhalt her Bestand haben. Beispielsweise die 10 Gebote.
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#103 WolfgangProfil
  • 07.07.2013, 16:09hBielefeld
  • @TimmJohannes

    Wertester,
    lassen Sie sich sagen, daß Sie mit der Erwähnung von Byzanz wohl ein Eigentor geschossen haben...

    ...der Untergang Westroms ist tatsächlich auf den Fanatismus des paulinischen Christentums zurückzuführen... Zugegeben, die Völkerwanderung spielte da auch eine Rolle - ABER: der Erfolg Roms über fast 1000 Jahre rund um das Mittelmeer basierte auf der römischen Kultur, der römischen Lebensart. Man zwang eroberten Völkern nicht die römischen Götter auf; im Gegenteil: jene Lebensart, die auf Kultur, Bildung und Wissenschaft beruhte, war für die zumeist primitiv lebenden Völker äußerst attraktiv. Schulen, Bäder, Theater etc. entstanden überall im Reich - Architektur (Wasserleitungen, Bäder etc.), Medizin und Industrie (jawohl, erst seit ein paar Jahren wissen wir von einer antiken industriellen Revolution mit ausgeklügelten Maschinen und ernormen Kenntnissen beim Ackerbau; es gab sogar Vorformen von Dampfmaschinen etc.) schufen Wohlstand und ein besseres Leben. Die Germanen, die Rom eroberten, machten es nicht dem Erdboden gleich, sondern kamen eigentlich wegen der antiken Errungenschaften.
    Westrom wurde recht eigentlich durch die Bilder- und Bildungsstürmerei der Christen zerstört. Die Folge: das Mittelalter.
    Byzanz dagegen behielt die antiken Verwaltungs- und Bildungsstrukturen (etc.) bei und entwickelte sie weiter. Dort herrschte kein Jenseitswahn wie im Westen, der zu einer Verachtung des Jetzt und Hier führte und damit zum Niedergang beitrug.
    Eben weil Byzanz keine Theokratie wurde und Organisationsstrukturen, die zu Wohlstand und besserem Leben beitrugen, nicht zerschlagen wurden, blühte Ostrom noch etliche Jahrhunderte weiter. Ja, noch mehr: hier adaptierte man die Errungenschaften des Hellenismus - während im Westen alles Vorchristliche verteufelt wurde. Die antiken griechischen Autoren mußten erst über den Umweg des Islams wieder eingeführt werden. Erst in der Renaissance erkannte man auch im Westen, was mit der Verachtung und Vernichtung des hellenistischen Erbes verloren gegangen war.
    Wegen des Christentums hat also Byzanz nicht so lange überlebt, sondern wegen der Bewahrung des antiken Erbes , dessen Bedeutung man im Westen erst ab ca. dem 13. Jahrhundert nach und nach erkannte. Die griechiche Freiheit des Denkens, die dann endlich wieder Fuß fassen konnte, ermöglichte ab 1500 die enorme Entwicklung in Wissenschaft und Kultur - und damit die Emanzipation vom Primat des Römischen Christentums. (Wie sehr die Catholica sich vor dieser Emanzipation fürchtete belegt der Kampf Roms z.B. gegen den Buchdruck!)
    Aber das nur nebenbei gesagt....
    Es ist ja eine der Infamien des Christentums zu behaupten, es sei der Erfinder der Menschenwürde, der Menschenrechte, der Wissenschafts- und Gedankenfreiheit... Viele Jahrhunderte hatte das Christentum, da es sich mit den Mächtigen zu beiderseitigem Nutzen arrangierte, den Primat über die Köpfe und das Denken. Ist es nicht erschütternd, daß wir erst seit ein paar Jahrzehnten feststellen, wie es sich über jene lange Zeit als Mehltau über alles gelegt hat?! Die Haltung des Christentums z.B. zur Sexualität oder Medizin prägt ja noch immer das Denken und Empfinden der Menschen und sogar die Wissenschaften und das Justizwesen (den § 175 haben wir dem Einfluß der Kirchen zu verdanken - Gesetze gegen die sog. "Sodomie" wurden in Frankreich während der Revolution abgeschafft und nicht wieder eingeführt!)
    Wie restriktiv das Christentum einmal war - zum Teil bis zum 2. Vatikanischen Konzil - können wir in den muslimischen Ländern beobachten, deren gesellschaftliche Entwicklungen auf ähnliche Weise rückständig sind wie sie es einmal im christlichen Europa waren. Die Revolutionen, die nun dort geschehen, entsprechen der französischen Revolution - sie sind ein Aufbegehren gegen Herrscher und Staatsformen, die sich auf die eine oder andere Weise vom Islam (also von der Religion) legitimieren lassen. Es ist erschütternd zu sehen - und als mahnende Beispiel zu begreifen - wie sich der Islam zu neuer politischer Macht gelangt wieder zum Terrorapparat gegen die eigene Bevölkerung aufschwingt. Genau das Gleiche würde auch bei uns geschehen, wenn wir das Christentum nicht in seine Schranken verwiesen.
    Aber auch das nur nebenbei...
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#104 alexander
#105 TheDadProfil
#106 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 20:51h
  • @Wolfgang
    "Eben weil Byzanz keine Theokratie wurde und Organisationsstrukturen, die zu Wohlstand und besserem Leben beitrugen, nicht zerschlagen wurden, blühte Ostrom noch etliche Jahrhunderte weiter. Ja, noch mehr: hier adaptierte man die Errungenschaften des Hellenismus - während im Westen alles Vorchristliche verteufelt wurde."

    --> Ich merke, du singst zwar ein Loblied auf das christlich geprägte oströmische Reich, das bis 1453 noch bestand, und versuchst Dein Märchen "das Christentum sei Schuld am Untergang" zu retten, indem Du ein neues Märchen erzählst, dass Christentum und Byzanz in keinem Zusammenhang stehen.

    Das aber grenzt schon an Geschichtsverfälschung, was du dort schreibst.

    Das oströmische Reich mit Konstaninopel war viel, viel stärker mit dem Christentum verwoben, als es Westrom jemals war.

    Das fängst schon mit der Bennung der Hauptstadt "Konstantinopel" ein: bekanntlich führte Konstantin der Grosse das Christentum überhaupt erst auf oberster Staatsebene ein und genau nach diesem christlichen Kaiser wurde die Hauptstadt benannt.

    Muss man Dich daran erinnern:
    * das der Klerus im oströmischen Reich seit Konstantin von staatsbürgerlichen Verpflichtungen befreit war
    * bischöfliche Gerichte befugt waren, in zivilen Angelegenheiten als Berufungsinstanz zu fungieren
    * von Konstantin im Jahr 319 das Verbot stammt, Sklaven zu töten
    * an das Gesetz vom 7. März 321, dass der Sonntag zum Ruhetag erklärt wurde
    Dies alles sind Beispiele, wie sehr das Christentum das oströmische Reich prägte und gestaltete.

    Oder soll ich Dich an die staatsprägende Debatte um den Presbyter Arius und dem Bischof Alexander aus Alexandria erinnern und den jahrhunderte dauerenden Streit, wie die Person "Jesus" theologisch einzuordnen ist ("homoousios").
    Und muss man hier Leuten wie Dir, die keine Ahnung von historischen Fakten haben, das Kirchenkonzil in Nikäa von 325 in Erinnerung rufen ?

    Oder muss man Dich an das Thema des Bilderstreites und den Ikonoklasmus im oströmischen Reich erinnern ? Wie wenig Ahnung hast du eigentlich vom Thema "Christentum im Oströmischen Reich" ???

    Oder muss man Dich daran erinnern, das vom oströmischen Reich ausgehend, die Missionierung der heutigen Ukraine, Bulgariens und Russlands erfolgte ???

    Und wenn Dir das alles nicht weiterhilft und auch Stichworte wie Mantzikert (entscheidende christliche Niederlage gegen die Turkstämme) oder der 4. Kreuzzug mit seinen Auswirkungen auf Konstantinopel dir nicht sagt, dann fahre ins heutige Istanbul:
    Dort gehe in die Hagia Sophia und du wirst selbst heute noch erkennen, wie wichtig und bedeutsam das Christentum im Oströmischen Reich war.

    Erzähle hier also nicht so ein Märchen, dass das Christentum am Untergang des Römischen Reiches Schuld war - ganz im Gegenteil, das zutiefst vom Christentum durchwobene oströmische Reich bestand bis 1453.

    Erst der Ansturm der Osmanen beendete am Beginn der Neuzeit und rund 50 Jahre vor der Entdeckung Amerikas, das am längsten bestehende christliche Reich in der Geschichte der Menschheit, das mit Konstantin begann und mit der Eroberung Konstantinopels 1453 endete.

    Traurig ...echt traurig wie wenig Kenntnisse Du vom Oströmischen Reich und Konstantinopel hast. Aber was will man schon gross von einem Atheisten in diesem Thema erwarten...war klar, dass du keine Ahnung vom Thema "Christentum im Oströmischen Reich" hast.
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#107 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 21:04h
  • Antwort auf #93 von Tim_Chris
  • @Timm-Chris
    "Obwohl ich ein Gegner der Religionen bin, bin ich erfreut über die Entwicklung der EKD."

    --> Immerhin gibt hier einmal ein Atheist in der Runde zu Protokoll, dass er die Fortschritte und guten Entwicklungen in den Landeskirchen der EKD zur Kenntnis nimmt und zweitens sich darüber freut.

    Das finde ich einmal ein gutes Statement hier in der Runde, denn solche Worte wird man von unseren Atheisten-Pushern im Forum um stromboline und TheDad sicherlich nicht hören. Letztere ärgern sich nämlich darüber masslos, dass die EKD mittlerweile offen homosexuelle Geistliche wie Horst Gorski in Hamburg beispielsweise in ihren Reihen hat und dort offen homosexuelle lutherische/unierte Pfarrer mit ihren Partnern zusammenleben dürfen und gemeinsam auch im Pfarrhaus wohnen können.

    Es ist erfreulich, dass es offen homosexuelle Bischöfe wie Eva Brunne in der lutherischen Schwedischen Kirche oder Guy Erwin in der Evangelischen Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA) gibt.

    Und es ist nunmehr aktuell sehr gut, dass mit den Landeskirchen Hessen/Nassau und Westfalen die ersten Landeskirchen reguläre kirchliche Trauungen ermöglichen. Segnungsgottesdienste gibt es bereits seit Jahren in der Mehrheit der Landeskirchen der EKD und nunmehr also gehen die ersten Landeskirchen in der EKD zur kirchenrechtlichen Einführung kirchlicher Trauungen über.

    Mögen noch viele, viele gleichgeschlechtliche Paare sich in den Landeskirchen der EKD vor dem Altar das JA-Wort geben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#108 TheDadProfil
  • 07.07.2013, 21:47hHannover
  • Antwort auf #96 von Timm Johannes
  • Wie bringt Mann einen Creationisten wie Dich dazu sich mit dem Artikel zu beschäftigen ?

    Es geht hier nicht um Deinen Gott !

    Es geht hier nicht um die Urknalltheorie !

    Es geht hier vor allem nicht um Deine Hitlisten der "besten 30 Splittersekten" innerhalb und außerhalb der EU !

    Die kannst Du tagesaktuell zusammengefasst in einer Spam an die EKD und die RKK weiterleiten..

    Es geht hier nur um die Amtskirchen in Deutschland, und um die abstrusen Vorstellungen die sie zu ihrem übermäßigem Einfluß auf die gesellschaftlichen Entwicklungen haben..

    Und es geht im weitesten Sinne darum, das Du den Scheiß mit jedem Kommentar verteidigst !

    Du bist ein Troll, und Dein "Kampf" richtet sich nicht gegen die negativen Einflüße der Amtskirchen auf die LGBT-Rechte, Du wendest Dich ausschließlich gegen Menschen die diese Einflüße zurückgedrängt sehen wollen, und das macht Dich zum Unterstützer der Unterdrückung..

    Dein Problem :
    Du könntest gar nicht ohne einen/Deinen Gott leben, denn Deine gesamte Sozialisation baut darauf auf, daß nichts ohne diesen Gott geschieht..

    Das macht Deine "Hinwendung" zu einer nicht freiwilligen, sondern zu einer gezwungenen, und damit nicht ehrlichen Hinwendung an den Schöpfer..

    Du versuchst nur Dich und Deine arme Seele zu retten..

    In der RKK ist das am Gegenwind zu Deiner Homosexualität gescheitert, und so bist Du konvertiert, aber nicht aus dem Zweifel an der Lehre, am Katechismus heraus, sondern allein aus reinem Opportunismus..

    Du bist schwach..

    Anstatt Dich mit der RKK auseinanderzusetzen und innerhalb der RKK den Kampf um Dein Lebensrecht zu führen, bist Du weggelaufen, um jetzt im Protestantismus Deinen katholischen Katechismus anwendent gegen alle zu kämpfen die sich von der Lehre absetzen..

    Und Du kämpfst diesen Kampf allein in der irrigen Annahme, Du müßtest vor Gott Dein "weglaufen" vor dem einzig wahrem Glauben wieder gut machen..

    Das macht Dich gefährlich für Deine persönliche Umgebung..

    Aber es macht Dich auch durchschaubar wie ein buntes Kirchenfenster..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #96 springen »
#109 TheDadProfil
  • 07.07.2013, 22:04hHannover
  • Antwort auf #107 von Timm Johannes
  • "" dass mit den Landeskirchen Hessen/Nassau und Westfalen die ersten Landeskirchen reguläre kirchliche Trauungen ermöglichen""

    Ach ? Tatsächlich ?
    Ist das so ?

    Nun..
    Die EKHN hat sich gerade dazu entschloßen Segnungen zuzulassen, und die Entscheidung darüber ob eine Segnung durchgeführt werden kann dem jeweiligem Gemeinde-Pastor/in und den Laien-Kirchenvorständen zu überlassen..

    Trauungen gibt es dort NICHT !

    Anders der Kirchenkreis Münster (Westfalen)..

    Dort soll es Trauungen geben wie ein Kurzmitteilungsdienst mitteilt, aber Mann redet nicht offen darüber..

    Warum wohl ?
    Hat Mann einfach nur Angst vor einem Machtwort aus der EKD-Zentrale, oder Angst vor einem Hochzeits-Tourismus ?

    www.shortnews.de/id/1036240/muenster-evangelische-kirche-bes
    taetigt-dass-sie-gleichgeschlechtliche-paare-trauen


    ""Im evangelischen Kirchenkreis Münster (Nordrhein-Westfalen) können sich schon seit längerer Zeit gleichgeschlechtliche Paare trauen lassen. Dies erklärte jetzt Superintendentin Meike Friedrich zum ersten Mal öffentlich.

    "Wir trauen Männer und Männer, die passenden Trau-Formulare leihen wir uns dazu aus der rheinischen Landeskirche", so die Superintendentin.

    Friedrich erklärte, dass die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare schon seit längerer Zeit durchgeführt wird, dies aber nicht öffentlich gemacht worden ist""..

    Schon komisch..
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#110 gatopardo
  • 07.07.2013, 22:24h
  • Antwort auf #101 von Fred i BKK
  • Tja mein Lieber, auch @Wolfgang in seiner Eigenschaft des Historikers(?) hat ziemliche Schwierigkeiten, sein fundiertes Wissen denjenigen zu vermitteln, die lediglich Wikipedia-Passagen kopieren, die ihnen ins Konzept passen. Zwecklos, zwecklos...wie Du das ganz richtig kommentierst.....
    Sich über religiöse Eiferer zu ärgen macht Falten und man muss deren Beiträge einfach ignorieren.
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#111 paren57Ehemaliges Profil
  • 07.07.2013, 22:29h
  • Wenn ich den Missionseifer von Timm Johannes betrachte, dann werde ich den Eindruck nicht los, dass ihm die Atheisten als Feindbild ebenso dienen wie den religiösen Fundamentalisten aller Couleur die Schwulen. Als Liberalen vermag ich ihn kaum zu erkennen, eher schon als fundamentalistischen Hardliner.

    Dabei wird ihm vielleicht entgehen, dass ein nicht Gottgläubiger in seiner Haltung am allerwenigsten davon beeinflusst wird, wie die Kirchen zu Homosexuellen stehen. Das ist bei aller Empörung, welche die Position der Kirchen bei Gläubigen wie Ungläubigen ob ihrer Menschenverachtung gleichermaßen auslösen sollte, für die Frage, ob jemand glaubt oder nicht, nun wirklich überhaupt nicht ausschlaggebend, sondern eine absolute vernachlässigbare Randerscheinung. Selbst, wenn eines Tages alle Glaubenskongregationen dieser Welt Homosexuelle in ihren Reihen willkommen heißen sollten, wird das die Frage, ob ich die Existenz einer Gottheit für möglich oder wahrscheinlich halte, nicht im Geringsten beeinflussen.

    Wenn ich mir allerdings die Leserbriefe in meiner Siegener Lokalzeitung anschaue, in der die Weisung der EKD unisono als unchristlich und das Gremium als solches als für diese Fragen nicht zuständig und damit anmaßend gebrandtmarkt werden, weil das die Landeskirchen selbst zu entscheiden hätten, dann scheint mir die Realität in den hiesigen Gemeinden Lichtjahre von der rosaroten Wunderwelt entfernt zu sein, die uns Timm Johannes als Realität in Deutschland zu verkaufen versucht.
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#112 Timm JohannesAnonym
  • 07.07.2013, 23:30h
  • @TheDad
    "Wie bringt Mann einen Creationisten wie Dich dazu sich mit dem Artikel zu beschäftigen ?"

    -->Und wieder einer deiner infamen Unterstellungen und Angriffe; aber was will man von Dir noch anderes erwarten, der selbst davor nicht zurückschreckt, Nicknamensmissbrauch zu begehen.

    Nochmals nur für dich: den Kreationimus lehne ich ab. Und dies gilt in gleichem Maße für die EKD und den Vatikan, die beiden in offiziellen Verlautbarungen gegen den Kreatonismus Stellung bezogen haben.

    -------------------

    Ansonsten sehr erfreulich, dass die EKD mit ihren Landeskirchen nunmehr dazu übergeht, kirchliche Trauungen zu ermöglichen. Mögen noch viele homosexuelle Paare sich in den Landeskirchen der EKD vor dem Altar das JA-Wort geben.

    Und der Vatikan kann noch viel von der EKD, von der Schwedischen Kirche, von der Dänischen Kirche oder offen homosexuellen Bischöfen wie Guy Erwin oder Eva Brunne lernen.
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#113 WolfgangProfil
  • 07.07.2013, 23:37hBielefeld
  • Herr Timm Johannes,

    ich lasse mich nur von denen duzen, denen ich das Du angeboten habe.
    Werter - ich habe kein Loblied auf das Oströmische Reich gesungen; ich habe darauf hingewiesen, daß dieses Reich nicht wegen des Christentums, sondern wegen seiner Hellenisierung und der Beibehaltung weströmischer Verwaltungstrukturen weiter bestanden hat.
    Die anderen historischen Vorgänge, die Sie da aufzählen, erklären keineswegs die Dauer des Bestehens - es sind zumeist Ereignisse der Missionierung (die Sie natürlich bejubeln!) - Ich will Sie noch einmal darauf hinweisen, daß der politische, kulturelle und soziale Niedergang des Weströmischen Reiches zurückzuführen ist auf den Jenseitswahn des Christentums, der alles Weltliche bekämpfte. Das begann gleich in den Jahren nach Konstantin mit der Schließung sämtlicher Schulen, Akademien und Bibliotheken im ganzen Reich - wobei Schließung noch ein harmloser Begriff ist; viele wurden schlicht zerstört und niedergerissen. Es kam so nicht bloß zu einem vorher nicht vorhandenen Analphabetismus (selbst viele Haussklaven in Rom konnten lesen und schreiben) und infolge dessen zu einem erbärmlichn Niedergang der Bildung - es entstand sogar von der christlichen Kirche befördert eine Bildungs- und Wissenschaftsfeindlichkeit, die einen extremen zivilisatorischen Rückschritt darstellte, der erst mit Beginn der Rennaissance langsam aufgeholt werden konnte. - Daß Bildung der bedeutendste Faktor für Wohlstand Frieden und Freiheit ist, merken wir heutzutage immer deutlicher.
    Im oströmischen Reich gab es solcherlei Bildungsfeindlichkeit nicht; aber nicht weil sich die Kirche zurückhielt, sondern weil man sich schon länger am Vermächtnis des Hellenismus orientierte - der im Westen bald nach Konstantin tabu war, ja verteufelt wurde. Das Christentum hatte ja keine Philosophie, Wissenschaft, Kultur oder Verwaltungsorganisation anzubieten wie sie zuvor im ganzen römischen Reich geherrscht hatten: das Christentum hatte nur Gott und Jesus und eine Bibel, die niemand außer den priestern lesen konnte. Dazu kam noch, daß es diese Bibel nur in Latein geben durfte und nicht in den jeweiligen Sprachen der römischen Provinzen.
    Es geht vielleicht nicht zu weit, selbst die Verheerung Europas durch die großen Seuchen auf die Unbildung und Wissenschaftsfeindlichkeit zurückzuführen. Im antiken Rom hatte man Ahnung von Medizin und Hygiene, die durch das Christentum vernichtet wurde. Der Sexualwahn des Christentums führte zu abenteuerlichen Verboten von Bädern und Reinlichkeit. Ähnliches gilt übrigens für den Straßenbau und das Verkehrswesen und die Nachrichenübermittlung durch Telegraphenstationen (natürlich nicht elektrisch). All dies begann sich erst ab 1600 erneut zu entwickeln!!!

    Ein vielleicht noch verheerenderer Fakt als der Niedergang der Bildung und damit der weströmischen Zivilisation ist der Machtanspruch des Papsttums nicht nur über Religionsfragen. Jahrhunderte lang standen die Päpste noch über den jeweiligen weltlichen Herrschern und mischten in der Politik mit, indem sie Verbindungen mit dem einen eingingen und mit dem anderen lösten, einzig nach dem Motto "Ich halt sie dumm, mach du (König oder Kaiser) sie arm.
    Anstatt sich dem Christentum in seinen unersättlichen Rachen zu werfen, wie es im Westen geschehen war, behielten die Oströmer die antiken (völlig unchristlichen) Errungenschaften bei. Deshalb war Ostrom ähnlich erfolgreich wie Westrom zuvor - der höhere Zivilisationsstandard war eben nicht dem Christentum zu verdanken.
    Aber es hat ja keinen Sinn, Ihnen das alles darzulegen - Sie zählen zumeist ja nur Ereignisse auf, die von der Verbreitung des Christentums (fast nie friedlich) künden.
    In dem Augenblick, in dem im Westen Europas die Renaissance entsteht - und damit die Widerbelebung antiker Erkenntnisse, die rasch weiterentwickelt werden - endet auch das oströmische Reich. Die Renaissance ist nämlich die erste gesellschaftliche Entwicklung, die sich immer mehr vom Christentum entfernt und zur menschlichen Autonomie in der Aufklärung führt.
    Das von Ihnen erwähnte erste Konzil von Nicäa war im Übrigen ein raffinierter Schachzug Konstantins, der sich durch die Einführung des Christentums als Staatsreligion ein straff-einheitliches Reich versprach. Damit wandte er sich gegen die römische Tradition der religiösen Freizügigkeit und setzte den Beginn der Menschenerfolgung durchs Christentum. Denn nach einer Schonfrist wurde mit der Todesstrafe gedroht, falls man sich nicht dem Christentum unterwarf (und sie wurde auch ausgeführt). An diesem inneren Gift ist das weströmische Reich verendet. Es war nicht mehr wie bald 1000 Jahre für fremde Völker attraktiv; es war nicht mehr erstrebenswert, ein römischer Bürger zu sein, weil man gleichzeitig ein Christ sein mußte und sich den ganzen unsinnigen Moral- UND Herrschaftsregeln unterwerfen.
    Das zweite Konzil von Nicäa - rund 400 Jahre später -beschäftigte sich hauptsächlich mit innereligiösen Problemen wie dem Bilderstreit... das werden Sie ja nicht gemeint haben.
    Ich empfehle Ihnen, sich auch mal außertheologische Literatur zu Gemüte zu führen; die christliche Apologetik verschleiert die tatsächlich politischen Gründe für das 1. Konzil.
    Lesen Sie doch mal folgende Bücher von Rolf Bergmeier:
    Schatten über Europa, Alibri Verlag 2013
    und
    Kaiser Konstantin, Alibri Verlag 2011.

    ...und das jüngste Buch des weltweit angesehenen Althistorikers Paul Veyne, "Als unsere Welt christlich wurde. Der Aufstieg einer Sekte zur Weltmacht" , erschienen 2011 im nicht unchristlichen Beck-Verlag. - Dieses Werk räumt auf mit den christlichen Heilsmythen um den Aufstieg des Christentums. Veyne resümiert:
    "Europa hat keine christlichen oder anderen Wurzeln, sondern es hat sich in Entwicklungsstadien, die nicht vorhersehbar waren, schrittweise herausgebildet; keiner seiner Bestandteile ist ursprünglicher als irgendein anderer. Europa war nicht im Christentum angelegt, es ist nicht die Entwicklung eines Keimes, sondern das Ergebnis einer Epigenese. Das Christentum übrigens ebenfalls." (S. 152)
    Soviel also zur Arroganz des Christentums, das u.a. behauptet, für Frieden einzutreten und die Menschenrechte oder die Idee Europas erfunden zu haben.

    Alles, was Sie sonst anführen widerlegt meine Äußerungen keineswegs.
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#114 TheDadProfil
  • 08.07.2013, 01:18hHannover
  • Antwort auf #112 von Timm Johannes
  • ""aber was will man von Dir noch anderes erwarten, der selbst davor nicht zurückschreckt, Nicknamensmissbrauch zu begehen""..

    Ich habe Dir weiter oben mit dem Eingeständnis Atheist UND Agnostiker zu sein eilfertigt zugebilligt mich auch weiterhin beschimpfen zu dürfen, allerdings gehören solcherlei Unterstellungen dabei auch weiterhin in Dein Traumreich !

    Ich hab es nicht nötig jemandes anderen Nick zu "missbrauchen" indem ich hier als bessere Kopie des Originales erschiene..

    Allein die Tatsache das ich es könnte beweist wie schmeichelhaft diese Unterstellung daherkommt..

    Aber Du mußt den bösen Buben in einer anderen Ecke suchen, denn um hier als Deine Kopie zu posten fehlt mir der Ansporn und die Zeit..

    Die erneute Rediffussion Deiner Propagandamaschinerie pro EKD und den beteiligten Sektierern zeigt, da war der Tagesauftrag noch nicht erfüllt, das Plansoll von 10 Komentaren mit der Erwähnung der ach so homo-freundlichen Auslands-Abteilung schwedisch-dänischer Splitter noch nicht vollendet..

    Daher hat Dein Kollektiv beschloßen das zu würdigen, und verleiht Dir hiermit für die vorbildliche Plansollerfüllung den Orden
    "Held der Missionierung"..

    Übrigens..
    Was kommt dabei heraus wenn Mann Zeugen Jehovas mit Atheisten kreuzt ?

    Menschen die völlig sinnfrei an der Tür klingeln..

    Btw..
    Ich muß mich bei Gelegenheit einmal näher mit Reinkarnations-Theorien befassen..

    In Dir als kindlich getaufter Katholik und Konvertit steckt so viel Missionslust und -wut das Mann Dich glatt für die Wiedergeburt von Charles Taze Russell halten könnte..
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#115 paren57Ehemaliges Profil
  • 08.07.2013, 06:35h
  • Antwort auf #113 von Wolfgang
  • So ehrenwert und interessant die Ausführungen von Wolfgang sind, ich fürchte nur, es wird vergebene Liebesmüh sein. Bei Timm Johannes zählt die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie er sie uns verkaufen möchte. Der ist fanatisch und von seiner Mission überzeugt und blubbert nur vor sich hin. An einer argumentativen Auseinandersetzung ist der kaum interessiert.
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#116 goddamn liberalAnonym
  • 08.07.2013, 07:29h
  • Antwort auf #113 von Wolfgang
  • Nicht übersehen sollte man dabei die neue massive Homophobie des Christentums, die sich mit Resten altrömischer Homophobie gegen den Hellenismus, der sich u. a. im Antinous-Kult äußerte, wandte.

    Die (Homo-)sexualfeindlichkeit dieser Importreligion hat unendliches Leid über die Menschen gebracht. Pazifismus, evangelische Lesekultur und Humanismus sind viel spätere Früchte einer produktiven Umdeutung (man könnte es auch als Irrtum ansehen) des Christentums als Liebesreligion, die aber noch heute bei klerikalen Reaktionären wie Kuby, Kissler und Co. nur Häme hervorruft.
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#117 stromboliProfil
#118 stromboliProfil
  • 08.07.2013, 10:40hberlin
  • Antwort auf #98 von paren57
  • natürlich bleibt die frage nach dem woher und wohin eine philosophische frage ..
    kann man wälzen wenn zeit und lust vorhanden.
    Ist aber für das alltägliche handel unbedeutend.

    Bedeutend hingegen ist die frage:
    Wende ich mich wirklich einer solchen inhumanen gottheit zu wie sie die bibel beschreibt... einem rächenden, mordenden, einen versklavenden gott..
    Alle meist bekannten götter ersparen sich diese anwandlungen.. sie spiegeln eher in ihrem handeln menschliche eigenschaften wieder, die so zum guten wie zum bösen deutbar verhaltensregeln für die an sie glaubenden aufstellt.
    Geht man fremd, opfert man entsprechenden göttern , damit fremdgehen auch von erfolg gekrönt ist ... was ist dagegen zu sagen wenn man einen mann-knaben begehrt, wo doch götter selbst es tun..
    hier ordnet der mensch noch selbst seine triebe, sein streben. DAs ändert sich im laufe der zeiten , es kommen neue erkenntnise werte hinzu, aber grundlage ist immer die humanistische selbstbestimmung die man an eine gottheit knüpft... man betet um die gewährung eigen getroffener entscheidungen.

    Das ist im abrahmistischen gott so nicht der fall.
    Was ihn damit auch zu einer sonderfigur im götterglauben macht.

    Btw...
    Selbst wen es ihn gäbe, wenn sein beweis unabänderlich vor mir stände, "er zu mir spräche, ich könnte, wollte,würde NIE ihm folgen, sein anhänger werden!
    Auch seine existenz berechtigt gegenerschaft und kategorische ablehnung!
    Weshalb die diskussion um seine "existenz" nur für religionstinnitus-geschädigte von belang sein kann, nicht aber für den UNGLÄUBIGEN.

    Ich lehne das "christliche prinzip" ab!

    Somit auch sein primat über denken - handeln der menschen. Das macht mich auch zum gegner einer brunne oder sonstwie uns nett und freundlich - tolerant eingestellten homo-heteropfaffen.
    Sie vertreten in ihren sekten ein denkmodel, dass ich prinzipiell ablehne..ohne wenn und aber!

    Das aber sollte das maß aller dinge sein wenn wir über "glaube - nichtglaube uns austauschen.
    Nicht irgendwelche , an den haaren herbeigezogenen wissenschaftstheorien, die in der not auch noch christliches denken legitimieren sollen!
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#119 den SesterzenAnonym
#120 den EurosAnonym
#121 stromboliProfil
  • 08.07.2013, 11:12hberlin
  • Antwort auf #114 von TheDad
  • Nicknamensmissbrauch"....huuuuuuu
    gibts da paragraphen für?

    Hört sich an , als hättest du einen minderjährigen zum kauf eines lollipop verführt.
    Dabei kann doch tinnitus stolz sein, endlich mal einen griffigen begriff hier ins forum eingebracht zu habe,n an dem alle ihre freude haben..
    Selbst grün spendet man ihm dafür.. eine seltene aufmerksamkeit, die man ihm hier zukommen lässt.

    Also ich würds an seiner stelle über allen meinen beiträgen diesen kernsatz meiner ideologie leuchten lassen..
    "Wozu mich mit der Realität abgeben wenn ich doch in einer bunten Traumwelt leben kann?"
    TimmJohannes
    Das hat saft, dass sagt alles über ihn aus was es über ihn zu sagen gibt.
    Nicht jeder kann auf solch zutage tretenden wahrheiten zurück greifen...
    Ein beneidenswerter forumsteilnehmer...
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#122 stromboliProfil
#123 userer
#124 Timm JohannesAnonym
  • 08.07.2013, 12:28h
  • Im übrigen wie massiv sich mittlerweile die EKD mit ihren lutherischen und unierten Landeskirchen von der Katholischen Kirche unterscheidet, zeigt die Predigt des römisch-katholischen Bischofs Felix Genn, der am Wochenende in Münster im Dom in seiner Predigt das gute und lobenswerte EKD-Papier angriff.

    Während die EKD sich zur Gleichstellung homosexueller Paare, die am Standesamt heiraten, bekennt und dort offen homosexuelle Pfarrer mit ihren Partnern im Pfarrhaus wohnen dürfen, hetzen katholische Bischöfe wie Felix Genn gegen gleichgeschlechtliche Ehen.

    Gut das ich Lutheraner bin und bei uns ein anderer Wind weht, als dies bei den Katholiken der Fall ist.
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#125 userer
  • 08.07.2013, 12:34h
  • Antwort auf #32 von GerdBerlin
  • GerdBerlin fabuliert: "Zur Emanzipationsarbeit innerhalb der Religionen gibt es keine Alternative."

    Ganz, ganz falsch.

    Die einzige Möglichkeit, gegen "alte" und "neue" religöse Machtansprüche vorzugehen, ist es, den Einfluss jedweder Religion auf die weltliche Gesellschaft zu unterbinden.

    "Emanzipationsarbeit innerhalb der Religionen" kann m. e. nur Abnabelung und Austritt bedeuten - oder darauf zu hoffen, dass die "Gläubigen" sich mit ihren Alleinseligmachungsansprüchen gegenseitig die leeren Köpfe einschlagen, bis sie sich selbst hinreichend dezimiert haben.
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#126 userer
#127 gatopardo
#128 userer
  • 08.07.2013, 13:05h
  • Antwort auf #100 von sperling
  • betr.: TJ

    @sperling (geb. fink?)
    @Wolfgang
    u. a.

    So sehr ich es genieße, eure ausgefeilten, wohlüberlegten, geistreichen und fundierten Entgegnungen an TJ zu lesen, so vehement befürchte ich jedoch, dass jede direkte Erwiderung bei ihm dazu führt, dass ihm ein kleiner Weihwasserorgasmus ins Höschen abgeht.

    Ich frage mich ernsthaft, ob es nicht besser wäre zu schweigen und ihn nur noch zu "bepunkten", damit seine tranceartigen Religionsexzesse hier einfach weniger werden und damit auch auf weniger Leser treffen, die eventuell doch noch seinem Missionsgeschwafel erliegen.

    In gewisser Weise eröffnen ihm unsere Antworten ein Forum für seinen Unsinn. Damit fühle ich mich schuldig, die Aufklärung zu behindern.
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#129 WolfgangProfil
  • 08.07.2013, 13:33hBielefeld
  • @userer

    Wie Recht Du hast - ich habe, nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen hab´, auch gedacht, daß ich (ganz biblisch) "Perlen vor die Säue" werfe. Timm Johannes ist wirklich nicht das richtige Ziel - da gibt es ganz andere Kaliber, wie man gestern in Bezug auf die Christliche Mitte auch auf dieser Seite lesen konnte!
    Danke sehr!
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#130 WolfgangProfil
  • 08.07.2013, 13:42hBielefeld
  • @sesterzen

    Ja, es ist wahr - Geschichtsschreibung ist nicht nur Geschichtsschreibung der Sieger, sie ist immer Geschichtsschreibung der Herrschenden. Die christliche Religion war nie das, was Papst Franzikus heutzutage zelebriert (wobei ich ihm seine Bescheidenheit nicht im geringsten abnehme - ein ablenkungsmanöver). Das Christentum war in den ersten Jahrzehnten sicherlich eine Sekte - aber seit Kaiser Konstantin stets Mittel zur Macht. Es hat sich immer mit den Mächtigen verbandelt und wähnte sich bis zur Renaissance noch über allen weltlichen Herrschern.
    Die berühmten Brecht´schen Fragen werden ja erst seit kurzem auch von Historikern gestellt; von Christen gewiß nicht!
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#131 sperlingAnonym
  • 08.07.2013, 13:52h
  • Antwort auf #128 von userer
  • >"@sperling (geb. fink?)"

    brilliant, holmes! nach schockmauser und schnabelanpassung...

    >"Ich frage mich ernsthaft, ob es nicht besser wäre zu schweigen und ihn nur noch zu "bepunkten""

    ja, die frage stelle ich mir auch immer wieder. aber punkten kann ich nicht, und irgendwo muss es ja hin.

    außerdem finde ich es sehr schön, wenn das enervierende quieken der gebetsmühle solche lehrreichen beiträge wie z.b. die von wolfgang anregt. das ist es mir wert!
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#132 gatopardo
  • 08.07.2013, 14:16h
  • @Wolfgang,sperling,userer.
    Na endlich kommt Eure Einsicht, dass jeder Versuch der Aufklärung sinnlos ist ! Gruss aus dem Backofen Madrid.
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#133 HistorikerAnonym
#134 TheDadProfil
  • 08.07.2013, 14:58hHannover
  • Antwort auf #124 von Timm Johannes
  • ""Gut das ich Lutheraner bin und bei uns ein anderer Wind weht, als dies bei den Katholiken der Fall ist.""..

    Du BIST kein Lutheraner !

    Du bist Konvertit !

    Du wirst in den Augen eines solchen katholischen Bischofes immer ein abgefallener vom Glauben sein (ebenso wie ich), und deshalb hetzt Bischof Genn auch gegen Dich und mich !

    Das WILLST Du nicht kapieren, oder ?

    Du siehst nicht einmal wo der Feind steht, denn Du ergehst Dich in Mission und machst Reklame für die paar kleinen Splitter, die Dir das Erkennen des Balkens verunmöglichen..

    Deine "Ablenkungsmanöver" sind Wasser auf den Mühlen der RKK und der Evangelikalen, und Du merkst es nicht wie Du dich zum Büttel ihrer Mission machst..

    Je öfter Du den "Beweis" führen willst das es "bessere Kirchen" gibt, desto mehr lenkst Du vom Feind ab..
    Damit handelst Du in guter Tradition Deiner Sekte, denn es gilt von den Schwierigkeiten abzulenken indem Mann sich auf das "Gute und Wahre" konzentriert..

    Ein echter Kampf gegen das Böse, den Feind, gegen das bestehende Unrecht ist es nicht, immer den Focus auf das Erreichte zu lenken, und damit gleichzeitig den Blick vom Unrecht abzulenken..

    Doch das Erreichte ist kein Erreichtes..
    Die Bekämpften überlassen ein um´s andere Mal einen Fußbreit der Frontlinie an uns in der Hoffnung, wir würden uns mit dem Erreichtem zufrieden geben, und den Kampf um Gleichberechtigung beenden..

    Das kann Mann aus jedem Statement der Bischöfe und Superintendenten, aus jedem Postulat des Papstes und seiner Kardinäle herauslesen..

    Du bist der Begründer eines Nebenkriegsschauplatzes, der den Blick von den Greuel des Krieges ablenken soll..

    Und Du bist wie die alljährlich wiederkehrende Meldung von der Rettung einer Entenfamilie durch die Polizei auf der A 40..
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#135 TheDadProfil
  • 08.07.2013, 15:08hHannover
  • Antwort auf #131 von sperling
  • Es muß nicht nur einfach irgendwo hin..

    Dann könnte Mann ja auch aus dem Fenster brüllen..

    Es gibt jede Menge Geschwafel in TJ´s Post´s das nicht unwidersprochen stehen gelasssen werden darf, denn es könnte sein das es jemand liest, und es unreflktiert übernimmt..

    Sinn eines Threads ist es aber Meinungen auszutauschen..

    Nun kann Mann TJ´s Meinung offenbar nicht einfach so austauschen..

    Er ist Erkenntnisresistent und von Fakten ncht leicht zu beeindrucken..

    Aber es gibt Leser die sich nicht an diesem Meinungsaustausch beteiligen, und denen muß Mann immer eine Alterbative zu seinem Geschwurbel anbieten..
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#136 stromboliProfil
#137 userer
#138 gatopardo
#139 userer
#140 TheDadProfil
  • 09.07.2013, 00:59hHannover
  • Antwort auf #138 von gatopardo
  • Ich werde jetzt mal etwas pathetisch..

    Wenn es durch die Diskussionen in diesen Threads dazu beträgt das sich nur ein Schwuler aus den Fängen seiner Religion befreit, dann hat sich diese Anstrengung schon gelohnt..

    Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #138 springen »
#141 gatopardo
#142 gatopardo

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