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Aktionen in Berlin, Hamburg und Bonn

Weltweites Kiss-In vor russischen Botschaften

  • 02. August 2013 8 1 Min.

"To russia with love" ist der Titel der weltweiten Aktion (Bild: Wanja Kilber / Quarteera)

Mit einer globalen Aktion am 8. September wollen LGBT-Aktivisten ein Zeichen der Solidarität und des Protests zeigen.

Wodka-Boykott, Olympia-Boykott, Sponsoren-Boykott: Die Möglichkeiten, gegen die zunehmend homophobe Gesetzgebung in Russland zu protestieren, sind vielfältig und umstritten. Nun haben Aktivisten zu einem weltweiten Zeichen des Protests aufgerufen.

Am 8. September, einem Sonntag, soll es um jeweils 15 Uhr Ortszeit zu einem Kiss-In-Protest von Schwulen und Lesben vor russischen Botschaften und Konsulaten kommen. Laut Facebook-Seite sind dafür in Deutschland Proteste vor der Russischen Botschaft in Berlin sowie vor den Konsulaten in Hamburg und Bonn geplant.

Als weitere Städte des Protests unter dem Titel "To Russia with love" werden unter anderem Athen, Amsterdam, Buenos Aires, Brüssel, Kapstadt, Istanbul, London, Madrid, Mexico City, New York, Ottawa, Paris, Rom, Rio de Janeiro, Seoul, Sydney, Tokio und Wien genannt. (nb)

-w-

#1 mezzoAnonym
  • 02.08.2013, 13:33h
  • Es ist ja reichlich bekannt, dass an einem Sonntag die Botschaften geöffnet haben. Da kann ich auch ein Kiss-In im Wald um Mitternacht veranstalten........
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#2 FelixAnonym
  • 02.08.2013, 14:10h
  • Ich hoffe, dass das überall wo in der zivilisierten Welt eine russische Botschaft ist, stattfindet und dass ganz viele Leute daran teilnehmen!!!

    Es dürfen sich auch gerne Heteros beteiligen, die uns unterstützen wollen...
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#3 SebiAnonym
  • 02.08.2013, 14:12h
  • "Wodka-Boykott, Olympia-Boykott, Sponsoren-Boykott: Die Möglichkeiten, gegen die zunehmend homophobe Gesetzgebung in Russland zu protestieren, sind vielfältig und umstritten."

    Umstritten sind diese ganzen Boykotte wohl nur bei solchen Naiven, die denken, es würde sich schon von alleine ändern, wenn man tatenlos wegsieht. Die tun so, als würde das Tolerieren solchen Faschismus den Faschismus letztlich auflösen. Das hat aber noch nie funktioniert...
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