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- 12. November 2004 2 Min.
Düsseldorf Der zweite CSD in Düsseldorf im nächsten Sommer scheint gefährdet: Die Stadtverwaltung lehnte einen entsprechenden Antrag zur Nutzung des Schadowplatzes für den vorgesehenen und einige Ersatztermine ab. Wegen bereits angemeldeter, jeweils parallel stattfindender Veranstaltungen wie Japan-Fest oder Bücherbummel könne eine weitere Veranstaltung nicht angemeldet werden - auch wenn es sich um andere Plätze handelt und der diesjährige CSD zeitgleich zum Japan-Fest stattfand. "Eine derartige Häufung von Terminen im Straßenraum ist nach den abgesprochenen Listen des Arbeitskreises Großveranstaltungen nicht verträglich und auch nicht erwünscht", so das Schreiben des Amtes an die CSD-Veranstalterin Julia Magerkurth. Die sei mit dem Büro des Oberbürgermeisters Joachim Erwin (CDU) und der Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH abgestimmt. PDS-Stadtrat Frank Laubenburg nannte die Absage "rechtswidrig" und "schlichte Willkür". Er stellte beim Regierungspräsidenten Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Oberbürgermeister, "weil aus seiner Verwaltung heraus die Veranstaltung des schwul-lesbischen CSD 2005 in Düsseldorf verhindert werden soll". Es ist nicht das erste Mal, dass sich der im letzten Monat wiedergewählte OB mit der Szene anlegt: Auf einer CDU-Veranstaltung in Düsseldorf-Angermund sagte er über die schwulen Besucher des örtlichen Baggerlochs, diese sollten sich nach Berlin verlegen. Zudem setzte er den Ordnungs- und Sicherheitsdienst (OSD) gegen die Cruiser und Badenden ein und ließ Knöllchen verteilen. Mittlerweile gibt es auch Razzien auf öffentlichen Toiletten mit Strafen für einvernehmlichen Sex. (nb)










Ausserdem,20 Minuten mit der Bahn, und man ist in Köln...:-)