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Kommentare zu:
US-Homogruppen kritisieren Zimmerman-Urteil


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Martin28a
#3 UnsrSeligAmerikaAnonym
  • 16.07.2013, 19:54h
  • Ob sich schwarze Gruppen auch bei Homomord solidarisieren würden..

    Aber, man soll ja nicht Minderheiten gegeneinander auspielen...

    Ich denke, dieser Fall sollte nicht nur eine Rassismusdebatte auslösen, sondern es sollte erneut das beschissene Waffen- und Notwehrgesetz diskutiert werden.

    Solche Notwehr-Tötungen passieren in USA nämlich ziemlich oft, mit viel absurderen Abläufen.

    Schließlich gehört der Täter auch einer Minderheit an.
    Latino erschießt Schwarzen, dann kommt der Weiße und erschießt Latino.
    So siehts doch drüben aus, oder?!
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#4 TheDadProfil
  • 16.07.2013, 22:36hHannover
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Allerdings..

    Wer jemanden mehrere Blocks verfolgt, ihn beschimpft und dann erschießt, der nicht nur offensichtlich unbewaffnet ist, sondern auch noch aus purer Angst vor dem tatsächlichen Angreifer qausi flüchten muß, der gehört nicht freigesprochen..

    Das war Mord !

    Das Recht zur Selbstverteidigung gilt nur wenn Mann angegriffen wird, und in diesem Fall sogar nur wenn Mann auf dem eigenen Grund und Boden angegriffen wird..

    Beides war nicht der Fall und damit gehört Zimmerman auch wegen Mordes aus Hass verurteilt !
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 17.07.2013, 10:15h
  • Antwort auf #3 von UnsrSeligAmerika
  • "Ob sich schwarze Gruppen auch bei Homomord solidarisieren würden.."

    Ob LGTB, afro-amerikanisch oder jüdisch: Die Bürgerrechtsgruppen arbeiten mittlerweile gut zusammen. Da wirkt auch der Obama-Effekt nach und das geht bis zu bekannten afro-amerikanischen Predigern in Baltimore, die bei der Volksabstimmung für unsere Gleichstellung eingetreten sind.

    Wie wichtig Solidarität unter Minderheiten ist, zeigt das abschreckende Beispiel Frankreich, wo der Großrabbiner homophobe Verschwörungstheorien von einer klerikalen Dame abschrieb, die rechts vom FN zu verorten ist. Von der Homophobie vieler Migranten aus der arabischen Welt ganz zu schweigen.

    Aber auch der altfranzösische Vorzeige-Schwule Jean Cocteau war (im Gegensatz zu seinem Freund Jean Marais) z. Zt. von Vichy kein Charakterheld. Die Breker-Kerle waren ja soooo ääästhetisch...

    ääääh...

    Das alles wirkt noch nach und vergiftet die Atmosphäre.
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#6 SebiAnonym
  • 17.07.2013, 10:18h
  • Schlimm!

    Da muss man als harmlose Bürger Angst haben, von einem Wahnsinnigen abgeknallt zu werden, nur weil man schwarz ist.

    Das sind diese bescheuerten amerikanischen Waffengesetze... Wenn jeder Depp ganz legal Waffen haben darf, sind solche Sachen vorprogrammiert.

    Und wenn das dann auch noch in einem Freispruch gipfelt, wissen die auch noch, dass sie mit ihrer Verantwortungslosigkeit immer davonkommen.

    Wäre das Urteil ähnlich ausgefallen, wenn der Schütze ein Schwarzer wäre und das Opfer ein weißer?!
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#7 Tanja KrienenAnonym
#9 sperlingAnonym
#11 TanjaKrienenAnonym
  • 17.07.2013, 13:54h
  • Antwort auf #10 von latte nunft
  • So wie der Fall liegt, wurde er nicht diskriminiert, denn er griff an. Auch der "Täter" war Mitglied einer Minderheit. Lation! Was nun? Ich solidarisiere mich also mit der zweiten Minderheit. Ich müsste mich auch mit homophoben Migranten solidarisieren, wenn diese gewalttäig sind. Nein, so kann die Sache nicht laufen. Man muss immer genau schauen, wie der Fall liegt. Ansonsten stellt man Freibriefe für die unmöglichsten Leute aus!
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#12 latte nunftAnonym
#13 TheDadProfil
  • 17.07.2013, 14:26hHannover
  • Antwort auf #11 von TanjaKrienen
  • Wer griff da wen an ?

    Und wieso ist es von Belang das der Schütze Zimmerman ein "Latino" ist ?

    Der Mann beruft sich auf ein lokales Gesetz in Florida, dem "Stand-Your-Groung-Law"..

    Dieses besagt das Mann seinen eigenen Grund&Boden mit der Waffe verteidigen darf..

    Zimmerman verfolgte den Jungen mehrere Blocks weit von seinem eigenem Grund&Boden entfernt, beleidigte ihn und erschoß ihn dann..

    Das ist durch das Gesetz weder gedeckt, noch ganz sicher beabsichtigt..

    Zimmerman ist ein Rassist, und zwar TROTZ seiner Zugehörigkeit zu einer anderen Minderheit, und er ist ein Mörder, weil er nicht seinen Grund&Boden verteidigt hat, sondern einen Jugendlichen zuerst verfolgt, dann beleidigt und dann erschoßen hat..

    Und es paßt in´s System..
    ""Das Gericht hatte die Identität der sechsköpfigen Jury und ihre ethnische Zusammensetzung nicht bekanntgegeben. Doch Journalisten kamen zu dem Schluss, es müsse sich um fünf weiße Frauen und eine Frau mit lateinamerikanischen Wurzeln handeln""..

    Kein/e Afroamerikaner/in..

    Grundsätzlich geht es auch nicht darum sich nur mit anderen Minderheiten zu solidarisieren, sondern sich mit dem auseinanderzusetzen was richtig oder was falsch ist..

    Und jemanden zu verfolgen der auf dem Weg nach Hause zu seiner Mutter ist, ihn zu beleidigen, zu unterstellen das er Straftaten begeht weil er ein Afroamerikaner ist, und zu erschießen, ist garantiert falsch..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 JoonasAnonym
#15 JoonasAnonym
  • 18.07.2013, 08:11h
  • Antwort auf #11 von TanjaKrienen
  • Es geht nicht darum, mit welcher Minderheit man sich solidarisiert.

    Es geht darum, wer Opfer und wer Täter ist. Wäre das Opfer ein Weißer und der Täter ein Schwarzer, hätte ich das genauso schlimm gefunden. Aber wenn das Opfer ein Schwarzer ist, finde ich das nicht weniger schlimm, weil er schwarz ist.

    Du klingst wie ein NPD-Mitglied. Bitte tu uns den Gefallen und such Dir einen anderen Ort um Deine Profilneurosen auszuleben... Wir können nichts für Deine psychischen Probleme, also lass und in Ruhe und such Dir professionelle Hilfe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#16 Tanja KrienenAnonym
  • 18.07.2013, 08:24h
  • Antwort auf #15 von Joonas
  • So? Wie ein NPD-Mitglied? Die Frage ist hier, wer positiven Rassismus verbreitet, obwohl die Fakten andere sind. Man muss ich fürchten vor Leuten, die Menschen mit einer anderer Meinung in die Psychiatrie stecken wollen. DAS hört sich eher nach NPD an. Oder SED.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 TheDadProfil
  • 18.07.2013, 13:03hHannover
  • Antwort auf #16 von Tanja Krienen
  • ""Die Frage ist hier, wer positiven Rassismus verbreitet, obwohl die Fakten andere sind""..

    ""positiven rasismus""..

    Den Begriff muß Mann sich mal auf der Zunge zergehen lassen..

    Das ist ein unverschämter Sprachgebrauch und kennzeichnet nichts weiter als die übliche Täter-Opfer-Umkehr..

    Und hier werden durch ein unverschämtes Gesetz Bürger aus unterschiedlichen Minderheiten gegeneinander ausgespielt, in dem die einen sich als "Hilfs-Polizisten" aufspielen, und die anderen durch Normativitäten zu den Bösen stilisiert werden..

    Jeder 7. erwachsene Amerikaner sitzt aktuell in Haft, davon über Zwei/Drittel davon sind Angehörige von ethnischen Minderheiten..

    Noch schlimmer der Anteil der Häftlinge in Todeszellen..
    Hier liegt der Anteil der ethnischen Minderheiten bei über 80 %..

    Das STINKT nach Rassismus und nach einer Form von SiegerJustiz !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 Zenon
  • 19.07.2013, 13:04h
  • Warum wird nie berichtet, dass:
    - Martin immer wieder in Schlägereien verwickelt war?
    - Martin begabter Kampfsportler war?
    - Martins Freundin ihn bat, doch endlich aufzuhören, sich immer wieder zu prügeln?
    - Martin sich mit dem Zusammenschlagen seiner Opfer brüstete?
    - Martin auf dem am Kopf blutenden Zimmerman saß, während letzterer um Hilfe rief? (Zeugenaussage)
    - Martin Zimmermans Kopf immer wieder auf den Beton knallte? (Zeugenaussage)
    - Zimmerman erst auf Nachfrage eines Polizisten am Telefon sagte, Martin sei schwarz (und es nicht das erste war, was er sagte, wie von vielen Medien kolportiert)?
    - Zimmerman als Mentor afroamerikanische Jugendliche betreute?
    - Zimmerman Obama gewählt hat?
    - Zimmerman Mord, Totschlag und Kindesmissbrauch vorgeworfen wurde, ganz so als wolle man ganz sicher gehen, dass er schuldig erklärt wird?
    - eine Unterabteilung des Washingtoner Justizministerium mehrere 1000 $ für Demos gegen Zimmerman zur Verfügung stellte?
    - 90% der getöteten Schwarzen von Schwarzen ermordet werden?
    - Obama durch seinen Auspruch "Er hätte mein Sohn sein können", eine Vorverurteilung vornahm, die eines Präsidenten unwürdig ist?

    Kann man übrigens alles in ausländischen Zeitungen nachlesen. Warum nicht auch mal in deutschen? Oder auf queer.de? Ach so, entspricht nicht dem Weltbild ...
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#19 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.07.2013, 00:52h
  • Antwort auf #9 von sperling
  • "lege ich damit die latte an die lernfähigkeit meiner mitmenschen unrealistisch hoch an?"

    Ja.

    Erleiden von Unrecht sensibilisiert nur gegenüber dieser eigenen Erfahrung. Dies zu verallgemeinern auf alle Fälle von Unrecht, auch wenn sie völlig Unbekannte betreffen und mit der eigenen Lebenssituation nichts zu tun haben ist ein großer zivilisatorischer Schritt. Ist selten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#20 -hw-Anonym
#21 Sebastian2000Anonym
  • 21.07.2013, 12:06h
  • Antwort auf #18 von Zenon
  • @ Zenon

    Fragen über Fragen. Nur hier wird man keine Antworten finden.

    Ein Zeuge, der einzige Zeuge der die "Tat" beobachtet hat,, hat zweifelsfrei ausgesagt das der "Schwarze" mit dem schwarzen Pullover auf dem Mann mit dem roten Pullover (Zimmerman) sass und ihn schlug.

    Dann hat es geknallt.

    Notwehr. Ganz klar.
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#22 Zenons WeltbildAnonym
#23 TheDadProfil
  • 21.07.2013, 14:08hHannover
  • Antwort auf #21 von Sebastian2000
  • Martin kommt von der U-Bahn, ist auf dem Weg nach Hause..

    Dabei kommt er, wie schon hunderte Male zuvor auch am Haus von Zimmerman vorbei..
    Doch Heute ist irgendetwas anders..
    Zimmerman steht vor seinem Wohnhaus, die Waffe in der Tasche..

    Er beobachtet Martin, wie er vorbeigeht..
    Spricht ihn an, doch Martin reagiert nicht, und geht weiter..
    Da geht Zimmerman ihm hinterher..

    Zimmerman holt auf, weiter Martin anzusprechend..

    Er hält ihn für einen der Jugendlichen die immer Ärger in der Nachbarschaft machen..

    Die Worte werden härter..
    Beleidigend..
    Rassistisch..

    Martin dreht sich im Gehen um, und brüllt zurück..
    Er will seine Ruhe..

    Zimmerman holt ihn ein, packt Martin an der Jacke um ihn aufzuhalten..

    Martin will sich loreißen, es kommt zu einer Rangelei..

    Zimmerman provoziert weiter, hält Martin an der Jacke, und Martin schlägt zu, um sich zu wehren..

    Zimmerman geht zu Boden, Martin ist über ihm, brüllt "Laß mich in Ruhe, ich habe nichts getan"..

    Ein Schuß..

    MORD !

    Das "Stand-Your-Ground-Law" erlaubt nicht das herumtragen von Waffen !

    Es erlaubt nur sich eines Eindringlinges auf seinem Grund & Boden zu erwehren, eines Eindringlinges, der in´s Haus einbricht..

    Die Szenrie, mehrere Blocks vom Wohnhaus Zimmerman´s entfernt hat nichts von einem "Eindringen"..

    Zimmerman hat das Gesetz in seine Hand genommen, Rache geübt, SELBSTJUSTIZ..

    Er war nicht bedroht in dem Moment, selbst in dem Moment nicht als Martin zuschlug..

    Zimmerman hätte die Polizei rufen, Anzeige erstatten können, seine Behauptung, Martin gehöre zu einer der Jugendbanden die Einbrüche begingen der Polizei mitteilen können..

    Aber Zimmerman war in einer Bürgerwehr, er wollte selbst für Recht und Ordnung nach seiner Vorstellung sorgen..

    Das war und bleibt Mord !
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#24 Zenon
  • 22.07.2013, 09:55h
  • @Zenons Weltbild: Kann ich die Abwesenheit von Gegenargumenten dahingehend deuten, dass Du meine Skepsis ob des Urteils zumindest teilst? Oder ist Dir tatsächlich so schnell nichts eingefallen? Geh bitte noch einmal in Dich bevor Du in Deiner Not die Nase rümpfst über Appelle Naziopfer nicht zu verhöhnen.
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