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"Eine Frage des Prinzips"
Amsterdam: 2.000 protestieren gegen russische Politik
- 26. August 2013 1 Min.

Amsterdams Bürgermeister Eberhard van der Laan unterstützt die Protestbewegung
In Amsterdam sind am Sonntag 2.000 Menschen gegen die homofeindliche Politik Russlands auf die Straße gegangen, unter ihnen auch Bürgermeister Eberhard van der Laan.
Auf dem Museumplein forderten die Demonstanten, dass Russland sein im Juni in Kraft getretenes Gesetz gegen Homo-"Propaganda" wieder abgeschafft. Anlass war ein russisches Kulturfestival, bei dem am selben Wochenende auch das russische Nationalorchester auftrat.
"Liebe ist nicht Propaganda", sagte der sozialdemokratische Bürgermeister van der Laan bei der Demonstration. Später erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, Amsterdam sei "stolz auf seine homosexuelle Szene, die zurecht die Unterstützung der Regierung verlangt". Im Falle der homofeindlichen Politik Russlands sei die Unterstützung eine "Frage des Prinzips".
Die Niederlande und Russland gedenken im Jahr 2013 mit kulturellen Veranstaltungen der besonderen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Allerdings hat die homophobe Politik von Präsident Wladimir Putin zu viel Kritik in den Niederlanden geführt. Die Regierung in Den Haag kritisierte unter anderem die Verhaftung von mehreren Niederländern wegen Homo-"Propaganda" in der Nähe von St. Petersburg (queer.de berichtete). (dk)














