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Kommentare zu:
Bayerischer Landesbischof stellt sich hinter Homo-Paare


#41 goddamn liberalAnonym
#42 TheDadProfil
#43 godamn lieralAnonym
#44 Timm JohannesAnonym
  • 27.07.2013, 01:14h
  • Sehr sehr löblich und richtig, was der bayrische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hier äußert.

    Es freut mich als lutherischer Christ, dass die Bischöfe der EKD die Gleichwertigkeit von homosexuellen Paaren zu heterosexuellen Paaren befürworten.

    Margot Kässmann hat übrigens das EKD-Papier zur Familienpolitik ebenso befürwortet und unterstützt.
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#45 Miguel53deProfil
  • 29.07.2013, 22:11hOttawa
  • Menschen brauchen offenbar ein hoeheres Wesen, wie Du so schoen beschreibst. Sogar grosse Wissenschaftlicher der heutigen Zeit, die die Geheimnisse der Welt erforschen und ergruenden, glauben haeufig daran. Warum das so ist, ist vermutich ganz einfach. Sie alle wollen verstehen, warum wir Menschen exisitieren und das gesamte Weltall um uns herum auch. Auch dann, wenn Wissenschaftler deutlich mehr begreifen, halten sie - erstaunlich genug, aber eben menschlich - dennoch hoehere Wesen fuer moeglich.
    Das ist ja eigentlich auch ok so. Jeder soll glauben, was er will und sich seine Welt erklaeren, wie er will. Der Anspruch "ich allein habe Recht", ist aber eben nach katholischem Verstaendnis eigentlich die erste der sieben Todsuenden: Die Hoffart. Oder auch - moderner - Der Hochmut.
    Das Problem beginnt eben da, wo die Religionen ihren Alleinseligmachungsanspruch stellen und missionieren. Denn damit wird deutlich, dass andere Vorstellungen nicht respektiert werden.
    Jeder der glaubt und seinen Naechsten mit seiner anderen Vorstellung vollkommen respektiert, hat auch meinen vollen Respekt. Denn damit waere der Frieden auf der Welt ganz und gar sicher.
    Das Problem wird dann um ein Vielfaches groesser, wenn Religionen auch noch beanspruchen, den "Stein der Weisen" fuer alle Lebensbereiche zu besitzen und die Menschen oder die Menschheit oder eben die Gesamtheit des menschlichen Lebens in dieser Welt beherrschen wollen. Und das wollen sowohl der Islam, als auch das Christentum. Hier insbesondere Katholiken und Evangelikale.
    Mit ihrer festen Ueberzeugung, haarklein zu wissen, was Gott will und was nicht, ihrem Anspruch als moralische Institutionen (und dabei oft genug fehlen), treiben sie einen Zwiespalt zwischen die Menschen. Immer wieder sogar in die Persoenlichkeit eines einzelnen Menschen. Das belegen Kommentare hier, die entweder "anonymus" sind oder aus Bad Homburg kommen usw.
    Da lobe ich mir doch tatsaechlich die griechischen Goetter, die in der Vorstellung der Menschen damals allzu menschlich reagierten. Fehler machten, betrogen und verziehen. Goetter, die heterosexuell waren, oder bi- oder homosexuell. Die eifersuechtig waren, wie Du und ich.
    Wer auf dieser Seite immer noch "Werbung" fuer seinen Glauben betreibt, spielt das Spiel seines "Vereins", naemlich zu versuchen, zu missionieren . Gerade dieses Missionieren, das insbesondere das Christentum in die Welt gebracht hat, ist fatal. Wer es in diesem Forum versucht, hat nichts begriffen. Und ist zugleich, selbst mit den suessesten und intellektuell bestens "geformten" Worten, ein Aggressor.
    Die einzige wahre Wissen zum Thema hoehere Wesen ist, dass wir nichts wissen. Und da kann mir auch niemand mit einem "aber' kommen.
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#46 sperlingAnonym
  • 29.07.2013, 23:55h
  • Antwort auf #45 von Miguel53de
  • >"Menschen brauchen offenbar ein hoeheres Wesen"

    hm, seltsam, dass du ein plädoyer für den pluralismus der anschauungen mit einem satz beginnst, der religion als default-einstellung des menschen beschreibt. ich brauche jedenfalls KEIN hypothetisches wesen, weder ein "höheres" noch ein "niedrigeres", um auf meine bescheidene weise klug aus der welt zu werden. bin ich vielleicht gar kein mensch und habe es noch nicht gemerkt?

    der anteil religiöser menschen ist unter wissenschaftler_innen übrigens deutlich geringer als in der durchschnittsbevölkerung. daran ändern einzelne gläubige koryphäen nichts.
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#47 Miguel53deProfil
  • 31.07.2013, 00:26hOttawa
  • Antwort auf #46 von sperling
  • Dann haette ich wohl praeziser sagen sollen "manche" oder auch "viele" Menschen. Und auch, wenn der Anteil von Wissenschaftlern mit religioeser "Neigung" geringer ist, als im Durchschnitt der Bevoelkerung. Es aendert nichts daran, dass es sie gibt. Und da wiederhole ich mich gern. Ich respektiere das, solange sie mich als unglaeubigen Menschen auch respektieren und nicht missionieren wollen. Und nicht darauf bestehen, die einzige Wahrheit zu besitzen. Sich nicht in die Politik einmischen. (Was sie in gewissen Zeiten in Deutschland besser mal getan haetten, by the way.)
    Es bleibt dabei, dass sich die Menschen - wenn auch heute deutlich weniger, als frueher - Erklaerungen suchen. Du brauchst das nicht. Ich brauche das auch nicht. Doch viele andere eben schon.
    Im uebrigen denke ich schon, Du hast mich verstanden und weisst, was ich meine.
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#48 Timm JohannesAnonym
  • 03.08.2013, 16:35h
  • Nur einmal zur Info:
    Die EKD hat 20 Landeskirchen.

    Mittlerweile gibt es zwei liberale Landeskirchen in der EKD, in denen kirchliche Trauungsgottesdienste gleichgeschlechtlicher Paare erlaubt sind:

    * Landeskirche Westfalen
    * Landeskirche Hessen und Nassau
    Diese beiden Landeskirchen in der EKD hatten zuvor schon vor Jahren öffentliche Segnungsgottesdienste befürwortet.

    Als weitere liberale Landeskirchen in der EKD, in denen öffentliche Segnungsgottesdienste am Altar erlaubt sind, sind zu nennen:
    *Landeskirche Norddeutschland
    *Landeskirche Rheinland
    *Landeskirche Pfalz
    *Landeskirche Oldenburg
    *Landeskirche Bremen
    *Landeskirche Braunschweig
    *Landeskirche Mitteldeutschland
    *Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    *Landeskirche Kurhessen-Waldeck

    In den kleineren Landeskirchen (Lippe-Detmold; Schaumburg-Lippe; Anhalt; Reformierte Kirche) wurde dies Thema bisher kaum diskutiert, weil es einfach sehr kleine Landeskirchen von der Mitgliederzahl sind. In der Landeskirche Hannover gibt es eine öffentliche Segnungsandacht am Altar.

    Am Meisten Streit gab es bei diesem Thema in der Vergangenheit in den Landeskirchen Baden; Württemberg; Bayern und Sachsen, in denen teilweise sogar synodale Ablehnungssynodenentscheide zur Zulassung eines Segnungsgottesdienstes erfolgten.
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#49 o aus hAnonym
  • 23.08.2013, 19:46h
  • Antwort auf #11 von anonymus
  • Oh, in den christlichen Kirchen, in denen ich bisher war, wurde sehr regelmäßig aus Torah, Neviim und Ketuvim gelesen. Gerade die Psalmen kommen bald jeden Sonntag vor. Umgekehrt dürfte auch keine jüdische Synagoge ohne Pentateuch, Propheten und Schriften auskommen es ist nämlich beides identisch und bei den Christen der größere Teil des Alten Testamentes. Zu dem Ablauf und den Texten des islamischen Gottesdienstes kenne ich mich leider gar nicht aus, allerdings beruft sich (wie ich eben noch mal bei Wiki nachschlug) der Islam ja auch auf den Biblischen Urvater Abraham.
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