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- 08. August 2013 1 Min.

In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene
Die armenische Polizei hat vorgeschlagen, die "Werbung" für "nicht-traditionelle sexuelle Verbindungen" im Land zu verbieten.
Das Gesetz soll einem Bericht von "Radio Liberty" zufolge Strafen in Höhe von bis zu 3.000 Euro für Bürger oder Organisationen vorsehen. Es war in der letzten Woche auf der Website der armenischen Polizeibehörden veröffentlicht worden.
Damit orientiert sich Armenien an Gesetzen zur Homo-"Propaganda", die bereits in Russland und Moldawien beschlossen worden sind.
Armenien ist ein 3,5 Millionen Einwohner zählender Binnenstaat im Kaukasus, der 1991 die Unabhängigkeit von der Sowjetunion erlangte. Das sowjetische Homo-Verbot schaffte das Land 2003 ab. Allerdings ist Homosexualität weiterhin ein Tabu-Thema. Es gibt auch keinerlei Antidiskriminierungsgesetze, ebenso werden Homo-Paare vom Staat nicht anerkannt. In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene. (dk)











