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Kommentare zu:
Nigeria will homosexuelle Diplomaten ausweisen


#28 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 14.01.2014, 01:11h
  • Zweifelsohne schrecklich, was LGBT dort widerfährt, nur muss man auch im Falle Nigeria eins bedenken: Da läuft auch sonst alles katastrophal. Armut, Gewalt, Verfolgung trifft dort nicht nur Lesben, Schwule und Trans*.
    Da fällt alles Übel auf fruchtbaren Boden: Korruption, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Gewalt, Sexismus und marode aber autoritär-brutale Apparate der Staatsgewalt können die Bevölkerung mit Hetze, dem Schüren von Ängsten und ein paar Almosen steuern. Und ich möchte gar nicht wissen wie viele der dort herrschenden Männer, nicht eigentlich selbst homo- oder bisexuell sind.
    Hier in Europa können wir bei den Verhältnissen nur Druck auf die Politik ausüben. Der Druck muss weiter gegeben werden an die EU- und deutschen Konzerne, die dort Geschäfte machen. Übrigens mangelt es den nigerianischen Oligarchen nicht an Moneten. Mit dem Streichen von Entwicklungshilfen lässt Nigeria sich also nicht beeindrucken. Tourismus spielt wirtschaftlich kaum eine Rolle, Reise-Boykottaufrufe brächten von daher gar nichts. Da hilft eigentlich nur der Menschengerichtshof in Den Haag. Aber Soldaten einmarschieren lassen, um die Regierenden zu verhaften?
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#27 AnonymAnonym
  • 31.07.2013, 13:49h
  • Antwort auf #23 von Martin28a
  • "Wenn der Diplomat politische Immunität hat, dann kann Nigeria ihm nichts vorschreiben"

    Immunität kann man erstens Aufheben und zweitens Schütz sie nicht vor Ausweisung...in letzter Zeit sind öfter mal Diplomaten ausgewiesen worden, geht genauso schnell wie man sie einbestellt.

    Und mal ernsthaft, wenn ein Mob kommt interessiert in deine Immunität nicht (Sturm auf US-Botschaft zum Beispiel)
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#26 seb1983
  • 30.07.2013, 13:13h
  • Antwort auf #24 von vulkansturm
  • wie in #21 bereits gesagt: Das Ergebnis wäre gleich 0.
    Dermaßen viele große Förderländer zu boykottieren wäre nebenbei völlig illusorisch. Öl steckt übrigens überall drin, Kraftstoffe, Kunststoffe, Farben, Medikamente und und und.
    Man kann einzelne Länder boykottieren wie z. B. für Erdöl beim Irak passiert, und das war auch noch ein recht breiter Boykott.
    Ergebnis: Kaum mehr genug Treibstoff im Land, Armut und Hunger. Nur Saddam sah bis zum Ende dick und rund aus.

    Du gehst davon aus dass es diese Leute interessiert wenn das Land vor die Hunde geht, es ist ihnen aber scheiß egal solange sie sich ihre Taschen voll machen können und die Machtbasis gesichert ist.
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#25 JadugharProfil
#24 vulkansturmAnonym
  • 30.07.2013, 03:12h
  • Da müsste man schon Öl und Gas boykottieren, damit würde man gleich eine ganze Reihe homophober Staaten treffen, von Nigeria über Saudi Arabien bis zu Russland. Nur sind Elektroautos noch ziemlich teuer. Und auch bei der Heizung gibt es nicht soviel Alternativen.
    Sicher man könnte auf Holzpellets oder Elektroheizung umsteigen. Und nur noch Strom aus regenerativen Energien beziehen.
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#23 Martin28a
  • 30.07.2013, 02:54h

  • Wenn der Diplomat politische Immunität hat, dann kann Nigeria ihm nichts vorschreiben
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#22 SmileyEhemaliges Profil
  • 29.07.2013, 23:49h
  • Das heutige Afrika ist ein Kind Europas.

    de.wikipedia.org/wiki/Wettlauf_um_Afrika

    Europäische Kultur, Zivilisation und Mission haben zu genau dem geführt was wir heute in Afrika sehen. Von Sitte, Religion und Gesetz Afrikas ist nach dem halben Jahrhundert von 1880 bis 1930 nichts übrig. Die widerliche gierige haßerfüllte sabbernde rassismuszerfressene Visage des weißen Mannes, das ist das Gesicht Afrikas.

    "Christian Association of Nigeria, der protestantische, katholische und evangelikale Kirchen angehören"

    Was diese angeht, hört wie lieblich ihre Stimmen hier in Europa klingen, hell und lauter und zart, wie schmeicheln die Töne der Priester und Pastöre doch unseren Ohren. Hier, wo sie keine große politische Machtbasis mehr haben.

    Doch wie treu im Herrn sie handeln, dort, wenn sie so können und dürfen wie sie wirklich wollen.
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#21 seb1983
  • 29.07.2013, 22:36h
  • Antwort auf #15 von Sabelmann
  • Sanktionen sind in der Regel ein stumpfes Schwert um die eigene Bevölkerung zu beruhigen.
    Sei es gegen Kuba, Iran, die Sowjetunion, Nordkorea und und und.... erreicht haben sie alle nichts.

    Es spielen ohnehin nicht alle mit, und wenn Nigeria dadurch etwa Erdöl unter Weltmarktpreis verkaufen muss greifen China und Co. gerne zu, gleichzeitig wird noch kräftig über den pösen pösen "Neoimperialismus" des Westens gewettert.

    Selbst wenn es funktioniert, meinst du das interessiert die dortigen Machthaber?
    Ob in Botswana, Nigeria oder Nordkorea, da verrecken eben ein paar zehntausend Menschen mehr elendig, verhungern, bekommen keine Medikamente, darben arbeitslos vor sich hin.

    Solange in der Hauptstadt Abuja das Schmiergeld fließt kümmert sich die Regierung einen Dreck um das Land. Es gibt dort KEINE politische Kultur die du mit unserer vergleichen könntest.
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#19 KommentarAnonym
  • 29.07.2013, 22:11h
  • Mal zum Grundproblem:

    Ich denke, das Problem liegt darin, dass Kirchen und Glaubensgemeinschaften in solchen Staaten erheblichen Einfluss haben, weil die Bevölkerung dumm ist und aufgrund des durch Korruption und Misswirtschaft verursachten Mangels ihr Bisschen was sie haben und ihre Informationen oftmals nur durch religiöse Gruppen bekommt. Ich denke solche Staaten (zumindest große Teile der Bevölkerung) befinden sich noch in einem Entwicklungsprozess den Europa schon lange durchgemacht hat. Daher werden Sanktionen nichts bringen. Was will man einem dummen Volk aufsanktionieren, das von seiner Regierung absichtlich dumm gehalten und beeinflusst wird. Selbst wenn man dort die Gesetze ändert wird das an der faktischen Lage nichts ändern. Ein Schwules Paar wird selbst bei vollkommener gesetzlicher Gleichstellung dort möglicherweise auf offener Straße gelyncht. Ich vermute die 92 % Statistik sind nicht gefälscht. Das gleiche Ergebnis hätte man sicherlich, wenn man die Frage im Mittelalter in Deutschland gestellt hätte.

    Ich denke, es wäre besser, Homosexuellen Asyl in Deutschland oder anderen zivilisierten Ländern zu ermöglichen.
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#18 HugoAnonym
#17 WarumAnonym
  • 29.07.2013, 15:08h
  • dürfen Abgeordnete oder Regierungsmitglieder, die für Anti-Homo-Gesetze verantwortlich sind, weiterhin in die EU einreisen?
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#16 ItchebAnonym
#15 Sabelmann
  • 29.07.2013, 14:23h
  • Antwort auf #6 von Nico
  • "Wann wird es endlich Sanktionen gegen solche Staaten geben?"

    Ich bin da voll bei Dir!Aber denkst Du dass dies je geschehen wird?Wegen der Schwulen?
    Da ist meine Hoffnung schon auf Null gesunken!Solange diese Länder irgendeinen Bodenschatz haben wird gar nix passieren.Ich denke dass die westlichen Länder es als Kollateralschaden hinnehmen.Ist halt die Moral der Wirtschaftsländer!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#14 Sabelmann
#12 LedErich
  • 29.07.2013, 14:04h

  • Wunschschlagzeile:
    Deutschland weist alle homophoben Diplomaten aus, da Homophobie nicht mit unseren Werten und den allgemeinen Menschenrechten vereinbar ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 LinguistAnonym
  • 29.07.2013, 14:00h
  • Antwort auf #9 von FoXXXyness
  • Jemand der keine Ahnung von Linguistik hat, sollte da nicht groß rumtönen.

    "Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache"
    (Ludwig Wittgenstein)

    1. Wikipedia ist keine zuverlässige Quelle. Da kann jeder alles rein schreiben.

    2. Die fachsprachliche Bedeutung ist irrelevant, es geht um die Bedeutung, die das Wort im alltäglichen Sprachgebrauch hat. Und die findest Du z.B. im Duden:

    degeneriert: körperlich oder geistig verfallen

    Letzteres (das geistig Verfallene) ist hier wohl gemeint.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#10 bunga bungaAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 MarekAnonym
#7 Roman BolligerAnonym
  • 29.07.2013, 13:30h
  • Die Pervertierung Afrikas durch Islamisten einerseits und Evangelisten anderseits schreitet voran. Afrika entfernt sich immer mehr von demokratischen Verhältnissen hin zu theokratisch begründeter Inquisition und Staatsterror.

    Schlimm!
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#6 NicoAnonym
  • 29.07.2013, 13:28h
  • Wann wird es endlich Sanktionen gegen solche Staaten geben?

    Fakten und Argumente verstehen die nicht und wollen sie auch nicht verstehen. Die verstehen nur die Sprache des Geldes, aber die dafür umso besser.

    Nur mit Sanktionen wird sich dort was ändern können. Ohne Sanktionen wird sich gar nichts ändern, sondern es wird immer schlimmer werden...
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#5 FelixAnonym
  • 29.07.2013, 13:25h
  • Das ist ein schwerer Verstoß gegen alle diplomatischen Gepflogenheiten und gegen Grundsätze der internationalen Beziehungen.

    Wenn da auch nur ein Diplomat ausgewiesen wird, nur weil er schwul ist, sollten alle Staaten alle ihre Diplomaten abziehen und sämtliche Beziehungen zu diesem Faschistenstaat abbrechen...
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#4 LucaAnonym
  • 29.07.2013, 13:23h
  • Wie krank und degeneriert die sind...

    Pädophilie ist okay, aber Homosexualität nicht.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 PelayoAnonym
  • 29.07.2013, 13:13h
  • " In den nördlichen Gebieten, in denen Muslime die Bevölkerungsmehrheit stellen, gilt nach Scharia-Recht sogar die Todesstrafe für männliche Homosexuelle."

    In Nigeria kämpfen die Christen des Südens gegen den immer aggressiver auftretenden Islam aus dem Norden des Landes.
    Würde der christliche Süden Homosexualität akzeptieren, gäbe es noch mehr Anschläge von fanatisierten Moslemgruppen wie Boko Haram.

    de.wikipedia.org/wiki/Boko_Haram
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#1 onzaAnonym

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