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Einzelkommentar zu:
Der "Spiegel" und die Kompassnadel – eine verpasste Gelegenheit


#10 TheDadProfil
  • 16.07.2013, 15:59hHannover
  • Antwort auf #5 von GerdBerlin
  • Es waren keine "anderen" Zeiten !

    Wir reden hier auch nicht über Helmut Schmidt, der sich als Hamburger Innensenator gezwungen sah geltendes Strafrecht, und damit Bundesrecht durchzusetzen, ebenso wie andere Innenminister anderer Bundesländer auch..

    Deren "Spiegel-Affairen" gingen bloß nicht so groß durch die Presse..

    Nach den "Erfahrungen" mit der Pest im Mittelalter, die eben NICHT durch die Juden in die Städte geschleppt wurde, sondern von Flöhen die auf Ratten Blut saugen, nach den "Erfahrungen" mit der "Spanischen Grippe", die in den 20´er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mehr als 25 Millionen Tote gefordert hatte, wußte jeder der mit Medizin zu tun hatte, das weder ein Virus noch ein Bakterium sich so selektiv seine Wirte aussucht..

    Die Maul-und Klauen-Seuche rafft nicht nur männliche Rinder dahin..
    Sie springt auf alle Klauen-Tiere wie Rinder und Schafe..

    Der Spiegel hätte sich an das Hamburger Tropeninstitut wenden können..

    Dort wäre ihnen erklärt worden das es nicht sein kann das eine Virus-Erkrankung nur Schwule betrifft, und ein "herauswachsen" aus der "bevorzugten Wirtsgruppe" unmittelbar bevorsteht, oder bereits stattgefunden hat..

    Das "herausragende" Symptom, das Kaposi-Sarkom war keine Neuheit..

    Der Wiener Dermatologe Moritz Kaposi hatte es 1872 erstmals beschrieben..

    Es KONNTE damit kein "Schwulen-Krebs" sein !

    Mit dem Auftauchen der Infektion außerhalb Amerika´s als damals vermutetem Ursprungsland war AIDS bereits zur Pandemie geworden..

    Da half auch keine vorauseilende "Übervorsichtigkeit" die nichts weiter als Panikmache auf Kosten der Schwulen war !

    Wer nichts über die Zeit weiß könnte sich erst einmal darüber informieren bevor er hier den Spiegel verteidigt..

    Die haben damit Kasse gemacht..
    Das kann Mann sogar genau nachrechnen wie sehr ihr Umsatz damit angestiegen ist..

    Und neben der überfälligen Entschuldigung im Blatt könnte Mann erwarten das dieser Umsatz für AIDS-Projekte gespendet wird..
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