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Kommentare zu:
Schwule und Lesben in der CDU: Eine Liebe mit Bauchschmerzen


#1 priesteranwärterAnonym
#2 InteressenlagenAnonym
  • 09.07.2013, 13:12h
  • Was soll diese plumpe Wahlwerbung für eine Partei, die Millionen Schwule und Lesben und Millionen Kinder, die nicht in die bürgerliche Familienideologie passen, weiterhin als Untermenschen behandelt?

    Wer sich dort als Schwuler oder Lesbe "mit Bauchschmerzen" oder wie auch immer beteiligt, hat offenbar sehr gute klassen-/schichtenbedingte Gründe, dies gegen die Interessen (und die minimale menschliche Würde) der breiten Masse lohnabhängiger Schwuler und Lesben zu tun.
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#3 alexander
#4 sperlingAnonym
  • 09.07.2013, 13:30h
  • >"Das innerparteiliche Meinungsspektrum sollten auch die Schwulen und Lesben in der Union akzeptieren, so wie sie ihrerseits Toleranz erwarten"

    was leider auch vom autoren nicht klargestellt wird: wir reden hier nicht von einem meinungsspektrum, das verschiedene ansichten zu politischen detailproblemen umfasst. hier geht es um ein "meinungsspektrum", das sich über den rand der verfassung hinaus erstreckt. ob der gleichheitsgrundsatz unseres grundgesetzes gültigkeit für alle bürger_innen haben soll oder nicht, das ist keine frage, bei der man toleranz für diejenigen einfordern darf, die diesen grundsatz einfach ignorieren wollen. schon gar nicht VON denjenigen, die opfer dieser grundrechtsverletzung sind.

    ich empfinde diese kackfreche argumentation, bei der den diskrimierten unterstellt wird, ihre gegner_innen zu unterdrücken, wenn sie sie nicht weiterdiskriminieren lassen wollen, als einen schlag ins gesicht aller diskriminierten menschen. diese argumentation zeigt, wessen perspektive frau klöckner wirklich vertritt. die deutungshoheit sollen bloß nicht die diskriminierten übernehmen. sie muss bei den täter_innen bleiben.

    dazu kommt, dass von einer wirklich inhaltlichen diskussion wieder einmal gar nicht die rede ist. welche "argumente" haben denn die gleichstellungsgegner_innen in der union, mit denen man sich auseinandersetzen müsste? welche wurden denn dort besprochen?

    sollen wir ernsthaft akzeptieren, dass "ungute gefühle" bei dem thema auf eine stufe mit politischen argumenten gestellt werden? sollen wir ernsthaft auf unsere rechte verzichten, weil irgendwelche seppel_innen sich irgendwie nicht so recht wohl fühlen würden, wenn wir diese rechte bekämen? ohne dass darüber auch nur eine diskussion stattfindet?

    der artikel mag ja die atmosphärische situation der union ganz gut widerspiegeln. eine politische kritik oder auch nur einordnung leistet er leider nicht, sondern ermuntert stattdessen zu einer komplett entpolitisierten kindlichen freude darüber, dass die frau klöckner doch irgendwie ganz nett zu den homos ist.

    das reicht aber nicht. von einem queeren medium erwarte ich mehr.
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#5 neomuttismusAnonym
#6 m123Anonym
  • 09.07.2013, 13:50h
  • Die Klöckner ist genauso schlimm wie alle anderen von der CDU. Das habe ich durch direktes Nachfragen bei ihr per Mail herausgefunden. Sie ist gegen die volle Gleichstellung ohne einen Grund dafür nennen zu können. Irgendwann hat sie sich dann entschieden in der Öffentlichkeit für die Gleichstellung beim Ehegattensplitting zu sein, aber erst Ende 2012/Anfang 2013 und wo ohnehin schon längst klar war, dass das Bundesverfassungsgericht das bald erzwingen würde.

    Wenn Julia Klöckner sagt

    "Die Union hat es über Jahrzehnte hingekriegt, die gesamte innerparteiliche Bandbreite mitzunehmen und keinen politischen Flügel zu verlieren, auch nicht den eher rechten. Hinter diesen Anspruch sollten wir nicht zurückfallen."

    dann könnte ich kotzen. Offenbar ist es der Partei wichtiger die mittelalterlichen extrem rechten ruhigzustellen, als den Millionen Schwulen und Lesben in diesem Land das Grundrecht und Menschenrecht auf Gleichbehandlung zu geben. Und dann ruft Julia Klöckner auch noch dazu auf tolerant gegenüber dem Diskriminierungswillen in der Union zu sein. Den Priesteranwärter mit dem sie angeblich zusammen studiert hat, hat sie wahrscheinlich nur erfunden. Katholische Theologie hat die Klöckner studiert. Das sagt doch schon alles. Das C ist der Union doch egal. Wenn es um Schwule und Lesben geht, dann wird verbal draufgehaun was das Zeug hält und diskriminiert was das Bundesverfassungsgericht noch erlaubt.

    Ich sag es hier nochmal für alle zum Nachlesen und Verstehen: Auf meine Nachfrage bei Frau Klöckner nach dem Grund für die Aufrechterhaltung der bestehenden Diskriminierung hat sie mir nicht geantwortet. Die Frau ist verlogen!!! Glaubt der kein Wort!!!!! Die ist nur geil auf die Macht und versucht sich deswegen jetzt schon als "progressiv" in ihrer Partei darzustellen, was sie aber in Wahrheit nicht ist. Ihr einziges Ziel ist, mit ihrem jetzigen Verhalten die Schwulen und Lesben zu blenden um später vielleicht die ein oder andere Stimme von Schwulen und Lesben zu bekommen, weil es dann später so aussehen soll als sei sie schon länger schwulen- und lesbenfreundlich gewesen. Reden kann die Frau Klöckner viel, aber sie ist immer noch gegen die volle Gleichstellung und sie nennt keine Gründe und sie setzt sich in ihrer Partei auch nicht für die volle Gleichstellung ein. Die Frau kalkuliert kühl und will später nur an die Macht. Das merkt man der Frau aus jeder Pore an!!!!

    FALLT NICHT AUF JULIA KLÖCKNER REIN!!!
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#7 m123Anonym
  • 09.07.2013, 13:55h
  • Dass queer.de jetzt auch noch derart unterwandert wird, dass hier eine Politikerin der CDU positiv dargestellt wird, die gegen die volle Gleichstellung ist, das finde ich nicht in Ordnung.

    Will queer.de der CDU/CSU im September zur absoluten Mehrheit verhelfen?????
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#9 -hw-Anonym
#10 Aus Bad HomburgAnonym
  • 09.07.2013, 14:11h
  • Sollte man diesen sonst echt tollen Artikel als indirekte Entschuldigung für gestrige boshafte und zugespitzte Reinterpretierung der Meinung von Herrn Lammert verstehen oder als bemerkenswerten Versuch, ein gewisses politisches Gleichgewicht zehn Wochen vor den Wahlen zu bewahren: gestern hatte der leichthysterische Beck seine "Sendungszeit", heute eben die bunte CDU (und, ja, sie ist bunt, anders als die Grünen oder die SPD). Nach so einer Logik sollten auch die braunen irgendwann ihre Ecke bekommen. Egal: Entschuldigung angenommen !
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#11 FOX-NewsAnonym
#12 alexander
#13 rememberAnonym
#14 TheDadProfil
  • 09.07.2013, 15:15hHannover
  • Antwort auf #10 von Aus Bad Homburg
  • Eine Satisfaction anzunehmen die weder gefordert noch angeboten wurde zeugt ein weiteres mal von Deiner ungeheueren Selbstüberschätzung..

    Zumal diese Frau als studierte Theologin ganz sicher nicht zum linken Rand der CDU zu rechnen ist, und ihr "Engagement" auf "einen langjährigen Freund aus dem Studium zurück"- geht..

    Aha..
    Da ist sie abgeblitzt, und das gleich zweimal, denn der Priester-Anwärter ist Schwul..

    Die doppelte Ablehnung begündet neben der Freundschaft auch ihr Engagement ?

    Das kann sie ihrer Oma erzählen..

    Sie ist gegen die Gleichstellung, also sollte sie die Einladung zur Diskussion durch die LSU als das nehmen, was sie ist :
    Ein Abend um sie zu überzeugen wie schädlich ihre Haltung ist..

    Ihre unverschämte Forderung an die LSU sich an die "langsamkeit der partei" anzupassen, ist nicht´s weiter als die eilfertige Kapitulation vor den reaktionären Kräften der CDU, die auch weiterhin die Geschicke lenken wollen und werden..

    Und sie ist Teil dieser reaktionären Kräfte, da hilft kein noch so bunter Lack..
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#15 LorenProfil
  • 09.07.2013, 15:50hGreifswald
  • "Stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner gegen volles Adoptionsrecht in Homo-Ehen: 'Ausschließlich Kindeswohl steht im Vordergrund'"
    "'Die unterschiedlichen Rollen von Vater und Mutter machen Sinn, denn sonst würden wir uns nicht parteiübergreifend bemühen, für Kitas und Grundschulen zu den Frauen mehr Männer zu gewinnen, die ergänzend den Kindern eine Vorbild- und Ansprechperson sein sollen', sagte Klöckner der Zeitung."

    www.presseportal.de/pm/65597/2493784/allg-zeitung-mainz-medi
    en-info-stellvertretende-cdu-bundesvorsitzende-julia-kloeckn
    er-gegen-volles


    Dass die " neue schwul-lesbische Sympathieträgerin der Union" einerseits verlautbart, sie könne "es einfach nicht ertragen, wenn Schwule und Lesben diskriminiert werden", andererseits aber mit unwissenschaftlichen Hokuspokus-Thesen dieser Diskriminierung weiterhin das Wort redet, zeigt die gesellschaftspolitische Rückständigkeit dieser Partei, ihre Doppelzüngigkeit und und ihre Diskriminierungswut. Frau Klöckner erklärt zudem, dass das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes für homosexuelle Bürger zurückzutreten habe hinter die machtpolitischen Strategien der Union: Man will den rechten Flügel der Partei nicht verlieren und mithin auch nicht die rechtsreaktionären Wähler. Dass die LSU diesen Zynismus dann noch mit Gummibärchen versüßt, verdeutlicht das ganze Dilemma dieser Organisation: Wer solche Fürsprecherinnen braucht, ist wirklich arm dran.
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#16 goddamn liberalAnonym
  • 09.07.2013, 15:54h
  • Ach, das hohe 'C'. Mir tun die Ohren weh.

    "Das C in CDU kein Hindernis für eine homo-freundliche Politik?"

    Da die mittlerweile anti-laizistische SPD ihre eigene Geschichte verrät und heute eine Art evangelischer CDU geworden ist, muss eine christliche Partei folglich also nicht unbedingt homofeindlich sein.

    Ich bin unter (katholischen) Christen aufgewachsen, für die die CDU eine Partei beschränkter Heuchler war, die man nicht wählte, WEIL man Christ war.

    Ich denke, daran hat sich nichts geändert.
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#17 amnestyAnonym
#18 alexander
  • 09.07.2013, 17:04h
  • Antwort auf #15 von Loren
  • deine rede :
    [Frau Klöckner erklärt zudem, dass das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes für homosexuelle Bürger zurückzutreten habe hinter die machtpolitischen Strategien der Union]
    das erklärt doch alles !!! noch fragen???

    danke für deinen kommentar!
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#19 FOX-NewsAnonym
#20 alexander
#21 SebiAnonym
#22 So tun als obAnonym
  • 09.07.2013, 20:11h
  • "Fortschritte ließen sich deswegen nur langsam erreichen. Sie fänden aber definitiv statt"

    Aber klar, auch bei einem Zentimeter pro Jahr werden sie das notwendige Lichtjahr eines Tages hinter sich gebracht haben.

    Hinhaltetaktik, um den hoch geschätzten rechten Flügeln die Gelegenheit zu geben, wieder Boden gutzumachen mit den Entwicklungen in Russland, Ungarn etc.

    Die CDU hat sich in so vielen Bereichen von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie abgewandt, dass es für JEDEN Wähler, egal ob irgendwie queer oder nicht, belanglos sein sollte, ob eine Julia Klöckner Sympathiepunkte zu sammeln versucht. Es gibt reichlich Gründe, diese Partei nicht zu wählen - sogar, wenn einem die anderen Parteien auch nicht gefallen. Das geringere Übel sind sie allemal.

    Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird ebenso auf dem minimalsten Niveau betrieben, um gerade noch behaupten zu können, es gäbe "Fortschritte". Geld-, Finanz- und Wirtschaftspolitik orientieren sich an Angela Merkels Machtwillen und ihrer "marktkonformen Demokratie", Privatsphäre ist nur relevant, wenn es die eigene ist...
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#23 TheDadProfil
  • 09.07.2013, 20:43hHannover
  • Antwort auf #15 von Loren
  • ""Frau Klöckner erklärt zudem, dass das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes für homosexuelle Bürger zurückzutreten habe hinter die machtpolitischen Strategien der Union:""..

    Übersetzung :

    Ihr habt gar nichts zu fordern so lange wir dadurch fürchten müssen nicht wieder gewählt zu werden..

    Diese Frau hat nicht begriffen das Zwei-Drittel der potentiellen CDU-Wähler für die Gleichstellung sind..

    Sie hat Angst die Wähler vom Rechtem Rand zu verprellen..

    Als wenn die wichtiger wären als die Gleichstellung..

    Als studierte katholische Theologin scheint Mathematik auch nicht ihr Fach zu sein..

    2009 hatte die CDU zusammen mit der CSU 14.658.515 Stimmen..
    Nehmen wir einmal an, davon waren 10 % Wähler vom rechtem Rand..

    Bei der konsequenten Öffnung der Ehe KÖNNTE die CDU/CSU dies locker durch die gleiche Anzahl an Stimmen aus dem Lager der LGBT`s kompensieren, wenn nicht sogar noch mehr erhalten..

    Aber das sagen wir jetzt mal lieber nicht so laut.. -lol-

    Diese Frau ist so unwählbar wie der Rest der CDU-Bagage..
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#24 Martin28a
  • 09.07.2013, 21:18h
  • Antwort auf #6 von m123

  • Das hat mit reinfallen nichts zu tun, wenn sie aus irgevdwelch gearteter Gründe den Homosexuellen helfen will, soll sie das tun!
    Verhindern kann man die CDU eh nicht und was sie insgeheim von uns denkt ist mir relativ egal

    Sollten wir nur 5 % in der Gesamtbevölkerung ausmachen, können wir hier nicht viel reißen
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#25 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 09.07.2013, 22:07h
  • Eine Podiumsdiskussion in kleinem Kreis: da wollte keiner den Überblick verlieren!
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#26 Martin28a
  • 09.07.2013, 23:08h

  • Offener Brief an Frau Klöckner

    Sehr geehrte Frau Klöckner,

    wie sie sicherlich mitbekommen haben, hat die evangelische Kirche eine Orientierungshilfe für Familien herausgegeben, in der auch homosexuelle Partnerschaften vorkommen.
    Es wird darin Martín Luther erwähnt, der die Ehe als was " weltliches " betrachtet

    Ich möchte ihnen damit sagen, dass die Kirche hier einen Weg geht, den ganz offensichtlich auch die Bibel so vorgibt.
    Ich kann daher aus aus christlicher Sichtweise die teilweise Diskriminierung ihrer Partei, was Homosexuelle angeht, nicht verstehen.
    Ich habe mich etwas damit beschäftigt und bitte sie bei Gelegenheit einmal mein folgendes Schreiben durchzulesen:

    Die Gründe wieso ich sie abschreibe :

    - Ich möchte sie bitten, zu überlegen, ob es nicht Sinn machen kann, ihre Partei von einer Änderung des GG oder anderer Vorschriften zu überzeugen

    - Sie als Autorität wissen sicher, dass sogar die katholische Kirche gegen Diskriminierungen ist, es gibt eine ganze Reihe von Bibelstellen, die das heutige negative Bild auch aus theologischer Sicht gegen Homosexueller, zweifeln lassen.
    Ich finde, wir brauchen ein Zeichen, dass gelebte Treue nicht falsch ist und Gott unsere Verbindungen gewissermaßen nicht verachtet.

    In der Bibel fand ich zu dem Thema eine Menge, Jesus selber äußerte sich allerdings nicht.

    Das Naturrecht zielt eben nicht nur darauf an, dass die Sexualität nur für die Fortpflanzung da ist, sondern auch für die Lust .

    "
    Soweit ich den christlichen Glauben verstehe, gibt es dort doch die sog. Dreifaltigkeit, also im Grunde genommen ist doch das, was Jesus sagte, das gleiche was Gott sagte, bzw. die Aussagen Jesus sind die Aussagen Gottes und umgekehrt.
    Wenn nun diese Aussagen, die in der Bibel in der Offenbarung stehen, gleichwertig sind und sich nur aus des Evangelien, also seit Gründung des Christentums aus dem Neuen Testament erschöpfen, dann frage ich mich, wieso die Kirche ein derart befremdliche Ansicht zur HS hat ?

    Ich denke da an die Goldene Regel und das Luebesgebot.

    Durch das Liebesgebot und die Goldene Regel hat Jesus meines Wissens eine Abgrenzung auf der Bergpredigt zum mosaischen Gesetz übernommen, was Paulus in seinen Briefen und seinen Bemühungen zur Etablierung einer Kirche und des Glaubens auch hervorgehoben hat.

    Jesus selber stellte Regeln auf, seine Jünger bezogen sich direkt mit dem Judasbrief auf die Geschehnisse im Buch Mose ( Genesis) .

    Dort wird, wenn man der Übersetzung trauen kann, " vom anderen Fleische" berichtet, also es wird nicht vom gleichen Fleische, wie bei HS Verkehr üblich ist geredet, sondern vom anderen Fleische, was mit Sodomie gleichgesetzt wurde.

    Außerdem wird von "Göttersöhnen" berichtet, die ja auch nichts mit der HS zu tun haben dürfen.

    Soweit ich den christlichen Glauben verstehe, gibt es dort doch die sog. Dreifaltigkeit, also im Grunde genommen ist doch das, was Jesus sagte, das gleiche was Gott sagte, bzw. die Aussagen Jesus sind die Aussagen Gottes und umgekehrt.
    Wenn nun diese Aussagen, die in der Bibel in der Offenbarung stehen, gleichwertig sind und sich nur aus des Evangelien, also seit Gründung des Christentums aus dem Neuen Testament erschöpfen, dann frage ich mich, wieso die Kirche ein derart befremdliche Ansicht zur HS hat ?
    Soweit ich weiss, gibt es keine moralischen Verboten gegenüber der HS im neuen Testament.
    Durch das Liebesgebot und die Goldene Regel hat Jesus meines Wissens eine Abgrenzung auf der Bergpredigt zum mosaischen Gesetz übernommen, was Paulus in seinen Briefen und seinen Bemühungen zur Etablierung einer Kirche und des Glaubens auch hervorgehoben hat.

    Jesus selber stellte Regeln auf, seine Jünger bezogen sich direkt mit dem Judasbrief auf die Geschehnisse im Buch Mose ( Genesis) .

    Dort wird, wenn man der Übersetzung trauen kann, " vom anderen Fleische" berichtet, also es wird nicht vom gleichen Fleische, wie bei HS Verkehr üblich ist geredet, sondern vom anderen Fleische, was mit Sodomie gleichgesetzt wurde.

    Außerdem wird von "Göttersöhnen" berichtet, die ja auch nichts mit der HS zu tun haben dürfen.

    Man mag ja über die Paulusbriefe und deren Geltungsgebiete halten was man will, sie gehören aber nicht zu den maßgeblichen Evangelien oder ? Ich denke, dass das auch Sinn mcht, denn abgeleitet von der oftmals genannten -Naturrechtslehre- ist überhaupt nicht bewiesen, dass die angelegte Sexualität nur der Fortpflanzung dient.
    Ein Blick ins Tierrreich hilft da manchmal weiter, denn es gibt auch homosexuelle Tiere, sind die nun auch w"wieder der Natur " ?

    Das Thema NAturrecht und Christentum wird hier behandelt.:

    de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht

    In der Auslegung des AT waren sich Jesus und Paulus offenbar nicht einig, Jesus vollkündete das Liebesgebot Mt22,40EU und die Goldene Regel Matthäus Mt7,12f , in der formuliert ist, dass man andere so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte, wo hingegen Paulus sich auf auf Glaubensgrundsätze bezieht: Römerbrief 7,12

    Wenn man sich nun auf das AT bezieht, ( denn dort stehen ja die Regeln) fällt auf, dass Paulus ja offenbar damit abgeschlossen hat, denn nach Jesus Tod galten gewissermaßen nur die neuen Regeln (.Gal3,24 Matt5,17)Was nun die HS angeht, so ist es doch wohl so, dass Paulus und nach 3,12 Mose das Gesetz dafür nur dem Volk Israels gegeben hat und Paulus erweiterte es in seinen Briefen z.b Korinth nur an bestimmte Personengruppen.

    Es gibt zur Abtrennung des strengen mosaischen Gesetzes noch weitere Beispiele.:

    Unterschiede zum mosaischen Gesetz findet man auch in Apg.15,23-29 in der ab sofort die Beschneidung für "Judenchristen" nicht mehr erforderlich sei. Diese Linie wird auch in den apostolischen verfolgt, wonach kein Wort darin steht, dass Christen dies auch befolgen müssen Kolosser 2, 16, .Tim.4,3; Hebräer 9,8-14. Ganz klar wird das im Brief an die Galater in Kapitel 5 wonach Jesus die Beschneidiung als nicht wichtig ansieht und in erster Linie den Glauben und die Liebe als verbindlich betrachtet.

    Durch das neue Gesetz wird dies offenbar verdeutlicht.:

    ..besonders in den Briefen des Paulus, ist die, dass Christen nicht mehr länger unter der Herrschaft des Mosaischen Gesetzes sind. Diese Wahrheit wird mit deutlichen Worten und auf verschiedene Weise zum Ausdruck gebracht (siehe Röm 6,14; 7,1-14.24-25; 4,21; 5,1.13; 2Kor 3,7-18).

    Dies ergibt sich aus Gal 3,24 (da nach dem Tode Jesu) "die Zucht" fehle und ebenso aus Matt 5,17.

    Dann der Judasbrief:

    Der Brief des Judas ist zudem in einer Zeit der Umbrüche geschrieben worden, er zeigt schon damals, dass nach liberaler Auslegung die Texte in Genesis auch unter den Zeiten des Judas als Sodomie bewertet wurden, was "dem anderen Fleisch" zugewandt bedeutet und aussagt, dass es sich hier um sexuellen Verkehr mit Engeln oder Tieren handelte. Judas hat nach liberaler Auslegung mit der Aussage der "Engel" und den Geschehnissen bei Sodom und Gomorrha eine Verbindung gezogen. Er erwähnte das Beispiel zu Sodom und Gomorrha und bezeichnet die Taten als "ähnlich" zu den Taten der Engel. Die Allegorie, dass "wie sie" sie Unzucht zum "anderen Fleisch" trieben ist eine zeitliche Verknüpfung der beiden Taten.

    Bestätigung findet diese Ansicht in Gen19,1-11

    Ob jetzt das auch die HS umfasst, ist ja offenbar umstritten.

    Und gerade das sog. göttliche Recht widerspricht dem doch nicht oder ?

    Die Evangelien scheinen im Bereich der Moral wohl bewusst kurz gehalten zu ein, damit der Interpretationsraum von Gott realtiv groß ist.

    Wenn ich mir das alles nun so richtig überlege, habe ich eine ganz eigene persönliche Theorie und möchte sie bitten, nicht zu glauben, dass ich das aus was ableite, es ist, um bei diesem unteren Teil meiner email zu bleiben, hier nur Spekulation, mit einigen Bibelstellen untermauert.:

    Das göttliche Recht setzt sich ja offenbar nun nach einiger Ansicht in der Wissenschaft bewusst keine feste Richtschnur für das Naturrecht. Im kanonischen Recht wird dies unterteilt (vgl. z. B. c. 199 CIC) in Naturrecht und göttlichem Recht, dem ius divinum naturale und dem ius divinum positivum. Inwieweit die Evangelien selbst von Gott geschrieben sein sollen, ist umstritten. in Gal 1 Vers 11-12 steht geschrieben, dass die Offenbarung derer direkt von Gott und nich von "Menschenhand" kommen.

    Wenn man Jesus Wort, dass lt. der Bibel als auch "Gottes Wort" bezeichnet wurde, als Urform des Naturrechtes heranziehen müsste, müsste man wiederum das mosaische Gesetz außer acht lassen, die harten Moralvorstellungen hätten demmach im Naturrecht keine praktische Bedeutung mehr:

    Auch das ius congens ist insoweit abgeleitet vom Naturrecht, es ist heute allgemein anerkannt, dass diese Quelle alleine nicht statisch ist und das die Grundlage des ius congens in sich veränderbar ist, da eben auch das Naturrecht Änderungen unterlegen sind. Strittig ist, inwieweit das geltende Naturrecht, dass gewissen Änderungen der Auslegung unterworfen ist, in das ius cogens eingebunden werden kann.

    Wenn man sich nun mal die Hierarchie anchaut, steht ja wohl das Wort Gottes über alles oder ?

    Im kanonischen Recht wird dies unterteilt (vgl. z. B. c. 199 CIC) in Naturrecht und göttlichem Recht sowie dem menschlichen Recht, dem ius divinum und dem ius mere ecclesiasticum. Das ius divinum wird dabei weiter unterteilt, einmal als Zweig des ius divinum positivum und dem ius divinum natruale, wobei ersteres als direkte Offenbarung aus der Bibel, den Evangelien direkt zu entnehmen ist. Auffallend ist, dass gerade die Evangelien und die Naturrechte die engeren Sünden, im Gegensatz zu den später eingefügten Paulusbriefen nicht beinhalten. Nach liberaler Ansicht deutet das daraufhin, dass das göttliche Recht in sich schon als barmherzig und direktes Zeugnis der goldenen Regel und dem Liebesbezug Jesus Christus zu entnehmen sind. Inwieweit die Evangelien selbst von Gott geschrieben sein sollen, ist umstritten. In Gal 1 11-12 steht geschrieben, dass die Offenbarung derer direkt von Gott und nich von "Menschenhand" kommen

    Da Jesus die Bergpredigt mitteilte und somit den Beginn zum NT einleitete, ist auch klar, dass die Evangelien nur von Gott sein sollen, dass heisst, dass Jesus und Gott in sich eins sein sollen. In der Bergpredigt und den Evangelien im NT steht nun nach allgemeiner Lehre nichts gegen HS, ganz im Gegenteil behandelt z.b der Judasbrief die Geschichte um Genesis die sich mit Sodomie befasst, also Tiersex und nicht der Homosexualität.

    So wie ich dies nun alles deute, erkenne ich eigentlich nirgends einen direkten Bezug zur HS, entweder wird hier was kultisches beschrieben oder aber es geht einfach um was ganz anderes bzw, um ungültige Stellen."
    Quelle mein Text .

    Ich würde mich freuen, wenn sie sich dem Thema Homosexualität annehmen könnten, wir Schwule wollen nicht mehr immer so ein schlechtes Gewissen haben und auch nicht - kirchlich begründet - Anfeindungen ausgesetzt sein.

    Wenn sie eine Möglichkeit sehen, würde ich mich freuen, wenn sie uns als Gruppe beistehen könnte.

    Mir ist zudem bewusst, dass sie eine Politikerin sind und keinen Beruf in einer Kirche ausüben
    Da aber gerade die CDU ihre Politik aus dem christlichen Menschenbild ableitet sind diese Bibelstellen wichtig und ich bitte das in ihrer Partei einmal zu diskutieren
    Bis ins 19 Jahrhundert gab es in der Bibel nirgends Kritik gegen Homosexuelle, dass ist eine Erfindung der moderne

    Homosexuelle sind nicht abnormal, sie sind sogar indirekt für den Fortbestand der "Rasse" lt. einiger Studien (Egoistengen) notwendig. Gerade durch unsere Geschichte in Deutschland ( Homosexuelle wurden zu tausenden in KZs getötet) steht es uns - im übrigen auch im Hinblick auf aktuelle Völkerrechtliche Auslegungen zur Homosexualität Res A/HRC/17/L.9/Rev.1 -sehr gut an, hier Homosexuelle nicht mehr aktiv oder passiv zu diskriminieren . Wer gibt einem anderen das Recht, zu bestimmen, wie Homosexuelle gefälligst zu leben haben ?Homosexualität gehört zur Menschheit, viele Staaten in den westlichen Industriestaaten erkennen das an, sie sind also schon einem regionalen Völkergewohnheitsrecht unterzogen, der Artikel 6 des GG wurde daher aus mehreren Gründen ( geregelt in Art.24,25,26,59 GG ) nicht greifen, wenn er überhaupt so abgrenzend ausgelegt werden darf.. Die Regeln des Völkerrechtes, die von den Naturrechten abgeleitet werden und sich teilweise als volles, teilweise als regionales Völkergewohnheitsrecht widerspiegeln teilen klar mit, dass auch Homosexuelle Natur und Grundrechte besitzen Dies leitet sich dann auch aus dem Glauben selbst ab: Jesus ist per se durch die Dreifaltigkeit als " Sprachrohr" der Offenbarung gebunden, was er sagte und sagt war und ist Gesetz. In der Bergpredigt hat Jesus durch die Goldene Regel und das Liebesgebot erst einmal eine Abgrenzung zum alten mosaischen Gesetz unternommen . Das was nun im einzig legitimierten Judasbrief steht, handelt von Sodomie, also Sex mit Tieren und Göttersöhnen.
    Um nochmal auf das Grundgesetz zurückzukommen :
    Die oben genannte Resolution ist in der westlichen Welt in regionales Völkergewohnheitsrecht ausgeartet was nach Art 25 GG auch Deutschland umsetzen muss.

    Auch der religiöse Teil deckt das:

    Man muss jetzt ausholen : Jesus widerspricht sich mit Paulus was im Römerbrief 7,12 klar wird, allerdings verkündete Paulus das einzig legitime, was in seinen Verantwortungsbereich lag : Nach Gal3,24 Matt5,17 verkündete er, dass nach dem Tode Jesu nur noch die neuen Regeln galten, dass alte Testament war außen vor, insbesondere die ersten Kapitel .
    Dann der Judasbrief: Der Brief des Judas ist zudem in einer Zeit der Umbrüche geschrieben worden, er zeigt schon damals, dass nach liberaler Auslegung die Texte in Genesis auch unter den Zeiten des Judas als Sodomie bewertet wurden, was "dem anderen Fleisch" zugewandt bedeutet und aussagt, dass es sich hier um sexuellen Verkehr mit Engeln oder Tieren handelte. Judas hat nach liberaler Auslegung mit der Aussage der "Engel" und den Geschehnissen bei Sodom und Gomorrha eine Verbindung gezogen. Er erwähnte das Beispiel zu Sodom und Gomorrha und bezeichnet die Taten als "ähnlich" zu den Taten der Engel. Die Allegorie, dass "wie sie" sie Unzucht zum "anderen Fleisch" trieben ist eine zeitliche Verknüpfung der beiden Taten. Bestätigung findet diese Ansicht in Gen19,1-11

    Auch kirchenrechtlich deckt sich das:
    Bei den Sünden Sodoms und Gomorras assoziiert man oft das unzüchtige Fehlverhalten zweier Männer miteinander (homosexuelle Begierden). Seit den 80er Jahren ist diese Ansicht umstritten und wird von liberalen Theologen nicht mehr voll geteilt. Nach Ansicht Scharberts handelt es sich vielmehr um Gewalt und das Erzwingen sexueller Befriedigung an Wehrlosen (Tieren, Knaben, schwachen Männern sowie Engeln) siehe : Josef Scharbert: Genesis (Die Neue Echter Bibel, Neues Testament 17/19), Würzburg 1985, S. 154; zitiert bei Doris Maria Märzinger: Das Verschwinden der himmelschreienden Sünden in der europäischen Kirchenpraxis, Wien 1989, Diplomarbeit an der Katholisch-theologischen Fakultät Wien unter der Leitung von Paul Zulehner, S. 14; zitiert in: Karl Golser: Soziale Sünden, die zum Himmel schreien Eine vergessene, aber anscheinend jetzt wieder aktuelle Kategorie, Version vom 23. Mai 2007 zu Wiki Himmelschreiende Sünden

    Über ihren Kollegen Lammert habe ich übrigens mit Befremden reagiert, er will offenbar indirekt die Lebenspartnerschaft wieder abschaffen
    Ich denke nicht das das geht
    , allein die EMRK verbietet es dann, wenn eine Mehrzahl der Unterzeichnetstaaten sie einführt und die EGMR Richter das dann so auslegen, dass es mit der EMRK passt. Im übrigen müsste es bei einer Abschaffung Übergangsregelung geben. Weiterhin weiß ich zwar nicht ob jetzt Teile zustimmungspflichtig sind aber selbst wenn nicht, so wäre bei der momentanen Mehrheit noch eine Überstimmungvmit 2/3 Mehrheit im Bundestag nötig im die Lebenspartnerschaft wieder abzuschaffen.

    Wir haben Jahrzehnte die Verfassung nicht ganz beachtet, erst jetzt erkennen wir, was in Art 3 und 6 stehen Denn anders als in der WRV steht in Art 6 nirgends das eine Ehe definiert wird durch Mann und Frau, dass hat auch das AG Frankfurt 40 UR III E 166/92 so festgestellt, es sagte das man aus Art 6 nichts festes ableiten kann und der Schutz erweitert wird auf gleichgeschlechtliche Ehen. Im übrigen sollten solche Fragen nicht im Parlament diskutiert werden weil das unveräußerliche Menschenrechte sein sollten, darüber " stimmt" man nicht ab

    FAZIT: Ich möchte sie doch bitten, Homosexuelle in Ruhe zu lassen oder sie zumindest als Partei nicht zu schaden.
    Ich verstehe die Anfeindungen nicht, die ihre Partei immer gegen Homosexuelle hat, ich finde es würde diesem Land gut zu Gesicht stehen, wenn es doch - ähnlich wie in Großbrittanien - endlich die Ehe gleichstellt und in der Verfassung unveräußerliche Rechte reinschreibt
    Angesichts unserer Deutschen Geschichte steht es uns gut an, wenn wir es Präsident Obama gleichmachen und nicht immer auf so eine kleine hilflose Minderheit, wie den Homosexuellen einschlagen
    Ich denke Wahlkampf gegen Homosexuellen, um vielleicht konservative Wähler zu gewinnen, rächt sich, da so was in Deutschland hoffentlich keinen Erfolg haben kann

    Alles Gute

    Mit freundlichen Grüßen
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Miguel53deProfil
  • 10.07.2013, 02:01hOttawa
  • Antwort auf #20 von alexander
  • Wie sich so etwas verfestigt. Schroeder hat das nie gesagt. Und auf die Frage Beckmanns: "Ist Putin ein lupenreiner Demokrat?", nicht einmal mit "Ja" geantwortet. Vielmehr hat er sich sehr dezidiert dazu geaeussert. Und das vor immerhin neun Jahren, als Putin noch deutlich naeher an einem demokratischen Standard war, als heute.
    Es ist schon merkwuerdig, wie es die Medien schaffen, den Menschen etwas als "wahr" in die Koepfe zu haemmern. Und wie es auch hier immer wieder kolportiert wird.
    Ich bin nun wirklich kein Schroeder-Freund. Doch wenn etwas offensichtlich falsch ist, ist und bleibt es falsch. Und wird auch dort staendige Wiederholung nicht richtiger.
    Es ist wie mit "Harry hol den Wagen." Ein Satz, der nie gefallen ist. Und doch fuer immer DIE Erinnerung an Horst Tappert bleiben wird.
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#28 Jürgen WenkeAnonym
  • 10.07.2013, 08:45h
  • Die CDU ist seit 1945 die Partei, die Schwule und Lesben mit den zur Verfügung stehenden Mitteln maximal diskriminiert. Mittel: Strafrecht § 175, Verweigerung der Entwicklung und Weiterentwicklung des Lebenspartnerschaftsrechts, gesellschaftliche Ausgrenzung in Sprechen und Handeln (von Adenauer über Kohl bis Merkel).
    Unterstützung von katholischer Kirche mit Moralvorstellungen aus dem Mittelalter.

    Da fällt mir nur ein: Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.

    Übersetzt: Klöckner und Co. machen weiße Tünche über braunschwarze Grundgesinnung in Sachen Schwule und Lesben. Die Eine will unbedingt in Rheinland-Pfalz an die Macht, die andere (Merkel) lebt selbst kinderlos und geschieden und praktiziert nicht, was sie predigt.

    Für Schwule und Lesben mit Sachverstand: ein Unding, die zu wählen.
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#29 guter summeAnonym
#30 BjörnarAnonym
  • 10.07.2013, 12:12h

  • "Das C in der CDU sei einfach eine generelle Aufforderung zu Mitmenschlichkeit und Solidarität."
    Homosexuelle und deren Familien zu Mitbürgern zweiter Klasse zu machen, hat weder mit Mitmenschlichkeit noch mit Solidarität zu tun, sondern mit Überlegenheitsdünkeln.
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#31 ösi in BerlinAnonym
  • 10.07.2013, 12:13h
  • mein Weltbild ist gerade ins Wanken gekommen. Queer.de war in meinen Augen immer der "schwule Stürmer" und jetzt das! Ein positiver Beitrag über CDU/LSU...
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#33 TheDadProfil
  • 10.07.2013, 14:27hHannover
  • Antwort auf #26 von Martin28a
  • Wie niedlich..

    Da hast Du dir aber wieder viel Mühe gemacht, dafür bekommst Du einen Fleißpunkt..

    Blöd bloß :
    Mann kommt einer studierten KATHOLISCHEN Theologin nicht mit Beweisen die auf Thesen Martin Luther´s basieren..

    Das fordert nur deren Opposition zu diesen heraus..

    Das anführen von Bibelstellen zum "Beweis" göttlichen Wirkens ist da auch eher kontraproduktiv, denn es gilt dieser Frau klar zu machen das ihre Position bezüglich der Bürgerrechte für ALLE eben NICHT durch theologische Thesen gestützt werden dürfen, will sie sich demokratisch verhalten..

    Ihre theologische Position hat nämlich zu der fehlerhaften Haltung geführt..
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#34 FoXXXynessEhemaliges Profil

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