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- 23. August 2013 2 Min.

Bei seiner Vereidigung lässt der 89-Jährige seiner Homophobie wieder einmal freien Lauf
Der simbabwische Diktator Robert Mugabe hat bei einer Jubelveranstaltung wieder gegen Homosexuelle gehetzt und ihnen vorgeworfen, Staaten zu vernichten.
Bei der Vereidigung zu seiner siebten Amtszeit in Simbabwe hat der autoritär regierende Robert Mugabe am Donnerstag vor 50.000 Zuschauern in einem Stadion in Harare Homosexualität als Krankheit und Gefahr für die Nation bezeichnet. In seiner Rede forderte der 89-Jährige junge Simbabwer auf, Homosexualität zu "verdammen". Er sagte außerdem, dass Homosexualität "Nationen vernichtet und außerdem eine schmutzige, schmutzige Krankheit ist".
Westliche Staaten hätten sich bereits Schwulen und Lesben ergeben. Daher müssten Simbabwer "trauern über die moralische Schändlichkeit der ekelhaften Leute".
Mugabe hat sich Ende Juli zum Wahlsieger erklärten lassen (queer.de berichtete). Die Oppositon um Morgan Tsvangirai hat dem seit 33 Jahren regierenden Autokraten zwar Wahlbetrug vorgeworfen, der Mugabe-freundliche Verfassungsgerichtshof hat den Wahlsieg jedoch bestätigt. Bürgerrechtsorganisationen hatten bereits vor der Wahl Unstimmigkeiten kritisiert. So tauchten viele Anhänger der Opposition nicht in Wahllisten auf. Deutschland hat neben anderen Ländern Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl geäußert.
Homos "schlimmer als Schweine, Ziegen und Vögel"
Während des Wahlkampfes hatte Mugabe bereits mehrere Male Stimmung gegen Schwule und Lesben gemacht. So erklärte er bei einer Wahlkampfveranstaltung etwa, dass kinderlose Homosexuelle inhaftiert werden sollten (queer.de berichtete). Später drohte er sexuellen Minderheiten sogar mit der Enthauptung und nannte sie "schlimmer als Schweine, Ziegen und Vögel" (queer.de berichtete).
Mugabe hat bereits mehrfach den im Land bestehenden "Unzuchtsparagrafen" genutzt, um politische Gegner auszuschalten: 1996 ließ er seinen Vorgänger im Präsidentenamt, Canaan Banana, wegen angeblicher Homosexualität verhaften und verurteilen. Im vergangenen Jahr wurde das Büro der einzigen Homogruppe im Land, der Gays and Lesbians of Zimbabwe (GALZ), geschlossen (queer.de berichtete). Ansinnen der Opposition, Homosexuelle nicht länger zu verfolgen, nutzte Mugabe für Propaganda-Aktionen. (dk)















Schwulsein ist nicht schmutzig, weil es in der Schwangerschaft beginnt. Schmutzig ist ohne Hygiene zu treiben. Die Heteros in Afrika sind eher schlimmer als Tiere. Kinder sollen geplant sein. Die Menschen kommen doch von Affen und Schweinen. Solche sehr dicke Sexualität kann Ekel erwecken. Krank sind untolerante Gesetze. Ab 1969 Jahr darf in den USA schwarz mit weiss heiraten.