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- 16. November 2004 1 Min.
Oxford Kinder, die bei lesbischen Eltern aufwachsen, haben gegenüber Kindern in Hetero-Familien keinen anderen Entwicklungsverlauf. Gute Beziehungen in der Familie seien für eine erfolgreiche Entwicklung wichtiger als der Familientyp, fanden Charlotte Patterson von der Universität von Virginia in Charlottesville und ihre Kollegen heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler im Fachmagazin "Child Development" (Nr. 75, Ausg. 6). Die Forscher untersuchten 12 bis 18 Jahre alte Teenager aus 88 Familien. Die eine Hälfte hatte lesbische Eltern, die andere wuchs mit Vater und Mutter auf. Die Wissenschaftler ermittelten die psychosoziale Einstellung der Teenager und deren schulische Leistung. Sie verglichen jeweils Teilnehmer mit ähnlichem Alter, Einkommen und sozialer Situation, um sicher zu stellen, dass die beiden Gruppen kompatibel sind. Die Forscher konnten bei den Heranwachsenden beider Gruppen keine Unterschiede ausmachen: Die Jugendlichen waren gesellschaftlich gut integriert, hatten ein gesundes Selbstwertgefühl und zeigten gute schulische Leistungen, so eine Zusammenfassung der Nachrichtenagentur ddp. Sie waren nicht übertrieben ängstlich und wiesen nur in wenigen Fällen Symptome von Depressionen auf. Auch bei Verabredungen und bezüglich romantischer Beziehungen verhielten sich die Teenager gleich, unabhängig von der sexuellen Ausrichtung ihrer Eltern. (nb/pm)















Aber ich fürchte, selbst tausend Studien, die dies belegen könnten die Erzkonservativen nicht bewegen, wenigstens mal ihre eigene Meinung zu reflektieren. Das ist wie im Mittelalter: was zählt schon Wissenschaft, wenn man eh seine Meinung hat! Und die Erde ist eine Scheibe...