Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=19812
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Olympia 2014: Boykott, Verlegung oder Protest?


#11 ganz so so soAnonym
  • 11.08.2013, 16:16h
  • Antwort auf #9 von userer
  • "- ganz so, also ob die 1936er-Spiele die internationale Ruhepause geschaffen hatten, die die Nazis brauchten, um dann mit vermehrter Kraft zuzuschlagen."

    Im Rechenschaftsbericht an den 18. Parteitag der KPdSU führte Stalin am 10. März 1938 aus: In der Politik der Nichteinmischung macht sich das Bestreben geltend, die Aggressoren bei der Ausführung ihres dunklen Werkes nicht zu hindern, ...zum Beispiel Deutschland nicht zu hindern, ...sich in einen Krieg gegen die Sowjetunion einzulassen, alle Kriegsteilnehmer tief in den Morast des Krieges versinken zu lassen, sie im stillen dazu anzuspornen, dazu zu bringen, dass sie einander schwächen und erschöpfen, dann aber, wenn sie genügend geschwächt sind, mit frischen Kräften auf dem Schauplatz zu erscheinen und, natürlich im Interesse des Friedens aufzutreten, um den geschwächten Kriegsteilnehmern ihre Bedingungen zu diktieren. (J. Stalin, Fragen des Leninismus. Moskau 1947, S. 687 f.)

    Hitler sprach in seiner Rede vor den Oberbefehlshabern am 22. August 1939 einen Tag vor dem Abschluss des Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion -, nur aus, worüber sich seine Zuhörer ohnehin klar waren, wenn er sagte: Nun bestand bei den Westmächten die Hoffnung auf das Mitmachen von Russland. ...Der Entschluss, Blut einzusetzen, ist schwer. Man fragt dann leicht: Warum gerade ich? So richtete sich die Hoffnung Englands auf Russland. Aber nur ein blinder Optimist konnte glauben, Stalin würde so wahnsinnig sein, den Gedanken Englands nicht zu durchschauen: nämlich wie im Weltkrieg im Westen eine Art Stellungskrieg zu führen und im Osten Russland die Blutlast des Krieges tragen zu lassen. (38)
    (38) Reinhard Kühnl, Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten, Köln 1975, S. 296

    "In a long conversation in Geneva on December 22, Kissinger dragged Gromyko into stories about the old days: "I've always had respect for Stalin's foreign policy. He had a long-range vision." Gromyko agreed and Kissinger said: "In 1939, you had to make a big decision. I think you were essentially right on the pact with Ribbentrop." Gromyko: "We didn't have any reasonable choice."

    Kissinger expressed his agreement: "One could say that the pact made the war inevitable ... but there was very stupid leadership in Western Europe.".."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 zackAnonym
  • 11.08.2013, 16:26h
  • Angesichts der propagandistischen Möglichkeiten, die eine erfolgreiche Durchführung der Spiele bieten würde, betonte Reichskanzler Adolf Hitler, dass er alles tun werde, um die Spiele so vollkommen wie möglich zu gestalten. Mit den Olympischen Spielen wollte er der ganzen Welt zeigen, dass Deutschland unter seiner Führung ein friedliebendes, soziales und wirtschaftlich aufstrebendes Land sei.

    Um die internationalen Gäste über die fortwährende Diskriminierung und Verfolgung der Juden in Deutschland zu täuschen, veranlasste Karl Ritter von Halt, der Organisator der Winterspiele, die Entfernung aller Schilder mit der Aufschrift Juden unerwünscht. In der Hitlerjugend sang man deshalb Nach der Olympiade / schlagen wir die Juden zu Marmelade.

    de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1936#Propagand
    a
  • Antworten » | Direktlink »
#13 anomeAnonym
  • 11.08.2013, 16:32h
  • "... oder gar russische Athleten von den Spielen auszuschließen."

    Was für ein dämlicher Vorschlag. Was können die Sportler für die Gesetzgebung?!?!

    Man kann auch Sportler nicht dazu auffordern, die olympischen Spiele zu boykottieren, da diese viel zu hart trainiert haben für ihre Qualifikation und viele von ihnen praktisch für ihren Sport leben!
    Man kann die Spiele auch nicht mehr kurzfristig verlegen - oder glaubt ihr in ein paar Monaten lässt sich eine Olympiade oragnisieren?
  • Antworten » | Direktlink »
#14 sonntagsfrageAnonym
  • 11.08.2013, 16:40h
  • Empörung in Zeiten der Scripted Merkelity.

    Ist 2014 Adenauers Enkel sei Mädsche ein SPD-Aussenminister oder ein Grüner?
  • Antworten » | Direktlink »
#15 EmpfängerAnonym
#16 reiserobbyEhemaliges Profil
#17 JesseAnonym
  • 11.08.2013, 16:45h
  • Antwort auf #2 von buttons flags
  • Der erste, der Owens nach seinem Sieg gratulierte, war der deutsche Athlet Luz Long. Jesse Owens kommentierte das später mit den Worten:

    Es kostete ihn viel Mut, sich vor den Augen Hitlers mit mir anzufreunden. Man könnte alle Medaillen und Pokale, die ich habe, einschmelzen, und sie würden nicht für eine Schicht über die 24-Karat-Freundschaft, die ich in diesem Moment für Luz Long empfand, reichen. Hitler muss wahnsinnig geworden sein, als er uns umarmen sah."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#18 dann buttonsAnonym
#19 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 16:51h
  • Antwort auf #8 von daVinci6667
  • Selbstverständlich hätte es auch sein müssen, dass die Spiele keinesfalls in China stattgefunden haben dürften, oder macht es dich weniger traurig, dass China Menschenrechte verletzt und von Jahr zu Jahr abertausende Menschen hinrichten lässt, da sind sicherlich auch Schwule unter den Opfern.
    Es geht nicht darum, welches Land, toll genug ist, um die Spiele austragen zu dürfen.
    Protest vor Ort werden mehr bewegen als heuchlerisch herum zu heulen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#20 timpa354Ehemaliges Profil
  • 11.08.2013, 17:03h
  • Antwort auf #3 von userer
  • Genau, die Sportler kann man nicht ausbaden lassen, was die Politik und scheinheilige Kirchen verbocken.Ein Button am Hemd soll also irgend etwas ändern in Russland? Was für ein Quatsch, ich denke der richtige Weg ist tatsächlich, dass jeder Politiker, jeder Unternehmer dem Menschenrechte nicht nur eine Worthülse sind, sondern wirklich etwas bedeuten, dass diese fernbleiben und vor allem diesen Menschenhass nicht auch noch finanziell unterstützen. Alle anderen sollten sich schämen, sich dort blicken zu lassen. Ich weiss dann was ich von diesen Menschen zu halten habe, ausgenommen die Sportler natürlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »

» zurück zum Artikel