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Kommentare zu:
Bayerischer Landesbischof stellt sich hinter Homo-Paare


#11 anonymusAnonym
  • 22.07.2013, 20:50h
  • Antwort auf #10 von Roman Bolliger
  • Der Herr Landesbischhof hat in seiner Kirche Koranlesungen abhalten lassen. Keine ernstzunehmende Religionsgruppe lässt es zu, dass "heilige Bücher" von der anderen Gruppe in ihren Räumen vorgelesen, rezitiert werden. In keiner Synagoge wird der Koran gelesen oder das neue Testament. In keiner Moschee wird das neue Testament oder die Torah gelesen. Der gnädige Herr Landesbischof hat verlauten lassen, wie sehr ihn die islamische Kultur und der Glaube der Muslime "beeindrucken". Er gehört zu denjenigen, die als erste alles hinschmeissen werden und "Ihre" Schäfchen im Stich lassen.
    Dieser "Prediger" hat schon lange, lange, lange keinen Bezug zum christlichen Glauben mehr. Denkt bitte mal nach. Er hoffiert zwei Gruppen von denen die eine die andere definitiv verfolgen wird (und es teilweise auch bereits tut) Das gleiche tun auch gewisse Politiker, um Stimmen zu kriegen. Die evangelische Kirche ist lediglich ein Esoterikverein , sie hat kein Fundament mehr, sie steht auf keinem Felsen, ihr Untergrund ist nur noch Sand, Geröll und Schlamm. Sie macht alles um ihre Mitglieder zu halten oder neue hinzuzugewinnen. Sie verrät und verkauft euch bei der erstbesten Gelegenheit.
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#12 GerdBerlinAnonym
#13 HugoAnonym
#14 SmileyEhemaliges Profil
  • 22.07.2013, 22:28h
  • Antwort auf #11 von anonymus
  • Der ich nun ein Freund der Religionen nicht bin, nicht sein kann und will, möchte ich aber doch gern darauf hinweisen daß es schwule Muslime gibt, die an ihren Gott glauben, so wie es schwule Christen gibt. Im allgemeinen ist es für einen Muslim in einem muslimisch geprägten Land ungleich schwerer, wenn nicht unmöglich, diesen Teil seiner Persönlichkeit frei zu leben, überhaupt zu leben. Meine warmen Brüder und Schwestern werden in einigen dieser Länder hingeschlachtet, eingekerkert, gefoltert und ermordet. Gerade deswegen mag ich keine undifferenzierten Schmähungen á la "die Muslime sind alle ..."

    Ein Muslim ist zunächst einmal und vor allem anderen ein Mensch, gleich mir an Rechten, enger mir genetisch verwandt als vielleicht meine eigene Tante Trude und von mir aus auch schöpfungstechnisch Fleisch meines Fleisches. Es mag Muslime geben die dies völlig anders sehen würden, aber ich war noch nie ein guter Zuhörer.

    Mich beeindruckt die Kultur des Islam mindestens ebenso wie den Herrn Bischof, weil diese Religion in ihrem Goldenen Zeitalter, von der Herrschaft der Omaijaden bis zum Fall der Abbasiden, und lange Zeit während des Osmanischen Reiches großartige Leistungen auf allen Gebieten der Zivilisation erbracht hat.

    Das findet auch seinen Niederschlag in dem Umstand daß einige große Geister der Aufklärung nicht zu knapp Inspiration aus der Welt des Orients gewonnen haben.

    Die evangelische Kirche mag auf keinem Felsen stehen, aber braucht's denn einen Felsen, einen Klotz am Bein? Fluctuat nec mergitur, mein Freund.
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#15 AlfiAnonym
  • 22.07.2013, 22:43h
  • Ich bin nicht wegen dem Papst in der Kirche, sondern weil ich an Gott glaube, welcher mir Leben nach dem Tod schenkt.
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#16 dem RollbackAnonym
  • 23.07.2013, 09:29h
  • "Intention sei gewesen, die biblisch geforderte "lebenslange Verbindlichkeit" auch auf "moderne Formen" der Familie zu übertragen. "Letztlich geht es darum, solche Wertmaßstäbe so breit wie möglich in der Gesellschaft zu verankern", so Bedford-Strohm."

    Und Intention (von Teilen) der Schwulenbewegung war es einmal, diese reaktionäre Ideologie auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.

    Heute lassen sich Schwule damit bereitwillig in alles einordnen, was die ausbeuterischen und unterdrückerischen Verhältnisse der Klassengesellschaft brauchen.

    Sexuelle Befreiung und Gleichberechtigung von Homosexualität wird es auf diesem Wege niemals geben.
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#17 biblischAnonym
#18 dem ankerAnonym
#19 GerdBerlinAnonym
  • 23.07.2013, 10:38h
  • Antwort auf #16 von dem Rollback
  • "Und Intention (von Teilen) der Schwulenbewegung war es einmal, diese reaktionäre Ideologie auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern."

    Und warum hat das nicht geklappt?
    Weil alle Menschen, also natürlich auch die Schwulen, auf Zweierbeziehung ausgelegt sind. Die Ehe (Hetero und Homo-Ehe) ist keineswegs überholt, sondern in unserer anonym gewordenen Gesellschaft notwendig denn je.
    Ich habe in meinem Leben nicht einen einzigen schwulen Mann kennengelernt, der sich NICHT nach einer auf Dauer angelegten Zweierbeziehung gesehnt hätte. Die Öffnung der Ehe für schwule Männer stabiliert dieses Lebenskonzept und das ist gut!
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#20 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 10:50h
  • Antwort auf #16 von dem Rollback
  • Klar, das ist bieder und eine Variante von Heteronormativität.

    Aber man geteilter Meinung sein, ob lebenslange Verbindlichkeit den heutigen Turbo-Kapitalismus mit seinen extremen Flexibilitätsanforderungen widerspiegelt. Verbindlichkeit bedeutet im Gesellschaftlichen auch soziale Sicherheit. Und im Privaten Beharren.

    Da entspricht der gesteigerte Körperkonsum mit eigens eingerichteten Wirtschaftszweigen (Subkultur, Fitness-Industrie etc.) eher den kapitalistischen Marktbedingungen, unter denen der Gegenüber dann zum Objekt oder zur Ware wird.
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