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Kommentare zu:
Olympia 2014: Boykott, Verlegung oder Protest?


#84 alexander
  • 12.08.2013, 21:27h
  • eigentlich völlig unerheblich, was jetzt dabei herauskommt, boykott oder verlegung???
    allerdings sollte die vergabe der grossveranstaltungen der kommenden jahre an russland zu denken geben, die häufen sich schon "unangenehm"!!! das kann nun wirklich kein zufall mehr sein! zumal diese vergaben erst in einem zeitraum stattfanden, als der neue "kurs", von putin schon abzusehen war!!!
    und es zeigt sich doch jetzt am besten, die sich selbst als "freie welt bezeichnenden staaten", sind traurigerweise nicht einmal in der lage, geschlossen dagegen zu protestieren und sanktionen, egal welcher art, zu beschliessen!!!
    es ist offenbar auch keiner regierung peinlich, sich mit "windigen argumenten" , völlig überrascht zu zeigen und gelähmt, ob der tatsachen, nun auf die verpflichtung: "zugesagt ist nun mal zugesagt", mit "lächelndem unmut" zu reagieren und den "dingen ihren lauf zu lassen!"
    die sogenannte demokratie mit ihren (bis zum kotzen, strapazierten menschenrechten!), führt sich (schon wieder einmal!), selbst "ad absurdum"!!!
    welcher denkende mensch kann heute noch so naiv sein, an die verfassungen der staaten zu glauben, die dieselben garantieren???
    dank der globalisierung, speziell der wirtschaftsinteressen und der damit verbundenen "globalisierung der KRIMINELLEN ENERGIEN", von denen heute "kein land der welt mehr unbeschadet existieren kann", ist es so gut wie unmöglich, diesen "machenschaften noch einhalt zu gebieten"!!!
    die politik ist doch zum geplänkel der "kapitalen interessen verkommen"!!!
    welcher BEFREIUNGSSCHLAG soll das noch ändern? ein neuer weltkrieg?
    ein grausamer gedanke, aber bis dahin wird sich wohl nichts mehr ändern!
    man fühlt sich fast GEZWUNGEN zu sagen : IST DOCH ALLES MENSCHLICH????
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#83 Harry1972Profil
#82 DanniiAnonym
  • 12.08.2013, 18:12h
  • Die gleiche Energie, die in diesem Fall aufgewandt wird, hätte ich mir bereits bei den chinesischen Spielen gewünscht. Allerdings schienen dortige Praktiken noch nicht menschenverachtend genug zu sein.
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#81 stephan
  • 12.08.2013, 16:10h
  • Antwort auf #76 von reiserobby
  • "Ich vermute, den meisten, die hier hysterisch herum zetern, geht es gar nicht um Menschenrechte, sondern um plumpe Agitation gegen das gesamte russische Volk, ..."

    Das ist eine sehr boshafte Unterstellung und dumme Verallgemeinerung. Du nennst es 'Zetern', aber ich bin sicher, dass viele von uns auch über die Kommentare in diesem Forum hinaus vielfach in dieser Sache engagiert sind (ich z.B. im Rahmen von ai - wo ich mich an etlichen urgent actions mit Briefwellen beteiligt habe).

    Und wenn die die Stimmung gegen Homosexuelle in Russland tatsächlich so ist, wie es in den Medien wiedergegeben wird, dann ist es sehr berechtigt, das gesamte russische Volk (mit Ausnahme eines kleinen menschenfreundlichen Rests) in die Kritik mit einzubeziehen! Was ist daran Agitation? Ein Volk zeigt sein hässlichstes Gesicht und muss damit leben, dass wir Verbrechertum als solches bezeichnen.

    Meine Gedanken jedenfalls sind in diesen Monaten jeden Tag mehrfach bei den Menschen, die unter einer Verbrecherregierung und einer dummen, aufgewiegelten Bevölkerung leben müssen. Die Argumente der Boykott-Gegner lasse ich durchaus gelten und prüfe ihre Schlüssigkeit immer wieder, komme aber dennoch jedes Mal wieder zu dem Ergebnis, dass die Spiele nicht in Russland stattfinden sollten und dass dies ein Zeichen wäre, dass auch in Russland die meisten Menschen erreichte. Das nämlich wäre das Wichtigste, dass die Russen darüber nachzudenken beginnen, weshalb die Politik ihres Landes hart von anderen Ländern und deren Bevölkerungen verurteilt wird.

    Nehmt Russland die Spiele, annulliert die Städtepartnerschaften, boykottiert russische Waren, sanktioniert Russland in jeder Weise bis dieses Land, seine 'Elite' und seine Bevölkerung zum Nachdenken kommen!
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#80 David ZAnonym
  • 12.08.2013, 15:44h
  • Was bildet diese Witzfigur sich ein?

    Herr Westerwelle hat mir nicht zu sagen, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich bin ein freier Mensch der seine freiheitlichen Rechte nutzt, wie er es will...

    Statt faschistische Diktaturen zu relativieren und Despoten wie Putin in den Arsch zu kriechen, sollte Herr Westerwelle lieber russischen Schwulen und Lesben Asyl anbieten...
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#79 RWTHAnonym
  • 12.08.2013, 15:37h
  • Wenn Russland jetzt nicht sehr bald gestoppt wird, kann das eine echte Gefahr für den Weltfrieden werden.

    Putin und sein Volk sind komplett wahnsinnig geworden und laufen momentan Amok. Denen ist alles zuzutrauen.
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#78 userer
  • 12.08.2013, 14:27h
  • Antwort auf #65 von reiserobby
  • reiserobby: "Klar guck ich Nachrichten, Interviews zu führen, miteinander reden, sich unterhalten, alles ist noch möglich ..."

    "Gucken" alleine reicht nicht. Du musst auch verstehen wollen.

    In dem von dir verlinkten Morgenmagazin-Beitrag wird ausdrücklich und klar gesagt, dass sich die Interviewten strafbar machen und sich nur heimlich äußern können.

    Ist deine hier im Forum gezeigte Haltung eigentlich nur dadurch motiviert, dass du deine Einnahmequelle als "Reise-Journalist" gefährdest siehst, weil ein Markt boykottiert wird und du sowie deine Auftraggeber dadurch finanzielle Einbußen erfahren? Also: Kritik an Reiseländern = weniger Reisende dorthin = weniger Aufträge, Gefälligkeitsberichte für deine Kunden zu schreiben?
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#77 FaktencheckAnonym
#76 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 12.08.2013, 13:56h
  • Antwort auf #72 von Timon
  • "Ich wüsste nicht wie ein Olympia-Boykott etwas besser machen sollte, nein, wir müssen reden...", sagt der schwule Russe Igor im Interview.
    Ich habe das sogar zweimal gesehen, von Lebensgefahr für die Interviewten ist nicht die Rede und sie bestand auch nicht. Schon wieder eine unnötige Übertreibung der ohnehin schlimmen Situation. Warum muss nur soviel gelogen werden, wenn man über das Thema redet? Ich vermute, den meisten, die hier hysterisch herum zetern, geht es gar nicht um Menschenrechte, sondern um plumpe Agitation gegen das gesamte russische Volk, sonst würdest auch du bei der Wahrheit bleiben, die wie gesagt bereits alarmierend genug ist. Mit dem Verbreiten von Unwahrheiten und dummer Hetze, ist niemanden geholfen. Das Niveau bewegt sich auf demselben Level, von NPD-Hetze gegen "Kinderschänder", und Bundestags-Hinterbänkler wie Kahrs springen im Wahlkampf auf den Zug der Blöden auf und profilieren sich sich auf Kosten der Verfolgten. Also, schau du dir besser den Moma-Report noch einmal an, bevor du weiter Lügen erzählst.
    www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmaga
    zin/reportagen/moma-Reporter-Schwulenhass-in-Russland-100.ht
    ml
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#75 Harry1972Profil
  • 12.08.2013, 13:34hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #74 von reiserobby
  • Sperling hat es Dir schon geschrieben, reiserobby.

    "hysterisches Geseier und empörtes Gekreische ist kontraproduktiv"...daß sind Deine Worte, reiserobby und die passen nunmal nicht zu dem, was Du diesem Lumma um die Ohren gehauen hast.
    Daran ändert sich auch nichts, wenn Deine Selbstwahrnehmung Dir sagt, daß DU ja keinesfalls hysterisch bist, sondern adäquat reagiert hättest.
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#74 reiserobbyEhemaliges Profil
#73 wasabiAnonym
#72 TimonAnonym
  • 12.08.2013, 13:06h
  • Antwort auf #65 von reiserobby

  • Wenn Du Dir das Video komplett ansiehst, erfährst Du, das die Interviews nur geheim durchgeführt werden konnten und die Interviewten sich in Lebensgefahr begeben.

    Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde: die Faschisten dort oder die Leute hier, die das klein reden und relativieren.
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#71 sperlingAnonym
  • 12.08.2013, 13:00h
  • Antwort auf #41 von reiserobby
  • >"Achtung, wer "nur" für Menschenrechte eintritt, politischen Druck fordert, sich für Aktionen, Proteste und Aufklärung ausspricht, der ist jetzt "feindlich gesinnt", es muss ein Boykott oder Vancouver sein, sonst bist du gegen "uns Schwule"."

    es gibt da zwei möglichkeiten, robby: entweder man gibt sich als das mimöschen mit der goldwaage und hält dafür selber den ball flach, oder man bezeichnet die meinung anderer - wie du es hier zum wiederholten male tust - als "gejammer", "rumgeheule", "hysterisches Geseier und empörtes Gekreische" und gesteht es dafür den anderen zu, genauso aggressiv um sich zu hauen. aber kräftig auskeilen und selber bloß nicht angegriffen werden wollen - det jeht nich, wa.

    ---

    für mich ist es sehr schwierig, hier festzustellen, welche haltung die richtige ist. für und gegen den boykott gibt es gute argumente. ich sehe keinen anlass, diejenigen, die die eigene einschätzung nicht teilen, zu beleidigen.

    von mir aus darf auch westerwelle der meinung sein, ein boykott sei nicht hilfreich.* dass er aber schon die DISKUSSION über den boykott als "falsch" bezeichnet, finde ich empörend. wir müssen wohl leider akzeptieren, dass unsere einflussmöglichkeiten auf die russische politik sehr gering sind. was wir aber in jedem falle tun können: aufklären, die diskussion über menschenrechte führen und sie in möglichst viele politische ebenen ausweiten. selbst wenn am ende kein boykott stattfinden wird und selbst wenn die diskussion nach den spielen wieder aus den medien verschwinden wird: jetzt haben wir die chance, diese diskussion zu führen und das thema zumindest in deutschland präsent zumachen, und diese chance müssen wir nutzen.

    ---
    *) ich glaube übrigens, dass westerwelle sich hier auf "boykott" im sinne einer nichtteilnahme deutschlands und anderer länder bezieht und nicht auf den medienboykott der zuschauer, wie hier einige anzunehmen scheinen.
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#70 Harry1972Profil
#69 reiserobbyEhemaliges Profil
#68 AlexAnonym
  • 12.08.2013, 12:49h

  • Es ist unerträglich, dass die olympischen Spiele wieder mal in einer faschistischen Diktatur stattfinden sollen.

    Da dürfen wir nicht tatenlos zusehen. Da müssen wir aktiv werden. Und da jeder andere Protest unterdrückt wird, bleiben nur noch Boykotte.
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#67 bissl muckeAnonym
#66 Harry1972Profil
#65 reiserobbyEhemaliges Profil
#64 HinnerkAnonym
#63 was mit leninAnonym
  • 12.08.2013, 11:34h
  • Vielleicht hilft vietnamesische Beratung?

    Solche Fahrradtouren scheinen sich dort zu etablieren.

    Man fährt über eine Dien Bien Phu*-Strasse am Ho Chi Minh Mausoleum und dem Vietnamesischen Parlament vorbei zum Lenin Park, um anschließend am Goethe Institut Party zu machen, ausgerichtet von der Niederländischen Botschaft.

    Around 250 people gathered at Hanois Giang Vo Lake to ride to Dien Bien Phu Street, passing the Ho Chi Min Mausoleum and Vietnams House of Parliament to terminate in Lenin Park.
    [...]
    Following the rally, riders gathered at Hanois Goethe Institute for a closing party hosted by the Dutch Embassy.
    [...]
    While we are looking forward to the bill on same-sex marriage, there is much to be done to combat the social stigma around sexual minorities, said Viet Pride director Nguyen Thanh Tam.
    [...]
    Vietnamese lawmakers are considering whether to legalize same-sex marriage in the South East Asian nation and a bill to that end is supported by both the Health and Justice ministries.

    - See more at:
    www.gaystarnews.com/article/250-cyclists-ride-second-viet-pr
    ide-rally120813#sthash.vOVDWSg2.dpuf


    *

    de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_%C4%90i%E1%BB%87n_Bi%C3%A
    An_Ph%E1%BB%A7
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#61 Bild des TagesAnonym
#60 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 12.08.2013, 11:12h
  • Antwort auf #55 von Yannick
  • Das beklagte Gesetz behindert zweifelsfrei die Öffentlichkeitsarbeit, nach wie vor existieren jedoch LGBT-Gruppen, und selbstverständlich wird kein Politiker oder sonstiger Bürger verhaftet, weil er sich mit Verantwortlichen und Betroffenen unterhält. Wie an anderer Stelle bereits formuliert, dummes Zeugs zu erzählen, die Fakten zu verfälschen und auf dieser Basis zu debattieren oder gar zu helfen, ist kontraproduktiv. Ebenso Kahrs, der sich eher an seine konservativ-schwulen Klientel mit einem populistischen "Vorschlag" anbiedert, als sich tatsächlich um die Belange linksalternativer LGBT-Aktivisten in Russland zu bemühen. Das, was in Russland passiert ist schrecklich ist, das weiß ich selbst. Deshalb sollte das ganze Thema ebenso wenig für Wahlkampfzwecken weder für das Schüren antirussischer Ressentiments missbraucht werden. Und noch einmal: Die Spiele in Russland sind eine Gelegenheit Aktionen, Proteste und Informationsarbeit voranzutreiben. Ein Boykott würde ein Zeichen setzen - okay und dann?
    Helfen kann Aufklärung, diplomatische Sanktionen, Asyl für LGBT-Flüchtlinge in Deutschland und und und... Boykott-Androhung ist ne Möglichkeit, aber bei weitem nicht die Beste.
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#59 SponsorenAnonym
#58 OekonomAnonym
#57 Anni VersaryAnonym
#55 YannickAnonym
  • 12.08.2013, 10:29h
  • Die naiven Leute, die jetzt wieder mal rumlabern, statt zu boykottieren solle man lieber diskutieren, vergessen zweierlei:

    1.
    In Russland sind jegliche Diskussionen über das Thema untersagt. Da kommt man auch als Ausländer sofort in den Knast und/oder wird zusammengeschlagen...

    2.
    Diesebe Strategie wurde bei den Olympischen Spielen in Peking gefahren. Damals hieß es auch schon, dass man so mehr erreichen würde als durch Boykotte. Und was hat es gebracht? Gar nichts!! Es waren nur schöne Propaganda-Bilder für ein totalitäres Regime...
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#54 MarekAnonym
  • 12.08.2013, 10:27h
  • Antwort auf #48 von Nico
  • "Was bilden Obama, Cameron und Westerwelle sich ein?

    Ich bin ein freier Mensch mit freien Rechten. Ich entscheide selbst wen und was ich boykottiere oder nicht..."

    ---->>>>

    Volle Zustimmung!

    Stell Dir vor, es sind olympische Spiele und keiner geht hin / keiner sieht zu...

    DAS wäre ein starkes Zeichen!
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#53 SebiAnonym
#51 Tobi CologneAnonym
  • 12.08.2013, 10:16h
  • Sehr geehrter Herr Westerwelle,

    statt wieder mal Faschisten in den Arsch zu kriechen, sollten sie lieber für Menschenrechte sorgen. Wenn Sie schon keine Sanktionen gegen Russland unterstützen, sollten sie sich wenigstens nicht auch noch negativ darüber äußern, denn das ist unser Recht, das wir hierzulande (noch) haben...

    Und Sie sollten zumindest russischen Homo-, Bi- und Transsexuellen Asyl anbieten, denn diese werden in ihrer Heimat nicht nur politisch, juristisch und gesellschaftlich verfolgt, sondern diese befinden sich tagtäglich in Lebensgefahr.

    Ich rechne zwar nicht damit, dass sie wirklich mal was vernünftiges unternehmen, würde mich aber gerne positiv überraschen lassen...
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#50 JoonasAnonym
  • 12.08.2013, 10:07h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • Leider hast Du null Ahnung von Geschichte:
    die olympischen Spiele in Nazi-Deutschland haben keinerlei Besserung oder Aufatmen gebracht.

    Sie boten Hitler nur die Möglichkeit das für sich als Propaganda auszuschlachten.... Die haben sein Ansehen beim Volk nochmal deutlich gesteigert.

    Und genauso ist es in Russland. Da sind die Spiele nur Propaganda für die russische Regierung und werden von dieser missbraucht. Und da jede Meinungsäußerung dort verboten ist, ist es auch kein "Fenster in die Welt", sondern eher eine reine Propaganda-Maschine für Hitler 2.0.

    Deswegen müssen die Olympischen Spiele in Russland boykottiert werden!!
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#49 LucaAnonym
  • 12.08.2013, 10:04h
  • Statt den russischen Homohass und die Gefahr runterzuspielen, die von Russland ausgeht, sollte Herr Westerwelle lieber dafür sorgen, dass russische Schwule und Lesben in Deutschland und am besten der gesamten EU unbegrenztes Asyl bekommen!

    Denn in Russland sind sie nicht mehr sicher...
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#48 NicoAnonym
  • 12.08.2013, 09:58h
  • Was bilden Obama, Cameron und Westerwelle sich ein?

    Ich bin ein freier Mensch mit freien Rechten. Ich entscheide selbst wen und was ich boykottiere oder nicht...

    Dass Russland auch im Ausland Grundrechte abschaffen will, wundert mich nicht, dass westliche Regierungen dem auch noch nachkommen ist aber skandalös.

    Nicht wir sind die Agressoren, sondern Russland!! Würden genug Leute die olympischen Spiele in Russland boykottieren, wäre das nicht nur für die ein wirtschaftlicher Schaden, sondern auch eine riesige Blamage für die russische Regierung!!
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#47 HistorikerAnonym
  • 12.08.2013, 09:40h
  • Bei den olympischen Spielen 1936 im faschistischen Deutschland gab es wenigstens Boykotte durch zivilisierte Länder...

    Das sollte bei den Olympischen Spielen 2014 im faschistischen Russland genauso sein...

    Dass man sich so vehement weigert, aus der Geschichte zu lernen...

    Die Olympischen Spiele MÜSSEN geradezu boykottiert werden. Nur das bringt wirklich etwas. Russland in den Arsch zu kriechen bringt nur das genaue Gegenteil... Das ist die Appeasement-Politik, die schon Hitler viel zu lange hat gewähren lassen...
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#46 RobinAnonym
  • 12.08.2013, 09:34h
  • Übrigens:
    auch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) lehnt Boykotte gegen Russland ab.

    War ja klar, dass er sich jetzt auch auf Russlands Seite stellt, wo Obama und Cameron aus der Deckung gekommen sind.

    Hat sein Freund vielleicht Geschäftsbeziehungen zu russischen Unternehmen und er sorgt sich um sein Einkommen?
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#45 BoykottAnonym
  • 12.08.2013, 08:43h
  • Dass die Olympischen Spiele in einer faschistischen Diktatur stattfinden sollen, ist schon schlimm genug...

    Aber wenn jetzt auch noch westliche Politiker den Teilnehmern, Journalisten und Zuschauern Boykotte verbieten wollen, ist das ein Skandal...

    Sind wir schon so weit, dass Russland auch im Ausland die Abschaffung von Grundrechten anordnen kann?

    Das zeigt aber auch, dass die Boykottdrohungen Russland echt Angst machen. Die meisten meinen ja immer, sowas würde eh nichts bringen, aber die beinahe panischen Reaktionen des IOC und westlicher Regierungen zeigen, dass sehr wohl neben negativen Auswirkungen aufs Image auch massive wirtschaftliche Schäden befürchtet werden.

    Das zeigt, dass die Boykottaufrufe nur noch ausgeweitet werden müssen!!
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#44 FennekAnonym
  • 12.08.2013, 01:47h
  • Nun sind ja Obama und Cameron weder schwul noch unantastbare moralische Instanzen.

    Man kann auch durchaus anderer Meinung sein...
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#43 Simon HAnonym
  • 12.08.2013, 01:46h
  • Hatte Obama nicht vor wenigen Tagen noch wegen der russischen Homophobie rumgetönt?

    Aber wenn die Wirtschaft ihn zurückpfeift, kommt auch er wie ein Hündchen angelaufen...

    Fakt ist, dass auch die westliche Wirtschaft bei einem Boykott massiven Schaden hätte (zu recht, wenn sie sowas auch noch als Sponsoren fördern...). Und Geld regiert halt die Welt.

    Was zählen schon Menschenrechte, wenn es um Profite geht?!

    Money makes the world go around, the world go around, the world go around...
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#42 Timm JohannesAnonym
  • 11.08.2013, 23:28h
  • Wenn gleiches Gesetz in Russland zulasten jüdischer Menschen erlassen worden wäre, dann würden es einen Boykott sicherlich geben.

    Aber wenn es homosexuelle Menschen betrifft und Ihnen das Recht auf Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit genommen wird, dann ist das anscheinend den westlichen Regierungen piepegal.

    Putin wird die Winterspiele als Plattform zur eigenen Propaganda verwenden, so wie es Hitler 1936 gemacht hat und der Westen betreibt wiedereinmal gegenüber einem Diktator Apeasementpolitik
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#41 reiserobbyEhemaliges Profil
#40 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 23:13h
  • Antwort auf #38 von MeineFresse
  • Das beklagte Gesetz behindert zweifelsfrei die Öffentlichkeitsarbeit, nach wie vor existieren jedoch LGBT-Gruppen, und selbstverständlich wird kein Politiker oder sonstiger Bürger verhaftet, weil er sich mit Verantwortlichen und Betroffenen unterhält. Wie an anderer Stelle bereits formuliert, dummes Zeugs zu erzählen, die Fakten zu verfälschen und auf dieser Basis zu debattieren oder gar zu helfen, ist kontraproduktiv. Ebenso Kahrs, der sich eher an seine konservativ-schwulen Klientel mit einem populistischen "Vorschlag" anbiedert, als sich tatsächlich um die Belange linksalternativer LGBT-Aktivisten in Russland zu bemühen. Das, was in Russland passiert ist schrecklich ist, das weiß ich selbst. Deshalb sollte das ganze Thema ebenso wenig für Wahlkampfzwecken weder für das Schüren antirussischer Ressentiments missbraucht werden. Und noch einmal: Die Spiele in Russland sind eine Gelegenheit Aktionen, Proteste und Informationsarbeit voranzutreiben. Ein Boykott würde ein Zeichen setzen - okay und dann?
    Helfen kann Aufklärung, diplomatische Sanktionen, Asyl für LGBT-Flüchtlinge in Deutschland und und und... Boykott-Androhung ist ne Möglichkeit, aber bei weitem nicht die Beste.
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#39 F JaspermoellerAnonym
  • 11.08.2013, 22:32h
  • Die Regenbogenbutton-Idee und LGTB-Sportler, die (vielleicht) siegen, werden Putin-Russland allenfalls gequält lächeln lassen. Eine Verlegung würde dem Land aber richtig Geld und Image kosten. Sie wäre ein goldrichtiges Zeichen! Deshalb: Obama, Camaron - bitte nachsitzen!
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#38 MeineFresseAnonym
  • 11.08.2013, 22:19h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • Das Problem ist, du darfst in Russland keinen Hass abbauen.
    Weil das Propaganda und Anwerben von Minderjährigen ist.
    Wenn du versuchst, in Russland Hass abzubauen, musst du Strafe zahlen, bekommst Einreiseverbot und kommst schlimmstenfalls in den Knast.

    Oder es besuchen dich ein paar Neonazis wenn du in der Flughafenlobby flanierst kurz vor dem Abflug.

    Wie willst du Hass abbauen, wenn nicht die geringste Dialogbereitschaft beim Gegenüber vorhanden ist?
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#37 MeineFresseAnonym
  • 11.08.2013, 21:46h
  • Eigentlich perfekte Idee.
    Wird aber sicher nicht gemacht.

    Aber wenn man es täte, und es ebenfalls in Bezug auf die Fußball WM in Russland un Katar täte (noch besser wäre, solchen Ländern überhaupt nicht den Zuschlag zu geben, damit sie sich nicht weltoffen präsentieren und Ruhm einheimsen können), würde das bei den entsprechenden Ländern wirklich als Message sitzen.

    Aber leider wird das wohl nicht passieren.
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#36 stephan
  • 11.08.2013, 21:28h
  • Antwort auf #25 von Kritiker
  • "Hier könnte die FDP endlich mal Flagge zeigen!"

    Das Wesentliche an dieser Aussage ist der Konjunktiv!

    Ein Boykott wäre nach meiner Meinung die beste Lösung oder eine kurzfristige Verlegung der Spiele in zivilisiertere Weltgebiete.
    Bis dahin sollten die Demonstrationen vor den Botschaften Russlands weitergehen, auch der Boykott russischer Waren und zudem fände ich es gut, wenn eine Liste der Unternehmen veröffentlich würde, die Sponsoren der Spiele, Ausstattet, Partner der Spiele sind ... Druck auf diese Konzerne kommt sicherlich auch in Russland an!

    Druck, Druck, Druck! Viel Druck, viele Ideen, viele Aktionen, die das Thema in der Öffentlichkeit halten!

    Und dann fände ich es selbstverständlich wichtig, dass an jeder Stelle des Protest deutlich wäre, dass es nicht um Sonderregeln während der Spiele geht, sondern um die Lebenssituation der russischen LGBTIs! Es muss darum gehen, einen Verbrecherstaat auch so zu nennen, auch wenn es außer in Russland noch viele Verbrecherregierungen und -völker gibt, die Minderheiten wie uns diskriminieren und verfolgen!
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#35 lucdfProfil
  • 11.08.2013, 20:40hköln
  • Eine Verlegung der Spiele scheint mir eine gute Lösung zu sein. Russland hat jämmerlich versagt!
  • Antworten » | Direktlink »
#34 ongtayAnonym
  • 11.08.2013, 20:30h

  • Ich finds gut dass das Thema durch die Medien geht und alle Menschen die Möglichkeit bekommen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Also Medienpräsenz: top!
    Politisch finde ich den Vorschlag eines Boykotts lachhaft! Die meisten Leute wissen gar nicht, dass ein ziemlich ähnliches Gesetz bis 2003 in Großbritannien in kraft war. Außerdem waren bestehende Homo Gesetze nie Maßstab für die Eignung eines austragungslandes. In china gibt es noch viel weniger Demokratie als in rußland...war auch kein Problem...
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#33 daVinci6667
  • 11.08.2013, 20:20h
  • Antwort auf #19 von reiserobby

  • Spiele in China hätte es auch nicht geben dürfen, da hast du sehr recht.

    Der Unterschied ist, China behandelt alle seiner Bürger mies, Russland hingegen raubt ganz gezielt Schwulen und Lesben die Rechte und unternimmt nichts um sie vor Übergriffen zu schützen. Genau so hat es in Deutschland auch angefangen!

    Woher du deine spürbare Feindseligkeit hast weiss ich nicht. Vielleicht erzählst du mal mehr darüber?

    Dein Vorwurf an Boykott-Befürworter heuchlerisch zu sein kommentiere ich nicht. Das disqualifiziert dich nur selber.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#32 timpa354Ehemaliges Profil
  • 11.08.2013, 20:01h
  • www.huffingtonpost.com/wes-hurley/growing-up-gay-in-russia_b
    _3735143.html


    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, kann ich nur für einen Boykott sein, hinzu kommt, dass diese Politiker wirklich Einreiseverbot in der gesamten EU haben sollten, die diese Menschenfeindlichen Gesetze verabschiedet haben, Hassprediger inklusive. Firmen anschreiben wie Adidas, die mit Russland zusammen arbeiten etc. Firmen boykottieren die geschäftlich in Russland tätig sind. All diesen Heuchlern nicht ermöglichen sich hinter olympischen Spielen zu verstecken.
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#31 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 19:24h
  • Antwort auf #22 von userer
  • Proteste vor Ort, sollte das übrigens heißen.
    In China wird es tatsächlich besser, in kleineren Schritten als zu wünschen ist, aber es tut sich was.
    Boykotte helfen nichts, hat die Russen damals auch nicht aus Afghanistan abziehen lassen. Und es ist deshalb heuchlerisch, laut nach Boykotten zu kreischen, ohne den Betroffenen wirklich zu helfen. Was tatsächlich Eindruck machen würde, wäre etwa die Anerkennung des Asylgrundes "Homosein". Das schmeckte auch Putin nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#30 reiserobbyEhemaliges Profil
#29 Aus Bad HomburgAnonym
  • 11.08.2013, 19:14h
  • Schon ironisch, wie hier manche Repräsentanten der Politik, also des Gebiets wo das Mögliche immer das höchste, ja sogar das einzige Gebot ist, in den Raum des Wünschenswerten (in diesem Fall, Sport) zu intervenieren versuchen. Hatten wir noch nicht genug Künstler bzw. Phantasten verschiedenster Art an der Macht ? König Friedrich war zumindest talentiert.
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#28 Harry1972Profil
  • 11.08.2013, 19:01hBad Oeynhausen
  • Ich würde gerne wissen, welche Konsumgüterhersteller Werbeverträge und ähnliches für die Winterolympiade abgeschlossen haben.
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#27 Harry1972Profil
#26 Malte89Anonym
#25 KritikerAnonym
  • 11.08.2013, 18:42h

  • Ich hoffe Guido Westerwelle wird mit Mronz hinfliegen und Händchen halten. Dann mal schauen, wie die Russen eingreifen.

    Hier könnte die FDP endlich mal Flagge zeigen!
  • Antworten » | Direktlink »
#24 nebenbeiAnonym
#23 m123Anonym
  • 11.08.2013, 17:52h
  • Meiner Ansicht nach wäre ein Boykott ohne Ersatzspiele in jedem Fall schlecht.

    Eine Verlegung der Spiele woandershin wäre denkbar.

    In Sotschi zu protestieren ist auch denkbar.

    Man muss sich überlegen welche der beiden letzten Alternativen besser für die homosexuellen Menschen in Russland ist.

    Wenn man bei Sotschi bleibt und vor Ort protestiert, dann würde man zwei Wochen lang protestieren können. Es hängt aber auch davon ab wieviele Athleten und wieviele Menschen bereit sind, sich dem Protest in Sotschi anzuschließen. Das Schlimmste wäre, wenn nur ganz wenige Athleten mitmachen würden, oder vielleicht sogar gar keiner. Vieles hängt auch von den Medien der Welt ab und wie sehr sich die Medien an das Thema ranhängen.

    Beim Verlegen der Spiele würde es wohl mediale Aufmerksamkeit für die Menschenrechtslage in Russland geben kurz nach der Entscheidung zur Verlegung. Aber wohl kaum zwei Wochen lang. Aber natürlich könnten dann alle Athleten ohne Angst an einem neuen Ort während der olympischen Spiele für die Rechte der homosexuellen Menschen in Russland zwei Wochen lang demonstrieren. Aber ob das so effektiv ist wie wenn es auf russischem Boden passieren würde ist fraglich.

    Ich denke aber, dass das IOC wohl kaum die Spiele verlegen wollen wird. Insofern spricht vieles dafür, dass es bei Sotschi bleiben wird. Unklar wird sein wie stark der Protest dort sein wird, und ob es dann überhaupt zu einem spürbaren, deutlichen, folgereichen Protest kommen wird.
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#22 userer
  • 11.08.2013, 17:47h
  • Antwort auf #19 von reiserobby
  • reiserobby pöbelt: "... China ... Protest vor Ort werden mehr bewegen als heuchlerisch herum zu heulen."

    "heuchlerisch"?!? Da gehst du mir jetzt wirklich zu weit. Dann also mal Butter bei deine fischige Meinung: Welcher der Proteste hat in China zu welcher positiven Veränderung geführt?
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#21 Uli_Anonym
  • 11.08.2013, 17:07h
  • In Englang ging es Ende der 80er mit Clause 28 genau so los, auch dort kam es zu einer rapiden Brutalisierung innerhalb weniger Monate. Als von Oben das Ok kam, reagierte die Bevölkerung mit vorauseilendem Gehorsam. Ich habe selbst erlebt wie grosse Londoner Bibliotheken Oscar Wilde's Bücher aus den Regalen geräumt haben. Es gab einen Bombenanschlag auf eine Schwulenkneipe mit einem Toten etc.
    Aber in England gab es auch in allen grossen Städten Demos mit bis zu 1-2 Mio Teilnehmern (die von den Medien teilweise ignoriert wurden, da man sich ja nicht durch Homo Propaganda strafbar machen wollte). Ebenso viele Demos in europäischen Städten.
    Wann fangen wir in Deutschland an zu demonstrieren?
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#20 timpa354Ehemaliges Profil
  • 11.08.2013, 17:03h
  • Antwort auf #3 von userer
  • Genau, die Sportler kann man nicht ausbaden lassen, was die Politik und scheinheilige Kirchen verbocken.Ein Button am Hemd soll also irgend etwas ändern in Russland? Was für ein Quatsch, ich denke der richtige Weg ist tatsächlich, dass jeder Politiker, jeder Unternehmer dem Menschenrechte nicht nur eine Worthülse sind, sondern wirklich etwas bedeuten, dass diese fernbleiben und vor allem diesen Menschenhass nicht auch noch finanziell unterstützen. Alle anderen sollten sich schämen, sich dort blicken zu lassen. Ich weiss dann was ich von diesen Menschen zu halten habe, ausgenommen die Sportler natürlich.
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#19 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 16:51h
  • Antwort auf #8 von daVinci6667
  • Selbstverständlich hätte es auch sein müssen, dass die Spiele keinesfalls in China stattgefunden haben dürften, oder macht es dich weniger traurig, dass China Menschenrechte verletzt und von Jahr zu Jahr abertausende Menschen hinrichten lässt, da sind sicherlich auch Schwule unter den Opfern.
    Es geht nicht darum, welches Land, toll genug ist, um die Spiele austragen zu dürfen.
    Protest vor Ort werden mehr bewegen als heuchlerisch herum zu heulen.
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#18 dann buttonsAnonym
#17 JesseAnonym
  • 11.08.2013, 16:45h
  • Antwort auf #2 von buttons flags
  • Der erste, der Owens nach seinem Sieg gratulierte, war der deutsche Athlet Luz Long. Jesse Owens kommentierte das später mit den Worten:

    Es kostete ihn viel Mut, sich vor den Augen Hitlers mit mir anzufreunden. Man könnte alle Medaillen und Pokale, die ich habe, einschmelzen, und sie würden nicht für eine Schicht über die 24-Karat-Freundschaft, die ich in diesem Moment für Luz Long empfand, reichen. Hitler muss wahnsinnig geworden sein, als er uns umarmen sah."
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#16 reiserobbyEhemaliges Profil
#15 EmpfängerAnonym
#14 sonntagsfrageAnonym
  • 11.08.2013, 16:40h
  • Empörung in Zeiten der Scripted Merkelity.

    Ist 2014 Adenauers Enkel sei Mädsche ein SPD-Aussenminister oder ein Grüner?
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#13 anomeAnonym
  • 11.08.2013, 16:32h
  • "... oder gar russische Athleten von den Spielen auszuschließen."

    Was für ein dämlicher Vorschlag. Was können die Sportler für die Gesetzgebung?!?!

    Man kann auch Sportler nicht dazu auffordern, die olympischen Spiele zu boykottieren, da diese viel zu hart trainiert haben für ihre Qualifikation und viele von ihnen praktisch für ihren Sport leben!
    Man kann die Spiele auch nicht mehr kurzfristig verlegen - oder glaubt ihr in ein paar Monaten lässt sich eine Olympiade oragnisieren?
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#12 zackAnonym
  • 11.08.2013, 16:26h
  • Angesichts der propagandistischen Möglichkeiten, die eine erfolgreiche Durchführung der Spiele bieten würde, betonte Reichskanzler Adolf Hitler, dass er alles tun werde, um die Spiele so vollkommen wie möglich zu gestalten. Mit den Olympischen Spielen wollte er der ganzen Welt zeigen, dass Deutschland unter seiner Führung ein friedliebendes, soziales und wirtschaftlich aufstrebendes Land sei.

    Um die internationalen Gäste über die fortwährende Diskriminierung und Verfolgung der Juden in Deutschland zu täuschen, veranlasste Karl Ritter von Halt, der Organisator der Winterspiele, die Entfernung aller Schilder mit der Aufschrift Juden unerwünscht. In der Hitlerjugend sang man deshalb Nach der Olympiade / schlagen wir die Juden zu Marmelade.

    de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1936#Propagand
    a
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#11 ganz so so soAnonym
  • 11.08.2013, 16:16h
  • Antwort auf #9 von userer
  • "- ganz so, also ob die 1936er-Spiele die internationale Ruhepause geschaffen hatten, die die Nazis brauchten, um dann mit vermehrter Kraft zuzuschlagen."

    Im Rechenschaftsbericht an den 18. Parteitag der KPdSU führte Stalin am 10. März 1938 aus: In der Politik der Nichteinmischung macht sich das Bestreben geltend, die Aggressoren bei der Ausführung ihres dunklen Werkes nicht zu hindern, ...zum Beispiel Deutschland nicht zu hindern, ...sich in einen Krieg gegen die Sowjetunion einzulassen, alle Kriegsteilnehmer tief in den Morast des Krieges versinken zu lassen, sie im stillen dazu anzuspornen, dazu zu bringen, dass sie einander schwächen und erschöpfen, dann aber, wenn sie genügend geschwächt sind, mit frischen Kräften auf dem Schauplatz zu erscheinen und, natürlich im Interesse des Friedens aufzutreten, um den geschwächten Kriegsteilnehmern ihre Bedingungen zu diktieren. (J. Stalin, Fragen des Leninismus. Moskau 1947, S. 687 f.)

    Hitler sprach in seiner Rede vor den Oberbefehlshabern am 22. August 1939 einen Tag vor dem Abschluss des Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion -, nur aus, worüber sich seine Zuhörer ohnehin klar waren, wenn er sagte: Nun bestand bei den Westmächten die Hoffnung auf das Mitmachen von Russland. ...Der Entschluss, Blut einzusetzen, ist schwer. Man fragt dann leicht: Warum gerade ich? So richtete sich die Hoffnung Englands auf Russland. Aber nur ein blinder Optimist konnte glauben, Stalin würde so wahnsinnig sein, den Gedanken Englands nicht zu durchschauen: nämlich wie im Weltkrieg im Westen eine Art Stellungskrieg zu führen und im Osten Russland die Blutlast des Krieges tragen zu lassen. (38)
    (38) Reinhard Kühnl, Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten, Köln 1975, S. 296

    "In a long conversation in Geneva on December 22, Kissinger dragged Gromyko into stories about the old days: "I've always had respect for Stalin's foreign policy. He had a long-range vision." Gromyko agreed and Kissinger said: "In 1939, you had to make a big decision. I think you were essentially right on the pact with Ribbentrop." Gromyko: "We didn't have any reasonable choice."

    Kissinger expressed his agreement: "One could say that the pact made the war inevitable ... but there was very stupid leadership in Western Europe.".."
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#10 Steve GAnonym
  • 11.08.2013, 16:00h
  • Also ein Boykott ist durchaus angemessen. Es kann nicht sein das für ein Mittelalter-Staat wie Russland Milliarden von Geldern reinfließen was dann eh im Kampf gegen Minderheiten eingesetzt wird. Es ist unangemessen die Wirtschaft eines Landes anzukurbeln was sich auf einem faschistischen Niveau bewegt. Das ist eine unfreiwillige Bestätigung an das Putin-Regime. Es gibt nur eins: Boykott oder Verlegung wir reden hier scchließlich von Menschenwürde die da unten mit Füßen getreten wird
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#9 userer
  • 11.08.2013, 15:50h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • reiserobby: "Ja, auch Hitlers Olympiade 36 brachte so etwas wie eine Pause vom Grauen ein für die von Nazis verfolgten Menschen."

    Das ist m. E. falsch. Die Spiele von 1936 brachten Hitlerdeutschland enorme Öffentlichkeit und waren das, was man heute als PR-Kampagne bezeichnen würde. Nach den Spielen nahm die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie an ungeahnter Fahrt auf - ganz so, also ob die 1936er-Spiele die internationale Ruhepause geschaffen hatten, die die Nazis brauchten, um dann mit vermehrter Kraft zuzuschlagen.

    1937 wird der Schweiz Neutralität zugesichert, kommt Mussolini zu Besuch, die Kriegsabsichten der Nazis werden offenbart, und die Wanderausstellung "Der ewige Jude" startet.

    1938 wird die Verfolgung jüdischer Deutscher vorangetrieben: Berufsverbote, erzwungene Namensänderungen, Einmarsch in Österreich, Reichspogromnacht, Enteignungen jüdischer Betriebe, Einführung des Mutterkreuzes.

    Die Spiele von 1936 sind wohl also nur in den Augen des Naiven eine Pause für die Verfolgten. Vielmehr dienten sie den Verfolgern selbst als Pause, um die Welt abzulenken und sie dann ungleich vehementer als vor den Spielen mit Hass, Gewalt, Verfolgung und Krieg zu überziehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#8 daVinci6667
  • 11.08.2013, 15:47h

  • Ich bin echt traurig. Es sollte selbstverständlich sein dass unter diesen Bedingungen die Spiele nicht stattfinden.

    Es sollte selbstverständlich sein dass an solche Länder gar keine Spiele vergeben werden.

    Stattdessen der Aufruf schwule und lesbische Sportler sollten unter diesen fürchterlichen Bedingungen noch mehr Medaillen als sonst nach Hause holen! Einach unglaublich!

    Ich habe echt die Befürchtung dass in Russland die Schwulen zu den neuen Juden werden. Niemand will es hören. Die Anzeichen mehren sich täglich.

    Obama möchte die sowieso schon arg strapazierten diplomatischen Beziehungen wegen LGBTI und Sotchi 2014 nicht noch ganz aufs Spiel setzten. Wo sind seine Eier geblieben?

    Ich bin zwar froh wurde er wieder gewählt, aber einmal mehr hat er mich enttäuscht.

    Und Cameron zieht alleine natürlich nichts durch. Nach Blair ist er nun Schosshündchen Nummer zwei!

    Wir müssen halt nun deutlicher werden. Wenn es kein Boykott gibt, dann sollte es wenigstens zu unübersehbarer Solidarität mit unseren warmen Brüdern und Schwestern in Russland kommen.

    Dann müsste sich das Fascholand entscheiden zwischen vielen Verhaftungen an der Olympiade über die breit berichtet wird oder aufgrund der "jugendgefährdenden Homopropaganda" die Spiele am Fernsehen mit ab 18 Jahren kennzeichnen.
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#7 Harry1972Profil
  • 11.08.2013, 15:38hBad Oeynhausen
  • Ja...oder wir kaufen einfach kein russisches Erdgas mehr!

    Fällt jemandem etwas auf?
    Genau...Russland lässt sich nicht durch Boykott oder Sanktion irritieren. Da geht es einfach munter weiter, bis irgendwann die Bevölkerung selbst gegen die Zustände aufbegehrt... also nie.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 userer
  • 11.08.2013, 15:21h
  • Den Vorschlag, die Winterspiele z. B. nach Vancouver zu verlegen, finde ich glänzend. Hingegen russische Spieler von der Spielen auszuschließen, erscheint mir unfair. Da würden vermutlich die falschen sanktioniert, während Putin ungehindert mit dem Westen weiter Kasse macht. - Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Russland verlegten Spielen ohnehin fernbleiben würde, ein Ausschluss also gar nicht zur Debatte stehen sollte.

    In Sotschi teilzunehmen und Regenbogenbuttons etc. zu tragen, ist wahrscheinlich das Letzte, was noch übrigbleibt, wenn alles andere nicht klappt. Man muss sich doch nur fragen, was das Ziel ist: eine Verbesserung der Lebenssituation von russischen Schwulen und Lesben. Diese Verbesserung wird wahrscheinlich nicht durch das Tragen eines Buttons erreicht. So ein Button wäre die letzte hilflose Geste der internationalen Gemeinschaft und sollte nicht bereits jetzt das Ziel sein.

    Worauf wir jetzt als deutsche Bevölkerung hinarbeiten müssen, ist, dass sich kein deutscher Politiker bei den Spielen der Homophobie 2014 sehen lässt!
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#2 buttons flagsAnonym
#1 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 15:06h
  • Ausgrenzen baut keinen Hass ab, Herr Kahrs, mit rechtskonservativen Methoden ist niemanden geholfen, auch wenn der marktschreierische Vorschlag von einem SPD-Funktionär kommt, er ist dennoch total behämmert.
    Dieses plumpe durchs Ausgrenzen erziehen wollen, ist nicht besonders hilfreich. Insbesondere wenn es um Sport oder gar Musikereignisse geht. Diese Events sind, waren und bleiben oftmals ein kleines Fenster hinaus in die freie Welt. Ja, auch Hitlers Olympiade 36 brachte so etwas wie eine Pause vom Grauen ein für die von Nazis verfolgten Menschen. Achtsam bleiben, direkte Hilfe und solidarische Unterstützung sind geboten. - See more at:
    reiserobby.de/keine-ferien-im-faschismus-russland-verschwind
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