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  • 11. Juli 2013 10 2 Min.

Ist dieser fesche kostümierte Superheld wirklich bloß ein profaner Hetero? (Bild: Sony)

Gerade ist Andrew Garfield für "Spider-Man 2" wieder in sein rot-blaues Kostüm geschlüpft, schon hat er einen Vorschlag für Teil 3: Der Spinnenmann soll seine Homosexualität entdecken.

Privat ist Theater- und Filmschauspieler Andrew Garfield mit Kollegin Emma Stone liiert, seine Figur "Spider-Man" soll aber auf seinen Wunsch hin schwul werden. Der 29-Jährige erklärte gegenüber "Entertainment Weekly", er habe mit Produzent Matt Tolmach darüber diskutiert, ob seine große Liebe Mary-Jane unbedingt weiblich sein muss: "Was wäre, wenn MJ ein Typ wäre? Warum sollte Peter nicht seine Sexualität erkunden? Das wäre noch nicht einmal wirklich bahnbrechend. Warum kann er nicht schwul sein? Warum kann er nicht auf Jungs stehen?", fragte Garfield.

Einen möglichen Partner hat er bereits ausgemacht: "Ich bin besessen von Michael B. Jordan, seit er bei 'The Wire' mitspielt. Er ist so charismatisch und talentiert. Es wäre sogar noch besser: Wir hätten gemischtrassische Bisexualität." Der 26-jährige Jordan ist neben der HBO-Serie "The Wire" für seine TV-Rollen in "Friday Night Lights" und "Parenthood" bekannt.

MJ aus Teil 2 geschnitten


Garfields Traumtyp Michael B. Jordan (Bild: NBC/Universal)

Bislang hat Sony allerdings die kalifornische Schauspielerin Shailene Woodley als MJ gecastet. Zwar wurden Szenen mit ihr in "Spider-Man 2" gedreht, die allerdings nach Angaben des Regisseurs aus dem Film geschnitten worden sein sollen.

Fans müssen sich noch etwas gedulden, um den zweiten Teil der Spinnenmann-Neuauflage zu sehen: Die Fortsetzung des Films, der weltweit eine dreiviertel Milliarde Dollar eingespielt hat, soll erst im Mai 2014 in den Kinos anlaufen.

Der in Amerika geborene aber in Südengland aufgewachsene Andrew Garfield ist vor allem durch seine Rollen in "The Social Network" und in "The Amazing Spider-Man" bekannt geworden. Er hat aber auch schon Erfahrungen mit schwulen Rollen gemacht: So spielte er 2006 Jamie in der Theaterversion von "Beautiful Thing". In diesem Stück verlieben sich zwei Teenager aus einem Londoner Problemviertel ineinander. Zuvor hatte er auch bei einer Bühnenversion von "The Laramie Project" mitgewirkt, dass vom brutalen Mord am schwulen Studenten Matthew Shepard handelt. (dk)

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.07.2013, 16:19h
  • Das wird für ihn wohl ein Traum bleiben.
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#2 TimonAnonym
  • 11.07.2013, 18:28h

  • Wäre sehr sinnvoll. Damit würde man auch Leute erreichen, die man anders nicht erreicht.

    Und je mehr positive Darstellungen von Homosexualität desto besser.
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#3 GurkenhobelAnonym
  • 11.07.2013, 19:01h
  • Genau die richtigen Fragen. Warum muss ein Superheld eigentlich grundsätzlich hetero sein? Oder nur hetero-Freunde haben? Etwas weltfremd. Man muss ja kein großes Thema daraus machen, dass der Superheld oder sonst wer schwul ist, im Gegenteil, man würde wahrscheinlich mehr erreichen, indem es ganz einfach so wäre und gut ist.
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