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Kommentare zu:
Bayerischer Landesbischof stellt sich hinter Homo-Paare


#31 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 12:52h
  • Antwort auf #23 von anonymus
  • www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/fro
    ntnews/2012/09/22


    Fein, dass Du Gott erkennst und Dich in Deinem Ausschließlichkeitsanspruch auf die Stufe von Salafisten und Muslimbrüdern stellst.

    Andere haben andere Ansprüche an sich und andere. Und selbst, wenn sie - wie ich - nicht an Gott glauben, sondern wissen, dass er existiert, lehnen sie es ab, ihre eigenen Vorstellungen anderen Menschen aufzuzwingen.

    Sozial gesehen ist Religion natürlich nichts weiter eine kulturelle Einrichtung.

    Und der mitteleuropäische Protestantismus hat bedeutende kulturelle Leistungen hervorgebracht: Man denke nur an die Familie Bach, an Händel, an Mendelssohn, an Brahms usw.

    Da kann dann jeder was davon haben. Auch der Atheist.

    Aber es gibt eben Leute, die lieber im Bibelkreis rumfrömmeln, statt in den Konzertsaal zu gehen.
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#32 PaulAnonym
  • 23.07.2013, 13:11h
  • Ahh, es geht wieder um Kirche, dann werdens bestimmt wieder um die 100 Kommentare.

    G e t
    o v e r
    i t !
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#33 sanscapote
  • 23.07.2013, 13:20h
  • Antwort auf #26 von anonymus
  • Ich kriegs nicht vor lachen:

    [Ein Bischof der die Tore seiner Kirche für die Lehre einer anderen Relgion "nicht" (hinzu gefuegt) aufmacht}, steht fuer Religionskriege.

    Meinst du das??

    Im uebrigen, bist du eine Schrankschwester im Orden des heiligen Schrankdienstes?
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#34 Eugene PottierAnonym
#35 non-vernebelndAnonym
  • 23.07.2013, 13:37h
  • Antwort auf #22 von goddamn liberal
  • Wer hat denn behauptet, dass die bürgerliche Familie nicht immer mehr von der kapitalistischen Entwicklung, die sie einst hervorgebracht hat, selbst gesprengt wird?

    Dennoch braucht die herrschenden Klasse gerade in der immer tieferen Systemkrise die hier postulierte "lebenslange Verbindlichkeit" - also die lebenslange Abwälzung von Reproduktions- und Versorgungsarbeit ("Überlebenssicherung") auf das Konstrukt der bürgerlichen Familie - und die damit einhergehende Ideologie so sehr wie nie, um die Untertanen unter Kontrolle zu halten.

    Eben diese immer weiter fortschreitende Verschärfung der inneren Widersprüche ist Wesensmerkmal des Kapitalismus in seinem aktuellen Stadium. Der Begriff Dialektik ist dir hoffentlich auch nicht unbekannt?

    Ein Grund, bürgerlich-heteronormative Verhältnisse und ihre Ideologie (einschl. religiösen Überbaus, wie auch immer verpackt) als irgendwie "antikapitalistisch" zu verklären und ihnen hinterherzurennen, ist das also gewiss nicht. Gerade für Schwule und Lesben nicht.

    Keine Revolution ohne sexuelle Befreiung, keine sexuelle Befreiung ohne (soziale) Revolution!

    Ehe-Öffnung als (eine) Forderung unter den aktuellen Verhältnissen: ja, klar! Aber in Verbindung mit einer politischen Perspektive, die über das Bestehende hinausweist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#36 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 14:01h
  • Antwort auf #35 von non-vernebelnd
  • "Ehe-Öffnung als (eine) Forderung unter den aktuellen Verhältnissen: ja, klar! Aber in Verbindung mit einer politischen Perspektive, die über das Bestehende hinausweist!"

    Ja, dann haben weder lebenslange Verbindlichkeiten noch Sexkonsum einen kompensatorischen Charakter.

    Es geht dann wirklich um Liebe und Lust. Und Zuckererbsen nicht minder.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 SmileyEhemaliges Profil
  • 23.07.2013, 14:49h
  • Antwort auf #23 von anonymus
  • Es hat in der Geschichte der Menschheit hunderte, wenn nicht tausende verschiedene Kulturen und Völkerschaften gegeben, einige gibt es noch heute, einige nicht mehr, einige sind neu dazugekommen. Beispielhaft erwähnt seien die Sumerer, die antiken Griechen, die römische Republik, das römische Imperium, die Khoi-San, die Zulu, Maya oder Azteken.

    Sie alle haben höhere spirituelle Wesenheiten verehrt oder verehren sie noch. Man kann diese Wesenheiten die Geister der Ahnen, die Dämonen der belebten und unbelebten Natur nennen, Götzen oder Götter. Menschen brauchen das offenbar, denn es gibt in der Kulturgeschichte keine Kultur ohne wenigstens ein solches höheres spirituelles Wesen. Meistens, viel hilft viel, gibt es in menschlichen Kulturen und Zivilisationen mehrere Götter. Warum es diese Götter gibt, warum Menschen ein starkes Bedürfnis nach spiritueller Erfahrung haben, weiß ich nicht.

    Was ich aber weiß ist daß es keine zwei identischen Götter gibt. Selbst wenn zwei Kulturen einander sehr ähnlich sehen oder sogar untrennbar zusammengehören, selbst wenn ihre Gottheit den gleichen Namen trägt, so bedeutet sie im individuellen Kontext jeweils dem einen das eine und dem andren das andere. Schlicht gesagt, Athene ist dem Athener der klassischen Antike eine andere Göttin als dem Spartaner, der immerhin auch ein Hellene ist. Der Gott Deiner Bibel ist ein noch erheblich weiteres Feld.

    Nun wollen uns die Priester glauben machen daß jeweils die von ihnen gepredigte Gottheit oder Religion die einzig seligmachende und unumstößliche Wahrheit ist. Wäre das richtig, so müßte es dann wohl tausende allein seligmachende und unumstößliche, ja absolute Wahrheiten geben.

    Das geht aber nicht. Sofern es überhaupt eine absolute Wahrheit gibt, kann es nur eine davon geben.

    Welche ist das? Und mit welcher Begründung?

    Ich bin eher ein Freund der relativen Wahrheiten, des Meßbaren und Berechenbaren. Denn interessanterweise haben uns drei Jahrhunderte Aufklärung und Naturwissenschaft ein ganzes Stück Weges weiter gebracht als, sagen wir mal, fünfzehn Jahrhunderte Christentum. Böse formuliert ist das Brotwunder bei dem Jesus fünftausend speiste mit ganzen fünf Brotlaiben nicht ganz so beeindruckend wie die Leistungen von Norman Borlaug, Phytopathologe und Genetiker, der mE. völlig zurecht als der "Retter einer Milliarde Menschen" bezeichnet wird.

    en.wikipedia.org/wiki/Norman_Borlaug

    Das hat Borlaug nicht nur mit Beten, sondern vor allem mit Anwendung der naturwissenschaftlichen Methodik geschafft.

    So steht es mit allen Dingen die unseren heutigen Alltag erst ermöglichen.

    Und eben diese Muslime haben vom 7. bis zum 15. Jahrhundert, zum Teil noch darüber hinaus, die Chemie, die Agrarwissenschaften, die Astronomie, die Mathematik, die Philosophie, die Rechtswissenschaften, die Physik, die Medizin, die Botanik usw usw usw, mehr bereichert und entwickelt als es die Christen von Konstantin dem Großen bis Galileo getan haben. Wir haben ihnen viel zu verdanken.

    Ich glaube nicht daß die Naturwissenschaft jemals so etwas wie "Wahrheit" erzeugen wird, denn aus fundamentalen philosophischen Gründen ist ein absolut richtiges Weltbild vermutlich unmöglich. Ich glaube allerdings daß so eine absolute Wahrheit auch gar nicht notwendig ist. Den menschlichen Geist eher behindert als fördert, ein Klotz ist am Bein.

    Übrigens, mein Liebling, wenn Du Deine Bibel so ernst nimmst und so vehement durchsetzen willst, wie bitte vereinbarst Du dann Deine Homosexualität mit Deinem Glauben?

    Du bist doch homosexuell, oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#38 goddamn liberalAnonym
  • 23.07.2013, 14:51h
  • Antwort auf #27 von sperling
  • ein interessanter gedanke, das mit dem "partner als ware".

    Ich beobachte, ohne zu werten: Wenn man Sex konsumiert, ist der Partner ja kein Partner. Wenn man einen Ernährer (zur Entlastung der Sozialkassen) sucht, auch nicht.

    Die ganze aufgeblähte Diskussion um die notwendige eheliche Gleichheit ist natürlich auch ein Ablenkungsmanöver angesichts drängenderer sozialer Fragen, die teurer sind als die Ehe für eine Minderheit in einer Minderheit.

    Verlässlichkeit ist wichtig, sie darf aber nicht den Preis der Doppelmoral und Prüderie mit sich bringen. Und auch keine Entsolidarisierung.

    Die Verlockung nach unten zu treten, wenn man endlich einigermaßen etabliert ist, ist groß.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#39 TheDadProfil
  • 23.07.2013, 16:11hHannover
  • Antwort auf #25 von Pelayo
  • ""Claudia Roth und die Grünen wollen Wählerstimmen von den Schwulen UND(!) von deren größten Feinden, den islamischen Fundamentalisten.""..

    Wer hier der "größte Feind" ist, ist noch lange nicht endgültig geklärt..

    Und wie viele der von Dir so massenhaft in der Bürgerschaft der Bundesrepublik vermuteten "islamischen Fundamentalisten" sind denn bei der Bundestagswahl im September überhaupt wahlberechtigt ?

    Von den vom Bundesnachrichtendienst "vermuteten 4.000 Islamisten" sind knapp die Hälfte Konvertiten..

    Die hätten dann wohl einen entscheidenden Einfluß auf die Wahl ?

    -GRÖL-
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#40 TheDadProfil
  • 23.07.2013, 16:38hHannover
  • Antwort auf #26 von anonymus
  • ""Ich schlage vor, das neue Testament täglich zu lesen""..

    Den "Rat" kannst Du dir getrost an den Hut stecken, und hernach selbst befolgen..

    Allein das nennen den Landesbischofes in Anführungszeichen entlarvt Dich als Hard-Core-Katholiken, der hier zur Mission angetreten ist, und Dein Post offenbart wie wenig Du selbst über die Sache weißt..

    Gesellschaft bedeutet IMMER ein ""Sowohl- als -Auch"", das hat der Landesbischof im Gegensatz zu Dir begriffen..

    ""Der Kreuzestod Jesu Christi wird vom Koran, von den islamischen Gelehrten und der Umma klar verneint""..

    Völliger Quatsch..
    Der Koran fußt auf der Thora, dem altem Testament..
    Der Koran erkennt Jesus als Propheten an, und erkennt auch seinen Märtyrertod, nicht aber die Wiederauferstehung, die Himmelfahrt und die Behauptung es handele sich um den genetischen Sohn Gottes an..

    Ein jeder Gläubiger ist ein "Sohn Gottes", was nichts mit der behaupteten Abstammung zu tun hat..

    ""Entweder beugt sich die eine Religion unter die andere oder es fliesst Blut""..

    Und womit begann es ?
    Mit dem erstem Kreuzzug der das heilige Land befreien sollte..

    Befreien von einer Kultur die auf Toleranz und Religionsfreiheit baute, und die von christlichen Barbaren zerstört wurde, die die heiligen Stätten der Christen von den Ungläubigen befreien wollte..

    Allein die Tatsache das beide an den gleichen Gott, die gleichen Propheten glaubten führt diese Religionskriege ad Absurdum, und macht sie zu dem, was sie sind :

    Ein Kampf um die Vorherrschaft in einem Multi-Milliarden-Spiel aus Geld, Besitz und politischer Macht..

    ""Ein Bischof der die Tore seiner Kirche für die Lehre einer anderen Relgion aufmacht, die noch dazu die Lehre derjenigen für ad absurdum erklärt, die sie eingeladen und ihr die Tür aufgemacht hat , lässt seine Gemeinde bei der erstbesten Gelegenheit im Stich""..

    So..
    Nun ist aber gut..

    Interkonfessionelle Messen gibt es seit Jahrzehnten..
    Selbst Johannes Paul II hat GEMEINSAME Messen mit Orthodoxen, mit Rabbinern UND mit Imamen abgehalten !

    Wie wäre es wenn Du mal anfängst zu erklären was Du hier eigentlich willst ?

    ""Dieser und andere solche Prediger, Bischöfe, Bischöfinnen werden sobald es der Zeitgeist, die jeweils dominantere Religion fordert, euch ans Messer ausliefern""..

    Wie lustig..
    NIEMAND wird "uns" an´s Messer liefern..

    Denn es haben schon alle getan !

    Du aber bist gerade dabei den Rückzug der ausgestreckten Hand mit der Klinge zu bedauern..

    Unfaßbar..

    Btw..
    Die ungelenke Art der Formulierung von Sätzen wird auch unter einem anderem Nick nicht besser..
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