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Kommentare zu:
Bayerischer Landesbischof stellt sich hinter Homo-Paare


#1 AlexAnonym
  • 22.07.2013, 16:12h

  • Schön, dass es auch noch vernünftige Menschen gibt, die Liebe über Hass stellen.
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#2 GerdBerlinAnonym
  • 22.07.2013, 16:16h
  • Die evangelischen Landeskirchen sind die einzigen Kirchen, in denen schwule Männer das Gefühl haben können, willkommen zu sein.
    Schwule sollten nicht mit der Römisch-katholischen Kirche, mit evangelischen Freikirchen oder mit charismatischen und evangelikalen Gruppen herum experimentieren. Das bringt auf Dauer nur Frust.
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#3 VolumeProProfil
  • 22.07.2013, 16:31hMönchengladbach
  • Ich selbst bin Atheist und habe daher mit Kirchen als solches nichts am Hut. Für mich ist das alles unnötig.
    Aber wenn ein Schwuler oder eine Lesbe dem christlichen Glauben folgt, dann halte ich die Evangelische Kirche in Deutschland für erste Wahl.

    Auch bin ich dafür, dass der seltsame Mann aus Russland, Kyrill oder wie er heißt, sich mal von Herrn Bedford-Strohm in Bibelkunde unterrichten lässt. Da wird er mit Sicherheit viel lernen können.
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#4 Martin28a
#5 AndreasAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 GerdBerlinAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
  • 22.07.2013, 17:25h
  • Antwort auf #2 von GerdBerlin
  • "Schwule sollten nicht mit der Römisch-katholischen Kirche, mit evangelischen Freikirchen oder mit charismatischen und evangelikalen Gruppen herum experimentieren. Das bringt auf Dauer nur Frust."

    Meine Erfahrung ist:

    Das gilt eigentlich für alle vernunftbegabten Christinnen und Christen - unabhängig von ihrer sexuellen Identität.
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#9 HugoAnonym
  • 22.07.2013, 17:57h
  • Sag noch einer Bayern währ konservativ.
    Da sieht man, das die evangelische Kirche weit voraus der katholischen kirche ist.
    Weiter so Herr Heinrich Bedford-Strohm, sie sprechen mir aus dem Herzen:
    "Es kann uns nichts besseres passieren, als wenn Menschen, die in solchen Lebensgemeinschaften leben, das für sich als erstrebenswertes Ziel sehen, dass sie sich nicht wechselseitig fallen lassen, sondern mit dieser Verbindlichkeit leben". Dieses Streben sei "im besten Sinne biblisch".
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#10 Roman BolligerAnonym
#11 anonymusAnonym
  • 22.07.2013, 20:50h
  • Antwort auf #10 von Roman Bolliger
  • Der Herr Landesbischhof hat in seiner Kirche Koranlesungen abhalten lassen. Keine ernstzunehmende Religionsgruppe lässt es zu, dass "heilige Bücher" von der anderen Gruppe in ihren Räumen vorgelesen, rezitiert werden. In keiner Synagoge wird der Koran gelesen oder das neue Testament. In keiner Moschee wird das neue Testament oder die Torah gelesen. Der gnädige Herr Landesbischof hat verlauten lassen, wie sehr ihn die islamische Kultur und der Glaube der Muslime "beeindrucken". Er gehört zu denjenigen, die als erste alles hinschmeissen werden und "Ihre" Schäfchen im Stich lassen.
    Dieser "Prediger" hat schon lange, lange, lange keinen Bezug zum christlichen Glauben mehr. Denkt bitte mal nach. Er hoffiert zwei Gruppen von denen die eine die andere definitiv verfolgen wird (und es teilweise auch bereits tut) Das gleiche tun auch gewisse Politiker, um Stimmen zu kriegen. Die evangelische Kirche ist lediglich ein Esoterikverein , sie hat kein Fundament mehr, sie steht auf keinem Felsen, ihr Untergrund ist nur noch Sand, Geröll und Schlamm. Sie macht alles um ihre Mitglieder zu halten oder neue hinzuzugewinnen. Sie verrät und verkauft euch bei der erstbesten Gelegenheit.
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#12 GerdBerlinAnonym
#13 HugoAnonym
#14 SmileyEhemaliges Profil
  • 22.07.2013, 22:28h
  • Antwort auf #11 von anonymus
  • Der ich nun ein Freund der Religionen nicht bin, nicht sein kann und will, möchte ich aber doch gern darauf hinweisen daß es schwule Muslime gibt, die an ihren Gott glauben, so wie es schwule Christen gibt. Im allgemeinen ist es für einen Muslim in einem muslimisch geprägten Land ungleich schwerer, wenn nicht unmöglich, diesen Teil seiner Persönlichkeit frei zu leben, überhaupt zu leben. Meine warmen Brüder und Schwestern werden in einigen dieser Länder hingeschlachtet, eingekerkert, gefoltert und ermordet. Gerade deswegen mag ich keine undifferenzierten Schmähungen á la "die Muslime sind alle ..."

    Ein Muslim ist zunächst einmal und vor allem anderen ein Mensch, gleich mir an Rechten, enger mir genetisch verwandt als vielleicht meine eigene Tante Trude und von mir aus auch schöpfungstechnisch Fleisch meines Fleisches. Es mag Muslime geben die dies völlig anders sehen würden, aber ich war noch nie ein guter Zuhörer.

    Mich beeindruckt die Kultur des Islam mindestens ebenso wie den Herrn Bischof, weil diese Religion in ihrem Goldenen Zeitalter, von der Herrschaft der Omaijaden bis zum Fall der Abbasiden, und lange Zeit während des Osmanischen Reiches großartige Leistungen auf allen Gebieten der Zivilisation erbracht hat.

    Das findet auch seinen Niederschlag in dem Umstand daß einige große Geister der Aufklärung nicht zu knapp Inspiration aus der Welt des Orients gewonnen haben.

    Die evangelische Kirche mag auf keinem Felsen stehen, aber braucht's denn einen Felsen, einen Klotz am Bein? Fluctuat nec mergitur, mein Freund.
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#15 AlfiAnonym
  • 22.07.2013, 22:43h
  • Ich bin nicht wegen dem Papst in der Kirche, sondern weil ich an Gott glaube, welcher mir Leben nach dem Tod schenkt.
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#16 dem RollbackAnonym
  • 23.07.2013, 09:29h
  • "Intention sei gewesen, die biblisch geforderte "lebenslange Verbindlichkeit" auch auf "moderne Formen" der Familie zu übertragen. "Letztlich geht es darum, solche Wertmaßstäbe so breit wie möglich in der Gesellschaft zu verankern", so Bedford-Strohm."

    Und Intention (von Teilen) der Schwulenbewegung war es einmal, diese reaktionäre Ideologie auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.

    Heute lassen sich Schwule damit bereitwillig in alles einordnen, was die ausbeuterischen und unterdrückerischen Verhältnisse der Klassengesellschaft brauchen.

    Sexuelle Befreiung und Gleichberechtigung von Homosexualität wird es auf diesem Wege niemals geben.
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#17 biblischAnonym
#18 dem ankerAnonym
#19 GerdBerlinAnonym
  • 23.07.2013, 10:38h
  • Antwort auf #16 von dem Rollback
  • "Und Intention (von Teilen) der Schwulenbewegung war es einmal, diese reaktionäre Ideologie auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern."

    Und warum hat das nicht geklappt?
    Weil alle Menschen, also natürlich auch die Schwulen, auf Zweierbeziehung ausgelegt sind. Die Ehe (Hetero und Homo-Ehe) ist keineswegs überholt, sondern in unserer anonym gewordenen Gesellschaft notwendig denn je.
    Ich habe in meinem Leben nicht einen einzigen schwulen Mann kennengelernt, der sich NICHT nach einer auf Dauer angelegten Zweierbeziehung gesehnt hätte. Die Öffnung der Ehe für schwule Männer stabiliert dieses Lebenskonzept und das ist gut!
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#20 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 10:50h
  • Antwort auf #16 von dem Rollback
  • Klar, das ist bieder und eine Variante von Heteronormativität.

    Aber man geteilter Meinung sein, ob lebenslange Verbindlichkeit den heutigen Turbo-Kapitalismus mit seinen extremen Flexibilitätsanforderungen widerspiegelt. Verbindlichkeit bedeutet im Gesellschaftlichen auch soziale Sicherheit. Und im Privaten Beharren.

    Da entspricht der gesteigerte Körperkonsum mit eigens eingerichteten Wirtschaftszweigen (Subkultur, Fitness-Industrie etc.) eher den kapitalistischen Marktbedingungen, unter denen der Gegenüber dann zum Objekt oder zur Ware wird.
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#21 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 10:59h
  • Antwort auf #11 von anonymus
  • Gäähn

    "Wäre ich nicht als Christ geboren, so wäre ich ein Muslim !" Kaiser Wilhelm II

    War das jetzt auch ein Multi-Kulti-Träumer?

    Nicht der ev. Bischof, sondern Politikerinnen wie die unsägliche Claudia Roth wollen klerikalen und islamistischen Fundis und uns dienen. Aber das ist eine dummschlaue Taktik und hat mit einen interreligiösen Dialog nichts zu tun.

    Nebenbei: Mit Esoterik hat die Kirche, deren Theologen die historisch-kritische Bibelinterpretation erfunden haben, von allen Religionen noch am wenigsten zu tun.
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#22 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 11:06h
  • Antwort auf #20 von goddamn liberal
  • Verbindlichen Dank für die roten Kästchen. Sie stehen mir gut.

    Rumvögeln kann Spaß machen. Dass es zur Revolution oder auch nur zur gesamtgesellschaftliche Reform führt, ist ein Märchen der Bürgerkinder von '68.

    Rumvögeln macht nichts. Weder positiv noch negativ.

    Beate Uhse war ne interessante Frau. Sie taugt aber nicht als Freiheitsstatue.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 anonymusAnonym
  • 23.07.2013, 11:53h
  • Deinem Kommentar entnehme ich, dass Gott für dich "Kultur" ist. Gott ist
    k e i n e Kultur. Gott ist Gott.
    Es wäre wünschenswert dass du erkennst, wes Geistes Kind dieser Mann und diese Glaubensgemeinschaft ist.
    Ein Prediger der seinen Herrn, seinen Gott relativiert und Tür und Tor einer fremden Religion öffnet, verkauft dich für weniger als n Appl und n Ei. Die islamische Religion ist n i c h t mit der christlichen kompatibel. die islamische Religion verneint den Kreuzestod Jesu Chirsti, die islamische Religion redet pausenlos davon a l l e Propheten zu akzeptieren. Das tut sie nachweislich nicht. Würde sie das, würde sie den Prophezeiungen von Daniel, von Jesaiah, Jeremiah, von Amos, von Hezekiel etc. glauben. Sie würde 1. Mose akzeptieren in der klar und deutlich die unterschiedlichen Werdegänge von Isaak und Ismael dargelegt werden. Sie würde die Worte akzeptieren, die Jesus über Gott sprach -" Ich bin nicht gekommen das Gesetz zu ändern sondern zu erfüllen. Es wird nicht ein Tüpfelchen vom Gesetz vergehen bis dies alles geschieht. "
    Der Koran behält sich nach eigener Aussage vor, Gesetze zu ändern,hinzuzufügen oder wegzunehmen. Kauft euch eine Ausgabe/oder lasst sie euch schenken und lest dieses Buch. Vergleicht die Aussagen dort mit denen des neuen Testaments. Der Allah des Islams ist nicht der Gott Israels, nicht der Gott, der uns im neuen Testament gezeigt wurde. Nur weil Allah im arabischen Gott heisst, handelt es sich hier n i c h t um den ein und selben Gott.
    Es steht dir selbstverständlich frei, jedem schön daher redenden "Prediger" nachzurennen und beeindruckt zu sein von Kultur und Kunst und "Wissen"
    Gott wirst du so jedenfalls nicht erkennen.
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#24 GerhardAnonym
#25 PelayoAnonym
  • 23.07.2013, 12:05h
  • Antwort auf #21 von goddamn liberal
  • "Nicht der ev. Bischof, sondern Politikerinnen wie die unsägliche Claudia Roth wollen klerikalen und islamistischen Fundis und uns dienen."

    So ist es! Claudia Roth und die Grünen wollen Wählerstimmen von den Schwulen UND(!) von deren größten Feinden, den islamischen Fundamentalisten.
    Wann gehen den Schwulen endlich die Augen auf?
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#26 anonymusAnonym
  • 23.07.2013, 12:24h
  • Antwort auf #12 von GerdBerlin
  • Ich schlage vor, das neue Testament täglich zu lesen, die Aussagen von Jesus Christus zu lesen zu verinnerlichen und sie mit der Schrift des Korans zu vergleichen. Dann kommt sehr schnell die Erkenntnis durch, dass man nicht zwei Religionen dienen kann, dass Religionen eben nicht zusammenführbar sind.
    Dieser "Landesbischof" hat Theologie studiert - er müsste in der heiligen Schrift bewandert sein und sich auskennen. Er müsste klar die Unvereinbarkeit der Lehre des Korans mit der Lehre des NT erkennen. Er müsste klar erkennen, dass er eben n i c h t auf den Zeitgeistzug aufspringen dürfte. Es gibt kein Sowohl- als -Auch hier.
    Der Kreuzestod Jesu Christi wird vom Koran, von den islamischen Gelehrten und der Umma klar verneint. Wenn ich ein Christ bin, ist genaus d a s aber das Fundament meiner Lehre, meiner Religion. Dann folge ich Chrisus nach , nenne und erkenne Gott als meinen geistigen Vater. Auch das lehnt der Koran strikt ab. Ich kann nicht auf zwei Pferden gleichzeitig sitzen von denen das eine nach links das andere nach rechts ausschert. Dann dürfte es ja theoretisch keine Glaubenskriege und Verfolgungen von Christen und Muslimen geben.... die muslimischen Länder legen allerdings ein anderes Zeugnis davon ab. Entweder beugt sich die eine Religion unter die andere oder es fliesst Blut. DAS ist die Realität.
    Ein Bischof der die Tore seiner Kirche für die Lehre einer anderen Relgion aufmacht, die noch dazu die Lehre derjenigen für ad absurdum erklärt, die sie eingeladen und ihr die Tür aufgemacht hat , lässt seine Gemeinde bei der erstbesten Gelegenheit im Stich. Da kann er hundertmal , tausendmal und mehr schönreden, heuchelnd lächeln und alles was gerade angesagt ist plötzlich gutheißen.
    Dieser und andere solche Prediger, Bischöfe, Bischöfinnen werden sobald es der Zeitgeist, die jeweils dominantere Religion fordert, euch ans Messer ausliefern.
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#27 sperlingAnonym
  • 23.07.2013, 12:28h
  • Antwort auf #20 von goddamn liberal
  • ein interessanter gedanke, das mit dem "partner als ware".

    ich sehe das mit der eheöffnung ja bekanntlich auch eher als ein zweischneidiges schwert. problematisch finde ich nicht mal, dass das viele leute wollen und schon gar nicht, dass sich viele dafür einsetzen, dass die rechtliche gleichstellung vorankommt. alles gut und schön, da werfe ich mich nicht in den weg.

    problematisch ist für mich vor allem, dass das konzept "ehe" sich offenbar immer noch nicht ganz von seinem anspruch auf allgemeingültigkeit gelöst hat. von diesem konzept geht immer noch eine unschöne normierende energie aus (wenn ich es mal so pseudo-esoterisch formulieren darf), nach meinem gefühl sogar mit steigender tendenz. langjährige treue partnerschaften sind zu einem schwulen statussymbol geworden. wer das gar nicht anstrebt, der muss sich heute dafür rechtfertigen oder bemitleiden lassen.

    "ehe für alle!": es ist sicher ein bisschen paranoid, aber doch nicht so völlig abwegig, wenn man da einen gewissen bedrohlichen unterton heraushört. einige beiträge auch hier im forum bestätigen ganz gut, dass die monogame zweierbeziehung von vielen immer noch als das gleichsam natürlich angelegte beziehungsoptimum verkauft wird. als universelle norm für alle. one size fits all.

    und da geht es dann nicht mehr darum, eine option für die ehewilligen zu öffnen. eine norm ist nämlich das genaue gegenteil einer option.

    endgültig inakzeptabel wird es für mich, wenn ich spüre, dass von mir erwartet wird, meine eigenen politischen bedürfnisse hintanzustellen, weil angeblich irgendwer beschlossen hat, dass die eheöffnung jetzt für alle schwulen oberste priorität haben müsse.

    die frage ist für mich: können wir die option zur eheschließung wirklich erhalten, ohne die norm der lebenslangen monogamen zweierbeziehung automatisch mit einzukaufen?

    wenn ja, wie können wir das schaffen?
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#28 anonymusAnonym
#29 sperlingAnonym
  • 23.07.2013, 12:34h
  • Antwort auf #26 von anonymus
  • >"Dieser und andere solche Prediger, Bischöfe, Bischöfinnen werden sobald es der Zeitgeist, die jeweils dominantere Religion fordert, euch ans Messer ausliefern."

    das kann sein. und die katholische kirche betreibt schon jetzt ihre eigene traditionsreiche messerschleiferei.

    ich werde mich hier sicher nicht davon überzeugen lassen, dass ich nur zwischen pest und cholera wählen könne, wenn ich doch einfach gesund bleiben kann.
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#31 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 12:52h
  • Antwort auf #23 von anonymus
  • www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/fro
    ntnews/2012/09/22


    Fein, dass Du Gott erkennst und Dich in Deinem Ausschließlichkeitsanspruch auf die Stufe von Salafisten und Muslimbrüdern stellst.

    Andere haben andere Ansprüche an sich und andere. Und selbst, wenn sie - wie ich - nicht an Gott glauben, sondern wissen, dass er existiert, lehnen sie es ab, ihre eigenen Vorstellungen anderen Menschen aufzuzwingen.

    Sozial gesehen ist Religion natürlich nichts weiter eine kulturelle Einrichtung.

    Und der mitteleuropäische Protestantismus hat bedeutende kulturelle Leistungen hervorgebracht: Man denke nur an die Familie Bach, an Händel, an Mendelssohn, an Brahms usw.

    Da kann dann jeder was davon haben. Auch der Atheist.

    Aber es gibt eben Leute, die lieber im Bibelkreis rumfrömmeln, statt in den Konzertsaal zu gehen.
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#32 PaulAnonym
  • 23.07.2013, 13:11h
  • Ahh, es geht wieder um Kirche, dann werdens bestimmt wieder um die 100 Kommentare.

    G e t
    o v e r
    i t !
  • Antworten » | Direktlink »
#33 sanscapote
  • 23.07.2013, 13:20h
  • Antwort auf #26 von anonymus
  • Ich kriegs nicht vor lachen:

    [Ein Bischof der die Tore seiner Kirche für die Lehre einer anderen Relgion "nicht" (hinzu gefuegt) aufmacht}, steht fuer Religionskriege.

    Meinst du das??

    Im uebrigen, bist du eine Schrankschwester im Orden des heiligen Schrankdienstes?
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#34 Eugene PottierAnonym
#35 non-vernebelndAnonym
  • 23.07.2013, 13:37h
  • Antwort auf #22 von goddamn liberal
  • Wer hat denn behauptet, dass die bürgerliche Familie nicht immer mehr von der kapitalistischen Entwicklung, die sie einst hervorgebracht hat, selbst gesprengt wird?

    Dennoch braucht die herrschenden Klasse gerade in der immer tieferen Systemkrise die hier postulierte "lebenslange Verbindlichkeit" - also die lebenslange Abwälzung von Reproduktions- und Versorgungsarbeit ("Überlebenssicherung") auf das Konstrukt der bürgerlichen Familie - und die damit einhergehende Ideologie so sehr wie nie, um die Untertanen unter Kontrolle zu halten.

    Eben diese immer weiter fortschreitende Verschärfung der inneren Widersprüche ist Wesensmerkmal des Kapitalismus in seinem aktuellen Stadium. Der Begriff Dialektik ist dir hoffentlich auch nicht unbekannt?

    Ein Grund, bürgerlich-heteronormative Verhältnisse und ihre Ideologie (einschl. religiösen Überbaus, wie auch immer verpackt) als irgendwie "antikapitalistisch" zu verklären und ihnen hinterherzurennen, ist das also gewiss nicht. Gerade für Schwule und Lesben nicht.

    Keine Revolution ohne sexuelle Befreiung, keine sexuelle Befreiung ohne (soziale) Revolution!

    Ehe-Öffnung als (eine) Forderung unter den aktuellen Verhältnissen: ja, klar! Aber in Verbindung mit einer politischen Perspektive, die über das Bestehende hinausweist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#36 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 14:01h
  • Antwort auf #35 von non-vernebelnd
  • "Ehe-Öffnung als (eine) Forderung unter den aktuellen Verhältnissen: ja, klar! Aber in Verbindung mit einer politischen Perspektive, die über das Bestehende hinausweist!"

    Ja, dann haben weder lebenslange Verbindlichkeiten noch Sexkonsum einen kompensatorischen Charakter.

    Es geht dann wirklich um Liebe und Lust. Und Zuckererbsen nicht minder.
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#37 SmileyEhemaliges Profil
  • 23.07.2013, 14:49h
  • Antwort auf #23 von anonymus
  • Es hat in der Geschichte der Menschheit hunderte, wenn nicht tausende verschiedene Kulturen und Völkerschaften gegeben, einige gibt es noch heute, einige nicht mehr, einige sind neu dazugekommen. Beispielhaft erwähnt seien die Sumerer, die antiken Griechen, die römische Republik, das römische Imperium, die Khoi-San, die Zulu, Maya oder Azteken.

    Sie alle haben höhere spirituelle Wesenheiten verehrt oder verehren sie noch. Man kann diese Wesenheiten die Geister der Ahnen, die Dämonen der belebten und unbelebten Natur nennen, Götzen oder Götter. Menschen brauchen das offenbar, denn es gibt in der Kulturgeschichte keine Kultur ohne wenigstens ein solches höheres spirituelles Wesen. Meistens, viel hilft viel, gibt es in menschlichen Kulturen und Zivilisationen mehrere Götter. Warum es diese Götter gibt, warum Menschen ein starkes Bedürfnis nach spiritueller Erfahrung haben, weiß ich nicht.

    Was ich aber weiß ist daß es keine zwei identischen Götter gibt. Selbst wenn zwei Kulturen einander sehr ähnlich sehen oder sogar untrennbar zusammengehören, selbst wenn ihre Gottheit den gleichen Namen trägt, so bedeutet sie im individuellen Kontext jeweils dem einen das eine und dem andren das andere. Schlicht gesagt, Athene ist dem Athener der klassischen Antike eine andere Göttin als dem Spartaner, der immerhin auch ein Hellene ist. Der Gott Deiner Bibel ist ein noch erheblich weiteres Feld.

    Nun wollen uns die Priester glauben machen daß jeweils die von ihnen gepredigte Gottheit oder Religion die einzig seligmachende und unumstößliche Wahrheit ist. Wäre das richtig, so müßte es dann wohl tausende allein seligmachende und unumstößliche, ja absolute Wahrheiten geben.

    Das geht aber nicht. Sofern es überhaupt eine absolute Wahrheit gibt, kann es nur eine davon geben.

    Welche ist das? Und mit welcher Begründung?

    Ich bin eher ein Freund der relativen Wahrheiten, des Meßbaren und Berechenbaren. Denn interessanterweise haben uns drei Jahrhunderte Aufklärung und Naturwissenschaft ein ganzes Stück Weges weiter gebracht als, sagen wir mal, fünfzehn Jahrhunderte Christentum. Böse formuliert ist das Brotwunder bei dem Jesus fünftausend speiste mit ganzen fünf Brotlaiben nicht ganz so beeindruckend wie die Leistungen von Norman Borlaug, Phytopathologe und Genetiker, der mE. völlig zurecht als der "Retter einer Milliarde Menschen" bezeichnet wird.

    en.wikipedia.org/wiki/Norman_Borlaug

    Das hat Borlaug nicht nur mit Beten, sondern vor allem mit Anwendung der naturwissenschaftlichen Methodik geschafft.

    So steht es mit allen Dingen die unseren heutigen Alltag erst ermöglichen.

    Und eben diese Muslime haben vom 7. bis zum 15. Jahrhundert, zum Teil noch darüber hinaus, die Chemie, die Agrarwissenschaften, die Astronomie, die Mathematik, die Philosophie, die Rechtswissenschaften, die Physik, die Medizin, die Botanik usw usw usw, mehr bereichert und entwickelt als es die Christen von Konstantin dem Großen bis Galileo getan haben. Wir haben ihnen viel zu verdanken.

    Ich glaube nicht daß die Naturwissenschaft jemals so etwas wie "Wahrheit" erzeugen wird, denn aus fundamentalen philosophischen Gründen ist ein absolut richtiges Weltbild vermutlich unmöglich. Ich glaube allerdings daß so eine absolute Wahrheit auch gar nicht notwendig ist. Den menschlichen Geist eher behindert als fördert, ein Klotz ist am Bein.

    Übrigens, mein Liebling, wenn Du Deine Bibel so ernst nimmst und so vehement durchsetzen willst, wie bitte vereinbarst Du dann Deine Homosexualität mit Deinem Glauben?

    Du bist doch homosexuell, oder?
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#38 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 14:51h
  • Antwort auf #27 von sperling
  • ein interessanter gedanke, das mit dem "partner als ware".

    Ich beobachte, ohne zu werten: Wenn man Sex konsumiert, ist der Partner ja kein Partner. Wenn man einen Ernährer (zur Entlastung der Sozialkassen) sucht, auch nicht.

    Die ganze aufgeblähte Diskussion um die notwendige eheliche Gleichheit ist natürlich auch ein Ablenkungsmanöver angesichts drängenderer sozialer Fragen, die teurer sind als die Ehe für eine Minderheit in einer Minderheit.

    Verlässlichkeit ist wichtig, sie darf aber nicht den Preis der Doppelmoral und Prüderie mit sich bringen. Und auch keine Entsolidarisierung.

    Die Verlockung nach unten zu treten, wenn man endlich einigermaßen etabliert ist, ist groß.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#39 TheDadProfil
  • 23.07.2013, 16:11hHannover
  • Antwort auf #25 von Pelayo
  • ""Claudia Roth und die Grünen wollen Wählerstimmen von den Schwulen UND(!) von deren größten Feinden, den islamischen Fundamentalisten.""..

    Wer hier der "größte Feind" ist, ist noch lange nicht endgültig geklärt..

    Und wie viele der von Dir so massenhaft in der Bürgerschaft der Bundesrepublik vermuteten "islamischen Fundamentalisten" sind denn bei der Bundestagswahl im September überhaupt wahlberechtigt ?

    Von den vom Bundesnachrichtendienst "vermuteten 4.000 Islamisten" sind knapp die Hälfte Konvertiten..

    Die hätten dann wohl einen entscheidenden Einfluß auf die Wahl ?

    -GRÖL-
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#40 TheDadProfil
  • 23.07.2013, 16:38hHannover
  • Antwort auf #26 von anonymus
  • ""Ich schlage vor, das neue Testament täglich zu lesen""..

    Den "Rat" kannst Du dir getrost an den Hut stecken, und hernach selbst befolgen..

    Allein das nennen den Landesbischofes in Anführungszeichen entlarvt Dich als Hard-Core-Katholiken, der hier zur Mission angetreten ist, und Dein Post offenbart wie wenig Du selbst über die Sache weißt..

    Gesellschaft bedeutet IMMER ein ""Sowohl- als -Auch"", das hat der Landesbischof im Gegensatz zu Dir begriffen..

    ""Der Kreuzestod Jesu Christi wird vom Koran, von den islamischen Gelehrten und der Umma klar verneint""..

    Völliger Quatsch..
    Der Koran fußt auf der Thora, dem altem Testament..
    Der Koran erkennt Jesus als Propheten an, und erkennt auch seinen Märtyrertod, nicht aber die Wiederauferstehung, die Himmelfahrt und die Behauptung es handele sich um den genetischen Sohn Gottes an..

    Ein jeder Gläubiger ist ein "Sohn Gottes", was nichts mit der behaupteten Abstammung zu tun hat..

    ""Entweder beugt sich die eine Religion unter die andere oder es fliesst Blut""..

    Und womit begann es ?
    Mit dem erstem Kreuzzug der das heilige Land befreien sollte..

    Befreien von einer Kultur die auf Toleranz und Religionsfreiheit baute, und die von christlichen Barbaren zerstört wurde, die die heiligen Stätten der Christen von den Ungläubigen befreien wollte..

    Allein die Tatsache das beide an den gleichen Gott, die gleichen Propheten glaubten führt diese Religionskriege ad Absurdum, und macht sie zu dem, was sie sind :

    Ein Kampf um die Vorherrschaft in einem Multi-Milliarden-Spiel aus Geld, Besitz und politischer Macht..

    ""Ein Bischof der die Tore seiner Kirche für die Lehre einer anderen Relgion aufmacht, die noch dazu die Lehre derjenigen für ad absurdum erklärt, die sie eingeladen und ihr die Tür aufgemacht hat , lässt seine Gemeinde bei der erstbesten Gelegenheit im Stich""..

    So..
    Nun ist aber gut..

    Interkonfessionelle Messen gibt es seit Jahrzehnten..
    Selbst Johannes Paul II hat GEMEINSAME Messen mit Orthodoxen, mit Rabbinern UND mit Imamen abgehalten !

    Wie wäre es wenn Du mal anfängst zu erklären was Du hier eigentlich willst ?

    ""Dieser und andere solche Prediger, Bischöfe, Bischöfinnen werden sobald es der Zeitgeist, die jeweils dominantere Religion fordert, euch ans Messer ausliefern""..

    Wie lustig..
    NIEMAND wird "uns" an´s Messer liefern..

    Denn es haben schon alle getan !

    Du aber bist gerade dabei den Rückzug der ausgestreckten Hand mit der Klinge zu bedauern..

    Unfaßbar..

    Btw..
    Die ungelenke Art der Formulierung von Sätzen wird auch unter einem anderem Nick nicht besser..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#41 goddamn liberalAnonym
#42 TheDadProfil
#43 godamn lieralAnonym
#44 Timm JohannesAnonym
  • 27.07.2013, 01:14h
  • Sehr sehr löblich und richtig, was der bayrische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hier äußert.

    Es freut mich als lutherischer Christ, dass die Bischöfe der EKD die Gleichwertigkeit von homosexuellen Paaren zu heterosexuellen Paaren befürworten.

    Margot Kässmann hat übrigens das EKD-Papier zur Familienpolitik ebenso befürwortet und unterstützt.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 Miguel53deProfil
  • 29.07.2013, 22:11hOttawa
  • Menschen brauchen offenbar ein hoeheres Wesen, wie Du so schoen beschreibst. Sogar grosse Wissenschaftlicher der heutigen Zeit, die die Geheimnisse der Welt erforschen und ergruenden, glauben haeufig daran. Warum das so ist, ist vermutich ganz einfach. Sie alle wollen verstehen, warum wir Menschen exisitieren und das gesamte Weltall um uns herum auch. Auch dann, wenn Wissenschaftler deutlich mehr begreifen, halten sie - erstaunlich genug, aber eben menschlich - dennoch hoehere Wesen fuer moeglich.
    Das ist ja eigentlich auch ok so. Jeder soll glauben, was er will und sich seine Welt erklaeren, wie er will. Der Anspruch "ich allein habe Recht", ist aber eben nach katholischem Verstaendnis eigentlich die erste der sieben Todsuenden: Die Hoffart. Oder auch - moderner - Der Hochmut.
    Das Problem beginnt eben da, wo die Religionen ihren Alleinseligmachungsanspruch stellen und missionieren. Denn damit wird deutlich, dass andere Vorstellungen nicht respektiert werden.
    Jeder der glaubt und seinen Naechsten mit seiner anderen Vorstellung vollkommen respektiert, hat auch meinen vollen Respekt. Denn damit waere der Frieden auf der Welt ganz und gar sicher.
    Das Problem wird dann um ein Vielfaches groesser, wenn Religionen auch noch beanspruchen, den "Stein der Weisen" fuer alle Lebensbereiche zu besitzen und die Menschen oder die Menschheit oder eben die Gesamtheit des menschlichen Lebens in dieser Welt beherrschen wollen. Und das wollen sowohl der Islam, als auch das Christentum. Hier insbesondere Katholiken und Evangelikale.
    Mit ihrer festen Ueberzeugung, haarklein zu wissen, was Gott will und was nicht, ihrem Anspruch als moralische Institutionen (und dabei oft genug fehlen), treiben sie einen Zwiespalt zwischen die Menschen. Immer wieder sogar in die Persoenlichkeit eines einzelnen Menschen. Das belegen Kommentare hier, die entweder "anonymus" sind oder aus Bad Homburg kommen usw.
    Da lobe ich mir doch tatsaechlich die griechischen Goetter, die in der Vorstellung der Menschen damals allzu menschlich reagierten. Fehler machten, betrogen und verziehen. Goetter, die heterosexuell waren, oder bi- oder homosexuell. Die eifersuechtig waren, wie Du und ich.
    Wer auf dieser Seite immer noch "Werbung" fuer seinen Glauben betreibt, spielt das Spiel seines "Vereins", naemlich zu versuchen, zu missionieren . Gerade dieses Missionieren, das insbesondere das Christentum in die Welt gebracht hat, ist fatal. Wer es in diesem Forum versucht, hat nichts begriffen. Und ist zugleich, selbst mit den suessesten und intellektuell bestens "geformten" Worten, ein Aggressor.
    Die einzige wahre Wissen zum Thema hoehere Wesen ist, dass wir nichts wissen. Und da kann mir auch niemand mit einem "aber' kommen.
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#46 sperlingAnonym
  • 29.07.2013, 23:55h
  • Antwort auf #45 von Miguel53de
  • >"Menschen brauchen offenbar ein hoeheres Wesen"

    hm, seltsam, dass du ein plädoyer für den pluralismus der anschauungen mit einem satz beginnst, der religion als default-einstellung des menschen beschreibt. ich brauche jedenfalls KEIN hypothetisches wesen, weder ein "höheres" noch ein "niedrigeres", um auf meine bescheidene weise klug aus der welt zu werden. bin ich vielleicht gar kein mensch und habe es noch nicht gemerkt?

    der anteil religiöser menschen ist unter wissenschaftler_innen übrigens deutlich geringer als in der durchschnittsbevölkerung. daran ändern einzelne gläubige koryphäen nichts.
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#47 Miguel53deProfil
  • 31.07.2013, 00:26hOttawa
  • Antwort auf #46 von sperling
  • Dann haette ich wohl praeziser sagen sollen "manche" oder auch "viele" Menschen. Und auch, wenn der Anteil von Wissenschaftlern mit religioeser "Neigung" geringer ist, als im Durchschnitt der Bevoelkerung. Es aendert nichts daran, dass es sie gibt. Und da wiederhole ich mich gern. Ich respektiere das, solange sie mich als unglaeubigen Menschen auch respektieren und nicht missionieren wollen. Und nicht darauf bestehen, die einzige Wahrheit zu besitzen. Sich nicht in die Politik einmischen. (Was sie in gewissen Zeiten in Deutschland besser mal getan haetten, by the way.)
    Es bleibt dabei, dass sich die Menschen - wenn auch heute deutlich weniger, als frueher - Erklaerungen suchen. Du brauchst das nicht. Ich brauche das auch nicht. Doch viele andere eben schon.
    Im uebrigen denke ich schon, Du hast mich verstanden und weisst, was ich meine.
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#48 Timm JohannesAnonym
  • 03.08.2013, 16:35h
  • Nur einmal zur Info:
    Die EKD hat 20 Landeskirchen.

    Mittlerweile gibt es zwei liberale Landeskirchen in der EKD, in denen kirchliche Trauungsgottesdienste gleichgeschlechtlicher Paare erlaubt sind:

    * Landeskirche Westfalen
    * Landeskirche Hessen und Nassau
    Diese beiden Landeskirchen in der EKD hatten zuvor schon vor Jahren öffentliche Segnungsgottesdienste befürwortet.

    Als weitere liberale Landeskirchen in der EKD, in denen öffentliche Segnungsgottesdienste am Altar erlaubt sind, sind zu nennen:
    *Landeskirche Norddeutschland
    *Landeskirche Rheinland
    *Landeskirche Pfalz
    *Landeskirche Oldenburg
    *Landeskirche Bremen
    *Landeskirche Braunschweig
    *Landeskirche Mitteldeutschland
    *Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    *Landeskirche Kurhessen-Waldeck

    In den kleineren Landeskirchen (Lippe-Detmold; Schaumburg-Lippe; Anhalt; Reformierte Kirche) wurde dies Thema bisher kaum diskutiert, weil es einfach sehr kleine Landeskirchen von der Mitgliederzahl sind. In der Landeskirche Hannover gibt es eine öffentliche Segnungsandacht am Altar.

    Am Meisten Streit gab es bei diesem Thema in der Vergangenheit in den Landeskirchen Baden; Württemberg; Bayern und Sachsen, in denen teilweise sogar synodale Ablehnungssynodenentscheide zur Zulassung eines Segnungsgottesdienstes erfolgten.
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#49 o aus hAnonym
  • 23.08.2013, 19:46h
  • Antwort auf #11 von anonymus
  • Oh, in den christlichen Kirchen, in denen ich bisher war, wurde sehr regelmäßig aus Torah, Neviim und Ketuvim gelesen. Gerade die Psalmen kommen bald jeden Sonntag vor. Umgekehrt dürfte auch keine jüdische Synagoge ohne Pentateuch, Propheten und Schriften auskommen es ist nämlich beides identisch und bei den Christen der größere Teil des Alten Testamentes. Zu dem Ablauf und den Texten des islamischen Gottesdienstes kenne ich mich leider gar nicht aus, allerdings beruft sich (wie ich eben noch mal bei Wiki nachschlug) der Islam ja auch auf den Biblischen Urvater Abraham.
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