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- 15. November 2004 1 Min.
München Die stellvertretende CSU-Vorsitzende und bayrische Justizministerin Beate Merk will die Partei für neue Wählerschichten öffnen. Um auch Menschen in den Großstädten zu erreichen, müsse sie auch andere Lebensformen anerkennen, sagte sie der "Welt am Sonntag". Zwar ist sie gegen ein Adoptionsrecht für Homo-Paare, man müsse sich aber mit den Schwulen und Lesben auseinandersetzen. "Ich sehe das differenziert", sagte die Ministerin. Sie unterstütze die materielle Gleichstellung homosexueller Lebenspartner. Noch im September hatte Merk jedoch die geplante Stiefkindadoption für Homo-Paare abgelehnt. "Das Kind erhält eine rechtliche Verankerung in einer Institution, die noch nicht allgemeinen gesellschaftlichen Konsens gefunden hat", zitierte sie damals die "Welt". Kinder seien kein geeignetes Objekt für gesellschaftliche Experimente. (nb/pm)













