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Kommentare zu:
Olympia 2014: Boykott, Verlegung oder Protest?


#31 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 19:24h
  • Antwort auf #22 von userer
  • Proteste vor Ort, sollte das übrigens heißen.
    In China wird es tatsächlich besser, in kleineren Schritten als zu wünschen ist, aber es tut sich was.
    Boykotte helfen nichts, hat die Russen damals auch nicht aus Afghanistan abziehen lassen. Und es ist deshalb heuchlerisch, laut nach Boykotten zu kreischen, ohne den Betroffenen wirklich zu helfen. Was tatsächlich Eindruck machen würde, wäre etwa die Anerkennung des Asylgrundes "Homosein". Das schmeckte auch Putin nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#32 timpa354Ehemaliges Profil
  • 11.08.2013, 20:01h
  • www.huffingtonpost.com/wes-hurley/growing-up-gay-in-russia_b
    _3735143.html


    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, kann ich nur für einen Boykott sein, hinzu kommt, dass diese Politiker wirklich Einreiseverbot in der gesamten EU haben sollten, die diese Menschenfeindlichen Gesetze verabschiedet haben, Hassprediger inklusive. Firmen anschreiben wie Adidas, die mit Russland zusammen arbeiten etc. Firmen boykottieren die geschäftlich in Russland tätig sind. All diesen Heuchlern nicht ermöglichen sich hinter olympischen Spielen zu verstecken.
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#33 daVinci6667
  • 11.08.2013, 20:20h
  • Antwort auf #19 von reiserobby

  • Spiele in China hätte es auch nicht geben dürfen, da hast du sehr recht.

    Der Unterschied ist, China behandelt alle seiner Bürger mies, Russland hingegen raubt ganz gezielt Schwulen und Lesben die Rechte und unternimmt nichts um sie vor Übergriffen zu schützen. Genau so hat es in Deutschland auch angefangen!

    Woher du deine spürbare Feindseligkeit hast weiss ich nicht. Vielleicht erzählst du mal mehr darüber?

    Dein Vorwurf an Boykott-Befürworter heuchlerisch zu sein kommentiere ich nicht. Das disqualifiziert dich nur selber.
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#34 ongtayAnonym
  • 11.08.2013, 20:30h

  • Ich finds gut dass das Thema durch die Medien geht und alle Menschen die Möglichkeit bekommen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Also Medienpräsenz: top!
    Politisch finde ich den Vorschlag eines Boykotts lachhaft! Die meisten Leute wissen gar nicht, dass ein ziemlich ähnliches Gesetz bis 2003 in Großbritannien in kraft war. Außerdem waren bestehende Homo Gesetze nie Maßstab für die Eignung eines austragungslandes. In china gibt es noch viel weniger Demokratie als in rußland...war auch kein Problem...
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#35 lucdfProfil
  • 11.08.2013, 20:40hköln
  • Eine Verlegung der Spiele scheint mir eine gute Lösung zu sein. Russland hat jämmerlich versagt!
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#36 stephan
  • 11.08.2013, 21:28h
  • Antwort auf #25 von Kritiker
  • "Hier könnte die FDP endlich mal Flagge zeigen!"

    Das Wesentliche an dieser Aussage ist der Konjunktiv!

    Ein Boykott wäre nach meiner Meinung die beste Lösung oder eine kurzfristige Verlegung der Spiele in zivilisiertere Weltgebiete.
    Bis dahin sollten die Demonstrationen vor den Botschaften Russlands weitergehen, auch der Boykott russischer Waren und zudem fände ich es gut, wenn eine Liste der Unternehmen veröffentlich würde, die Sponsoren der Spiele, Ausstattet, Partner der Spiele sind ... Druck auf diese Konzerne kommt sicherlich auch in Russland an!

    Druck, Druck, Druck! Viel Druck, viele Ideen, viele Aktionen, die das Thema in der Öffentlichkeit halten!

    Und dann fände ich es selbstverständlich wichtig, dass an jeder Stelle des Protest deutlich wäre, dass es nicht um Sonderregeln während der Spiele geht, sondern um die Lebenssituation der russischen LGBTIs! Es muss darum gehen, einen Verbrecherstaat auch so zu nennen, auch wenn es außer in Russland noch viele Verbrecherregierungen und -völker gibt, die Minderheiten wie uns diskriminieren und verfolgen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#37 MeineFresseAnonym
  • 11.08.2013, 21:46h
  • Eigentlich perfekte Idee.
    Wird aber sicher nicht gemacht.

    Aber wenn man es täte, und es ebenfalls in Bezug auf die Fußball WM in Russland un Katar täte (noch besser wäre, solchen Ländern überhaupt nicht den Zuschlag zu geben, damit sie sich nicht weltoffen präsentieren und Ruhm einheimsen können), würde das bei den entsprechenden Ländern wirklich als Message sitzen.

    Aber leider wird das wohl nicht passieren.
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#38 MeineFresseAnonym
  • 11.08.2013, 22:19h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • Das Problem ist, du darfst in Russland keinen Hass abbauen.
    Weil das Propaganda und Anwerben von Minderjährigen ist.
    Wenn du versuchst, in Russland Hass abzubauen, musst du Strafe zahlen, bekommst Einreiseverbot und kommst schlimmstenfalls in den Knast.

    Oder es besuchen dich ein paar Neonazis wenn du in der Flughafenlobby flanierst kurz vor dem Abflug.

    Wie willst du Hass abbauen, wenn nicht die geringste Dialogbereitschaft beim Gegenüber vorhanden ist?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#39 F JaspermoellerAnonym
  • 11.08.2013, 22:32h
  • Die Regenbogenbutton-Idee und LGTB-Sportler, die (vielleicht) siegen, werden Putin-Russland allenfalls gequält lächeln lassen. Eine Verlegung würde dem Land aber richtig Geld und Image kosten. Sie wäre ein goldrichtiges Zeichen! Deshalb: Obama, Camaron - bitte nachsitzen!
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#40 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.08.2013, 23:13h
  • Antwort auf #38 von MeineFresse
  • Das beklagte Gesetz behindert zweifelsfrei die Öffentlichkeitsarbeit, nach wie vor existieren jedoch LGBT-Gruppen, und selbstverständlich wird kein Politiker oder sonstiger Bürger verhaftet, weil er sich mit Verantwortlichen und Betroffenen unterhält. Wie an anderer Stelle bereits formuliert, dummes Zeugs zu erzählen, die Fakten zu verfälschen und auf dieser Basis zu debattieren oder gar zu helfen, ist kontraproduktiv. Ebenso Kahrs, der sich eher an seine konservativ-schwulen Klientel mit einem populistischen "Vorschlag" anbiedert, als sich tatsächlich um die Belange linksalternativer LGBT-Aktivisten in Russland zu bemühen. Das, was in Russland passiert ist schrecklich ist, das weiß ich selbst. Deshalb sollte das ganze Thema ebenso wenig für Wahlkampfzwecken weder für das Schüren antirussischer Ressentiments missbraucht werden. Und noch einmal: Die Spiele in Russland sind eine Gelegenheit Aktionen, Proteste und Informationsarbeit voranzutreiben. Ein Boykott würde ein Zeichen setzen - okay und dann?
    Helfen kann Aufklärung, diplomatische Sanktionen, Asyl für LGBT-Flüchtlinge in Deutschland und und und... Boykott-Androhung ist ne Möglichkeit, aber bei weitem nicht die Beste.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »

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