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Kommentare zu:
Bundestagswahl: Kandidaten geben sich homofreundlich


#1 KokolemleProfil
  • 22.08.2013, 15:56hHerschweiler
  • Ich werde die Union und die FDP NICHT wählen. Sie hatten VIER Jahre Zeit ddie Gleichstellung besser noch die Ehe einzuführen. Was ist geschehen. Sie mussten vom BVerfG dazu gezwungen werden. Und das ist ein Armutszeugnis für diese Versagerkoalition. Deshalb und wegen hunderte anderer unmenschlicher Politikpunkte Hartz IV usw auch nicht. Deshalb wähle ich die Linke. Das ist die einzige partei, die erstens keine Großspenden, also Korruptionsgelder bekommt und sich wirklich für unbsere Sache ohne Wenn und Aber einsetzt.
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#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 22.08.2013, 15:59h
  • Wie sie mich ankotzen, die Demokratie Vorheuchler. Wer ernsthaft denkt wir würden in einer Demokratie leben ist an Naivität nicht zu toppen.
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#3 derHebie
  • 22.08.2013, 16:34h
  • Antwort auf #2 von timpa354
  • Hüstel, mit allem Respekt, timpa 354, ich denke, wenn Du Dich ein wenig umschaust, wirst Du feststellen, dass wir sicherlich verflucht nah an einer Demokratie sind, näher, als auf jeden Fall Russland oder einige andere Ostblockstaaten oder auch afrikanische.

    Demokratie beinhaltet aber auch das Recht der Mehrheit, zu entscheiden. Die Mehrheit hat das letzte Mal CDU und FDP an die Macht gebracht.

    Also, logische Konsequenz? Wählen gehen. Und zwar bitte deutlich, laut und auch andere zum Wählen auffordern. Nur, wenn genügend andere hingehen und wählen, dann kann es klappen, diese Regierung zu ersetzen. Wobei ich persönlich Herrn Steinbrück zum K..... finde. Aber das zählt ja nicht. Die Sache zählt.

    Noch mal:

    GEHT WÄHLEN!!!!! Animiert Freunde, Verwandte, Bekannte wählen zu gehen.

    Ja ist alles doof und bringt doch eh nichts und das sagen hunderttausende und schon hätte es was gebracht. Wenn alle gegangen wären.

    Und bitte denkt auch darüber nach, im Laufe der Jahrhunderte sind so viele Menschen überzeugt in den Tod gegangen, damit wir heute dieses Wahlrecht haben. Es nicht zu nutzen hieße, deren Sterben war umsonst. Wollt Ihr das denen sagen, die dafür gekämpft haben, wie wir jetzt für Gleiche Rechte?

    Also Arsch hoch, wie breit er auch immer ist und (weils so schön war noch einmal)

    W Ä H L E N G E H E N ! ! ! !

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#4 wellnessAnonym
#5 -hw-Anonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.08.2013, 17:11h
  • Das Ergebnis von "Abgeordnetenwatch" bietet ein Bild der Hoffnung, daß es mit der Gleichstellung im Adoptionsrecht doch noch klappt!
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#7 AlexAnonym
  • 22.08.2013, 17:28h

  • Bei der FDP haben wir ja die letzten vier Jahre wieder mal gesehen was von deren Versprechen zu halten ist - gar nicht.

    Vor Wahlen versprechen die immer viel, aber nach Wahlen macht die FDP dann das genaue Gegenteil.
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#8 WahlenAnonym
  • 22.08.2013, 17:28h

  • Bitte nicht Sarkozy und A. wählen. Chaos. Greece braucht 1 Bio euro. Britten nicht zustimmen. Links sagen und rechts quatschen. Hollande ist besser. Zu viele Frauen. Verfrauung in der Politik. Aber Bonn oder schon Berlin. Eure Inflation. Es gibt eine Methode. Das ist geheim. Steuerung a la Hollande schon das 5mal Lotterie spielen. Weimarer Republik. Das ist nicht so gut.
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#9 TimonAnonym
  • 22.08.2013, 17:35h

  • "Wahres Abstimmungsverhalten anders"

    Wie immer bei der FDP. Die sind doch dafür bekannt dass sie vor Wahlen immer Kreide gefressen haben.

    Wer dieser Lügner- und Betrügerpartei auch nur ein Wort glaubt, ist selbst schuld.
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#10 FelixAnonym
  • 22.08.2013, 17:40h

  • Mal ganz abgesehen davon, dass die FDP eh immer nur rumlabert aber nichts tut oder sogar das Gegenteil tut, braucht man sich ja nur mal die Wahlprüfsteine des LSVD anzusehen:

    die einzigen Parteien die volle Gleichstellung fordern sind Grüne und Linke.
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#11 AlexAnonym
  • 22.08.2013, 17:45h
  • Antwort auf #1 von Kokolemle

  • Und nicht nur das. Die FDP hält uns auch noch für extrem dumm und versucht, die Gerichtsurteile als ihren Erfolg zu verkaufen. Dabei ist das kein Erfolg sondern ein Armutszeugnis, dass Gerichte die Arbeit der Regierung machen müssen, weil Union und FDP nicht regierungsfähig sind.
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#12 thilo sarrazinAnonym
#13 Ber-NieAnonym
  • 22.08.2013, 18:04h
  • " der schwule Newcomer Jan-Marco Luczak, der 2009 erstmals ins Parlament eingezogen ist, stimmte lieber mit seiner Fraktion, als seinem Gewissen zu folgen: So hat er ebenfalls Homo-Rechte sieben Mal abgelehnt. Ein einziges Mal, bei der Frage der steuerrechtlichen Gleichstellung, enthielt er sich immerhin."

    Mit welcher Berechtigung wird hier Jan-Marco Luczak als schwul bezeichnet?
    Er hat sich nie geoutet -warum auch? Er ist stockhetero!
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  • Anm. d. Red.: Wir haben den Fehler korrigiert.
#14 m123Anonym
  • 22.08.2013, 19:00h
  • Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat auch acht Mal GEGEN Gleichstellung gestimmt. Aber sie spricht sich ständig für die Gleichstellung aus.

    Super!

    Die Frau hat die Kompassnadel wirklich verdient.

    Die FDP ist eine erstklassige Partei, die beide meiner Stimmen bekommt! Hoffentlich erreicht die FDP wieder ein Rekordergebnis von über 14%.

    Bitte stimmt alle für die FDP, denn nur mit der FDP bekommt ihr weiterhin politische Unterstützung für die Gleichstellung!!!
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#15 KokolemleProfil
  • 22.08.2013, 19:08hHerschweiler
  • Wobei ich Steinbrück zum k finde. Warum überhaupt? Nur weil er damals in ein paar Fettnäpchen getreten ist. Man sollte aufpassen nicht zu sehr der politischen Presse der Merkel zu verfallen. Z.B. warum wird in der Presse Die Linkspartei fast immer nur negativ erwähnt z.B. das ihre Forderungfen nicht bezahlbar seien. Gibt es dafür einen gerichtsfesten Beweis? Nein. Es ist überhaupt nicht der politische Wille da das Sozialsystem so auszustatten, das z.B. für die Menschen die wegen des Alters oder Krankheit keine vernünftige Grundsicherung bekommen und zwar ohne diese menschenunwürdige Bedürftigkeitsprüfung. Jeder weis doch hier, das es für über 50-Jährige und auch schon darunter keine Arbeitsplätze mehr gibt. Das könnte man ja auch von der Politik her ändern, indem man eine verpflichtende Altersquote bei Einstellungen einführt, mit der Folge das Ältere über 50 Jahre zu einen bestimmten Prozentsatz eingestellt werden müssen. Man könnte sagen, der demographische Spiegel den man ausserhalb der Betriebe in der Gesellschaft vorfindet, muss sich auch in den Betrieben wiederspiegeln. Ferner könnte man all diese unmöglichen Prekären Arbeitsverhältnisse verbieten, dass keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten muss und der Unternehmer, der sich darüber beklagt sei gesagt, wenn er keinen vernünftigen Tariflohn zahlen kann hat 2 Wege zu gehen. Erster Weg er macht seine scheiß Arbeit selber und wenn er das nicht will muss er eben zumachen. Ich habe hier ein Haus, wo die Dachrinne dringend erneuert werden müsste, kann es aber jetzt nicht machen, da ich kein Geld habe. Ich käme aber nie auf die Idee den Staat um eine Subvention dafür zu bitten. Das machen aber die Arbeitgeber, die Niedriglöhne zahlen, indem die Niedriglöhner zum Jobcenter müssen um ergänzend Hartz IV zum Lohn zu bekommen und das alles auf Steuergeldern. Und all das ädert zu unseren Themen noch dazu diese idiotische Koalition nicht, weil sie durch Lobbyverbände der Industrie gekauft ist. Oder warum bezahlen diese Spender Hundertausende an Euro. Bestimmt nicht aus good will Gründen, sondern, um sich politische Entscheidungen zu kaufen mit Hilfe der Spenden an diese korrupten Parteien.
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#16 FranzAnonym
#17 Karsten MendeAnonym
  • 22.08.2013, 19:30h
  • Mich wundert es gewaltig, warum in der Homo-Szene niemand begreifen will, zu welchem Zweck von der Politik das intimste Privatleben instrumentalisiert wird. Es ist nämlich keineswegs so, dass Homosexualität von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert wird. Es traut sich nur kaum einer mehr laut zu opponieren! Das ist ein gewaltiger Unterschied zur Akzeptanz. Wehe wenn der allzu wandelbare Zeitgeist wieder einmal die Richtung ändert. Dann wird der Rückstoß, der sich gegen Politiker richtet, auch die Queer-Society treffen. Nicht falsch verstehen: Ich will das nicht, aber ich sehe es kommen...
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#18 anomeAnonym
  • 22.08.2013, 19:32h
  • Schwarz-gelb liegt der aktuellen Forsa-Umfrage nach bei 47%, die gesamte Opposition nur bei 41%.
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#19 David77Anonym
#20 Moni_FrankAnonym
  • 22.08.2013, 20:02h
  • Also Mädels,

    schaut euch doch mal bitte den "schwulen Newcomer Jan-Marco-Luczak" an.

    ..."Politik ist nicht alles...

    In seiner Freizeit fährt er leidenschaftlich gern Motorrad, spielt Beachvolleyball oder genießt mit seiner Partnerin ein schönes Essen im Kreise seiner Familie und Freunde. Das gibt ihm die notwendige Kraft, berufliche und politische Herausforderungen zu meistern."...

    Wie oft läuft eigentlich dieser gleichgeschlechtlich liebende Mann (Worte unseres Außenministers) gegen die Wand.

    Link:
    www.luczak-berlin.de/persoenlich.html
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  • Anm. d. Red.: Wir haben den Fehler korrigiert.
#22 FDP-IngoAnonym
#23 -hw-Anonym
#24 briefAnonym
#25 versprechenAnonym
  • 22.08.2013, 20:53h
  • vor allem verspricht die fdp, weiterhin jedes halbwegs ernsthafte anti-diskriminierungsgesetz sowohl auf europäischer ebene als auch in der brd zu blockieren und sabotieren!

    und dass ihr schwule und lesbische jugendliche auch weiterhin scheißegal sind, wie sie bei allen vergeblichen versuchen, endlich ein umfassendes aktionsprogramm gegen homophobie auf den weg zu bringen oder auch nur die lebenssituation schwuler und lesbischer jugendlicher seriös zu untersuchen (!) eindrucksvoll bewiesen hat.

    ob forsa die nun auf 6% hochjubelt oder nicht: fdp raus aus bundestag ist muss!
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#26 -hw-Anonym
#27 timpa354Ehemaliges Profil
  • 22.08.2013, 21:03h
  • Antwort auf #3 von derHebie
  • Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Schauspieler, die sich Abgeordnete nennen unsere Interessen vertreten? Wir werden von Lobbyisten regiert, die Politiker sind nur die Erfüllungsgehilfen (Stromversorger, Pharmaindustrie, Lebensmittel- und Futterindustrie usw., usw. Natürlich werde ich wählen gehen, obwohl ich weiss, dass ich kaum eine Wahl habe, weil nicht wir Wähler Bedeutung haben, sondern die Strippenzieher im Hintergrund, wir sind nur Stimmvieh und unsere Meinung geht gewissen Leuten am Allerwertesten vorbei. Demokratie in Deutschland bedeutet, du kannst deine Meinung sagen, aber keinen interessiert´s.
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#28 -hw-Anonym
  • 22.08.2013, 21:16h
  • Antwort auf #26 von -hw-
  • Tipp: Wahlvorstand? Gut, mache ich, aber nur in einem der Briefwahlbezirke (Urnen, s.o.)
    Vorteil: Beginn erst um 12.00 Uhr. Trennen von Berechtigungsschein und Stimmumschlag beginnt meist vor 18.00 Uhr.

    Zwei bis drei Billigtaschenrechner mitbringen-> schneller fertig!
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#29 ItchebAnonym
  • 22.08.2013, 22:04h
  • wenn ich das lese zwängt sich mir immer mehr der Verdacht auf, dass das Wort "Politiker" ein Synonym für "Lügner" ist.

    Allen voran diese untragbare Schwesterwelle. Verlogener geht es ja nicht mehr. Heuchler ohne Ende
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#30 FoXXXynessEhemaliges Profil
#31 EmptYYYnessAnonym
#32 Karsten MendeAnonym
  • 23.08.2013, 01:12h
  • Antwort auf #19 von David77
  • Das ist zu kurz gedacht. Das eine ist Privatsache und das ist den Leuten wirklich egal. Aber die Politisierung der Privatsache verschiebt das Thema auf eine höhere Gesellschaftliche Ebene. Und da wird es brenzlig. Nämlich genau dann, wenn die freie Meinungsäußerung unterdrückt und kriminalisiert wird. Leider tun sich viele Leute in der Queer-Comunity mit derartigen Bestrebungen besonders hervor. Und wie in der Physik ist es auch in der Politik; aufstauender Druck entlädt sich, ohne Ventil in einer Explosion. So ähnlich wars doch in der DDR damals, als die Leute dazu genötigt wurden den Kommunismus auf Teufel komm raus hochleben zu lassen. Das Ergebnis ist Geschichte. So kann sich ein kurzfristiger Vorteil zu einem mittel- bis langfristigen Nachteil entwickeln. Ich kann nachvollziehen, dass die Masse solche subtilen Gedankengänge nicht im Voraus erfassen kann. Aber ich kann sicher sagen, dass sie sich zur gegebenen Zeit genau so verhalten wird. Massenpsychologisch wäre das nur konsequent. Gesellschaftlich betrachtet, kann man sagen, dass sich die permanente Zurschaustellung der Homo-Szene zu ihrem Nachteil auswirken wird. Ich finde es bedauerlich, dass diese Zusammenhänge nicht erkannt werden.
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#33 TheDadProfil
  • 23.08.2013, 01:15hHannover
  • Antwort auf #30 von FoXXXyness
  • Niemand verbietet Dir auch weiterhin die langjährigen Unterstützer der Unterdrücker-Partei CDU/CSU zu wählen, und damit auch weiterhin an der Diskriminierung von LGBT´s beteiligt zu sein..

    Aber erwarte dafür nicht von den Leuten geliebt zu werden !

    Hier wird nicht "gegen" die FDP "gehetzt"..

    Alle was Mann denen vorwerfen kann und muß ist klar belegbar !

    Die FDP ist die größte Bremse im Kampf um gleiche Rechte für alle !
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#34 Harry1972Profil
  • 23.08.2013, 08:27hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #32 von Karsten Mende
  • "permanente Zurschaustellung"

    Ähmm... dicke Titten werden auch permanent zur Schau gestellt und niemand kann ernsthaft behaupten, daß dicke Titten deshalb Nachteile erdulden müssten.

    Es werden lediglich Klischees etabliert und verfestigt. Dagegen lässt sich aber etwas tun, indem man sich vom Klischee abhebt.
    So gibt es zigtausende Frauen mit dicken Titten, die deutlich machen, daß sie eben keine willigen Mäuschen sind, sollte es auch zigtausende Homos geben, die das Klischee hedonistischen Tunte widerlegen.
    Blöd nur, daß deutsche Homos meistens im Schrank leben und allen Vorurteilen damit eine Freikarte ausstellen.
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#35 FoXXXynessEhemaliges Profil
#36 Harry1972Profil
#37 HOPEAnonym
#38 westeAnonym
#39 SmileyEhemaliges Profil
  • 23.08.2013, 11:51h
  • Antwort auf #32 von Karsten Mende
  • >freie Meinungsäußerung unterdrückt und kriminalisiert wird<

    Es gibt Myriaden Möglichkeiten eine Meinung zu bilden, zu haben und zu äußern ohne dabei Beleidigungen, Hetze, Haßpropaganda, üble Nachrede, Verleumdung etc. zu verwenden.

    Sprache ist eine Waffe. Wenn Aussagen lange genug und häufig genug im Bewußtsein der Menschen auftauchen, führt das dazu daß sich Haltungen und Meinungen verändern, daraus können dann schnell Handlungen und Taten entstehen.

    Wenn diese Aussagen die Bereitschaft zur Organspende erhöhen, dann ist das vermutlich für diese Welt förderlich.

    Wenn diese Aussagen Haßpropaganda gegen Minderheiten sind, dann werden die Lebensumstände dieser Minderheiten sicher nicht besser.

    Woran auch immer die DDR "untergegangen" ist, ich bin mir sicher daß es außer irgendwelcher zwangsweiser Zustimmungsheuchelei noch ein paar zwingendere Gründe für den Kollaps gab.

    >aufstauender Druck entlädt sich, ohne Ventil in einer Explosion<

    Es lohnt sich, das Dampfkochtopf-Modell der Kultur- und Sozialwissenschaften ganz hinten ins Regal zu den anderen schmunzelnswerten Memorabilia wie Kaisertreue, Gottesfurcht und Bestimmung des weißen Mannes zu räumen. Es gibt einen Unterschied zwischen Physik und menschlichem Verhalten.

    >Gesellschaftlich betrachtet, kann man sagen, dass sich die permanente Zurschaustellung der Homo-Szene zu ihrem Nachteil auswirken<

    Die Gesellschaft, die Bevölkerung, hat ein Recht zu erfahren woraus sie besteht. Damit die Gesellschaft damit zurechtkommt, und das möglichst immer besser, ist exakt jene sprachliche Hygiene notwendig die den Vertretern der anti-LGBT-Doktrinen die Verbreitung ihres Menschenhasses erschwert. Wenn wir den anderen nicht vorleben, nicht zeigen wie letztlich "normal", menschlich und ... durchschnittlich ... wir sind, wer denn dann? Der letzte Depp soll begreifen daß offen und glücklich homosexuell lebende Menschen für ihn so gefährlich sind wie eine Schneeflocke in der Arktis.
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#40 TheDadProfil
  • 23.08.2013, 12:29hHannover
  • Antwort auf #35 von FoXXXyness
  • ""Ausgerechnet die, welche am lautesten hetzen, haben selber Schwarz-Gelb gewählt""..

    Dann muß ich unbedingt noch lauter hetzen, denn Deine Wahrnehmung ist da sehr verschoben..
    Ich habe in meinem ganzem Leben noch nie die CDU oder die FDP gewählt, weil ich aus der Geschichte heraus bereits mit 17 wußte wen Mann auf gar keinem Fall einen demokratischen Staat anvertrauen kann..

    Wahlkampf ist die Beschönigung des vermeintlich Erreichten..

    Das die Leut den Sonntagsreden keinen Glauben schenken bereitet Dir offenbar schon fast körperliche Schmerzen ?

    "Insgeheim" Rot-Rot-Grün zu wollen ist eine Meinung der Leute die der Deinen dich an die FDP zu binden in nichts nachsteht..

    Die Frage die es sich da zu stellen gilt ist es, wieso ausgerechnet die ?

    Ganz einfach, weil das die drei Parteien sind denen Mann momentan zutrauen kann die Ehe-Öffnung am schnellsten ohne den Druck des Verfassungsgerichtes zu bewerkstelligen..

    Es braucht eine Politik die begreift das Gleiche Rechte für Alle eben nicht durch Urteile "erzwungen" wurden, um der Gesellschaft klar zu machen das es um ihre Rechte geht..

    Das Verhalten der FDP ist dazu nicht geeignet..

    Es braucht keine Argumente um die FDP-Abgeordneten der Lüge zu überführen..
    Es genügt ein Blick in die jeweiligen Abstimmungsprotokolle die klar belegen das sie ein um´s andere mal gegen die eigene Überzeugung gestimmt, gegen das eigene Programm, und gegen den eigenen Koalitionsvertrag..

    Solchen Leuten KANN Mann kein Vetrauen für die nächste Legislatur schenken..

    Wer die FDP wählt, wählt die Bundesmutti..
    Der verhindert die Ehe-Öffnung für weitere 4 Jahre..
    Aber schlimmer noch..
    Wer die FDP wählt, der wählt mit ihnen die Abgeordneten der CSU, die nicht einen einzigen Kandidaten aufbieten der für die Ehe-Öffnung ist, keinen einzigen der sich für die Gleichstellung im Adoptionsrecht ausspricht, und die das Rad der Geschichte am liebsten in die Fünfziger zurückdrehen würden..
    Dazu braucht es offenbar nicht einmal einen Abgeordneten Norbert Geis..

    Und ganz ehrlich ?

    Meiner Meinung nach ist die Aussage "Ich wähle FDP" in der Qualität gleichrangig mit der Zustimmung der Zentrumspartei zum Ermächtigungsgesetz..
    Die Zentrumspartei war der irrigen Meinung sie könnten nach der Zustimmung die Nazi´s "unter Kontrolle" halten, sie mit Hilfe der Koalitionsvereinbarung und der eigenen Minister und Abgeordneten "an die Kandarre nehmen"..
    Dass das nicht funktiniert, nicht funktionieren kann, hat das Zentrum schmerzlich gelernt, und gleich daraufhin wieder vergessen..

    Ähnliches gilt für die FDP in der derzeitigen Koaltion..
    Die glauben ernsthaft, was jetzt mit der großen Anzahl der Abgeordneten nicht möglich war, würde sich nach der Wahl mit nicht einmal der Hälfte der zukünftigen Abgeordneten durchsetzen lassen..

    Es gibt aber keinen "Welpenschutz" für die "Wieder-einmal-Mehrheitsbeschaffer"..

    Seehofer hat bereits offen mit dem Rückzug aus der Koalition gedroht wenn die PKW-Maut nicht kommt, und Ramsauer bereits den Posten "gesichert", und da glauben Leute wie Du, der würde sich auf die Ehe-Öffnungs-Forderung der FDP einlassen ?
    Wie Blauäugig kann Mann eigentlich durch´s verkorkste Leben wandeln ?

    Im Übrigem war die Sache mit der Villa längst geklärt..
    Wer keine Villa hat, gibt keine solchen Interviews in dem er sein "Refugium" als Ruhepol darstellt und Bodenständigkeit vorspiegelt..

    Selbst wenn die den Schuppen nur gemietet haben sagt das sehr viel über ihre Ziele aus..
    Ganz egoistisch kümmert Mann sich um sich selbst..
    Das kann ein Politiker in seiner Nach-Bundestagszeit immer noch..

    In der derzeitigen Situation in Sachen LGBT-Rechte innerhalb der EU ist es immens wichtig diese HIER unbedingt durchzusetzen..

    Ansonsten setzen wir nämlich innerhalb Europa´s weiterhin die falschen Zeichen..

    Zukünftige Beitrittkandidaten müßen sich darüber im Klarem sein das sie ohne Gleichberechtigung ihrer Bürger keine Chance in der EU haben, und um das klar zu stellen müßen alle Alt-Staaten der EU als Vorbild voraus gehen..

    Um das Ziel der Europaweiten Freiheit zu verwirklichen "lohnt" es durchaus auch einmal für eine Legislatur auf die Klientel-Partei zu verzichten..
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#41 TheDadProfil
  • 23.08.2013, 12:46hHannover
  • Antwort auf #13 von Ber-Nie
  • ""Mit welcher Berechtigung wird hier Jan-Marco Luczak als schwul bezeichnet?
    Er hat sich nie geoutet -warum auch? Er ist stockhetero!""..

    Mit welcher "Berechtigung" maaßt Du dir an hier im Namen von wem eigentlich darauf zu verweisen das ein Politiker "stockhetero" sei ?

    Das er sich BISLANG nicht öffentlich geoutut hat ist eben NICHT unbedingt damit gleichbedeutend ausgrechnet Hetero zu sein..

    Wer sich wie Herr Luczak in einer Form von Selbstverständlichkeit als Demokrat für Gleichberechtigung einsetzt, zu den "Wilden 13" gehört, ganz offensichtlich auch der LSU angehört, enge Kontakte zum LSVD unterhält, seit Jahren an schwulen Straßenfesten in der Motzstraße teilnimmt, und Mitglied im Kuratorium der Hischfeld-Stiftung ist, ist ganz offensichtlich mehr "schwuler Newcommer" als die ungezählten Schrankschwestern, die ihre sexuelle Identität unter allen Umständen verbergen wollen..

    Es ist NICHT "ehrenrührig" einen heterosexuellen Politiker für Schwul zu halten, und schon gar nicht weil er sich für die Sache so einsetzt..

    Seine Beweggründe mögen vielleicht nicht persönlich motiviert sein..
    Motiviert sind sie auf jeden Fall..

    Und jeder der seine persönliche Motivation für die Gleichberechtigung so einsetzt wie es Herr Luczak macht, ist mehr Schwul, als Heten wie Du je Heterosexuell sein können..
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#42 sperlingAnonym
  • 23.08.2013, 13:42h
  • Antwort auf #32 von Karsten Mende
  • >"So ähnlich wars doch in der DDR damals, als die Leute dazu genötigt wurden den Kommunismus auf Teufel komm raus hochleben zu lassen."

    aus anlass dieses gründlich missglückten vergleiches sei einmal daran erinnert, dass es in deutschland die REGIERUNG ist, die der diskriminierung nicht nur das wort redet, sondern sie immer noch in politische realität umsetzt. es ist die REGIERUNG, die private dinge wie die sexuelle orientierung zum politikum macht, indem sie ungleiche rechtssituationen aufrechterhält.

    man braucht schon mehr als einen schuss paranoia, um hier eine homofreundliche meinungsdiktatur am werke zu sehen, die die "freie" (d.h. diskriminierende) rede verbietet und unterdrückt. die gegner unserer gleichstellung dürfen nicht nur davon reden, dass sie unsere diskriminierung gut finden, sie haben sogar die politische macht, diese diskriminierung aufrechtzuerhalten.

    sollen wir das einfach hinnehmen? wer erzeugt hier denn bitte druck, und wer liefert den gegendruck?

    auch die rede von der angeblichen "permanenten zurschaustellung der homo-szene" kann ich leider nur auf eine deutlich verschobene wahrnehmung zurückführen. zehn sekunden zapping durch das deutsche fernsehen reichen aus um zu sehen, welche form von sexualität sich wirklich "permanent zur schau stellt".

    der ganze beitrag: täter-opfer-umkehr wie aus dem bilderbuch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#43 FoXXXynessEhemaliges Profil
#44 TheDadProfil
  • 23.08.2013, 16:02hHannover
  • Antwort auf #43 von FoXXXyness
  • Thomas Wieczorek ?

    - Absolvent im Canisius-Kolleg Berlin, staatlich anerkanntes, privates katholisches Gymnasium in Berlin-Tiergarten unter der Trägerschaft des Jesuitenordens..

    - studierte Volkswirtschaftslehre an der FU Berlin..

    - Ab 1977 einjähriges Volontariat bei der dpa..
    - war dort anschließend bis 1979 Redakteur für Politik..

    - von 1979 bis 1981 war er Büroleiter bei Reuters in Stuttgart..

    -von 1981 bis 1983 Chefreporter bei BILD in Hamburg..

    - seit 1983 ist er nicht mehr bei der "Bild"-Zeitung tätig, sondern arbeitet als freier Journalist und Buchautor..

    Und der Mann soll mir erklären warum Politiker lügen ?

    Hast Du das Buch überhaupt gelesen ?

    Es erklärt sehr gut warum die Lobbyisten die sich in der FDP Politiker nennen, so handeln, wie sie handeln..
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#45 Harry1972Profil
#47 alexander
#48 DOROTHYAnonym
#49 alexander
  • 23.08.2013, 22:48h
  • Antwort auf #45 von Harry1972
  • " ROSE " sucht sich intelligente begriffe heraus, die sie googelt, um sie dann sofort hier zu missbrauchen!
    sie ist ja auch mit anglizismen immer auf dem neuesten BILDzeitungsstand! herr lass den tsunami im halternen see sehr, sehr mächtig werden !!!
    wenn ich mir überlege wieviel TRÖPFE, dieser coleur wahlrecht haben, wundert mich nichts mehr!!! aber müssen wir uns von diesen landeiern und deren absoluten DUMMHEIT eine regierung bescheren lassen, die dem "allgemeinen volkswillen" widerspricht??? nur weil mehr eierköppe rumlaufen als denkende menschen, siehe rose ???
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#50 Karsten MendeAnonym
  • 23.08.2013, 22:53h
  • Antwort auf #34 von Harry1972
  • Genau darum geht es ja. Eine große Mehrheit der Homosexuellen legen keinen gesteigerten Wert darauf sich exzessiv zur Schau zu stellen. Aber auch diese Leute werden die Auswirkungen zu spüren bekommen, wenn es der Masse der Bevölkerung reicht, von Politik und Medien zu einer Haltung genötigt zu werden, die sie so nicht vertritt. Wenn deren Meinung durch immer weiter verschärfte "Antidiskriminierungsgesetze" kriminalisiert wird, trägt das langfristig sicher nicht zur friedlichen Koexistenz bei. Denkt doch mal nach, Leute. Es ist doch völlig gleich, was Menschen in ihrer Privatsphäre tun. Abgesehen davon, dass es niemanden etwas angeht. Das Thema ist aber zu einem Politikum hochstilisiert worden. Und damit ist es keine Privatsache mehr. Das sollte die Liebe zweier Menschen aber doch eigentlich sein, oder etwa nicht? Es geht mir darum, dass Homosexualität von einer bestimmten Interessen-Klientel instrumentalisiert wird (welche oftmals von Liebe so viel versteht, wie ein Pferd vom Tiefseetauchen). Und das Ergebnis dieser Instrumentalisierung ist am Ende sicherlich nicht das, was sich die Mehrheit der Homosexuellen wünscht: nämlich wirklich akzeptiert zu werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#51 Karsten MendeAnonym
  • 23.08.2013, 23:07h
  • Antwort auf #39 von Smiley
  • Oh Smiley, das Leben ist kein Ponnyhof. Und die Realität läßt sich leider nicht mit Schönsprech-Blasen beschreiben. Dein Verweis auf kaiserliche Zeiten gefällt mir, die heutigen und damaligen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zustände sind nämlich so verschieden gar nicht. Ich hab vorab schon betont, dass ich mir meine Vorahnungen nicht wünsche. Aber jede Party ist irgendwann einmal vorbei. Und wie ich auch schon erwähnte, ist Zeitgeist keine Konstante. Der ähnelt eher einem Pendel. Eine alte Schützenregel besagt: "Wer den Bogen überspannt, dem fliegt er um die Ohren."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#52 LorenProfil
  • 24.08.2013, 00:17hGreifswald
  • Antwort auf #51 von Karsten Mende
  • Deine Schützenregel lässt sich auch auf Internetforen anwenden. Dein elitäres Geschwurbel über die "Homo-Szene", in der "niemand" den Durchblick hat (so wie du das für dich in Anspruch nimmst), ist sowohl widersprüchlich als auch unzutreffend. In deinen Kommentaren ist es wahlweise mal nicht die "Mehrheit", mal gar die "Masse" der Bevölkerung, die die Gleichstellungsforderungen nicht akzeptiert (ich kenne da andere Meinungsumfragen). Dann wird Homosexualität von der "Mehrheit" oder "Masse" zwar sowieso nicht akzeptiert, aber diejenigen, die sich für die Gleichstellung engagieren, sorgen dafür, dass sie eines Tages nicht akzeptiert werden könnte. Na ja.
    Übrigens ist das von dir als "privat" Definierte solange ein Politikum, wie durch politische Entscheidungen das gleichberechtigte Gestalten dieses von dir so bezeichneten "Privaten" rechtlich oder anders diskriminiert wird. Und daher wird es auch weiterhin öffentlich diskutiert werden müssen, sofern man als Lesbe oder Schwuler nicht bereit ist, diese Diskriminierung zu erdulden. Das ist eine politische Auseinandersetzung seit Jahrzehnten und sie wird nicht durch Warnungen beendet werden, die eine weitere Diskriminierung an die Wand malen, sondern durch die juristisch verbindliche Gleichstellung auf allen Ebenen.
    Angst (oder Furcht) ist im Allgemeinen kein guter Ratgeber, auch nicht in der Politik, sondern es sind umsetzbare Strategien und Beharrlichkeit gefragt, um die dicken Bretter der Ressentiments und Vorurteile zu bohren, mit denen Lesben und Schwule konfrontiert sind.
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#53 David77Anonym
  • 24.08.2013, 09:11h
  • Antwort auf #50 von Karsten Mende

  • Wenn Liebe so privat sein soll, warum wird man dann in den Medien dauernd mit Meldungen bomardiert wer wen heiratet? Warum wird aus Promihochzeiten immer ein riesiges Spektakel gemacht? Und warum tritt Merkel bei ges. Anlässen immer mit Gatten auf? Das ist doch PRIVAT!
    Und wie + welche Akzeptanz sollen wir denn erstreben können, wenn wir unsichtbar bleiben?! Wenn das Pendel derart zurückschlagen soll, dann müssten ja jede gesellschaftliche Entwicklung zurückgedreht werden. Also keine KanzlerIN mehr, Sex nur in der Ehe, Verhütung nur für Eheleute, Frauen dürfen nur nach Erlaubnis des Mannes heiraten, etc.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#54 Harry1972Profil
#55 FoXXXynessEhemaliges Profil
#56 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.08.2013, 10:31h
  • Antwort auf #47 von alexander
  • Das muß ausgerechnet einer sagen, der aus einer Stadt kommt, die es noch nicht mal schafft, einen Großflughafen richtig zu bauen und rechtzeitig zu einem festgelegten Termin zu eröffnen! Und dann sorgt Berlin auch noch für Negativschlagzeilen mit seinen zahlreichen homophoben Übergriffen! Ich würde mich schämen!
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#57 FoXXXynessEhemaliges Profil
#58 FoXXXynessEhemaliges Profil
#59 TheDadProfil
  • 25.08.2013, 15:41hHannover
  • Antwort auf #58 von FoXXXyness
  • Eine Wahlpflicht wäre nicht die schlechteste Alternative um das bestehende Mehrheitswahlrecht zu reformieren..

    Auf jeden Fall muß eine andere Bewertung der abgegebenen Stimmen vorgenommen werden, um deutlich zu machen das die derzeitigen "Mehrheitsverhältnisse" eben nicht die Mehrheit darstellen..

    Das würde auf jeden Fall zu anderen "Koalitionen" führen, zu einer anderen Regierungsform und einer anderen Opposition..

    Wenn das dazu führt das Parteien wie FDP und die Linke aus dem Bundestag verschwinden..
    Ich würde sie nicht vermissen..
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#60 FoXXXynessEhemaliges Profil
#61 FOX-NewsAnonym
  • 27.08.2013, 18:41h
  • Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) zum Thema Homosexualität in der Bundeswehr: Homosexualität begründet erhebliche Zweifel an der Eignung und schließt eine Verwendung in solchen Funktionen aus, die an Führung, Erziehung und Ausbildung von Soldaten gebunden ist [].
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#62 FOX-NewsAnonym
#63 Adrian WaldenAnonym
  • 28.08.2013, 08:28h
  • Vielleicht noch eine Anmerkung. Die Partei AfD -Alternative für Deutschland, die laut aktuellen Umfragen noch vor den Piraten große Chancen hat, in den Deutschen Bundestag einzuziehen, hat sich noch nicht auf Bundesebene positioniert. Der Bundesvorstand hat zwar die Familie und die Ehe als "schützenswert" im Sinne eines Wertekanons bezeichnet, allerdings ohne gleichzeitig die Eingetragene Partnerschaft von Homosexuellen abwerten zu wollen. Im Parteiprogramm wird lediglich der Begriff Familie als schützenswert herausgestellt. Etwas mutiger positioniert sich die Basis der Partei. So hat sich z.B. der Berliner Landesverband,klar für die Rechte Homosexueller und das Rechtsinstitut der Eingetragenen Partnerschaft ausgesprochen. Auch im Kölner Stadtverband gab es klare Signale in diese Richtung. Parteitagsbeschlüsse oder Initiativen, die sich gegen die Ausweitung des Adoptionsrechts auf Eingetragene Partnerschaften richten, gibt es jedenfalls nicht. Ich denke bei der AfD sollte man ähnlich wie bei CDU/CSU etwas genauer hinschauen, welchen Kandidaten man in seinem Wahlkreis hat. Die AfD wäre also eher für bürgerlich-konservative Homosexuelle eine Wahlalternative, denn die Kernthemen der Partei sind weniger schwulenpolitisch zu sehen. Die Themen Währungssicherheit, Kritik an der gegenwärtigen Euro-Rettungspolik, sowie Volksbegehren auf Bundesebene, sind ausführliche Programmpunkte der AfD.
  • Antworten » | Direktlink »
#64 sperlingAnonym
  • 28.08.2013, 09:41h
  • Antwort auf #63 von Adrian Walden
  • >"Der Bundesvorstand hat zwar die Familie und die Ehe als "schützenswert" im Sinne eines Wertekanons bezeichnet, allerdings ohne gleichzeitig die Eingetragene Partnerschaft von Homosexuellen abwerten zu wollen."

    die existenz von schwulen/lesbischen eltern scheint noch nicht ins bewusstein der parteifunktionäre vorgedrungen bzw. sie werden offenbar auf irgendeine seltsame weise als jenseits von "familien" gedacht. was genau ist daran jetzt positiv? dass man das rad der gleichstellung nicht wieder komplett zurückdrehen will?

    >"Etwas mutiger positioniert sich die Basis der Partei. So hat sich z.B. der Berliner Landesverband,klar für die Rechte Homosexueller und das Rechtsinstitut der Eingetragenen Partnerschaft ausgesprochen."

    das ist ungefähr so vielsagend, als ob man sich "für die straßenverkehrsordnung" aussprechen würde. ein teil der partei will mir die paar rechte, die ich seit ein paar jahren oder monaten habe, also nicht jetzt schon wieder wegnehmen. und das soll ich "mutig" finden? also bitte...

    danke für die antiwerbung, die mich noch einmal darin bestärkt, dass die afd absolut indiskutabel bleibt.
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#65 Adrian WaldenAnonym
  • 28.08.2013, 11:38h
  • Antwort auf #64 von sperling
  • Ich denke nicht, dass die AfD das Thema Homosexualität und Rechte für Homosexuelle, bislang überhaupt auf bundespolitischer Ebene thematisiert hat. Nichts desto Trotz gibt es viele Schwule und Lesben (ältere und kinderlose), die sich aufgrund der Eurokrise und der zu erwartenden Geldentwertung innerhalb Europas, ernsthaft Sorgen über einen Einbruch von Wertigkeit der privaten Altersversorgemodelle machen. Insofern wäre die Wahl der AfD eher unter diesem Aspekt zu verstehen. Nicht alle Homosexuellen wollen sich von linken Gruppierungen insoweit "vereinnahmen" lassen, auch deren Währungs-, und Europapolitik mittragen zu müssen.
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#66 sperlingAnonym
  • 28.08.2013, 15:32h
  • Antwort auf #65 von Adrian Walden
  • Sie schreiben:
    >"Ich denke nicht, dass die AfD das Thema Homosexualität und Rechte für Homosexuelle, bislang überhaupt auf bundespolitischer Ebene thematisiert hat"

    dann wundert es mich doch, dass der bundesvorstand offenbar kein problem damit hat, die gleichstellung der lebenspartnerschaft in einer offiziellen stellungnahme als "entwertung" der ehe zu bezeichnen und damit den berliner landesverband zurückzupfeifen, der die steuerliche (und nur diese) gleichstellung gefordert hatte:

    >"Der Vorstand der Alternative für Deutschland distanziert sich ausdrücklich von der Pressemitteilung zum Berliner Motzstraßenfest vom 19.6.2013. Die steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ist ein politischer Nebenkriegsschauplatz und darf nicht en passant zu einer faktischen Entwertung der durch das Grundgesetz geschützten Ehe führen. Die Ehe ist aber eine Marke unseres Wertekanons, den wir schützen müssen!
    Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland"

    juergenelsaesser.wordpress.com/2013/06/21/afd-streit-um-schw
    ulenehe/


    ist das ohne diskussion veröffentlicht worden?

    und was ist mit frau von storch von der afd, die "vater, vater, kind" indirekt als nichtfamilie definiert und der rkk vorschlägt, doch bitte andere parteien wegen ihrer homofreundlichen politik zu kritisieren und nicht die afd, die doch so schön die heteroehe "schützt", indem sie andere familienmodelle diskriminieren will?

    www.queer.de/detail.php?article_id=19848

    mag ja sein, dass schwule und lesben auch andere probleme haben als homopolitik. ob sie bereit sind, deswegen eine partei zu wählen, die dumme, irrationale vorurteile mitbetet (homorechte schaden den heterosexuellen paaren), das muss jede_r selber entscheiden.
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#67 humba tätäräAnonym
  • 28.08.2013, 16:20h
  • Antwort auf #66 von sperling
  • "Die Ehe ist aber eine Marke unseres Wertekanons, den wir schützen müssen!
    Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland"

    Auf Steinbachs Ansprache folgte beim Festakt am Samstag die Festrede des namhaften Historikers und Publizisten Arnulf Baring.

    Der 81-Jährige diagnostizierte darin eine kollektive "psychische(...) Schädigung" der deutschen Gesellschaft, die darauf beruhe, dass die Abtretung der ehemaligen deutschen Ostgebiete nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute nicht als gravierender Verlust für die "deutsche Seele", als "Verarmung" und als "Schrumpfungsprozess" begriffen werde. "Die Deutschen" seien - wenn auch mit Ausnahme von "den zwölf Jahren Hitler" - stets ein "besonders freundliches, kooperatives Volk" gewesen; es sei "eine Lüge", dass sie von den Plänen der Nazis zur Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden Kenntnis gehabt hätten. Diese "Lüge" trage allerdings zur "Geschichtsvergessenheit" der Deutschen bei.[9]
    Deutschland, Deutschland über alles
    Baring zufolge sind "die Deutschen" hingegen "das vielleicht bedeutendste Volk Europas". Ihre Weigerung, dies anzuerkennen, führe aber unter anderem dazu, dass man nur noch die dritte Strophe des "Deutschlandliedes" singe. Das sei nicht normal. Baring sagt voraus, dass in Zukunft mit einer Rückkehr auch zur ersten Strophe ("Deutschland, Deutschland über alles") zu rechnen sei. Damit sei er auf große Zustimmung beim Berliner Publikum gestoßen, heißt es in einem Bericht: "Wie vielen Zuhörern der Historiker mit diesem Appell für einen von der Belastung durch die NS-Zeit befreiten deutschen Nationalstolz aus dem Herzen sprach, zeigte der starke Beifall."[10]

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58671

    www.youtube.com/watch?v=C0IYnRQJas0
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#68 Adrian WaldenAnonym
  • 28.08.2013, 17:01h
  • Antwort auf #66 von sperling
  • Natürlich ist der Bundesvorstand einer Partei (hier der AfD) grundsätzlich berechtigt, Aussagen zu beschlossenen Dingen zu machen. Fakt ist: Hier ist er über das Ziel hinausgeschossen. Offenbar war man dort überrascht vom Vorstoß des Berliner Landesverbands. Wenn man den Text genau liest, dann geht es hier nur darum, dass die (vorwiegend älteren Herren und ein paar wenige Damen) des Bundesvorstands der AfD die Befürchtung äußern, dass die Aussagen aus Berlin zur Folge hätte, dass die Ehe abgewertet wird. Nicht die Gleichberichtigung an sich wird kritisiert, sondern die Art und Weise wie der Berliner Landesvorstand "en passant" ohne offiziellen Beschluss der Bundespartei agiert hat. Das ist ein feiner, aber gewichtiger Unterschied zu einer grundsätzlich ablehnenden Haltung. Im Klartext: Die AfD-Führung behält sich vor, beim Thema Gleichstellung und Rechte für Homosexuelle auf einem Programmparteitag zu entscheiden, wie weit man in diesen Fragen vorpreschen möchte, und wie weit eben nicht. Eines wird schon jetzt klar. Die AfD wird sicher KEINE unreflektierte, allgemeine Öffnung der heterosexuellen Ehe befürworten. Aber dass sie gegen einen Ausbau der Rechte von Eingetragenen Partnerschaften ist, kann man gegenwärtig nun wahrlich auch nicht behaupten.
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#69 erstwählerAnonym
#70 Harry1972Profil
#71 Karsten MendeAnonym
  • 28.08.2013, 18:46h
  • Antwort auf #52 von Loren
  • Bist du Politikerin? Ich frage nur, weil du die Begriffe "Gleichstellung" und "Gleichberechtigung" so inhaltsleer durcheinanderwürfelst, wie es unter Politikern üblich ist. Du kannst meine Gedanken für "elitäres Geschwurbel" halten, bitte. Das ändert jedoch an den Tatsachen nichts:
    Wer auf den Füssen steht, kann laufen. Wer auf dem Kopf steht, bekanntlich nicht.
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#72 sperlingAnonym
  • 28.08.2013, 18:47h
  • Antwort auf #68 von Adrian Walden
  • >"dann geht es hier nur darum, dass die (vorwiegend älteren Herren und ein paar wenige Damen) des Bundesvorstands der AfD die Befürchtung äußern, dass die Aussagen aus Berlin zur Folge hätte, dass die Ehe abgewertet wird."

    ja, wie ich schon sagte: dumme, irrationale vorurteile.

    die ehe wird durch eine eheöffnung nur in den augen derjenigen "abgewertet", die schwule und lesbische beziehungen für minderwertig halten. wer hier wen abwertet, ist also beim genaueren nachdenken unstrittig.

    das wort "nur" hat deshalb in Ihrem satz nichts zu suchen. irrationale vorurteile sind nämlich nicht harmlos.
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#73 Adrian WaldenAnonym
  • 29.08.2013, 00:02h
  • Antwort auf #72 von sperling
  • Nein, der Satz meint: Man befürchtet im Bundesvorstand der AfD offenbar, dass durch den Vorstoß der Berliner AfD weitere Forderungen folgen könnten, die unsere im Grundgesetz festgeschriebene Forderung nach dem "besonderen Schutz" der "klassischen" Ehe in Frage stellen könnten. Dies kann sich nur auf Steuervorteile, und ähnliches beziehen. Fakt ist: Die Forderungen nach einer Aufwertung der Eingetragenen Partnerschaft zielt nicht auf die gleichzeitige Abschaffung von Vorteilen der "klassischen" Ehe, und kann somit diese ja gar nicht abwerten, weil sie etwas völlig eigenes ist. Insofern war die Kritik der etwas "alt" wirkenden Führungsriege der AfD völlig überflüssig. Ich könnte mir vorstellen, dass die AfD-Parteibasis durchaus bereit wäre, die Eingetragene Partnerschaft mit weiteren Rechten auszustatten, weil es eben um Gleichwertigkeit geht und nicht um ideologische Gleichmacherei.
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#74 Harry1972Profil
  • 29.08.2013, 09:51hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #73 von Adrian Walden
  • "Ich könnte mir vorstellen, dass die AfD-Parteibasis durchaus bereit wäre, die Eingetragene Partnerschaft mit weiteren Rechten auszustatten, weil es eben um Gleichwertigkeit geht und nicht um ideologische Gleichmacherei."

    Könnte...möglicherweise...unter Umständen...

    Was für eine gequirlte Scheisse :)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#75 sperlingAnonym
  • 29.08.2013, 10:22h
  • Antwort auf #73 von Adrian Walden
  • da der berliner landesverband nichts gefordert hat, was auf eine entprivilegierung der ehe hinauslaufen könnte, finde ich es unglaubwürdig, die heftige distanzierung des bundesvorstands so zu deuten, wie Sie es tun.

    >"Die Forderungen nach einer Aufwertung der Eingetragenen Partnerschaft zielt nicht auf die gleichzeitige Abschaffung von Vorteilen der "klassischen" Ehe, und kann somit diese ja gar nicht abwerten, weil sie etwas völlig eigenes ist."

    eine seltsame begründung. die abwertungsgefahr wird also nur gebannt, indem man zwei getrennte institutionen aufrechterhält? wäre denn die eheöffnung in Ihren augen eine abwertung?

    und was verstehen Sie unter der "ideologischen gleichmacherei", die Sie im letzten satz an die wand malen?

    Ihre ganze argumentation läuft darauf hinaus, dass die afd ggf., nach sorgfältigem abwägen aller verfügbaren ängste und vorurteile, bereit sein könnte, schwulen und lesben trotzdem noch ein paar ausgewählte rechte zuzugestehen, aber eine vollständige gleichstellung bzw. die öffnung der ehe ablehnen wird. und Sie scheinen nicht einmal zu merken, dass diese haltung nur begründbar ist, indem man schwule und lesbische beziehungen mehr oder weniger offen abwertet.
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#77 Adrian WaldenAnonym
  • 29.08.2013, 23:46h
  • Antwort auf #75 von sperling
  • Es geht doch im Kern der Diskussion darum, für Eingetragene Partnerschaften mehr Rechte zu erwirken, als dies heute der Fall ist. Eine Rechtsstaatspartei wie die AfD hat viele Aspekte zu berücksichtigen. Hier geht es nicht ausschließlich um ein "schwules Universum". Eine allgemeine Öffnung der Ehe dürfte verfassungsrechtliche Probleme mit sich bringen. Eine Aufwertung der Eingetragenen Partnerschaft, unter gleichzeitiger Beachtung der verfassungsrechtlich garantierten "Sonderstellung" der klassischen Ehe dürfte eine, für viele Schwule und Lesben akzeptable Lösung sein, zumal das Leben von Schwulen und Lesben, noch von vielen anderen Problemen und politischen Sachfragen bestimmt wird. Die AfD versteht sich nicht als Partei der "selektiv-schrillen" Minderheitenpolitik, sondern als währungs- und wirtschaftspolitische Europa- und Euro-kritische Bewegung, die das große und ganze im Visier ihrer politischen Arbeit hat. Was nutzt uns die Gleichberechtigung, wenn wir letztlich alle im Strudel der Euro-Rettungspolitik in die Katastrophe schlittern ...
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#78 David77Anonym
#79 SmileyEhemaliges Profil
  • 30.08.2013, 00:16h
  • Antwort auf #77 von Adrian Walden
  • >versteht sich nicht als Partei der "selektiv-schrillen" Minderheitenpolitik<

    Noch schriller als diese Propagandisten der Panik, die Talkshowinsassenpartei, Henkels Demarkretter, Zahnärzte, Apotheker, Immobilienmakler, Goldhändler - "Muttis Dritte als Kapitalanlage" - geht's doch gar nicht mehr.

    Oh, 'zeihung, "schrill" sind natürlich ich, die Schwulen und Lesben. Nicht etwa die rrrechts Staatspartei AfD.

    Es geht nicht um "mehr Rechte". Es geht um GLEICHE Rechte. Für alle Menschen in diesem Land. Es ist völlig belanglos was "viele Schwule und Lesben" zu akzeptieren bereit sind. Es geht darum daß die Verfassung dieses Landes ein klein bißchen mehr Wert sein sollte als beblümtes Scheißhauspapier von Aldi.
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#80 Harry1972Profil
#81 sperlingAnonym
  • 30.08.2013, 10:43h
  • Antwort auf #77 von Adrian Walden
  • womöglich glauben Sie noch, dass Ihre beiträge hier so eine art wahlwerbung für die afd sind? nahezu jeder satz Ihres letzten beitrages ist das genaue gegenteil.

    Sie erklären echte gleichstellung für gar nicht wünschenswert, da doch auch ein paar weitere rechts-krümelchen ausreichend sein sollen. Sie erklären die angebliche verfassungsinkompatibilität der eheöffnung zu einem fakt - das ist sie aber nicht. Sie reden von einer verfassungsrechtlich garantierten "sonderstellung der klassischen ehe" - alle neueren entscheidungen des BVerfG erklären diese deutung des art.6 gg ausdrücklich für unsinn. und Sie verlassen endlich die bisher zumindest noch einigermaßen sachliche ebene, wenn Sie sich über ein "schwules universum" und eine "selektiv-schrille minderheitenpolitik" echauffieren.

    ich lebe nicht in einem schwulen universum. aber ich will in einer gesellschaft leben, die mich als vollwertigen bürger ansieht und meine beziehung nicht für minderwertig erklärt. ich empfinde es als zumutung, dass Sie dieses bedürfnis zu einer politischen randnotiz machen wollen. es geht hier nicht um "minderheitenrechte", sondern um die frage, wie ernst die hier von Ihnen verteidigte partei unsere grundlegenden werte nimmt und sie auch öffentlich vertritt. und es geht um die frage, ob diese partei sich wie die union an der verbreitung von abwertungen, fehlinformationen und vorurteilen auch noch beteiligt und damit zu einem homophoben klima in unserem land aktiv beiträgt.

    >"Was nutzt uns die Gleichberechtigung, wenn wir letztlich alle im Strudel der Euro-Rettungspolitik in die Katastrophe schlittern ..."

    was nutzt mir eine partei, die eine panikstimmung schürt, um dabei die gleichheit vor dem gesetz und den schutz vor diskriminierung zu politischen nebensächlichkeiten zu erklären?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#82 Adrian WaldenAnonym
  • 30.08.2013, 13:24h
  • Antwort auf #81 von sperling
  • Nein. Ich persönliche würde es mir wünschen, dass die komplette "Öffnung" der Ehe so wie Sie es fordern, auch Realität werden könnte. Aber wir sind ja nicht bei "Wünsch Dir Was". Bislang gibt es lediglich Signale seitens des BVerfG, eine rechtlichen Gleichstestellung von Ehe und homosexuellen Lebenspartnerschaften zu ermöglichen. Ja es stimmt, nicht nur im Steuerrechte, auch im Adoptionsrecht wird nicht nur empfohlen, sondern vielmehr gefordert etwas seitens der Politik gegen bestehende Benachteiligungen zu tun. Es geht um gleiche Wertigkeit! Jeder Mensch ist gleich viel wert, dennoch ist nicht jeder Mensch gleich. Deshalb sind die aktuellen Urteile nicht dahingehend zu werten, den klassischen heterosexuellen Ehebegriff neu zu erfinden, und in ihm gleichzeitig auch die Partnerschaft von zwei Männer, bzw. zwei Frauen zu sehen. Aber was ist daran eigentlich abwertend? Es ist doch Fak: Eine Lebenspartnerschaft zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Paaren ist eine positive Ergänzung zu der bestehenden, auf Lebenszeit ausgelegten heterosexuellen Ehen. Mit allen Rechten und Pflichten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#83 sperlingAnonym
  • 30.08.2013, 14:15h
  • Antwort auf #82 von Adrian Walden
  • >"Aber wir sind ja nicht bei "Wünsch Dir Was"."

    es ist die aufgabe der parteien, politische ziele zu formulieren und meine aufgabe als wähler, diesen mit meiner wahl zuzustimmen oder nicht. das "wünschdirwas", das Sie aus irgendeinem grund ins lächerliche ziehen, ist der kern unserer demokratie und der kern dieser diskussion hier.

    >"Mit allen Rechten und Pflichten."

    bisher haben Sie bezüglich der afd nur deren MÖGLICHE bereitschaft angedeutet, EINIGE rechte zu "gewähren". wenn Ihnen das ebenfalls nicht reicht, werden Sie verstehen, weshalb ich dieses diskriminierende wischiwaschi kritisiere.

    >"Aber was ist daran eigentlich abwertend?"

    nennen Sie mir eine begründung für die nichtöffnung der ehe, die NICHT auf religiösem mumbo-jumbo oder auf der abwertung schwuler und lesbischer beziehungen beruht.
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#84 David77Anonym
  • 30.08.2013, 14:19h
  • Antwort auf #82 von Adrian Walden

  • Aber es wäre bürokratisch ein Klacks die Ehe zu öffnen, anstatt JEDE Vorschrift nach und nach anzupassen, nachdem sie jedesmal neu verhandelt werden muß oder man vergisst zu erwähnen WAS für ein unnötiger Aufwand, nur weil man beides getrennt behandeln will, soll, muß. Gerade das sollte doch die Parteien interessieren, die die staatliche Bürokratie reduzieren wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#85 Adrian WaldenAnonym
  • 31.08.2013, 01:29h
  • Antwort auf #84 von David77
  • Bürokratisch ein Klacks vielleicht. Aber diese breite Mehrheit dafür im Bundestag zu bekommen, ist mehr als unwahrscheinlich. Das wissen auch die GRÜNEN, deshalb fordern sie es ja seit Jahren und das ist strategisch mehr als clever. Zum einen sind sie dann grundsätzlich die "Guten", zum anderen können Sie viele bürgerliche Schwule und Lesben an sich binden, denen ansonsten die Wirtschafts-, Währungs-, und Zuwanderungspolitik der GRÜNEN gar nicht so richtig passt. Auch hier gilt es langsam Alternativen zu entwickeln, denn nur mit emanzipatorischen Ideen "von links", meistern wir nicht die Zukunft Deutschlands und Europas. Heute hat sich der Spitzenkandidat der AfD in NRW, Prof. Dilger klar für die Ausweitung des Adoptionsrechts für Schwule und Lesben ausgesprochen (link)
    alexanderdilger.wordpress.com
    Somit steht er mutig und klar im Widerspruch zur Haltung des Bundesvorstands in dieser Sache. Ich denke es werden noch weitere Schritte folgen müssen!
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#86 David77Anonym
#87 Harry1972Profil
  • 31.08.2013, 13:14hBad Oeynhausen
  • Mir kann auch niemand erzählen, daß die AFD-Partei wirklich an dem interessiert ist, was sie da so nebenbei in den Wahlkampf einbringt.
    Auf der einen Seite wurde behauptet, man sei gegen Bürokratisierung und auf der anderen Seite wird für eine weitere Bürokratisierung der zivilrechtlichen Lebensgemeinschaften gefordert.

    Wer nicht fähig ist, seine eigenen Gedanken konsequent zuende zu denken und dann die logischen Schlüsse daraus zu ziehen, dem geht es nicht um die Sache sondern nur um ein Stück vom Kuchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#88 TheDadProfil
  • 01.09.2013, 15:18hHannover
  • Antwort auf #82 von Adrian Walden
  • ""Ich persönliche würde es mir wünschen, dass die komplette "Öffnung" der Ehe so wie Sie es fordern, auch Realität werden könnte. Aber wir sind ja nicht bei "Wünsch Dir Was".""..

    Den nächsten Absatz zu zitieren erspare ich mir..

    Die Urteile und die entsprechenden Begründungen dazu hast Du offenbar gar nicht gelesen..

    Selbst Volker Kauder hat inzwischen begriffen das eine Ehe-Öffnung durch das BVG bestätigt würde, und der Kampf mit juristischen Mitteln längst verloren ist..

    Also blockiert Mann politisch wo Mann nur kann..

    Gleiches kommt aus der AFD..

    Wer als Partei nicht unabdingbar für Gleichberechtigung eintritt IST NICHT WÄHLBAR !

    Da kann Mann noch so sehr mit "wenn´s" und "aber´s" taktieren..

    Der "Vorwurf" Mann sei hier nicht bei "Wünsch dir was" impliziert die ständig falsch kommunizierte Auffassung das Menschen die in diesem Staat faktisch benachteiligt werden mit ihren Forderungen nach Gleichberechtigung über das Ziel hinaus schössen, und MEHR Rechte forderten, als ihnen zustünden, mehr Rechte als den anderen zustehen..

    Diese VORSÄTZLICH FALSCH verbreitete Auffassung IST bereits Teil der bestehenden Diskriminierung denen LGBT´s ausgesetzt sind..

    Und wir führen hier ganz sicher keine Nebenkriegsschauplatz-Diskussionen mit Partei-Gängern die ungefiltert die Meinungen der Spitzen-Kandidaten vertreten, und unverhohlen Werbung machen wollen..

    Komm wieder wenn Deine Partei für Gleiche Rechte eintritt, und wenn sie begriffen hat das diese Gleichen Rechte für Alle nichts weiter sind als die Umsetzung einer inzwischen über 60 Jahre alten Willenserklärung, dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland..

    Gleiche Rechte sind Bürgerrechte !
    Bürgerrechte sind Menschenrechte !
    Menschenrechte sind nicht teilbar !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#89 Adrian WaldenAnonym
  • 02.09.2013, 18:53h
  • Antwort auf #88 von TheDad
  • Warum? Ich stehe doch voll und ganz zu den Forderungen des BVerfG ? An welcher Stelle habe ich dies "torpediert"? Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin lediglich offenen für politische Alternativen, wenn die dafür benötigte breite Mehrheit im Bundestag nicht zustande kommen sollte. Ich denke auch die AfD wird sich, so wie ihr Programm dies vorschreibt, in dieser Angelegenheit als Rechtsstaatspartei präsentieren und die Forderung nach der Gleichstellung von Ehe und Eingetragenen Partnerschaften, so wie von den Verfassungsrichtern vorgeschrieben, selbstverständlich mittragen. Dafür braucht es übrigens keinen gesonderten Beschluss. Unter "Wünsch Dir Was" verstehe ich eine ideologische Debatte, die Alternativen von vorne herein ausschließt. Die Bundeskanzlerin tönt ständig, ihre Politik sei alternativlos. Die Alternative für Deutschland hinterfragt diese Arroganz der Macht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#90 sperlingAnonym
  • 02.09.2013, 23:31h
  • Antwort auf #89 von Adrian Walden
  • meine güte, welch ein geschwurbel, um zu vernebeln, dass die afd hier schlichtweg NICHTS zu bieten hat. offiziell gibt es ja nicht einmal ein bekenntnis zu den minimalen zugeständnissen, die sie hier nennen, in irgendeiner stellungnahme, geschweige denn als beschluss.

    das umzusetzen, was das BVerfG vorschreibt, ist nichts, womit sich eine partei besonders schmücken könnte. wäre das gegenteilige verhalten denn für Sie auch eine option? sollen wir allen ernstes jubeln, wenn eine partei nicht ganz offen die verfassung bricht? noch WENIGER als das, was Sie hier zur angeblichen homofreundlichkeit hochjubeln, kann eine partei gar nicht beschließen.

    wenn eine partei keine eigenständigen gesellschaftlichen visionen entwickelt, sondern nur das umsetzt, wozu die gerichte sie zwingen, dann ist das nicht "rechtsstaatlichkeit", wie Sie es hier zum wiederholten male zu beschönigen versuchen, sondern die politische bankrotterklärung dieser partei.

    dass jeder Ihrer beiträge immer noch mit ein paar hübschen wahlkampfphrasen garniert wird, die mit dem thema hier nichts zu tun haben, macht offensichtlich, worum es Ihnen eigentlich geht: homorechte sind Ihnen im grunde doch wurscht. Sie haben ja schon ausreichend oft erklärt, das Sie die für nebensächlichkeiten halten.

    Sie wollen hier vor allem wahlkampf betreiben. der hat hier aber nichts zu suchen. ich kann zwar nicht verhindern, dass Sie dieses forum dafür missbrauchen, aber ärgerlich finde ich das doch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#91 Harry1972Profil
#92 TheDadProfil
  • 03.09.2013, 12:02hHannover
  • Antwort auf #89 von Adrian Walden
  • ""Ich bin lediglich offenen für politische Alternativen, wenn die dafür benötigte breite Mehrheit im Bundestag nicht zustande kommen sollte""..
    "" An welcher Stelle habe ich dies "torpediert"?""..

    An der Stelle des "Wünsch Dir was"..
    Les die Antwort drauf !
    Sie steht dort !

    Es gibt keine "politischen Alternativen" zu gleichen Rechten für Alle !

    Wie sähe die "politische Alternative" zum Frauenwahlrecht von 1919 aus ?

    Die Wiedereinführng des "Standeswahlrechtes" mit denen sich Leute Deiner Couleur bereits zu Wort gemeldet haben, indem sie sich für mehrere Stimmen für "erfolgreiche" Wirtschaftsmanager" bei gleichzeitiger "wegnahme" des Wahlrechtes für Hartz-IV-Empfänger ausgesprochen haben ?

    Gleiche Rechte sind Bürgerrechte !
    Bürgerrechte sind Menschenrechte !
    Menschenrechte sind nicht teilbar !
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#93 TheDadProfil
#94 sperlingAnonym

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