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Kommentare zu:
Kein Entgegenkommen Russlands bei Homo-Rechten


#1 philAnonym
  • 05.09.2013, 14:25h
  • Ich wiederhole mich zwar, aber ich habe gerade auf orf.at folgendes gelesen:

    Rechte Homosexueller sollen weiter eingeschränkt werden:

    "So sieht ein neuer Gesetzesentwurf vor, Homosexuellen das Erziehungsrecht für ihre leiblichen oder adoptierten Kinder zu entziehen."
    Quelle: orf.at

    Entgegenkommen?! Ich würde sagen JA, aber in die ANDERE RICHTUNG.
    Dieser Wahnsinn muss aufhören... .
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#2 TolstoiAnonym
  • 05.09.2013, 14:30h
  • Bei Krieg und Frieden orientiere ich mich lieber an Desmond Tutu.
    Der Friedensnobelpreisträger forderte 2012 einen Strafprozess gegen George W. Bush und Tony Blair.
    In einer Zeitung wirft er diesen ehemaligen Machthabern vor, sie hätten den Irak-Krieg mit einer Lüge begründet.
    Mit dem Interview begründete Tutu, warum er zuletzt nicht an einer Konferenz in Johannesburg teilgenommen hatte, bei der auch Blair anwesend war.
    Dieser habe ebenso wie Bush lediglich den damaligen irakischen Machthaber Saddam Hussein loswerden wollen.
    Mit dem Einmarsch in den Irak hätten sie jedoch die Welt in einem bis dahin in keinem Konflikt der Geschichte gekannten Ausmaß destabilisiert und polarisiert, sagte Tutu.
    Die Massenvernichtungswaffen, mit denen die Invasion gerechtfertigt wurde, wurden nie gefunden.
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#3 ollinaieProfil
  • 05.09.2013, 14:37hSeligenstadt
  • Ich fasse es einfach nicht....

    Habe die Meldung gerade auf HR-Info gehört.

    Wenn da nicht bald was passiert ist klar, wohin das führt:
    Zur gustl-mollathisierung aller LGBT-Menschen und aller, die der 'Freundliche Nachbar' denunziert!

    - "Die Duma-Abgeordnete Elena Misulina hält Menschenrechte für Schwule und Lesben für eine westliche Erfindung"

    ...genau wie dises Demo-dings, -kratie oder so!

    Wehrt Euch. Jetzt!
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#4 timpa354Ehemaliges Profil
  • 05.09.2013, 14:42h
  • Ich finde die Entwicklung Russlands hochinteressant, ist es doch ein hervorragendes Beispiel für die zivilisierte westliche Welt, was religiöser Fundamentalismus, wenn man ihn denn mitregieren lässt aus einem Land macht. Im Falle Russlands einen großen braunen stinkenden Haufen.
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#5 Iwan SchrecklichAnonym
  • 05.09.2013, 14:52h
  • Antwort auf #4 von timpa354
  • Mit Verlaub, Russland hat im Grunde nie zur westlichen Welt gehört, sondern jahrhundertlang bis heute versucht, sich von ihr abzusetzen. Der dortige religiöse Fundamentalismus und sonstiger Aberglauben sind viel stärker in der von der orthodoxen Kirche verdummten Bevölkerung verankert als in westlichen Ländern.
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#6 ollinaieProfil
  • 05.09.2013, 14:56hSeligenstadt
  • Und ich finde deine Wortwahl unangebracht:

    "hochinteressant" geht gar nicht!
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#7 ollinaieProfil
#8 Miese LinaAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 AlexAnonym
  • 05.09.2013, 15:23h

  • Jetzt wollen die sogar schon Eltern die Kinder entziehen. Was soll noch alles passieren, ehe wir endlich aufwachen und aktiv werden?

    Es führt kein Weg mehr an Boykotten vorbei:

    Boykott der Olympischen Spiele sowie Boykott aller russischen Produkte und Dienstleistungen (inklusive Tourismus).
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#11 Fritz FirnisAnonym
  • 05.09.2013, 15:29h
  • Antwort auf #5 von Iwan Schrecklich
  • Aus dem FF:

    Die Beschädigung der Zivilisation durch Napal-, Atom-, Phosphor- und Splitterbomben
    einfach ausblenden.
    Ebenso die Opfer von Agent Orange, Uran-Munition und Landminen.
    Unter allen Umständen das Quantifizieren und Qualifizieren meiden!
    Ebenso die Erkundung der Produktion und der Gewinne! - Und gut ist!
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#12 splattergayAnonym
  • 05.09.2013, 15:40h
  • Die USA als Vorbild für den Umgang mit Schwulen u. Lesben hinzustellen, ist aber etwas blauäugig. Wäre Obama nicht gewählt worden, sähe es vermutlich dort auch wesentlich düsterer aus. Man darf auch nicht vergessen, daß bis vor kurzem homosexueller Sex in vielen Staaten ganz verboten war. Es wurde nur nicht durchgesetzt. Und in vielen Südstaaten geht es Schwulen bestimmt nicht viel besser als in Russland.
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#13 goddamn liberalAnonym
#14 allgemeinbildungAnonym
#15 TheDadProfil
#16 EnyyoAnonym
  • 05.09.2013, 16:10h
  • "Andere Gründe für eine Aberkennung des Sorgerechts sollen Alkoholismus, Drogenmissbrauch oder eine Geisteskrankheit sein."

    Heißt das, dass nun nahezu alle Neugeborenen in Erziehungsheime kommen werden?

    Na sdorowje!
    (= Prost an alle sowjetischen Wodka-Konsumenten)
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#17 HannibalEhemaliges Profil
#18 daVinci6667
  • 05.09.2013, 16:39h

  • "Das Gesetz verbiete praktisch "öffentliche Auftritte" für Schwule und Lesben, beklagte AI-Sprecher John Dalhuisen"

    Genau so ist es! Wir sind verstummt, und in der öffentlichen Wahrnehmung in Russland nicht mehr existent.

    Und wenn doch, müssen wir als kinderfressende Monster dargestellt werden. Denn wer positiv über uns berichtet macht sich ja der "Homopropaganda" strafbar.

    All das reicht den Faschos noch nicht! Ein homophobes Gesetz folgt dem anderen!

    Nun müssen also Eltern demnächst ausgewiesene Heten sein. Dabei waren meine Eltern 100% ig Heteros und ich bin trotzdem schwul.
    Aber Faschisten waren noch nie besonders intelligent. Wie wollen die das denn überhaupt feststellen?

    Etwa mit den berühmten Phallografie-Tests welche die Tschechei bei Asylbewerbern anwendet? (Zur Erinnerung: Hierbei wird ein Messgerät am Penis des Asylbewerbers befestigt, der unter anderem die Anschwellung und Härte des Geschlechtsorgans misst. Damit soll die Reaktion auf pornografische Darstellungen gemessen werden.)

    Meine grösste Sorge ist, dass nach der verordneten Verstummung am Ende unsere physische Vernichtung droht, wie im Mittelalter. Der jetzt eingeschlagene Weg Russlands führt nämlich genau dort hin!

    Daran muss ich jeweils denken wenn ich hier in der Schweiz, mitten in Genf an der Gedenktafel für den damals erst 15 jährigen Bartholomé Tecia vorbeikomme. Er wurde am 10. Juni 1566 verurteilt weil er schwul war:

    "Du Bartholomé Tecia, sei verurteilt, mit Stricken gebunden, die Corraterie hinaus an den Rhonestrom geführt und daselbst wie es sich gebührt ertränkt und überflutet, bis dass die Seele von deinem Körper scheide"

    www.ville-geneve.ch/themes/vie-privee-egalite-citoyennete/eg
    alite-diversite/orientation-sexuelle-identite-genre/bartholo
    me-tecia/


    Wir hier im Westen der Neuzeit dürfen nicht verstummen. Für mich kann nur ein Boykott alles russischen vielleicht doch noch was bewirken.

    Ich will mir in ein paar Jahren nichts vorwerfen müssen. Ich fürchte leider das ist in Russland erst der Anfang.
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#19 stephan
  • 05.09.2013, 16:39h
  • Antwort auf #10 von Alex
  • Ganz Deiner Meinung Alex! Was muss noch passieren, bevor wir als betroffene Minderheit zusammen mit Menschenrechtsgruppen und menschlich-anständigen Regierungen aufstehen und endlich richtig Druck auf Putin machen.

    Mal unabhängig davon, wen ich in der Regierungskoalition der Bundesrepublik zu den Anständigen zähle, wenn Kinder von ihren Eltern getrennt werden sollen, dann müssten selbst Reiche, Geis, Kauder etc. das Unrecht und die Zerstörung ihrer hochgepriesenen Familienwerte sehen!

    Vor allem aber müssen wir, muss jede(r) einzelne dazu betragen, dass immer mehr Menschen (ohne LGBTI-Bezug) sehen, welches Unrecht, die neuen Gesetze in Russland darstellen: Es ist schon so, dass der Ehepartner, den ein Angestellten zur betrieblichen Feier mitbringt, als selbstverständlich angesehen wird, der gleichgeschlechtliche Partner hingegen oft als Teil der 'Propaganda' - auch noch in Deutschland 2013 und bei einem nicht unerheblichen Bevölkerungsteil.

    Wir müssen deshalb auch unreflektierte Bevölkerungsteile für dieses Unrecht und diese Form der Diskriminierung sensibilisieren. Nicht öffentlich zeigen zu dürfen, wie man lebt, ist ein himmelschreiendes Unrecht, weshalb Putin mit seinen Aussagen nicht durchkommen darf!

    Was Elena Misulina angeht, erübrigt sich wohl jede Diskussion. Man könnte sie höchstens fragen, warum die Menschenrechte wohl Menschenrechte heißen und Heterosexuellen-Rechte. Was für ein widerliches Weib - ein Pendant zu Goebbels, allerdings ohne dessen diabolische Genialität!
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#20 TimonAnonym
  • 05.09.2013, 16:41h

  • "Menschenrechte sind westlicher "Fetisch" "

    Die Ablehnung von Menschenrechten ist ein klares Zeichen für Faschismus und Menschenhass.

    Liebe und Menschlichkeit ist denen ein Greuel, weil sie von Hass zerfressen und abgrundtief verdorben sind.

    Solche Subjekte müssen gestoppt werden, ehe sie noch mehr Schaden anrichten.
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#21 GenesungswerkAnonym
#22 daVinci6667
  • 05.09.2013, 16:49h
  • Antwort auf #17 von Hannibal

  • "Ersetze "Homosexuelle" durch "Juden". Dann wäre aber der Teufel los."

    Ja, nur leider auch erst heute rückblickend auf die Ereignisse in Deutschland des 2. Weltkrieges. Warum nur sind wir noch nicht weiter?

    Müssen wir denn wirklich in Russland die nächsten sein, damit wir auch eine Sensibilisierung auf Homophobie hinkriegen?
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#23 Aus Bad HomburgAnonym
  • 05.09.2013, 17:36h
  • Würde das Gesetz doch angenommen sein (und ja, ich denke, es wird), dann wäre (wird) es zumindest, anders als das über "Propaganda-Verbot", eher rein theoretischer Natur: wie viele gleichgeschlechtliche Paare mit den Kindern sollte es schon in Rußland geben ? Sogar in den liberalsten westlichen Ländern bleibt das ein absolutes Minderheitsprogramm (so hat z.B. in Schweden seit 2002, als die volle Homo-Adoption dort möglich wurde, nur ein Dutzend von schwullesbischen Paaren ein Kind adoptiert - und in den meisten Fällen war das eine Stiefkindadoption). In einem so tiefgläubigen Land wie Rußland sollten die Zahlen auch nicht besonders grösser sein, eher umgekehrt. Bleiben also "nur" die Schaden was das allgemein homophobe Klima in der russischen Gesellschaft betrifft, indem der staatliche Apparat allen Mitgliedern dieser Gesellschaft mit dem grössten Vergnügen signalisiert, daß die Schwule "in unserem Hause" nicht erwünscht sind. Und wieder einmal. Aber braucht die Schwulenfeindlichkeit überhaupt "beim Namen genannt werden" (sprich: in Form von konkreten Gesetzen legalisiert), um in irgendeiner Gemeinde bemerkbar zu sein ?
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#24 So nicht PutinAnonym
  • 05.09.2013, 17:43h
  • Nur Schwächlinge und sich ihrer eigenen sexuellen Identität/Orientierung/Ausrichtung nicht wirklich sichere Menschen (Männer) fürchten sexuelle Vielfalt.

    In ihrer Persönlichkeit gestärkte Menschen (Männer) haben dagegen kaum Probleme mit der sexuellen Vielfalt, weil sie sich davon nicht bedroht fühlen (müssen).

    Ich halte Herrn Putin für das Paradebeispiel eines im Grunde schwächlichen, unsicheren und mit Minderwertigkeitskomplexen beladenen Mannes:

    Kleinwüchsig, mit teigigem Mondgesicht umgibt er sich mit Freunden, wie dem rechtskräftig verurteilten Straftäter Silvio Berlusconi (Duzfreunde), dem ein weiterer Prozess wegen des Vorwurfs von sexuellem Mißbrauch eines minderjährigen Mädchens (Ruby) droht.

    Seine (durch anabole Steroide?) aufgeblasenen Muskelchen, täuschen kaum jemanden mit Verstand darüber hinweg, dass es sich um einen zutiefst unsicheren Menschen handelt.

    Nun könnte das eigentlich alles zu einem Privatproblem des "Anabolika-Zwerges" erklärt und ihm eine Psychotherapie empfohlen werden, wenn - ja wenn, unter seinen Minderwertigkeitskomplexen nicht Millionen russische Schwule und Lesben zu leiden hätten. Und genau hier hört "der Spaß" auf!

    Nachdem Putin noch vor dem beginnenden G 20 Gipfel in Sankt Petersburg in die Mikrophone der Journalisten posaunte: "Schwule und Lesben würden in Russland nicht diskriminiert" erleben die Opfer seiner Homophobie längst das genaue Gegenteil:

    Und "just in time" kommt die Meldung, dass in Russland geplant ist homosexuellen Elternpaaren und Elternteilen das Erziehungsrecht ihrer leiblichen oder adoptierten Kinder zu entziehen. Die Nürnberger Rassegesetze lassen grüßen!!!

    Dass es sich bei den homophoben russischen Gesetzen um innere Angelegenheiten Russlands handelt, ist ein weit verbreiteter Irrtum.

    Fakt ist vielmehr:
    "Am 30. Juni 2013 unterzeichnete Präsident Wladimir Putin ein Gesetz auf föderaler Ebene, das jegliche positiven oder wertneutralen Äußerungen über Homosexualität (...) auch über Medien wie das Internet unter Strafe stellt" (Wikipedia)

    Es muss gar kein Jugendlicher in der Nähe sein, um sich strafbar zu machen. Wenn Sie z.B. in einer Zeitung oder im Internet schreiben, dass manche Menschen homosexuell sind und dies nicht etwa eine Krankheit, sondern einfach eine Form der Sexualität ist, können dies auch Jugendliche lesen, also sind Sie dran.

    Das Gesetz zielt auch auf (heterosexuelle) Privatpersonen ab, denn wenn Sie, als heterosexueller Mensch in Russland öffentlich sagen, dass Sie Homosexuelle weder für krank, noch für pervers halten, drohen Ihnen 15 Tage Haft und als Ausländer anschließend auch noch die Abschiebung.

    Die Nicht-Diskriminierung von Minderheiten ist in der UN- Menschenrechtscharta geregelt und von Russland anerkannt und unterschrieben, sie gilt selbstverständlich auch im Inland von Russland, denn die unveräußerlichen und universell gültigen Menschenrechte haben sich nirgendwo und niemals sog. kulturellen oder religiösen Eigenarten (Traditionen) unterzuordnen, sondern sie stehen weit darüber und gelten für alle Menschen weltweit per Geburt. Ohne, dass sie erworben oder gar verdient werden müssten.

    Im übrigen ist es nicht zu bestreiten, dass die neuen russischen Gesetze außerdem gegen die Europäischen Menschenrechtskonventionen verstoßen. Russland als Mitglied des Europarats hat auch diese unterzeichnet. Es liegt hier somit ein weiterer Rechtsbruch vor.

    Die russische Parlamentarierin und Putin-Freundin Jelena Misulina ist die Vorsitzende des dubiosen Komitees für Familie, Frauen und Kinder. Sie gilt als Initiatorin der homophoben russischen Gesetze und will zusätzlich *Scheidungen hoch besteuern lassen (um sie damit für normal verdienende heterosexuelle Ehepaare zu erschweren oder ganz unmöglich zu machen) und sie möchte allen Ernstes ein Fluchverbot im Internet durchsetzen.

    (Ironie-Anfang: *Vermutlich hat sich Putin deshalb noch schnell vorher von seiner Ehefrau scheiden lassen, um die Strafsteuern zu sparen - so ein Geizhals - :-) oder war etwa seine "ängstlich versteckte eigene Homosexualität" der Grund für die Scheidung? Warum sonst diese lächerliche Selbstinszenierung, sich ständig mit freiem Oberkörper als Reiter oder beim Angeln usw. fotografieren und filmen zu lassen? Ironie-Ende)

    Nachdem es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder zu Großdemonstrationen gegen Putins Regierungspolitik gekommen war, er seine Zustimmung in der russischen Bevölkerung schwinden sah und auch das clever eingefädelte Rotationsverfahren mit seinem Protégée Medwedjew (der sich mit Putin künftig in der Amtsausübung offenbar auf Lebenszeit abwechseln soll) nicht zu mehr Unterstützung in der Bevölkerung führte, wandte sich Putin der Russisch-Orthodoxen Kirche zu und versprach dieser (in ihrer Denkweise offenbar irgendwo in einem vergangenen Jahrhundert verharrenden) Glaubensgemeinschaft die sog. traditionellen Werte (anderes Wort für die verstaubte und überlebte Moral repressiver Zeiten) künftig besonders zu fördern, wenn die Kirche ihn unterstütze.

    Erste Opfer dieser unheiligen Allianz zwischen Politik und Kirche waren die jungen Frauen der Musikband Pussy Riot, die für ihre in einer Kirche gesanglich dargebotene Putin-Kritik (Zitat: "Bitte Herr Jesus, schenk uns ein Russland ohne Putin...") mit jahrelanger Haft in Straflagern büßen. Das unmenschlich harte Urteil wurde von der Russisch-Orthodoxen Kirche ausdrücklich begrüßt.

    Die menschenrechtswidrigen Gesetze gegen homosexuelle Menschen in Russland verbieten nun ja u.a. auch zusätzlich noch das Zeigen der Regenbogenflagge "als Homo-Propaganda"

    Welch großartiges Zeichen der Solidarität wäre es wohl, wenn Sportler der Winter-Olympiade 2014 aus aller Welt etwa beim Einmarsch, bei den Siegerehrungen oder zu anderen Gelegenheiten, wenn Kameras zuschauen, Kleidungsstücke mit den Regenbogen-Farben tragen würden?

    Diese Kleidungsstücke wären ihnen sicher nicht so leicht durch russische Security-Leute zu entreißen, wie beispielsweise Fähnlein oder Buttons. Wobei natürlich russische Sicherheitskräfte, die Sportlern Fahnen wegnehmen, auch eine starke Bildsprache hätten.

    ----------

    Solidarität kann sich auf vielfältige Weise ausdrücken:

    ** Als König Christian den Davidstern trug:
    König Christian X. von Dänemark pflegte regelmäßig einen Morgenritt durch Kopenhagen zu machen, und er tat dies auch während der Zeit der deutschen Okkupation Dänemarks.

    Eines Tages kommt der Befehl aus dem Nazi-Hauptquartier, alle dänischen Juden hätten eine gelbe Armbinde mit einem Davidstern zu tragen. Noch in derselben Nacht gibt die Radiostation der Untergrundbewegung die Mitteilung durch, König Christian habe dem deutschen Befehlshaber geantwortet, dass alle dänischen Bürger gleich seien. Um dies deutlich zu machen, wolle er sich selbst den Judenstern anstecken und erwarte, dass alle Dänen seinem Beispiel folgen würden.

    Am nächsten Morgen machte der König seinen üblichen Ausritt, um den Arm eine gelbe Binde mit einem Stern darauf. So gut wie alle Menschen auf Kopenhagens Straßen trugen ebensolche Armbinden wie ihr König. Die Deutschen sahen sich gezwungen, die Anordnung aufzuheben.
    **Dänische Legende

    ----------

    Es geht in seiner praktischen Konsequenz auch gar nicht nur um das Verbot, Homosexualität neutral und sachlich darzustellen, sondern auch darum, dass der Staat damit ganz offiziell Homosexualität als "minderwertig, schädlich und verurteilenswert" brandmarkt und damit der Verfolgung homosexueller Menschen, die sich in psychischer und physischer Gewalt äußert, Vorschub leistet, anstatt diese Verfolgung durch Aufklärung zu bekämpfen.

    Hasspropaganda gegen Homosexuelle, übrigens auch in Anwesenheit von Minderjährigen, ist dagegen nicht verboten. Gewalt gegen Schwule und Lesben wird von Gewalttätern daher letztlich nur als konsequentes Handeln angesehen (die Perversen bekommen, was sie verdienen und wir Täter können uns sicher sein dafür die Sympathien und Unterstützung von Bevölkerung, Regierung, Polizei und Justiz zu genießen).

    Somit verhindert das Gesetz außerdem also ganz ursächlich der homophoben, menschenverachtenden Propaganda beispielsweise von russischen Neo-Nazis oder der Russisch-Orthodoxen Kirche wirksam zu begegnen. Dadurch sorgt das Gesetz überhaupt erst dafür, dass es bei der Ablehnung von homosexuellen Menschen durch viele heterosexuelle Russen bleibt und dies vielleicht noch schlimmer wird. Ein Teufelskreis, der hier in Gang gesetzt wurde

    Gerade Jugendliche müssen aber darüber aufgeklärt werden, was es mit Homosexualität auf sich hat. Sonst sind sie ohne Korrektiv den Märchen ausgesetzt, die ihnen von homophoben Predigern etc. erzählt werden, glauben das und werden entweder zu homophoben Gewalttätern (nach Angaben von russischen Lesben und Schwulen bisher bereits 7 ermordete homosexuelle Jugendliche in Russland), entwickeln zumindest Verständnis dafür, oder sie merken irgendwann, dass sie selbst homosexuell sind und verlieren ihr Selbstwertgefühl

    Warum ist es unsere Pflicht, mit Nachdruck Protest einzulegen?
    Dürfen wir etwa wegsehen, wenn unser Nachbar seiner Frau oder seinem Kind Gewalt antut?

    Und nur weil "Ignoranten" die unverdiente Gnade genießen nicht der verfolgten Minderheit anzugehören, um die es hier geht, ist das kein Grund sich "blind und taub" zu stellen, denn die Entrechtung der Menschen beginnt immer bei den Minderheiten, weil Autokraten meinen, die könnten sich nicht wehren, wenn sie zu Sündenböcken gemacht werden, um vom eigenen politischen Versagen abzulenken.

    Martin Niemöller (Theologe und KZ-Häftling)

    "Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen; denn ich war ja kein Jude.
    Als Sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie mich holten, war niemand mehr da, der seine Stimme dagegen erheben konnte

    Und hier ließe sich ohne weiteres jede andere verfolgte Minderheit (ob ethnisch, religiös, politisch oder sexuell) einfügen, also auch z.B.

    "Als sie die Schwulen holten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja kein Schwuler"
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#25 legale drogenAnonym
#26 sperlingAnonym
  • 05.09.2013, 18:11h
  • Antwort auf #23 von Aus Bad Homburg
  • vor kurzem wurde im fernsehen eine russische lesbische mutter interviewt. sie sagte, dass sie angst davor habe, dass man ihr und ihrer freundin möglicherweise ihr kind wegnehmen könnte.

    würdest du dieser frau ins gesicht sagen, dass ein gesetz, das genau das vorschriebe, von rein theoretischer bedeutung ist? kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen, was das für die betroffenen bedeutet? selbst wenn es nur um zwei oder drei familien ginge - wäre das ein grund, diese grausamkeit zu banalisieren?

    ich hatte mit eigentlich vorgenommen, auf deine unsäglichen beiträge gar nicht mehr einzugehen, aber das hier macht mich wirklich wütend.

    woher nimmst du nur diese gottverdammte ignoranz?
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#27 ollinaieProfil
  • 05.09.2013, 18:39hSeligenstadt
  • "liebe" Freifrau von und zu Bad Homburg,

    1.
    Menschenrechte sind und bleiben unteilbar und es ist WURSCHT ob es 'nur' 1 oder eine Million betrifft.

    2.
    Der Prozentuale anteil von LGBT-Menschen liegt überall auf der Welt bei ca. 3-10% unabhänig davon, ob es sich um eine liberale oder repressale Umwelt handelt. Unterschiedlich ist lediglich die Sichtbarkeit.

    Daraus folgend halte ich die These, dass es dort weniger Kinder von oder bei LGBT-Menschen gibt für gewagt. Nur als Beispiel gibt es auch hierzulande Menschen, die erst in einem späteren Lebensabschnitt ihre gleichgeschlechtlichen Anteile erkennen oder zu akzeptieren bereit sind und zum Teil Kinder aus bisherigen Beziehungen haben. Das dürfte in repressiven Staaten um so mehr der Fall sein!

    3.
    Auch für die Kinder gilt Nr. 1!

    4.
    Zumindest mit dem letzten Satz hast Du Recht.
    Ich hätte mir allerdings weniger eine Beschreibung sondern eine Distanzierung oder Verurteilung gewünscht, aber damit haben "christlich"-konservative Personen vermutlich Probleme.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 HombuergchenAnonym
#29 David77Anonym
  • 05.09.2013, 19:17h
  • Antwort auf #23 von Aus Bad Homburg

  • Wenn es SO WENIGE betrifft, warum hat das dann eine solche priorität, dass man sich damit überhaupt befasst?! Wird es damit weniger ungerecht?!
    wenn nun ein strafgesetz beschlossen wird, was nur DICH bestraft? Wär das ok, weil es sonst keinen betrifft? Fändest du es toll, wenn DICH dann keiner unterstützt? Erwarten könntest du bei deiner haltung auch keine!
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#30 timpa354Ehemaliges Profil
#31 stromboliProfil
  • 05.09.2013, 19:40hberlin
  • Antwort auf #23 von Aus Bad Homburg
  • du dämlicher holzkopf.. merkst du eigentlich was du für einen scheiß hier verzapfts ohne mal nachzudenken?

    Natürlich ist mit dem begriff homosexuelle eltern eher an den einzelpartner gedacht der unter die räder kommt wenn nachbarn, ehefrau/ehemann oder sonst ein unglücklicher zufall auch nur den verdacht aufkommen lassen, dass betreffender schwul sei oder schwul/lesbische nebenschauplätze unterhält..
    Das was sich da als gesetz abzeichnet ist die einladung zu denunziation und mobbing der allerersten klasse.
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#32 WandelAnonym
#33 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.09.2013, 20:38h
  • Obwohl ich die schlechten Nachrichten aus Russland manchmal gar nicht mehr lesen mag, finde ich es wirklich toll, dass queer.de bei diesem Thema am Ball bleibt. In meinem hetero-Freundeskreis stelle ich erschreckt fest, dass kaum oder keine Informationen zu der homophoben Gesetzgebung in Russland vorhanden sind. Auch wenn es ein unangenehmes Thema ist, spreche ich es bei Treffen mit meinen Freunden/innen immer wieder an. Es gibt viele LGBT*s, die glauben, es könne in den westlichen Staaten nicht zu homophoben Auswüchsen kommen; dieser Meinung bin ich nicht, denn auch hier gibt es homophobe Stimmen und Stimmungen. Falls auch hier die Stimmung zu kippen droht, sind wir auf die Unterstützung unseres Umfeldes angewiesen um einen starken Protest auf die Beine zu stellen. Es ist wichtig unsere Familien sowie den Freundes- und Bekanntenkreis für das Thema Homophobie in Russland aber auch in Westeuropa zu sensibiliseren - bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 FoXXXynessEhemaliges Profil
#35 alexander
  • 05.09.2013, 22:19h
  • Antwort auf #33 von Monster_Baby
  • deine rede:
    [ Es ist wichtig unsere Familien sowie den Freundes- und Bekanntenkreis für das Thema Homophobie in Russland aber auch in Westeuropa zu sensibiliseren - bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.]
    gott sei dank, ist der brunnen sehr tief, denn das kind befindet sich längst im "freien fall"!!!
    bislang können wir das nur an "den merkwürdigen strömungen der allgemeinheit, gegen uns festmachen", aber das kann sehr schnell in blanken hass umschlagen!
    nicht umsonst gibt es befürworter der russischen politik auch bei uns, wenn auch nur hinter vorgehaltener hand ausgesprochen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 WarumAnonym
#37 DeanAnonym
  • 05.09.2013, 22:35h

  • Also wenn ich hier schon in meinem sicheren Zuhause den Tränen nahe bin, weil ich diese ohnmächtige Wut in mir habe, dann will ich gar nicht wissen wie viele Schwule und Lesben in Russland immoment Suizidgedanken bzw. sie auch schon in die Tat umgesetzt haben..
    Und was tut unsere Regierung? NICHTS! Ein bisschen Geplänkel hier und da, aber hat es was geholfen? Nein! Kann die mal bitte jemand kräftig durchschütteln, damit sie vielleicht aus ihrem Traum erwachen? Ich sag nur eins: ABWÄHLEN
  • Antworten » | Direktlink »
#38 Auf Bad HomburgAnonym
#39 -hw-Anonym
  • 06.09.2013, 00:15h
  • Antwort auf #33 von Monster_Baby
  • Das stimmt. Das mit dem Ball und queer.de. Die letzten Jahre sprachen mich meine Lieblings-Heten immer so um die CSD-Termine herum an:
    hast du dies oder jenes, da oder dort, gesehen oder gehört. Für mich dann Anlass zu sagen: Schau dir diesen oder jenen Artikel bei queer mal an. Taten sie dann meistens auch. Seit vielen Monaten, schon vor "Sotschi" ist es so, dass ich bei z.B. bei Telefonaten auf queer-artikel über Russland hingewiesen werde, auch von den Heten, ohne schwule oder lesbische Kinder und Adoptivkinder.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#40 Miguel53deProfil
#41 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 06.09.2013, 10:41h
  • Antwort auf #39 von -hw-
  • Das ist auch gut so, denn Freundschaft sollte keine Einbahnstraße sein. Manchmal bin ich vielleicht etwas ungeduldig, wenn ich aus meinem Freundeskreis Stimmen höre, dass hier für LGBT*s doch alles in Ordnung ist - zumindest in den Großstädten. Das ist es oberflächlich betrachtet auch was z.B. Bar- und Clubkultur angeht. Aber was z.B. Wohn- und Arbeitsumfeld angeht, da überlege ich schon was ich von mir preisgebe um mich nicht 'verletzbar' zu machen. Aber gerade auch in 'meiner' Großstadt findet gerade ein gesellschaftlicher Umbruch statt - was vielleicht auch der Haupstadtfunktion geschuldet ist. Wohnungen und Häuser werden an Investoren verkauft, die angestammte Bewohnerschaft wird entmietet. Das erzeugt Wut und Frust, denn es gibt tatsächlich Verlierer. In einer Situation der Veränderung und Verunsicherung nehmen einige homo- und xenophobe Stimmungen gerne für sich auf nach dem Motto: '...ich bin zwar ein Verlierer aber immer noch besser als die Schwulen, Ausländer, ALGII-er usw.'. Das ist jetzt sehr vereinfacht, aber ich glaube so funktioniert das in Moskau aber auch in Berlin, Hamburg, München... Leider lassen sich Teile der Minderheiten selbst auf diese Dynamik ein. Wird eine Minderheit zum Abschuß freigegeben, sind die anderen froh, dass sie es nicht sind und machen mit. Ich will das nicht mit Rußland vergleichen, dort ist es viel gefährlicher - aber wir müssen selbst dafür sorgen, dass es hier nicht so weit kommt - with a little help of our friends.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 sanscapote
  • 06.09.2013, 10:42h
  • Am 29.6.1969 hoerte ich im Auto fahrend, dass der § 175 fuer erwachsene Homosexuelle ausser Kraft gesetzt sei.
    Vorher war es in der Bundesrepublik nicht anders als in Russland.
    Wir Homosexuellen lebten im Untergrund und dennoch gab es ein homosexuelles Leben, obgleich in der BRD der "Nachbar" ebenso bereit gewesen waere zur Denunziation.
    Aber die Menschen hatten damals anderes zu tun, als sich um ein paar Homosexuelle zu kuemmern.
    Die Polizei - wie in Russland - war jedoch auf dem Damm z.B. im den bekannten Oertlichkeiten wie dem Husarenwaeldchen in Wuerzburg.
    Die Bars, die seitdem wie Pilze aus dem Boden schossen, waren nur durch Passeinsicht und Kontrolle geoffnet.
    Ich selbst wurde einmal 1962 ueber Nacht in einer Polizeistation festgehalten und verhoert, da mein damaliger Lover einen Selbstmordversuch gemacht hatte und eindeutige Briefe von mir gefunden wurden.
    Es gab damals keinen Politiker in der BRD, der fuer uns Schwule den Kopf hin gehalten haette.
    Selbst in spaeteren Jahren konnten es sich Politiker wie F.J.Strauss leisten ungestraft und oeffentlich ungeruegt zu sagen "lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder".

    ....aber liebe Freunde, die Zeit des Fortschrittes und des Wachstums von Hirn, Menschenrechten und Mitmenschlichkeit, die nicht aufzuhalten ist, brachte uns in der BRD so weit, dass wir heute ungehindert als Schwule leben koennen. Wir haben viele Rechte erworben wenn auch unsere Gleichstellung in der BRD noch zuwartet.

    ...auch fuer Russland wird es zur Gleichstellung kommen. Auch in den afrikanischen uns asiatischen Staaten wie diejenigen im nahen Osten, usw.

    Das Schwarzmalen von daVinci kann ich deshalb nicht nachvollziehen.

    Natuerlich ist es wichtig, ueberall wo es moeglich ist, russische Produkte zu meiden und mehr noch die Konzerne anzuschreiben, russische Produkte aus dem Angebot zu nehmen. In der BRD hat z.B. der REWE-Konzern noch Russische Produkte in seinen Regalen. Bei unseren kuerzlichen Aufenthalt in der BRD haben wir solche in Regalen fuer Lebensmittel gesehen.

    Wer sich berufen fuehlt, verklage Russland in DenHaag, wer anderes vermag, boykottiere die Russischen Produkte, wer bei Facebook oder anderen Diskussionsforen ist unterstuetze russische Aktivisten....die Liste ist lang und jeder kann etwas tun.

    Wie reich sind wir doch heute, dass wir durch Internet sehr schnell auf uns aufmerksam machen koennen und unterstuetzen koennen, denn vor 1969 gab es nicht einmal Telefon in jedem Haushalt, der Begriff Internet geschweige denn die Technik waren unbekannt.... also packen wir es an!!!

    Allen - besonders unseren russischen Freunden - Kopf hoch, nous ne lâchons jamais - wir lassien niemals nach !!!! Wir alle sind aufgerufen unseren Freunden in aller Welt - die noch verfolgt werden - von der fuer uns sicheren Warte - Mut zu machen!!!!!!
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#43 sansguerreAnonym
  • 06.09.2013, 12:24h
  • Antwort auf #42 von sanscapote
  • Wir alle sind aufgerufen unseren Freunden in aller Welt - die noch verfolgt werden - von der fuer uns sicheren Warte - Mut zu machen!!!!!!
    _____________________________

    Pre-Obama Era

    "Syrian homosexuals marched through the center of Istanbul on Thursday, raising both Syrian revolution and regime flags.

    The controversial rally, which took place the central Istiklal Street was organized by Mawaleh (salty nuts), Syria's first gay magazine.

    In an interview with Zaman al-Wasl, the editor-in-chief, Mahmoud Hassino said the magazine would draw attention to threats against gay people.

    "Our magazine will be the voice of gay people," he said.
    [...]
    Before the civil war, Syrian gays used several cafes, bars and nightclubs in Damascus to meet. Sexual partners were also met in public squares or gardens during the night.
    [...]
    Gay prostitution is also evident at these sites but many say the locations are monitored by the morality police.

    www.syrianobserver.com/Features/Features/Syria+Gay+Activists
    +Launch+First+Magazine
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#44 StreusalzAnonym
#45 AlltagAnonym
  • 06.09.2013, 14:06h
  • Antwort auf #41 von Monster_Baby
  • Wann hast du das letzte Mal zwei Männer Hand in Hand, Arm in Arm, sich küssend oder auch nur zaghaft Zärtlichkeiten austauschend in der Öffentlichkeit gesehen? Männliche Jugendliche?

    Die Wahrheit: Soviel (Hetero-) Sexismus und Homophobie wie aktuell war nie! Und die 95% der Schwulen, die sich im öffentlichen Raum und im Alltag verstecken oder "zumindest zurückhalten", sind mit das größte Problem!
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#47 HugoAnonym
  • 06.09.2013, 16:49h
  • "soll das Kind in ein staatliches Erziehungsheim eingewiesen werden"
    Ich komm mir mit solchen Aussagen vor wie im tiefsten rumänischen Kommunismus. Dort wurden Kinder gezeugt um bei Unruhen sie gegen das Volk zu mißbrauchen.
    Auf den ersten Blick hat das mit der Meldung nichts zu tun.
    Im russischen staatlichen Erziehungsheim kriegen sie eine Gehirnwäsche verpasst, so können die staatlichen Verbrecher regieren wie und sollange sie wollen.
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#48 HugoAnonym
  • 06.09.2013, 16:55h
  • "...weil sie einen Kriegstreiber unterstützten..."
    Wer sind hier Heuchler?
    Das verfluchte Arschloch, schämt sich nicht, das zu sagen. Wie sieht es aus mit Tschetchenien und anderen GUS Staaten? Die verfluchten Arschlöcher, meinen sie könnten die ganze Welt für dumm verkaufen.
    Russland muß raus aus der UNO katapultiert werden, es hat dort nichts zu suchen sollange die jetztigen Verbrecher an der Macht sind.
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#49 Hemez
  • 06.09.2013, 20:22h
  • Die Proteste im Westen sind wichtig als moralische Unterstützung der russischen LGBTs. Verändern werden sie aber nichts. Das hat bei Russland noch nie funktioniert.

    Man muss die Verantwortlichen persönlich treffen, z.b. mit einem Visabann der EU und USA für Milonow, Misulina und Schurawlew.

    Wenn Misulina ihre Kinder im verkommenden Westen nicht mehr besuchen kann würde sie endlich mal Konsequenzen aus ihrem Handeln zu spüren bekommen.
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#50 userer

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